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Full text of "Geschichte der französischen Colonie von Magdeburg Jubiläumsschrift"

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Jae. Chatillon (205) 




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Anth. Fahre (122) 


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31 












1 



Geschichte der französischen 
colonie von Magdeburg 

Henri Tollin 



Geschichte 



DER 




JUBILÄUMSSCHRIFT 

Henri Tollin. 



Band in 

A H III EILUNG 2. 



Verlag von Max Nikmlyer, Halle a. d. s. 

I889. 



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Urkundenbueh 



der 



Französischen Colonie 



ZU 



Magdeburg. 



■c 



Verlag von Max Niemeyer. Halle a. d. S. 

1889. 



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Geschichte 

DER 

Französischen Colone 

von Magdeburg. 



Jubiläumsschrift 

VON 

Henri Tollin. 

Band in. 

AßT HEILUNG 2. 
■ » »» » . 

Verlag von Max Niemeyer, Halle a. d. S. 

I889. 



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4 . 3 »' 



Dem 
Hochwürdigen 

Königlichen Consistorium 

der 

Provinz Sachsen. 



897 



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I 

Vorrede. 



Unsere ebenso kritische wie vielgeschäftige Zeit pflegt 
an Geschichtswerke einen doppelten Anspruch zu erheben. 
Einmal: sie müssen kurz sein. Und dann: der Leser soll 
nicht bevormundet werden. Beides ist schwer zu vereinigen. 
Denn je mehr man dem Leser tiberlassen will, die Wahrheit 
sich selber zu finden, um so mehr muss man die Urkunde 
reden lassen in ihrer ganzen Breite. Je mehr man hingegen 
den GesammtstofT zusammendrängt in einen kurzen Inbegriff, 
um so mehr wird man individuell vorgehen und daher den 
Leser gewissermassen bevormunden. 

Nun ist sowohl von Kritikern als auch aus der Gemeinde 
selbst der Wunsch mir mehrfach geäussert worden, einen 
kurzen Inbegriff der Geschichte der französischen 
Colonie von Magdeburg zu besitzen. Dem entspricht der 
Vortrag, den ich s. Z. zum Besten des Gustav-Adolph-Vereins 
im Rathhaussaale gehalten habe. Im Montagsblatt der 
Magdeburgischen Zeitung zuerst abgedruckt, 1 ) erscheint er 
hier in verbesserter Auflage. 

Die in den beiden ersten Bänden beigebrachten Urkunden 
hingegen vervollständigen sich in diesem Band. Wer unabhängig 
von fremder Leitung ein Bild vom Leben, Freuden und Leiden 
der zweitgrössten französischen Gemeinde Preussens gewinnen 
will, der kann es sich nun zusammenstellen. Für die Kenner 
brauche ich nicht hinzuzufügen, dass diese Urkunden einen 
sehr geringen Theil bilden von dem OuellenstofT, der mir 

*) No. 23. 24. 25. 1888. S. 180 fg. 187 fg. 197 fg. 



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vorlag, und der, gedruckt, eine Bibliothek für sich ausmachen 
würde. Ich habe den Urkundenband auch deshalb voraus- 
geschickt, um mehr Raum zu gewinnen für die Darstellung 
der zugesagten Geschichte. 

Uebrigens muss ich für Diejenigen, welche echten, un- 
versehrten, amtlichen Urkunden, wie sie hier veröffentlicht 
werden, blindes Vertrauen schenken, einige kritische Be- 
merkungen voranschicken. 

Was Herr Amtsgerichtsrath Kuchenbuch 1 ) in den Gcrichts- 
akten der französischen Kolonie von Müncheberg bei Frankfurt 
a. d. Oder beklagt, dass nämlich „die Eigennamen dort fast 
durchgängig anders geschrieben sind, als die von den Genannten 
herrührenden Unterschriften," das ist keine Müncheberger 
Eigenart, sondern Regel in sämmtlichen öffentlichen Urkunden 
der älteren Zeit. Man schrieb, wie man hörte. Und von den 
Namensträgern machte ein gut Theil drei Kreuze. Von ihnen 
konnte man also nicht einmal erfahren, wie sie sich schrieben ? 
Kein Wunder, dass die deutschen Behörden die franzö- 
sischen Namen verhunzten, wie uns das schon in den beiden 
ersten Bänden öfter entgegentrat. Allein selbst die franzö- 
sischen Gerichts-, Notariats-, Hypotheken-, Inspectorats-, Pres- 
byterial- und Kirchenakten schreiben die Namen nicht wie der 
Träger sie schreibt, sondern nach dem Gehör. Daher sobald 
ein neuer Schreiber kommt, ein und dieselbe Person oft plötzlich 
einen ganz andern Namen führt; abgesehen noch davon, dass 
sich die Hugenottennamen im Lauf der Jahrzehnte verdeutschen, 
ja geradezu, wie z. B. Jaques Malin, genannt Böse, übersetzen. 

Wie schnell sich die Namen verändern, darüber Hessen 
sich auch in der Magdeburger Kolonie urkundlich durch die 
eigene Unterschrift der Träger zahlreiche Beispiele an- 
führen: Denn im Lauf der Jahrhundertc können ja doch die 
meisten wenigstens ihren Namen schreiben. 

Der bekannte Marquis noble Paul Rivarola schrieb sich 
auch Riverola, Riverole, Riverol; ja in ein und derselben Ur- 
kunde schreiben er und seine beiden Söhne den eigenen 
Namen dreifach verschieden. Der bekannte Major Isaac D0II6 

») Kolonie 1880 S. 89. 



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wird bald so, bald Dole, bald Dolet, bald Dollet, bald 
Daulede, ja selbst d'Aulede geschrieben; Aiguin ebenso oft 
Kguin; Beranger Beringuier, Bringuier. Die Granier heissen 
in den älteren Urkunden abwechselnd bald Grenier, bald Granier, 
bald Garnier. Hinwiederum die beiden Leinew r eber Abraham 
und Henry Garnieux aus Burbach , Grafschaft Nassau , sind 
urkundlich erwiesenermassen Söhne des Esai'e Jornieux. Couriol 
schrieb sich 1697 Courriaul; Cabrol auch Cabrolle, Cabrolles; 
Charpinel oft Cherpinel ; Claparede häufig Clapparede. In den 
Urkunden heisst ein und derselbe Ursprungsort einer bestimmten 
Familie bald Bruniquel, bald Bourniqucl; Gardonnesque, Gar- 
donnenques, auch Gardeningues etc. Im Jahre 1744 unter- 
zeichnet sich in ein und derselben Urkunde die Wittwe Douillac 
veuve Doulihac, ihr Sohn Jean Jaques Douilhac, ihre Knkelin 
Douillac; in derselben Zeit der Bäcker auf der Franzoseninsel 
Pierre Henri Berte - Lamotte eigenhändig Berd dit Lamot. 
Des Verfassers Urahn unterschrieb sich Thoulain, dessen Sohn 
Tholain, der eine Enkel Tolain, der andere Tollin, daneben 
kam die Form Tolin noch 1771 vor, bei einer im Ursprungs- 
ort der Familie Helmoru in der Champagne geborenen Gross- 
tante. Der Ort selber, aus dem meine Vorfahren nach Berlin 
einwanderten, pres de Vitry en Champagne, wird in den Ber- 
liner Urkunden bald Helmoru, bald Helmorue, 1 ) bald Elmauru, 
jetzt Heilz-le-Maurupt 2 ) genannt. 

Es liegt die Versuchung nahe, diejenigen Familien, deren 
eigene sich gleich bleibende Unterschrift man aus den Urkunden 
kennt, immer mit dem gleichen Namen zu bezeichnen. Ich 
habe das nicht gethan, weder in den referirenden Bänden, 
noch in diesem Urkundenband. Ich habe immer diejenigen 
Formen wiedergegeben, welche die Urkunde bringt. Es schien 
mir dies die historische Treue zu erfordern. Nur wo ich die 
Namen unabhängig von einer bestimmten Urkunde nenne, folge 
ich stets der eigenen Unterschrift des Trägers. 

Andererseits sehe ich es nicht als die Aufgabe der Ge- 
schichte an, gleichgültige oder offenbare Fehler der echten, 

l ) Beringuier, Kolonie-Liste vom 1699 S. 203. 67. 
*) France protestante ed. 1. Tom. IX. 389. 



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unanfechtbaren Original - Urkunden zu verewigen. Das ist 
meines Erachtens nicht der Weg zur Erforschung und Fest- 
stellung der geschichtlichen Wahrheit, wenn es auch keinen 
einzig unfehlbaren Weg dahin giebt und man verschiedenen 
Methoden folgen kann. 

So habe ich jene Urkunde, aus der nicht die französisch- 
reformirte Gemeinde, sondern die deutsch -itatienisch- englisch- 
lutherisch - katholisch - reformirte Bürgerliche französische 
Kolonie von Magdeburg uns entgegentritt, hier anders als im 
IL Bande behandelt. Ich habe dies Mal nicht überall die 
fehlerhafte Orthographie noch auch sämmtliche grammatische 
Fehler der alten Btirgerrolle beibehalten, um so weniger, als 
mit der wachsenden Unkenntniss des Französischen 
auch hier die orthographischen und grammatischen Fehler in 
erschreckendem Masse zunehmen Statt la comt6e z. B. setze 
ich deshalb jetzt stets le comte; statt Chretien Frederic (und 
andrer Mannesnamen), nee: ne. So oft il ä quitte geschrieben 
wurde, habe ich das a ohne Accent hergestellt; umgekehrt, 
wenn es heisst: Lecture du serment a lui fait den Accent 
auf dem ä gesetzt, wo er im Originale fehlte. So oft es heisst 
il a prete serment et recu bourgeois de la Colonie, habe ich 
diesen logisch - grammatischen Fehler geändert in: et a ete recu. 
Bei den offenbar unrichtig geschriebenen Namen habe ich mich 
ausdrücklich auf folgende Aenderungen beschränkt: 

Im October 1738 begegnete dem protokollirenden Greffier 
ein seltsamer Schnitzer, der es verdient, hervorgehoben zu 
werden. Bekanntlich nahm man nur eheliche Kinder in die 
Bürgerschaft auf. Uneheliche Geburt galt als Schande. Eine 
Ausnahme kommt nicht vor. Nun wird im October hier auf- 
genommen als Koloniebürger Barthelemy Bardin, dreiund- 
zwanzig Jahr alt, aus Halberstadt gebürtig. Es liegt auf der 
Hand und wird durch das Kirchenbuch von Halberstadt be- 
stätigt, dass sein Vater, der den Vornamen Paul führt, Bardin 
geheissen hat. Barthelemi Bardin, fils de Paul Bardin, 
maitre cordonnier, natif de Chatillon sur Loire en Berris et de 
Glaudine To ulier, native de Bauchatel en Vivarcs, maries. 
So im Kirchenbuch pag. 77 laut Mittheilung des Halberstädter 



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Hofpredigers D. Goebel. Barthelemy Bardin ist geboren 
23. November 1714. Was geschieht? Bei dem Namen Bardin 
denkt der Magdeburger Greffier an den damaligen Magdeburger 
Kolonie -Pastor Pierre Bardin (1729 — 1746). Der Name eines 
Pastors ist ihm in den Ohren. Der erste Pastor damals ist 
aber Paul Jordan (1707 — 1741). Und statt nun zu schreiben 
Paul Bardin, protokollirt der greffier Paul Jordan. Das habe 
ich auf Grund des Halberstädter Kirchenbuchs richtig gestellt. 
War dies ein Gedankenfehler, so ist das folgende ein Schreib- 
fehler des Greffier: Den Bürger vom 20. April 1761 Jean 
Jaques C lernen nennt er Sohn des George Cleven, statt 
Clemen. Am 3. März 1786 steht Marie Franchise La Paune, 
Schreibfehler für La Paume, eine hier wohlbekannte Familie. 

Ein anderer Gedächtnissfehler des Greffier ist mir bei der 
Korrektur entgangen. Ich bessere ihn hier. Am 14. März 1763 
protokollirt der Greffier den Wollarbeiter Ernst Gotthard 
aus Erfurt als Bürger. Er hat behalten, dass der Vatersname 
ein Vorname ist mit o und a. Statt aber zu protokolliren, 
Iiis de feu Johann Gotthard, Erfurt, schreibt er fils de feu 
Johann Conrad. Diesen Fehler bitte ich vor dem Lesen zu 
verbessern. Endlich führe ich an, dass der Schreiber den 
Vornamen Benjamin bisweilen so protokollirt hat, wie man 
ihn in Frankreich ausspricht: Binjamin, statt ihn zu proto- 
kolliren, wie man ihn in Frankreich schreibt, mit e. 

Auch an den Zahlenangaben der Magdeburger amt- 
lichen Bürgerrolle ist mancherlei auszusetzen. Der am 
25. Januar 1791 in's Bürgerrecht aufgenommene Jean Rudolph 
Henri Roger ist 26 Jahr damals alt und 28. October 1763 
geboren. Da sonst selten das Geburtsdatum, meist aber das 
Lebensalter angegeben wird, die 3 aber mit der Tinte jener Zeit 
aus einer Null gemacht worden ist, so habe ich die sicher falsche 
Rechnung dahin corrigirt, dass ich 1765 schrieb. Allein das 
Kirchenbuch von St. Stephan in Helmstedt beweist, dass Johann 
Rudolph Heinrich Roger, Sohn des Tanzmeisters Joseph Roger, 
am 28. October 1763 geboren, also die Zahl 26 der Urkunde 
eine falsche Rechnung ist. Und gleich darauf stimmt die 
Rechnung wieder nicht. Jean Roger, der am 15. Februar 1791 



Bürger wurde, soll 23 Jahr alt, aber im April 1766 geboren 
sein. Hier wiederum sollte die 23 in 25, der April in den 
26. März verwandelt, der Jean Chretien in Jean Chretien 
Antoine vervollständigt werden, da der Jahrgang 1766 des 
Kirchenbuchs Hillersleben einen andern Geburtsfall in einer 
Familie „Roger", laut Angabe des Herrn Pastor Klaunig, 
Hillersleben bei Neuhaldensleben, nicht nachweist, den Johann 
Christian Anton Ruchier aber als „eines Tanzmeisters aus 
Helmstedt, Nahmens Ruchier Söhnlcin" bezeichnet. Wie 
man sieht, ist wieder im Hillerslebener Kirchenbuch der Helm- 
städtcr Tanzmeister Joseph Roger irrthümlich in Ruchier ver- 
wandelt worden. Hier liegen also drei verschiedene amtliche 
Urkunden vor, welche über ein und dieselbe Person drei 
verschiedene Angaben machen! Selbstredend kann ich nicht 
dafür stehen, dass ausser diesen mir gerade aufgefallenen 
offenbaren Fehlern der amtlichen Magdeburger 
Französischen Bürgerrolle nicht auch noch sonstige 
Namen-, Orts-, Zahlen- oder andere Fehler dem Greffier, 
unter Aufsicht des Juge-Direkteur, begegnet sind. Eine ganze 
Anzahl orthographischer Fehler, die den Sinn nicht ent- 
stellen, habe ich, zur Kennzeichnung der Urkunde, absichtlich 
stehen lassen. 

Anders liegt die Sache bei denjenigen Kolonie - Listen, 
welche in den Geschieh ts blättern für Magdeburg 
durch Herrn Professor Dr. Ludwig Götze veröffentlicht worden 
sind. Diese habe ich auf Grund der mir vorliegenden ander- 
weitigen Urkunden vervollständigt und offenbare Fehler nicht 
erst wieder aufgenommen. 

Die alphabetischen Namensverzeichnisse habe ich den 
Listen immer sogleich beigefügt, einerseits um das Auffinden 
zu erleichtern, andererseits um das am Schluss des Ganzen 
folgende Register nicht gar zu umfangreich und nicht dadurch 
weniger handlich zu machen. 

Bei weitem die grössteZahl der hier gebrachten Urkunden 
sind noch nie gedruckt worden. Der Fundort wird 
immer links oben angegeben, rechts oben das Datum. Von 
gedruckten Urkunden sind nur solche neu aufgenommen, 



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welche entweder massgebend sind für jede preussische und so 
auch für unsere Kolonie, oder solche, die für uns ein ganz 
besonderes Interesse haben. 

Befriedigt dieser Band , soweit es angeht , das Familien- 
Interesse der (iemeindeglieder nach der Seite des Ursprungs- 
ortes, Namen und Stand des Ahnherrn, so wird, so 
Gott will, der folgende Band Leben und Sitten der Altvodern 
bringen, sowohl in der Gemeinde als kirchlichem, bürgerlichen, 
socialen und topographischen Ganzen, als auch in Einzelzügen 
aus der Familiengeschichte selbst. Meines Wissens existirt 
ein solches Werk, wie der folgende Band bringen soll, 
noch über keine einzige französische Kolonie irgend eines 
Staates. Um so mehr muss ich für meine Arbeit um Nachsicht 
bitten und um Geduld. 

Magdeburg, den 27. Juni 1889. 

Der Verfasser. 



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Die Hugenotten in Magdeburg. 

Vortrag, gehalten im hiesigen Rathhause den 28. Februar 1888 
zum Besten des Gustav- Adolph- Vereins 

von Pastor Dr. Henri Toll in. 

Wer die hugenottische Colonisation in Deutschland aus den 
Quellen studirt, der findet ein und dieselbe wirksam bittende, 
heilsam ordnende, schützend sammelnde Hand in ganz Deutsch- 
land; der hört schlagen ein und dasselbe grosse deutsche Herz, 
an das die Bedrängten und. Verjagten appelliren in Bremen, 
Lübeck, Hamburg, Stettin; in Frankfurt a. M., Braunschweig, 
Hannover; in Sachsen, Hessen, der Pfalz; in Franken, Anspach 
und Würtemberg: das ist Hand und Herz des grossen 
Kurfürsten Friedrich Wilhelm von Brandenburg. 
Ein Herz, das warm schlügt für seine Freunde und Glaubens- 
genossen; aber auch den Anderen, wo sie fehlen, freudig ver- 
geben kann; eine Hand, die durch ein paar Zeilen „an den 
Ehrliebden Vetter" zu Bayreuth , an den „Ehrenfesten 
und weisen Senat" zu Hamburg, an die hoch würdige 
Akademie von Genf mehr ausrichtet, als jahrelange Für- 
sprachen der eigenen Minister, Günstlinge, Generale, Syndici 
und Professoren. 

Des grossen Kurfürsten feinhörige, bibelgläubige Toleranz 
und energisch umfassende Barmherzigkeit war wie eine 
prophetische Vor weg nähme der Einigung Deutsch- 
lands u nterdem evangelisch cnScepterderllohen- 
zoller n. 

Sein ganzes Thun gegenüber den Hugenotten gemahnt 
an das alte deutsche Sprüchwort: „Greif nicht in ein 
Wespennest: Musst Du's aber, — dann, halt fest!" Die Ver- 



jagung der hugenottischen Pastoren aus Frankreich war 
vielleicht die verhängnissvollste Massregel und der schwerste 
Selbstbetrug des sonst gegen Europa mehr als ein Mal sieg- 
reichen vierzehnten Ludwig. Die gastliche Aufnahme der 
verjagten hugenottischen Pastoren und der ihnen von selbst 
folgenden Gemeinden in die brandenburgisch - preussischen 
Staaten ist vielleicht die frömmste, barmherzigste, aber auch 
die staatspolitisch einsichtsvollste That Friedrich Wilhelms und 
nach dessen schnellem Tode die glorreichste That seines 
Sohnes Kurfürst Friedrich III. gewesen. 

Am 22. October 1685 hatte der vierzehnte Ludwig das 
heuchlerische Toleranzedict von Nantes widerrufen. Am 29. 
October 1685 lud der grosse Kurfürst Friedrich Wilhelm 
die in Frankreich verfolgten Glaubensgenossen in seine 
Staaten ein. Am 23. November 1685 ging durch die 
Magdeburgisch - Halberstädter Lande der Aufruf zu einer 
allgemeinen Landescollecte für • die aller Mittel beraubten 
Flüchtlinge. 

„Ein Rlrnehmer Theil der christlichen Kirche", so heissl 
es in dem Aufruf, „leidet in Frankreich grosse Noth und Ver- 
folgung, indem die evangelischen Christen durch alle ersinn- 
lichen Mittel und gewaltsamen Verfahrungen zur Ableugnung 
ihres Glaubens und Annehmung der papistischen 
Satzungen gezwungen werden. Gestalt sie dann zu dein 
Ende dem Muthwillen der Soldaten untergeben und mit Weib 
und Kindern ins Elend vertrieben werden. 

Wenn sie sich aber aus dem Lande begeben wollen, 
werden sie auf die Galeeren und Ruderschiffe gebracht und 
als Sklaven angefesselt und gequält Wodurch dann die 
Aeltern von den Kindern und die Kinder von ihren Aeltern 
und nächsten Anverwandten gerissen und mit Hinterlassung 
ihrer Habseligkeit, Standes- und Ehrenämter in die Nachbar- 
lande zu flüchten genöthigt werden. 

Weil nun die christliche Liebe von einem jeden er- 
fordert, dergleichen um Christi Ehre und Lehre willen Ver- 
triebenen nach dem Vermögen, das Gott darreichet. Gutes zu 



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in — 



thun, so hat auch kurfürstliche Durchlaucht Befehl gegeben, zum 
Trost und Unterhaltung derselben durch das ganze Land von 
Haus zu Haus eine christliche Beisteuer zu e r - 
h e b e n , auf dass, wenn einmal uns oder unsere Nachkommen 
dergleichen Jammer und Verfolgungen betreffen sollte, auch 
wir oder sie bei unseren Nebenchristen Mitleiden finden 
möchten." 

Der kurfürstliche Appell an die freiwillige Barmherzigkeit 
fruchtete bei den Landeseingesessenen, arm und andersgläubig 
wie sie waren , gar wenig. Da sieht der Kurfürst sich ge- 
nöthigt , eine Landes -Zwangscollecte von 8 Gr. bis 
1 Thlr. auf die Person auszuschreiben. Seit dem 22. Januar 
1686 wird sie im Magdeburg-Halberstädtischen, ja auch in der 
blutarmen Harzgrafschaft Hohenstein mit eiserner Strenge ein- 
getrieben, besonders streng unter den katholischen Klöstern, 
Stiftern und Privaten. So zur Liebe gedrangsalt, brachte das 
gesammte Herzogthum Magdeburg für die verfolgten Glaubens- 
genossen des Kurfürsten 1718 Thlr. 6 Gr. auf, die gesammten 
brandenburg - preussischen Staaten im Laufe von vier Jahren 
13,980 Thlr. 22 Gr. 5 Pf., während die eine niederländische 
Stadt Leyden an Einem Tage, dem 5. December 1682, für 
denselben Zweck 19,789 Gulden gab. Zur Ehre der Hohen- 
zollern sei es gesagt, neben den noch nicht 14,000 Thlr. 
Hugenottensteuer aus dem gesammten Volke stehen 15,000 
Thlr. freiwillige Hugenottengabe aus dem kurfürstlichen Hause: 
der Glaube der Hohenzollern ist die Religion der Barm- 
herzigkeit. 

Dem späten Appell des bedächtigen Brandenburgers folgten 
von den etwa 600,000 auswandernden Hugenotten nicht ganz 
20,000, also etwa der 30. Theil. Von diesen kam die grosse 
Mehrzahl über Frankfurt a. M. Die eine wallonische Gemeinde 
von Frankfurt a. M. hat 125,798 flüchtige Hugenotten auf der 
Durchreise nach Deutschland, Polen, Kussland beherbergt. Etwa 
15,000 gingen, mit Pässen des kurbrandenburgischen Residenten 
Merian ausgerüstet, zu Gottes Ehren, Unseres gnädigsten Kur- 
fürsten sonderbaren Gefallen, denen armen vertriebenen Christen 
aber zum Tröste, den Rhein hinab bis Kleve, zu Schiff; dann 



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die Kranken, Weiher und Kinder zu Wagen, die Gesunden 
zu Fuss, über Minden, Halberstadt, Wanzleben nach Magdeburg. 

Am Rhein, wo viele Reformirte lebten, hatte man ein 
Verständniss dafür, dass Reformirte um Gottes willen leiden 
mussten. Nicht so im Magdeburgischen. Unsere guten 
Lutheraner sahen in dem Leiden der Hugenotten Strafgerichte 
des gerechten Gottes. Sie weigerten ihnen nicht nur jegliches 
Obdach, sondern auch die Fuhren. Der Weg von Minden 
bis Berlin war mit hülf losen Hugenotten gezeichnet, die siech, 
krank und sterbend liegen blieben, weil Niemand sie fort- 
schaffen wollte. Auch die Amtleute von Wanzleben 
undDreileben waren weder durch Güte noch durch Drohung 
zu bewegen, für die Irrgläubigen die kurfürstlich befohlenen 
Wagen zu stellen. Da mehr als einmal kein Heller für 
die Hugenotten in den Kassen der Behörden war, 
so drohte die Einwanderung, ehe sie Magdeburg erreichte, 
ins Stocken zu gerathen, hätte nicht der grosse Kurfürst, auf 
Vorschlag der Halberstädtcr Regierung, die Fuhren für Krieg s- 
fuhren erklärt und, mitten im Frieden, aus der Kriegskasse 
erstattet. So kam der Zug in Fluss. Immer noch blieb die 
Unordnung gross. Die Mehrzahl der Einwanderer wurde von 
ihrem Gepäck getrennt, zum Theil auf Nimmerwiedersehen. 
Aber auch lange Listen von abhanden gekommenen 
Hugenotten wurden nach Berlin geschickt, darunter Officiere, 
Pastoren, Kaufleute und Adlige. Ein gut Theil hatte sich auf 
dem Fussmarsch, der Landessprache unkundig und feindlichen 
Wegweisern überlassen, verirrt. Ein Theil tauchte in Eng- 
land, Holland, der Schweiz auf. Einige aber blieben ver- 
schollen. Die Mehrzahl kam verspätet und einzeln in Berlin 
an, in Lumpen gehüllt und fusskrank. 

Nach Berlin zog Alles. Auch die etwa 15,C*J0, welche seit 
Mitte November 1685 durch Magdeburg pilgerten. Es waren Bilder 
des Elends. Am dritten Weihnachtstage z. B. wanderten bei- 
nahe 50 Franzosen, „fast nackend und bloss", durch die Strassen. 
Die Altbürger weideten sich an ihrem Elend. Das Volk höhnte. 

Was gingen denn die fremden, „schwarzen Kerls" und 
die unverständlichen „dunklen Mamsells" die Alt-Magdeburger 



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V 



an, die ja selber erst seit fünf Jahren Brandenburger geworden 
waren? Jene Hugenotten, wie man sie nach einem Irrgeist 
schimpfte, jene Hugenotten mit ihren schwarzen, wild 
umherlodernden Augen schienen alles in Brand setzen zu 
wollen. Ihre vorzeitig alternden, schmerzgefurchten Züge ver- 
sprachen keine heitere Gesellschaft. Der räthselhaftc Glanz 
einer jenseitigen Verklärung, der sich über ihr Angesicht aus- 
breitete, schien dem Diesseits wenig materiellen Nutzen zu 
weissagen. Ihre edle, gerade, dem Himmel zugewandte, fast 
königliche Haltung contrastirte scharf mit den oft schmutzigen, 
verbrauchten, ja zerfetzten Lumpen, welche ihre Blosse spärlich 
einhüllten. Manche wankten so schattenhaft dahin, als hätten 
sie sich ihr Lebtag nie satt gegessen, oder wüssten wenigstens 
sich des Tages nicht mehr zu erinnern, wo das zum letzten 
Male geschehen war. Wenn es je Hungerleider gegeben hat, 
Hungerleider aus Grundsatz, so schienen es diese zu sein. 
Trügen sie ihre zarte, graziöse Gewandung nicht so nach der 
allerncuesten Pariser Mode, wuchs ihr Haupt nicht so in die 
Breite durch ganz untadclhafte, täglich neu gepuderte Allongen- 
perrücken, hüllte die Reize der Damen nicht so zauberisch 
der feinste Schleier, der halb durchsichtige Fächer und die 
dünne gold- und silbergestickte Robe ein, zierte die Herren 
nicht der höfische Leibrock oder der elegante Frack mit 
silbernen Knöpfen und die verbrämten Beinkleider aux quatre 
epingles, man würde meinen, des Mittelalters Begharden und 
Beginnen seien aus dem Grabe erstanden, um ihr 1230 ver- 
lassenes Magdeburger Kloster in corpore wieder in Besitz 
zu nehmen. 

Und nicht minder als das Auge wurde durch die Huge- 
notten das Ohr der Alt-Magdeburger verletzt, ja ihre gesammte 
Sitte und Lebensanschauung vor den Kopf geslossen. Wie 
widerlich klang dem in grobem Platt daher polternden Alt- 
Magdeburger jene fremde näselnde Sprache, mit der Geschwindig- 
keit des Sturmwindes und unter der heftigsten, fast leiden- 
schaftlichen Gesticulation vom Sohn zum Vater, vom Gatten 
zur Khefrau hinüber geschleudert, geziert, declamirt. Oft sah 
man sie den Kopf werfen, dass alle die Locken bebten, wie 



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die Locken des Zeus, wenn er zürnt. Bald handtirten sie mit 
den Annen wie die Windmühle mit ihren Flügeln. Bald 
dienerten und knixten sie mit steifen Knien mitten im leb- 
haften Gespräch, jetzt nach dieser, jetzt nach jener Seite. Und 
begehrten die Durchzügler Nahrung, dann gebehrdeten sie sich 
gar, als stammten sie aus einer anderen Welt. Den Magde- 
burger Broihan und die Quedlinburger Gose ver- 
schmähten sie gerade wie das Z e r b s t e r B i e r und die Brau n- 
schweiger Mumme. Hirse in Bier, Pökelfleisch und Sauer- 
kohl, Mehlklump mit Bollentunke, kräftiges Schwarzbrot mit 
Kleie und Rettige brachten ihnen Magenschmerzen und Kolik. 
Beim edlen Naumburger und Kloster Bergischen Gewächs 
Sonnenseite fragten sie, wie viel Kramsvögel an solchen Beeren 
gestorben seien ? Rothwein begehrten sie, der hier nicht wächst : 
Weissbrot, das Niemand buk ; Wolldecken, unter denen hier 
Niemand schlief; Zahnbürsten, die Niemand kannte. Auch 
hatten sie kein richtiges Geld, ein deutsches Mittagsbrot von 
Mausmannskost zu bezahlen. Was sollten Magdeburger Haus- 
frauen mit livres toumois, ecus soleil, sous de Paris und deniers 
des pauvres? Die Französinnen bereiteten sich Brühsuppen 
von Sperlingen, Gemüse aus Pilzen und Schwämmen, Dessert 
von Froschkeulen. Die Männer waren froh, wenn sie von 
einem fetten Hunde für Kind und Ingesind, Gesellen und Lehr- 
linge einen Familienbraten anrichten konnten. Zigeunerfrass 
schalten das die Deutschen und dünkten sich erhaben über 
diese Thoren. Dazu lehrten und predigten die guten Magde- 
burger Lutheraner von den Kanzeln, dass jene Wilden unter 
Allongenperrücken , die Gott zur Verdammniss prädestinirt 
habe, Höllenbrände seien, Sa tanssc bergen, welche 
durch ihre schreckliche Lehre von der Gnadenwahl dein 
Christenmenschen jeglichen Trost rauben. Das Magdeburger 
Volk sah in diesen Gottgestraften einen leibhaftigen „Gott 
sei bei uns!" 

Gewiss ging ein freudiges Aufseufzen durch die lutherische 
Altbürgerschaft, als sie sich überführt hatten, dass jene 15,000 
Durchzügler nicht gekommen seien, ihnen ihre Stadt von 
damals 5200 Seelen über den Kopf wegzunehmen, sondern 



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— vn — 



insgesammt über Dreileben nach /Jesar verschwanden, wie 
sie von Halberstadt über Wanzleben gekommen waren. Alles 
sprach von Herlin. 

Bisher kannten die Magdeburger nur zwei französische 
Mitbürger, einen Tanzmeister und einen Obersten. Der Oberst 
war jener kurfürstliche Commandant von Magdeburg, den der 
Kurfürst auf seinem berühmten Zuge vom Rhein bis an den 
Rhin zum Commandanten eingesetzt und der dann so wesent- 
lich beigetragen hat, die Schlacht von Fehrbellin zu gewinnen, 
Isaac DuPlessis Gouret. Der Tanz-, Fecht- und Sprach- 
meister war jener ehrenfeste, gottesfürchtige Charles des 
Haycs aus Tour, welcher 1681 für Junker und Edelfräulcin 
neben der alten Post ein französisches Collegium gestiftet hatte, 
das sich gar leicht, ähnlich wie das Millie La Fleur'sche, hätte 
zu einer Universität erweitern lassen, hätten nicht eine sehr 
zahlreiche Familie und noch zahlreichere Schulden ihn ge- 
zwungen, Ostern 1687 nach Berlin überzusiedeln und seine 
Akademie dorthin zu verlegen. Du Plessis Gouret gerade wie 
Charles des Haycs waren zwar auch de la rcligion , d. h. 
reformirt. Indessen Gouret hatte erst eine von Götze und 
dann eine von Lomnitz zur Frau, und Charles des 1 Iaycs hatte 
in seinem männlich-weiblichen Collegium, in dem allabendlich 
nach dem Gebet getanzt und im Sommer paarweise auf dem 
Domplatz bei Mondschein züchtiglich promenirt und parlirt 
wurde, auch deutsche Informatoren. Ganz anders jene tief- 
ernsten Glaubensflüchtlinge, die nach dem Widerruf des Kdicts 
von Nantes, der deutschen Sprache völlig unkundig, von Herlin 
plötzlich nach Magdeburg truppweise zurückkehrten. Gehörte 
doch Magdeburg zu den im Gnadenedi et von Potsdam 
zur französischen Ansiedelung besonders warm empfohlenen 
Städten. Hier durften sie nicht bleiben ; auf keinen Fall. 
Darüber war man einig; der Plan machte sich von selbst. 
Man wusste, dass nur allein um des öffentlichen evangelischen 
Gottesdienstes willen jene 600,000 hugenottischen Laien Reich- 
thümer, Fhrenstellen, Häuser, Rittergüter, Weib, Kind und 
Vaterland aufgegeben hatten und ihren verbannten Pastoren nach 
ins Klend gezogen waren. Bewilligte man also in Magdeburg 



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den Hugenotten keine Kirche, kein Haus, keinen Betsaal, dann 
hatten die französisch predigenden reformirten Pastoren hier 
nichts zu thun, und eine Colonie kam' hier ebenso wenig zu 
Stande, wie in Werben, Rathenow, Aschersleben und an 
anderen vom Kurfürsten warm empfohlenen wüsten Orten. 
Zwar standen viele Kirchen und Capellen leer: St. Nicolai, 
St. Gangolphi, St. Augustini, St. Pauli, Dominikaner, Beatae 
Mariae Magdalenac, St. Gertraudi, Liebfrauen u. a. Der Kur- 
fürst fragte, welche Kirche man seinen flüchtigen Glaubens- 
genossen anweisen würde? Aber auf alle Anfragen durfte 
der Magistrat und die Stifter antworten, die betreffende Kirche 
oder Capelle sei so vollständig wüst und zerfallen, dass ohne 
einen auf viele Tausend Thaler sich belaufenden Umbau sie 
sich für einen Gottesdienst nicht brauchen lasse. Unermess- 
liche Morgen besten Landes lagen wüste, deren grosser Theil 
den Klöstern Berge, Unserer lieben Frauen, dem Domcapitel, 
den Stiftern St. Sebastian, St. Gangolphi, St. Nicolai, St. Petri 
Pauli, St. Agneten gehörten. Sobald aber behufs Verpachtung 
an die Hugenotten der Kurfürst um Specification der Intraden 
anhielt, antworteten die Stifter, es sei nichts Gewisses vor- 
handen, auch hätten sie ihren ganzen Acker schon verpachtet. 
Von der Zerstörung her lagen ferner wüste viele Häuser und 
ganze Strassen. Am 23. Februar 1686 ordnete der Grosse 
Kurfürst eine Specialisirung an, wie viel Häuser, Stuben und 
Kammern für die Refugies zu vermieten seien; wie viel zu 
verkaufen; wie viel wohnlich umzubauen; wie viel Stätten 
wüste lägen? Der Magistrat gab keine Antwort. Und sobald 
der kurfürstliche Hofrath Steinhäuser solch eine herrenlose wüste 
Stätte selber aufgefunden hatte, meldeten sich Eigenthümer, 
kramten Servituten aus, die auf dem Grundstück hafteten, und 
forderten für den Verkauf einen unerschwinglichen Preis. Berief 
man sich auf irgend eine Wohlthat, die den Einwanderern 
durch das Edict von Potsdam versprochen war, so antwortete 
die Domainenkammer : Das träfe gerade in dem vorliegenden 
Falle nicht zu. 

Angesichts solcher allgemeinen Schwierigkeiten würde jeder 
andere den Colonisationsversuch aufgegeben haben. Die eiserne 



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IX 

Energie des Grossen Kurfürsten führte den Plan durch und 
gesellte den 5155 Magdeburger Seelen 1500 Hugenotten, 2000 
Wallonen und 400 Pfälzer hinzu, also etwa 4000 Zuzügler 
zu den alten Einwohnern unserer guten Stadt. 

Diese zahlreichen Zuzügler gaben der alten Stadt ein 
neues Gepräge. Jeder Hugenott war Missionar, Apostel, Mär- 
tyrer. Ernst, streng, hart, fast grausam gewissenhaft gegen 
sich selbst; Johannes der Täufer- Figuren in Kammeelsharen 
mit ledernem Gürtel, von Heuschrecken sich nährend und 
wildem Honig; heldenmüthig, la poitrine nue et en chemise 
mit einer Schleuder und einem Hirtenstab sich dem Heere 
entgegenwerfend, das so oft Europa besiegt hatte ; unter allen 
Arten von Foltern ohne Murren Gott ergeben, unter der 
Steinigung den Himmel offen sehend wie Stephanus; im Tode 
Psalmen singend und für die Feinde betend ; immer bereit, für 
den König, das Vaterland, für die Familie, für alle Brüder im 
Herrn, für den evangelischen Glauben zu sterben; aber nicht 
gerade liebenswürdig, linde noch nachgiebig gegen irgendwen. 
Felsennaturcn wie Petrus, Feuergeister wie Elias; eiserne 
Charaktere, verehrungswürdig und heilig: so stehen unsere 
Väter vor uns, die Hugenotten von Magdeburg. Es sind 
Franzosen : aber Franzosen vom Typus eines Farel und Calvin, 
eines Anne du Bourg und Mornay , eines Antoinc Court und 
Paul Rabaut, eines Admiral Coligny, des Ahnherrn unserer 
Hohenzollern. 

Wo kamen sie her, diese Bilder des Grams, die sich ein 
Dornennest zu bauen versuchten auf den Trümmern von Magde- 
burg? Die Einen kamen von den Galeeren aus Marseille und 
Toulon, wo sie, an 10, 12 Verbrecher geschmiedet, unter 
schwerer Kette bisweilen Jahrzehnte hatten rudern müssen. 
Die Anderen hatten lange Zeit in dem dumpfen Kerker der 
Pariser Bastille modern müssen, bis zufällig die Fürsprache 
katholischer Damen aus der Umgebung der Maintenon sie 
befreite. Einige Frauen hatten durch 30, 40 Jahre bei Wasser 
und Brot, kaum dürftig gekleidet, im Burgverliess der Tour 
de Constance vor Nismes zusammengepfercht, auf Schmutz 
und Unrath gelegen. Dreissig hugenottische Frauen und Jung- 



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frauen waren mit 7U protestantischen Männern und 100 schweren 
Missethätern auf einem Verbrecherschiffe im Zwischendeck 
nach Canada unterwegs gewesen, als das Schiff strandete, der 
grösste Theil in den Wellen unterging, ein Theil auf Umwegen 
sich in der Welt zerstreute, einige nach Magdeburg. Der Oberst 
Chenu de Chalesac hatte auf seiner Flucht aus Frankreich, 
an die afrikanische Küste verschlagen, unter Kaffern, Tigern 
und Hyänen Abenteuer genug erlebt, ehe er über Holland 
hierher kam. Ein Vorfahre der Labordes schlug sich auf der 
schnellen nächtlichen Flucht durch den französischen Grenz- 
wald mit dem Zacken eines entgegenstehenden Busches das 
linke Auge aus. Ein Vorfahre der Graniers, Bouzanquet, 
wurde in Montpellier durch das Scheusal Baville um des evan- 
gelischen Glaubens willen lebendig in Stücke zerbrochen. Der 
mütterliche L rgrossvater eines jüngst verstorbenen Presbyters, 
Malhiautier, setzte die Flucht mit den Seinen in der Nacht 
fort, am Tage sich im Gebüsch versteckt haltend. Das kleine 
Kind trugen sie durch Sturm und Nacht auf den Armen ins 
Elend. Ihr Vermögen, das sie in Edelsteine verwandelt hatten, 
war mehrmals in Gefahr, ihnen geraubt zu werden. Sieben 
Mal hatte da auf der Reise der Vater die Edelsteine ver- 
schluckt, ehe man mit der Habe Magdeburg erreichte. Die 
Villains führten ihre Habseligkeiten über England und Holland 
in einer Tonne mit sich. Der Urgrossvater unserer Jordans 
wurde in einer Heukiepe über die Grenze getragen. Der Grenz- 
wärter stach mit einer Waffe in das Heu. Die Ackern wagten 
kaum zu athmen. Sobald sie sich in Sicherheit wussten, öffneten 
sie die Kiepe und fanden das Kind schlafend, unverletzt. Jean 
Meffre, tapfer sich durchschlagend, war unterwegs bei einem 
L'eberfall durch die Dragoner von seiner Ehefrau getrennt 
worden. Die Frau entkam in der Montirung eines Erschlage- 
nen. Nach monatelangen Abenteuern gelangte sie bis Genf, 
von wo der Schwager sie abholte. Ihre Schätze hatte die 
Familie unter einer Grenzbrücke vergraben und den Grenzwächter 
für Bchütung und Uebersendung derselben reichlich bezahlt. 
Der Mann nahm das Geld, die Schätze sind hier nie angekommen. 
Allein aus den drei Städten, die unter den Dragonnaden 



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XI 



am stärksten geblutet hatten, aus Montpeilier, Nisraes und 
Uzes, stammten 250 Neu -Magdeburger! 

Dass Familien, welche um ihrer v erjagten Pastoren 
willen so viel gelitten hatten, ohne hugenottische Pastoren 
auch nicht Eine Woche in dem lutherischen Magdeburg ge- 
blieben w r ären, liegt auf der Hand. An hugenottischen Pastoren 
war ja kein Mangel. Im Laufe der ersten beiden Wochen 
nach dem Widerruf des Edicts von Nantes waren 800 über 
die Grenze gezogen. Im Jahre 1697, wo die Gemeinde 1087 
Seelen zählte, unterhielt der Kurfürst für die Magdeburger 
Hugenotten fünf Pastoren, für die 700 Magdeburger Wallonen 
drei, also für 1700 Seelen acht Pastoren. 

Die Pastoren konnten sie trösten, lehren, ermahnen, konnten 
ihre Kinder taufen, ihre Paare trauen, ihre Todten bestatten. 
Aber durften sie auch öffentlich predigen? Die Hugenotten 
waren fest davon überzeugt, dass das Evangelium die einzige 
und alleinige Wahrheit, alles andere Irrthümer, Lüge und 
Wahn sei. Zum reinen Evangelium wollten sie die Welt be- 
kehren. Auch in Frankreich sollte jede Stadt, jedes Dorf, jedes 
Haus reformirt werden. Und gerade deswegen war der luthe- 
rische Rath, die lutherischen Zünfte und die lutherischen Alt- 
bürger einig, diesen Muhamedanem keine Kirche , keine Capelle, 
keinen Zollbreit von einem Kirchhof zu geben. 

Der grosse Kurfürst hatte kämpfend es durchgesetzt, dass 
der seit 1666 hier bestehenden deutsch-reformirten Gemeinde 
hinter der Wohnung des Gouverneurs, Herzog August zu 
Holstein, der jetzigen königlichen Regierung, die dach lose 
fensterlose und bodenlose Gangolphi- Capelle, — 
vom Volke Kaidaunencapelle genannt, weil dort die Eingeweide 
der Erzbischöfe beigesetzt zu werden pflegten — ■ 1681 ein- 
geräumt wurde. So bestimmte er im Frühsommer 1686 
für die französisch - reformirte Gemeinde, die noch 1681 als 
Pestlazareth dienende, seit Jahrzehnten zu Gottesdiensten 
unbenutzte Gertraude nkirche — Eselskirche beim Volke 
genannt. Der Magistrat gab schliesslich den Drohungen des 
Fürsten nach, er erklärte sich bereit, die Schlüssel auszuliefern. 
Da protestirten die Aeltcsten und Kirchenväter der 



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Kirche St. Johannis E v angel i stae , als Vorsteher des 
Hospitals St. Gertraud, welches der Hauptkirchen St. Johannis 
Evangelistae mit einverleihet sei. Zur Abtrennung des Filials 
von der Mutter seien keine dergleichen pressante Ursachen 
obhanden, da ohnedem von ferne keine Hoffnung 
für die Hugenotten ad celebranda divina an- 
scheinen wolle und es auch dazu nicht bedürfe, einer 
Kirche der Gemeinde und der Armuth anzuziehen. Der Magi- 
strat , muthig jetzt wieder und doch demüthig, sentirt, der 
Kurfürst würde die gesammte Stadt und Geistlichkeit sonderlich 
erfreuen, wenn er den Hugenotten nicht diesen, sondern irgend 
einen anderen bequemen Ort anweisen wollte. Wussten sie 
doch längst, dass bei jeder anderen der vacanten Kirchen 
unvergleichlich grössere Hindernisse im Wege lagen! 

Der Kurfürst vernimmt mit höchstem Miss fallen, 
dass, ob Wir euch schon hiebevor alles Ernstes anbefohlen, 
denen dortigen Reformirten Französischen Leuten , zu Uebung 
ihres Gottesdienstes, eine von denen daselbst in grosser Anzahl 
wüste stehenden Kirchen einzuräumen, solches gleichwohl, 
wider alles Vermuthen, bishero im geringsten nicht geschehen, 
noch einige Anstalt dazu geinachet worden. Wann Wir aber 
diesen euren Ungehorsam dergestalt weiter nicht 
nachsehen, sondern Unserem diesfalls an euch ergangenen 
Befehl genau und schleunigst nachgelebet wissen wollen, als 
habt ihr euch gehorsamst danach zu achten und, alsofort nach 
Einlieferung dieses, besagten französischen Leuten dergleichen 
Kirche anzuweisen, mit der ausdrücklichen Verwarnung, im 
Fall ihr euch noch ferner säumig oder widerspänstig darunter 
erweisen solltet, dass Wir alsdann schon Mittel zu 
finden wissen werden, auch ohne euer Zuthun Unsere 
gnädigste Willensmeinung hierunter zum Effect zu bringen. 
Seind euch mit Gnaden gewogen." 

Elf Monate (!) nach dem an den Gouverneur von Magde- 
burg , Generalmajor von Hörstel, ergangenen Ultimatbefehl, 
konnte den armen Hugenotten die Fest- oder Eselskirche ein- 
geräumt werden, die noch immer nicht regelrecht desinficirt 
worden war. Die unter den hiesigen Hugenotten anfangs so 



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xm — 



furchtbare Sterblichkeit schreiben wir nächst den Strapazen 
der Flucht dem Umstände zu, dass die Gemeinde Mann an 
Mann zusammengedrängt in diesem engen ungesunden Pest- 
rauin nicht nur Predigt, Hetstunde, Katechismus und Abend- 
mahl hielt, sondern — man höre! — wenig Fuss unter dem 
aufgehobenen Pflaster der Kirche ihre Todten bestatten musste, 
weil die Intoleranz ihnen jeden Gottesacker verschloss. Erst 
zwei Jahre später wurde ihnen von dem deutsch - reformirten 
Kirchhof hinter dem Augustiner Kloster jener kleine Theil ab- 
gezweigt, der jetzt auf dem Wallonerberg den Garten des 
französischen Hospitals bildet. Und doch machte der interi- 
mistische Niessnutz von St. Gertraud, bis die verfallene Magdalenen- 
Capelle restaurirt sein würde , die Hugenotten in Magdeburg 
unbeschreiblich glücklich, so dass ihre Briefe nach der Schweiz, 
Holland und Frankreich davon jubelnd widerhallten. 

Kirchliches Leben galt den Hugenotten als ein Himmel 
auf Erden. Auch war in den ersten fünfzig Jahren der An- 
drang zum hugenottischen Gottesdienste gross, üie Mütter 
brachten ihre Säuglinge jeden Sonntag mit in den Tempel. 
Im Tempel machte jeder in Magdeburg geborene Hugenott 
seine ersten Gehversuche. Die Psalmen waren das erste Lied, 
was ein Hugenottenkind singen , die Bibel das Buch , woraus 
es lesen lernte. Es galt als die grösste Schande, wenn, nach- 
dem man am Vormittag die Kirche besucht, man den Nach- 
mittagsgottesdienst, eine der beiden Wochenbetstunden, oder 
gar eine der acht angesetzten Comtnunionen versäumte. Solch 
einer wurde im Presbyterium gerügt und verfiel, falls er nicht 
Busse that, in Kirchenstrafe, bis zum öffentlichen Ausschluss 
vom Abendmahl, unter Namennennung von der Kanzel. Der 
von heisser Liebe zu den Brüdern in Christo eingegebene 
Kirchenbann, auch gegen die reichsten und vornehmsten 
Gemeindeglieder gerichtet, zog sich bisweilen durch drei, vier 
Jahre hin. Hatte wer die Kirche öffentlich geärgert, musste 
er auch öffentlich Busse thun. Diese öffentlicheKirchen- 
zucht war nicht Strafe, sondern Sühne, Heilmittel, Medicin; 
eine Genugthuung, nach der diejenigen am heissesten ver- 
langten, welche ihre Sünde am aufrichtigsten bereuten. In 



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XIV — 

den ersten Jahrzehnten verging kein Monat, bisweilen keine 
Woche, in der nicht bald vor versammeltem Presbyterium, 
häufiger vor gesammter Gemeinde, ein Mann oder eine Frau, 
mit Bussthränen über Abfall unter der Verfolgung, die römische 
Abgötterei und alle Irrthümer des Papstthums öffentlich ab- 
schwur und gelobte, an dem reinen Evangelium bis zum Tode 
festzuhalten. Die Gemeinde begleitete solche Hussacte mit 
ihrer aufrichtigen Fürbitte, ja mit so lautem Schluchzen und 
Weinen, dass man merkte, jeder Kinzelnc stand in der Er- 
innerung an des Hüssenden Stelle. Gab es doch kaum einen 
französisch Reformirten, der unter den Dragonnaden und den 
Bestechungen der Jesuiten nicht entweder als Märtyrer gestorben 
wäre, oder aber abgefallen, eine Schwäche, die den Huge- 
notten, bis er in den Frieden der Kirche aufgenommen 
worden war, mehr geschmerzt hatte, als alle Wunden und 
Entbehrungen zusammen. 

Besonders glücklich fühlten sich die Magdeburger Huge- 
notten durch ihre grosse Anzahl ausgezeichneter Pastoren. 
Sie sahen in den Predigern die ( )ffenbarer und Vertreter des 
göttlichen Willens. Und sie waren es werth. Denn der 
Predigerstand der Hugenotten ist das in höchstem Masse, was 
auch sonst vom evangelischen Prediger gilt : unerschrockener 
Wahrheitszeuge, unermüdlicher Seelsorger, unüberwindlicher 
Held im Dulden, rastloser, gebetsfroher Vermittler der christ- 
lichen Barmherzigkeit. Darum unterwarfen sich ihrem Urtheils- 
spruch ohne Weigern hugenottische Fürsten und Herzöge. 
Darum zogen gegen das eiserne Gebot des Königs selbst die 
reichsten hugenottischen Gemeinden ihren verbannten Predigern 
nach. Ja so übermässig zeigte sich die Verehrung gegen den 
Vertreter der Gottheit, dass die französischen Colonisten in 
Waldenburg einst einmal drauf und dran waren, einen 
Menschen an einem Baum aufzuhängen, weil er von diesem 
Baum Pflaumen gestohlen hatte. Pflaumen, man sage, aus des 
Herrn Pfarrers Garten! 

Der Höhepunkt des Gottesdienstes ist das heilige Abend- 
mahl. Als 1690 die Gemeinde 395 Seelen zählte, treffen wir 
hier 1819 Communicanten , darunter neben 791 Frauen 1028 



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XV 

Männer. Männer bilden stets die Mehrzehl bei der Communion, 
theils weil ihnen der politische Kampf für den Glauben oblag 
und sie dazu der Wegestärkung am meisten bedurften ; theils 
weil im Refuge und insbesondere in Magdeburg weit mehr 
Männer angetroffen werden als Frauen. Im Jahre 1717 hat 
die Verhältnisszahl der Communicanten schon abgenommen, 
der alte Eifer ist erloschen, der hier regierende König franzosen- 
feindlich. Allein die Realzahl ist grösser. Denn unsere kleine 
Gemeinde von kaum 2000, wahrscheinlich nur 1500 Seelen, 
zählte 4452 Abendmahlgäste. Auch die Kirchenbesucher- 
anzahl ist an manchem Sonntage grösser als die Summe der 
sämmtlichen (iemeindeglieder, ein Zeichen, dass auch Fremde 
hinzuströmten. Fs waren das theils auswärtige Hugenotten 
aus der Provinz, theils nicht französische Reformirte aus Magde- 
burg. Unter Friedrich I. war die französische Kirche auch 
hier Modekirche, zu der sich auch der meist reformirte Adel 
hielt und die Officiers reformes. Hesonders stark war eine 
Zeit lang der Zulauf, ja der förmliche gerichtlich - kirchliche 
U ebertritt aus den Wallonen. 

Die französischen Flüchtlinge in Magdeburg gruppirten 
sich nämlich in zwei geschlossene Gemeinden, welche beide 
französisch redeten , französisch beteten, französisch cominuni- 
cirten : die eigentlichen Hugenotten und d i e W a 1 1 o n en. 
Die eigentlichen Hugenotten kamen in kleinen Trupps. Bis 
Ende October 1686 sind es 84 Personen. 1687 kommen 118 
dazu, 1688 109, 1689 43, 1690 31 Seelen. Im Jahre 1699 
kommen 155 von solchen Hugenotten an, die zuerst in der 
gastlichen Schweiz Aufnahme gefunden hatten und die nun, 
um das Alpenland vom Hungertode zu erretten, durch Deutsch- 
land, Dänemark, Schweden, Russland sich zerstreuten. Seit 
% 1704 kommen grössere Trupps aus der Principautc d* Orange, 
brandenburgische Unterthanen mitten aus Frankreich von jenem 
Fürstenthum, das die Hohenzollem geerbt, aber niemals angetreten 
haben. Nach 1706 tritt nur noch selten einmal ein direct aus Frank- 
reich kommender Hugenott zur hiesigen französischen Gemeinde. 

Anders die Wallonen. Sie wanderten als geschlossene 
Gemeinde mit Fastor. Küster, Cantor, IVesbyterium , Bürger- 



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meistcr, Richter, Arzt, Kirchenbüchern, Abendmahls- und Tauf- 
geräthen aus Mannheim aus und in Magdeburg ein; drei Jahre 
nach den Hugenotten, in den ersten Tagen des Juli 1689. 
Zuerst kamen in langem Zuge hier die (wallonischen) Wagen 
an mit den Frauen, Greisen, Kindern, Kranken und dem Ge- 
päck. Dann folgten die Männer zu Fuss. Bekanntlich hatte 
es zu Mannheim in der Pfalz drei reformirte Gemeinden ge- 
geben : die deutsche, die flämische und die wallonische. Beide 
letzteren Mannheimer Colonien stammten aus den Niederlanden. 
Zu den Wallonen hatten sich im Lauf des Jahrhunderts schon 
zu Mannheim Hugenotten gesellt, ganz besonders aus Frank- 
reichs Norden, so viele, das in den Urkunden der Zeit die 
wallonische Gemeinde von Mannheim ebenso oft die 
französische heisst. Als ohne Kriegserklärung Ludwig XIV. 
sich auf die Pfalz warf als auf sein Erbe durch Lise - Lotte, 
die Herzogin von Orleans, zog Pericard, der noch am 
2. März 1689 in der unterminirten Kirche gepredigt hatte, mit 
seiner gesammten Gemeinde nach Hanau , schloss dann mit 
dem Grossen Kurfürsten einen äusserst günstigen Vertrag in 
Osterwieck und führte nun, Gesetzgeber, Diplomat, Regent 
und Prediger in einer Person , die gesammte wallonisch- 
französische Gemeinde von Mannheim nach Magdeburg. Wie 
die Mannheimer drei reformirten Colonien für die Pfalz, 
für Gesammtdeutschland und auch für die Colonisationsgrund- 
sätze des Grossen Kurfürsten die Muster gemeinde waren, 
nach deren Privilegien der Pfälzer Spanheim das Edict von 
Potsdam ausgearbeitet hatte, so wurden auch in Preussen die 
Magdeburger Wallonen die eigentliche Mustercolonie; 
die einzige, die schon nach 10 Jahren glänzend für die Staats- 
kasse rentirt hat; die einzige, die in Preussen neben der fran- 
zösischen und der deutsch-reformirten eine Sondercolonie ge- 
blieben ist; die einzige städtische preussische Colonie, welche 
heut zu Tage wächst, statt abzunehmen. Und diese glück- 
lichen Gesetze, Einrichtungen und Privilegien verdankt sie, 
nächst dem brandenburgischen Kurfürsten Friedrich III., ihrem 
Prediger Salomon de Pericard aus Sedan, dem Vater des nicht 
minder ausgezeichneten Bürgermeisters von Frankfurt an der Oder, 



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— XVII — 

jenem Manne, der den wallonischen Häuserbauern ausser 
freiem Grund und Boden 45 pCt. der Baukosten aus der kur- 
fürstlichen Kasse , und den Mannheimer Tabakspflanzern in 
Magdeburg erb- und eigenthümlich den vortrefflichen Pfälzer- 
acker verschaffte, dazu drei eigene Pfarrstellen, einen eigenen 
Magistrat, ein eigenes Gericht, ein eigenes Presbyterium, einen 
eigenen Betsaal bei den Tuchmachern auf dem Alten Markt, 
dann die Mitbenutzung der Liebfrauenkirche und endlich nach 
deren baulichen Fertigstellung die herrliche Augustiner-Kirche 
als Eigenthum. 

Als jüngst die monumentale Zollbrücke in Magdeburg 
vollendet war, jene geschichtlich einzigartige Brücke Deutsch- 
lands, durch welche das germanische Christenthum hinüber- 
drang in die slawischen Heidenländer und die durch Jahr- 
hunderte die Grenzmarke bildete zwischen Deutschland und 
Slawenland, Christenthum und heidnischem Aberglauben ; eine 
Grenzmarke, über die siegverheissend der alte Dom und seine 
Schwesterthürme hinüberlugten in das für die christliche Bildung 
neu zu erobernde Land, da wollte man anfangs auf die sechs 
Sockel die sechs besten Männer setzen, welche sich um Magde- 
burg Bürgerkronen verdient gemacht haben. Man ist davon 
abgestanden, weil man nur vier Magdeburger für Bürgerkronen 
würdig fand. Da hätte man als fünften Salomon dePericard 
wählen sollen, den Wallonen, der durch den Tabakhandel 
Millionen in die Stadt geführt hat, und als sechsten den Huge- 
notten Francois Charles Achard, den eigentlichen Er- 
finder des Rübenzuckers, von dem Du Bois Reymond sagt, 
dieser eine französische Akademiker Achard, dessen Denk- 
mal jeder rauchende Schlot unserer Rübenzuckerfabriken sei, 
habe durch seine wissenschaftliche Thätigkeit alle d i e A u s- 
lagen reichlich erstattet, welche der branden- 
burgisch-preussische Staat auf die Aufnahme der 
Hugenotten verwandt habe. . . . 

Während die wallonische Gemeinde von Mannheim in 
Magdeburg meist Ackerbauer und Tabak pflanzer lieferte 
und, ihrem hugenottischen Theile nach , aus Nordfrankreich 
stammte, kamen die Magdeburger eigentlichen Hugenotten meist 

u 



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aus Südfrankreich, besonders von dem Schauplatz der Kamisarden- 
kriege, dem Langued'oc. Allein aus dem Langued'oc stammten 
679 Personen: unter Anderen die du Vignau, Audemar, Coccu, 
Costes, Coulom, Delon, Sarran. Dem Beruf nach aber wogen 
die Fabrikanten vor: unter ihnen die Strumpfweber. Labry, 
ein Magdeburger Hugenott, war der erste Mann in Brandenburg- 
Preussen, welcher Strumpfwebestühle verfertigte. Im Jahre 
1709 zählt die hiesige Colonie 770 Webestühle, 1714 864, 
1734 1000, während in den Residenzen von Berlin im Jahre 
1724 nur 876 Webestühle in Thätigkeit waren. Das erste 
Paar im Lande gewebter Seidenstrümpfe hatte der Grosse 
Kurfürst mit 100 Thlr. bezahlt. Im Jahre 1709 wurden in 
der hiesigen französischen Colonie 18,000 Paar Strümpfe 
gewebt Als die Strumpfweberei durch die schlesischen Kriege 
zurückging, erklärte das hiesige hugenottische Gericht, die 
Colonie stände im Begriff sich aufzulösen. Neben den 220 
selbstständigen Strumpfwirkern treffen wir 1703 an Rekleidungs- 
handwerkern in der hiesigen französischen Colonie sonst noch 
51 andere; ferner an Bauhandwerkern 12, an Feuerarbeitern 
13, im Kunstgewerbe 1 1 ; dazu 25 Kaufleute, neun französische 
Bäcker, vier Kunstgärtner, einen französischen Koch und einen 
feinen Restaurant. 

Psalmen singend, Bibel lesend, Predigten vorlesen hörend, 
waren diese Fremdlinge in Magdeburgs Wüste und Schutt 
eingezogen. Nach zwanzig Jahren schon gab es darunter 
lustige Gesellen, die sich im Rathhauskeller Spukgeschichten 
erzählten von den französischen Prügelgeistern, welche par- 
teiische Richter durchbläuen; Modedamen, die in Gold- und 
Silber - Brokatarbeit , koketter Verschleierung und Schminke 
den Pariserinnen nichts nachgaben ; Weintrinker, die bei Würfel-, 
Karten- und Billardspiel, bei Kaffee, Chocolade und parfü- 
uiirtem Tabak, bei Zeitungslesen und geistreicher Unterhaltung 
sich auf der Magdeburger Messe, bei Pielat und Langlade so 
gut zu amüsiren wussten, wie die Cavaliere am Hofe von 
Versailles. 

Als die Kronprinzessin Sophie Dorothea von Hannover 
am 22. November 1706 in Magdeburg ihren Kinzug hielt, 



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— XIX 

hatte die Gemeinde als französische Bürgerwehr vier 
Compagnien Spalier bilden lassen vom Domplatz, entlang 
des Breitenweges, bis zum alten Ulrichsthor. Ausgesucht hatte 
man die schönsten Männer der Gemeinde, als Mohren ver- 
kleidet, auf dem Haupt ein Turban mit Reiherfedern, am Leibe 
angethan mit rother Weste, weitem orangefarbenem Gewände, 
blauem Bandulier und ausgerüstet mit Säbeln. Eine fünfte 
hugenottische Compagnie bestand aus den schönsten Jünglingen. 
Der Intendant des Herzogs von Barby, Mr. Thorel, comman- 
dirte. Der Gerichtsdirector Mr. Pellet hielt die französische 
Ansprache im Namen der Colonie. Die Enkelin jener schönen 
Eleonore d'Olbreuse, von der vier Königsgeschlechter ab- 
stammen, liess ihre Antwort überströmen von Güte, Zart- 
sinn, Wohlwollen und ehrender Anerkennung für die Magde- 
burger Colonie. 

Haben die Hugenotten in Magdeburg sich schnell accli- 
matisirt? Ja und nein. 

Nein. Denn ihre Herzen blieben lange in Frankreich. 
Zur französischen Nation zählen sich die hiesigen Colonisten 
bis zu den Siegen des siebenjährigen Krieges. Noch unter 
dem ersten Preussenkönig hofften, beteten, unterhandelten die 
Magdeburger Hugenotten durch königliche Abgesandte auf 
glorreiche, glaubensfreie Rückkehr in la belle France. Drüben, 
jenseits der Grenze, hatten sie ja ihr Geld, drüben ihre Häuser, 
ihren Acker und Garten, ihre Rittergüter; nur zu oft auch 
drüben ihr' Weib, ihre Kinder, gar liebe Anverwandte und 
Freunde. Freier öffentlicher Glaube im schönen Frankreich, 
das war ihr Ideal. Das verwüstete Magdeburg ohne Comfort, 
ohne Luxus, ohne Freiheitssinn, erschien ihnen lange als der 
Ort der Verbannung. Das Magdeburger Volk — merkwürdig 
genug! — galt ihnen als unmanierlich, unfein, ja grob. Wegen 
eines vergessenen s'il vous plait, Monsieur, entspann sich hier 
ein Process , der vier Jahre lang die Colonie mit Untergang 
bedrohte. Bis 1740 blieb man in steter Verbindung mit dem 
schönen Frankreich. Man wusste nach und nach sein Haus 
und Hof drüben zu verkaufen. Man erbte in Frankreich und 
setzte französische Verwandte, falls sie dem protestantischen 



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XX — 



Glauben treu gehlieben waren und nach Magdeburg übersiedel- 
ten, als Erben ein. Beim Hauskauf und Verkauf in Magde- 
burg zahlte und rechnete man hier immer nach französischen 
Münzen (argent de France). Die Ecus soleils, livres tournois, 
sous parisiens wurden gern genommen noch unter Friedrich 
dem Grossen. Ja die Presbyterialprotokolle wurden bis 1822 
in französischer Sprache geführt und bis 1877, länger als 
fast in irgend einer anderen Colonie ausser Berlin, wurde hier 
wenigstens vier mal im Jahre französisch gepredigt. An 
der kirchlichen, bürgerlichen, polizeilichen und gesellschaft- 
lichen Absonderung hielt die Magdeburger Colonie als Ganzes 
bis in die Napoleonischen Zeiten fest 

Gegenüber dieser ausserordentlich langsamen Acclimati- 
sation der Masse, langsamer als in den meisten französischen 
Colonien der Welt, steht in Magdeburg eine unerhört schnelle 
Acclimatisation einzelner Hugenotten. Es ist ohne Bei- 
spiel in der Geschichte des Refuge, dass, wie hier, gleich die 
allererste Hugenottentrauung vollzogen wurde mit einer Alt- 
bürgerin — Anne Lisbeth Fuchs; dass unter den vier ersten 
Hugenottentrauungen drei mit Altbürgerinnen geschlossen werden ; 
dass der allererste hiesige hugenottische Officier und der erste 
Soldat wieder eine Deutsche heirathet. Die sprüchwörtliche 
Schönheit und der gefeierte Liebreiz der Magdeburger Jung- 
frauen reicht zur Erklärung nicht aus. Die Magdeburger 
Hugenotten stammten aus dem Süden, wo die Louvois'schen 
Dragoner Wunder gethan hatten an den Männern; die Jesuiten 
und Ursulinerinnen grössere Wunder an den Frauen und 
Kindern. Den weiten Weg von Nismes, Montpellier, Uzes 
bis Magdeburg konnten nur wenige Mädchen und Frauen 
zurücklegen. Die meisten Ehemänner kamen ohne Gattin 
noch Tochter an. Um so denkwürdiger ist es aber, dass des 
ersten hiesigen französischen Colon iebürgers sämmtliche drei 
Töchter Deutsche geheirathet haben. Der grosse Mangel an 
französisch redenden Frauen wird nun seit 1689 durch die 
Walloninnen ausgefüllt aus Mannheim, welche Franzosen 
heirathen, während höchst selten ein hiesiger Wallone eine 
Hugenottin heimführen konnte. Später, als hier auch den 



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XXI — 



Hugenotten Töchter geboren wurden, kommen Misch- 
ehen selten mehr vor, bis unter Friedrich dem Grossen sie 
wieder häufiger werden. D e u t s c h e T a u f p a t h e n trifft man 
in den ersten vier Jahren niemals an; seit 1690 hier und da 
einzelne der auf die Colonieverhültnisse einflussreichsten Ho- 
noratioren. Langsam genug aeclimatisirten sich die Leiber. 
Unser Hospital wimmelte von Kranken. Unter den anfangs 
kaum tausend Colonisten fanden ein französischer und zwei 
wallonische studirte Aerzte, fünf hugenottische Wund- 
ärzte und ein Apotheker reichlich zu thun. Besonders gross 
war die Sterblichkeit bei den Südfranzosen und Waldensem, 
ehe sie sich an Klima, Nahrung und Kleidung des deutschen 
Nordens gewöhnten. Die gesichtete Auslese aber hatte sich 
zähe und standhaft erwiesen. 

Seit 1703 zähle ich in der kleinen Gemeinde 16 Personen, 
welche die 90 Jahre überschritten hatten; eine, Katherine 
Laurcns, ging über die 100 hinaus. Die zweisprachigen Huge- 
notten wurden überall bevorzugt. Wie sehr man zweisprachig 
dachte, zeigt der Mischmasch in der Unterhaltung schon zu 
Friedrich s I. Zeit. Die Kaufleute warnte man vor les soldats 
de la Landmiliz. Heim Commandanten klagte man über die 
Xichtrespectirung de fexemption de la Einquartierung. Heim 
Richter beschwerte man sich, man habe a la Kämmerei de 
la ville pour Ie Wassergeld zu viel bezahlt et pour les frais 
du Wachtdienst. Die in der Sudenburg Wohnenden hatten 
zu schaffen mit Mr. le Müllenfox. Im Hause sprach man von 
les fenetres du Flor, von trois Winspel de Malz, von trente 
deux Grosche et vingt Dreyer, von den balques de la gallerie, 
von dem prix du Sackband pour Her les matelats neuf, von 
dein feu dans le Waschhaus. Friedrich Wilhelm 1. konnte 
auch Magdeburger mit einbegreifen, wenn er von den ucker- 
märker Colonisten sagte: Es sind teutsche Franzosen. 
Unter Friedrich dem Grossen schon übersetzten Einige ihre 
Namen. Es wurden die Moinicr Sperling, die Malin Böse, die 
Laforge Schmidt, die St. Antoine Tönnies, die Sauvagc Wild. 
Und wer denkt heute daran, dass die Camirarden - Kämpfer 
Audemar und Duvigneau, dass die Defoy und Dulon, dass die 



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XXII 



(iruson und Maquet, dass die Humbert und Laborde, dass die 
Blell und die de la Croix und die Granier nach Magdeburg 
blutarm geflüchtete Hugenotten gewesen sind; grade wie die 
Cuny's, von denen unser Cultusminister stammt, die Chevalleries 
und die Champagne's, welche in königlichen höheren Beamten- 
familien, die Chälons, Balan und Reclam's, die in Officier- 
kreisen unserer Stadt hervorragen? 

Einzelne Fabrikanten aeclimatisirten sich noch früher. 
Schon 1687 schreibt ein hiesiger Fabrikant in die Heimat, 
nach Uzes im Languedoc, woher so viele Magdeburger stammen, 
an die zur Herkunft sich rüstenden Vettern : „Ihr werdet hier 
das schönste Land der Welt erblicken, so wahr ich 
selig werden will. Gebe Gott uns die Gnade, dass 
wir uns nie unwerth erweisen derWohlthaten, die 
wir von unserem gütigen Fürsten und dem Ma- 
gistrat empfangen. Erde und Gewässer eignen sich besser 
zum Walken als in Uzes. Die Mühlen liegen in der Stadt. 
Unsere 125 Spinnerinnen spinnen weit besser als die in Uzes. 
Im Garten reifen die Aprikosen, Pfirsiche, Pflaumen, Aepfel 
und Weintrauben. Unsere zwei Prediger stammen auch aus 
unserm Languedoc. Mit Gottes Hülfe werden wir 
hübsch vorwärts kommen!" 

Und Einzelne sind hübsch vorwärts gekommen von diesen 
Magdeburger Hugenotten ! Pierre Dubosc und Pierre Rafincsque 
in der Fabrik von Sarges de Nismes auf dem Thränsberg. 
Pierre Gandil am Fischerufer in der Goldstickerei und Färberei, 
die Gebrüder Antoine Charles aus Montauban in der Strumpf- 
fabrik beschäftigten jeder 200 Menschen und darüber. Auf 
der Franzosen insel, dem jetzigen Georgenplatz, beschäftigte in 
drei Hauptgebäuden und 15 kleinen Häusern die erste Gross- 
Manufactur Preusscns , die gelbe kurfürstliche Strumpf-, 
Wolltücher-, Ränder- und Seiden - M an u factur unter Andre, 
Pierre Valentin und Claparedc 500 Menschen. Pierre Valentin 
meldet 1690 an den Hof, das Woll- und Strumpfgeschäft habe 
in sechs Jahren sich in Magdeburg so entwickelt, dass heute 
in Frankreich keine Stadt mehr Manufacturcn 
hätte als Magdeburg. 



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— XX LH — 



Die Magdeburger Seidenstrümpfe gingen nach Polen, 
Schweden, Dänemark, Russland, Ungarn, über Amsterdam 
nach Portugal und Indien. Auch der erste Fabrikant von 
Strumpfvvebestühlen in Preussen, Pierre Labry, machte 
ein Weltgeschäft. Es sind 65, sage 65 verschiedene, den 
Deutschen bis 1686 unbekannte neue Industrien, welche 
die Refugies in die brandenburgisch - preussischen Staaten 
eingeführt haben, ungezählt dabei die Seidenzucht, sowie 
der pfälzer Tabaksbau und die pfälzer Bierbrauerei, 
durch welche die hiesigen Wallonen so schnell wohlhabend 
geworden sind. 

Den Magdeburger Wallonen, die gleich bei der Ein- 
wanderung eine festgeschlossene Gemeinde bilden mit fest 
verbürgten Privilegien, fiel Glück und Wohlhabenheit in den 
Schooss. Jeder einzelne Hugenott hingegen musste sich 
seine Privilegien erst erkämpfen. Prcsbyterium und Gericht 
blieben in 126jährigem Kriege gegen die Altbürgerschaft. Mit 
Klugheit und Energie haben sie Vieles errungen. Sie haben 
20 Freijahre genossen, kurfürstliche Vorschüsse erhalten, dazu 
zerfallene Häuser bald zur Miete, bald zum Eigenthum, Exemption 
vom Zunftzwang, von den Wachten und von der Einquar- 
tierung: beim Neubau, wenn auch nicht 45 pCt. wie die 
Wallonen, so doch 15 pCt. Ersatz aus der Serviskasse. Sie 
hatten französische Zünfte und maitres privilegies auf Lebzeit. 
Man erhielt ihnen aus fürstlicher Kasse zwei, drei, vier, dann 
drei, zwei, einen französischen Prediger, einen Cantor, drei 
Schulmeister, einen Arzt, einen Gerich tsdirector oder 
Hürgermeister, einen Richter, vier Gerichtsassessoren, vier 
Polizeiassessoren, einen Manufactur-Inspector, einen 
Seidenbau-Inspector, einen Fiscal, drei bis vier Notare, einen 
Bürgerwehrhauptmann und vier Bürgerofficiere. Als 
1699 durch den Zufluss der Schweizer und Orangeois 
die alte Gertraudenkirche sich zu eng erwies, hat man ihnen 
im Lande und ausser Landes eine Collecte bewilligt und sie 
haben zu Rohden im Sack (auf dem jetzigen Grundstück, wo 
das von Huttensche Brauhaus lag) sich nach dem Muster des 
berühmten Tempel zu Montauban im Achteck eine eigene 



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XXIV — 



Kirche erbaut, mit Dachreiter in Zwiebelform, mit Glocken 
und Orgel , Säulen und Emporen , bunten Farben , bunten 
Fenstern, goldenen Bibelsprüchen an den Chören, an der Decke 
den preussischen Adler. Die Kirche wurde 1710 geweiht. 
Sie haben als Gemeinde in der Münzstrassc neben der Bank 
ein Gerichtshaus besessen, ein Gerichtsdienerhaus 
dazu; ferner in der Prälatenstrasse mit Durchgang nach der 
jetzigen Hau- und Creditbank die sogenannte französische 
Kaserne für 38 beweibte Soldaten ; auf dem Vossloch 7 und 
8, jetzigen Fasslochsberg , die Maison de charite, in eins 
Armenhaus, Krankenhaus, Hospital und Waisenhaus ; die fran- 
zösische Schule Petersstrasse 1 1 ; dazu 4 bis 5 der Gemeinde 
vermachte Häuser. Sie besitzt jetzt noch die Kirche, das 
Pfarrhaus, die Küsterei und das französische Hospital, jetzt 
Wallonerberg 5. Durch die ganze Stadt zerstreut, auch in der 
Sudenburg, auf der Thurmschanzc und in der Neustadt, hatten 
Hugenotten Häuser im Besitz. Es sind 1791 noch 120 Fran- 
zosenhäuser. 1790 gilt Samuel Bouvicrs Haus 5000 Thaler, 
1795 Gedeon Bontes Haus 6200 Thaler, 1800 La Paumes 
Haus am Breiten Weg 7900 Thaler, 1810 Jean Jaques Cunys 
Haus 10,800 Thalcr. Aber die Häuser waren hoch verschuldet. 
Fast alle reichsten Hugenotten Magdeburgs, fast alle Gross- 
Manufacturen sind bankrott geworden, weil sie, ohne Ver- 
mögen angelegt, nach Beendigung der fünfzehn Freijahre den 
fürstlichen Vorschuss von 5— 10 — 26,252 Thaler zurückzu- 
zahlen ausser Stande waren. Von 15,000 Hugenotten brachten 
bei der Einwanderung in Preussen nur 44 Vermögen mit, 
das sie dem KurfürstcMi zu 6 pCt. übergaben. Darunter vier 
Magdeburger. Prediger Rally übergab 2000 Thaler, Major 
Isaac Dolle desgleichen , der Rath Abel de Chadirac 8000 
Thaler, desgleichen Isaac Mesmyn. Als er aber das Capital 
wieder haben wollte, war kein Geld in der Kasse. Dafür 
wurde er Fabrikinspector und nach ihm sein Sohn und Du- 
vigneau, sein Schwiegersohn. In der Blutezeit der Colonie 
unter Kurfürst Friedrich III. schreiben sämmtliche Colonie- 
behörden die enorme Sterblichkeit dem Umstände zu, dass 
fast die ganze Gemeinde aus Fabrikarbeitern bestehe, 



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— XXV - 



die von dem elenden Tagelohn sich nicht satt essen, geschweige 
ihre Familien ernähren könnten. Fünf Sechstel der Gemeinde 
fiele der Kirchenkasse zur Last. Durch eine Lotterie 
musste die arme Gemeinde sich das Durchgangshaus von 
ihrer Kirche nach der Petersstrasse kaufen, durch eine 
Lotterie das Gcrichtshaus, durch eine Lotterie die französische 
Kaserne. 

Kein Wunder, dass dieser ungesunde Zustand zusammen- 
brach. Die Gemeinde zerstreute sich. Die Hungerleider und 
Bankrotteure wanderten aus nach Kursachsen, Weimar, Hild- 
burghausen, Mecklenburg, Dänemark, Amerika. Einzelne 
gingen auch nach Frankreich zurück. Sehr viele zogen nach 
. Berlin. 

Zu diesem äusseren Abfall kam der innere Zerfall in Folge 
der Regierungsgrundsätze Friedrichs des Grossen. Durch das 
berüchtigte Population sei rcular vom 7. Juli 17 72 
führte er der reformirten Gemeinde französischer Glaubens- 
flüchtlinge in Massen deutsche Lutheraner, französische katho- 
lische Deserteure, Mönche, Nonnen und Jesuiten zu : französische 
Bürger, die mit der Kirchengemeinde nicht das Geringste 
gemein hatten Zugleich stumpfte er die Kirchenzucht ab, nach 
seinem berühmten Grundsatze: „Allezeit König, niemals Priester": 
ein Grundsatz, der in der Anwendung auf Magdeburg lautete: 
„Das Consislorium seind Essels" ! und der die Gemeinde 
von Grund aus demoralisirte und auseinandertrieb. Die 
Fxcommunicirten traten einfach aus zu anderen Ge- 
meinden. Den exeommunicirenden Prediger und die ex- 
communicirenden Presbyter, welche auf die Discipline 
eidlich verpflichtet waren und sind , verklagten sie und er- 
hielten Recht. 

Als 1804 durch die Unvorsichtigkeit des Küsters die Kirche 
von 17 10, welche die Hugenotten für die s c h ö n s t e K i r c h e 
der Stadt hielten, niederbrannte und nur durch Collectiren 
in Berlin, Königsberg, Hamburg und Leipzig ein Neubau 
möglich war, galt es nicht mehr für 5000 Communicanten 
Raum zu schaffen, sondern für 150. War doch die Gemeinde, 
statt im Laufe von 120 Jahren sich zu verzwölffachen, von 



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— XXVI — 

200U auf kaum 3<> > Seelen zusammengeschmolzen. So wurde 
an Stelle der grossen Kirche, welche den ganzen Hofraum 
ausfüllte, eine kleine, billige Capelle errichtet, ohne 
Glocken noch Thurm. Am 28. August 1806 hat sie 
Commandant du Trossel einweihen helfen. Seit 1807 
hatte die Gemeinde nur noch zwei Geistliche gehabt, seit 
1816 einen. 

Hat der Gemeinde der französischschreibende grosse 
Preussenkönig deutschen Patriotismus eingeflösst und deutsches 
Xationalgcfühl, neben dem royalistischen Sinn, der allen preussi- 
schen Colonien eigen ist, so hat ihr die Franzosenherrschaft 
des Korsen das Franzosenwesen zum Ekel gemacht und ihr 
patriotisch-protestantisches Herz in jeder Faser deutsch gemacht. 
Wir französische Colon isten Preussens sehen es als eine Be- 
leidigung an , wollte irgend ein Prcussc behaupten deutscher 
zu sein als wir, irgend ein Patriot wähnen, dass er die Hohen- 
zollern lieber hätte als wir Hugenotten. Als der Grosse Kur- 
fürst starb, hinterliess er seinem Sohne die Hugenotten mit der 
warmen Empfehlung: „Sorge für sie, das ist meine andere 
Familie!" In einem Staate, der die Vorfahren „mit so edlen 
Gesinnungen" aufnahm, „können und werden auch ihre Nach- 
kommen nichts Anderes sein wollen als preussische Unter- 
t hauen." 

Als die Cabinetsordre vom 30. October 1809 
und die Dcciaration vom 3. Februar 1 8 l 2 di c bürger- 
liche Selbstständigkeit der Gesammtcolonie Preussens 
aufhob, übergab dem hiesigen Magistrat, unter der Bedingung, 
dass nun er voll und ganz für die französischen Armen zu 
sorgen habe, das königlich preussische französische Gericht zu 
Magdeburg seine Acten und Siegel, seine Gerichtskassen, sein 
Gerichtshaus, sein Gerichtsdienerhaus und seine sog. französische 
Kaserne. 

Die Magdeburger französische Colonie ist die zahlreichste 
gewesen nach der Berliner. Sie war unter den vielen noch 
weit ärmeren preussischen Colonien die wohlhabendste. Aber 
sie ist auch von allen die unruhigste, zänkischste gewesen. 
Den Ruf hatte sie sprichwörtlich in Berlin. Nirgend sind 



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— XXVII — 

mehr Processe geführt, nirgend leidenschalllicher. Man biss 
sich die Nase und die Ohren ab. Da war kaum ein Richter, 
Assessor, Fiscal oder Notar, kaum ein Prediger, Presbyter oder 
Fabrikinspector , der, trotz musterhafter Bravheit, nicht von 
seinen Feinden durch alle Instanzen als der schlimmste Ver- 
brecher, der muthwillige und systematische Zerstörer der Colonie 
gebrandmarkt worden wäre. Ja 5. Februar 1693 wurde un- 
mittelbar nach dem Schluss des französischen Gottesdienstes 
dicht vor der St. Gertraudkirche der Ueberfall des hugenottischen 
Majors Isaac Dolle de Norville durch den Director der grossen 
Manufactur Pierre Valentin zu einem offenen Strassenkampfe 
der hugenottischen Kirchenbesucher untereinander, an dem 
sich ein beträchtlicher Theil der Gemeinde betheiligte und der 
einen mehrjährigen Monstreprocess zur Folge hatte. Schlimmer 
noch als dieser Process , der die ganze Colonie an den Rand 
des Abgrundes stellte und den kurfürstlichen Commissaren das 
Wort in den Mund gab: „die grössten Feinde der Colonie 
sind ihre eigenen Beamten!" schlimmer noch, sage ich, war 
der andera Monstreprocess um den Bau der Kirche und des 
Pfarrhauses, der sich von 1705 hinzog bis 1717, alle Ober- 
behörden 12 Jahre in Athem erhielt und den gichtischen 
Commandantcn von Börstel an den Minister Bartholdy schreiben 
Hess: „Hugenotten können nur durch Dragonaden regiert 
werden!" Es ist das hier so stark vorwiegende süd- 
französische Element, welches der Gemeinde allerdings die 
allerstrengste Kirchenzucht sicherte und die daraus folgende 
herbe Heiligkeit der Sitten, welches aber auch jede Rücksicht 
bei Seite stellte, wo es den Glauben galt und die kirch- 
liche Ordnung. Die Südfranzosen sind nun einmal Fanatiker 
als Dragoner und Inquisitoren, wie als Kamisarden und 
Märtyrer. 

Dass zu Gunsten so wenig liebenswürdiger und doch so 
anspruchsvoller Fremdlinge, die in der ganzen reformirten Welt 
als „die Geladenen Gottes" aufgenommen wurden, in dem 
gutlutherischen Magdeburg die beschworene Stadtverfassung, 
das zu Recht bestehende Gerichtsverfahren, ja sämmtliche 
Zunftprivilegien geändert werden sollten und mussten, konnte 



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— XXV1U — 



den Altbürgern nicht gefallen. Schelten sie auch mehr noch 
auf die Wallonen als die reicher privilegirten , so verbergen 
sie doch auch ihren Neid und Ingrimm gegen die Hugenotten 
bei keiner passenden Gelegenheit. Als auf dem alten Markt 
drei Hugenottenhäuser in Flammen standen und Einige von 
der deutschen Feuerwehr zur Hülfe eilen wollten, lautete die 
volkstümliche Ordre: Lasset die Franzosen brennen!" Wollte 
irgend ein französischer Handwerker, der in seinem Vaterlande 
den Segen der industriellen Freiheit gekostet hatte, zunftfrei 
bleiben, unter Verzicht auf Lehrling und Gesellen, so schrieen 
die Bäcker, die Schmiede, die Tuchmacher, die Gewand- 
schneider, die Brauer: „die französischen Pfudscher machen 
uns todt! Wir sind insgemein ruiniret und in kurzer Zeit 
werden die mehresten an den Bettelstab gebracht sein!'* Be- 
anspruchte irgend ein Colonist, gleichviel, ob Marquis, Oberst, 
Richter oder Tagelöhner, irgend eine durch das Gnadenedict 
von Potsdam heilig zugesagte Kxemption , so beschwerte sich 
der Magistrat bei der Domänenkammer und bis nach Berlin 
bei dem General-Ober-Finanz-Kriegs- und Domänen -Directorium, 
das Verstösse gegen die 1680 doch so ernstlich beschworene 
und von jedem Fürsten feierlich bestätigte Generalverfassung 
der Stadt. Erhielt dennoch in irgend einem Falle die hiesige 
Colonie oder der einzelne Magdeburger Hugenott in Berlin 
Recht, dann wusste das Gencraldirectorium alle Beschlüsse 
wieder umzuwerfen und das Consistoire superieur, die Justice 
superieure und der Conseil francais, der Colonicminister an 
der Spitze, zitterten vor dem generaldirectorialen Zorn. So 
gingen alle Privilegien nach einander verloren, wenn auch 
langsamer hier wie in irgend einer anderen Colonie Preussens, 
Dank dem zähen Festhalten der klugen kampfgerüsteten 
Colon iebehörden von Magdeburg. Selbst die Berliner Colonie 
hatte längst ihre polizeiliche Selbstständigkeit eingebüsst, als 
die Magdeburger Colonie noch durch ihren französischen 
Director nebst den vier französischen Polizeiassessoren regiert 
wurde. 

Die stärkste und beste Seite der Magdeburger Colonie 
war ihre Armenpflege, die Werke der Barmherzigkeit. Die 



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xxrx 



ersten hundert Jahre hat es in ihr nie einen Rettier gegeben. 
Das Almosen wurde individualisirt. Bequemlichkeit, Mechanik, 
Härte, blinde Weichherzigkeit, blosses Thränentrocknen exi- 
stirte nicht. Man gab schnell, reichlich, zart, geheim. Man 
änderte wöchentlich, täglich, je nach den Umständen des Be- 
dürftigen. Vor allen Dingen unterstützte man durch Arbeit, 
die das Presbyterium vermittelte und das Adressbureau. Man 
erzog das Volk zur Selbstbeherrschung und Sparsamkeit, zu 
Gottvertrauen und Fleiss, zum Patriotismus und zur Zufrieden- 
heit. Es ist kaum zu beschreiben, mit wie Wenigem der 
Magdeburger Hugenott auskam und wie sein sprüchwört- 
licher Fleiss ihn befähigte, immer noch reichlich zu geben. 
Für die in die Hände algerischer Seeräuber gefallenen 
Hugenotten brachte die hiesige arme Gemeinde am 13. 
Januar 1689 bei der Kirchencoltecte 206 Livres 7 Sols, 
2 Deniers; 1699 für die Ankömmlinge aus der Schweiz 
147 Thlr. , für die hugenottischen Galeerensträflinge kamen 
ein 197 Thlr. Für den Bau einer eigenen Kirche sammelte 
man 2426 Thlr. Die Seele der hugenottischen Barmherzigkeit 
war aber die unübertrefflich zarte Unterstützung aller Art 
von verschämten Armen, insbesondere durch das sog. pret 
de charite. Indem die Armen für die ärmeren Nachbarn 
sorgten, hat sich die Gemeinde 200 Jahre erhalten, während 
die meisten anderen Colonien Preussens längst unterge- 
gangen sind. 

Aber auch der Stadt Magdeburg und dem ganzen Staate 
haben die Hugenotten hier Nutzen gebracht. Sie sind es ge- 
wesen, die ganze Strassen — insbesondere die Franzoseninsel, 
die Petersstrasse, die Kcsselbeisserstrasse , den Drähnsberg — 
aus dem Schutt wieder aufgebaut , elende Lehm- und Stroh- 
hütten in zierliche Wohnhäuser mit zwei Stockwerken 
umgewandelt , kunstvolle Gärten , Färbepflanzen - und 
Maulbeerplantagen angelegt, feines französisches Brot, feine 
französische Küche, Billard, Karten, das sogenannte 
Berliner Weissbier, Kaffee und Tabak eingeführt, Wasser- 
mühlen, holländische Windmühlen, Gel- und Färbemühlen 
errichtet, Grossmanufactur und Grosshandel hier eingeführt, 



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XXX — 



ein Arbeitsvermittlungsbureau in Verbindung mit Halle, Häver- 
städt, Berlin und Königsberg organisirt , zahlreiche neue 
Industriezweige neu gepflanzt, insbesondere die Woll- und 
Seidenstrun lpfweberei zu einer nie geahnten Blüte erhoben 
haben. 

Und dem Staat haben sie brauchbare wackere Männer 
gegeben: den Gründer des grossartig angelegten französischen 
(Kollegiums neben der alten Post, Charles des Hayes, den 
apostolisch verehrten Pastor Louis du Cros und die hoch- 
gelehrten Schriftsteller und späteren Oberconsistorialräthe Al- 
phonse des Vignolles und Simon Pelloutier, den Cantor David 
Angely, Verfasser einer noch heute sehr brauchbaren fran- 
zösischen Geschichte von Magdeburg, die berühmten Juristen 
und späteren Berliner Obergerichtsräthe Andre de Persode 
und Paul Lugandi, den ausgezeichneten Kunstschlosser Pierre 
Labry, den erfinderischen Uhrmacher Charles, den äusserst 
fruchtbaren Ingenieur Gruson , den unternehmenden Seiden- 
wirker und Stadtrath Jean Jacques Cuny, von dem der Geheime 
Ministerialrath stammt und mütterlicherseits unser jetziger Cultus- 
minister von Gossler. Und neben diesen wackeren Civilisten, 
darf ich da in der hiesigen Colonie die tapferen Officiere ver- 
gessen? Zur französischen Kirche hier hielt sich des Gene- 
ralissimus grosser Sohn, Gouverneur Charles de Schömberg, 
dem in der gemüthlichen alten Zeit der hochlöbliche Magistrat 
den Lachs, Stör und Broyhan in die gräfliche Küche lieferte, 
und die fünf Stadtcommandanten Du Plessis Gouret, der Held 
von Fehrbellin, Jacques de Bechefer, der Ritter des Schwarzen 
Adlerordens, Erneste Auguste de la Chevallerie, der Held von 
Hohenfriedberg, Maurice Drouart und du Trossel. In Magde- 
burg "arnisonirten zeitweise und besuchten unsere Andachten 
die unsterblichen Generale Varennes, Cournuaud, Du Moulin, 
Graf Dorthe, de Bequignolles , Chalmot du Portail, Rouvillac 
de Verne; auch Quirin de Forcade, der Liebling des Tabaks- 
collegiums und Chef des Conseil francais; Pierre de Penna- 
vaire, Rollaz du Rosey, der Führer der Schweizergarde, und 
der Pariser Jean de Bodt, mit Schlüter Erbauer des Zeug- 
hauses. Ich geschweige von Ali Pascha, sowie von dem 



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— XXXI — 



Grossvater und Vater des jetzigen Präsidenten der französischen 
Republik, Carnot; denn Charles Detroit wurde Muhamedaner, 
Carnot blieb Katholik. 

Die Hugenotten verdankten Alles, was sie in Magdeburg 
besassen, den Hohenzollern. Ohne sie wären sie verloren ge- 
wesen mitten im fremden Volke, das sie nicht verstand. Aber 
was haben nun die Magdeburger den Hugenotten geleistet ? 
Die Acten schweigen. Es findet sich dort nichts. Die Acten 
sind mangelhaft. Ist es nicht eine Freude, eine Ehre, ein 
Hochgenuss, in einer Stadt leben zu dürfen wie Magdeburg, 
auf altklassischem Boden, in fruchtbarer Landschaft, in prote- 
stantischer Umgebung einem Gemeinwesen als Bürger ange- 
hören zu dürfen , das sich nach allen Richtungen hin so 
reich, so normal, so glänzend entwickelt hat? Aber noch 
mehr: die Magdeburger gaben seit zwei Generationen 
den Hugenotten den Stolz ihres Hauses, ihr ganzes Erden- 
glück, ihre besseren Hälften, die wackern deutschen Jung- 
frauen zur Ehe, welche bei den Balans, den Bertins, den 
Chevaliers , den Costes , den de la Croix , den Detroits, 
den Dihms, den Graniers, den Humberts, den Labordes, 
den Maquets , den Pourroys , den de Reges echte Colo- 
n istinnen geworden und doch echte deutsche Hausfrauen ge- 
blieben sind. 

Und wenn nun, wie in den letzten Jahrzehnten, drei 
Landtagsabgeordnete durch Wahl des öffentlichen Vertrauens 
ihrer Mitbürger aus meiner kleinen Gemeinde hervorgingen, 
dazu der Wallone Duvigneau für den Reichstag; wenn wie 
jüngst in ein und derselben Stadtverordnetensitzung nachein- 
ander drei Hugenotten: Blell, Laborde, Maquet, das Referat 
haben über die Angelegenheiten unserer guten alten Stadt; 
wenn der Name Gruson als eine Weltfirma aufleuchtet, wenn 
in unserer kleinen Kirche, wie gestern vor einem Jahr, der 
Oberpräsident und der Polizeipräsident und der Oberbürger- 
meister und verschiedene Stadträthe und die Spitzen des 
Königlichen Consistoriums unserem altroyalistischen Grundsatz 
ihren Beifall schenken: Mes enfants, n'oubliez jamais 
l'evangile et le Roi: wenn seit der Auswanderung der 



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— XXXII — 

Armuth unsere Gemeinde wohlhabend, unsere Kirchenkasse 
alle Zeit hülfsbercit dasteht mit reichen Gaben für jede Art 
von Noth nach innen und nach aussen, dann freue ich mich, 
dass auch in Magdeburg wie einst am Hofe des Grossen 
Kurfürsten, es als Empfehlung gilt: es ist ein Hilgen Ott, 
und wünsche von Herzen, dass jedes Mitglied meiner Ge- 
meinde sich alle Zeit würdig erweisen möge der Wohlthaten, 
die wir von unserem gütigen erlauchten Fürsten empfangen 
haben und vom edlen Magistrat, wir die Hugenotten in 
Magdeburg. 



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Mylius, Bchcim, Muret cet. 29. October 1685. 

Einladungs - Edict aus Potsdam. 



Frideric Guillaume par 
la grace de Dieu Marggrave 
de Brandebourg, Arehi-Cham- 
bellan & Prince Electeur du 
St Empire; Duc de Prasse, 
de Magdebourg, de Juliers, de 
Cleves, de Bergues, de Stetin, 
de Pomeranie, de Cassubie, de 
Vandalie, de Silesie, de Crossen 
& de Jägerndorff; Burggrave 
de Nuremberg, Prince de Hal- 
berstad, de Minde & de Camin; 
Comte de Hohenzollem, de la 
Marek, & de Ravensberg ; Seig- 
neur de Ravenstein, & des 
Pais de Lavvenbourg, & de 
Butov. A tous ceux qui ces 
presentes verront, Salut. 

Comme les persecutions & 
les rigoureuses procedures, 
qu on exerce depuis quelque 
temps en France contre ceux 
de la Religion Reformee, 
ont oblige plusieurs familles 
de sortir de ce Royaume, & 
de chercher u s'establir dans 



Wir Friedrich Wilhelm, von 
Gottes Gnaden, Markgraf zu 
Brandenburg, des heil. Römi- 
schen Reichs Erzkämmerer 
und Churfürst, in Preussen, zu 
Magdeburg, Jülich,Cleve, Berge, 
Stettin, Pommern, der Kassu- 
ben und Wenden, auch in 
Schlesien, zu Krossen und 
Jägerndorf Herzog, Burggraf 
zu Nürnberg, Fürst zu Halber- 
stadt, Minden, Camin, Graf zu 
Hohenzollem, der Mark und 
Ravensberg, Herr zu Raven- 
stein, und der Lande Lauen- 
burg und Bütow etc. etc. 

Thun kund und geben männig- 
lichen hiermit zu wissen, nach- 
dem die harten Verfolgungen 
und rigoureusen proceduren.wo- 
mit man eine Zeithero in dem 
Königreich Frankreich wider 
Unsere der Evangelisch-Refor- 
mierten Religion zugethane 



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— 2 — 



les Pais etrangers, Nous avons 
bien voulu, touches de la juste 
compassion (jue Nous devons 
avoir pour ceux qui souffrent 
malheureusement pour l'Evan- 
gile, & pour la purete de la 
foy que Nous confessons avec 
eux, par le present Edit signe 
de nostre main, offrir aus dits 
Francois une retraite seure & 
libre dans toutes les Terres & 
Provinces de nostre Domi- 
nation , & leur declarer en 
mesme temps de quels droits, 
franchises & avantages Nous 
pretendons de les y faire jouir, 
pour les soulager, & pour sub- 
venir en quelque maniere aux 
calamites avec lesquelles la 
Providence divine a trouve bon 
de frapper une partie si con- 
siderablc de son Eglise. 



1. Afin que tous ceux qui 
prendront la resolution de venir 
s'habituer dans nos Etats puis- 
sent trouver d'autant plus de 
facilite pour s'y transporter, 



Glaubens - Genossen verfahren, 
viel Familien veranlasset, ihren 
Stab zu versetzen, und aus selbi- 
gem Königreiche hinweg in an- 
dere Lande sich zu begeben,dass 
Wir dannenher aus gerechtem 
Mitleiden, welches Wir mit 
solchen Unsern, wegen des 
heiligen Evangelii und dessen 
reiner Lehre angefochtenen 
und bedrengten Glaubens-Ge- 
nossen billig haben müssen, 
bewogen werden, mittels dieses 
von Uns eigenhändig unter- 
schriebenen Edicts denenselben 
eine sichere und freye retraite 
in alle Unsere Lande und Pro- 
vincien in Gnaden zu offeriren, 
und ihnen daheneben Kund zu 
thun, was für Gerechtigkeiten. 
Freyheiten und Praerogativen 
Wir ihnen zu concediren 
gnädigst gesonnen seyen, und 
dadurch die grosse Noth und 
Trübsal, womit es dem Aller- 
höchsten nach seinem allein 
weisen und unerforschlichen 
Rath gefallen, einen so ansehn- 
lichen Theil seiner Kirche heim- 
zusuchen, auf einige Weise zu 
subleviren und erträglicher zu 
machen. 

1. Damit alle diejenigen, 
welche sich in Unseren Landen 
niederzulassen resolviren wer- 
den, desto mehrere Bequem- 
lichkeit haben mögen, umb 



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3 — 



Nous avons donne ordre ä 
nostre Envoye extraord. aupres 
de Messieurs les Etats Gene- 
raux des Provinccs unies le 
Sr. Diest, & a nostre Com- 
missaire dans la Ville d'Amster- 
dam le Sr. Romsvvinckel , de 
fournir ä nos depens, a tous 
ceux de la dite Religion qui 
s'adresseront a eux, les basti- 
mens & vivres dont ils auront 
besoin pour faire le transport 
de leurs personnes, biens & 
familles, depuis la Hollande 
jusques dans la Ville de Ham- 
bourg , dans laquelle ensuite 
nostre Cons. d'Etat & Resi- 
dent au Cercle de la basse 
Saxe, le Sr. de Guerique, leur 
fera fournir toutes les commo- 
dites , dont ils auront besoin 
pour se venir rendre dans teile 
Ville & Province de nos Etats 
quils trouveront bon de choisir 
pour le lieu de leur demeure. 

2. Ceux qui seront sortis de 
France du coste de Sedan, 
Champagne , Lorraine, Bour- 
gogne ou des Provinccs Meri- 
dionales de ce Royaume, & 
(jui ne trouveront pas ä propos 
de passer par la Hollande, 
n auront qu ä se rendre a Franc- 
fort sur le Mein, & s'y adresser 
au Sr. Merian nostre Cons. & 
Resident dans la dite Ville, ou 



dahin zu gelangen und über- 
zukommen, so haben Wir 
Unsere Envoye extraordinaire 
bei denen Herren General- 
Staten der vereinigten Nieder- 
lande, dem von Diest, und 
Unserm Commissario Roms- 
winkel in Amsterdam anbe- 
fohlen, allen denen Franzö- 
sischen Leuten, von der Reli- 
gion, welche sich bey ihnen 
angeben werden, Schiffe und 

i 

andere Notwendigkeiten zu 
verschaffen , umb sie und die 
ihrige aus Holland biss nach 
Hamburg zu transportiren, all- 
wo Unser Hoffrath und Resi- 
dent im Nieder - Sächsischen 
Kräyse, der von Gericken, ihnen 
ferner alle facilität und gute 
Gelegenheit an Hand geben 
wird, deren sie werden be- 
nöthigt seyn, umb an Ort und 
Stelle, welche sie in Unsem 
Landen zu ihren Etablissement 
erwählen werden, zu gelangen. 

2. So viel diejenige anbe- 
trifft, welche über Sedan, aus 
Champagnen, Lothringen, Bur- 
gundien, und aus denen nach 
Mittag gelegenen Französi- 
schen Provincien, ohne durch 
Holland zu gehen, nach Unseren 
Landen sich werden begeben 
wollen, selbige haben ihren 
Weg auf Frankfurt am Mayn 
zu nehmen, und sich daselbst 



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dans la Ville de Cologne au 
Sr. Leli nostre Agent, ausquels 
Nous avons commande aussi 
de les assister dargent, de 
passeports & de batteaux pour 
les faire descendre la «Riviere 
du Rhin jusques dans nostre 
Duche de Cleves, ou nostre 
Regence prendra soin de les 
faire etablir dans les Pais de 
Cleves & de la Marek, ou en 
cas qu ils voulussent passer plus 
avant dans nos Etats, la dite 
Regence leur donnera les adres- 
ses & les commodites requises 
pour cela. 



3. Comme nos dites Pro- 
vinces, se trouvent pourveues 
de toute sorte de commodites, 
non seulement pour les neces- 
sites de la vie , mais encorc 
pour les manufactures, pour le 
commerce & pour le negoce 
par mer & par terre; ceux 
qui se voudront etablir dans 
nos dites Provinces, pourront 
choisir tel lieu pour leur eta- 
blisscment quils jugeront le 
plus propre pour leur profession, 
soit dans les Pais de Cleves, 
de Marek, de Ravensberg & 
de Minde, ou dans ceux de 
Magdebourg , de Halberstad, 
de Hrandebourg, de Pomeranie 



bei Unserm Rath und Resi- 
denten Merian, oder auch zu 
Cölln an Rhein, bei Unserm 
Agenten Lely, anzugeben, ge- 
stalt wir denn denenselben 
beyderseits anbefohlen, ihnen 
mit Gelde, Passeporten und 
Schiffen beförderlich zu seyn. 
und sie den Rhein hinunter 
bifsin Unser Herzogthum Cleve 
fortzuschaffen, woselbst unsere 
Regierung Sorge tragen wird, 
damit sie entweder in Unserm 
Clev- und Märkischen Landen 
etablirt, oder, da sie weiter in 
andere Unsere Provincien zu 
gehen willens, mit aller des- 
falls erforderten Nothdurfft ver- 
sehen werden mögen. 

3. Weilen Unsere Lande 
nicht allein mit allen zu des 
Lebens Unterhalt erforderten 
Notwendigkeiten wol und 
reichlich versehen, sonderlich 
zu Etablirung allerhand manu- 
facturen, Handel und Wandels 
zu Wasser und zu Lande sehr 
bequem, als stellen Wir denen, 
die darinn sich werden setzen 
wollen, allerdings frey, den- 
jenigen Ort, welchen sie in 
Unserm Hertzogthum Cleve, 
der Grafschaften Mark und 
Ravensberg , Fürstenthümer 
Halberstadt und Minden, oder 
auch in dem Hertzogthum 
Magdeburg, Chur-Mark-Bran- 



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& de Prasse; & comme Nous 
croyons que dans la Marc he 
Electorale les Villes de Stendel, 
Werbe , Rathenow , Brande- 
bourg & Francfort, & dans le 
Pais de Magdebourg, les Villes 
de Magdebourg, Halle & Calbe, 
comme aussi dans la Prasse 
la Ville de Königsberg lenr 
seront les plus commodes, soit 
pour la facilite de sy nourrir, 
vivre & subsister a vil prix, 
soit pour celle d'y etablir le 
negoce; Nous avons ordonne, 
qu aussi tost que quelque uns 
des dits Francois y arriveront, 
ils y soyent bien receus, & que 
Ion convienne avec eux de 
tout ce qui sera necessaire 
pour leur etablissement, leur 
donnant au reste une liberte 
entiere, et mettant ä leur propre 
gre & plaisir de se determiner 
pour teile Ville & Province de 
nos Etats qu'ils jugeront leur 
convenir le plus. 



denburg \ind Hertzogthümern 
Pommern und Preussen zu 
ihrer Profession und Lebens- 
art am bequemsten finden 
werden, zu erwählen; Und 
gleichwie Wir dafür halten, 
dass in gedachter Unserer 
Chur- Mark -Brandenburg die 
Städte Stendal, Werben, Rathe- 
now, Brandenburg und Frank- 
furt, und in dem Herzogthum 
Magdeburg die Städte Magde- 
burg, Halle und Calbe, wie 
auch in Preussen die Stadt 
Königsberg , sowohl desshalb 
weil daselbst sehr wolfeil zu 
leben, als auch, wegen der 
allda sich befindenden facilität * 
zur Nährung und Gewerb vor 
sie am bequemsten seyn wer- 
den , Als haben Wir die An- 
stalt machen lassen, befehlen 
auch hiermit und Krafft dieses, 
sobald einige von erwehnten 
Evangelisch Reformierten Fran- 
tzösischen Leuten daselbst an- 
kommen werden, dass alsdann 
dieselben wohl aufgenommen, 
und zu allen dem zu, so ihren 
etablissement nöthig, ihnen 
aller Möglichkeit nach ver- 
holffen werden soll. Wobey 
Wir gleich wohl ihrer freyen 
Wahl anheim geben, auch 
sonsten ausser oberwehnten 
Städten alle und jede Orte in 
unsern Provincien zu ihrem 



4. Les biens, meubles, mar- 
chandises & denrees qu'ils apor- 
teront avcc eux en venant, ne 
seront sujettes a payer aucuns 
droits, ny pcages, mais seront 
exemtes de toutes les charges 
& impositions de quelque nom 
& nature qu'elles soient. 



5. Au cas que dans les Villes, 
Bourgs & Villages, ou les dits 
de la Religion iront sestablir, 
il se trouve des maisons rui- 
n6es, vuides, ou abandonnees 
de leurs possesseurs, & les- 
(juelles les proprietaires ne 
seront pas capables de remettre 
en bon estat, Nous les leur 
ferons assigner & donner en 
pleine propriete pour eux & 
leurs heretiers, tacherons de 
contenter les dits proprietaires 
selon la valeur des dites mai- 
sons, & les ferons degagcr de 
toutes les charges dont elles 
pourroient encore estre redc- 
vables soit pour hypotheques, 
debtes, contributions ou autres 
droits qui y estoient aupara- 
vant affectes. Voulons aussi 



etablissement zu erwählen, 
welche sie in Ansehung ihrer 
profession und Handthierung 
vor sich am bequemsten er- 
achten werden. 

4. Diejenigen Mobilien, auch 
Kauffmanns und andere 
Waaren, welche sie bey ihrer 
Ankunft mit sich bringen 
werden, sollen von allen Auff- 
lagen, Zoll, Licenten und der- 
gleichen imposten, sie mögen 
Nahmen haben wie sie wollen, 
gäntzlich befreyet seyn und 
damit in keinerlev Weise be- 
leget werden. 

5. Daferne in den Städten. 
Flecken und DörfTern, wo mehr 
gedachte Leute von der Reli- 
gion sich niederlassen, und ihr 
domicilium constituiren werden, 
einige verfallene, wüste und 
ruinirte Häuser vorhanden, 
deren Proprietarii nicht des 
Vermögens wären dieselbe 
wieder aufzurichten, und in 
guten erbaulichen Stand zu 
setzen, so wollen Wir selbige 
gedachten Unsern Französi- 
schen Glaubens-Genossen, für 
sie. ihre Erben und Erbens- 
Erben eigentümlich anweisen 
und eingeben, dabey auch da- 
hin sehen lassen, dass die 
vorigen Proprietarii wegen des 
Werthes sothaner Häuser be- 
friedigt, und selbige von allen 



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faire foumir du bois. de la 
chaux, des pierres, des briques 
& d'autres materiaux dont ils 
auront besoin pour raccommo- 
der cc qu'ils trouveront de 
. ruine & de defait dans les 
dites maisons, lesquelles seront 
libres & exemtes 6. ans durant 
de toute sorte d'impositions, 
gardes, logements de soldats, 
& autres charges, & ne paye- 
ront pendant le dit temps de 
franchisc que les seuls droits 
de consomption. 



6. Dans les Villes ou autres 
endroits ou il se trouve des 
places propres pour y bastir 
des maisons, ceux de la Re- 
ligion qui se retirent dans nos 
Etats seront authorises d'en 
prendre possession pour eux 
& leurs heritiers, comme aussi 
de tous les jardins, prairies & 
pasturages qui y appartiendront, 
sans estre obliges, de payer 
les droits et autres charges 
dont les dites places & leurs 
dependances pourroient estre 



oneribus, hypothequen, Con- 
tributions - Resten und allen 
andern dergleichen Schulden, 
welche vorhin darauff gehaftet, 
gäntzlich liberiret und frey ge- 
macht werden sollen. Gestalt 
Wir ihnen denn auch Holtz, 
Kalck und andere Materialien, 
deren sie zur reparirung der- 
gleichen wüsten Häuser be- 
nöthigt, unentgeltlich anschaffen 
lassen, und ihnen eine Sechs- 
Jährige immunität von allen 
Aufflagen , Einquartierungen 
und anderen oneribus publicis, 
wie selbige Nahmen haben 
mögen, verstatten, auch die 
Verfügung machen wollen, dass 
deren Einwohner nichts als 
die blosse Consumptions- Accise 
währender solchen Sechs- 
Jährigen Freyheit davon ab- 
zutragen haben sollen. 

6. In diejenigen Städten und 
anderen Orten, woselbst sich 
einige wüste Plätze und Stel- 
len befinden, wollen Wir 
gleicher Gestalt die Vorsehung 
thun, dass dieselbe samt allen 
dazu gehörigen Gärten, Wiesen, 
Aeckern, und Weyden ge- 
dachten Unsem Evangelisch- 
Reformirten Glaubensgenossen 
Frantzösischer Nation nicht 
allein erb- und eigenthümlich 
eingeräumet, sondern auch, dass 
dieselbe von allen oneribus 



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affectees; & pour faciliter 
d'autant plus la construction 
des maisons qu'ils voudront 
bastir, Nous leur ferons foumir 
tous les materiaux dont ils 
auront besoin, & leur accorde- 
rons 10. ans de franchise, pen- 
dant les(juels ils ne seront 
sujets ä aucunes autres charges, 
hormis aux susdits droits de 
consomption. Et comme nostre 
intention est, de rendre feta- 
blissement qu'ils voudront faire 
dans nos Provinces le plus aise 
qu'il sera possible; Nous avons 
commande aux Magistrats & 
ä nos autres Officiers aus dites 
Provinces, de chercher dans 
chaque Villc des maisons ä 
louer, dans les quelles ils puis- 
sent estre loges lors qu'ils arri- 
veront, & promettons de faire 
payer pour eux & pour leurs 
familles 4. ans durant le louage 
des dites maisons, pourveu 
qu'ils s engagent de bastir avec 
le tems sur les places qu'on 
leur assignera aux conditions 
susmentionnees. 



und bcschwerden, welche sonst 
darauff gehafftet , gäntzlich 
liberiret und lofs gemacht 
werden sollen, gestalt Wir 
denn auch diejenigen materia- 
lien, deren gedachte Leute zu 
Bebauung dieser Plätze be- 
dürften werden, ihnen ohn- 
entgeltlich anschaffen und die 
von ihnen neuerbaute Häufser 
samt deren Einwohnern in 
denen ersten zehn Jahren mit 
keinen oneribus ausser der oben 
angeregten Consumptions- Ac- 
cise belegen lassen wollen. 
Und weilen Wir auch gnädigst 
gemeinet seyn, alle mögliche 
facilität beyzutragen , damit 
gedachte Unsere Glaubens- 
Genossen im Unsern Lande 
untergebracht und etabliret 
werden mögen, Als haben 
Wir denen Magistraten und 
andern Bedienten in erwehnten 
Unsern Provincien gnädigsten 
befehl ertheilen lassen, in einer 
ieden Stadt gewisse Häuser 
zu miethen, worin gedachte 
Frantzösische Leute bey ihrer 
Ankunft aufgenommen, auch 
die Haulsmicthc davon für 
sie und ihre Familien 4 Jahr 
lang bezahlet werden soll, Je- 
doch mit der Bedingung, dass 
sie diejenigen Plätze, welche 
ihnen auff obberührte con- 
, ditiones werden, mit der Zeit 



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9 



7. D'abord qu'ils auront fixe 
leur demeure dans quelque 
Ville ou Bourg de nos Etats, 
ils seront receus au droit de 
bourgeoisie, & aux Corps de 
mestiers, dans lesquels ils seront 
propres d'entrer, & jouiront 
des mesmes droits & Privileges 
que ceux qui sont nes ou domi- 
, cilies de tout temps ausdites 
Vill.es & Bourgs, sans qu'ils 
soyent obliges de payer quoy 
que ce soit pour cela, & sans 
estre sujets au droit d'Aubaine, 
ou autres de quelque nature 
qu'ils soyent pratiqu^s dans 
d'autres Pais & Etats contre 
les Etrangers, mais seront con- 
sideres & traites en tout & par 
tout de la mesme maniere que 
nos sujets naturels. 



8. Tous ceux qui voudront 
entreprendre quelque Manu- 
facture & fabrique soit dedraps, 
etoffes, chapeaux, ou de teile 
autre sorte de marchandises 
qu'il leur plaira, nc seront pas 



zu bebauen ihnen angelegen 
seyn lassen. 

7. Sobald sich obgedachte 
Unsere Evangelisch-Reformirte 
Glaubens - Genossen Französi- 
scher Nation in einiger Stadt 
oder Flecken niedergelassen, 
soll ihnen daselbst herge- 
brachte jura civitatis et opi- 
ficiorum ohn entgeltlich und 
ohne Erlegung einiger Ungelder 
concediret, und eben die bene- 
ficia, Rechte und Gerechtig- 
keiten verstattet und einge- 
räumt werden, deren andere 
Unsere an solchen Orten 
wohnende und gebohrene 
Unterthanen geniefsen und 
fähig seyn. Allermafsen Wir 
sie denn auch von dem so 
genannten Droit d'Aubaine 
und anderen dergleichen Be- 
schwerden, womit die Fremde 
in andern Königreichen, Lan- 
den und republiquen belegt 
zu werden pflegen, gäntzlich 
befreyet, auch durchgehends 
auf gleiche Art und Weise, 
wie Unsere eigene angehörige 
Unterthanen , gehalten und 
tractiret wissen wollen. 

8. Diejenige welche einige 
Manufacturen von Tuch, Stof- 
fen, Hüten oder was sonsten 
ihre Profession mit sich bringet, 
anzurichten willens seyn, wollen 
Wir nicht allein mit allen des- 



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— 10 — 



seulement pourveus de tous 
les privileges, octroys & fran- 
chises qu'ils pourront souhaiter ; 
mais Nous ferons encore en 
sorte qu'ils soient aidesd'argent, 
& de telles autres provisions & 
fournitures qu'il sera juge neces- 
saire pour faire reussir leur 
dessein. 



9. Aux Paisans & autres qui 
se voudront mettre a la Cam- 
pagne, Nous ferons assigner 
une certaine etendue de pais 
pour la rendre cultivee, et les 
ferons secourir de toutes les 
necessites requises pour les faire 
subsister dans Ie commence- 
ment, de la mesme maniere 
que Nous avons fait a un nombre 
considerable de familles Suisses 
t]ui sont venues habiter dans 
nos Estats. 



10. A l'egard de la Juris- 
diction & maniere de juger les 
differcns qui pourront survenir 
ausdits Francois de la Religion 
Reformee, Nous permettrons 
quc dans les Villes ou il y aura 
plusieurs de leurs familles eta- 
blies, ils puissent choisir quel- 
qu'un entre cux, qui ait droit 
de terminer les dits differents 



falls verlangten Freyheiten, 
Privilegiis und Begnadigungen 
versehen, sondern auch dahin 
bedacht seyn und die Anstalt 
machen, dass ihnen auch mit 
Gelde und andern Notwendig- 
keiten, deren sie zu Fortsetzung 
ihres Vorhabens bedürffen 
werden, so viel möglich assi- 
stiret und an Hand gegangen 
werden soll. 

9. Denen so sich auff dem 
Lande setzen, und mit dem 
Ackerbau werden ernähren 
wollen, soll ein gewiss Stück 
Land uhrbar zu machen an- 
gewiesen, und ihnen alles das- 
jenige, so sie im Anfang zu 
ihrer Einrichtung werden nöthig 
haben, gereichet, auch sonst 
überall ebener gestalt begegnet 
und fortgeholfen werden, wie 
es mit verschiedenen Familien, 
so sich aus der Schweiz in 
Unsere Lande begeben und 
darinnen niedergelassen, bifs 
anhero gehalten worden. 

10. So viel die Jurisdiction 
und Entscheidung /ler zwischen 
offt gedachten Frantzösischen 
Familien sich ereignenden Ir- 
rungen und Streitigkeiten be- 
trifft, da sind wir gnädigst zu- 
frieden, und bewilligen hiermit, 
dass in denen Städten, woselbst 
verschiedene Frantzösischc Fa- 
milien vorhanden , dieselbe 



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— 11 



a famiable, sans aucune for- 
malite de proces; & si ces 
differents arrivent entre des 
Allemands et des Francois, ils 
seront juges conjointement par 
les Magistrats du Heu & par 
celuy qui aura ete choisi pour 
cela parmi ceux de la Nation 
Francoise; Ce qui aura lieu 
aussi lors que les differens qui 
arrivent entre des Francois 
seulement ne pourront pas estre 
vuides par la voye d'un accord 
amiable dont il est parle ci 
dessus. 



11. Nous entretiendrons un 
Ministre dans chaque Ville & 
ferons assigner un lieu propre 
pour y faire fexercice de la 
Religion en francois selon les 
coutumes, & avec les mesmes 
ceremonies qui se sont prati- 
quees jusques a present parmi 
eux en France. 



jemand ihres Mittels erwählen 
mögen , welcher bemächtiget 
sein soll, dergleichen diffe- 
rentien ohne einige Weitläuf- 
igkeit, in aller Güte zu ver- 
gleichen und abzuthun. Da- 
fernc aber solche Irrungen 
unter Teutschen an einer, und 
Frantzösischen Leuten anderer 
Seite sich ereugnen, so sollen 
selbige durch den Magistrat 
eines ieden Orts und diejenigen 
welche die Frantzösische Nation 
zu ihrem Schieds - Richter er- 
wählen wird, zugleich und 
gesamter Hand untersuchet, 
und summariter zu Recht ent- 
schieden und erhöret werden, 
welches denn auch als dann 
statt haben soll, wann die unter 
Frantzosen allein vorfallende 
differentien, dergestalt wie oben 
erwehnet, in der Güte nicht 
beygeleget und verglichen 
werden können. 

11. In einer jeden Stadt 
wollen wir gedachten Unsern 
Frantzösischen Glaubens - Ge- 
nossen einen besonderen Predi- 
ger halten, auch einen beque- 
men Ort anweisen lassen, wo- 
selbst das exercitium Religio- 
nis Reformatae in Französi- 
scher Sprache, und der Gottes- 
dienst mit eben denen Ge- 
bräuchen und Ceremonien ge- 
halten werden soll, wie es bifs 



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12 — 



12. Comme ceux de la No- 
blesse francoise cjui ont voulu 
se mettre sous nostre Protection, 
& entrer en nostre service, y 
jouissent actuellenient des nies- 
mes honneurs, dignites, & avan- 
tages tjue ceux du Pais, & qu'il 
s'en trouve mesme plusieurs 
parmi eux elevez aux premie- 
res charges de nostre Cour, 
& au commandement de nos 
Troupes : Nous voulons bien 
continuer les mesmes graces a 
ceux de la dite Noblesse (jui 
se viendront etablir ä 1 avenir 
dans nos Etats, leur donnant 
les charges, honneurs, & digni- 
tes dont ils seront trouves ca- 
pables, & lors qu'ils acheteront 
des fiefs, ou autres biens, & 
terres nobles, ils les possede- 
ront avec tous les droits, liber- 
tes, & prerogatives dont la 
Noblesse du Pais est en droit 
de jouir. 



anhero beyden Evangelisch Rc- 
formirten Kirchen in Franck- 
reich bräuchlich gewesen. 

12. Gleichwie auch diejeni- 
gen von der Französischen 
Noblesse, welche sich bifs 
anhero unter Unsere protection 
und Unsere Dienste begeben, 
eben der Ehre, dignitäten, 
praerogativen . als andere 
Unsere Adeliche Unterthanen 
gemessen, Wir auch deren 
verschiedene zu den vornehm- 
sten Chargen und Ehren- 
Aemptern an Unserem Hoffe, 
wie auch bey Unserer Miliz 
würklich employret, also sind 
Wir gnädigst geneigt, eben- 
mässige Gnade und Beförde- 
rung denen Frantzösischen vom 
Adel, so sich ins künftige in 
Unsern Landen werden setzen 
wollen , zu erweisen , und sie 
zu allen Chargen, Bedienungen 
und dignitäten, wozu sie ca- 
pabel werden befunden werden, 
zu admittiren, gestalt denn 
auch dieselbe, wann sie einige 
Lehen- und andere Adeliche 
Güter in Unsern Landen er- 
kauffen und an sich bringen, da- 
bey eben der Rechte, Gerechtig- 
keiten. Freyheiten und Immuni- 
täten, deren andre Unsere ange- 
bohrne Unterthan gemessen, 
sich gleichergestalt in allewege 
zu erfreuen haben sollen. 



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— 13 — 



13. Tous les privilegcs & 
autres droits dont il est parle 
ci dessus, auront Heu non seu- 
lement a l'egard de ceux de 
la Nation francoise cjui arri- 
veront dans nos Estats apres 
la date du present Edit, mais 
encore a legard de ceux qui 
s'y sont venu establir aupara- 
vant, pourveu quils soient 
exiles de France a cause de la 
Religion Reformee, ceux tjui 
font profession de la Romaine 
n y pouvant pretendre en au- 
cune maniere. 



14. Nous etablirons desCom- 
missaires, dans chacune de nos 
Provinces, Duches & Princi- 
pautes, ausquels les Francois 
de la Religion Reformee pour- 
ront avoir recours dans les 
besoins qui leur arriveront, non 
seulement au commencement 
de leur etablissement, mais 
encore dans la suite, & tous 
nos Gouverneurs, & les Re- 
gences de nos Provinces, & 
Etats auront ordre en vertu 
des presentes, & par des com- 
mandemens particuliers que 
Nous leurs enverrons, de pren- 
dre les ditsdela Religion sous 
leur protection, de les maintenir 
dans tous les Privileges mar- 



13. Alle Rechte. Privilegia 
und andere Wohlthaten deren 
in obstehenden Puncten und 
Articulen erwehnet worden, 
sollen nicht allein denen so 
von nun an ins Künfftige in 
Unsern Landen anlangen wer- 
den, sondern auch denjenigen 
zu gut kommen, welche vor 
Publication dieses Edicts der 
bif'sherigen Religions - Verfol- 
gungen halber aus Franckreich 
entwichen und in gedachte 
Unsere Lande sich retiriret 
haben, die aber so der Römisch- 
Katholischen Religion zugethan, 
haben sich derer in keinerley 
weyse anzumafsen. 

14. In allen und ieden Unsern 
Landen und Provincien wollen 
wir gewisse Commissarien be- 
stellen lassen, zu welchen offt 
gedachte Frantzösische Leute 
so wol bey ihrer Ankunfft als 
auch nachgchends ihre Zuflucht 
nehmen, und bey denenselben 
Rath und beystandes sich er- 
hohlen sollen, Inmafsen wir 
denn auch allen Unsern Stadt- 
haltern, Regierungen auch an- 
dern Bedienten und Befehls- 
habern, in Städten und auf 
dem Lande, in allen Unsern 
provincien, so wol vermittels 
dieses Unseres offenen Edicts, 
als auch durch absonderliche 
Verordnungen, gnädigst und 



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— 14 — 



(jues ci-dessus, & de ne pas 
soufrir quil leur soit fait aucun 
tort ou injustice, mais plustost 
toute sorte de faveur, aide & 
assistence. 

Donne a Potsdam 
le 29. Octobre 1685. 

signe 

Friderich Wilhelm. 

(L. S.) 



ernstlich anbefehlen wollen, dass 
sie offterwehnte , Unsere Evan- 
gelisch - Reformirte Glaubens- 
Genossen, Frantzösischer Na- 
tion, so viel sich derer in Unsern 
Landen einfinden werden, samt 
und sonders unter ihren ab- 
sonderlichen Schutz und pro- 
tection nehmen, bey allen ob- 
erwehnten ihnen gnädigst con- 
cedirten Privilegiis sie nach- 
drücklich mainteniren und hand- 
haben, auch keinesweges zu- 
geben sollen, dass ihnen das 
geringste Übel, Unrecht oder 
Verdruls zugefügt, * sondern 
vielmehr im Gegentheil alle 
Hülfe, Freundschaft, Liebes 
und Gutes erwiesen werden. 
Urkundlich haben wir dieses 
Edict eigenhändig unterschrie- 
ben, und mit Unserm Gnaden- 
Siegel bedrucken lassen. 

So geschehen zu Potftam, 
den 29. Octobr. 1685. 

Friedrich Wilhelm 
Churfürst. 



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— 17 



IL 

Geheimes Staats- Archiv Berlin. 27. Nov. 1684. 

Rep. 52. No. 95. 

Gnaden - Privilegium 

für Charles de Hayes, Exercitienmeister. 

Demnach Sr. Chf. Durchl. zu Br. Unsern gnädigsten 
Herren Charles de Hayes untertest. zu erkennen gegeben, 
wassmassen dero Gouverneur von Magdeburg p. der 
von Börstel nebst denen dortigen Thum Capitulars und 
der benachbahrten Ritterschafft Ihn umb die Jugend alda 
in der frantzöschen spräche, tantzen, und andern exercitien 
zu informiren und anzuführen erwehlet, mitt demüthigster 
Bitte Sie wolten geruhen Ihn mitt einem Privilegio zu be- 
gnadigen dass so lange er solche exercitia zu Magdeburg 
lehrete und dirigirte niemand anders dergleichen zu thun 
vergönnet seyn solte: Und dan Sr. Chf. Durchl. solchem petito 
aus bewegenden Ursachen gdst. statt gegeben und Ihn hiemitt 
und Krafft dieses obgebethener massen in gnaden privilegiret 
Alss befehlen Sie dero p. Gouverneur wie auch Stadt Praesidi 
und Magistrat der Stadt Magdeburg sich hiernach gehorsambst 
zu achten, und den Supplicanten bey sothanem Privilegio nach- 
trücklich zu schützen. Uhrkündlich p. 

Geben Potstam, d. 27. Nov. 1684. 

(gez.) P. Fuchs. 



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— 18 — 



III. 

Stadt- Bibliothek 1684. 
Magdeburgica III Fol. 2HH 
Quarto No. 143. 

(gedruckt) Nachricht 

wegen des 

Französischen Collegii in Magdeburg. 

Magdeburg/ mit Möllerischen SchrifTten. 

Nachdem Sc. Churfürstl. Durchlaucht von Brandenburg 
dem Exercitien- Meister M. Dcshayes ein Privilegium/ die 
Frantzösische Sprache und das Tantzen in der Stadt Magdeburg 
allein zu unterweisen und dessfalls Adeliche und sonst vornehme 
Jugend in sein Haus und an seinen Tisch auf- und anzunehmen 
gnädigst ertheilet; Als hat sich gedachter M. Deshayes aufs 
höchste angelegen sein lassen solche Anstalt zu machen/ damit 
die Ihm anvertrauete Kinder in allen Tugenden und erspriess- 
lichen Wissenschaften mögen erzogen werden. Weil aber 
viele seiner vornehmsten Patronen Ihm zu verstehen gegeben/ 
dass solches heilsame W r erk dem Land- Adel/ Land-Beambten/ 
und sonst auswärtigen Leuten/ denen es am angenehm- und 
nöthigsten/ entweder wenig oder gar nicht bekandt sey; Als' 
hat gedachter M. Deshayes allen Liebhabern der Adelichen 
Jugend-Zucht hiemit einige Nachricht seines Beginnens er- 
thcilen wollen/ damit die Eltern/ so ihren Kindern alles was 
ihrem Stande gemäss/ in einem Hause und ohne herumblauffen 
gerne wolten lehren lassen/ wo solches anzutreffen/ hieraus 
erfahren mögen. 

1. Weil nun von dem Segen Gottes alles zu erwarten/ 
und selbiger/ ohne fleissigem Gebete nechst frommen Leben 
nicht kan erhalten werden; Als müssen alle/ des gedachten 
M. Deshayes Untergebene/ wess Alters oder Geschlechts sie 
immer seyn / nicht allein denen Morgen- Abend- und Tisch- 



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P> — 



gebethen und Gesängen unausbleiblich bey wohnen; Sondern 
auch alle Sonn- und Feyertage mit ihrem Informatore/ so ein 
teutscher und Evangelischer Religion ist/ ungesäumt in die 
Kirche gehen/ daselbst die Predigt mit Fleiss anhören/ mit 
Andacht beten/ und sich für Geschwätz gäntzlich hüten. 

2. Ihren Principal/ dessen Liebste und erwachsene Töchter 
müssen Sie mit gebührlicher Höffligkeit begegnen/ und so 
Ihnen etwas nöthig/ mit bescheidenen Worten/ und nicht/ 
wie die Gäste im Wirthshause/ fodem/ vielweniger die Kinder 
und das Gesind mit Scheit- und Dräuworten anfahren. 

3. Die Herren Informatorcs / so ihnen fürgestellt werden/ 
müssen sie ehren/ ihnen gehorsam seyn/ sonderlich in denen 
Information-Stunden / welche weder zu verändern/ noch zu 
versäumen/ es sey vor- oder Nachmittag/ keinem frey stehen 
soll/ damit die Informatores ihre abgetheilte Classes ohne 
Hinderung und mit Fortgang abwarten können : Und sind die 
tägliche occupationes folgender Gestalt abgetheilet: 

Es müssen alle die Kostgänger/ durchgehendes/ beydes 
Geschlechts/ praecise umb 6 Uhr des Morgens/ wo sonst keine 
wichtige Ursache dawieder läufft/ auffstehen/ sich geschwind 
anziehen/ damit sie dem Gebethe/ so in M. Deshayes Stube 
öffentlich geschieht/ und vor sieben verrichtet muss werden, 
beywohnen mögen; DaraufT verfügen sich die studierende 
Knaben nach ihrer Studier - Stube / allwo sie biss 1 1 mit 
Lernung der Lateinischen Sprache/ historiae/ geographiae e. c. 
mit schreiben und rechnen/ mit der Vocal-Music/ und dergleichen 
Wissenschaften/ nach Tagen und Stunden- Wechsel/ zu bringen. 
Unterdessen werden diejenige/ so nicht studieren sollen/ in der 
Übung einen guten Stylum zu formiren/ wie auch im fechten/ 
voltisiren e. c. von denen Exercitien-Meistem/ die M. Deshayes 
in sein Haus/ in selbigen Stunden bestellt/ und auf derer Fleiss 
Er ein wachsames Auge hat/ täglich unterwiesen. Das 
Frauenzimmer aber übet sich den ganzen Morgen mit allerhand 
zierlicher Hand-Arbeit/ sonderlich alles/ was zu dero Kleidern 
und Haupt -Zierrath dient/ zu verfertigen/ worinnen sie 
M. Deshayes älteste Tochter/ so zugleich dero Hoffmcisterinn 
ist. und von Haarkrausen/ Damen auf allerlcy Art aufzubinden/ 

2' 



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20 — 



allerhand Coiffures zu verfertigen/ sonderliche Profession 
allzeit gemacht/ angeführt werden; Wobey sie die schönste 
Gelegenheit haben sich in der Französischen Sprach zu üben. 
Puncto 1 1 wird gespeiset / und biss 1 Nachmittag mit allem 
Lernen inngehalten/ ausgenommen dass ein jeder seine lection/ 
die Er in der Frantzösischen Stunde/ so darauf folget/ auffsagen 
soll/ zu besserer Fertigkeit übersiehet. In derselben werden sie 
• von M. Deshayes selbst mit allem Fleiss und sonderlichem Nach- 
druck unterwiesen ; Worauf die studierende Knaben wieder dem 
Latein/ biss Glock 4/ so ihnen eine Uhrlaub-Stunde ist/ die andere 
denen Exercitiis und das Frauenzimmer ihrem Nähen biss Glock 5 
obliegen. Folgends gehen sie sämmtlich aufm Tanz-Saal/ allwo sie 
von M. Deshayes aus allen Kräfften unterwiesen werden. 

Wenn dieses verrichtet/ geschieht die Abendmahlzeit/ 
nach derselben das Behten und Singen ; Die übrige Zeit bringt 
man biss zur Schlaffstund/ umb halb 10/ des Sommers mit 
Spatzieren/ entweder aufm Thum-Platze/ oder in dem Garten/ 
und des Winters mit allerhand geziemenden Kurzweil/ auch 
wohl mit Tantzen zu. Morgen- und Vesper-Brodt wird einem 
jeglichen/ wie auch so viel Bier/ als Er für den Durst bedarft" 
täglich gereichet. Von der Art zu tractiren über die Mahlzeit 
wil man allhic nicht reden/ man muss entweder M. Deshayes Kost- 
gänger darinnen glauben/ oder selbst einen Versuch davon thun. 

4. Über die Mahlzeit ist/ denen die ein Viertel Jahr bey 
M. Deshayes gewesen ^ Stunde/ denen die £ Jahr/ eine 
i Stunde/ denen die j Jahr/ J Stunden/ und denen die ein 
gantzes Jahr/ die gantzc Zeit über teutsch zu reden/ verboten: 
Der da wieder handelt/ muss zur Straff für jedes mahl 1 Pf. 
bezahlen. Ausser dem/ dürffen auch die/ welche J Jahr bey 
M. Deshayes gewesen/ weder mit Ihme/ seiner Liebsten/ seinen 
Kindern/ noch unter sich selbst/ in gewissen Stunden/ teutsch reden. 

5. Ein jeder muss seine eigene Bücher/ Schreibzeug und 
andere Geräthe/ und keines andern Sachen gebrauchen/ sich 
auch in der Studier-Stube / unter dem Vorwand der Wärme 
sonderlich in den Studierstunden/ unangezogen/ ungewaschen/ 
oder ungekämmt niemahls finden lassen; Hierbey kan man 
die liederliche von den rechtschaffenen Knaben unterscheiden. 



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— 21 



6. Bey Tage darft" keiner ohne Urlaub aus dem Hause 
gehen/ vielweniger in gemeinen Wirths-Häusern / Schencken/ 
und dergleichen/ da gesoffen/ geschmäuchet oder gespielct 
wird/ sich finden lassen; Es sey dann/ dass einer daselbst 
jemanden zu sprechen/ oder wegen andern unaussetzlichen 
Geschäfften ein und auszugehen benöthiget würde. Dahero 
es folget/ dass jedermann so bald das Licht des Abends an- 
gezündet/ zu Hause müsse seyn/ und biss den folgenden Tag 
auszugehen nicht gedencken; Ausgenommen/ wann einige 
etwa zu ihren Eltern gefodert/ oder von jemand Vornehmes 
zu Gaste gebeten worden/ in welchem Eall sie M. Deshayes 
umb Uhrlaub begrüssen/ der sie denn alsobald mit der Laterne 
hinbegleiten/ und praecise umb 9 wieder abholen lässt. 

7. Unter sich müssen sie fried- freund- und ehrerbietlich 
leben/ die Jüngste den Aeltesten in gewissen Dingen den 
Vorzug lassen/ die Aelteste hinwiederumb den Jüngsten keinen 
Überlast thun: Und wiederfähret jemande etwas wiedriges/ 
muss Er es M. Deshayes/ dessen Liebsten/ oder den Herrn 
Informatoribus klagen/ so wird ihm satisfaction geschafft ; denn/ 
der sich mit Schlägen/ Besch impffungen und dergleichen Thät- 
lichkeiten eigen Recht schaffet wird für schuldig erkanndt/ 
und an Stadt des andern/ oder mit ihm zugleich gestrafft 

8. Damit auch diese gute Anstalt/ auff welche M. Deshayes 
sehr scharff hält/ ungeschwächet möge bleiben/ als bittet er 
die Eltern/ welche ihre Kinder solcher Zucht nicht unterwerffen 
wollen/ ihn mit selbigen zu verschonen ; Weil ihm der geringe 
Gewinn/ so dabey zu hoffen/ nicht so lieb/ dass er umb dess- 
halben seine ganze oeconomie verändern/ seine wohlerlangte 
reputation verschertzen / und was höher denn alles ist/ seine 
Seligkeit/ wegen der schweren Verantwortung/ in Gefahr 
bringen wolle. Er hat/ Gott Lob/ bisshero/ durch des höchsten 
Segen und zwar in kurtzer Zeit/ allhier zu Magdeburg/ so viel 
Beweiss seines unverdrossenen Fleisses erwiesen/ dass der/ so 
ihn kennt/ weder an seinen Ernst/ noch an seine Erfahrenheit 
zweiffein wird. 



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22 — 



IV. 

Französisches Consistoire Herlin. 26. Mai 1686. 

Abschrift Muret. 



Nous Pasteurs du Languedoc, exiles de France par la 
volonte du Roy et refugies en Suisse par la gräce de Dieu, 
certifions ä tous ceux qu'il apartiendra que Noble Henri de 
Ijaudan notre tres bonore firere, natif de la ville de Nismes, 
fils du noble Maurice de Baudan, Seigneur de Vestric, conseiller 
au Presidial de la dite ville et de Dame Gabriclle de Montcalm 
de St. Veran, age de soixante et buit ans a fidelement exerce 
sou ministere dans les villes d' Anduze et de Nismes et 
autres des plus considerables Fglises des Cevennes et du 
Bas-Languedo< . l espace de (|iiaraute-(|iiatre ans, que pendant 
tont ce temps Iä, soit qu'il ait vaque ä paitre et conduire les 
troupeaux qui leur ont ete commis ou ä gerer et ä conduire 
les affaires de nos Colloques et de nos Synodes, il a toujours 
fait paraitre tant de penetration, de solidite, de prudence, 
de zele et de probite qu'il en a remporte une glorieuse 
reputation parmi nous. et qu'en dernier lieu n ayant pu resister 
non plus que nous aux demiers eftbrts de la persecution de 
France, il a ete aussi contraint de sortir du royaume et de se 
refugier en Suisse, einmenant avec soi toute sa belle et 
florissante famille, savoir le sieur Jean Henry de Baudan. 
son fils aine, ministre de TEglise de Bagars, age de 33 ans, 
le Sr. Henry de Baudan, son 4 me fils, ministre de Moissac. 
age de 26 ans, le Sr. Louis de Baudan son 2 me fils, 
Lieutenant de Cavalerie dans le regiment royal etranger age 
de 31 ans, avec Dame Susanne de Mirmand sa femme, 
beureusement aecouchee d une Tille nommee Madelaine de 
Baudan, des son arrivee a Morges; le Sr. Francois de 
Baudan, son 3 me fils, Lieutenant de Cavalerie dans le meme 
regiment, age de 30 ans et Je Sr. Maurice de Baudan son 



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— 23 — 



cadet de la Conipagnie des jeunes Gentilhommes etablie ä 
Busac (?) äg6 de 17 ans. Et parce que Dien a mis au Coeur 
de Sr. Henry de Baudan Pere de sa famille d'aller cherchcr 
un plus ample et plus long asyle et a employer leurs divers 
talents dans les contrees de Brandebourg au service et sous 
la protection de Dieu et de son Altesse Electorale, il nous a 
requis de leur vouloir accorder Certificat de ce que nous savons 
de leurs personnes et de leur Etat, pour s'en servir oü besoin 
sera. Ce que nous avons eru devoir faire de la maniere que 
nous fesons ici; priant tous nos freres auxquels il sera exhibc 
tant dans leurs passages que dans leur sejour d'y vouloir ajouter 
foi comme ä la pure verite. Nous les supplions aussi de tout 
notre coeur de les vouloir faire participer de leur Bienveillance 
et affection Chretienne, et de leurs secours dans toutes les 
occasions cjui pourront se presenter. ( "est pourquoi nous les 
recommandons surtout ä la Sainte sauvegarde et ä la bonne 
Providencc de notre Pere Celeste. 

Fait ä Lausanne ce 5 mc Avril 1686. 
D. de Abrenethce pasteur de l'Eglise de Coilac pres de Nismcs. 
Mejanes de Banes pasteur de l'Eglise de St. Candiac pres de Nismes. 
Corde ex-pasteur de l'Eglise de St. Ambroise au Bas-Languedoc. 
Bueros Min. de Sommiere au Bas-Languedoc. 
Peyrol Past. de l'Eglise de Xismes. 
Delars ex-ministre du Bas Languedoc. 
Brun Past. de l'Eglise de Pignan en Bas-Languedoc. 
C'ombel Past. de l'Eglise de Ouissac en Cevennes. 
Portal Min. de la Sale des Cevennes. 
de Laborie Past. de l'Eglise d'Usez en Bas-Languedoc. 
Brun Min. de Sommiere au Bas-Languedoc. 
La Roquette Past. des Cevennes. 
Vincent Past. de l'Eglise d'Anduse en Cevennes. 
de Vignoles Min. du Bas Languedoc. 

Je sousigne connois les signes de ces Messieurs les pasteurs 
qui ont signc se certificat. 

le 26. Mai 1686. 

Jaques Combe pasteur de Lausanne. 



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— 24 — 



V. 

Li vre des Actes de l'Eglise 19. Januar 1690. 

franqoise de Magdebourg, 
commence le 27. Juin 1686. 
pag. 13 sv. 



La compagnie du Consistoire Voyant avec une tres Sensible 
douleur le peu d'effect que produisent pour la correction 
des moeurs et 1'amendement de laVie les exhortations 
et les Censures dont ce temple retentit tous les jours, et ne 
pouvant pas douter que ce ne Soit principalement a cause de 
cela que Dieu paroit tou jours irrite contre nous, et 
<}ue Sa verge, apres nous avoir chasses de nötre 
patrie continue encore a fraper Sur nous des coups 
extrem ement rüdes et pesans: Elle a cru qu'il etoit 
egalement de Son devoir et de Sa charite, de faire encore un 
nouvel effort pour reveiller les pecheurs du profond 
Sommeil ou ils semblent etre ensevelis et les ramener dans 
leurs devoirs, ou pour reprimer du moins par Tauthorite, 
que Dieu lui a donnee, les Vices et les desordres qui regnent 
dans cette Eglise. Et pour reussir plus heureusement, Elle a 
fait dresser les reglemens suivans. 

1. Que, la piete etant Tarne du Christianisme et le 
fondement detoutes les Societesreligieuses, chacun 
aporte un soin extraordinaire ä en remplir exaetement tous 
les devoirs; et pour cet effect que Ton soit ä l'advenir plus 
assidu que I on n'a ete par le passe aux assemblees de l'Eglise 
et aux exercices de devotion qui se font ordinairement 
dans les temples pour rendre a Dieu tous ensemble dans la 
communion des fideles le service public qui est du ä sa Sou- 
veraine Majeste. 

2. Que Ton soit diligent a se trouver dans la Maison de 
Dieu avant que le Ministre soit monte en chaire, pour faire 



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— 25 — 



tous ä Dieu Vnanimcment et en commun la confession de 
nos peches, et en obtenir le pardon de sa misericorde: Et 
que personne nen sorte qu'apres que le Ministre aura donne 
la benediction. 

3. Que, quand le Ministre prechera, tout le monde soit 
attentif pour pouvoir profiter de ses Enseignemens et de ses 
exhortations sans s'amuser ä discourir avec personne, et sans 
s'occuper ä d autres choses qu'ä Celles qui regardent la piete 
et le service de Dieu, et que Ton ne Voye plus dans le 
temple ces distractions, ces conversations ä contre-temps et 
ces irreverences scandaleuses que Ton y a remarque 
jusqu'ä present. 

4. Que ceux qui par la necessite indispensable de leurs 
affaires n'auront pu venir dans le temple avant que le Ministre 
ait commence la predication, ayent la discretion de prendre 
places le plus pres de la portc qu il leur sera possible, pour 
ne troubler ni le Predicateur ni fassemblee en traversant le 
temple ou en allant chercher place d'un banc a l'autre, comme 
il arrive tous les jours presque ä plusieurs. 

5. Que, les fem mos qui ne pourront pas venir a la 
devotion sans y porter ceux de leurs enfants ä qui eil es 
donnent du laict, ayent aussi la precaution de ne pas 
savancer beaueoup dans le temple afin que lors que leurs 
Enfans viendront a incommoder lassemblee par leurs cris, 
Elles se puissent plus facilement tirer ä Tecart pour les appaiser; 
apres quoi elles pourront venir reprendre leurs places. Et que 
Celles dönt les enfans commencent a marcher, ayent soin de 
les faire assoir aupres d'elles pour les former ä bonne-heure 
au respect que nous devons tous aporter dans la maison de 
Dieu, et pour les empecher aussi par ce moyen de se promencr 
par le temple et de causer du trouble dans l assemblee. 

6. Que, chacun reveille d une facon extraordinaire son 
zele et sa piete et principalcment dans le temps de Com- 
inunion, pour nen laisser passer aueune sans venir avec 
des dispositions saintes et chretienncs recevoir a la table du 
Seigneur les scaux de son alliance et les autres temoignages 
de son amour. Et que ceux qui ne pourront ni communicr 



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— 26 — 



eu\-memes ni assister a la communion des autres pour quelque 
raison legitime, ne Sorten t du moins qu'apres que le 
Ministre aura beni Ia table, de peur que, pendant la plus 
Sainte et la plus Venerable de toutes ceremonies de la Religion, 
Ton ne voyc de la confusion dans fassemblee comme cela 
n'est deja arrive (|ue trop souvent. 

7. Oue celui des Ministres qui sera en exercice dans ces 
occasions importantes tiendra la main a fexacte Observation 
de tous ces reglcmens, et qu'il reprimera tous ceux qui les 
violeront comme il le jugera a propos, afin qua l'avenir nos 
assemblees soyent mieux reglees. et qu'il y paroisse plus 
d'ordre, plus de rcspect et plus de gravitc et de 
bienseance qu'il n'y en a eu par le passe. 

8. Et parce qu'il ne suffit pas que nous nous acquitions 
exaetement de notre devoir dans la maison de Dieu, et 
que nous sommes aussi obliges. a le faire dans nos ma isons 
par ticuli eres et partout ailleurs. la Compagnie a aussi 
trouve ä propos d'adjouter a tous ces reglemens, qui regardent 
l'ordre ecclesiastitjue , ceux qui suivent pour la conduite de 
chacun . 

9. Oue les Ministres, les Anciens et le Peuple, les hommes 
et les femmes, et generalement tous ceux qui composent notre 
troupeau sans distinetion ni exception de personne de quelque 
ordre et de quelque condition quils soyent, apportent tout le 
soin dont ils seront capables a regier leur vie d'une maniere 
si sage et si chretienne que Ton n'y puisse rien remarquer 
qui ohoque la purete de notre foy et la Saintete de 
notre religio n. 

10. Oue tous les chefs de famille fassent regner la piete 
et la crainte de Dieu dans leurs maisons, en y chantant ses 
louanges, en \ lisant et meditant sa parole, et principalement 
en y presentant soir et matin a sa Majeste Sainte leurs voeux 
et leurs pricres pour attirer par ce moyen sur leurs personnes 
et sur leurs affaires ses plus precieuses benedictions. 

11. Oue les Peres et les Meres forment a bonne-heure 
leurs enfans ä tous sainets exercices, (]u'ils leur apprennent a 
aymer Dieu, a Thonorer, a le craindre, et a le servir avec 



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— 27 — 



le zele, l'attachement et la purete qu'il demande de nous 
dans sa parole; quils les instruisent et les elevent dans la 
connoissance des misteres de la Religion, et quils ne negli- 
gent ricn pour les former a la piete, ä la vertu et aux bonnes 
moeurs, afin quils puissent voir un jour la consolation, en 
les lui presentant, de lui pouvoir dire avec une sainte 
liberte; Nous voicy, Seigneur, avec les Enfans, que tu nous 
a donnes. 

12. Qu il ne paroisse rien du tout ni dans nos personncs, 
ni dans nos habits, ni dans notre conduite qui scnte le luxe, la 
vanite, la mondanite, famour du present siecle et l'attachement 
aux choses de la terre : nous souvenant tous que Dieu nous a 
separes du inonde par une sainte vocation, non seulement afin 
(jue nous ne soyons pas infestes de ses viccs, mais aussi afin 
que nous ne portions pas meme ses marques et ses enseignes : 
Oue nous sommes les disciples d'un Maistre qui a ete aftache sur 
la croix avec une couronne depines sur la tete, et les sujets 
d'un Prince dont le regne nest pas deccmondc: Oue toutes 
ces affectations, ces ajustemens et ccs recherches curieuses de 
ce qui a un peu trop de fair et des manieres du monde, ne 
peuvent etre (jue ridicules et peu convenables ä l'etat oü nous 
nous trouvons: et (jue la modestie et l humilite doivent etre 
le vray et le seul ornement des affliges et des miserables. 

13. Oue le jeu, le libertinage,, fivrognerie et la debauche 
soit a l'advenir bannie du milieu de nous , et pour cet eft'et 
(jue chacun ait soin de fuir l'oisivete et de s'occuper aux 
choses de sa profession avec un entier attachement : Oue 
personne ne frequente les Cabarets, et principalement le 
dimanche, que ceux qui n'ont point de domicile , ou qui ne 
peuvent pas faire leur depense chez eux; que dans les lieux 
oü I on donne a manger on ne souffre pas (jue I on commette 
aucun exces, et (jue Ton donne aucun scandale au prochain, soit 
par des jeux et des divertissemens criminels, soit par des disputes 
et des querelles, soit par des medisances et des paroles sales et 
mal honnetes, soit par des chansons profanes, soit par des im- 
pietes, des sermens, des blasphemes et semblables autres deregle- 
mens, qui sont les suites ordinaires et inevitables de la debauche. 



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— 28 — 



14. Que Ton evite comrae des choses opposees ä l'csprit 
de fevangile et ä la charite chretiennc, les divisions et les 
proces qui ne servent qu'ä ruiner les familles, et qu a nous 
rendre egalement odieux a ccux dedans, et ä ceux de dehors : 
Que ceux qui auront entre eux quelques affaires d'honneur 
ou d'interets ä demcler, choisissent quelques uns de leurs amis 
communs pour les regier amiablement , comme St. Paul y 
exhortoit autres fois les fideles de son temps : et que de 
quelque nature que soyent leurs affaires qu'ils auront avec leurs 
prochains ils n'en prennent pas pretexte de noircir leur 
reputation, ni de rien faire contre eux, qui soit indigne des 
personnes qui portent le nom et la livree du Seigneur Jesus, 
afin que nos divisions et nos differents venant a cesser, nous 
ayons la consolation de voir l'ordre et la paix se retablir au 
milieu de nous. 

15. Enfin , que parce que 1 union que nous devons avoir 
entre nous dans la Societe religieuse, est le meilleur moyen 
que nous puissions employer pour la conservation et Taffer- 
missement de celle que nous devons entretenir dans le 
commerce de la Vie civile, personne nabandonne nos mutu- 
elles assemblees. et moins encore nos saintes communions 
sous quelque pretexte que ce soit, et que bien loin de lompre 
soit directement, soit indirectement Tunite de cette Eglise, 
nous temoignions a l envie par notre bonne intelligence, (jue 
nous ne sommes qu'un meine coeur et nne meme ame et 
<jue nous nous considerons comme les membres d'un meme 
Corps et les Enfans dune meine famille, pour obliger par ce 
moyen celui , qui s'apelle dans nos escritures le Dieu de la 
paix, a habiter au milieu de nous, et ä nous combler tous 
en public et en particulier des plus cheres et des plus pre- 
cieuses benedictions de son amour, a sa gloire et a notre 
Salut, Amen. 

La compagnie etant complete a delibere ce Jeudy matiti 
apres la predication seizieme de Janvier 1690, Monsieur Valentin 
moderant, que tous ces reglemens seront leus en chaire par 
trois di manches consecutifs et (jue Ton exercera la diseipline 
contre ceux qui les violeront. 



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— 29 — 

La lecture des susd. articles a ete faite suivant la delibe- 
ration de la Compagnie par trois dimanches consecutifs, 
S^avoir la premiere fois le 1 9. d c J a n v i er 1 690, la deuzieme 
le 26., Et la derniere le 2. febvrier de lad. annee. 



A. a. O. p. 22 sv. 27. Mai 1670. 

Reglement touchant la modestie avec laquele on 
se doit aprocher de la table du Seigneur. 

La compagnie des Pasteur et des anciens considerant que, 
Dieu depuis longtemps nous ayant apeles au sac et a la cendre 
par divers chatimens, dont il nous a visites et dont il nous 
visite encore tous les jours, nous ne laissons pas de vi vre 
comme nous faisions auparavant dans notre plus grande pro- 
sperite; et ayant remarque, qu'au Heu de nous humilier sous 
les coups de sa main, nous faisions paroitre des marques de 
notre mondanite, non seulement dans sa maison sainte, mais 
encore devant sa table sacree, a laquelle nous ne devons nous 
presenter qu'avec un profond respect, Exhortc tout le inonde 
par ce present reglement ä s'en aprocher avec modestie, et 
declare aux femmes et aux filles que si elles y viennent avec 
des coeffures scandaleuses, de la poudre aux cheveux, des 
rubans de couleur, et telles autres choses qui sentent le luxe : 
Comme aussi eile declare aux hommes qui s'aprocheront de 
ce St. Sacrement sans garder la modestie qui y est requise, 
comme font ceux qui, ne servant point le Prince dans ses 
armees y viennent avec l'espee; La Compagnie, dis-je, declare 
ä toutes ses sortes de personnes qu' elles seront renvoyees 
honteusement de la table du Seigneur, et qu'on ny recevra 
que Celles qui y feront paroitre une humilite veritablement 
chretienne. 

De plus la compagnie ayant ete avertie que plusieurs 
personnes nonobstant les defences (ju'elle a faites par ses 
prudens reglemens n'ont pas laisse de vaquer au travail de 



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30 



leur vocation ordinairc les jours de dimanche. declare a tous 
ceux qui en seront convaincus a l avenir qu'on procedera contrc 
eux selon toute la rigueur de la discipline. 

La Compagnie etant complete a delibere ce jeudy matin 
apres la predication vingtneufuieme de May 1690, Monsieur 
Dürrns moderant, que ces reglemens seroyent leus en chaire 
par trois dimanches consecutifs. 

La lecture des susdits articles a ete faite suivant la de- 
liberation de la Compagnie par trois dimanches consecutifs, 
scavoir la premiere fois le 1. de Juin 1690, la deuxieme 
le 8. et la dcrniere le 15. du meine mois. 



VI 

Geh. Staats- Archiv Rej>. 122. 18a. Vor 14. Juni 1687. 

Oeneralia. 

Kirchhofs -Petition. 

A Son Altesse 
Electorale de Brandebourg. 

Supplient humblement les Ministres et Anciens de l'eglise 
franeoise de Magdebourg, disant (|ue le nombre des Francois 
refugies augmentc de jour en jour, et que n'ayant pas de 
eimetiere ni la liberte d enterrer leurs morts daus 
les eimetieres de la dite ville, ä cause des frais 
(|iiil faut faire pour acheter des places. Iis ont ete 
Obligos, jusques a present, denterrer leurs morts dans 
l'eglise francaise, qui est un petit lieu. Comme cela leur 
apporte beaueoup d'incommodites , pour l'infection et le 
mauvais airc que cela produit, et qu'il faut defaire 
tout le pave de la dite eglise. Les Rcquerants supplient 
tres humblement Votre Altesse Electorale d'avoir la bonte 
de leur donner unc mazure ou place vacante, (|ui est 
joignante l'eglise franeoise pour servir de eimetiere. 

Persode, Ancien de l'Eglise franeoise 
de Magdebourg. 



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— 31 — 



VII. 

Geh. Staats-Arehiv Rep. 122. 18a. 17. Februar 1690. 

Gcncralia. 

Unterthaneneid. 

Je promets et jure de vouloir etre loyal et fidele a 5a 
Serenite Electorale de Brandebourg et a la maison electorale, 
obeissant ä tous ses commandemens et de vouloir aider de 
tous mes soins a ce qui pourrait etre a son avantage, comme 
pareillement de vouloir detourner et empecher tout ce qui 
pourrait etre a son prejudice, et enfin de nie vouloir comporter 
en tout tellement comme il convient et appartient a un fidele 
sujet, ainsi que Dieu nie soit en aide par Jesus- Christ, son 
fils, notre sauveur. Amen. 



VIII. 

Gemeindearchiv C. 1 Dflckeburg, 18. September 1695, 

de 1691. 

Messieurs et tres-honores freres! 

On nous on conseille d'etablir en cette ville une colonie 
francaise, tant pour servir de retraite a quelques uns de nos 
freres de France, que pour fortifier Teglise Reformec Allemande 
(jui etait en danger de perir et qui n est composee (jue de 
neuf ou dix pauvres familles, toutes les autres de ce pays 
etant Lutheriens. II a plu a Dieu de benir nos soins. Car nos 
manufactures reussissent tres-bien, et chacun commence de 
gagner sa vie. S. E. Monseigneur le Comte de Schaumbourg- 
Lippe et Staremberg (sie) nous a permis de batir un temple 
et d'aeheter un eimitiere pour l'usage des deux eglises, 
Aliemande et Francaise. Et il a eu la charite de nous donner 



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— 32 



trois ccns ecus. Avec quoi et quclque autre argent que nou? 
avons ramasse dans notre voisinage Nous avons commence 
de batir ledit Templc. Si nous avions le moyen de l'achever 
par nos propres forces, nous ferions conscience de recourir a 
la charite de nos freres, surtout dans ce miserable temps, oü 
la presente guerre et la derniere persecution de France ont 
rempli l'Allemagne de mendians. Mais dans une eglise naissante 
comme la notre tout ce que nous pouvons faire par notre 
travail, est de gagner notre vie et de nourir nos pauvres. 
Et si nous ne recevions point d'assistance, il nous serait im- 
possible d'avoir jamais la consolation d achever le bätirhent 
dudit Temple et dacheter un cimetiere qui nous est necessaire 
pour nous exempter des droits et des sommes tres-conside- 
rables, que Messieurs les Lutheriens exigent de nous, quand 
nous voulons enterrer nos morts parmi eux. Nous sommes 
donc contraints d'implorer le secours de Votre charite 
chretienne etc. etc. etc. 

Vos tres-humbles et tres-obeissans serviteurs, les 
conducteurs des Eglises Reformecs allernande et francaise 
de la ville de Buckebourg 

Cregut, Ministre de la Cour de S. E. Monseigneur le 
Comte de Schaumbourg, Lippe et Stremberg (sie). 
Johannes Valentinus Nies ig, Pastor Ecclesiae ref. 

Germ, ejusdemque scholae Rector. 
J. Chenat, diacre. Merlat, Proviseur 

Reymondon. de la Maison des orphelins. 

P. S. Si vous avez la charite de donner quelque chose ä 
notre eglise, nous vous prions de le bailler ä Mr. Vignoles 
qui aura sota de nous Teiwover. 



Das beigefügte Privilegium des Fried rieh Christian 
Grafen von Schaum burg-Li pp e und Sternberg (sie), 
in französischer und deutscher Sprache und in 8 Paragraphen 
abgefasst, datirt Hagenburg, den 24. December 1692. 
§. 1 verbürgt fexercice de la Discipline ecclesiastique des 
Eglises reformees de France. §. 2 die Abgabenfreiheit des zu 



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— s\ — 



kaufenden Kirchhofs. 3. In dein daneben zu erhauenden 
Tempel dürfen sie ihre Predigten und ihre Leichenreden 
halten. §. 4. Als Prediger wird ihnen unentgeltlich Unser 
Hofprediger dienen. §. 5. In allen Freiheiten. Rechten und 
Vortheilen sollen sie den natürlichen Landeskindern ganz gleich 
stehen. §. 6. Dazu 10 Jahre frei sein von Kinquartirung, 
Bürger- und Meister- Cield , Zoll, Schätzungen, Contributionen 
und Auflagen, „wasserlei Namen die auch haben mögen". 
§. 7. Rechtlich sollen sie unmittelbar unter dem Grafen stehen. 
§. 8. Dazu eine Dotation von 10 > Thaler jährlich auf sieben 
Jahre für ihre Manufakturen, zur Disposition des Herrn Cregut 
haben. — Abraham Hareng, Registrateur de la chancellerie 
attestirt die Conformität mit dem Original. 



IX. 

König!. Reg.-Archiv M. : 25. Dec. 1695. 

Magdeb. Kriegs- u. Domänen - 
Kammer M. 108. F. 

Edikt Friedrich III. 

Frederic III. Electeur de Brandebourg. 
Nous etc. Vous verrez par cette incluse que les deputes 
de la Colonie francaise et la Colonie pal at ine nous ont 
tres - humblement represente et sollicite au sujet de quelques 
terres qui sont situees au\ environs de la ville de Magdebourg. 
Et comme nous sommes absolument dans la resolution d'aider 
les Colonies des terres necessaires. ahn qu'ils puissent 
planter du tabac et du pastel , il s'agit de savoir en quoi 
consistent la plupart des terres, que possedent les chanoines 
de la ville de Magdebourg, (ju'ils louent aux paysans a un 
certain prix et en excluent par ce moyen injustement les 
habitans de ladite ville de Magdebourg, quand bien meine ils 
voudraient en donner autant (jue lesdits paysans. De la 
s'ensuit que non seulement la plupart des terres demeurent 
sans etre defrichees ni cultivees; mais aussi (}ue les Francais 
et les Palatinois, lorsquils ne veulent louer lesdites terres 
des paysans qu'a un prix exorbitant, ils sont contraints de 

■ 

3 



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— 34 — 



discontinuer le plantage du tabac et de chercher a gagner 
leur vie ailleurs. Mais comme nous ne voulons pas souffrir 
d'avantage un si grand abus, au grand dommage du commerce 
de la ville de Magdebourg : nous vous commandons gracieuse- 
ment par ces presentes, de vous assembler au plütöt, et de 
tirer exactement des Registres de la ville de Magdebourg un 
etat des terres qui en dependent. etc. — 

Lorsque vous aurez expedie et examine cette affaire, vous 
nous enverrez une ample et fidele designation apres quoi nous 
en disposerons comme prince du pays selon la necessite et 
requete. etc. 

A Cologne sur la Spree, le 25. December 1695. 

Aux Conseillers 
Stenhauser, Stissier et Duerfeveld. 
= Steinheuser = Steisser = Duerfeld. 



X. 

König]. Geh. Staats - Archiv Vor 2. Januar 1698. 

zu Berlin 
Rep. 122. 18a. 

Memoire 

que le Procureur fiscal de Sa Serenite Electorale pour la Colonic 
francaise de Magdebourg presente a Son Excellence Monseigneur 
le Commissaire general de Dankelman ministre du Conseil 
d'etat prive de Sadite A. E. — pour le bien et conservation 

de la dite colonie. 

Cette Colonie, apres Celle de Berlin la plus considerable, 
est composee de personnes de differents etats et professions, 
parmi lesquelles les manufacturies de plusieurs sortes font le 
plus grand nombre. 

Pour faire rouler ces manufactures, il y a un grand nombre 
d'ouvriers de toutes sortes de professions, comme cardeurs, 
peigneurs et bateurs de laine, tisserands, appreteurs, serruriers 
et faiseur d'eguilles, prcs(jue tous personnes mariees qui ont 



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— 35 — 



famille et fait bätir maisons; des fileuses qui sont aussi en 
tres grand nombre. 

La plus grande partie de ces manufacturcs se sont formees 
d' ouvriers, qui ont profite par leur epargne, en travaillant 
pour autrui. 

D'autres pour la pluspart se sont faites des apprentifs 
qui ont achete de leurs maitres ä la fin de leur apprentissage 
des metiers ä faire des bas, pour les payer en long termes, 
en deduisant seulement une grosche sur chacune 
paire de bas de la facon de leur travail, s'obligeant de tra- 
vailler continuellement pour eux, jusqu'a ce quils s'en fussent 
acquis la propriete. 

II s'en est beaueoup etabli d'autres, qui, apres leur temps 
d'apprentissage fini, ont aussi fait faire des metiers a bas 
aux serruriers francais qui sont etablis audit Magdebourg 
et ä Halle, de qui ils les ont eus de meine a credit pour 
les payer en des termes diflerents et sous d'autres conditions. 

Ces apprentifs etant devenus bons maitres, en ont fait 
d'autres qui se sont servi des memes moyens pour s'etablir. 
Et c'est ainsi qu'il s'est forme un si grand nombre de manu- 
factures de toutes sortes audit Magdebourg : lesquelles jusques 
apresent ont parfaitement bien reussi et demeureront perma- 
nentes, si Votre Excellence continue ä cette colonie l'honneur 
de sa bienveillance et de sa puissante protection. 

Voila, Monseigneur! le veritable etat de ladite colonie, 
en y comprenant quelques marchands, les artisans et gens de 
metiers de toutes sortes, n'y ayant que tres peu d'autres per- 
sonnes qui y vivent de leurs rentes. 

Par cette seule idee je m'assure que Votre Excellence 
se persuadera d abord fort facilement que ce n'a pas ete sans 
peine qu'il se soit etabli un si grand nombre de manufacturcs, 
mais, surtout reconnaissant que la plus grande partie d icelles 
se sont formees de personnes qui n'ont eu aueun fonds 
capital; encore moins si elles se sont maintenues jusqu'a 
present, que ce n'a pas ete sans avoir essuye de tres grandes 
incommodites. 

3* 



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- 36 - 



La pluspart de ces personnes etant mariees et la plus 
grande partie ayant famille, n'ctant pas en etat de faire quel- 
ques provisions a l'avance pour vivre d'economie, sont obligees 
de les faire au marche public, ce qui sc doit principalement 
entendre de la farine pour faire eux-memes lepain 
qui leur est propre, soit afin de le manger ä quelque chose 
de meilleur marche, que parce que la pluspart nepeu- 
vent s'accoutumer au pain allemand. 

Le refus ordinaire, que font les meuniers Allemands de 
leur moudre une petite quantite dun ou de deux Cheffels de 
ble, les reduit aussi le plus souvent a cette extremite, ce qui 
leur cause une cherte presque du double; et s'il arrive que 
quelquefois aucun d'eux leur moule du ble, il rend le plus 
souvent la farine mal conditionnee. Mais non content de cela, 
il prend une moulure excessive pour son salaire (Mahlgeld), 
se prevalant de ce qu'ils n'entendent point la langue, et lorsqu'il 
est arrive qu'ils s'en sont plaints au juge allemand, on ne 
leur a rendu aucunc justice. 

Cette extremite a laquelle ils sont reduits d'aeheter la 
farine au marche est si veritable, que le Magistrat de ceux 
de la Colonie Palatine habitant au memc lieu, ayant reconnu 
qu'ils etaient exposes aux meines inconveniens, bien qu'ils 
entendent presque tous la langue allemande, parce que la 
pluspart sont Allemands de nation , aurait depuis plusieurs 
annees fait construire deux moulins pour le seul usage de leur 
colonie, dont Tun est ä vent et Tautre sur la riviere de l'Elbe 
(geschrieben : Leiben). 

Si le Magistrat de la Colonie francaise avait eu de 
meme que celui de la Palatine quelque fonds pour etre em- 
ployee a l'utilite publique, il y a longtemps qu'il y aurait 
pourvu de memc qu eux. Et il est tres-certain que par ce 
moyen non seulemcnt les manufacturiers auraient recu un 
grand avantage, (jue le nombre meme en serait augmente : 
mais aussi par ce moyen on aurait sans doute prevenu une 
mortalite presque generale, arrivee depuis longtemps, 
des enfans aussitot qu'ils ont atteint l'äge dun ou de deux 
ans, et dont les medecins et chirurgiens ont cherche depuis 



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longtemps la veritable origine, afin de pouvoir y apporter les 
remedes necessaires: ce qu'ils n'ont reconnu que dcpuis peu 
de tcmps provenir de ce que les peres et meres se sont nourris 
d'un pain, dont 1 a f a r i n e est melee de plusieurs autres, 
comme cclle de poix, de celle d'orge et d'autres mechantes 
Iegumes, teile qu'ils sont contraints d'achetcr au marche, pour 
ne pouvoir obliger les meuniers Allemands a leur moudre 
une petite quantite de ble, n ayant pas le moyen, comme il est 
dit ci-dessus, d'acheter un ou deux cheflfels de ble ä une fois. 

Je nie persuade, Monseigneur! que cette derniere con- 
sideration jointe aux precedantes serviront d'un puissant motif 
a V. E., pour l'obliger d'accorder un lieu audit Magdebourg 
propre a y faire construire un moulin ä vent propre pour 
l'usage de ladite colonie francaise. Celui qui veut l'entreprendre 
promet de le faire dune forme toute differente de ceux du 
pays, et qui seul sufTira pour toute la colonie. Dans icelui 
il y aura une machine pour gruer l'orge, l'avoine et toute 
sorte d'autres Iegumes, laquelle sera propre aussi ä battre le 
chanvre ou le lin suivant l usage pratique en France. II y 
aura aussi un pressoir a huile, et, si I on veut, une scie ä scier 
le bois. Mais le principal et le plus utile ä la colonie sera 
le moulin ä moudre le ble, dont la farine sortira belle et 
parfaite des la premiere fois: au lieu que dans les moulins 
soit a vent ou a eau de ce pays il faut la passer jusques ä 
cinq ou six fofe avant (pi elle sorte de la qualite recjuise. La 
raison de cela vient de ce que la circonference des meules et 
le travail en sera different de Celles, dont on se sert en ce 
pays. Et en cas qu'il n'en puisse trouver d'assez grandes, 
il est capable d'en faire lui-meme de plusieurs pieces. 

Si ladite Colonie des Francais de Magdebourg se trouvait 
en etat de se pouvoir soutenir pour sa subsistance par d'autres 
voies ou de son chef, saus le secours ou assistance de Son 
Altesse Electorale ä cet effet, eile n'aurait pas son recours 
a Sa charite et bienveillance, dont eile a toujours eprouvee les 
effets jusques a present. Mais letat ou eile se rencontre a 
reduit les plus avises d'entre eu\ a implorer le secours de 
Son Altcsse pour cet effet. 



— 38 — 



L'Entrepreneur, qui en a fait de semblables en Suissc et 

cjui ont parfaitement reussi, est refugie de la province de 

Bourgogne, habitant depuis cin<| ans audit Magdebourg, habile 
et expert charpentier de son metier, d'ailleurs en bonne odeur 

a sa nation, qui ayant fait un modele de son dessein et icelui 

montre ä Möns, le Conseiller Steinhäuser (Steineuzer, geschrieben), 

qui l a gracieusement approuve, lui a conseille de l'envoyer ici 

(nach Herlin?) pour le faire voir a Votre Excellence, afin qu'apres 

son approbation, il lui plaise en gräce, lui ouvrir les moyens pour 

les assistances necessaires a ce sujet, afin de mettre a execution 

son dessein, qui ne pourra quetre avantageux au bien du 

public, de 1 etat et en particulier de la Colonie francaise audit 

Magdebourg par les raisons predites. 

Muce 1. 



XI. 

Geh. Staats-Archiv. 1. Juli 1698. 

Rep. 9 D. 8. 18c. 
Vol. VII. 

Hochgeborner Herr Burggraf! 
Gnädiger Herr! 

Euer Hochgräflichen Gnaden wird vorhin bereits bekannt 
sein, dass auf Sr. Churfürstl. Durchl. gnädigsten Verordnung der 
hiesigen französischen Colonie vorm Jahre 10 Hufen Landes 
gegen der gewöhnlichen Pension ausgefunden worden, damit 
sie dadurch in ihrer Nahrung fortkommen möchte; welches 
Land ihr auch damalen von der dazu geordneten Commission 
übergeben gewesen. Nachdem aber gleich darauf aus erheb- 
lichen Considerationen 48 Morgen von diesem Acker, theils 
dem Kloster St. Agneten hier vor Magdeburg, theils 
anderen privatis zuständig, davon wieder abgenommen und 
denen Proprietariis überlassen sind, so hat hergegen die 
Commission andere 48 nahe an dieser Stadt gelegene und 
dem Kloster Berge zustehende Morgen, mit Einstimmung 
der Herren Stände, an dessen Stelle der gedachten Colonie 
angewiesen, die auch itzo die dazu gehörende Pension und 



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— 39 — 



Besamungskosten dem gedachten Kloster Berge voraus erlegen 
wollen. Nachdem aber der Herr Abt*) sothanes Geld anzu- 
nehmen verweigert, und sich hergegen verlauten lassen, den 
Einschnitt der Colon ie nicht zu verstatten, so hat dieselbe 
durch gegenwärtiges unterthänigstes Memorial sich an Sr. 
Churfürstl. Durchl. gewendet, damit sie dabei gnädigst geschützt 
werden möchte, zumalen der Herr Abt gedachten Klosters 
Berge vielen Acker an andere bisher ausgethan und es ihm 
gleich gelten kann, an wen solche locatio geschiehet, wann 
er nur die Pacht davon bekommet, zumal auch andere Klöster 
und Stifter und diese Stadt, ja auch das Dom-Capitul selbst 
sich nicht entzogen, von ihrem Acker dazu etwas herzugeben. 
Euer Hochgräfliche Gnaden wollen demnach gnädig geruhen, 
dahin cooperiren zu helfen, damit dem mehrgedachten Abt 
injungirt werde, diese 48 Morgen der französischen Colonie 
gegen der Pension geruhig auf drei Jahre zu lassen. 
Die Kopfsteuer ist bis dato von dieser französischen Colonie 
noch nicht entrichtet, man hat derselben aber nochmalen 
intimiren lassen, dass solches würde geschehen müssen, und 
hoffe ich es werden die meisten, obschon ein wiederholter 
churfstl. gnädigster Befehl noch nicht eingelaufen, sich endlich 
aecomodiren, wiewohl auch einige Wider spänstige sich 
dawider setzen dörften, die bereits gewohnet sind, den 
schuldigen Respekt und Gehorsam den ihnen Vorgesetzten 
zu denegiren, welche aber durch zugängliche Mittel mit der 
Zeit dazu anzuhalten sein werden, damit es nicht weiter ein- 
reissen und Verwirrung nach sich ziehen möge ; ich verharre 
in tiefster Devotion lebenslang, 

Hochgcborner Herr Burggraf, Gnädiger Herr 
Euer Hochgräflichen Gnaden 

gehorsamster und devotester Diener 
Magdeburg, Steinhäuser, 
den 1. Juli 1698. 



') Es war Simon Friedrich Wolfhardt, 1688— 1708. 



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— 40 — 



XII. 

Geh. Staats-Archiv. Juli 1698. 

Rcp. 9 T>. 8. 18c. 
Vol. VIII. 

A Sa Serenite electorale. 

Monseigneur, 

Les pasteurs et les anciens de leglise Francoise 
de votre ville de Magdebourg representcnt avec un profond 
respcct a Votre Serenite Electorale, que Marie Rousselle 
habitante de la meme ville, s'etant heureusement sauvee, il y 
a trois ou quatre ans, d'entre les mains de ceux qui la 
detcnoient captive dans I' Amerique, pour n'avoir pas 
voulu abjurer la Religion Reformee, Et s'en venant dans ce. 
pat's-ci dans un des vaisseaux de Votre Serenite Electorale, 
oü Ton eut la charite de la recevoir, David Malzac, un 
de ceux qui etoient dans le meine vaisseau, lui bailla en depot 
un billet de 59 Thal er payables ä Emden, et la chargea 
expressement de remettre cet argent-la, en cas qu'il vint ä 
mourir de la maladie, dont il etoit alors detenu, ä une de ses 
nieces, sa filleule et fille de son frere, laquelle etoit encore 
en France, ä condition quelle le vint recevoir ou ici ou 
dans quelque autre endroit, oü eile peut faire profession de la 
Religion Reformee avec une pleine liberte. David Malzac 
etant mort, Marie Rousselle ne l'eust pas plutot appris quelle 
ecrivit incontinent ä Jaques Carnoule son mari, qui etoit 
encore en France, d'avertir la personne, ä qui Targent, qu'eUe 
avait en depot etait destine qu'elle etoit en etat de le lui remettre. 
Mais ni la filleule de D a v i d M a 1 z a c ni aucun de ses parens pour 
eile, ne se sont presentes depuis pres de quatre ans pour reclamer 
ledit depot :JaquesCarnoule, mari de la Depositare, n'ayant 
meme jamais pu apprendre des nouvelles de Celle qui le devoit 
recevoir, quelque soin qu'il ait pris pendant plus de deux oü 
trois ans de s'en intormer. Ce qui fait croire qu'elle est 
morte, depuis que David Malzac, son parrain, avait ete 
conduit en Amerique pour cause de religion. G est aussi, 
Monseigneur, ce <jui a donnc lieu a Mademoiselle Made- 
laine du Soulier de Perjurade (sonst immer: Per- 



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— 41 — 



jurade), qui est Refugiee dans votre ville de Berlin, et qui 
se dit parente de David Malzac, de former une instance contre 
Marie Rousselle, depositaire des 59 Thaler, pour la faire 
condamner a les lui remettre. Mais les Juges ordinaires de 
Magdebourg n'ayant pas eu egard a sa demande, pour etre 
destituee d'un fondement solide; eile en a releve appel a la 
Justice Superieure de Berlin, oü eile a assigne ladite Marie 
Rousselle et Jaques Carnoule son mari. Ce qui a oblig6 ledit 
Carnoule de consigner en qualite de mari de ladite Rousselle 
la somme, dont il est question, entre les mains de la Compagnie 
des Pasteurs et Anciens de l'Eglise Francoise de Magdebourg, 
en la personne du Sr. Auban Malhiautier, ancien de la 
dite Compagnie et receveur des deniers des pauvres. Et il 
l'a fait sans doute pour eviter la longueur et les suites facheuses 
d'un proces, qui ne pourroit que les detourner lui et sa feinme 
de leurs occupations ordinaires et leur causer beaucoup de 
depens. Car, comme il y a apparance, que, si la filleule de 
David Malzac est ou morte ou dans le dessein de ne pas 
sortir de France, pour venir receuillir les 59 Thalcr, qui 
lui ont ete destin^s, cette somme tombera infailliblement dans 
1 e F i s c de Votre Serenite Electorale, Les supplians souhaite- 
raient, qu'en cas que cela arrive, il plüt ä Votre Serenite 
Electorale d'ordonner, qu elle demeurera entre les mains dudit 
Sr. Malhiautier, pour etre employee a la subsistance 
des pauvres. Et les supplians sont d'autant plus obliges a 
faire cette humble requisition ä Votre Serenite Electorale, 
quils se voient tous les jours accables d'une grande quantite 
de malheureux, qui viennent en foule les uns de France 
et les autres de Hollande ou d' Angleterre, et qui 
croient tous pouvoir trouver plus facilement ä gagner 
leur vie dans les Etats de Votre Serenite Electo- 
rale que nulle part ailleurs. Lextremite, oü lesdits 
Pasteurs et Anciens sont reduits, est si grande, que le fonds 
destine ä secourir les pauvres est entierement 6 p u i s 6 et 
quils sont hors d'etat, si Votre Serenite Electorale, na la 
charite d'y pourvoir, de donner (juehjue soulagement a ceux, 
qui viennent incessamment leur en demander et dont le nombre 



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— 42 — 



grossit tous les jours, en etant meme arriv6 la semaine passee 
une vingtaine tout ä la fois, auxquels ils ne peuvent pas 
donner tout le secours, dont ils avoient besoin. G est aussi, 
Monseigneur. ce qui fait esperer aux Supplians, que Votrc 
Serenite Electorale aura la bonte de reprondre favorablement 
a la tres-humble requetc, quils lui presentent sur ce sujet, et 
ils ne cesseront d'oflfrir leurs priores a Dicu pour la sante de 
Votre personne sacree et pour la prosperite et la gloire de 
votre auguste maison. 

(Am 27. Juli 1698 ergeht die Antwort.) 



XIII. 

Gemeinde -Archiv. 7. März 16W. 

Lit. K. No. 1 
de 1699. 

Xous soussignes Commissaires establis par Sa Serenite 
Electorale pour la Recepte Generalle des Collect es qui sc 
font en faveur des Refugiez qui doivent venir de Suisse au 
primtemps prochain, Reconnoissons avoir receu par la Poste 
d envoy de Messieurs du Consistoire de l'Eglise reformee 
franeoise recueillie a Magdebourg la somme de Cent qua- 
rante sept escus dix neuf groschs et demy argent 
courant provenant de la Collecte de ladite Colonie franyoise. 

Eait ä Berlin, le 7. Mars 1699. 

(untz.) D. W. Carges. Maillette de Buy. 

147 Thlr. 19 gr. 6 f 



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43 — 



XIV. 

Gemeinde-Archiv 13. April 1699. 

Lit K. No. 3 
de 1692. 

Requßte 

presentee a Sa Serenite Klectorale . 
au sujet d'un temple. 

Monseigneur, 

La Colonie francaise recueillic a Magdebourg remontre 
bien humblemcnt et avec un tres-profond respeet ä Votre S. 
E. que depuis une annee qu'elle a beaueoup augmente, on 
na pu sc passer qu'avec incommodite d'avoir un plusgrand 
Temple pour contenir tous ceux cpii la composent. Depuis 
j>eu de temps meine eile a si fort aceru, qu'on a remarque, 
qua ces dernieres C ommunions de Pacques plusieurs 
personnes ont ete obligees de se tenir debout ä la porte et 
d'autres etrangers contraints d'en sortir pour n'y avoir pu 
trouver place. Ces considerations, Monseigneur, jointes h Celles 
d un assez grand nombre de familles qui doivent venir de 
plusieurs endroits de Suisse pour s'etablir audit Magdebourg, 
obligent ladite Colonie francaise de recourir ä la bonte pater- 
nelle de V. A. E., (ju'elle supplie avec beaueoup de sou- 
mission et un profond respeet, qu'il lui plaise de faire agran- 
dir ledit temple, dans letjuel eile a toujours fait ses exer- 
cices sacres, s'y trouvant dans Penceinte sufflsamment de la 
place pour cet agrandissement, et d'avoir la charite de fournir 
le Fonds necessaire pour cette reparation. 

Mais si V. A. E. ne trouve pas ä propos de lui aecorder 
cette demande, Pille est tres-humblement suppliec de lui faire 
assigner une place ou masure de plusieurs qu'il y en a 
dans ladite ville egalement propres pour y b a t i r u n T e mp 1 e 
de teile grandeur qu'il lc faut et de fouinir lc Fonds qu'il 
conviendra faire pour la construetion d'un tel Edifice. 

La Colonie francaise, Monseigneur, qui a eprouve en tant 
d'oecasions differentes les efifets de l'immense charite de V. 
S E., soit ä legard presque de tous les membres qui la com- 
posent, qu'ä celui de sa conservation en general, ose esperer 



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— 44 — 

(|ue dans Celle -ci, oü sa charite eclatera d'une maniere tout- 
a-fait digne de sa gloire, l'une ou Tautre de ces demandes lui 
scra accordee. Et eile aura d'autant plus de surete aussi de 
continuer les voeux et les prieres les plus ardentes a Dieu 
pour la conscrvation de la personne sacree et pour Celle de 
toute I* Auguste inaison de Brandebourg, de laquelle eile se 
dira toute la vie avec une tres-profonde soumission et respect 

de Sa Serenite Electorale 

Monseigneur, 

Les tres-humbles, tres - soumis, tres-fideles 

et tres obeissans serviteurs 
Les -habitans de la Colonie francaise de 

Magdebourg. 

(gez.) Fla Yard et Mucel 
ayant Charge de laditc Colonie. 



XV. 

Gemeinde-Archiv C 1 de 1691 fg. Marseille, 28. Avril 169 1 ). 

Godt boven all. 

Messieurs nos tres Yenerables pasteurs, anciens et diacres 
de l'Eglise de notre Seigneur Jesus Christ qui se receuille 
heureusement a Magdebourg. Salut et Benediction. 

Messieurs, 

Lagreable lettre de Messieurs nos chers freres Sauvets*) 
pere et fils, adressee a Mr. notre eher compagnon de souf- 
frances, nous rejouit tous en ce qu elle nous apprend, que par 
la grace de l'Eternel notre Dieu Vous estes heureusement 
assembles en joye, sante et prosperite. Veuille ce dtYin Sau- 
veur et maitre Vous y conserver cherement et longuement 
avec toutes Vos cheres familles et Vous combler de ses 
saintes graces. 

*) In der Beringuier'schen Liste von 1699 No. 2959: Charles Sauvet, 
Maitre Boutonnier, du Daufine. sa femme et deux enfans a Magdebourg p. 133. 



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— 45 — 



Nul de ceux d'entre nous cjui n'ont pas pris la marque 
de la Bete**) ou qui Tont renoncee heureusement a haute 
voix, n'ont plus aucune permission de vendre ni d'acheter et 
paraissent extremement genes, ne pouvant avoir des livres ni 
ancre ni papier, ni enfin aucune permission salutairc pour tous 
ceux qui sont sur des galeres, dans lesquelles les Sprinck- 
haner van deheel***) ne sappliquent (|u'a la cruelle perse- 
cution. Dieu permet qu'il y en a tousjours quelqu'un qui 
peut un peu agir pour le soulagement des autres; mais avec 
bien des mesures. Car quand on en decouvre un qui sc 
mesle des autres, on lui redouble ses chaines et les tour- 
ments. Bref, cest illustre ami de nostre Seigneur Jesus Christ 
qui a este fait mourir et dont Mr. Sauvet nous parle dans 
sa chere lettre, ce tres fidele temoin de la verite nous a 
beaucoup edifies et nous sommcs prtts de suivre son exemple 
pour nostre foi. Et afinque nous ne defaillons point en icellc, 
nous Vous supplions et a toute votre sainte assemblee de prier 
nostre grand Dieu qu'il nous Taugmente de plus en plus, afin- 
que nous y perseverions de plus en plus jusques aux derniers 
soupirs de nos vies. Nous ne manquons pas de prier pour 
toutes les Eglises et nous nous souviendrons toujours parti- 
culierement de la Vostre, a laquelle nous nous recommandons 
dans nos pressentes necessites. 

Nous nous sommes donne Thonneur de Vous escrire par 
une autre voye, qui est par Mr. lc Maitre de la poste 
de Wesel. Cette lettre Vous parle des rüdes tourmcnts qui 
se vont preparer a la cruelle et incomparable peine et 
maltraitement de Campagne sur iuer. Nous Vous prions tres 
humblement, Messieurs nos tres venerables pasteurs, de recevoir 
les actes de reconnaissances que plusieurs de nos freres (qui 
s'etaient laisses gaigner aux esprits abuseurs) ont faits, puis- 
qu ils nous donnent des bonnes niarques de leur repentance, 
et de joindre Vos prieres aux nostres, afinque le Seigneur les 
releve entierement par sa divine misericorde. 

••) Apoc. 14,11 = Die Messe. 
*•*) „Heuschrecken" ein Folterinstrument. 



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— 46 — 



Messieurs. 

Comme nous avons a coeur les poures Allemands 
et autres estrangers tant Lutheriens que les nostres et qu'il 
y en a assez bon nombre sur les galeres, qui, ayant este 
faits prisonniers de guere et ensuite forces a servir, qui ont este 
pris et condamnes pour dese rteurs, en voulant retourner en 
leur patrie, qui sont tres dignes de compassion: Nous Vous 
prions bien humblement de representer leurs miseres a Mes- 
sieurs leurs Pasteurs et autres Directeurs de leurs eglises. 
Nous regardons plusicurs de ces Messieurs comme nos 
propres freres, seavoir ceux qui ont du merite par leur 
perseverance. Et leur faisons part du peu que nous recevons. 
Ccs Messieurs devraient estre liberes en vertu des Traictes 
de paix de Resvich (Ryswik) en Hollande. L'on en a 
delivres quelques uns veritablement, mais environ trois 
par cent d un tres grand nombre qu'il y en a tant des Estats 
de S. A. E. de Brandebourg que Denemarck, Ham- 
bourgois, Suedois, Lunebourgois et des autres (!) 
estats de V Empire chrestien. Sil plait a ces Messieurs 
(d h. den lutherischen deutschen Pastoren) de contribuer en 
quelque chose pour le soulagement de ces poures gens la, 
nous ferons conscientieusement ni plus ni moins que comme 
les notres qui sont ici pour la foy. Mais nous vous prions 
d'avoir s'il vous plait la bonte de bien menager les Regles de 
la lettre et ordre, afin que les marchands ne courent aueun 
risque et qu'il n'y arrive aueun trouble, parce que nul 
marchand estranger de la religion ne peut et n'oserait 
se mesler aueunement de nous. Et les non suspects sont 
obliges de faire voir leur ordre aux puissances d ici. C'est un 
grand crime ici (also in Marseille) de se mesler d'une commu- 
naute (d. h. an einer reformirten Gemeinde Theil nehmen); 
et par consequent il faut que ce qu'on nous envoie, vienne a 
un particulier, comme si cela venait de la part d'un pere ou 
d'une mere ou d'une femme espouse de la personne qui reeoit 
la lettre d'advis, afin qu'en cas quelle fusse intereeptee ou 
que le marchand fusse oblige de la muntrer avant que de la 
livrer, tout aille d'une maniere sure. Et comme sur le livre 
du Roy et de la Chiourme (Galeerenbank) il est marque que 



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— 47 — 



le Sr. Jean Richard de Conques No. 9886, sur la Galere 

Patronne*) de la R. P. R. [Religion Pretendue Reformee, 

comme ils nous traitent], il est marque condamne pour avoir 

fait embarquer et conduit des sujets du Roy hors du Royaumc, 

ayant sa femme et ses enfans en Hol lande: s'il vous plait 

de lui adresser quelques lettres et autres choses, vous pourrez 

lui envoyer le tout au nom de sa femme qui se nomme 

Susanne M a u b a i 1 1 y ,**) parlant de ses enfants , et parce 

que cela se trouve de meme sur les dits livres et qu ils ne 

peuvent contredire: dou vient que vous recevez de l'argent 

des pays estrangers ? ***) Nous finissons, en vous souhaitant le 

comble des graces Celestes, et vous prions de ne pas oublier 

ceux qui vous embrassons tous en esprit et avons communie 

en esprit avec vous et sommes tous generalement a Vous 

Messieurs et a toutes Vos saintes assemblees de tout notre 

coeur et avec un profond respect, Messieurs 

Vos tres humbles et tres obeissants serviteurs et 

freres en notre Seigneur Jesus Christ 

De Armen Gercformeerde 

die op de galeere legen in de kettinge 

Cito! vor het gelooft. 

A Messieurs du tres vene- 

rable Consistoirc Ministres, 

Anciens et Diacres de 

l'Eglise Reformee qui se (joSirpjdur^ jop uuqDSjny) 

recueille dans la bonne suauapZQ 

ville de Magdebourg dans sop Gju^qono] anjaq 

le pays de S. A. E. de 

Brandebourg 

a Magdebourg 

Recommandee ä Mr. le maitre de la poste 

de la ville de Cleve, auquel on se donne 

l'honneur de ladresser sous enveloppe. 
1 Thaler 2 Vi Gr. 

*) In der Liste vom März 1695 findet sich auf der Patronne dieser 
Sklave noch nicht, überhaupt damals dort nur zwei Hugenotten. 
*•) Sie ist bonne amie des marchands de Hambourg. 
***_) Doch soll man Quittung erbitten. 



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— 48 — 



In einer Nachschrift auf einem besonderen Zettel heisst es: 
La patronne est une grande galerc commandante. Tout le 
monde y entre plus librement tant pour la curiosite de la 
voir quautrement, ce qui facilite un peu. Desqu'on voudra 
spalmer (theeren) les galeres, on tachera de voir tous les freres 
et leur faire part de ce que nous aurons, et verrons s'il sera 
necessaire d'ecrire particulierement aux Srs. Sauvets: alors 
l'on a un peu de perniission ; ou bien adresser la lettre a 
Mr.*) Du b ose marchand, jadis a St. Ambroix. Lesqueis nous 
saluons humblement et le remercions de son eher souvenir et 
des prieres quil a jointes aux votres pour nous. Nous vous 
prions tres humblement de les redoubler et de faire chanter 
les Pseaumes 6: Ne veuille pas, o Sire, Et: Misericorde au 
pour vicieux. Et tout ce que jugerez ä propos. 

*) Pierre Dubosc aus St. Ambroix. Leiter einer grossen Fabiik von 
Sarges de Nismes in Magdeburg, ein Mann von weiten Gesichtspunkten, vom 
grossen Kurfürsten mit 4000 Thlr. beschenkt, war der erste Schatzmeister der 
hiesigen Gemeinde. S. hier oben Bd. II, 292. 412 fg. 474 fg. 



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49 — 



XVI. 

Fortsetzung von Band II, 1700. 
S. 455—4.71. 

Rolle general des Bourgeois de la Colonie 
framjoise de Magdebourg. 

Janvier 1700. 
Daniel Labobey, peigneur de laine. 

Louis Teolet, Chirurgien, originaire de Lezan en Languedoc. a quitte*. 

Fevrier 170X3. 

Jacob Lebeau, Serger, originaire de Guise en Picardie. Est decede. 

Mars 1700. 

Claude Caubourg, Tisserant. originaire de pres de Nimes en Languedoc. 
Est decede. 

Avril 1700. 

Jean Rapin, nienusier, originaire de pres de Die en Dauphine. Est 
decede. 

May 1700. 

Etienne Beranger, Cardeur de laine, originaire, de Roman en Dauphine. 
Est decede. 

Aout 1700. 

Philipe Villaret, serrurier, originaire de Montpelier en Languedoc. 
David Nicolet, charpentier, originaire de Neufchatel. a quitte. 
Pierre Dupau, fondeur, originaire de Chambon en Vivarets. 

Septembre 1 700. 

Jean Aubert, facturier en bas, originaire d'Enibrun en Dauphin^, 
a quitte. 

Octobre 1700. 

Antoine Niel, facturier en bas, originaire en Nouesan en Dauphine. 

Daniel Martin, facturier en bas, originaire de la Valec de Oueiras. 
Est decede. 

Jaques Ris, boulanger, originaire d' Anduze en Sevenes. Est decede. 
Pierre Ris, peigneur de laine, originaire d'Anduze en Sevenes. Est decede. 

4 



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Avril 1701. 

David Motton, facturier en bas, originaire de Roman en Dauphine. 

Septembre 1701. 

Uli vier V anmale tte, facturier, originaire du Colle de Deze en 
Sevenes. a quitte. 

Pierre Faubert, facturier, originaire de . a quitte. 

Novembre 1701. 

Paul Mathieu, jardinier, originaire de Met/.. 

Decembre 1701. 

L e s i e u r Charles Huguet, marchand manufacturier, originaire de 
Nimes en Languedoc. II a ete fait Assesseur de Justice. 

Jaques Gir ardin, cordonnier, originaire de Paris, a quitte. 

Mars 1702. 

Ilonore Gras, facturier, originaire de Totlloo en Provence, a quitte. 

Avril 1702. 

E t i e n n e Perrenet, chapelier. originaire dt- en Bourgogne. 

a quitte. 

May 1702. 

Daniel Robert, peigneur de lainc, originaire de Gordcs en Provence. 
Est decede. 

Antonie Robert, facturier en bas, originaire de Gordes en Provence. 

Pierre M e 1 o n , faiseur de bas, originaire d'Aiguevives en Languedoc. 

A n t O in e M e 1 o n . faiseur de bas. originaire d'Aiguevives en Languedoc. 
a quitte. 

Andre Monmejan, cordonnier, originaire de Negrepelisse. Est decede. 
Simon Honnort', peigneur de laine, originaire de Rozan en Dauphine. 
Simon Honnore fils, peigneur de laine, natif a Magdebourg. 
Antoine Charles, laine\ originaire de Montauban. Est decede. 

Juin 1702. 

Jean Roux, facturier en bas, originaire de Lormarin en Provence. 

Etienne Arene, peigneur de laine, originaire d'Usez en Languedoc. 
a quitte. 

Juillet 1702. 

Fran^ois Ledran, Cardeur de laine, originaire de Laquisc en Picardie. 
a quitte. 



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— 51 — 



Septembre 1702. 

Pierre Martin, faiseur de bas, a quitte. 

Pierre Braconnier, Bourgeois, originaire de Montauban. a quitte. 

Etienne Baldi, facturier en bas, originaire d'Usez en Languedoc. 

Paul Bernard, facturier, originaire d'Usez en Languedoc. a quitte, 
est ä Halle. 

David Carrierc, peigneur de laine, originaire d'Usez en Languedoc. 

Octobre 1702. 

Etienne Rey, facturier en bas, originaire de Montauban. a quitte, pour 
aller en Suisse. 

Decembre 1702. 

Philipe Boinier, gantier, originaire de Niort en Poitou. Est decede. 

Isaac Munier, faiseur de Bas, originaire, de Saint Marcel in en Dauphine. 
a quitte. 

Isaac Cabanis, ouvrier en bas, originaire de St. Cosme en Languedoc. 
Est decede. 

Pierre Verdeti, facturier, originaire de Lachaux en Dauphin^. Est decede. 

Pierre Foul, facturier en bas, originaire depres de Nimes en Languedoc. 
a quitte. 

Janvier 1703. 

Antonio Barez, tailleur d'habits, originaire, de Poussin en Vinarets. 

Isaac Brunei, facturier en bas, originaire, de Millau en Languedoc. 
Est decede. 

Fevrier 1703. 

Elie Serviere, facturier en bas, originaire de de Caveirac en Languedoc. 
Est decede. 

Antoin Per r in, facturier, originaire de Lormarin en Provence. Est decede. 
David Perrin, facturier, originaire de Lorniarin en Provence. 

Mars 1703. 

Jean Gervais, peigneur de laine. a quitte. 

Monsieur Ruynat, Pasteur de l'Eglise francoise. Est a Halberstadt. 

Thomas Guiot, facturier, originaire de Orange Valee de Pragelas. 
Est decede. 

Avril 1703. 

Guillaume Peiric, facturier en bas, originaire de Saint Ambrois en 
Languedoc. Est decede. 

4* 



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— 52 — 



Antoine Faucher. ouvrier en bas, originaire de Martre cn Auvergm-. 
Est decede. 

Jean Jaubert. facturier, originaire de Massiliargues en Languedoc. 
Est decede. 

May 1703. 

Jean Nicolas, Aubergiste. originaire d' Anduze en Sevenes. 

Jean Gabriel Nicolas fils, Aubergiste. 

Jean Vassar, serrurier, originaire de Metz. Est decede. 

Juin 1703. 

Denis Toussias, peigneur de laine. originaire de Montcarre en Perigord. 
Kst decede. 

Jaqnes Martin, peigneur de laine. originaire d'Albric en Dauphior. 
a quitte. 

Jean Ode, peigneur de laine, originaire d'Usez en Languedoc. 

Adam Mainadie, perruquier , originaire de Saint Andre en" Sevenes. 
Est decede. 

Paul Breton, ouvrier en assier . originaire de Die en Dauphine. Kst 
decede en 1724. 

Paul Drouitl, facturier en bas, originaire de Sedan. Est decede en 1 732. 

Juitlet 1703. 

Nicolaus L'hermet, nianufacturier en bas. 

Aout 1703. 

Paul M armier, tondeur de draps, originaire de Montauban. Est decede. 
Paul D i n d r e , chapellier. a quitt£. 

Moyse Relier, faiseur de bas, originaire de Saint Vincent en Dauphinr. 

Septcmbre 1703. 

Micbel Drounie. marchand, originaire de Guillestre en Dauphine. 
a quitte. • 

J a q u e s L e J e U n e , peigneur de laine . originaire de Blicourt depen- 
dances de BeauvaLs. a quitte. 

Octobre 1703. 

Joseph Alm er us, tailleur d'habits, originaire d'Hieres en Provence. 
Est decede. 

Pierre Vigne, ouvrier en bas, originaire du Vigan en Sevenes. a quitte. 
Pierre M a z e 1 , facturier. Est decede. 
Jacob C o s s i a u , faiseur de bas. 



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— 53 — 



A n t o i n e D e y I a u , facturier er» bas. originaii e. 

Pierre Foustele. peigneur de laine, originaire de Frezelan en Se- 
venes. a quitte. est a Calbe. 

Mars 1704. 

David Serie, facturier, originaire de Bedarieux en Languedoe. 
Daniel B e r t r a n d , tailleur d'habits , originaire de Metz. Est decede. 
Daniel Bertrand, fils, fondeur. 

Juin 1704. 

Pierre Dufour, faiseur de bas. originaire de Sauve en Languedoe. 
Est decede. 

J ea n Ga y , peigneur de laine, originaire de Sevignan en Languedoe. a quittr. 
Toussain Norman, peigneur de laine. Est decede. 

Juillet 1704. 

Simon Rolin, appreteur de bas. a quitte. 

Jaques La inen es, peigntur de laine, originaire de Coulorgues en 
Languedoe. 

Francois Anguivielle, serrurier originaire de Valerogues en Sevenes. 

Aout 1704. 
Etienne Fauch er. peigneur de laine. a quitte. 
Maurice Ducros, peigneur de laine. 

Paul Murier, facturier, originaire de Saint Corme en Languedoe. 
Jean Teste, maitre d'ecolc, a quitte en 1722. 
Simon Roussel, peigneur de laine. 

Jerone Dur a n t , facturier en bas, originaire d'Usez en Languedoe. a quitte. 

Septembrc 1704. 

Pierre G a r c i n , Serger, originaire de Chatillon en Dauphine. Est 
decede en 1715. 

Jean Souchon, facturier en bas. 

Abraham Renaud, fondeur, originaire de Metz, a quitte. 
Pierre Douzel, facturier en bas. Est decede. 

Jaques Valette, facturier en bas, originaire d'Orange, ä ete pourvu 
de patentes de notaire et procureur. a quitte, est a Berlin. 

Pierre Ripert, facturier en bas. Est decede. 

Jean Laurens, facturier, est decede. 

Thomas Ponge, peigneur de laine. a quitte en 1720. 



1 



— 54 — 

Guy Bwisson, cordonnier. originaire d Orange, a quitte. 
Guillaume Gardiol, bateur de laine. a quitte en 1720. est de la 
colonie Palatine. 

Michel Roussiere, facturier de bas. a quitte, est h Neuhaidensieben. 

Etienne Guillaume, peigncur de laine. a quitte. 

Jean Lachaux. peigneur de laine. a quittt'-. 

Jean Vien, cordonnier. a quitte en 1724. 

Joseph Vien, cardier. 

Andre Carles, cordonnier. Est decede. 

Jaques Vales, Serger, a quitte. Est a Berlin. 

Isaac Faure, peigneur de laine. a quitte. 

Pierre Castel. facturier en bas. Est decede. 

Jaques Couderc. peigneur de laine. 

Pierre Boudon, cardeur. a quitte. 

Jean Louis de Ville, peigneur de laine. 

Claude Gilles, peigneur de laine. 

Simon Savoye, facturier. 

Michel Faure, peigneur de laine. a quitte. 

Jean Faure, peigneur de laine. a quitte. 

Paul Chauvet, peigneur de laine. 

Jean Martin pere et fils, appreteurs de bas. Ünt quitte, pour aller 
a Bourg. 

Monsieur Andre Pelet, Directeur de la colonie. 
Jean Croze, peigneur de laine. Est decede. 
Pierre Croze, menusier. 

Frederic Moran, peigneur de laine. a quitte. 
Gaspar Laurion, peigneur de laine. a quitte. 
Gabriel Bourguet, peigneur de laine. a quitte. 
Antoine Labouvier, aiguiseur. a quitte. 
Louis Caualier, tisserand. a quitte. 

Pierre Seidier, facturier enbas, originaire de Saint Hypolite. a quitte. 

Octobre 1704. 

Jean Quet, peigneur de laine, originaire du Pont de Montvert en Se- 
venes. a quitte. 

Abraham Jean Pierre, couteiller, originaire de Metz, a quitte. 
Thomas Hugues, facturier en bas, originaire de Guilestre en Dauphine. 
Est decede. 



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— 55 — 



May 1705. 

Antoine Cayla, peigneur de laine. originaire de Brignon en Languedoc. 

Pierre Saint Martin, facturier, originaire de Paillargues en Languedoc. 
a quitte. 

Barth e lern i Leorat, cartier. a quitte en 1715. 

Juin 1705. 

Antoine Ricard, faiseur de bas, originaire de Saint Hypolite en Lan- 
guedoc. a quitte. 

Octobre 1705. 

Antoine F auger e, peigneur de laine. a quitte. 

Guillaume Menard, facturier en bas, originaire de Saint Comics en 
Languedoc. 

Manuel Aubanel. faiseur d'eguilles, pour les metiers h bas. 

Pierre Olivier, tailleur d'habits. a quitte. 

Scipion Deleuze, serrurier, originaire de Lepinace en Sevenes. 

Avril 1706. 

Jaques Serville, Tapissier. 

May 1706. 

Simon Hillard, drapier, originaire de Bicheville en Alsace. a quitte. 

Jean Therond, faiseur de bas, originaire de Calvison en Languedoc. 
a quitte. 

Juin 1706. 

Fulcran Valette, faiseur de bas, originaire de Vigan. a quitte. 

Jean Garach, peigneur de laine. originaire de Brusque en Rouvergue. 
Decede en 1722. 

Juillet 1706. 

Pierre Sapin, peigneur de laine. Decede en 1721. 

Aout 1706. 

David Carriere, peigneur de laine, originaire de üuarrigues en Languedoc. 

Septembre 1706. 

Antoin Caluas, faiseur de bas, originaire de Saint Corbe en Dauphine. 
Est decede. 

Novembre 1706. 

Jean Lausire, gantier, originaire de Montpellier, a quitte en 1724. 

Pierre Chaman, peigneur de laine, originaire d'Usez en Languedoc. 
Est decede. 

Jaques Sens, peigneur de laine. Decede en 1725. 



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Dccembre 1706. 

Thomas Prevost , marchand, originaire de Montauban. Est decede. 
Louis Roure. peigneur de laine. Est decede. 

Abraham Faurost, Brandevinier. originaire de Beauvoir en Picaidie. 
Est decede. 

Mars 1707. 

Henri Girard, facturier de bas, originaire de La Pierre en Dauphin«», 
a quitt«? en 1718. 

May 1707. 

Gabriel Courieu, peigneur de laine, originaire de Valenee en Dauphin«*, 
a quitte. 

Antoine Julien, facturier. originaire de Nismes. Est decede. 

Pierre Thorel. Intendant au Service du Duc de Barbi, originaire du 
Pont de Camares en Rouvergue. a quitte en 1730. 

Theodore Benoit, chapellier, originaire de Lamothe Chalencon en 
Dauphine. a quitt«». 

Jean Gandil, tanneur, originaire de Montauban. a quitte. 

Baltezar Arnal. marchand. 

Juin 1707. 

Benjamin Dinant, perruquier, originaire de Metz. 

Jean Francois de Richaud, maitre d'ecole. a quitte en 1715. 

Jufflet 1707. 

Antoine Montet. faiseur de bas, de Montauban. Est decede. 
Jean Paquin, cordonnier, de Metz. 

Septembre 1707. 

Jaques Roussae, facturier en bas, originaire du Pont de Camarez, en 
Rouvergue. a quitt«'. 

Antoine Deylau, facturier en bas. 

Octobre 1707. 

Daniel Schwöb, ouvrier en assier, de Metz. Decede en 1725. 

Jaques Anquet. peigneur de laine, de Calais, a quitte^ 

Jaques Garrigues, jouailler, de Mazamet. Est decede. 

Moyse Garrigues, jouailler fils. natif h Magdeburg, a ete recu Bourgeois 
de la Colonie. a prete sennent de fidelite le 11. Septembre 1730. 

Daniel D e i m i e r , bonnetier. originaire de Xainte en Saintonge. Est decede. 



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— 57 — 



Novembre 1707. 

Pierre Joly, tailleur d'habits. a quitte. 
Jaques Jamar, faiseur de bas. a quitte. 

Guillaume Autier. cardeur de laine. originaire de la Roque, dans le 
Compte de Foix. Est decede. 

David Jodri, chapelier, de Montbiliar. a quitte. 

Simon Brifonton, cardeur. a quitte. 

Jaques Roux. ouvrier en fillet, venu, de Herlin en May 1715. 

» 

Jan vier 1708. 

Isaac Merlat. mareband, a quitte. 
Jean Chauinon, faiseur de bas. a quitte. 
Jacob Labarre, jardinier, de Metz, a quitte. 
Philipe Bastian, serger, de Liege, a quitte. 

Fevrier 1708. 

Paul Rampan, faiseur de bas, originaire de Ganges en Languedoc. 
a quitte. 

Avrii 1708. 

Charles Rancure, peigneur de laine. Est decede. 

May 1708. 

Jean Maigre, faiseur de bas. Est decede. 

Juin 1708. 

Gilles Bruel. appreteur de Bas, d'Orleans, a ete pourvu de patentes 
de notaire Royal. 

Jean Pansu, faiseur de bas. a quitte pour aller a Calbe. 
Jean Renaud, tisserand. a quitte. 

Jaques Chaffal, cardeur de laine, originaire de Chatillon en Dauphine. 
a quitte. 

Etienne Fregier. peigneur de laine, originaire de Saint Hypolite. 
a quitte. 

Gabriel Boy er, peigneur de laine. 

Aout 1708. 

Charles Prin, faiseur de bas. a quitte. 

Francois Guiot. faiseur de bas. a quitte en 1726. 

Philipe Bastian, serger. 



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— 58 — 
Septembre 1708. 

Jean Masson, appreteur de bas. a quitte. 
David Charpentier, cordonnier de Cassel. 

Decembre 1708. 

Louis et Germain Castels freres. blanchers, d'Orange. Ont quitte. 

Louis et Isaac Voysin freres, faiseurs de bas, originaire de Quchery 
en Picardie. Ont quitte. 

Isaac Phlipponnat, menusier, originaire de Hay en Champagne, a quitte 
est h Berlin. 

Janvier 1709. 

Simon Roussel, peigneur de laine, originaire de Saint Victor du Malin 
en Languedoc. 

Pierre Fran<;on, faiseur d'eguilles. a quitte est h Berlin. 

Fevrier 1709. 

Daniel Mangeot, jardinier, de Metz, a quitte. 

Franc ois Cassagnol, foulonnier. de Montauban. a quitte. 

Philipe Galoi, menusier. a quitte, est a Berlin. 

Mars 1709. 

Charles Noir, facturier en bas, originaire de Borne en Normandie. 
a quitte clandestinement en 1728. 

Vincent Lambert, boulanger. originaire de Tours en Touraine. a quitte. 
Jaques Bovin, cardeur, a quitte. 

Jaques Sauari, ouvrier en laine, originaire de Saint Denis en Brie. 
Est decede. 

Henri Daufez, chapelier, originaire de pres de Nismes en Languedoc. 
a quitte". 

Simon Lafont, faiseur de bas. Est decede. 

Octobre 1709. 

Arnault Delmas, teinturier. 

Delmas fils, teinturier natif h Magdebourg. 

Baltezar Arman, faiseur de bas, originaire d'Orange. a quitte. 

Juillet 1709. 

Jean Philipe Valbert, cordonnier. a quitte. 

Daniel Achenot, faiseur de bas, originaire de Franckendal. Est decede. 

Pierre Sujol, faiseur de bas, originaire des Sevenes. Decede, sa veuve 
continue h faire la facture. 



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— 59 — 
Aout 1709. 

Jean Huguet. peigneur de laine. Est decede. 

Louis Chazelon, gantier, d'Auvergne. Decede, sa veuve continue la 
profession. 

Jean Chazelon, faiseur de bas, d'Auvergne, a quitte par faillite. 

Janvier 1710. 

Jean Pallein, faiseur de bas. 
Andre Valeton, faiseur de bas. 

Septembre 1710. 

Pierre Barratier, confiseur. 

Paul Pradain, faiseur de bas. a quitte. 

Pierre Huguet, manufacturier , originaire de Nimes en Languedoc. 
Pierre Ris, peigneur de laine, originaire d'Anduze en Sevenes. Est decede. 
Pierre Robert, tailleur d'habits, originaire de Neufchatel. 
La Dame veuve de Mr. Forestier, Capitaine. Decedee. 

1711. 

Jaques Goubert, facturier. a quitte. 

Gas par Jaquier, ouvTier en laine. a quitte. 

Jean Coqu, faiseur de bas. 

Octobre 1711. 

Elie Aron Constant, faiseur, d'Eguilles, a quitte, est ä Neuhaidensieben. 
Louis Fort, peigneur de laine. 

Huguet Dorgueil, jardinier, de Larsat en Perigord. 

Novembre 1711. 

Jsaac Pe liier, peigneur de laine. a quitte. 

Decembre 1711. 

Jaques Guiraud, marchand, originaire de Nimes en Languedoc, a 
quitte, est h Hambourg. 

Gabriel Pestel, marchand, originaire de Nimes en Languedoc. a quitte. 

Janvier 1712. 

Jaques Lafon, Serger. 

Fevrier 1712. 

Antoine Sabatier, facturier en Bas, originaire de Montpelier. 
BarthelemiPlan, Blancher, originaire d'Annonai en Vivarez. Est decede. 
Jean Rene Gachet, Chirurgien. Decede, sa veuve est ici. 



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— 60 — 



Mars 1712. 

Not Huc, facturier, originaire d'Anduze en Sevenes est decede. 

Jaqut-s Noe Huc. nianufacturier en bas. natif a Breme. Est decede. sa 
veuve est remariee avec le sieur Lodeging alk-man. 

Pierre Barbier, charpentier, Suisse. a quitte. 

Avril 1712. 

Claude Morel, tonnelier, Suisse. a quitte. 

Jean Escoffier. facturier en bas, a quitte, est a Berlin. 

May 1712. 

Jean Perrin. faiseur de bas. 

Pierre Renaud, charpentier, Suisse, a quitte. 1 

Jsaac Coqu, menusier. Est decede. 

Juin 1712. 

Louis Leclair, serrurier. Decede. 

Aout 1712. 

Rene Dan, marchand peletier. Decede. 

Octobre 1712. 

Louis Cotereau. de Champagne, a quitte. 
Mr. Mesmyn, conseiller du Roy. Est decede. 

Mr. Michel Isaac Mesmyn fils, conseiller de cour, inspecteur des 
manufactures. 

■ '• 1 
Elie Lafargue, faiseur dt- bas, a quitte. ' 

• » 

Samuel Monmejan, cordonnier, originaire de Negrepelisse. Decede. 

Decembre 1712. 

Antoine Etienne, manufacturier. Est decede. 
Jean Greue, blancher. Decede. 

Fevrier 1713. 

Pierre Brouet, boulanger , originaire de Saint Gilles en Languedoc. 

Juin 1713. 

David C o m b i e i , faiseur de bas. 

Daniel Massart, tailleur d'habits. a quitte. 

Juillet 1713. 

Paul Galefres, peigneur de laine. 

Jean Martineau, peigneur de laine. 

Jean M a t h i e u B e r n a 1 d , serrurier. Decede. 



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— 61 — 



Septembre 1713. 

Pierre Seri e, peigneur de laine. Decede. 

Louis Martin, jardinier. Decede. 

Jean Rodolphe Sebille, eouteiller. Deced*. 

Nicolas Lou vet , peigneur de laine, originaire de Lisi en Normandie. 

Octobre 1713. 

Paul Bertrand, fondeur, originaire de Metz. 
Jean Cabrol. faiseur de bas. 

Charles Sautel, blancher, originaire de Poussin en Yivarets. Decede. 
Julien Rallion, cardenr de laine, originaire de Die en Dauphin*. 
Matbieu Cour de, peigneur de laine. 

Janvier 1714. 

Antoine Annan, armurier. a quitte. 

Fevrier 1714. 

Jean Douilhac, chapelier, originaire de Reuel en Languedoc. 

Henri F i n e , faiseur de bas. 

Daniel Chaver. potier d'etain. a quitte. 

Jean A n e 7. i , tigreur de laine. a quitte. 

Mars 1714. 

Simon Bauquier. manufacturier. 

J a q u e s Bauquier. facturier. Decede. 

Jean Cottel, sculpteur. a quitt«. 

Jean Bru guier, faiseur de bas. a quitte. 

Avril 1714. 

Jean Avare, Serger. a quitte. 
I s a a c Roussel, peigneur de laine. 
Jean Fransson, cardeur. Decede. 

May 1714. 

Desire Ruze, fondeur. de Metz. Decede. 

Jean P a 1 a d a n , peigneur de laine. 

Manuel Comier, faiseur de bas. a quitte. 

Juillet 1714. 

Joseph Dessie, faiseur de bas. a quitte. 

Jaques Jean, peigneur de laine, etabli a Berlin en 1714. Venu ici 
en 1726. 

Jean Jaques Monmari, maitre de Langue. a quitte en 1732. 



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— 62 — 



Septembre 1714. 

Dominique M a n i g I i e r , serrurier. 

Octobre 1714. 

Pierre Amalric. tapissier, originaire de Castles en Languedoc. 

Novembre 1714. 

Claude Paradis, ouvrier en etoffe, de Netencour cn Champagne. 

Janvier 1716. 

Andre Counort, bonlanger. 

Mars 1715. 

Vincent Chambeau, faiseur de bas. 
Louis The veno t, jardinier, a quitte. 

Avril 1715. 

Joseph V i e n , cardier, originaire d'Orange. 
Daniel Geloin, peigneur de laine, Decede. 
Jean Julien, cabaretier, a quitte. 

May 1715. 

Joseph Roumane, peigneur de laine. Decede. 
Pierre Petit, peigneur de laine. a quitte. 
Charles Dumas, peigneur de laine. 

Juin 1715. 

Jean Pierre Nieson, peigneur de laine. 
Daniel Zacharie Champion, gantier, decede\ 
Andre Robert, facturier en bas, a quitte. 

Septembre 1715. 

Charles Gautrec, faiseur de formes. 

Jaques Guiminel, gantier a quitte. 

Pierre Menard, teinturier, natif h Magdebourg. a quitte. 

Octobre 1715. 

Jaques Tristan Galefres, teinturier, originaire de Nimes en Languedoc. 
Decede. 

Fevrier 1716. 

Jaques Portes, Cardeur de laine, originaire d'Anduze en Sevenes. Decede. 



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— 63 - 



May 1716. 

Charles Couriol, manufacturier. 

Aout 1716. 

Jean Garrigues, orphevre et Jouailler, de Mazamet. Decede. 
Antoine Laroque, marchand, originaire de Montauban. 

Septembrc 1716. 

Louis Roy er, faiseur d'eguilles pour le metier h bas, originaire de 
Phalsbourg, en Alsace. 

Joseph Canon, cardeur, originaire de la Farie en Picardic. Decede. 

Janvier 1717. 

Jean Arnaudon. peigneur de laine, originaire de Veine en Dauphine 
a quitte. 

Franc,ois Tourtre, cordonnier. a quitte. 

Juin 1717. 

Jean Bonnet, teinturier. 

Mars 1717. 

Jean D usarat, marchand libraire, originaire de Bayonne. Decede. 

May 1717. 

Paul Jouvancel, gantier. natif h Turin, a quitte. 

Juin 1717. 

Jean Henri Berth Lamothe, boulanger, originaire de Courceles pays 
Messin. 

Pierre Olivier, faiseur de bas, d*.- Dufort, dioceze d'Ales en Languedoc, 
a quitte. 

Monsieur Scipion Le Jeune Montaut, conseiller de cour, Directeur 
de la colonie francoise. Dece 'e. 

Septembre 1717. 

Jaques De Lärche, perruquier, natif h Halle, fils de feu Jaques De 
Lärche et de Laurianne Guiraude de Giniac en Languedoc. 

Le sieur Henri Pelet, marchand originaire d'Orange. 

Janvier 1718. 

Jaques Cabrieres, peigneur de laine, originaire d'Ales en Languedoc, 
a quitte. 



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— 64 



Mars 1718. 

David Maquct, marchand. natif a Leyden. 

May 1718. 

Henri Guillaume, compagnon ehapellier. originaire de Jouy aux Arches 
pays Messin. 

David Cassan, cordonnier. originaire de Montagnac. a quitte. 

Septembre 1718. 

Manuel Ageron, ronHseur. natif a Morges en Suisse. a quitte. 

Octobre 1718. 

lsaac Phi lipon, horloger. Decede. 

Janvier 1710. 

Antoine Charles, horloger, originaire de la ville Montauhan. 

Avril 1719. 

Samuel Welmet, tourr.eur, originaire de Sedan. a quitte. 
Monsieur Simon Pelloutier. Pasteur, a quitte en Juin 1725, pour aller 
a Berlin. 

' ' May 1719. 

Jean Brocas, peigneur de laine. originaire de Nerac en Guienne. a quitte. 
Jean Boinier. gantier. originaire de Niort en Poitou. Decede. 

Juin 1719. 

Jean Berth. dit Lamothe. appreteur de bas. originaire de Sedan. 
a quitte" en 1720. 

David Benazech, horloger, originaire de Mazamet. Decede en 1732. 
Noe Barthelemi, orphevre, natif a Orange, a quitte. 
Jean Deleuze, facturier, originaire de Lepinase en Cevenes. 

Aout 1719. 
Jean Lasale, peigneur de- laine, originaire du Vigan. 

Septembre 1719. 

Louis Croze, menusier, d'Orange. 

Louis Septsols, eouteiller, de Metz. Decede. 

Janvier 1720. 

Etienne Peloux, chapelier. originaire de Roman, a quitte. 



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— 65 — 



Avril 1720. 

Andre Caspar, serger, originaire de RLsele en Guiene. 

May 1720. 

Jean Guillaume Meiran, boulanger, natif a Vevaye en Suisse. Decede. 

Juillet 1720. 

Daniel Remy, orphevre, originaire de la Province de Champagne. 
I quitte. 

Novembre 1720. 

Le 28. Novembre. Abraham Bonte, savonier et chandelier, a ete requ 
Bourgeois de la colonie, en vertu d'un decret du Roy du 20. Novembre 1720. 
Decede. 

Mars 1721. 

Le sieur Andre Pelet, procureur du Roy. 

Jean Lagarde. boulanger. originaire de Saint Siphorien en Vivarets. 
a quitte. 

Louis Gimel, orphevre, natif a Berlin, fils de Jacob Gimel et d'Anne 
Peques, a prete serment de Bourgeoisie le 20. Novembre 1724. 

Aout 1721. 

Le 21. Aout. Daniel Goguelin, marchand, a ete rec,ü Bourgeois de 
la Colonie en vertu d'un decret du Roy, du 17. Juillet dernier. 

Septembre 1721. 

Daniel Martin, faiseur de bas, natif de Wilhelinsdorff, pays de Bareith. 
Decede. 

Le 20. September. Le sieur George Marot, maitre fourbisseur, s'est 
ränge de la colonie fran^oise en vertu d'un decret du Roy du 15. Septembre 1721. 

Nicolas Rignol, blancher, originaire d'Annonai en Vivarets; a ete rec,ü 
Bourgeois le 9. Novembre 1724. a quitte. 

Le 30. Septembre. Francis Herlan, maitre cordonnier, s'est ränge 
de la colonie franc,oise en vertu d'un decret de Sa Majeste, du 18. Septembre 1721. 

Octobre 1721. 

Le 6. Octobre. Le sieur Martin Dubois, mard., Brasseur, demeurant 
ä la ville neuve, s'est ränge de la Colonie fran<joise en vertu d'un decret de 
Sa Majeste, du 27. Septembre 1721. Decede en 1722. 

Pierre Borne, Megissier, originaire d'Usez en Languedoc. 

Decembre 1721. 

Jean Assier, chapellier. originaire de Montauban. a quitte sa femme. 

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— 66 — 



Janvier 1722. 

Le 7. Janvier. Pierre Pelet, Tapissier, a ete reqü Bourgeois de la 
Colonie, par un decret du Roy du 17. October 1721. Decede. 

Le 7. Janvier. Pierre Soyeaux, faiseur de bas, demeurant ä la ville 
neuve, a ete reqü Bourgeois de la Colonie franqoise, par un decret du Roy du 
17. Octobre 1721. Decede. 

Le 7. Janvier. Jean Conrad Salome, Chirurgien, demeurant a la ville 
neuve, a ete* reqü Bourgeois de la colonie, en vertu d'un decret du Roy du 
17. Octobre 1721. Decede en 1725. 

s 

Fevrier 1722. 

Antoine Comte, chapelier, originaire du lieu d'Avejan dioceze d'Usez en 
Languedoc. a quitte cn 1725. 

Mars 1722. 

Moyse Tribou, faiseur de bas, natif ä Magdebourg, a quitte, est a 
Neuhaidensleben. 

Daniel Girard, maitre faiseur de bas, originaire 

a ete reqü Bourgeois de la colonie et a prete le serment de 
fidelite ce 20. Mars 1722. 

Juin 1722. 

Jean Henri Gundlach, faiseur de bas, originaire de Langenselboldt, 
a ete reqü Bourgeois de la colonie, et a prete serment de fidelite. 

Juillet 1722. 

Louis Payan, marchand, natif a Boing, a ete reqü Bourgeois de la 
colonie, et prete serment de fidelite. Decede en 1725. 

Septembre 1722. 

Esaye Horio. serger, originaire de la Ferte, arrive en cette ville, en 
'annee 1712 et a ete reqü Bourgeois le 3. September 1722, et prete serment 
de fidelite. a quitte. 

Juillet 1722. 

Le 11. Juillet. Le sieur Pierre Dubois, brasseur natif h la ville neuve, 
a ete reqü Bourgeois de la colonie, et prete serment de fidelite. Decede. 

Septembre 1722. 

Le 20. Septembre. Vincent Bauquier, boulanger, a ete reqü Bourgeois 
de la colonie, et a prete serment de fidelite. 

Janvier 1723. 

Le 5. Janvier. Jean Roure, faiseur de bas, natif a Magdebourg, a ete 
reqü Bourgeois de la colonie et a prete serment de fidelite. 



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— 67 — 



May 1723. 

Jean Baptiste Desmons, tailleur d'habits. natif a Lyon, a ete rc^u 
Bourgeois de !a Colonie. a quitte en 1725. 

Juin 1723. 

Antoine Perrin, age de 22 ans, gantier de sa profession, natif a Magde- 
burg, a ete reqü Bourgeois de la colonie et a prete serment de fidelite'. 

Jaques Bouzige, faiseur de bas. ne a Magdebourg, acte recü Bourgeois 
de la colonie, et a prete serment. a quitte. 

Juillet 1723. 

Daniel Esperen dieu, faiseur de bas, originaire d'Usez en Languedoc, 
age de 23 ans, a ete rec,u Bourgeois de la colonie et a prete serment de 
fidelite. 

Decembre 1723. 

Antoine Andre, faiseur de bas, ne a Magdebourg, age de 21 ans, 
a ete recft Bourgeois de la colonie. 

Jean Moyse Blanquet, menusier, age de 31 ans, natif ä Holzappel, a 
ete recü Bourgeois de la colonie. 

Fevrier 1724. 

Jaques Martin Causse, couteiller. natif a Berlin, a ete rec,ü Bourgeois 
de la colonie. a quitte en 1725. 

Septembre 1724. 

Lc 19. Septembre.' Pierre Labri, ne a Magdebourg, age de 28 ans. 
a ete reqü Bourgeois de la colonie, et a prete serment. 

Daniel Durant, gantier, age de 46 ans, originaire de Valence en 
Dauphine, a ete recft Bourgeois de la colonie et a pret£ serment. 

Octobre 1724. 

Le 2. Octobre. Pierre Pluquet. serrurier, natif a Magdebourg. 
age de 26 ans, apres avoir ete absent pendant 8 ans pour se perfectionner 
dans sa profession a ete recu Bourgeois de la colonie et a prete serment. 

Jean Renaud, taneur et megissier, age de 27 ans, originaire de 
Elmauru pres de Vitri, a ete recu Bourgeois de la colonie et a prete serment 
de fidelite. 

Dominique Coste, teinturier. age de 25 ans, originaire de Saint 
Antonin. a ete recu Bourgeois de la colonie et prete' serment de fidelite. 

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Fevrier 1725. 

Salomon Coqu. menusier , age de 30 ans , originaire de Sedan. a ete 
recu Bourgeois de la Colonie et prete serment. a quitte en 1727. 

Andre Marmet. manoeuvre, age de 39 ans. originaire de Moran Baillage 
de Lausane. a ete recu Bourgeois de le colonie et prete serment 

May 1725. 

Pierre Discours. faiseur de bas. ne ä Magdebourg. a ete recCi Bourgeois 
de la colonie et prete serment. 

Juin 1725. 

Monsieur Jean Peguilhen. conseiller de Cour , Directeur adjoint de 
la colonie et justice francoise. 

Septembre 1725. 

Guillaume Dubois, masson, age de 34 ans, originaire de Buttes dans 
la principaute de Neufchatel. a ete recü Bourgeois de la colonie et prete 
serment de fidelite. En suitte a ete fait Marguiller de l'eglise. 

Pierre Bouffart. facturier en laine, age de 25 ans, natif a Hameln, a 
ete recü Bourgeois de la colonie. a quitte. 

Octobre 1725. 

Jaques Bouzanquet, marchand, ne a Magdebourg, a ete recu Bourgeois 
de la colonie. et prete serment. Decede. 

Novembre 1725. 

Jean Baptiste Pelet, orphevre , age de 31 ans , originaire d'Orange. 
a ete recu Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Avril 1726. 

Pierre Laurens, faiseur de bas, ne a Magdebourg. age de 26 ans, a 
ete recu Bourgeois de la colonie. Decede. 

Jaques Roux, faiseur de bas, ne ä Magdebourg, age de 23 ans. a ete 
recü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Jaques Couriol, ouvrier en laine, age de 22 ans, ne ä Magdebourg, 
fils de Gabriel Couriol , a ete recu Bourgeois de la colonie et prete serment 
de fidelite. 

Pierre Lafon, faiseur de bas; age de 20 ans, natif a Cassel a ete recü 
Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Etienne Lapeine, chapcllicr, age de 30 ans, originaire de Lamothe 
Cbalencon en Dauphine, a ete recü Bourgeois. Decede. 

Juin 1726. 

Etienne Bontous, faiseur de bas , ne h Cassel , age de 26 ans. a ete 
reqü Bourgeois, de la colonie et prete serment de fidelite. 



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— 69 — 



Juillet 1726. 

Hercule Roux, facturier en bas, age de 26 ans, ne a Magdebourg, 
fils de Jaques Roux, a ete rec,ü Bourgeois de la colonie, et prete serment 
de fidelite. 

Jacob Girard, faiseur de bas, age de 22 ans, ne a Magdebourg, fils 
de Jean Girard, a ete re<jü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Pierre Claparede, faiseur de bas, age" de 24 ans, ne" a Magdebourg, 
a ete recu Bourgeois de la colonie, a quitte. 

Aout 1726. 

Pierre Fontanieu, faiseur de bas, ne ;\ Magdebourg, age de 2 l ) ans, 
fils de Pierre Fontanieu, a £ti reqfl Bourgeois de la colonie et prete serment 
de fidelite. 

Jacob Arlaud, facturier en bas, ne h Magdebourg, age de 17 ans. a 
ete recü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Elie Chimbert. informateur de la Langue franeoise, ne k Berlin, age 
de 24 ans a ete reqü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Octobre 1726. 

Antoine Bonnet. faiseur de bas, ne ä Magdebourg, age de 20 ans, 
a ete recü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. a quitte. 

Novembre 1726. 

David Cassagne. faiseur de bas. ne a Magdebourg, age de 26 ans, 
a ete recu Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Andre Maquet. faiseur de bas, a ete recu Bourgeois de la colonie. 

Etienne Basadoi, faiseur de bas, age de 32 ans, originaire de Jendun 
en Champagne, a prete le serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la 
colonie. 

Janvier 1727. 

Jean Mathieu Rou viere, orphevre et Jouailler, age de 25 ans natif 
a Munickenberg, a ete recü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 
II doit jouir de 8 annees de franchise, qui finiront en 1734. 

Jaques Couriol, faiseur de bas, age de 25 ans, ne a Magdebourg, 
fils de feu Etienne Couriol, a ete recu Bourgeois de la colonie et prete ser- 
ment de fidelite. 

Nicolas Pascal, faiseur de bas, ne a Magdebourg, age de 24 ans, 
a ete rec,ü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Jacob Fouquignon, faiseur de bas, ne a Magdebourg' age de 23 ans, 
a ete reeju Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Pierre Souvaradel, facturier en bas, ne a Magdebourg, age de 18 
ans, a ete rec,u Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 



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— 70 - 



Esaye M »in aud, faiseur dt* bas. ne ä Magdebourg, age de 21 ans, a ete 
recü Bourgeois de la colonie et prete sermeut de fidelite. 

Pierre Brun, jardiuier. ne ä Magdebourg. age de 24 ans, a £te re<;ü 
Bourgeois de la eolonie et prete serment. 

Fevrier 1727. 

Pierre Barthelot, faiseur de- bas, age de 29 ans, originaire de Prat- 
niol dans la Valee de Pragelas , a ete rec,u Bourgeois de la colonie, et prete 
serment de fidelite. a commenee ses franchlses en Juillet 1725. 

Louis Falou, compagnon serrurier, ne ii Berlin , age de 33 ans, a ete 
recfi Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Gedeon C h a m b e a u , faiseur de bas, age de 28 ans, originaire d'Orange, 
est habitant en cetle ville, depuis 5 ans. a ete rec.fi Bourgeois de la colonie 
et prete serment de fidelite le 12. Fevrier 1727. a quitte. 

Mars 1727. 

Barthelemi Charton, marchand, ne Ii Magdebourg, age de 25 ans, 
a ete rec,ü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Juin 1727. 

Pierre Robert, tailleur d'habits, age de 38 ans , originaire de Chaudefon. 
Comte de Valengin dans la prineipaute de Neufchatel, a ete reqü Bourgeois 
de la colonie, et prete serment de fidelite. 

Aout 1727. 

Francois Herl an. cordonnier, ne a Magdebourg, age de 26 ans, a ete 
rec,6 Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Decembre 1727. 

Christian Pierson, facturier en bas, age de 30 ans, ne a Hoffgeisse- 
mar au pays de Cassel, a ete recü Bourgeois de la colonie et prete serment 
de fidelite. Decede. 

Janvier 1728. 

Samuel Maniglier, garqon serrurier, natif h Halle, age de 17 ans. fils 
de Dominique Maniglier, a eie rec,ü Bourgeois de la colonie et pret£ serment. 

Mav 1728. 

j 

Daniel Pignan, faiseur de bas, natif a Magdebourg, age de 25 ans, 
a ete recXi Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Pierre Ouiraud, compagnon faiseur de bas, ne a Magdebourg, age 
de 21 ans, a ete re^u Bourgeois de la colonie, et prete serment de fidelite. 
a quitte. 



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— 71 — 



Guillaunie La plante, tailleur d'habits, age de 28 ans, originaire du 
Belues en Perigord, a ete reqü Bourgeois de la colonie. et prete serment. 
a quitte. 

Juin 1728. 

Antoine Barez, tailleur d'habits, ne a Magdebourg, age de 28 ans, fils 
d'Antoine Barer, a ete reqü Bourgeois de la colonie, et prete serment de fidelite. 

Jean Pourroi, gantier, ne h Magdebourg, age de 26 ans, fils d'Antoine 
Pourroi, a ete recft Bourgeois de la colonie, et prete serment de fidelite. 

Antoine Peire, faiseur de bas, ne a Magdebourg, age de 20 ans, a 
ete recü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Juillet 1728. 

Martin Lagnac, peigneur de laine , originaire de Meudon en Suisse, 
a ete reqü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Septembre 1728. 

Pierre L'hermet, faiseur de bas, natif a Traize pays de Cassel, age 
de 29 ans, a ete requ Bourgeois de la colonie et pret£ serment de fidelite. 

Benjamin Perrin, orphevre de sa profession. ne h Magdebourg, fils 
de Pierre Perrin, a ete rec,ö Bourgeois de la colonie et prete serment de 
fidelite. 

Janvier 1729. 

Jean üoudin, faiseur de bas, originaire de Nimes. age de 28 ans, a 
ete recü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Fevrier 1729. 

Isaac Bontc, Savonier , ne ä Magdebourg , age 26 ans , a ete i ec,ü 
Bourgeois de la colonie, et prete serment de fidelite. 

Mars 1729. 

Antoine Fauas, perruquier, ne a Berlin, age de 30 ans, a ete rec,n 
Bourgeois de la colonie, et prete serment de fidelite. 

Daniel Brouet, boulanger, ne h Magdebourg, age de 20 ans, fils de 
Felix Brouet , a ete rec;ü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite, 
24. Mars 1729. 

Juin 1729. 

Franqois Riviere, facturier en bas, ne a Magdebourg, age de 29 ans, 
a ete re«ju Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Jaques Moulier, megissier , age de 30 ans , originaire de Langogne 
en Vivarets, a prete serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie. 



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— 72 — 



Juillet 1729. 

Daniel Gros, faiseur de bas, natif ä Bourg , age de 32 ans, a ete 
recü Bourgeois de 1a colonie, et prete serment de fidelite. a quitte. 

Jaques Douzal, factarier en bas, age de 21 ans, originaire de Roque- 
courbe en Languedoc, a ete requ Bourgeois de la colonie, et prete serment de 
fidelite. 

Jeanhenri Chartier, tileur de laine, age de 30 ans, natif a Magde 
bourg, a ete recü Bourgeois de Ia colonie et prete serniens de fidelite. 

Jeremie Convert, cordonnier. age de 25 ans, natif a Berlin, a prete 
serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie le 19. Septembre 1729. 
a quitte. 

Septembre 1729. 

Raimond Rafet, gantier, ne a Magdebourg. age de 26 ans. a ete recü 
Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Novenibre 1729. 

Claude Ivolas. faiseur de bas, age de 27 ans, originaire de Soumieres 
en Languedoc, a ete requ Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 
a quitte. 

Decembre 1729. 

Jean De y lau, facturier en bas , age de 26 ans , originaire de Nismes 
en Langjedoc. a ete reqü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite. 

Bernard Buisson, faiseur de bas, age de 45 ans, originaire de Nanci 
en Loraine. a ete recü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite, 
ce 19. Decembre 1729. 

1730. 

Jean Coin, marchand , age de 28 ans, natif a Bourg, a prete serment 
de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie, le 4. Aout 1730. 

Jean Jacob Suisse, compagnon serrurier , age de 32 ans , natif de 
(irounat au Palatinat , a prete' serment de fidelite et a £te recü Bourgeois He 
la colonie le 18. Aout 1730. 

Juin 1730. 

M a t h i e u Tou r n i e r , ramoleur, age de 36 ans, originaire du Bourg He 
Versoy pays de Gey, a ete recü Bourgeois de la colonie et a prete serment 
de fidelite, le 19. Juin 1730. NB. etant catholique Romain, ne doit jouir 
d'ancune franchise. Decede. 

Aout 1730. 

Arman Poiret, bijoutier, age de 25 ans, natif a Berlin, a prete 
serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie le 3. Aout 1730. 



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— 73 — 



Fevrier 1731. 

Jean Jordan, faiseur de bas , age de 23 ans , natif a Hofgeismar pays 
de Hesse Casel. a ete rec,ü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite, 
ce 5. Fevrier 1731. 

Mars 1731. 

Isaac Coin, perruquier, age de 36 ans, natif a Bourg, a ete rec/i Bour- 
geois de la colonie et prete serment de fidelite, le 5. Mars 1731. 

Avril 1731. 

David Macair e. faiseur de bas, natif a Magdehourg, age d'environ 
27 ans. a prete serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie le 
9. Avril 1731. 

Franqois Pathe, peigneur de laine, natif a Bourg, age d'environ 
25 ans, a prete serment de fidelite. et a et* rec/i Bourgeois de la colonie. le 
9. Avril 1732. 

May 1731. 

* 

Jean Guillaume Solcourt, cordonnier . natif a Strasbourg le 
23. Septembre 1691, etabli ci devant a Cassel depuis 13 ans, a prete serment 
de fidelite et a ete requ Bourgeois de la colonie, le 22. May 1731. 

Juin 1731. 

Daniel Roux, peigneur de laine, natif a Munickenberg, etabli en cette 
ville au roois de Juin 1727, a prete serment de fidelite, et a ete re<;ü Bourgeois 
de la colonie le 25. Juin 1731. 

Jean Malpel, compagnon chapeliei . originaire de Villemour dans Je haut 
Languedoc, est venu en cette ville au mois d'avril 1729, a prete serment de 
fidelite, ete recü Bourgeois de la colonie le 25. Juin 1731. 

Foucaran Nissar, peigneur de laine. originaire de Vauvert, dioceze de 
Nismes, etabli en cette ville, au mois de Juin 1730, a prete serment de fidelite 
et a ete recü Bourgeois de la colonie le 25. Juin 1731. 

Claude Roussel, peigneur de laine. originaire de Sanvoyc. dioceze 
Dupui en Auvergne, etabli en cette ville au mois de Juin 1730, a prete ser- 
ment de fidelit* et a ete reqü Bourgeois de la colonie le 25. Juin 1731. 

Jean Bonnin. peigneur de laine, natif a Bourg. etabli en cette ville 
au mois d'avril dernier, a prete serment de fidelite et a ete re^u Bourgeois 
de la colonie ce 25. Juin 1731. 

Pierre Pathe, peigneur de laine, natif a Bourg. etabli en cette ville 
au mois d'avril demier, a prete serment de fidelite et a ete re<jft Bourgeois 
.le la colonie, le 25. Juin 1731. 

Jeanne Labor de, megissier, originaire du Mas Datil dans le Comte 
de Foix haut Languedoc, etabli en cette ville au mois de mars dernier. a prete 
serment de fidelite et a ete rec/i Bourgeois de la colonie. le 25. Juin 1731. 



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— 74 — 



Jaques Caluet, ouvrier en laine, originaire de Montauban. etabli en 
cette ville au mois de mars dcrnier, a prete serment de fidelite et a ete recü 
Bourgeois de 1a colonie le 25. Juin 1731. 

Mathieu Malric, factuiier. originaire de Nimes, etabli en cette ville 
au mois de Janvier dernier, a prete serment de fidelite et a ete recü Bour- 
geois de la colonie le 25. Juin 1731. 

Jaques Gibal. cardeur, originaire de Saumane dioceze d'Alis en Lan- 
guedoc, etabli en cette ville au mois de Janvier dernier a prete serment de 
fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie le 25. Juin 1731. 

Louis Crouzet, peigneur de laine. originaire de Lusan dioceze d'Usez, 
etabli en cette ville au mois de Janvier dernier, a prete serment de fidelite et 
a ete recu Bourgeois de la colonie le 25. Juin 1731. 

Juillet 1731. 

David Jordan, gantier, age de 25 ans, fils de Pierre Jordan, etabli en 
cette ville au mois de Juin dernier, a prete serment de fidelite et a ete recu Bour- 
geois de la colonie le 2. Juillet 1731. 

Pierre Odol, peigneur de laine, natif a Magdebourg, age de 19 ans. 
a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la Colonie le 16. Juillet 1731. 

Pierre Besson, tapissier, originaire de Lion , a prete serment de 
fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie au mois de Juillet 1731. 

Septembre 1731. 

Julien Roux, tailleur. age de 47 ans, originaire de Nimes, etabli cn 
cette ville depuis un an et demi, a prete serment de fidelite et a ete recu Bour- 
geois de Ja colonie le 17. Septembre 1731. 

Octobre 1731. 

David Mainadie, horloger, originaire de Negrin pres de Mazamet 
dioceze de Lauaur, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la 
colonie le 1. Octobre 1731. 

Antoine Borde, marchand, age de 57 ans, originaire de Montpelier. 
etabli en cette ville depuis deux ans, a prete serment de fidelite et a ete 
recü Bourgeois de la colonie le 1. Octobre 1731. 

Adam Mack. boulanger, age de 40 ans, originaire de Magdebourg. ayant 
obtenu de Sa Majeste. la permission de se ranger sous la Jurisdiction de la 
colonie francoisc, en acquerant la Boulangerie d'Andrc Connort a prete serment 
de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie le 22. Octobre 1731. 

Jean Marechal, couteiller, age de 42 ans. originaire de Chalons en 
Champagne, habitant en ce pays depuis environ 30 ans, mais n'exercant sa 
profession que depuis 12 ans, a prete serment de fidelite et a ete recü Bour- 
geois de la colonie le 13. Octobre 1731. 



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— 75 — 



Jean Adam Esch er, faiseur de bas, demeurant a la ville neuve, age 
de 30 ans, originaire de Friderich Thale pays d'Amspach a demeure k Halle ou 
en cette ville 12 ans. a prete sernient de fidelite" et a ete recü Bourgeois de 
la colonie le 30. Octobre 1731. 

Novembre 1731. 

Paul Girou , gantier, natif de Gimelhause pays de Cassel, age de 31 ans, 
Iiis de Jaques Giron et de Judith Retourla, a pret£ serment de fidelite et a 
ete rcc,ft Bourgeois de la eolonie le 5. Novembre 1731, demeure a Berlin. 

Jean Gautier, gantier, natif de Remond Moutier dans le pays de Berne 
en Suisse age de 30 ans, fils de feu Jean Gautier, a travaille en cette ville 
depuis 4 ans, a ete rec,ü Bourgeois de la colonie et prete serment de fidelite 
le 5. Novembre 1731. 

Etienne Mainadie, horloger , age de 30 ans , natif de Mazamet en 
Languedoc, a prete serment de fidelite et a ete rec,ü Bourgeois de la colonie 
ce 10. Novembre 1731. Decede en 1732. 

Decembre 1731. 

Jaques Borel, faiseur de bas, natif it Sarnes pays des Grisons, age de 
40 ans, fils de feu Jean Borel et de Marie Belonne, marie en cette ville le 
2. Aout 1726, a prete serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie 
le 18. Decembre 1731. Est decede. 

Mars 1732. 
Jean Granier, en mars 1732. 

Avril 1732. 

Henri Aubanel, faiseur d'eguilles h metiers a bas, natif a Magdebourg. 
age de 24 ans, fils de Manuel Aubanel et de Marie Passepin, a prete serment 
de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie le 28. Avril 1732. 

Aout 1732. 

Daniel Perrin, gantier, natif ä Magdebourg, age de 23 ans, fils de 
Pierre Perrin et de Marie Eustache, a et£ recü Bourgeois de la colonie, et 
prete serment, de fidelite le 11. Aout 1732. 

Jacob Perrin, gantier, natif ä Magdebourg, fils de Pierre Perrin et de 
Magdelaine Eustache, age de 22 ans, a prete serment de fidelite et a ete reqii 
Bourgeois de la colonie le 11. Aout 1732, 

Jean Pierre Dumont, Jardinier, originaire de Bassa pres de Gap en 
Dauphine, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie le 
25. Aout 1732. Est fugitif. 

Jean Donzel. faiseur de bas, natif a Magdebourg, age de 19 ans, fils 
de feu Pierre Donzel et de Francoise Arnoux, a prete serment de fidelite, et 
» ete recü Bourgeois de la colonie le 25. Aout 1732. 



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— 76 — 



Septembre 1732. 

Albert Pubois, brasseur, natif a Magdebourg, age de 16 ans, fils de 
leu Martin Dubois et de Judith Salome , a prete serment de fidelite et a ete 
recü Bourgeois de la eolonie le 8. Septembre 1732. 

Octobre 1732. 

Louis La Pierre, faiseur de bas , natif a Northausen . fils de feu 
Pierre Lapierre et de Margueritte Retenhause, a prete serment de fidelite et a 
ete recA Bourgeois de la eolonie le 1. Octobre 1732. 

Novembre 1732. 

Jaques Pascal, cbapellier, natif a Magdebourg, age de 26 ans, fils de 
feu Nicolas Pascal et de Anne Roland , ses p£re et m£re , a prete* serment de 
fidelite et a ete" rec,u Bourgeois de la eolonie le 14. Novembre 1732. 

Fevrier 1783. 

Pierre D e I m a s , teinturier de sa profession , natif a Magdebourg , age 
de 23 ans, fils de sieur Amauld Delmas et de defunte Marie Elisabeth Surmelde, 
ses pere et mere, a prete serment de fidelite et a ete recfi Bourgeois de la 
eolonie le 18. Fevrier 1733. 

Mars 1733. 

Pierre Chartier, peigueur de laine, natif a Magdebourg. age de 24 
ans. fils de feu Jean Chartier, drapier, et de defunte Marie Elisabeth Veitin, 
ses pere et mere, a prete serment de fidelite et a ete rec,u Bourgeois de la 
eolonie ce 2. Mais 1733. 

Guillaume L aureus, compagnon manufacturier en ba.s, natif a Magde- • 
bourg, age d'environ dix huit ans, fils de feu le sieur Guillaume Laurens, et 
de demoiselle Marguerite Coutaud. ses pere et mere. a prete serment de fidelite 
et a ete re<;u Bourgeois de la eolonie, ce 27. Mars 1733. a quitte. 

Avril 1733. 

Jaques Comb es, faiseur de bas, natif de Breou pres du Vigan en 
Sevenes Royaume de france, age d'environ 33 ans, fils de feu Mathieu Combes 
et de Jeanne Guibal, ses pere et mere, Refugie en cette ville depuis un an, 
a prete serment de fidelite ce jourd'hui 21. Avril 1733 et a e^e" recü Bour- 
geois de la eolonie. Est decede. 

Pierre Antoine Gras, natif a Magdebourg. age d'environ 24 ans. 

peigneur de laine, fils de feu David Gras, originaire de Generargues dioeeze 

d'Anduse en Sevenes , et de Marie Palein de Mirendol en Provence . a prete 

serment de fidelite, le 28. Avril 1732. et a ete rec,u Bourgeois de la eolonie, 
deliure ses lettres de Bourgeoisie ce 8. May 1733. 



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May 1733. 

Jean Deleuze, natif h Magdebourg, age dt- 22 ans, serrurier de sa 
profession, fils de Scipion Deleuze. maitre serrurier et de Alix Boudon, ses 
pere et mere, a prete sennent de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la 
colonie le 2. May 1733. 

Avril 1733. 

Jeanjaques Houbert. natif de la ville Stendal, marchand habitant 
en cette ville, age de 25 ans. fils de feu Gaspar Houbert. Refugie de Suisse. 
et d'Anne Margueritte Mangelstorf, ses pere et mere, a prete serment de fidelite 
et a ete reqü Bourgeois de la colonie le premier avril 1733. 

May 1733. 

Jean Jaques Grizot, natif d'Halberstadt, marchand habitant en cette 
ville. age d'environ 24 ans, fils de feu Paul Grizot et de defunte Maria Ponse, 
ses pere et mere, a prete serment de fidelite, et a ete requ Bourgeois de la 
colonie ce 5. May 1733. E<t decede. 

Le sieur Charles Gramont. Bourgeois et Brasseur a la ville de Magde- 
bourg, avant obtenu en grace de Sa Majeste notre souverain, par un rescript 
eu datte du 10. Mars dernier. la permission de se ranger et dependre ä l'avenir 
de la Justice franqoise de cette ville, et Messieurs les commissaires de la colonie 
Palatine, lui ayant en vertu du dit Rescript accorde sa demission le 5. du 
courant, nous l'avons en vertu du dit Rescript et lettres demissoires. reqü au 
nombre de nos justiciables, sous la promesse qu'il a faite par le serment qu'il 
a cidevant prete d'etre fidele a TAuguste Maison Royale, et se conporter en 
bon et fidele Bourgeois et citoyen de cette ville et colonie franqoise, a Magde- 
bourg le 20. May 1733. Est decede\ 

Daniel Tansard, age d'environ 26 ans, natif a Magdebourg, marchand. 
fils de sieur Pierre Tansard et de Marie Mesnier, a prete serment de fidelite, et 
a ete reqü Bourgeois de la colonie, ce 27. May 1733. Demeure a Berlin. 

Abraham Toussain, natif a Magdebourg, horlog«r de sa profession, 
age de 21 ans, fils de feu Pierre Toussain et de Marie Guiot, ses pere et 
mere, a prete serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie ce 
21. May 1733. 

Charles Robert Huguet, marchand manufacturier en bas de castor, 
natif a Magdebourg. age d'environ 20 ans, fils du sieur Charles Huguet, assesseu» 
en cette justice, et de defunte demoiselle Anna Muller. a prete serment de 
fidelite et a ete requ Bourgeois de la colonie ce 23. May 1733. 

Juillet 1733. 

Pierre Blanc, faiseur de bas de sa profession, natif a Magdebourg, 
age de 23 ans, fils de Jaques Blanc et de Magdelaine Verdette, a prete serment 
de fidelite et a ete requ Bourgeois de la colonie. ce 13. Juillet 1733. 



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— 78 — . 



Antoinc Pen in, faiseur de bas de sa profcssion, natif de Christian 
Erlang, age de 34 ans. Iiis de David Penin et d'Anne Brouet, habitants en 
cette ville, a prete serment de fidelite, et a 6te rec,ii Bourgeois de la colonie. 
ce 14. Jnillet 1733. Demeure h Copenhagen. 

Pierre Petrin, marchand Drogiste. natif ä Magdebourg. age de 23 ans. 
fils de David Perrin et d Anne Brouet. a prete sennent de fidelite et a ete 
recu Bourgeois de la eolonie ce 14. Juillet 1733. Demeure ailleurs. 

Ci u i 1 1 a u m e Menard, faiseur de bas de sa profcssion. natif a Magde- 
bourg, age de 20 ans, fils de Paul Menard et d'Ester de Lagarde, a prete 
serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie, ce 16. Juillet 1733. 
Kxp. le 16. Sept. 1743. 

E 1 i e Mclon, faiseur de bas de sa profcssion , natif a Magdebourg , agt- 
de 19 aus, fils de Pierre Melon et de Marie Foul, a prete serment de fidelite 
et a ete recu Bourgeois de la colonie, ce 17. Juillet 1733. 

Jean Puech, faiseur de bas de sa profession , natif a Magdebourg, age 
de 21 ans, fils d'Antoine l'uech et de Anna Eustache. a ete rccu Bourgeois de 
la colonie et a prete serment de fidelite. ce 17. Juillet 1733. Est decede. 

Aout 1733. 

Abraham S c h 1 o s s , faiseurs de bas de sa profession , natif a Bourg, 
age de 25 ans, fils de feu Abraham Schloss et de Marianne de Haye, a ete 
recu Bourgeois de la colonie et a prete serment de fidelite, ce 10. Aout 1733. 

Jacob Eyraud, perruquicr de sa profession, age de 31' ans, natif a 
Berlin, fils de feu Etienne Eyraud et de Marie Boutel, a prete serment de 
fidelite en la forme ordinaire et a ete recu Bourgeois de la colonie ce 
13. Aout 1733. 

Octobrc 1733. 

Jean Cayla, marchand droguiste, age de 21 ans, natif a Magdebourg, 
fils d'Antoine Cayla et de defunte Marie Jacobe, a prete serment de fidelite et 
a ete rccu Bourgeois de la colonie ce 5. Octobre 1733. 

Simon Pierre Bertrand, couteiller de sa profession, age de 18 ans, 
natif h Magdebourg, fils de Paul Bertrand et de Marie Judith Rolar, a prete 
serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie ce 12. Octobre 1733, 
expedie le 14. Aout 1738. 

Andre Dubou, faiseur de bas de sa profession, age de 45 ans. originaire 
de Meaux en Brie, fils de feu Francis Dubou, et de defunte Magdelaine 
Leiseman, a prete serment de fidelite et a ete recö Bourgeois de la colonie, 
ce 19. Octobre 1733. 

Avril 1734. 

Godefroi Oderaar, natif en cette ville, age d'environ vingtsept ans, 
boutonnier de sa profession, fils de Jaques Odemar et de defunte Magdelaine 
Bernbeaume, ses pere et mere, a prete serment de fidelite en la forme ordinaire 
et a ete recu Bourgeois de la colonie ce 21. Avril 1734. 



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— 79 — 



Pierre Griolet. natif a Magdebourg. age d'environ 26 aas. ouvrier en 
camelot de soye, fils de feu Pierre Griolet et d'Elisabcth Auhertin, ses pere 
et mere, a prete serment de fidelite en la forme ordinaire et a ete re<;ü 
Bourgeois de la eolonie, ce 28. Avril 1734. 

Aout 1734. 

Jean Henri Roger, natif a Leipzig, age d'environ 24 ans, niaitre de 
langue, fils de feu Jean Pierre Roger et de defunte Marie Le Goulon , a prete 
serment de fidelitt 1 en la forme ordinaire et a ete recu Bourgeois de la eolonie, 
ce 23. Aout 1734. 

Septembre 1734. 

Joseph Fou i nier, originaire de Saint Roman en Dauphine. peigneur 
de laine, a prete serment de fidelite, en la forme ordinaire, et a ete re<ju 
Bourgeois de la eolonie ce 11. Septembre 1734. 

Daniel Maitre, natif a Berlin, age d'environ 28 ans, chapellier de sa 
profession, fils de Jean Philipe Maitre et de Marguerite Granjean, a prete 
serment de fidelite en la forme ordinaire et a ete rec,ü Bourgeois de la eolonie, 
ce 20. Septembre 1734. 

Novembre 1734. 

Jean Bernard, originaire de Ganges en Languedoc, age d'environ 
40 ans, faiseur de bas de sa profession, fils de Jean Bernard et de Jeanne 
Nouguier, a prete serment de fidelite en la forme ordinaire, et a ete recu 
Bourgeois de la eolonie, ce 18. Novembre 1734. 

Decembre 1734. 

Pierre Puech, natif a Magdebourg, age d'environ 30 ans, faiseur de bas 
de profession, fils d'Antoine Puech et de Anne Eustache. a prete serment 
de fidelite en la forme ordinaire, et a ete re<ju Bourgeois de la eolonie, ce 
3. Decembre 1734. 

Aout 1736. 

David Karrer, natif de KostmanhofT, Principaute de Kempten dans la 
Suabe, age d'environ 26 ans, cordonnier de sa profession. fils de Philipp 
Karrer, et de Catherine Hergerin, ses pere et mere a prete serment de fidelite 
en la forme ordinaire et a ete rec,u Bourgeois de la eolonie ce 15. Aout 1735. 

Septembre 1735. 

Jaques Ris, natif h Magdebourg, age de 23 ans, faiseur de bas de sa 
profession, fils de feu Pierre Ris et de Marie Alexandre, ses pere et mere, 
a prete serment de fidelite en la forme ordinaire et a ete recu Bourgeois de la 
coloni« le 13. Septembre 1735. a quitte. 



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80 — 



Le sieur Louis B r u g u i e r , originaire de la ville de Nimes en Languedoc. 
age d'environ 46 ans, raarchand hahitant en cette ville, depuis un an et denii. 
a ce jourd'hui prete serment dt- fidelite en la forme ordinairc et a ete rec,u 
Bourgeois de la colonie, le 14, Septembre 1735. Est decede. 

Octobre 1735. 

Frideric Guillaume Gondrevil. natif a Berlin, age de 26 ans, fondem 
de sa profession, fils de Daniel Gondrevil et de Anne de Rocbefort, a prete 
serment de fidelite en la forme ordinaire. et a ete reni Bourgeois de la colonie. 
ce 3. Octobre 1735. 

Novembre 1735. 

Charles Benjamin Lefeure. natif ii Brandebourg. age de 27 ans. 
orphevre de sa profession, fils du sieur Hubert I^efeure, a prete serment de 
de fidelite en la forme ordinaire. et a ete rec.ü Bourgeois de la colonie ce 
19. Novembre 1735. Demeure a Berlin. 

Philipe Charpentier, natif h Magdebourg. cordonnier de sa profession, 
age d'environ 23 ans, fils de David Charpentier et de Urselle Preizig, ses pere 
mere, a prete serment de fidelite en la forme ordinaire et a ete rec,u Bourgeois 
de la colonie. ce 26. Novembre 1735. 

May 1736. 

Antoine Souchon, natif a Magdebourg, faiseur de bas de profession, 
age d'environ dixhuit ans, fils de Jean Souchon et de Jeanr.e Marguerite Lione, 
ses pere et mere ? a prete serment de fidelite en la forme ordinaire et a ete 
rec,ü Bourgeois de la colonie, ce 29. May 1736. 

Octobre 1736. 

Jaques Salome, natif ä la ville neuve de Magdebourg, tailleur d'habits 
de sa profession, age de vingtun ans, fils de feu Conrad Salome et de defunte 
Marie Catherine Hansen , se pere et mere , a prete si rment de fidelite en la 
forme ordinaire et a ete requ Bourgeois de h colonie, ce 9. Octobre 1736. 

Pierre Dubaux. natif de la ville de Paris, tailleur d'habits de sa 
profession, age de vingt neuf ans, fils de feu Pierre Dubaux et d'Anne Payon. 
ses pere et mere, a prete serment de fidelite en la forme ordinaire et a ete 
recfi au nombre des Bourgeois de la colonie, ce 2. Octobre 1736. 

Etienne Boucairan, maitre facturier en bas, a e*te recu Bourgeois de la 
colonie francoise et a prete serment en tel cas requis. 

Novembre 1736. 

Antoine Dupau, age de 26 ans, fondeur de sa profession, natif de cette 
ville, fils de feu Pierre Dupau et d'lsabeau Demar, ses pere et mere, a prete 
serment de fidelite en la forme ordinaire et a ete requ Bourgeois de la colonie 
le 26. Novembre 1736. 



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— 81 — • 
Octobre 1737. 

David Carriere, natif a Magdebourg, age d'environ 20 ans, iaiseur de 
bas de sa prolession, fils de David Carriere et de Magdelaine Odemar. ses pere 
et mere, a prete serment en In forme ordinaire, et a rte reCÖ Bourgeois de la 
colonie ce 8. (Jetobre 1737. 

Janvier 1738. 

Franqois Christophle Charpentier. cordonnier de sa profession, 
natif en cette \ ille, age d'environ 24 ans, fils de feu David Charpentier, et de 
Ursele Preyzig , ses pere et mere. a prete serment de fidelite en la forme 
ordinaire et a ete re^ö Bourgeois de la colonie, ce 8. Fevrier 1738. Expedit' 
le 28. Jan vier 1741. 

Octobre 1738. 

Em est Albert Trolier, age de 2f> ans, natif de Hilbourghausen en 
Saxe, fils de Jean Jaques Trolier et de Judith Fieret, ses pere et mere, a prete 
serment de fidelite en la forme ordinaire et a ete recu Bourgeois de la colonie 
le 13. Octobre 1738. 

Francois Astier, peigneur de laine, age- de 29 ans, natif de Lausanne, 
fils de feu Francois Astier et de Anne Brunei, ses pere et mere, a prete serment 
de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie le 13. Octobre 1738. 

Novembre 1738. 

Jean Dorgeuil, jardinier. natif en cette ville, age d'environ 22 ans, fils 
d'Huguet Dorgeuil, jardinier, et de Marie Kranckman. ses pere et mere, a prete 
serment de fidelite et a ete recu au Nombre des Bourgeois de la colonie le 
20. Novembre 1738. 

Octobre 1738. 

Barthelemi Bardin. cordonnier, age d'environ 23 ans, natif ix Halberstadt, 
fils de feu Paul Bardin et de defunte Claudine Taulieu. sa femme, ses pere et 
mere, etablis audit Halberstadt en 1728 et decedes quelque annee apres, n'ayant 
joui des frauchises que cinq ans. ainsi ledit Barthelemi Bardin en doit encore 
jouir de 10. a prete serment de fidelite et a etereeü Bourgeois ce 20.Octobre 1738. 

I 

Le sieur Jaques Pascal, marchand. age d'environ, 23 ans. natif d'Stendal. 
fils du sieur Paul Pascal et d'Elisabeth Charpillon, ses pere et mere, a prete 
serment de fidelite et a ete recu au nombre des Bourgeois de cette colonie. 
ce 20. Octobre 1738. 

May 1739. 

Le sieur Pierre (larrigues, maitre perruquier, age d'environ 41 ans. 
originaire de Mazamet dans le haut Languedoc. a prete serment de fidelite et 
a ete recu au nombre des Bourgeois de la colonie, ce 30. May 1739. 

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— 82 — 
Septembre 1 739. 

Abel Chambion. ouvrier en laine. age d'environ vingt trois ans, natif a 
Cassel, fils de Simon Chambion et de Marguerite Marseille, ses pere et mere. 
a prete serment de fidelite et a ete recü au Nombre des Bourgeois de cette 
colonie le 27. Septembre 173V. 

Fevrier 1740. 

Daniel Giloin, natif a Magdebourg, age d'environ 25 ans, gantier de 
sa profession, fils de feu Daniel Giloin et de Anne Fort, ses pere et mere. 
a prete serment de fidelite et a ete recü au nombre des Bourgeois de la 
colonie ; le premier Fevrier 1 740. 

MoyseFleureton, age d'environ 43 ans, maitre de langue, natif de 
Prentzlau, fils de Feu Franeois Fleureton. et de Marie Nicolas, ses pere et 
mere, a prete serment de fidelite et a ete recü au nombre des Bourgeois de 
la colonie le 8. Fevrier 1740. 

Louis Domerguer. cardeur de laine. age de 25 ans, originaire de Saint 
Hypolite, a prete serment de fidelite et a ete recu au nombre des Bourgeois 
de la colonie le 8. Fevrier 1740. 

Etienne Guiot, cordonnier. originaire de Sansere en Beri, a prete ser- 
ment de fidelite et a ete recü au nombre des Bourgeois de la colonie le 
8. Fevrier 1740. 

Samuel Labrume, compagnon chapellier, originaire de Tonnains en 
Angenois, a prete serment de fidelite et a ete recu au nombre des Bourgeois 
de la colonie le 8. Fevrier 1740. 

Jean Dumont. faiseur de bas, natif ä Magdebourg, a prete serment de 
fidelite et a £te recä au nombre des Bourgeois de la colonie le 8. Fevrier 1740. 

Jean Goudin, peigneur de laine, originaire de Nimes en Languedoc. 
a prete serment de fidelite et a ete recü au nombre des Bourgeois de la 
colonie le 8. Fevrier 1740. 

Fr an co is Rigau. cardeur de laine, originaire d' Anger, a pret<§ serment 
de fidelite et a ete recu au nombre des Bourgeois de la colonie le 
8. Fevrier 1740. 

Franeois Guaidan, peigneur de laine, natif ä Magdebourg, a prete ser- 
ment de fidelite et a ete recu au nombre des Bourgeois de la colonie le 
8. Fevrier 1740. 

Honore Simeon, cardeur de laine. natif a Magdebourg. a prete serment 
de fidelite et a ete recü au nombre des Bourgeois de la colonie le 8. Fevrier 1740. 

Thomas Barez, tailleur d'habits de sa profession, natif de cette ville, 
agi de 24 ans, fils d'Antoine Barez et de defunte Marie Decote, ses pere et 
mere, a prete serment de fidelite et a ete recü au nombre des Bourgeois de 
la colonie ce 12. Fevrier 1740. 



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- 83 — 
Mars 1740. 

Nicolas Le Koi. masson de sa profession, age de 25 ans, originale de 
La fertt- Milon en Valois, fils de feu Antoine Le Roi et de Marguerittl Cureau, 
ses pere et m£re, a prete serment de fidelite et a ete rec,ü au nombre des Bour- 
geois de la colonie ce 14. Mars 1740. 

Avril 1740. 

Louis Charpentier, cordonnier de sa profestion, natif en cette ville, 
age^ de 23 ans, fils de feu David Charpentier et de Ursel e Preitzig, ses pere 
et mere, a prete serment et a ete recü au nombre des Bourgeois de la colonie 
ce 28. Avril 1740. 

Septembre 1740. 

Le sieur Jaques Garrigues, natif h Magdebourg. orphevre et joalier 
da sa profession, age de 24 ans, fils de feu le sieur Jaques Garrigues, et de 
defunte demoiselle Marguerite Nicolas ses pere et mere, a prete serment de 
fidelite, et a ete reqü au nombre des Bourgeois de la colonie ce 13. Septembre 
1740. Expedie\ 

Le sieur Jaques Guillaume Delarche, perruquier de sa profession, 
age d'environ 24 ans, natif a Halle, fils de Jaques Delarche et de Magdelaine 
Houlmann, ses pere et mere, a prete ce jourd'hui serment de fidelite* et a ete 
recü au nombre des Bourgeois de la colonie ce 14. Septembre 1740. Expedie. 

Pierre Thiers, age d'environ 21 ans, gantier de sa profession, natif a 
Brandebourg, fils de feu Etienne Thiers et de defunte Marie Latelle, ses pere 
et mere, a prete ce jourd'hui serment de fidelite et a ete recü au nombre des 
Bourgeois de la colonie ce 24. Octobre 1740. Expedie. 

Daniel Couriol, natif a Magdebourg, age de 19 ans, peigneur de laine, 
fils de feu Gabriel Couriol, et de Magdelaine Muller ses pere et mere, a prete 
ce jourd'hui serment de fidelite et a ete re<jü au nombre des Bourgeois de la 
colonie ce 20. Sept 1740. 

May 1741. 

Pierre Deleuze, natif a Magdebourg, age de 20 ans, serrurier de sa 
profession, fils de feu Scipion Deleuze et d'Alix Boudon ses p£re et mere, a 
prete ce jourd'hui serment de fidelite et a ete rec,ü au nombre des Bourgeois 
de la colonie, ce 16. May 1741. Decede. 

Juin 1741. 

En Juin. La demoiselle veuve Dufour, est venue de Leipzig, habiter 
avec sa famille, en cette ville. Deced£ en Juillet 1741. 

3. Juillet 1741. 

Chretien Jules Heurtaux, Metteur en oeuvre, natif de Wolflfenbüttel, 
fils de defunt Samuel Heurtaux et de feue Marie Elizabeth Heim, a prete" ser- 
ment a Sa Majeste et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

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— 84 — 
3. Juület 1741. 

Pierre Sautel. faiseur d'aiguilles, natif de cette ville. Iiis de defunt 
Charles Sautel et def. Marie I^eist, a prete serment et a ete re<?ü Bourgeois 
de la colonie. 

5. JuiUet 1741. 

Pierre Dumas, natif de Brunniquel en Guienne, age de 37 ans, fils de 
Jaques Dumas et defunte Marie Gandil. a prete serment de fidelite a Sa 
Majeste et a ete reeü Bourgeois de la colonie. Est decede. 

Abraham Mommejan. fourbisseur. natif de cette ville, age de 34 ans. 
fils de defunt Andre Mommejan et de Marie Coccu, ayant prete serment de 
fidelite h S. M.. a ete re(;ft Bourgeois de la colonie. 

18. Juillet 1741. 

Claude Delatte. age de 31 ans, ouvrier en laine. natif de St. Quentin 
en Picardk. fils de feu Claude Delatte et de Catherine Franchise Brun, a prete 
serment de fidelite a S. M. et a ete rec/i Bourgeois de la colonie. 

31. Juillet 1741. 

Isaac Foucard, faiseur de bas, originaire de Nimes, a ete etabli h 
Berlin 10 ans et reeü Bourgeois de cette colonie. 

Paul Menard, fai-seurs -de bas, natif de cette ville, fils de Paul .Menard 
et d'Esther Delagarde, a prete serment et a ete re<jü Bourgeois. 

Jaques Douzal, manufacturier , natif de Roquecourbe dans le haut 
Languedoc, age de 33 ans, fils de defunt Jean Douzal et de Marthe Vialat, a 
prete serment et a ete rec.ö Bourgeois. NB. non- etabli. 

Pierre Garnier, marchand, natif de Schwobach, fils de feu Claude 
Garnier et de Marie Pelloutier, a prete serment et a ete reeü Bourgeois. Decede 
en avril 1743. 

7. Aout 1741. 

Etienne Rigoulet, natif de Nimes, age de 28 ans, manufacturier en 
soye . fils de Jaques Rigoulet et de defunte Susanne Fabrot, a prete serment de 
fidelite et a ete re<;ü Bourgeois de la colonie. 

14. Aout 1741. 

Pierre Baltazard Arnal, maitre de Iangue, natif de cette ville, age 
d'environ 30 ans. fils de Baltazard Arnal et de Susanne Roure, a prete serment 
de fidelite" et reeii Bourgeois de la colonie franc.oise. 

21. Aout 1741. 

Jean Macaire, faiseur de bas, age" d'environ 50 ans, natif de cette ville, 
fils de defunts Jean Macaire et Marie Courier, a prete serment de fidelite et a 
ete rec,ü Bourgeois de la colonie. 



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— 85 — 



26. Aout 1741. 

Isaac Grammont, natif de cette ville, age d'environ 18 ans, brasseur 
de profession, fils de feu le sieur Charles Grammont et de demoiselle Judith 
Salome, a ce jourd'hui prete serment de fidelite a S. M. et adte recü Bour- 
geois de la colonie. Exp. 

28. Aout 1741. 

Pierre Piquo, natif de Strasbourg, pres de Prentzlow, age de 31 ans, 
lueimsier de Profession, fils de feu Isaac Piquo et de Jeanne Miche, a prete 
serment de fidelite, et a et£ recü au nombre des Bourgeois de la colonie. 

11. Septembre 1741. 

Jean Peladan, ouvrier en laine, age de 24 ans, natif de cette ville, fils 
de Jean Peladan et de Susanne Bontoux, a prete serment de fidelite" et a ete" 
recü Bourgeois de la colonie, 

12. Septembre 1741. 

Anthoine Breton, age de 32 ans, faiseur de bas , natif de Neuhaidens- 
leben, fils de defunts Cephas Breton et Marguerithe Vivier, a prete serment et 
a ete reqü Bourgeois de la colonie. 

4. Decembre 1741. 

Guillaume Roy, age de 28 ans, natif de cette ville, fils de feu Simon 
Pierre Roy et de Marie Richard, a prete 1 serment et a ete" reqü Bourgeois de 
la colonie. 

8. Janvier 1742. 

Isaac Chay, serrurier, age" de 24 ans, et Scipion Chay, son frere, 
ouvrier en laine, age de 18 ans, natifs de cette ville, fils de defunts Clement 
Chay et d'Elizabeth Odon, ont prete serment de fidelite" et ont £te recüs Bour- 
geois de la colonie. 

Jean Jaques Weiscop, ouvrier en laine, age de 26 ans, natif d'Halber- 
stadt, fils de defunts George Weiscop et Louise Bousige, a prete serment et ä 
ete" re<;u Bourgeois de la colonie. 

15. Janvier 1742. 

Daniel Horio. natif de cette ville. fils de defunt Esaye Horio a ete 
recü Bourgeois de la colonie, en pretant le serment ordinaire. 

9. Avril 1742. 

Pierre Rippert, faiseur de bas, age" de 28 ans, natif de cette ville, 
fils de feu Pierre Rippert et de Marie Armand, a prete serment de fidelite et 
a ete leeu Bourgeois de la colonie franeoise. 



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— 86 — 

8. May 1742. 

Nathanael-Abraham George, orfevre. natif de Berlin, age de 25 ans, 
fils du sietir Louis George et de Susanne Robert, a ete recü Bourgeois et prete 
serröent de fidelite. Exp. 

18. Juin 1742. 

Jaques Martineau, natif de cette ville, age de 29 ans, joualler de 
profession, fils de Jaques Martineau et de Marguerithe Stickhausen, a prete 
serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. Exp. 

9. Juillet 1742. 

Jean Batiste d'Haynin, Chirurgien, age de 62 ans. natif de Valen- 
ciennes au paTs de Haynaut, a ete recü Bourgeois de la colonie et prete ser- 
ment. II habite en cette Ville depuis St. Michel 1739. Decede en Sep- 
tembre 1742. 

15. Aout 1742. 

Jean Pascal, natif de Stendal, age de 22 ans, marchand, fils de feu 
Paul Pascal et d'Elizabeth Charpillon, a prete serment de fidelite, et a ete reqü 
au nombre des Bourgeois de la colonie. Exp. 

18. Aout 1742. 

Jean Guillaume Matthieu, jardinier, natif de cette ville, age de 33 
ans, fils de feu Paul Matthieu et d'Elizabeth Toussaint, a prete serment de 
fidelite ä S. M. et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

5. Novembre 1742. 

Jean Elie Chollet, ouvrier en laine, natif de cette ville, fils de Daniel 
Chollet et de Marthe Elizabeth Zimmermann, a pret£ serment et a ete reqü Bour 
geois de la colonie. 

NB. Mr. Ruynat, pasteur de l'eglise fr., arrive en Septembre 1742. 

12.Novbre. 1742. 

Jean Jaques Odemar, boutonnier, age de 23 ans, natif de cette ville, 
fils du Sr. Jaques Odemar et de feue Magdeleine Birnbaum , a prete serment 
et a ete reqü Bourgeois de la colonie. 

12. Novembre 1742. 

Anthoine Sollier, faiseur de bas en soye. natif de Saint Laurens, age 
de 33 ans, etabli en cette ville dep. trois mois, a prete serment et a £te 
recü Bourgeois de la colonie. 

Jullien Mennigau, cordonnier, ag£ d'environ 60 ans, natif de Sanserre 
en Berry, a prete serment de Bourgeoisie, ne l'ayant fait dep. 18 ans qu'il 
habite en cette ville. 



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- 87 — 

19. Novembre 1742. 

Jean Girard, faiseur de bas, age* de 34 ans, natif de cette ville, fils de 
Jean Girard et de Susanne Bonnin, a prete* serment de fidelite* et a ete" recjü 
Bourgeois. 

2. Janvier 1748. 

Pierre Breton, tailleur d'habits, natif de cette ville, age de 32 ans, 
fils de feu Paul Breton et de feue Marie Barez, a prete serment et a £te* recü 
Bourgeois de la colonie. Exp. 

Jean Chretien Dechay, ouvrier en laine, natif de cette ville, age 
de 24 ans, a prete* serment de fidelite ä Sa Majeste\ et a et£ recü Bourgeois 
de la colonie. Mort le 13. Juin 1791 a la ville neuve de Magdebourg. 

20. Mars 1743. 

David Baldy, faiseur de bas, natif de cette ville, fils d'Etienne Baldy 
et de Susanne Delarchet , a prete 1 serment de fidelite a S. M. et a £te re<;ü 
Bourgeois de la colonie. Exp. 

2. Avril 1746. 

Henri Jullien Mennigau, cordonnier , natif de cette ville , age de 
20 ans, fils de Jullien Mennigau et de Judith Darrest, a prete serment de 
fidelite* et a ete recü Bourgeois de la colonie. Est decede en 1782. Exp. 

12. Avril 1743. 

Jean Soullier, faiseur de bas , natif de cette ville, age de 22 ans, fils 
de Charles Soullier et d'Anthoinete Soucal, a prete* serment de fidelite et a ete* 
recü Bourgeois de la colonie. 

29. Aout 1743. 

Joseph Vien, cardier, natif de cette ville, age de 20 ans. fils de 
Joseph Vien et de Franchise Raffet, a prete serment de fidelite* au roy, et a 
ete rec,ü Bourgeois de la colonie. 

30. Aout 1743. 

Anthoine Martin, faiseur de bas, natif de cette ville, fils de Daniel 
Martin et d'Elizabeth Bouillon, a prete serment de fidelite et a £te* recü 
Bourgeois de la colonie. Exp. 

31. Aout 1743. 

Pierre Henri Berth, dit Lamothe, natif de cette ville, ag^de 18 ans, 
boulanger, fils de feu Henry Berth Lamothe et de Magdeleine Castang. a prete* 
serment de fidelite et a ete* recü Bourgeois de la colonie. Exp. 



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— 88 — 



16. Septembre 1743. 

. Isaac Blancquez. menusier, natif de cette ville , fils de Jean Moise 
Blancquez et dt- , a ce jourd'hui prete serment de fidelite, 

et a ete recu Bourgeois Je la colonie francoise. Exp. 

Jean Pierre Bouvier, fabriquant, natif de cette ville, age de 21 ans. 
fils de Sr. Jean Bouvier et de feue Marie Reneault, a prete serment de fidelite 
et a ete recü Bourgeois de la colonie francoise. Exp. 

Gedeon Chevaube. couteiller. age de 28 ans, natif de cette ville, fils 
de feu Daniel Chevaube et d'Anne Savary a prete serment de fidelite et a ete 
recu Bourgeois de Ja colonie. Exp. 

Abraham Louis Maquet, marchand , age de 24 ans. natif de cette 
ville . fils de David Maquet et de Susanne Catherine Garnier a ce jour prete 
serment de fidelite et a ete re(^ü Bourgeois de la colonie. Etabli dep. le mois 
d'aout 1749. Est decede. Exp. 

Gabriel Bouvier, marchand, natif de cette ville, age de 21 ans, fils 
de Pierre Bouvier et de Marie Magdelaine Renault, a prete serment de fidelite 
et aete reqü Bourgeois de la colonie. Etabli depuis le 15. Avril 1751. Exp. 

A n t h o i n e Flamary, horloger, natif de Montauban, fils de feu Abraham 
Flaniary et de feue Francoise Charles, age de 29 ans, a prete serment de 
fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie. Est decede\ Exp. 

Guillaume L'hermet, faiseur de bas, natif de cette ville, age de 
16 ans. fils de Nicolas L'hermet et de Marie Albos, a prete^ serment de fidelite 
et a ete re^ö Bourgeois de la colonie. Exp. 

Albert Calvat. orfevre. natif de cette ville, age de 21 ans, fils de feu 
Anth. Calvat et de Dorothee Pelot, a ce jour prete serment de fidelite et a ete 
re$ü Bourgeois de la colonie. Exp. 

23. Septembre 1743. 

Paul et Pierre Chazelon. gantiers. age le prem. de 21 ans et le 
second de 22 ans, natifs de cette ville, fils de Francis Chazelon et de Jeanne 
Desmoulins, ont ce jour prete serment de fidelite et ont ete recXis Bourgeois 
de la colonie. Exp. 

Pierre Chazelon est alle demeurer h Berlin. 

2. Octobre 1743. 

Jean Paquin, cordonnier, natif de cette ville, age d'environ 30 ans, 
fils de Jean Paquin et de Marie Ardemon, a prete serment de fidelite et a ete 
recu Bourgeois de la colonie. Exp. - 

11. Novembre 1743. 

Jacob Mal lein, faiseur d'aiguilles, natif de cette ville. age" de 39 ans. 
fils de Jaques Mallein et de feue Marie Sophie a prete serment 

de fidelite et a ete recXi Bourgeois de la colonie. 



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— 89 — 



18. Novembre 1743. 

Etienjie Raiion, ouvrier en laine. natif de Halle, age de 44 ans, fils 
de feu Jullien Raiion et de feue Magdelaine Pradier, a prete serment de 
fidelite a S. M. et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

10. Decembre 1743. 

Marc Grey, cuisinier, natif de Monbelliard, age de 43 ans, fils de feu 
Jean Grey et de Susanne Catherine Pesant . a ce jourd'hui prete sernient de 
fidelite et a ete re<jö Bourgeois de la colonie. 

6. May 1744. 

Jean Jaques Douilhac, chapellier, natif de cette ville, age de 21 ans, 
fils de feu Jean Douilhac et de Franchise Guiraud, a prete serment de fidelite 
et a ete rec,ü Bourgeois de la colonie. 

14. Septembre 1744. 

Anthoine Souchon. faiseur de bas, natif de cette ville, fils de Jean 
Souchon et de feue , a prete serment de fidelite et 

a ete recü Bourgeois de la colonie. 

5. Jan vier 1745. 

Jean Esalc Cabrol, faiseur de bas, natif de cette ville, age de 19 ans, 
fils de Jean Cabrol et de Schwartzen, a ce jourd'hui prete 

serment de fidelite a S. M. et a ete n^u Bourgeois de la colonie. 

14. Juin 1745. 

Guillaume Vien, gantier, natif de cette ville, age de 23 ans. fils de 
Joseph Vien et de Franchise Raffet , a ce jourdh'hui prete serment de fidelite 
et a ete re<?ü Bourgeois de la colonie. Decede en 1782. Exp. 

IL Octobre 1745. 

Paul Menard, age de 29 ans, faiseur de bas. fils de Guillaume Menard 
et de Marie Darrect, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois 
de la colonie. 

6. Decembre 1746. 

Jaques Palenc. faiseur de bas, natif de cette ville. fils de Jean Palenc 
et de Caterine Marguerithe Cury, a prete serment de fidelite, et a ete rec,ü Bour- 
geois de la colonie. Est marie le 17. Nov. 1744. 

AnthoineBru guier, fabriquant, ne a Nimes, fils de Lou'is Bruguier 
et de Rigoullet , a prete serment de fidelite. et a <He recü Bourgeois 

de la colonie. Etabli le 29. Sept. 1750. 



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— 90 — 

- 

2. Octobrc 1747. 

Eticnne Fragouze, naüf de cette ville. ag£ de 36 ans, faiseur de bas, 
a prete" serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

14. Octobre 1747. 

Abraham Francois Chaton, perruquier, natif de cette ville, age" de 
23 ans, fils de Gilles Chaton et de a prete serment 

de fidelite et a 4te recü Bourgeois de la colonie. 

26. Aout 1748. 

Jacob LouTs Kersten, Mancher, originaire du Pays de Hesse-Cassel, 
a prete serment et a ete recü Bourgeois de la colonie francoise. 

27. Fevrier 1749. 

Jacob George, natif de Berlin, age de 26 ans. potier d'etain, fils de 
Louis George et de Susanne Robert, a prete serment de fidelite et a 6te recü 
Bourgeois de la colonie. 

IL Aout 1749. 

Pierre Barbut, faiseur de bas, age de 37 ans, natif de Nimes, fils de 
feu Anthoine Barbut et de Marguerithe Goscinte, a prete serment et a ete" rcqü 
Bourgeois de la colonie. Doit jouir de 15 ans de franchise h compter dep. 
son Mariage arrive le 18. Mars a. c. 

Jean Louis Cuche de Dambresson, Bourgeois de Valengin, maitre 
d'architecture militaire et civile, fils d'Isaac Cuche, ancien conseiller de l'Hono- 
rable Bourgeoisie de Valengin. Etably h Magdebourg dep. le 25. May 1743. 
S'est soumis h la justice franqoise. 

18. Aout 1749. 

Jean Guiraud, coropagnon chapellier, natif a Calbe , fils de feu Jean 
Guiraud, et de feue Anne Barbe Brummern, a prete serment et a £te reqü 
Bourgeois de la colonie. Etably en Decembre 1748. 

25. Aout 1749. 

Levi Roland, gantier, natif de Dettmold dans le comte de la Lippe, 
fils de feu Jaques Roland et de feue Marie Raymondon. Etabli depuis le 
1. Jan vier 1749, que ses 15. annees de franchise courent. a prete" serment et 
a ete" reqü Bourgeois de la colonie. Est decede. 

22. Septembre 1749. 

Sulpice Evin, peigneur de laine, age de 39 ans, originaire du Heu de 
Soudan dans le Dioceze de Nantes, catholique Romain, a prete" serment de 
fidelite de S. M. et reqü Bourgeois de la colonie. 



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— 91 — 



Jean Robert, peigneur de laine, age de 34 ans, originaire de Chovigny 
en Lorraine, catholique romain, a prete serment de fidelite, et a ete" recü Bour- 
geois de la colonie. 

3. Novembre 1749. 

Ja q ues Cury, natif de cette ville, fils de feu Jean Cury et de feue 
Catherine Bienemann, a prete serment de fidelite et acte" recü Bourgeois de la 
colonie. Est deced£. 

Charles Palis, marchand, natif de Neuhaidensiebe, fils de Jean Anthoine 
Palis et de Anne Ursule Duvigneaud a prete" serment de fidelite\ et a 6i$ recü 
Bourgeois de la colonie. Est decede\ 

10. Novembre 1749. 

PaulFragouze, faiseur de bas, natif de cette ville, fils de feu Etienne 
Fragouze et de feue Marie Sigalon , a prete serment de fidelite et a ete recü 
Bourgeois de la colonie francoise. 

Jean Henri Bouvier, marchand, fils de feu Mr. Jean Bouvier et de 
feue Die. Marie Reneault, a prete serment de fidelite et a £te recü Bourgeois 
de la colonie francoise. Est decede. 

14. May 1750. 

Jean Boissier, maitre tabatier, age de 27 ans, natif de Ratenau, fils de 
feu Pierre Boissier et d'Elizabeth Leplat. a prete serment et a eke recü Bour- 
geois de la colonie. Exp. 

9. Juin 1750. 

Philippe Bertoulen, gantier, age de — ans, natif de Perouze, pres 
de Stuttgard, fils de feu Philippe Bertoulen et de feue Marie Rivoi, etabli 
depuis le 27. Juillet 1747, a prete serment et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

15. Juin 1750. 

Jean Guillaume Theis, age de 25 ans, tailleur d'habits, natif a Magde- 
bourg, fils de defunt Jean Theis, vivant Bas-offizier dans le Regiment de Borck, 
originaire de Hanau et de feue Marie Elizabeth Kaltershausen, a prete serment 
de fidelite et a ete" reqü Bourgeois de la colonie. Exp. 

20. Juillet 1750. 

Jean Monte 1, ouvrier en bas de soye, age de 27 ans, natif de St. Am- 
broix, catholique romain, fils de feu Constantin Montel et de feue Anne Desidere. 
a cejourd'hui prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. Exp. 

30. Aout 1750. 

Jean Henri Fournier, natif de Rolle canton de Berne en Suisse. S'est 
marte et eubli au mois d'Octobre 1736, et a prete" serment ce jourd'hui qu'il 
■ ete recü Bourgeois de la colonie. 



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— 92 — 



9. Novembre 1750. 

Jean Patte, ouvrier en laine, natif de cette ville. fils de Pierre Patte 
et de Christine Sophie Joseoh, a prete serment de fidelite et a ete reqü Bour- 
geois de la colonie, age de 19 ans. Exp. 

1. Mars 1751. 

M anasse Palis, marcband, natif de Neuhaidensieben, fils de Jean Anthoine 
Palis et d'Ursule Duvigneaud, a prete serment de fidelite, et a ete reqü Bour- 
geois de la colonie. age de 27 ans. Est decede a Luckenwalde. 

3. May 1751. 

Albert Henry Septsols. jardinier, age de 45 ans, natif a Barby, fils 
de Pierre Septsols, originaire de Metz et de Marie Novel, du Palatinat, a prete 
serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. NB. Etabli dep. 
un an et demy. 

16. May 1751. 

Jaques Juliion, marchand, natif de Braunschweig, age de 24 ans, fils 
de Jean Jullion, originaire de Sedan, et de feue Charlotte Hupay, native de 
Zell, a prete serment et a ete recu Bourgeois de la colonie. 

9. Aout 1751. 

David Encl, age de 30 ans, natif a Gros-Zieten, gantier de sa profession, 
fils de feu Abraham Enet et d'EIizabeth Willmann, a prete serment de fidelite 
et a ete re<jü Bourgeois de la colonie. Etabli depuis un an. 

Joseph Buisson, age de 24 ans, natif de Grenoble, gantier de sa pro- 
fession, catholique romain, fils de Clement Buisson, et de Jeanne Amard, a 
prete serment de fidelite, et a ete rec,ü Bourgeois de la colonie. Etabli depuis 6 mois. 

27. Septembre 1751. 

Jean Pierre Maccaire, gantier. age de 22 ans, natif a Bourg, fils de 
Jean Maccaire et de Magdeleine Patte, a prete serment de fidelite et a ete 
requ Bourgeois de la colonie. Etabli depuis le 1. Juin demier. 

25. Octobre 1751. 

Guillaume Laurens, maitre tailleur d'habits, age de 30 ans, natif a 
Neuhaidensieben, fils de Pierre Laurens et de Magdeleine Pradain, a prete ser- 
ment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie. Exp. 

1. Novembre 1751. 

Andre Pelet, marchand, natif de cette ville, age d'environ 26 ans, fils 
de feu le Sr. Henri Pelet et de Susanne Garnauldt , etabli depuis le 
19. Novembre 1750, apres lecture a luy faite du serment de fidelite. a stipule 
par rattouchement de la main de s'y conformer. Est decede. 



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93 — 



Samuel Bouvier junior, fabriquant de cette ville , age d'environ 
— aus , fiis de Sr. Pierre Bouvier et Dlle. Magdelaine Reneault , etabli depuis 
le 15. Avril a. c, apres Iectui e k lui faite du serment de fidelite, a stipule par 
l'attouchement de la main, de s'y conformer. Est decede. 

8. Novembre 1751. 

Charles Nicolas, traiteur , age d'environ 26 ans, natif de de cette 
ville, fds de feu Jean Gabriel Nicolas et de Jeanne Couriol, a stipule apres 
lecture du serment par l'attouchement de la main. de s'y conformer. Marie 
depuis le 3. Sept. 1749. 

Pierre Bonte. marchand. age d'environ 22*/* ans, natif de cette ville, 
fils de feu ce Sr. Abraham Bonte et de Dil. Marie Sechehaye, etabli depuis le 
12. Juillet 1751. — apres lecture a lui faite du serment a par l'attouchement 
de la main promis de s'y conformer, et a ete rec.u Bourgeois de la colonie. 

Paul Lafont, natif de cette ville, age de 32 ans, fils de feu Jaques 
Lafont et de feue Catherine Oden, apres lecture a lui faite du serment a par 
l'attouchement de la main promis de s'y conformer. et a ete reeü Bourgeois de 
la colonie. Marie dep. le mois de Sept. 1751. 

15. Novembre 1751. 

Samuel Bouvier J'aine, marchand, natif de cette ville, fils de feu 
le Sr. Jean Bouvier et feue Dlle Marie Reneault, etabli depuis le mois de 
Fevrier 1749, apres lecture du serment de fidelite, a par l'attouchement de la 
main promis de s'y conformer, et a ete recA'i Bourgeois de la colonie. 

Pierre Bonconseil, ouvrier en laine , age d'environ 45 ans, natif de 
Sedan, fils de feu Franqois Bonconseil, et de feue Susanne Bellomay, marie en 
cette ville le 3. Mars 1750. a prete" serment de fidelite et a ete reqü Bour- 
geois de la colonie. 

22. Novembre 1751. 

Pierre Grumeur, peigneur de laine, natif de Souin en Franche Comte, 
catholique romain , fils de feu Anthoine Grumeur et de Francoise Caillou, 
etably depuis 7 ans, a prete serment de fidelite, et a ete reru Bourgeois de la 
colonie. 

20. Decembre 1751. 

Franc,ois Arnal, marchand. natif de cette ville, age de 38 ans, fils 
du Sr. Balthazard Arnal et de defunte Susanne Roure , etabli depuis le 
12. Octobre 1750, apres lecture ä lui faite du serment, a par l'attouchement 
de la main promis de s'y conformer, et a ete reqü Bourgeois de la colonie. 

23. Decembre 1751. 

James Stuart, natif a Londres , age de 21 ans, ouvrier finisseur de 
Chapelerie, fils de feu Charles Stuart et d'Anne Caps, a prete serment de 
fidelite et a ete recfi Bourgeois de la colonie. - Exped. 



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— 94 — 
31. Janvier 17Ö2. 

Pierre Maujon, faiseur de bas, age de 54 ans, natif de Haut Genevois 
sur Fontaine dans le Valangin, a prete serment de fidelite 1 et a £te reqü Bour- 
geois de la colonie, etabli en eette ville depuis 15 mois. 

21. Fevrier 1752. 

Georg Isaae Mallein, dit Bölisen, natif de cette ville, age d'environ 
24 ans, faiseur d'aiguilles, fils de Jacob Mallein, dit Böhsen et d'Anne Cathe- 
rine LQhrs, apres lecture a lui faitc du serment de fidelite a par l'attouchement 
de la main promis de s'y con former et a et* recü Bourgeois de la colonie. 

8. May 1752. 

Franc,ois Jules Huguet, maitre de langue, natif de cette ville, fils de 
feu Francois Huguet et de Elizabeth Valat, a dit avoir en 1729 prete serment 
de fidelite et ne se trouvant couche au present registre, il en a ete feit la 
presente note. 

21. Aout 1752. 

Johann Nicolas Jacob Schmidt, marchand de vin, natif a Cassell, 
fils de feu Walter Isaac Schmidt et de Johanne Behageln, a prete serment de 
fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. Nota. Le 16. Juin 1749 il a ete 
recü Bourgeois de la colonie de Halberstadt. Exp. 

28. Aout 1752. 

David Soullier, cordonnier, natif de cette ville, agi d'environ 31 ans, 
fils de feu Jaques Soullier et de Sabine Steindeln, a par l'attouchement de la 
main ete recü Bourgeois de la colonie. Exp. 

Jaques No6 Gala fr ez, maitre de langue, natif de cette ville, age de 
35 ans, fils de feu Paul Galafrer et de feue Judith Huc, apres lecture faite 
du serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis de sy 
conformer, a ete recü Bourgeois de la colonie. 

2. Octobre 1752. 

Gaspard Palay, faiseur de Boites pour montres, natif de Geneve, age 
de 32 ans, fils de Francois Palay et de Parnette Pathey, a prete" serment de 
fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. Etably de ce jour. Exp. 

6. Novembre 1752. 

Dominique Pluquet, age d'environ 25 ans, serrurier, natif de cette 
ville, fils de Pierre Pluquet et de Catherine Sophie Bussen, apres lecture faite 
du serment ordinaire, et que par l'attouchement de la main U a promis de 
s'y conformer, a ete re<;ü Bourgeois de la colonie. Est decede. 



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— 95 — 

15. Octobre 1768. 

Remi Gervais, natif de Montpellier, age de 47 ans. confiturier et 
parfumeur, a declare avoir durant environ 6 ans, demeure k Francfort sur V Oder, a 
ete" re^ü Bourgeois de la colonie, apres lecture ä lui faite du serment ordinaire, 
auquel il a promis de se conformer, par rattouchement de la main. Mais nc 
s'est etabli que paques 1754. 

5. Novembre 1753. 

Jean Nouvel, age de 217s ans « nat ^ de Bernau, teinturier de sa 
profession, fils de Jean Nouvel. dem. aud. Bernau, et de feue Marie Rouviere, a 
prete serment de fidelite a S. M. et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

11. Novembre 1764. 

Charles Davoy, gantier, age de 38 ans, natif de cette ville , fils de 
feu Pierre Davoy et de feue Marie Brunei , a apres lecture faite du serment 
ordinaire, promis par l'attouchement de la main de s'y conformer, et a ete recü 
Bourgeois de la colonie. NB. a et£ durant 8 ans etabli ä Halberstadt. 

10. Mars 1756. 

Samuel Lellair, gantier de sa profession , natif de Strassbourg dans 
rUckermarcht, age d' environ 49 ans; a ete etably ä Halle dont il a produit 
un certificat, et en suite ä Halberstadt oü il a habite durant 7 ans. Lecture 
k lui faite du serment de Bourgeoisie, il a ete recü Bourgeois de la colonie. 

23. Juin 1755. 

Jeremie Garnier, marchand, natif de cette ville, fils du Sr. Abraham 
Garnier et de DU. Louise Maiiot, age de 23 ans, a par l'aitouchement de la 
main apres la lecture du serment ordinaire, ete recu Bourgeois de la colonie. 

1. Juillet 1755. 

JeanLaurian, tricoteur de sa profession, natif d'ici, fils de Gaspar 
Laurian et de Sara Clement, age de 30 ans, a apres lecture a lui faite du 
serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis de s'y 
conformer, ete recü membre et Bourgeois de la colonie franeoise d'ici, etant 
sur le point de s'etablir ici et voulant demain se faire passer maitre. Exp. 

Bernard. Jean Laurient. 

8. Juillet 1755. 

David Maquet, marchand, natif d'ici, fils de feu David Maquet et de 
Catherine Garnier, age de 28 ans, a, apres lecture du serment ordinaire et que 
par l'attouchement de la main il a promis de s'y conformer, ete rec,ü membre 
et Bourgeois de la colonie franeoise d'ici, etabli et marie depuis le 16. Juillet 1754. 

Bernard. David Maquet fils. 



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21. Juiilet 1755. 

Dominique Coste. teinturier, natif de cette ville. fils de Dominique 
Coste et de feue Marianne Coste. age d'environ 29 ans, a apr<*s lecture du 
serment ordinaire et que par l'attouchement de la main, il a promis de s'y 
conformer. ete recft membre et Bourgeois de la colonie. Etably depuis cejour. 
Bernard. Rouvierc. Dominique Coste. 

6. Aout 1755. 

Abraham Monier, giaveur et ciseleur, natif de Geneve, fils d Theo- 
dore Monier et de Jeanne Francoise Bonneville, age de 34 ans, a apres'la 
prestation du serment ordinaire, ete recö membre et Bourgeois de cette colonie. 
Etant etabli depuis le — May 1755. Exped. 

Bernard. Abraham Monnier. 

15. Septembre 1755. 

Jaques Pourroy, gantier, natif de cette ville, age de 34 ans, fils de 
feu Anthoine Pourroy et de feue Susanne Plan, a apres lecture du serment 
ordinaire et que par l'attouchement de la main , il a promis de s'y conforraer. 
ete reqCi Bourgeois de la colonie, etably dep. St. Michel 1754. 

Bernard. Jcob Pouroy. 

17. Novembre 1755. 

Anthoine Larocque, marchand, natif de cette ville, age de 26 ans, 
fils de feu Sr. Anth. Larocque et de Dlle. Susanne Girost, a apres lecture du 
serment ordinaire et que par l'attouchement de la main, il a promis de s'y 
conformer, ete recu Bourgeois de la colonie. Etably depuis le 5. du couvrant. 
Est decede. 

Bernard. Antoine La Rocque. 

8. Mars 1766. 

Pierre Simeon, age de 24 ans, natif de cette ville, masson de sa 
profession, fils de feu Joseph Simeon et de Sara Brun, a apres la lecture du 
serment ordinaire et que par l'attouchement de la main, il a promis de sy 
conformer, ete recu Bourgeois de la colonie. Ayant declare n'avoir ete en 
rolle dans les troupes. 

Bernard. Charton. Rouviere. 

5. Avril 1756. 

Johann Gott lieb Mack, natif de cette ville, fils de feu Adam Mack. 
vivant Bourgeois de la colonie francoise, et de Dorothee Sophie Moritzen, age 
de 23 ans, boulanger de sa profession, a ete recü Bourgeois de la colonie. 
apres avoir recü sa demission d'enrollement du 24. Mars dernier signe" par S. 
A. S. Msgr. le Duc gouverneur de cette ville, ayant prete le serment ordinaire 
en langue allemande. Est decede. 

Bernard. Johann Gottlieb Mack. 



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5. Avril 1756. 

Andreas Bauermeister, drapier de sa profession, age de 49 ans, 
natif de Plaue dans le Mekelenbourg, a ete rec.ü Bourgeois de Ja eolonie en 
consequence du Rescript de la Chambre du 26. Fevrier a. c. ayant prete le 
serraent ordinaire en langue allemande. 

Bernard. 

3. May 1756. 

Charles David Krebss, age de 23 ans, comp, gantier, natif de cette 
ville, fils de George Thomas Krebss, bas-officier dans le regiment de garnison 
d'ici et de Marguerithe Gras, eleve dans la communion reformee. a prete le 
serraent ordinaire et a ete recu Bourgeois de la eolonie, ayant declare navoir 
pas ete enrolle. 

Bernard. 

17. May 1756. 

Jean Bontoux, age de 20 ans, natif de cette ville, faiseur de bas, fils 
d'Etienne Bontoux et de Marguerithe Peyric, a ete requ Bourgeois de la eolonie, 
apresque lecture du serment ordinaire luy a ete faite, ayant produit son conge 
d'enrollement de S. A. S. Msgr. le Duc Gouverneur du 8. Avril a. c. V. Actes 
des Enrollements. 

Bernard. Jean Bontou. 

31. May 1756. 

Isaac Bourset, natif de cette ville, age de 24 ans, tourneur de sa 
profession. fils de feu Abiaham Bourset et de feue Marie Servas, a ete re^G 
Bourgeois de la eolonie apresque lecture du serment ordinaire luy a ete faite, 
assurant n'avoir pas ete enrolle, et que par fattouchement de la main il a 
promis de se conformer au dit serment. — Exp. 

Bernard. Isaac Boursset. 

20. Septembre 1756. 

Gabriel Franjeu, natif de Geneve le 2. Mars 1714, Selon le Baptisteie 
produit, compagnon faiseur de bas, fils de Charles Maurice Franjeu et de Jeannt 
Binet, a prete le serment de fidelite h S. M. et a ete recü Bourgeois de la 
eolonie. Etabli le 30. Janvier 1753. 

Bernard. Gabriel Franjeu. 

1. Octobre 1756. 

Jean Adolphe Laube, natif a Cassel, fils de Claude Laube et de feue 
Catherine Govran, age de 25 ans, gantier de sa profession. a prete serment de 
fidelite a S. M. et a ete recü Bourgeois de la eolonie. Etabli dep. le 12. Octobre 
1756. Exp. 

Bernard. Jean Adolphe Laube. 

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22. Novembre 1756. 

Simon Bauquier. boulanger de sa profession, age de 26 ans, natif de 
cette ville, fils de Vincent Bauquier et de feue Catherine Fieret, a ete recü 
Bourgeois de la colonie apres lecture du serment ordinaire a lui faite. V. 
protoc. de ce jour aux actes de renrollement et que par rattouchement de la 
main il a promis de s'y conformer. — Exp. 

Bernard. Simon Bauquier. 

13. Decembre 1756. 

Pierre Louis Ca valier, orfevre, age de 35 ans, ne a Berlin, fils de 
feu Francois Cavalier et de feue Louise Hedler, a prete le serment de fidelite 
Ii S. M. et a ete recu Bourgeois de la colonie. Etabli depuis Ic mois de 
May 1756. 

Bernard. 

Louis Ino. reforme de religion, peigneur de laine, age de 26 ans, natif 
de Montauban, fils de Guillauine Ino et de Jeanne Franselli, a prete serment 
de fidelite K S. M. et a ete rec,u Bourgeois de la colonie. Est en cette ville 
depuis 4. semaines. 

Bernard. 

20. Decembre 1756. 

Abraham Louis Roy er, couteiller, age de 29 ans, natif de cette 
ville, fils de feu Louis Royer et de Jeanne Maquet, a ete rec,ü Bourgeois de 
la colonie, apres lecture du serment a lui faite. "setablira le 1. Janv. 1757 
ayant par l'attouchement de la main promis de s'y conformer. Exp. 

Bernard. Abraham Louis Royer. 

17. Janvier 1757. 

Jean Samuel Balis, marchand, natif a Neuhaidensleben, age de 26 
ans, fils de Jean Marc Anthoine Palls et de Anne Ursule Duvigneaud, a prete 
serment de fidelite ii S. M. et a ete recu Bourgeois de la colonie. Etant dans 
le dessein de s'etablii en cette ville, et assurant netre pas enrolle. Exp. 

Bernard. Jean Samuel Palis. 

14. Fevrier 1757. 

George Strecker, natif de Celle, jardinier, age de 31 ans, fils de feu 
Jean Christian Strecker et de Marie Klein. Marie avec Catherine Marie Dela- 
garde, a prete serment de fidelite en langue allemande a S. M. et a ete recü 
Bourgeois de la colonie. Est etabli en cette ville depuis le 1. Janvier 1757. 
Est de religion reformee. Et a signe avec nous apres due explication. Exp. 

Bernard. Georg Strecker. 



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21. Fevrier 1757. 

Pierre Fouvreau, peigneur de laine, age de 40 ans, natif de Metz, 
catholique de Religion a prete sermenl de fidelite a S. M. et a ete re^fi Bour- 
geois de la colonie. Etabli en cettc ville depuis 12 ans. 

Bernard. Pierre Fourot. 

13. Juillet 1757. 

Gedeon Bonte, age* de 24 ans, natif d'ici, fils du sieur Isaac Bonte 
et de Marie Charlotte Sechehay, membres de cette colonie et savonier de sa 
profession, a ete re<jü Bourgeois de la eolonie, apres que par l'attouchement de 
la raain il a promis de se conformer en tout au serment a lui lü, declarant 
vouloir s'etablir en entrant dans le negoce de son pere et n'etre enrolle. Exp. 

Bernard. Gedeon Bonte. 

18. Juillet 1757. 

Sieur Andre Albert Dubois, natif de la ville neuve, age de 19 ans, 
fils du sieur Albert Dubois et de Dlle. Marie Elizabeth Krafft, a ete rec,ü 
Bourgeois de la colonie, apres que par l'attouchement de la raain, il a promis 
de se conformer en tout au serment, a luy lü declarant de meme que son 
pere n'etre point enrolle\ et vouloir entrer dans le negoce de son pere. Exp. 
Bernard. Charton. Andre Alb. Dubois. 

1. Aout 1757. 

Nicolas Lafont. faiseur de bas. age de 23 ans, natif de cette ville, 
fils de Pierre Lafont et de Francoise Souchon a ete reqü Bourgeois de la 
colonie, apres que par l'attouchement de la raain, il a promis de se conformer 
en tout au serment a luy lü, declarant n'etre point enrolle et vouloir dans 
peu s'etablir. Exp. 

Bernard. Charton. Rouviere. Nicola Lafon. 

15. Aout 1757. 

Louis Chambeau, gantier, ne a Berlin, fils de feu Alexandre Cham- 
beau et de feue Marguerithe Achard, a prete serment de fidelite h S. M. et a 
ete reqü Bourgeois de la colonie. a ete reqü Bourgeois h Berlin le 22. May 
1742. Est etabli en cette ville depuis 5/4 d'aout. 

Bemard. Charton. Rouviere. 

23. Aout 1757. 

Isaac Mennigö, cordonnier, natif de cette ville, fils de feu Julien 
Mennigö et de Judith Darrest, a par l'attouchement de la main promis de se 
conformer en tout au serment ä lui lü et a ete reqü Bourgeois de la colonie. 
declarant n'etre point enrolle, et vouloir dans peu s'etablir, et etre age de 
24 ans. Exp. 

Bernard. Isaac Menigo. 

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19. Septembre 1757. 

Johann Kersten, jardinier, age de 37 ans, natif d'Elberfeldt, fils de 
Conrad Kersten et de feue Christine Teschenmachern , marie avec Louise 
Maccaire, a prete serment de fidelite a S. M. en langue allemande et a £te 
re<jü Bourgeois de la colonie. Veut St. Michel prochain s'etablir, est de religion 
reformee et a signe apres due explication. Exp. 

Bernard. Rouviere. Johann Kersten. 

13. Fevrier 1758. 

Jean E n e t , gantier de sa profession, ne a Halle, ag£ de 26 ans. fils de 
feu Abraham Enet et de Elizabeth Willmann, a prete serment de fidelite h 
S. M. et a ete recu Bourgeois de la colonie. Etably en cette ville depuis 
le l. Janv. 1758. 

Bernard. Rouviere. Jean Enet. 

6. Mars 1758. 

Gabriel Couriol, compagnon chapellier, natif de cette ville, age de 
28 ans, fils de feu Jaques Couriol et de Judith Ducros, a ete re<;Ci Bourgeois 
de la colonie, apres que par l'attouchement de la main, il a promis de se 
conformer au serment ordinaire dont lecture luy a ete faite. Est etabli depuis 
le 2. May 1757. 

Bernard. Gabriel Couriol. 

3. Avril 1758. 

Nicolas Roux, marchand , natif de cette ville, age de 22 ans, fils de 
feu Sr. Hereule Roux et d'Anne Pascal, a ete recu Bourgeois de la colonie, apres 
que par l'attouchement de la main, il a promis de se conformer au serment 
ordinaire dont lecture luy a ete faite. Non etably. 

Exp. le 8. Sept. 1766. 

Bernard. Rouviere. Nicolas Roux. 

Samuel Falou, perruquier, natif de cette ville , age de 30 ans, fils de 
feu Louis Falou et d'Elizabeth Fromencourt, a ete recü Bourgeois de la colonie, 
apres que par f attouchement de la main, il a promis de se conformer au serment 
ordinaire dont lecture luy a ete faite. Non etabli et est illitere. Exped. 

Bernard. Rouviere. 

" 1. May 1758. 

Jean Pierre Perrin, ne a Berlin, age de 29 ans, teinturier en soye 
de sa profession, fils de feu Josue Perrin et de Jeanne Parnajon, a prete serment 
de fidelite a S. M. et a ete recü Bourgeois de la colonie. Etabli depuis ce 
iour. — Est decede. 

Bernard. Jean Pierre Perrin. 



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— 101 — 
5. Juin 1758. 

Isaac Charles Bonte, ne en cette ville, age de 26 ans, marchand. 
fils de feu sieur Abraham Bonte et de Dlle. Marie Sechehaye , a ete recü 
Bourgeois de Ia colonie , apres que par l'attouchement de la main il a promis 
de se conformer au serment ordinaire dont Iecture luv a ete faite. — Est 
decede. 

Bernard. Isaac Charles Bonte. 

7. Aout 1758. 

Charles Discours, natif de cette ville, age d'environ 29 ans, marchand, 
fils de Pierre Discours et de Marie Anne Ducorbier, a ete rec,ü Bourgeois de 
la colonie apres que par l'attouchement de la main, il a pronüs de se conformer 
au serment ordinaire dont Iecture luy a ete faite. Icelui non encore etabli, 
assistant dans le negoce de son pere. — Exped. 

Bernard. Charl. Descours. 

4. Septembre 1758. 

Jacob Palis, natif de Neuhaidensieben, age de 33 ans (pres) . fils de 
Jean Anthoine Palis et de Anne Ursule Duvigneaud, chapellier de sa profession, 
a prete serment de fidelite de S. M. et a ete rec,u Bourgeois de la colonie. 
Declarant etre etably ici depuis 6 mois et faisant Tabagie. Est 6vade" et a 
ete declare mort. Exp. 

Bernard. Jacob Palis. 

9. Octobre 1758. 

Louis Arnac, natif de cette ville , age de 29 ans , fils du Sr. Pierre 
Arnac et de Anne Seguin, teinturier de sa profession, a ete recü Bourgeois de 
la colonie apres que par l'attouchement de la main, il a promis de se conformer 
au serment ordinaire dont Iecture lui a £te faite. Voulant dans environ six se- 
maines s'etablir. Exp. 

Bernard. Louis Arnac. 

15. Novembre 1758. 

Nicolas Lasalle, peigneur de laine, natif de cette ville, age de 26 ans, 
fils de feu Jean Lasalle et de Marie Bontoux, lequel apres Iecture du serment 
ordinaire ä lui faite, a par l'attouchement de la main promis de s'y conformer, 
et a ete rec^i Bourgeois de la colonie. Non etabli. 

Bernard. Nicolas Lassale. 

15. Janvier 1769. 

Jean Franc, ois Girard, natif de cette ville, age de 22 ans, fils de 
feu Daniel Girard et de Villaret. faiseur de bas de sa profession, 

lequel apres Iecture du serment ordinaire a lui fait , a par l'attouchement de 
la main promis de s'y conformer. et a 6te reeft Bourgeois de la colonie , non 
etably. Exp. 

Bernard. Rossal. Charton. 



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— 102 — 



Jean Pierre Blancquez. natif de cette ville , age de 32 ans, fils de 
feu Jean Moise Blancques et de Anne Marie Dumont, menusier de sa profession, 
lequel, apres lecture du serment ordinaire ä lui fait, a par l'attouchement de 
la main promis de s'y eonformer, et a ete recü Bourgeois de la colonie, 
s'etablira le i. Fevr. a. c. Exp. 

Bernard. Rossal. 

10. Fevrier 1759. 

Jean Jacob Ode mar, boutonnier de profession . natif d'ici . age de 

25 ans, fils de Geofroi Odemar et Anne Marie Forbuss , ayant assure n'etre 
pas enrolle et promis par l'attouchement de la main de se eonformer h la 
teneur du serment ordinaire dont lecture lui a ete faite. a ete rec,ü Bourgeois 
de la colonie, n'etant pas t-ncore etabli, mais travaillant chez sa mere. — 
Expedie. 

Bernard. Johann Jacob Odemar. 

5. Mars 1759. 

Jean Franc, ois Duplan, tailleur d'habits, natif de cette ville, age de 
28 ans , fils de feu Joseph Duplan et de Francoise Delarche , a promis par 
l'attouchement de la main de se eonformer a la teneur du serment ordinaire 
dont lecture luv a ete faite , a ete rec,u Bourgeois de la colonie. Etabli ce 
jour, assurant n'etre point enrolle. Exp. 

Bernard. Rossal. Charton. Rouviere. 

Jean Francois Duplan. 

9. Avril 1759. 

Moise Descours. marchand, natif de cette ville , age de 30 ans, fils 
de Pierre Descours et d'Anne Ducorbier, a promis par l'attouchement de la 
main de se eonformer a la teneur du serment ordinaire, dont lecture luy a ete 
faite et a 6te recu Bourgeois de la colonie. Veut s'etablir paques prochaine: 
assurant n'etre point enrolle. — Exped. 

Bernard. Moise Descours. 

23. Avril 1759. 

Maurice Guibal, chapelier de sa profession , natif d'ici , age de 

26 ans, fils de feu Jaques Guibal et de Francoise Dumas, a, apres lecture a lui 
faite du serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis 
de s'y eonformer, e"te recü Bourgeois de la colonie, assurant n'etre pas enrolle 
et vouloir s'etablir a pentecote prochaine. — Expediatur. 

Bernard. Maurice Guibald. 

7. May 1759. 

David Henri, orfevre de sa profession, ne a Berlin, age de 23 ans, 
fils de feu Pierre Henry et de feue Elizabeth Four. a prete serment de fidelite, 
et a ete reqü Bourgeois de la colonie ; declarant n'etre encore etably travaillant 
ches son bcaupere Sr. Baptiste Pelet. — Exp. 

Bernard. Rossal. Rouviere. 



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— 103 — 



15. May 1750. 

Joachim Valentin Schelle, age de 55 ans. jardinier, natif d'Ingel- 
stedt dans la principaute de Halberstadt , ayant durant 28 ans , ete domestique 
de feu Mr. le major Lugandi et depuis son manage en 1733. — ete porte 
dans la liste de la colonie a prete serment de fidelit£ et a £te recu Bourgeois 
de la colonie. Sa femme est Marie Maynaud , et les enfans ont ete bätises 
dans l'Eglize francoise et sont de la religion reformee. 

Jean Pierre Rou viere, jouailler, natif de cette ville. age de 29 ans. 
fils de Mr. l'assesseur Rouviere et de Dlle. Dorothee Elizabeth Menard, a, apres 
lecture a lui faite du serment ordinaire, et que par l'attouchement de la main 
il a promis de s'y conformer, et6 re^ft Bourgeois de la colonie, declarant n'etre 
encore etably travaillant chis Mr. son pere. 

11. Juin 1759. 

Benjamin Menigö, cordonnier. natif de cette ville, age de 22 ans, fils 
de feu Jullien Mennigö et de Judith Darrest, a, apres lecture a lui faite du 
serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis de s'y 
conformer, ete reqü Bourgeois de la colonie, declarant n'etre encore etabli travaillant 
ches sa mere, ni etre enrolle. - Exp. 

Bernard. Rossal. Charton. Benjamin Menigo. 

25. Juin 1759. 

Herard Kooke, faiseur de bas . natif de Bremen, age de 26 ans, fils 
de feu Weelke Kooke et de Adeleid Kooke, a prete serment de fidelite et a 
ete reqü Bourgeois de la colonie, veut s'etablir ä St. Michel prochain. Est de 
religion reformee. — Exp. 

Bernard. 

13. Aout 1759. 

Henri Malthieu Damit, faiseur de bas, natif de cette ville. age de 
29 ans , fils de feu Matthieu Damie et de Anne Marie Haumelken, a prete 
serment de fidelite et a ete rec.fi Bourgeois de la colonie. S'est etabli depuis 
4 semaines. Le pere Matthieu Damie etait soldat dans la regiment presentement 
duc Ferdinand de Brunswig, etait Fran^ois de nation et de la religion reformee, 
selon l'assurance de la mere ici presente, declare nelre point enrolle^ Exp. 

Bernard. Rossal. 

20. Aout 1759. 

Barth el em i Labry, natif de cette ville, age de 25 ans, chapellier. 
fils du sieur Annibal Labry. et de feue Marianne Danger, a, apres lecture h lui 
faite du serment ordinaire, et que par l'attouchement de la main, il a promis 
de s'y conformer, ete reqü Bourgeois de la colonie, etabli depuis le 1 . May 1 759 
et assurc n'etre point enrolle. 

Bernard. Rossal. Chatton. Rouviere. Barthelemi Labry. 



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— 104 — 
22. Aout 1759. 

Abraham Marin, natif de Gencve. age de 60 ans, fils de feu Matthieu 
Marin et de feue Franchise Coreard, a prete serment de fidelite. et a ete recu 
Bourgeois de la colonie. Est ici depuis 8 mois , declarant vivre ici de ses 
rentes; a cidevant reside ä Cöthen, savoir a Calbe un an et ä Salze 10 mois 
oü il enseignoit la langue franqoise. Exped. le 4. Juillet 1761. 

Bernard. Abraham Marin. 

27. Aout 1759. 

Johann Christian Mallein dit Böse, natif de cette ville . age de 
25 ans, faiseur d'eiguilles pour les metiers h bas, fils de Jacob Mallein, dit 
Bftse, et de Anne Luers , a, apres lecture a Iui faite du serment ordinaire et 
que par Tattouchement de la main il a promis de s'y conformer, ete recü 
Bourgeois de la colonie, travaille actuelement ches son pere, et declarera lors 
qu'il voudra s'etablir: declare n'etre point enrolle. 

Bernard. Rossal. Charton. 

8. Octobre 1759. 

Jean Francois L'hermet, fabricant, natif de cette ville, age de 
27 ans, fils de feu Nicolas L'hermet et de feue Marie Albos, a, apres lecture 
du serment ordinaire et apres que par rattouchement de la main il a promis 
de s'y conforme, ete re<;ü Bourgeois de la colonie. 

Bernard. Rossal. Rouviere. Jean Francois L'hermet. 

29. Octobre 1759. 

Jean Daniel Krebs, gantier, ne en cette ville, age de 20 ans, fils 
de feu Jean George Krebs et de Marguerite Gras, a prete serment de fidelite 
et a £te rec,ü Bourgeois de la colonie. N'est pas encore etabli. 

Bernard. Rouviere. Jean Daniel Krebs. 

5. Novembre 1759. 

Joseph Dreifuss, natif de Berne, age de 26 ans, boucher et maitre 
de danse, de religion reformee, fils de feu Michel Dreyfuss et de Catherine 
Duval, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bernard. Rossal. 

■ 

Matthias Grüne, natif de Kilchberg au pais de Baden, age* de 26 
ans, masson, de religion catholique roraaine, fils de Johann Peter Grüne et de 
Anne Margareta Kuntzen, a prete en langue allemande serment de fidelite\ et 
a ete' recü Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bemard. Rossal. 



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— 105 — 



5. Novembre 1759. 

Peter Materne, natif de Biele, seigneurie de Saarbrück en Alsace, 
age de 20 ans, masson, de religion catholique, fils d'Anthoine Materne et de 
Catherine Bringolen, a prete serment de fidelite en langue allemande et a ete 
re<;ü Bourgeois de la colonie. 

Bernard. Rossal. 

Jacob Seydemann, natif de WesterhofTen dens la comte de Rothen- 
fels, age de 24 ans, masson et tailleur de pierre , de Religion catholique, fils 
de Joseph Seydemann et de Barbara Schmelzin, a prete serment de fidelite en 
langue allemande, et a et£ reqü Bourgeois de la colonie. 

Bernard. Rossal. 

Nicolaus Rousseau, dit Sanssouci, natif de Pontoise, age de 23 ans, 
blancher, de Religion catholique, fils de Nicolas Rousseau et de Marie Barbe 
Gausoin, a prete serment de fidelite et a ete reQÜ Bourgeois de la colonie. 

Bernard. Rouviere. 

7. Novembre 1759. 

David Jullien, potier d'etain, natif de cette ville, age de 25 ans, 
fils de feu Pierre Jullien et de feue Marie Peyric, a prete serment de fidelite, 
et a £te rec,ü Bourgeois de la colonie. Veut s'etablir des qu'il aura gagn£ la 
capacite de Maitrise ici. Produit un certificat de la maitrise des pötiers d'etain 
de Brandebourg du 30. Oct. d. selon lequel il a et£ rec,ü maitre Ielö.May 
1757. dans lad. maitrise. Exp. 

Bernard. David Jullien. 

12. Novembre 1759. 

Joseph Morel, dit Saint Joseph, natif de Bayonne, age de 23 ans, 
tailleur d'habits, de Religion catholique, fils de feu Jean Morel et de Jeanne 
I^aforce, a prete serment de fidelite et a ete recö Bourgeois de la colonie. 

Anthoine Valon, dit Valon, natif de Monlouis en Roussillon, age de 
22 ans, ouvrier en laine, de religion catholique, fils de feu Jaques Valon et 
de Marguerite Bargueil, a pret£ serment de fidelite et a ete recu Bourgeois 
de la colonie. 

12. Novembre 1759. 

Francis Moquet, dit St. Illaire, natif de Naille en Poitou. Juris- 
diction de Laeon, age de 30 ans, drapier, catholique romain, fils de feu Jaques 
Moquet et de Jeanne Rigolet, a prete serment de fidelite et a ete reqü Bour- 
geois de la colonie. 

Nicolas Brion, dit la liberte, natif de Dombale en Verdonnois, age 
de 26 ans, drapier, catholique romain. fils de feu Jean Brion et de Marianne 
Voland, a prete serment de fidelite. et a ete reqü Bourgeois de la colonie. 



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— 10h — 



12. Novembre 1759. 

Franijois Masau. dit bellefleur, natif de Vesine pres de Tonnay en 
Bourgogne, age de 35 ans, cardeur de laine. fils de Jean Masau et de Marie 
Defer, catholique romain, a prete serment de fidelit* et a ete re<;ü Bourgeois 
de la colonie. 

Louis Chevalier, dit Jolicoeur, natif de Brie en Lorraine, age 
de 23 ans, cardeur de laine, catholique romain, fils de Louis Chevalier et de 
Jeanne Terry, a prete serment de fidelite et a ete re«,u Bourgeois de la colonie. 
Le 6. Aout 1767 remis a Chevalier le certificat. 

Louis Roger, dit belle garde, natif de Rouen, age de 25 ans. cardeur 
de laine, catholique romain, fils de fcu Louis Roger et de Caterine Roger, a 
prete serment de fidelite et a ete rec,ü Bourgeois de la colonie. 

Joseph Roger, dit brin d'amour, natif de Sechignan en Languedoc, 
age de 25 ans, maitre a danser, catholique romain, fils de Jaques Roger et de 
Jeanne Colman, a prete serment de fidelite et a et£ rec,ü Bourgeois de la colonie. 

F r a n e, o i s Boulanger, dit va de bonceur, natif de Beauvais en 
Picardie, age de 40 ans, cardeur de laine, catholique romain, fils de feu Pierre 
Boulanger et de Marguerite Gogot, a prete serment de fidelite et a ete re<;ü 
Bourgeois de la colonie. 

19. Novembre 1759. 

Joseph Giro st, natif de Lyon, age de 28 ans, chapellier, catholique 
romain, fils d'Anthoine Girost et de Claudine Vien, a prete serment de fidelite 
et a ete recu Bourgeois de la colonie. 

26. Novembre 1759. 

Charles Babö, dit branche d'or, age de 24 ans, catholique romain, 
natif de Mezieres en Picardie. peigneur de laine, fils de Franqois BabA et de 
Marie Jeanne Doniee, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de 
la colonie. 

FranVois Dumont, age de 32 ans, natif de Dinant en Bretagne, 
faiseur de bas, de religion reformee , fils de Claude Dumont et de Renee de 
Hoie, a preie serment de fidelite et a ete recii Bourgeois de la colonie. 

Anthoine Bosc, dit la rose, natif de Lauvas en Rouergue, age de 
27 ans , ouvrier en laine . catholique romain , fils de Pierre Bosc et de Marie 
Jeanne Cornet, a prete serment de fidelite et a ete re<;ü Bourgeois de la colonie. 

3. Deccmbre 1759. 

Gabriele Massotitre, dit la coüture, tailleur d'habits, natif du 
Bourg de Vijoie en Limosin , age de 37 ans. catholique romain, fils de feu 
Jean Massoutre et de feue Jeanne Massoutre , a prete serment de fidelite et a 
ete recü Bourgeois de la colonie. 



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— 107 — 



Jaques Bourc,eau, dit Bourbonnois , natif de Chatillon dans le 
Bourbonnois , ag6 de 27 ans , Chirurgien , reformc de religion , fils de Jean 
Bourceau et de Marie PligÄt. a prete sennent de fidelite et a ete rec,u Bourgeois 
de la colonie. Exp. le 1. Dec. 1766 gratis, mais mir timbre de 4 gr. 

7. Janvier 1760. 

Jaques Couriol, gantier, natif de cette ville . age de 23 ans, fils de 
feu Jaques Couriol et de Judith Ducros. a, apres lecture a lui faite du serment 
ordinaire, et que par l'attouchement de la main, il a proniis de s'y conformer, 
ete reqö Bourgeois de la colonie, declarant netre point enrolle' et nVtre encore 
etably. voulant setablir a paques prochain. 

Bernard. Rossal. Charton. Jaque Couiiol. 

Bernard Mouillat, dit Sanschagrin, natif de Blanquefort, province 
d'Agen, age de 21 ans, charpentier, a prete serment de fidelitt* et a ete reqü 
Bourgeois de la colonie, il assure qu'il se fait instruire dans la religion reformee. 
pour l'embrasser. 

Bernard. Rossal. Charton. 

14. Janvier 1760. 

Jean Faucher, ouvrier en laine , natif de cette ville , age de 24 ans. 
fils de Gaspar David Faucher, et d'Anne Marguerite Pfeiffern, a, apre"s lecture 
du serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis de s'y 
conformer, ete recfi Bourgeois de la colonie. — Exp. 

11. Fevrier 1760. 

Daniel Bouvier, marchand , natif de cette ville, agt' de 25 ans, fils 
de feu Sieur Jean Bouvier, et de feue Marie Reneault , a, apres lecture a lui 
faite du serment ordinaire. et que par rattouchemcnt de la main il a promis de 
s'y conformer, ete recu Bourgeois de la colonie. (Est decede). 

Bernard. Daniel Bouvier. 

10. Mars 1760. 

Paul Louis Bertrand, marchand, natif de cette ville. age de 36 ans, 
fils de feu Paul Bertrand et de feue Marie Judith Rolar, a, apres lecture h lui 
faite du serment ordinaire, et que par l'attouchement de la main il a promis 
de s'y conformer, ete reru Bourgeois de la colonie. Veut se fixer depuis ce 
jour en cette ville, mais n'exercer commerce que dehors. — Exp. 

Bernard. Rossal. Charton. Rouviere. 

Paul Louis Bertrand. 



— 108 



22. Mars 1760. 

Louis Marlin, dit La Douceur, natif de Chauvan en 1a province de 
Comte Jurisdiction de Döle, age de 30 ans, cuisinier, fils de feu Pierre Marlin 
et de feue Franchise Daniel, catholique romain, a prete serment de fidelite et 
a et£ recü Bourgeois de la colonie. 

Bernard. Louis Marlin. 

24. Mars 1760. 

Jean Batiste Debro. dit l'epine . age de 36 ans , ouvrier en laine. 
natif de Vitri le Francpis , fils de feu Pierre Debro et de feue Marie Jeanne 
Fumet , catholique romain , a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois 
de la colonie. 

Bernard. 

14. Avril 1760. 

Jaques Joseph Demarle, natif de St. Omer, age de 38 ans, cordonnier, 
fils de Louis Joseph Demarle et de feue Marianne Periet , catholique romain, 
a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

Exp. le 9. Decembre 1765, sous la date du 14. April 1760 gratis. 

Bernard. Rossal. 

Barthelemi Pascal, gantier. age de 48 ans, natif de cette ville, fils 
de feu Nicolas Pascal et de feue Anne Rolan , a, apres lecture a lui faite du 
serment ordinaire et que par fattouchement de la main il a promis de s'y 
conformer, ete rec,u Bourgeois de la colonie. 

Bemard. Rossal. 

28. Avril 1760. 

Claude Vincent, inspecteur des meuriers, age de 51 ans, natif de 
Pelassin en Forets, diocese de Vienne en Dauphine, a prete serment de fidelite 
h Sa Majeste et d'obeissance a cette Justice, il est en cette ville depuis le 
15. May 1751 etabli Inspecteur des plantages de meuriers des villes de Magd e- 
bourg et de Neuhaidensieben. 

Bernard. Rossal. Vincent. 

2. Juin 1760. 

B I a i s e B i a , dit Saintamant, natif de St. Didier , diocese du Puy 
en Velai , age de 22 ans , catholique romain , cordonnier , fils de feu Matthieu 
Bia et de Catherine Vocanson , a prete serment de fidelite et a et6 re<ju 
Bourgeois de la colonie. Non marie et non etabli. 

Bernard. Rossal. Rouvierc. 



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— 109 — 



16. Juin 1760. 

Jaques Granier, marchand, natif de cette ville, age de 2l 1 j i ans, fils 
de feu sieur Jean Granier et de feue Marie Assier, a, apres Jecture a lui faite 
du serment ordinaire, et que par rattouchement dt- hi inain, il a promis de s'y 
conformer, ete re<jü Bourgeois de la colonie. 

Bernard. Jaques Granier. 

30. Juin 1760. 

Samuel Cappe, faiseur de bas, natif de cette ville, age de 25 ans, 
fils d'Andre Cappe et de Olirape Gaches, a prete serment de fidelite ä S. Ii. 
et a ete recü Bourgeois de la colonie : son pere a ete soldat et n'a jamais 
ete recü Bourgeois en cette ville devant aucun Magistrat, ils sont tous membres 
de l'Eglize francoise. — Exp. 

Bernard. Rossal. Charton. 

lsaac Jordan, faiseur de bas, natif de cette ville, age de 22 ans, fils 
de feu Jean Jordan et de feue Jeanne Carriere, a, apres lecture a lui faite du 
serment ordinaire et que par rattouchement de la main il a promis de s'y 
conformer, ete recü Bourgeois de la colonie. — Exp. 

Bernard. 

7. Juillet 1760. 

Daniel Dan, distilleur, natif de Halle, age de 64 ans, fils de feu 
Herard Dan et de feue Uranie Artau, a, apres lecture a lui faite du serment 
ordinaire, et que par l'attouchement de la main il a promis de s'y conformer, 
ete re<;ü Bourgeois de la colonie, ayant cidevant ete etabli aud. Halle, et ici 
depuis päques a. c. 

Bernard. Rossal. Daniel Dan. 

4. Aout 1760. 

F r e d e r i c G u i 1 1 a u m e M a 1 1 e i n , dit B ft s e , natif de cette ville, age 
de 22 ans, fils de Jacob Bose et d'Anne Pasche, a, apres lecture a lui faite 
du serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis de s'y 
conformer, ete recü Bourgeois de la colonie. Etabli depuis ce jour declare n'etre 
point enrolle\ Eriedrich Wilhelm Böse. 

Bernard. Rossal. Charton. Rouviere. 

Jacob Hupert, natif de Ungersheim dans le comple Leien, age de 
43 ans, marechal ferrant de sa profession, fils de Nicolas Hupert et de Cathe- 
rine Kühn, catholique romain, a prete serment de fidelite et a ete reqü Bour- 
geois de la colonie. 

Bernard. Rossal. Charton. Rouviere. 



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110 



Johann Gottfried Ode mar. natif de cette ville, age de 22 ans. 
fils de Godefroi Odemar et de Anne Marie Pforbus, a. apres lecture a lui faite 
du serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis de s'y 
conformer, ete re«jö Bourgeois de la colonie: assure n'etre point enrolle. ni 
etabli, mais travaille actuellement ches sa mere. 

Bernard. Rossal. Charton. Rouviere. 

7. Octobre 1760. 

Johann Grftschel, ouvrier en laine. natif de Bezenstein pays de 
Nürnberg, age de 28 ans. fils de Johann Groschel et de . de 

religion Lutherienne, a prete serment de fidelitt 1 et a eKe rec,ü Bourgeois de 
la colonie. Est decede. Exp. 

Rossal. 

13. Octobre 1760. 

Jean Pierre Laurens, tailleur d'habits, natif de Neuhaidensieben. age 
de 29 ans, fils de feu Pierre Laurens et de fevie Marie Pradain, a prete ser- 
ment de fidelite et a ete' rec/i Bourgeois de la colonie. Veut s'etablir cette 

semaine. Rossal. Jean Pierre Laurens. 

Etienne Cossonel, ne a Hameln, gantier. fils de Etienne Cossonel 
et de Marie Regnol, a prete serment de fidelite et a ete recö Bourgeois de la 
colonie veut s'etablir et se marier en cette ville. 

10. Novembre 1760. 

Jean Jaques C u n y . marchand , natif de cette ville . age de 24 ans. 
fils de Sieur Jaques Cuny et de Dlle. Marie Sechehaye. a, apres lecture a lui 
faite du serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis de 
s'y conformer, ete reqü Bourgeois de la colonie. 

Bernard. Rossal. Jean Jaques Cuny. 

24. Novembre 1760. 

Jaques Eyraud, perruquier, natif de cette ville, ag£ de 24 ans. Iiis 
de feu Jacob Eyraud et de feue Waltern, a, apres lecture a lui faite en langue 
allemande du serment ordinaire, et que par Tattouchement de la main, il a 
promis de s'y conformer, ete reqü Bourgeois de la colonie ; declarant n'etre 
point enrolle. Veut s'etablir pAques prochaine. Exp. 

Bernard. Rossal. Jaque Erc. 

Jean Zacharie Coste, teinturier , natif de cette ville, age de 25 ans, 
fils de Dominique Coste et de feue Marianne Coste, a, apres lecture a lui faite 
du serment ordinaire, et que par l'attouchement de la main, il a promis de s'y 
conformer, ete re^u Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bernard. Rossal. Jean Zacharie Coste. 



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— 111 — 



24. Novembre 1760. 

Pierre Simeon, le 3. masson, natif a la ville neuve, age de 24 ans, 
Iiis de feu Joseph Simeon et de Sara Brun, a, apres lecture Ii lui faite en langue 
allemande du serment ordinaire et que par lattouchement de la main il a promis 
de s'y conformer, ete recu Bourgeois de la colonie. Declarant n'etre pas 
cnrolle. — Exp. 

Bernard. Rossal. 

15. Decembre 1760. 

Raimond Coramrnjon, perruquier , natif de Macon en Bourgogne, 
age de 25 ans, eatholique romain . fils de Emilian Guillaume Commercon et 
de feue Francoise Bruye , a prete serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois 
de la colonie ; declarant etre ici depuis 8 mois, et veut s'etablir desqu'il aura 
recü les lettres d'apprentissage de macon qu'il attend tous les jours. 

Bernard. Rossal. Rouviere. 

19. Jan vier 1761. 

Guillaume Joseph Ruel, natif de Brusselles, age de 31 ans, peig- 
neur de laine, fils de feu Nicolas Philippe Ruel et de feue Marie Therese 
Devilars, eatholique romain. a prete serment de fidelite et a ete recu Bour- 
geois de la colonie. 

Bernard. Charton. 

23. Fevrier 1761. 

1 s a a c P 1 u q u e t , natif de cette ville, age d'environ 30 ans, serrurier, 
Iiis de feu Pierre Pluquet et de feue Catherine Bussen, a. apres lecture h lui 
faite du serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis 
de s'y conformer. ete rec,u Bourgeois de la colonie, assurant n'etre point 
enrolle. Exp. 

Bernard. Charton. lsaac Pluquet. 

16. Mars 1761. 

Heinrich Schüller, marohand, natif de Bernbourg, age de 30 ans, 
fils de feu Heinrich Schüller et de Marguerite Warlichen, de religion Luthe- 
rienne, a prete serment de fidelite en langue francoise et a ete recu Bourgeois 
de la colonie. Veut s'etablir a päque prochaine. Exp. 

Bernard. Rossal. Henry Schuller. 

Joseph Biancone, marchand, natif de Lugano, Canton de Lucerne 
en Suisse, age de 30 ans, fils de Charles Biancone et de Barbara 
eatholique romain, a prete serment de fidelite en langue francoise et a ete 
recü Bourgeois de la colonie. Veut s'etablir apres la foire de Jubilate de 
I^eipzig. Exp. 

Bernard. Rossal. Joseph Biancone. 



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— 112 — 



Johann George Maybaum, faiseur d'aiguilles pour le metier a bas, 
natif de Berlin, fils de feu Jean George Maybaum et de Louize Charlotte 
Deesen, de religion Lutherienne, a en langue allemande prete serment dt 
fidelite et a ete ree,ü Bourgeois de la colonie. etabli en cette ville depuis 
un an. Exp. 

Rossal. Johann George Meybaum. 

George Christoph Paulus, faiseur de bas, natif de Marpurg, fils de 
feu Anthoine Paulus et de Sophie Marie Buchmann, de religion Lutherienne, 
a en langue allemande prete serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois de 
la colonie. Veut s'etablir le 1. Janvier a. c. Exp. 

Rossal. George Christoph Paulus. 

30. Mars 1761. 

Andreas Lentz, natif de Zippel, fils de feu Caspar Lentz, qui demeuroit 
a Carith en Saxe , dt' religion Lutherienne , a prete serment de fidelite en 
langue allemande , et a et£ recu Bourgeois de la colonie. Led. Lentz a servi 
en cette ville comme cocher durant 12 ans. assurant n'avoir ete enrolle ni 
re(ju aueun pass d'enrollement. — Exp. 

Bernard. Rossal. 

20. Avril 1761. 

Jean Jaques C lernen, natif de Beelitz, age de 26 ans, cordonnier, 
fils de George Clemen et de Sophie Gesnern, de religion Lutherienne, a prete 
serment de fidelite, en langue allemande et a ete re<*ü Bourgeois de la colonie, 
veut s'etablir le plutot possible. Exp. 

Johann Gottlob Koch, natif de Zittau , age de 28 ans , orfevre. fils 
de feu Johann Martin Koch et de Marie Elizabeth Trenckler , a prete serment 
de fidelite en langue allemande, et a ete recü Bourgeois de la colonie. Est 
de religion Lutherienne, veut s'etablir h St. Jean a. c. Exp. 

Bernard. Charten. Rouviere. 

29. Juin 1761. 

Jean Paris, marchand , natif de cette ville, age de 20 ans et demi, fils 
de feu Jaques Paris et de Marie Anne Vieux , a, apres lecture k lui faite du 
serment ordinaire et que par l'attouchement de la main il a promis de s'v 
conformer, ete reqü Bourgeois de la colonie . declarant n'etre point enrolle, 
etabli depuis ce jour. — Exped. 

Bernard. Jean Paris. 

27. Jufflet 1761. 

Heinrich Werner, natif de Waldbrunshausen pr£s de DudersUdt. 
catholique romain, cidevant soldat au regiment de jung Stutterheim, apres avoir 
prete" serment en langue allemande, a ete reqü Bourgeois de la colonie, 
icelluy etant a present invalide, et ayant par contrat du 25. du cour. achete 
pour 1360 Thlr. la maison de Bartheiemi Pascal. 

Bernard. Charton. Rouviere. 



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27. Juillet 1761. 

Johann Conrad Fr it sehe, Lutherien, depuis environ 20 ans, maitre 
drapier incorpore dans le corps des drapiers, natif de Wal Ihausen pres Sanger- 
hausen en Thuringe, a habit£ ici a la Thurm-Schantze durant 20 ans, et s'est 
habitue en ville depuis trois semaines, a prete serment de fidelit£ a S. M. en 
Iangue allemande, et a ete regü Bourgeois de la colonie. — Exp. 

Bernard. Charton. Rou viere. 

9. Novembre 1761. 

Johann Daniel Kautsch, de religion Lutherienne, natif de Dresden, 
conipagnon cordonnier, a prete serment de fidelit£ en langue allemande, et a 
ete recu Bourgeois de la colonie. V. actes au sujet des allemands reciis 
Bourgeois de la colonie, fol. 33. — Exp. 

Bernard. Charton. Rouviere. 

12. Novembre 1761. 

Jean Frederic Chappe, taiileur d'habits, natif a Gransee dans la 
Mittelmarck, fils de Paul Chappe, cidevant Chirurgien dans le Regiment du 
Prince de Prusse, apresent Bourguemaitre et Cämmerer a Gransee, et de feue 
Catherine Elizabeth Walterstorff, sond. Pere d'orgine franeoise et de religion 
reformee, de mfme que led. Jean Frederic Chappe, apresent au Service de 
l'envoye de Hesse, Mr. <le Hochstetten a en consequence du consentement de 
ce dernier de ce jour, produit en original, voulant icelui s'etablir ici, a apres 
la prestation du serment en langue allemande ete re<jü Bourgeois de la colonie. 

Ex P- Bernard. 

11. Janvier 1762. 

Jean Lesage, natif de cette ville, age de 25 ans, marchand, filsdefeu 
George Urbain Lesage et de Marie Vieux a, apres lecture a lui faite du ser- 
ment ordinaire, et que par l'attouchement de la main il a promis de s'y con- 
f ormer, ete re9Ü Bourgeois de la colonie assurant n'etre point enrolle. Exp. 

Bernard. Vierne. Charton. Rouviere. 

Jean Lesage. 

Anthoine Dulac, natif de Villeneuve d'Agion en Guienne, age de 
25 ans, teinturier, fils de feu Pierre Dulac et de Marie Theoly, catholique 
romain, a et^ recfi Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le serment 
ordinaire. 

Louis Berne, natif de Lion, age de 32 ans, chapellier, fils de defunts 
Claude Berne et de Therese Gignies, catholique romain, a ete recü Bourgeois 
de la colonie, apres avoir prete le serment ordinaire. 

Bernard. Vierne. Charton. 



8 



— 114 - 

Louis Claro. natif de Conde en Hainaut, age* de 28 ans, Chirurgien, 
fils de Louis Claro et de Marie Franchise Ledur, catholique romain, a ete 
ret;ü Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le serment ordinaire. Exp. 
Bernard. Vierne. Louis Claro. 

18. Janvier 1762. 

Jacob Fournier. natif de Cassel en Hesse, age de 25 ans, rubannier, 
fils de Joseph Fournier et de feue Elizabeth Berquin, a prete serment de 
fidelite et a ete re<;ü Bourgeois de la colonie. 

Le 22. Aout 1771 delivre certificat proper. 

Bernard. Vierne. 

Jean Batiste Chausson, natif de Joulavillc en Bourgogne, peigneur 
de laine, age de 27 ans, fils de Jean BAtiste Chausson et de feue Barbe Guigne, 
catholique romain, a prete serment de fidelite et a £te requ Bourgeois de la 
colonie. Exp. le 15. Novbr. 1769. 

Bernard. Vierne. 

25. Janvier 1762. 

Jean Batist Inet, natif de Paris, cardeur, age de 30 ans, a dit etre 
enfant trouve, catholique romaine, a prete serment de fidelite et a ete recü 
Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bernard. Ckuuton. Rouviere. 

29. Mars 1762. 

Frantz Kuba, natif de Buschtiarat dans la seigneurie de Tuschkeiler 
en Boheme, age de 20 ans, fils de feu Andre Cuba et de Loude Milen, ca- 
tholique romain, cidevant cannonier dans la compagnic du capitaine Theisinger, 
au Service des Autrichiens, a prete" serment de fidelite en langue allemande, et 
a ete recXi Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bernard. Vierne. 

19. Avril 1762. 

Martin Ruff, natif de KirchdorfT, seigneurie de Fürstemberg en Swabe. 
cordonnier, age de 34 ans, fils de Joseph Ruff et de Catherine Wegengnm. 
catholique romain , a ete re<jü Bourgeois de la colonie , apres avoir prete le 
serment ordinaire en langue allemande , en consequence de la permission du 
gouvernement. V. acte des pris. de guerre fol. 51. Exp. 

Bernard. 

Caspar Reiss, natif de Culmbach , peigneur de laine, ag£ de 24 ans, 
fils de feu Albrecht Reiss et de Marguerite Gertraudin, a ete rec,ü Bourgeois de 
la colonie apres avoir prete le serment ordinaire en langue allemande, en 
consequence de la permission du gouvernement. V. actes des pris. de guerre 
f. 54. De Religion Lutherienne. Exp. 

Bernard. 



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i 



115 



23. May 1762. 

Pierre Louis Lapierre, natif de Lion , cordonnier , age de 22 ans, 
fils de Guillaume Lapierre et d'Elizabeth Maiendel, catholique romain, a prete 
serment de fidelite et a ete rec/i Bourgeois de la colonie , a ete^ cidevant 
Bourgeois de la colonie francoise de Neuhaidensleben depuis St. Michel 1761. 

Bernatd. 

2. Aout 1762. 

Johann Wildt, natif de Hassen, au Baillagc de Pfaffenhoffen en Ba- 
viere, peigneur de laine, age de 36 ans, fils de defunts Johann Wildt et de 
Kunigunde , catholique romain, a £te rec,ü Bourgeois de la colonie, 

apres avoir prete serment ordinaire en langue allemande en consequence de la 
permission du gouvernement. V. acte de pris. de g., f. 5^. Exp. 

Vierne. Rouviere. 

9. Aout 1752. 

George Schwartz, natif de Fittersdorff en Moravie, meunier, age de 
38 ans, fils de defunts Andre Schwartz et d'Anne Tittmar, catholique romain, 
a ete rec,ü Bourgeois de la colonie apres avoir prete" le serment ordinaire en 
langue allemande, en consequence de la permission du gouvernement. Aux 
actes des pris. de guerre, fol. 61. Exp. 

Vierne. Rouviere. 

16. Aout 1762. 

Pierre Eyraud, penuquier, natif de cette ville, age de 25 ans, fils de 
feu Jacob Eyraud et de feue Dorothee Catherine Walckern, a prete le serment 
de fidelite et a ete reeu Bourgeois de la colonie en consequence du Conge 
aecorde par Mr. le colonel de Bonin du 11. d. — icelui voulant s'etablir de sa 
profession de penuquier. Exp. 

24. Septcmbre 1762. 

Elie Palis, faiseur d'eguilles pour le metier en bas, natif de Neu- 
haldensleben, age de 28 ans, fils de feu Charles Palis et de feue Cläre Reinecken, 
a prete serment de fidelite, et a ete ree,u Bourgeois de la colonie, assurant 
n'avoir point de Pass d'enrollement voulant s'etablir dans peu, et «lont il fera 
alors sa declaration. Exp. 

Bernard. Vierne. Elie Palis. 

4. Octobre 1762. 

Johann George Kurtz, tailleur d'habits. natif de Stuttgard, age de 

27 ans, de religion Lutherienne, fils de feu Thomas Kurtz et de feue Anne 

Marie , a prete serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie. 

Travaille encore comme eompagnon et vouloit desqu'il Ini sera possible <Ie- 

venir maitre. Exp. .. ... m 

1 Bei nanl. \ lei ne. 

8* 



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25. Octobre 1762. 

Joseph Messriegler, natif de Fulde, age 1 de 19 ans, catholique 
romain, savetier, fils de Balteser Messriegler et de feue Catherine Elizabeth 
Penz, a ^te reqü Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le serment ordinaire 
en langue allemande. V. acte des allem, recüs Bourgeois f. 35. 

29. Novembre 1762. 

Pierre Sujol, faiseur de bas. natif d'Alais en Sevennes, age de 30 ans, 
de religion reformee. fils de Michel Sujol et de Jeanne Sauge, a prete serment 
de fidelite et a £te reqü Bourgeois de la colonie. Est etabli depuis le 
1. Octobre a. c. Exp. 

Bernard. Vierne. 

13. Decembre 1762. 

Johann MQller, boulanger, natif de Kirchenbach, pres de Forchheim 
dans le Bamberg, fils de feu Johann Müller et Barbara Ditthornin , de religion 
Lutherienne, a ete recjft Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le serment 
ordinaire en langue allemande. V. acte des allem. rec,üs Bourgeois f. 36. — 
Exp. le 4. Juillet 1770. 

Bernard. 

17. Janvier 1763. 

George Schmückt! , cuisinier, natit de Esricht pres d'Amberg au haut 
Palatinat, catholique romain, fils de feu Hans Schmücker et d'Eva 
a ete reqü Bourgeois de la colonie, apres avoir prete serment en langue alle- 
mande. V. acte des pris. de g. f. 70. Exp. 

Bernard. Charton. 

24. Janvier 1763. 

Henry Pelet, marchand, fils de Henry Pelet et de Susanne Judit Pelet, 
n^e Garnault, age de 32 ans, apres lecture a lui faite du serment ordinaire par 
rattouchement de la main a ete recü Bourgeois de la colonie et a promis de 
satisfaire. Bernard. Charton. Henry Pelet. 

14. Fevrier 1763. 

Heinrich Beseke. cidevant soldat dans le regiment de Borck d'ici, 
natif de Wellen, de religion Lutherienne, age de 44 ans, a ete recü Bourgeois 
de la colonie. apres la prestation du serment ordinaire. Exp. 

Bernard. Charton. 

22. Fevrier 1763. 

Pierre Labry, marchand, natif «le cette ville, age de 26 ans. fils de 
feu Pierre Labry et de Anne Marie Bischoffen, apres lecture ä lui faite du 
serment ordinaire et par rattouchement de la raain a ete re<jü Bourgeois de 
la colonie. 



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117 — 



Jean Jaques Going, marchand, natif de cette ville, age de 257g ans, 
fils de feu Jean Coing et de feue Susanne Deleuze, apres lecture a lui faite 
du serment ordinaire et par l'attouchement de la main a öte reqü Bourgeois 
de la colonie. ßemard. Vieme. 

Piene Labry. Jean Jaques Coing. 



3. Mars 1763. 

Heinrich Wichmann, fripier, natif de Stralsund, age de 32 ans, fils 
de feu Jacob Wichmann et d'Elisabeth Catherine Puschel, de la religion ca- 
tholique romaine. a, apres la prestation du serment ordinaire, ete recü Bourgeois 
de la colonie. Exp. 

7. Mars 1763. 

Erhard Just, cordonnier, natif de Custrin. age de 27 ans, fils de feu 
Joh. Erhard Just et de Marie Elizabeth Kttzen, de religion Lutherienne, a, apres 
la prestation du serment ordinaire, ete recü Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bernard. 

Ernst Gottlieb Schreiber, cordonnier. natif de Breslau, age de 32 
ans, fils de Johann Schreiber et de feue , de religion Lutherienne, 

a, apres la prestation du serment ordinaire, ete reqü Bourgeois de la colonie. Exp. 

Alexandre Eglizc, dit Chiesa. ouvrier en laine, natif de Milan, 
age de 28 ans, fils de feu Eugene Eglize . de religion catholique romaine, a, 
apres la prestation du serment ordinaire, ete recü Bourgeois de la colonie. 



14. Mars 1763. 

Jean Batiste Lajoie, ouvrier en laine, natif de Reims en Cham- 
pagne, age de 22 ans, fils de feu Nicolas Lajoie et de Perette Marquet, ca- 
tholique romain, a, apres la prestation du serment ordinaire, ete recü Bourgeois 
de la colonie. Le 23. Fevrier 1767 en a ete delivre certificat. Exp. 

Andreas Lindenheim, negociant en galante rie, natif de Luxembourg, 
catholique romain, fils de feu Anthon Lindenheim et de feue Marguerite 
, a, apres la prestation du serment ordinaire, ete reqü Bourgeois de 
la colonie. Le 3. Octobre 1774 en a ele delivre certificat a Mr. le Major de 
Romberg. Exp. 

Ernst Gotthard, ouvrier en laine, natif d'Erfurth, catholique romain, 
age de 39 ans, fils de feu Johann Conrad, Erfurth, a, apres la prestation du 
serment ordinaire, ete recü Bourgeois de la colonie. Exp. 



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21. Mars 1763. 

Jaques Urbain, maitre h danser. natif de Möns en Hainaut, age de 
30 ans, de religion catholique romaine. fils de defunts Paul Urbain et de 
Florence Gossiau, a, apres la prestation du serment ordinaire, ete reeu Bour- 
geois de la colonie. Exp. Bernard 

22. Mars 1763. 

Johann Christian Just, jardinier, de religion Lutherienne, natif de 
Stöcke pres d'Ellrich, a, apres la prestation du serment ordinaire en langue 
allemande, ete ree,ü Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bernard. 

29. Mars 1763. 

Matthias Schwoboda, cuisinier, natif de la ville de Strebitsch en 
Moravic, age de 30 ans, catholique romain, fils de feu Martin Schwoboda et 
de Elizabeth , a, apres la prestation du serment ordinaire en langue 

allemande, ete reeu Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bernard. 

11. Avril 1763. 

Benjamin Hentz, eouteiller, natif de Berlin, age de 25 ans, fils de 
feu Samuel Hentz, natif de Berne, de religion reformee, decede a Berlin, et 
de Anne Philippin, a prete serment de fidelite et a ete reeu Bourgeois de la 

colonie. Exp. Bernard. Charton. Rouviere. 

25. Avril 1763. 

Andreas Gissau, tailleur dhabits, de religion Lutherienne , natif de 
Sandau, fils de feu Andreas Gissau et de feue Catherine Damm a prete .serment 
en langue allemande et a ete re^u Bourgeois de la colonie. Exp. 

N i c o 1 a u s Schreck, peigneur de laine, de religion catholique romaine, 
natif de Mayence, fils de Philipp Schreck et de Catherine , a prete 

serment de fidelite en langue allemande et a ete re<;u Bourgeois de la colonie. 
Exp. Bernard. 

9. May 1763. 

Bruno Pichot, natif de Pondevaux en Bresse , catholique romain, cn- 
seignant la langue franqoise , fils de defunts Benoit Pichot et Marie Bussy , a 
prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois. Exp. 

Bernard. 

Johann Heinrich Strodtmann, natif de Munster, catholique romain. 
menusier, fils de feu Anthon Strodtmann et de feue Margarete Afibite, a prete 
serment de fidelite et a ete reeu Bourgeois. Exp. 



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— 119 — 



6. Juin 1763. 

Johann AugustRosenberg, nalif de Hornburg, de religion Lutherienne, 
tailleur de sa profession, fils de Gottfried Rosenberg et de 
Hohtop. Exp. 

Johann Heinrich Lohe, natif de Groningen, de religion Lutherienne, 
tailleur d'habits de sa profession , fils de Johann Heinrich Lohe et de Johanne 
Sophie Hartmanns, ont pret£ serment de fidelite en langue allemande et ete 
reeü Bourgeois de la colonie. Exp. 

27. Juin 1763. 

Johann Caspar Zimmermann, natif de la ville neuve dici . fils de 
Johann Joachim Zimmermann et de Marie Catherine Schmidt . de religion 
Lutherienne , faiseur de bas de sa profession , a prete serment de fidelite en 
langue allemande et a ete recn Bourgeois de la colonie franeoise. Exp. 

30. Juin 1763. 

Eberhard M e n g e 1 , negociant, natif de Reich Sachsen au pais de Hesse- 
Darmstadt , de religion Lutherienne , fils de feu Johannes Mengel et de feue 
Christina Seyffeling, a prete serment en langue allemande et a ete recü 
Bourgeois de la colonie franeoise. Exp. 

6. Juillet 1763. 

Charles Letell ier, distillateur-parfumeur, natif de Luneville en Lorraine, 
de religion catholique romaine, fils de feu Francois Letellier et de feue 
Genevieve Roger, a prete serment de fidelite et a ete rec,ö Bourgeois de la 
colonie franeoise. Exp. 

11. Juillet 1764. 

Johann Gottfried Fromme, jouailler, natif d'ici, fils de feu le Cämmerer 
du Dhome Wilhelm Conrad Fromme et de feue Breinacker, a 

prete serment en langue allemande et a ete reeu Bourgeois de la colonie 
franeoise. - Mort. Exp. Bernard. 

31. Octobre 1763. 

George Christoph Bosse, cordonnier , natif de Werben , dans la 
vielle marche, fils de feu George Christoph Bosse et de feue , 
de religion Lutherienne, a prete serment de fidelite et a ete re^ü Bourgeois 
de la colonie franeoise. Exp. 

Bernard. 

21. Novembre 1763. 

Johann Gottfried He in ecke, boulanger , natif de Mehring pres 
d'Aschersleben au pais d'Anhalt-Dessau, de religion reformee . fils de Johann 
Peter Heinecke et de feue Anne Elizabeth Nortmann , a prete serment de 
fidelite en langue allemande et a ete reeti Bourgeois de la colonie. mort. 

Bernard, Charton. Rouviere. 



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13. Fevrier 1764. 

Gottfried En gel mann, natif de Kieh), ouvrier en laine, de religion 
reformee , fils de feu Michel Engelmann et de feue Clara Lüdecken . a prete 
serment de fidelite en langue allemande et a ete recu Bourgeois de la colonie. 
S'est etabli il y a 15 mois. Exp. 

20. Fevrier 1764. 

Jean Jaques Drouin, natif de Halle, age de 29 ans, gantier de sa 
profession, fils de feu Jean Jaques Drouin et de feue Eve Marie Sciurus. a prete 
serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie. etabli depuis le 
1. du courant. 

Bernard. Charton. 

25. Fevrier 1764. 

Johann Jacob Volpert, tailleur d'habits , age de 25 ans. fils de 
defunts Johann Baltazar Volpert et Anne Veronica Stutzin, natif de Ehrings- 
hausen au pais de Hesse - Darmstadt . a prete serment de fidelite en langue 
allemande et a ete rec,u Bourgeois de la colonie. Exp. 

2. Avril 1764. 

Pierre Arlaud, fabriquant en bas, natif de cette ville, age de 26 ans. 
fils de Jacob Arlaud et de feue Jeanne Perrin , a, apres lecture a lui faite du 
serment ordinaire et par l'attouchement de la main , ete rec/i Bourgeois de la 
colonie. 

Antoine Ouas, faiseur de bas, natif de Mondidier en Picardie, age de 
33 ans, catholique romain. fils de feu Eloic Ouas et de Anne Davene, a prete' 
serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie. Exp. 

Bemard. Rouviere. 

9. Avril 1764. 

David Andre, cordonnier, natif de cette ville, age de 32 ans, fils de 
feu Anth. Andre et de Anne Horn, a, apres lecture h lui faite du serment ordinaire 
et par l'attouchement de la main, ete re^u Bourgeois de la colonie. Exp. 

14. May 1764. 

Jean Guillaume La teile, gantier, natif de Halberstadt, age de 25 ans. 
fils de feu Henry LateUe et de defunte Charlotte Witten, a prete serment de 
fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie. 

16. Juillet 1764. 

Jean Jaques Roux, negociant en bois, natif de cette ville, fils de 
Jaques Roux et de Louise Roux , a, apres lecture du'serment ordinaire et par 
l'attouchement de la main, ete recu Bourgeois de la colonie. — Mort. 



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27. Acut 1764. 

Marcian Coste. chapellier, natif de Tortonne en Piemont, age de 26 
ans, chapellier de sa profession, catholique romain. fils de Jean Batiste Coste 
et de Marthe Marie Moral, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois 
de la colonie. Le 15. Juillet 1767 delivre certificat. Mort. 

3. Septembre 1764. 

Anthoine Dumoulin, enseignant la langue francolse catholique 
romain, natif de Liege, age de 33 ans, fils de feu Anthoine Dumoulin et de 
feue Gertrade Jamhoie, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de 
la colonie. 

5. Novembre 1764. 

Jean Merckels. catholique romain. maltre de langue Francoise, age 
de 34 ans, natif de la ville de Luxembourg, fils de Jean Merckels et de Anne 
Meyer, a prete serment ordinaire et a £te recü Bourgeois de la colonie. 

Bernard. 

21. Janvier 1766. 

Joachim Dietrich Lei lieh, de religion Lutherienne, age de 26 ans, 

natif de Pankow dans le Prigniz, fils de feu Dietrich Lellig et de feue Eve 

Catherine Schmidten, a prete le serment ordinaire et a ete recü Bourgeois de 

la colonie. Mort. . 

Beinard. 

IL Fevrier 1765. 

Johann Heinrich Martin Hamann, natif de Dannekau au Baillage 
de Gommern, tailleur d'habits de sa profession, de religion L^utherienne, fils de 
feu Michel Hamann et de feue Susanne Pipern, a prete serment de fidelite et 
a ete rec.ii Bourgeois de la colonie. Mort. Exp. 

Bernard. 

3. Juin 1765. 

Christoph lsaac Odemar, natif d'ici, age de 25 ans, boutonnier de 
sa profession, fils de Jean Godefroi Odemar et de feue Anne Marie Pforbus, 
a, apres lecture du serment ordinaire et par l'attouchement de la main, ete 
rec,ü Bourgeois de la colonie. Kxp. 

12. Aout 1765. 

Johann Friedrich Weber, natif de Bourg, age de 32 ans, meunier 
de sa profession, de religion Lutherienne, fils de feu Johann Friederich Wilhelm 
Weber et de Anne Marguerite Schwartzkopff, a prete serment de fidelite en 
langue allemande et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

Le 20. Septembre 1765 Weber a ete decharge de son serment vu qu'il n'est 
etranger et que probablement le Mag. allem, porteroit plainte de sa reeeption. 



— 122 — 



Johann Gottfried Gftbler. natif dt Leipzig, age de 36 ans. tissc- 
rand ou ouvrier travaillant a Ia navette, de religion Lutherienne. fils de feil 
Zacharee Göbler et d'Anne Rosine Petschin. a prete sernient de fidelite et a 
ete en consequence du Resc. de la Chambre du 22. Juillet a. c. ete re^ü 
Bourgeois de la colonie. 

1. Octobre 1765. 

Christoph Friedrich Sudhoff, jardinier, l.atif de Helmstedt, age 
de 42 ans, fils de feu Krnst Christoph Sudhoff et d'Anne Marie Lindemannen. 
a en langue allemande prete le serraent ordinaire et a ete recu Bourgeois 
de la colonie. 

21. Octobre 1765. 

Johann Andreas Kermes, natif d'Apolda Saxe-Weymar, serrurier 
de sa profession. age de 66 ans. de religion Lutherienne. et son fils (Kxp.) 

Johann Christian Matthias Kermes, natif du meme Heu et de 
nurae profession. age de 23 ans. ont apres Ia prestation du serment ordinaire 
en langue allemande ete recus Bourgeois de la colonie. E\p. 

25. Octobre 1765. 

A n t h o i n e AsmiD, natif de Clairmont de Lodeve en Languedoc, 
cardier de sa profession. age de 35 ans. fils d'Antoine Asman et de Magdeleine 
Lhermet. catholique romain. a prete serment et a ete recu Bourgeois de la colonie. 

9. Decembre 1765. 

Jean Marc Pascal, cl apelier, natif d'ici. age de 26 ans. fils de sieur 
Jaques Pascal et <Ie feue Marie Rachel Maquin. a, apres lecture h lui faite du 
serment ordinaire par l'attouchement de la roain. ete recu Bourgeois de la 
colonie. * 

Exp. certificat le 10. Oct. 1766. Mort. 

16. Decembre 17cö. 

Abraham Schardt. natif de cette ville. faiseur de ba> de sa profession. 
fils de feu George Philipe Schar dt et de Susanne Marie Papin, a prete serment 
de fidelite et a ete res'ü Bourgeois de Ia colonie. Exped. 

17. Fevrier 1766. 

Denis Lern er. natif de liege, cordonnier de sa profession. age de 23 
ans. Hb de feu Lambert Lemer et de Jeanne Btassard. catholique romain, 

a prete sennent de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie. Mort. 

2$. Avril 1766. 

Jaques Guibal, natif de cette ville. ouvrier en laine. fils de feu 
Jaques Guibal et de feue Rachel Dumas, a. apres lecture a lui faite du ser- 
ment ordinaire. par fattouchement de la main ete rec,ü Bourgeois de la colonie. 
Kxp. Vieme. Rouviere. 



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— 123 — 



12. May 1766. 

Pierre Cuny, natif de cette ville, niarchand, Iiis de sieur Jaques Cuny 
et de feue Dlle. Marie Girost, a, apres leeture a lui faite du serment ordinaire, 
par rattouchement de la mahl ete reqü Bourgeois de la colonie. Exp. 

29. Septembre 1766. 

Frederic Samuel Weiskopff, peigneur de laine. age de 21 ans, 
fils de Jean Jacob Weiskopff, aussi peigneur, et de Susanne Marie nee Sper- 
lingen, natif de Magdebourg, a prete le serment de fiddite et a ete recu 
Bourgeois de la colonie. Exp. 

d'Ammon. 
2. Mars 1767. 

Barth elemi Birnau, meunier de sa profession, natif de Laude dans 
le Wurzburg, age de 27 ans, fils de feu Ambroise Birnau et de Catherine 
, catbolique romain, a ete" recfi Bourgeois de la colonie apres avoir 
prete le serment ordinaire. Exp. 

d'Ammon. Rouviere. Cuny. 

9. Mars 1767. 

Heirnicb Werner, natif de Barby, age de 24 ans. potier de sa pro- 
ession, de religion Lutherienne, fils de Christian Werner et de feu Marie 
Elizabeth Schumann, a prete serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de 
la colonie. Exp. d'Ammon. Rouviere. Cuny. 

16. Mars 1767. 

Samuel Grunewitz, natif de Thorn, age de 27 ans, de religion 
Lutherienne, menusicr de sa profession, fils de Johann Grunewitz et de Marie 
Esther , a prete le serment ordinaire et a ete reqü Bourgeois 

de la colonie. d'Ammon. Rouviere. Cuny. 

Grunewitz ayant declare. ne pouvoir ni monter, ni payer la garde, sa 
lettre de Bourgeoisie a ete retirce et annullee le 28. Avril 1778. 

Kessler. 

13. Avril 1767. 

Robert Guelleot, blancher de sa profession, age de 30 ans, natif de 
Guingamp en hasse Bretagne, fils de feu Pierre Guelleot et de Ivone Presse, 
catholique romain. a prete serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la 
colonie fran^olse. Exp. gratis. 

d'Ammon. Rouviere. Cuny. 

11. May 1767. 

Johann David Weber, cordonnier, age de 46 ans, natif de Danzig, 
de religion Lutherienne, fils de feu Johann Friderich Weber et de feue Marie 
Elizabeth Tummeding, a prete serment de fidelite et a ete recu Bourgeois 
de la colonie franeoise. Exp. 

d'Ammon. 



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— 124 — 



20. Juillet 1767. 

Johann Gottlieb Polle, natif de Nordhausen, tonnelier de sa pro- 
fession, age de 36 ans, de religion Lutherienne, fils de feu Martin Christoph 
Polle, a prete serment en langue allemande et a ete rec,ü Bourgeois de la 
colonie. Kxp. d . Ammon 

Mort Ie 8. Juillet 1785. 

19. Octobre 1767. 

Franko is Thimoleon Lefevre. natif de Paris, traiteur, age de 
47 ans, de religion catholique romaine, fils de feu Johann Henri Lefevre et de 
feue Marguerite Lefrere, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois 
de la colonie francoise. Exp. 

d'Ammon. 
29. Fevrier 1768. 

Pierre Descours, natif de eette ville. savonnier de sa profession, 

age de 26 ans, fils de feu Pierre Descours et de feue Marie Du Corbier, a 

prete serment de fidelite et a ete reeü Bourgeois de la colonie. Exp. 

d'Ammon. Vierne. Rouviere. Cuny. 

11. Avril 1768. 

Johann Christoph W e g m an n , natif de Ulm, age de 32 ans, de 
religion 'Lutherienne, fils de feu Johann Christoph Wegmann et de Marie Doro- 
thee Schmaltzigern, a en langue allemande prete le serment ordinaire et a ete 
rec,Q Bourgeois de la colonie francoise d'ici. Exp. 

d'Ammon. Rouviere. Cuny. 

Loge chez le Sr. Vien. 

15. Avril 1768. 

Heinrich Andreas S t ö t e r . natif de Heyet sdorrT au Duche de Brun- 
swig, age de 49 ans, fils de feu Heinrich Stotel, et de feue Funcken, 
a en langue allemande prete le serment ordinaire et a ete rec-ü Bourgeois de 
la colonie franeoire d'ici. 

d'Ammon. Vierne. Cuny. 

Loge dans la Kleine Petersstrasse dans la maison Rohr, neant. 

25. Avril 1768. 

Paul A n s a 1 m y , natif de Panne, age de 30 ans, ouvrier en Plätre, de 
religion catholique romaine, fils de Barthelemy Ansalmy et de Pauline Barbier)', 
a en langue francoise prete le serment ordinaire et a ete recü Bourgeois de la 
colonie francoise d'ici. Exp. 

d'Ammon. Rouviere. Cuny. 

Loge au (iriffon. 



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— 125 - 



14. Novembre 1768. 

Johann Meyer, Journalier, natif de Walwitz au Baillage de Gommern, 
ag£ de 29 ans, Bis de Johann Meyer et de Elizabeth , de religion 

Lutherienne, a prete sennent de fidelite en langue allemaude et a ete re<;ü 
Bourgeois de la eolonie francoise. Exp. le 14. Nov. 1768. 

d' Amnion. 

3. Avril 1769. 

Valentin Christian Toeleke. Chirurgien, natif de Cölbra en Thu- 
ringe, age de 41 ans, fils de feu Johann George Toeleke et de feue Anne 
Ephrosine Herrlingen, de religion Lutherienne, a prete serment de fidelite et 
a ete" ree.ü Bourgeois de la eolonie francoise d'ici. Exp. le 5. Avril. 

d'Ammon. Vierne. Rouviere, Cuny. 

25. Septembre 1760. 

Bartheleme Müller, faiseur de bas, natif de cette ville, age de 
27 ans, fils de feu Pierre Muller et de Marie Elizabeth Ernst, a prete serment 
de fidelite et a ete recu Bourgeois de la eolonie. Exp. 

d'Ammon. 

6. Novembre 1769. 

Frantz Commony, cath. romain, marchand de galanterie, natif de 
Lallio dans le Milannay, age de 21 ans, fils de Jean Commony et de Jeanne 
Pappy, a prete le serment de fidelite et a ete rec,ö Bourgeois de la eolonie. 

Ex P' e0tL d'Ammon. 

8. Janvier 1770. 

Jean Paul Faucher, Chirurgien, natif de cette ville, age de 27 ans 
fils d'Anthoine Faucher et de feue Jeanne Faucher, a prete serment de fidelite 
et a ete recü Bourgeois de la eolonie. Exp. 

d'Ammon. 

5. Mars 1770. 

George Philippe Septsols, jardinier, age de 30 ans, natif l\ Destedt 
au Pais de Bronswig, fils de feu Henri Albert Septsols et de feue 
Boden, a prete serment de fidelite en langue allemande et a ete recö Bourgeois 
de la eolonie. Exp. d'Ammon. 

12. Mars 1770. 

Guillaume Annibal Labry, natif de cette ville , age de 25 ans. 
horloger de sa profession , fils de feu Annibal Labry et de Wilhelmine Cuny, 
a prete serment de fidelite et a ete reejü Bourgeois de la eolonie. Exp. 

d'Ammon. 



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— 126 — 
23. Avril 1770. 

Paul Asimont, natif de Christian Erlang, age de 31 ans, faiseur de 
bas de soye, fils de feu Josue Asimont et de Anne Marie Colner, a prete 
serment de fidelite et a et«'- re^ü Bourgeois de la colonie francoise. Exp. 

d'Ammon. 

7. May 1770. 

Claude Anthoine Charles, natif de cette villc, age de 40 ans, 
horloger de sa profession, fils du sieur Anthoine Charles et de feue Catherine 
Elizabeth Helene , a prete serment de fidelite et a &e re<;ü Bourgeois 

de la colonie francoise d'ici. Exp. 

d Ammon. 

9. Juillet 1770. 

Anthoine Roux, natif de cette ville , distillateur, age de 56 ans, fils 
de feu Jean Roux et de feue Jeanne Roux , a prete serment de fidelite et a 
ete recü Bourgeois de la colonie francoise. Exp. 

d'Ammon. 

16. Juillet 1770. 

Johann Georg Kotz, cordonnier. natif de Türnau au pais de Bareitb, 
age de 30 ans, de religion Lutherienne, Iiis de feu Johann Heinrich Kotz et de 
feue Cunigunde Brackin, a prete serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de 
la colonie francoise. Exp. 

d'Ammon. Viertle. George. 

23. Juillet 1770. 

Pierre Giloin, faiseur d'eguilles pour le melier en bas, natif d'ici, 
age de 25 ans, fils de feu Daniel Giloin et de feue Jeanne Marie Lafont. 
Exp. gratis. 

Simon Pate, ouvrier en laine , natif d'ici, fils de feu Francis Pate et 
de leue Catherine Coudere, ont prete serment de fidelite et ont ete reejüs Bourgeois 
de la colonie francoise. Exp. gratis. 

d'Ammon. Vierne. George. 

22. Octobre 1770. 

Anthoine Breton, tailleur d'habits de sa profession, natif d'ici, age 
de 29 ans, fils de feu Pierre Breton et de feue Marie Magdelaine Gros, I 
prete serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie francoise. Exp. 

d'Ammon. 



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127 



11. Mars 1771. 

Johann Peter Jauimermann, natif de Möhringen au pais d'Anhalt- 
Dessau, de religion reformte, boulanger de sa profession, fils de Johann Elias 
Jammermann et de feue Anne Dorothee SchOzen , «ige de 24 ans, a prete 
serment de fidelitt', et a ete recu Bourgeois de la colonie franc/nse. Exp. 
d'Amnion. Vierne. Rouviere. George. 

16. Juillet 1770. 

Jean Marchion Caille, natif de Schainbs pais de Grisons en Suisse. 
age de 34 ans, de religion reformee, confiturier de sa profession, fils de Piene 
Caille\ Docteur en medeeine et de Jeanne Jänicke , a prete serment de fidelite 
et a ete recjC. Bourgeois de la colonie francjoise. Exp. gratis. 

Kessler. George. 

8. Octobre 1771. 

Jean Casany, natif de Luques, ag£ de 31 ans, mouleur en plätre de sa 
profession, de religion catholique romaine, fils de Dominique Cazany et de 
Bernharde Petroniany, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de 
la colonie francoise. Exp. gratis. 

Kessler. d'Ammon. Rouviere. George. 

Jan vier 1772. 

Christoph Krause, natif de Neuenkallen en pais de Mecklenbourg- 
Schwerin, de religion Lutherienne , age d'environ 35 ans, Iiis de feu Christian 
Krause et de feue Sophie Petern , a prete serment de fidelite et a ete recu 
Bourgeois de la colonie francoise. Exp. gratis. 

Kessler. d'Ammon. 

18. Fevrier 1772. 

Anthon Michael, natif de Schelende en Boheme, age de 26 ans, 
catholique rotnain, vendeur de fil , fils d'Anthon Michael et de Madeleine 
Koeglerin de Schelende, a prete serment de fidelite ordinaire et a ete recu 
Bourgeois. Neant. Kessler 

26. Mars 1772. 

Charles Duvignaud, tcinturier de sa profession, natif de Neuhallens- 
leben, age de 38 ans, fils de feu Daniel Duvignaud et de feue Susanne Lefranc, 
a prete serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie francoise. 

Kessler. George. 

28. Avril 1772. 

David Bertallot, fabriquant. natif d'ici. age de 33 ans, fils de Piene 
Bertallot et de feue M. Bonin , a prete serment de fidelite et a ete rec,ii 
Bourgeois de la colonie franqoisc. Exp. 

Kessler. George. 



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— 128 - 
5. May 1772. 

Johann Carl Kleine, natif de Hameln, age de 34 ans, de religion 
Lutherienne , fils de Anthon August Kleine et de Marie Magdeleine Wagner, a 
prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie francoise. 
Exp. gratis. Kessler. George. 

11. May 1772. 

Friderich Herr mann, natif de Cöthen , age de 32 ans , cordonnier 
de sa profession, de religion Lutherienne, Iiis d'Andre Herrmann et de feue 
Anne Catherine Schone, a prete serment de fidelite et a ete recjj Bourgeois 
de la colonie. Exp. 

Kessler. George. 

19. May 1772. 

Johann Peter Wustro. age de 24 ans. de religion Lutherienne 
natif de Dornbourg au pais d'Anhalt-Zerbst, tonnelüer de sa profession, fils de 
Christian Fred. Wustro et de , a prete serment de fidelite 

et a ete re<;ü Bourgeois de la colonie franc.oise. Exp. gratis. 

Kessler. d'Ammon. George. 

25. Aout 1772. 

Carl Heinrich Grünewald, natif de Dresden, age de 31 ans, tailleur 
d'habits de sa profession, de religion Lutherienne, fils de Johann Christian 
Grfinewald et de feue Anne Rosine Meissel, a prete serment de fidelite en 
langue allemande et a ete reqü Bourgeois de la colonie francoise. Exp. gr. 

Kessler. George. 

6. Octobre 1772. 

Andreas Most, age de 42 ans, de religion Lutherienne, cidevant 
CUirassier, a prete serment de fidelite en langue allemande et a ete reqü Bour- 
geois de la colonie francoise. Exp. gratis. 

18. Novembre 1772. 

Franz Georg Hormann, natif de Hannover, age" de 32 ans, de 
religion Lutherienne, cordonnier de sa profession, fils de Johann Christoph 
Hormann, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie 
francoise. Exp. gratis. Kessler> George. 

24. Novembre 1772. 

E t i e n n e F a u c h e r , age de 26 ans, natif d'ici, tourneur de sa pro- 
fession, fils de David Faucher et de feue , a prete serment de 
fidelite et a ete rec,ü Bourgeois de la colonie francoise. 

Vierne. George. 



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— 129 - 
7. May 1773. 

Charles Guillaume Vis CUT« marchand, natif de Berlin, age de 42 
ans, fils de feu Jean Pierre Viseur et de feue Louise Rickert, a prete serment 
tlr tidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie franeoise ce 7. May 1773. Kxp. 
Kessler. George. Charles Guillaume "WLseur. 

22. Juin 1773. 

Johann Menn, confiturier, natif de Zelis, pays des Grisons en Suisse, 
age de 36 ans, de religion reformee. fds de feu Christian Menn et de Marie 
Banadoure, a prete serment de fidelite et a ete reeü Bourgeois de la colonie 
franc,oise. Exp. 

Kessler. George. 

19. Octobre 1773. 

Isaae Jaques Pascal, chapellier. natif de cette ville, age de 27 ans, 
fils de feu Jaques Pascal et de feue Jeanne Rachel Maquin, a prete serment 
de fidelitc et a ete reeü Bourgeois de la colonie franeoise. Kxp. 

Kessler. George. 

Henry Sautel, faiseur d'aiguilles, natif de cette ville, fils de feu Josue 
Sautel et de Anne Catherine Zimmermann, a prete serment de tidelite et a ete 
reqü Bourgeois de la colonie. Kxp. 

Kessler. George. 

23. Novembre 1773. 

Johann Frederic Kolbe, natif de Seyda en Saxe, age de 40 ans, 
fils de feu Johann Israel Kolbe et de feue Marie Dorothee Hegewaldten, et de 
meine (Kxp. gratis) 

Johann Schmidt, natif de Rogäsen en Saxe, age de 26 ans, fils de 
feu Johann Schmidt et de Biene Dorothee Kluth , Tun et l'autre de religion 
l.utherienne et travaillant cln-s les brasseurs ont prete serment de fidelitf et ete 
reeü Bourgeois de la colonie franeoise. Kxp. gratis. 

Kessler. George. 

14. Deccmbrc 1773. 

Jacob Schelle, natif de cette ville, age de 30 ans, fils de Valentin 
Schelle et de Marie Mainaud, a prete serment de tidelite et a ete re(;ü Bourgeois 
de la colonie franeoise. Exp. gr. 

Kessler. 

JohannChristi an Grosse, cabaretier. natif de Klötzen pais d'Hannover. 
age de 36 ans, de religion Lutherienne. Iiis de Hans Joachim Grosse et de 

, a prete serment de tidelite. et a ete reeü Bourgeois de 
la colonie franeoise. Kxp. gr. 

Kessler. d'Ammon. 

9 



r 



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130 



3. May 1774. 

Johann (1 ottlieb M e h n e r t , cordonnier , natif de Beichlitz en Saxe, 
.ige de 36 ans. fils dt* feu Gottlieb Mehnert et de feue Elizabeth Jacoby, de 
religion Lutherienne, a prete serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la 
colonie francjoise. Exp. gratis. 

Kes>ler. d'Anunon. George. 

7. Juin 1774. 

Jean Pierre Roland, chapellier de sa profession, natif de Hannover, 
.ige de 45 ans, fils de feu Jaques Roland et de feue Elizabeth Hupey, a prete 
serment de fidelite et a ete recfi Bourgeois de la colonie francoise. Exp. gratis. 

Kessler. (rAmmon. George. 

12. Juillet 1774. 

Sebastian Engel, ouvrier en bas de soye, natif de Vienne, age de 
29 ans, eatholique romain, fils de Sebastian Engel et de Catherine Dietrich, 
a prete serment de fidelite et a ete reru Bourgeois de la eolonie franqoise. 

^ Kessler. George. 

26. Juillet 1774. 

Johann Andreas Worin er ich, tailleur d'habits, age de 32 ans, de 
religion Lutherienne, natif de Vehlitz au Baillage de Gommern en Saxe, fils de 
Andreas W Annerich et de feue . a prete serment de fidelite et 

a ete recft Bourgeois de la colonie francoise. 

Kessler. George. 

13. Septembre 1774. 

Gottfried Bauer, natif de Vienne en Autriehe, age de 29 ans, de 
religion eatholique romaine, ouvrier en bas de soye , fils de feu Johann Bauer 
et de Barbara Seidlerin, a prete serment de fidelite et a ete ree/i Bourgeois 
de la colonie francoise. Exp. gratis. 

Kessler. George. 

22. Novembre 1774. 

Johann Sigismund K o b e I , bonnetier de sa profession, age de 30 
ans, natif de Ruppin, de religion reformee, fils de feu Johann Sigismund Kobel, 
originaire de Suisse, et de feue , a prete serment de fidelite et 

a ete recu Bourgeois de la colonie francoise. Exp. 

Kessler. George. 

a ete renvoye au Magistrat allemand le cette ville le 8. Fevrier 1780. 
Sur la demande du d*- Magistrat, et en CODsequence de P ordre expres du grand 
directoire franeois ä Berlin en date du 26. Janvier 1780. Michel. 



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- 131 - 

29. Novembre 1774. 

George Carl Beck, natif d'Erlang, age de 38 ans, de religion Luthe- 
sienne, ouvrier en baa de soye, fils de feu Wolff Beck et de feue Catherine 
Risen, a prete serment de fidelite et a ete recft Bourgeois de la colonie 
franqoise. Exp. George. 

7. Decembre 1774. 

George Bauer, natif d'Erlang, age de 30 ans, de religion Lutherienne, 
maitre faiseur de bas, fils de George Bauer et de Marie Falcknerin, a prete 
serment de fidelite et a ete re^ü Bourgeois de la colonie franeoise. Exp. gratis. 

Kessler. George. 

13. Janvier 1775. 

Johann Fr i de rieh Lern m erb ard. natif de Stettin, age de 30 ans. 
de religion Lutherienne, perruquicr de sa profession, a prete serment de fidelite 
et a ete recu Bourgeois. 

Renvoye au magist rat allemand le 8. Fevrier 1780. 

Michel. 

> 

18. Janvier 1775. 

Jacob Ca Iger, dit Caille, natit de- Chamb. pays des Grisons en Suisse, 
age de 40 ans, de religion reformee, conti turier, fils de feu Piene- Calger, 
docteur en medecine. et de Jeanne Janecke. a prete serment de fidelite, et a 
ete rec,ü Bourgeois de la colonie franeoise. Exp. 

Kessler. George. 

14. Fevrier 1775. 

Samuel Weiskopff, ouvrier en laine, natif de cette ville, age de 
23 ans, fils de feu Jean Jaques Weiskopff et de Susanne Marie Sperling, a prete 
serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie franeoise. Exp. gratis. 

Kessler. George. 

27. Fevrier 1775. 

Johann Friderich Kolberg, perruqoier, natif de Sangerhaus*n . age 
de 39 ans, de religion Lutherienne, a prete serment de fidelite et a ete recu 
Bourgeois de la colonie franeoise. Exp. gr. 

28. Mars 1775. 

Jean Samuel Ode mar, boutonnier, natif de cette ville, age de 30 
ans, fils de feu Godefroy Odemar et de feue Marie Pforbus, a prete serment 
de fidelite a ete recu Bourgeois de la colonie. Exp. 

Kessler. George. 

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— 132 — 
11. Avril 1775. 

David Falsch eer, natif de Elims, pays des Grisons en Suisse. age 
de 28 ans, de religion reformee, fils de charpentier Reinhard (Risch, Rene) 
Falscheer de Elims et de Dorothee Calles, a prete serment de fidelite et a 
ete reeu Bourgeois de la colonie. 

Kessler. d' Amnion. George. 

16. May 1775. 

Johann Georg Buntsack, faiseur de has, natif d'Erlangue, age de 
53 ans, de religion Lutherienne, HIs du tailleur Christoph Buntsack de Wil- 
helmsthal et de Dorothee Donhöffnern, a prete serment de fidelite et a ete 
recü Bourgeois de la colonie. 

Kessler. George. 

4. July 1775. 

George Paehe, aus Carith in Sachsen gebürtig, evangelisch- 
lutherischer Religion, 38 Jahre alt, ein Brauk necht, ein Sohn Jakob Paehe. 
Ackermannes in Carith und Catharinen Baers. ist dato praestito juramento 
zum Bürger der Crantz. Colonie angenommen worden. Exped. 

Kessler. George. 

10. October 1775. 

Joseph Vachany, ein Galanterie-Krämer aus Como, im May ländischen 
gehürtig, romisch - katholischer Religion, 40 Jahr alt, ein Sohn Peter Vachany 
und Marien Catharinen Turtiani, ist acto praestito juramento zum Bürger der 
frantz. Colonie angenommen worden. 

Kessler. George. 

17. October 1775. 

Joseph Korn, ein Seiden -Strumpfwürker, aus Wien gebürtig, rümisch- 
catholischer Religion, 25 Jahre alt, ein Sohn 

, ist acto praestito homagio zum Bürger der frantz. Colonie 
angenommen worden. 

Kessler. George. 

18. August 1775. 

Jean Cochet, Messerschmidt, aus Berlin gebürtig, 28 Jahr alt, ein 
Sohn des verstorbenen Messerschmidts Etienne Cochet zu Berlin und Marie 
Magdalenen Morel, ist acto praestitis praestandis als Bürger recipirt worden. 

Kessler. George. 

28. November 1775. 

Thomas Steiffleder, Graveur, 43 Jahr alt , aus Suhla im Chursächs. 
gebürtig, lutherischer Religion, ist acto als Bürger recipirt worden und hat in 
dieser Qualitaet den gewöhnlichen Bürgereyd abgeleistet. 

Kessler. George. 



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— 133 — 



Julius Krüger, ein Trödler, aus Hamm in Deutsch - Lothringen ge- 
hürtig, romisch-kathol. Religion, 45 Jahr alt. ist acto praestitis praestandis als 
Bürger reeipirt worden. 

Kessler. George. 

19. Mart 1776. 

Johann Henning Schmidt. Strumpfweber-Meister, aus Gommern ge- 
bürtig. 38 Jahr alt, lutherischer Religion, ein Sohn Jacob Schmidt's und Catha- 
rinen Frickin, ist acto praestito juramento zum Bürger angenommen worden. 

Kessler. George. 

3. April 1776. 

Johann G i I I e , aus Plaue bei Dressden gebürtig , evang. - lutherischer 
Religion, 46 Jahr alt, ein Garkoch, Sohn des Arbeitsmanns Johann Gillens und 
Catharinen Elisabeth Bernhard, ist acto praestitis praestandis als Bürger reci- 
piret worden. Kessler. George. 

Ist den 8. Februar 1780 auf höheren Befehl an den deutschen Magistrat 
abgegeben worden. Michel. 

Johann Seth Schneider, ein Handelsmann, evangelisch - lutherischer 
Religion, 48 Jahr, aus Calbe gebürtig, ist acto praestitis praestandis als Bürger 
reeipiret worden. Kess|er> George . 

9. April 1776. 

Johann Val'entin Kummer, ein Schuhflicker, aus Suhla im Chur- 
sächsischen gebürtig, evangelisch - lutherischer Religion, 40 Jahr alt, Sohn des 
Jägers Johann Adam Kummers und Catharinen Geisterin, ist acto praestitis 
praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. 

16. April 1776. 

Martin Gott lieb Barbier, ein Schuhflickergesellc, aus Berlin ge- 
bürtig, 31 Jahr alt. reformirter Religion, des Zcugmachers und Frantz. Colonie- 
Bürgers zu Berlin Martin Andreas Barbier und Marien Hellwigin Sohn, ist 
acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. 

30. April 1776. 

Peter Philipp Kra einer, ein Arbeitsmann, aus Heidelberg gebürtig, 
romisch-katholischer Religion, 20 Jahr alt, ein Sohn eines pfalzischen Soldaten 
N. N. Kraemers und Marien Magdalenen N. N. ist acto praestitis praestandis 
als Bürger reeipirt. 

Kessler. George. Michel. 



14. May 1776. 

Johann Gottlob Döring, aus Pichau im Chursächsischen gebürtig, 
evangelisch-lutherischer Religion. 31 Jahr alt, ein Sohn des Leinwebers Andreas 
Döring und Marien Elisabeth Bergmannin, ist aeto praestitis praestandis als 
Burger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

10. September 1776. 

Der Arbeitsmann Ferdinand Huntze, aus Hildesheim gebürtig, 38 Jahr 
alt, römisch, cathol. Religion, ein Sohn Joachim Huntze und Gertraud Benckel. 
ist acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

23. September 1776. 

Der Schneider Johann Georg Schaarschmidt, aus Schoenburg- 
Waldenburg, 31 Jahr alt, römisch-cathol. Religion, ein Sohn des Jagers Thomas 
Anton Schaarschmidt und Wilhelminen Sophien Mosin zu Waldenburg, ist acto 
praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

8. October 1776. 

Der Färber Abraham David Coste, ein Sohn Dominique Costens und 
Annen Gras, ist acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

15. October 1776. 

Der Distillateur Caspar Hoffmann aus ChlefTen im Graubündter Lande, 
reformirter Religion. 39 Jahr alt, ein Sohn Caspar Hoffmann, gewesenen Wein- 
und Komhändlers daselbst und Magdalenen Mazzonen. ist acto praestitis prae- 
standis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

17. November 1776. 

Der Kuchenbecker Johann Ho ff m ann , aus Chleffen im Graubündter 

Lanr'e gebürtig, reformirter Religion, 34 Jahr alt, des vorstehenden Caspar 

Hoff nanns Bruder, ist acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

12. Dcccmber 1776. 

Pierre Francois Guiraud, Hutmacher, L»6 Jahr alt, reformirter Religion, 
ein Sohn Jean Matthieu Guirauds und Marien Francoisen Lapeine. ist acto 
praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 



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— 135 — 



7. Janvier 1777. 

Christian Paul Hiort. ein Schuhflicker aus Niebe auf der Insel Jutland, 
lutherischer Religion, 32 Jahr alt, ein Sohn Paul Peter Hiort, Fischers daselbst, 
und Elsen Hiort, ist acto praestitis praestandis als Burger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

11. Mart 1777. 

Johann Gottfried Rahm, ein Seidenstrumpfwirkergeselle, aus der 
Bouvierschen Fabrique. 30 Jahr alt. evangel.-luther. Religion, aus Plauen im 
Voigtlande gebürtig, ein Sohn des Strumpfwürkers gleichen Vor- und Zunahmens, 
ist acto praestitis praestandis zum Bürger reeipiret worden. 

Kessler. v. Amnion. George. Michel. 

18. Mart 1777. 

Jean Sastro, ein Handelsmann, aus Mailand gebürtig, römisch - cathol. 
Religion, 41 Jahr alt, ein Sohn des Seidenhändlers Fridrich Sastrow daselbst 
und Catherinen Derasco , ist acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret 
worden. Kessler. George. Michel. 

26. April 1777. 

Theophile Rigau, des Colon iebürgers Rigau Sohn, 36 Jahre alt, 
reformirtcr Religion, ein Schuhflicker, ist acto pr. pr. als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. 

25. Marty 1777. 

Johann Heinrich Weiss, 26 Jahre alt, luther. Religion, Strumpf- 
Würker, ein Sohn Johann Christian Weissens, ist acto praestitis praestandis als 
Bürger reeipiret worden. 

Kessler. 

13. May 1777. 

Christoph Andreae, ein Schenckwirth, 46 Jahr alt, aus Hornscmmer, 
Amts Langensalza gebürtig, evangel. - luther. Religion, ein Sohn des Leine webers 
Christoph Andreae und Susannen Catharinen Bartels, ist acto praestitis praestandis 
als Bürger reeipirt worden. 

Kessler. 

27. May 1777. 

Petrus Thenv, aus Celis im Graubündter Lande gebürtig, reformirtcr 
Religion, ein Sohn des verstorbenen lilcssy Theny und Marien Menn, 51 Jahre 
alt, ist acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 



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136 — 



Louis Macaire, aus Magdeburg gebürtig, 24 Jahre alt, ein Sohn des 
liandschuhmachergesellen Jean Macaire und Agnesen Catharinen Hidro, refor- 
inirter Religion , ist acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 
Exp. gratis. 

Kessler. George. 

28. Juny 1777. 

Pierre Vincent, des verstorbenen Colon ie-Bürgers Claude Vincent und 
Margarethen Radengin Sohn, 24 Jahr alt, römisch-katholischer Religion, ein 
Schlei (Ter, ist acto pr. pr. als Burger reeipiret worden. Gratis. 

Kessler. George. Michel. 

1. July 1777. 

Johann Dietrich Kluse mann aus Dessau. 48 Jahre alt, evangelisch- 
lutherischer Religion, ein Sohn des verstorbenen Kauffmanns Johannes Klusemann 
aus Breckerfelde und Annen Marien Pauli aus Iserlohn, ist acto pr. pr. als 
Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

10. July 1777. 

Der Schuhmacher Christian G o 1 1 h e I f f Menne] aus Pirna in Chili - 
Sachsen gebürtig, 27 Jahre alt, evangelischdutherischcr Religion, ein Sohn des 
Grobschmidt Johann Christian Menne! und Christianen , ist acto 

praestitis praestandis als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. Michel. 

22. July 1777. 

Johann Thomas Hühnerfarth aus Lampertheim in der Pfalz, 
27 Jahre alt, römisch - kathol. Religion, ein Sohn des Taglöhners Simon 
Hühnerfarth, ein ScheerenschleilTer , ist acto praestitis praestandis als Bürger 
reeipiret worden. Kessler. George. Michel. 

Ist den 15. Februar 1780 auf höheren Befehl an den deutschen Magistrat 
dieser Stadt abgegeben worden. Michel. 

Der Seiden - Strumpfwürcker Joseph B a n i c k , aus Prag gebürtig, 
27 Jahre alt, römisch-katholischer Religion, ein Sohn des Obsthändlers Johannes 
Banick und Annen Talerin, jetzt irerehel. Uerlitschky, ist acto praestitis praestandis 
als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

28. October 1777. 

Samuel Bouvicr, ein Sohn des Fabricanten Gabriel Bouvier und 
Marien Magdalenen Brackin, 23 Jahre alt. rel'ormirter Religion, ist acto 
praestitis praestandis als Börger reeipiret worden. 

Kessler. Michel. 



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137 — 



13. Januar 1778. 

Johann Friedlich Chevaube, ein Sohn des Colonie-Bürgcrs und 
Messerschmidts Gedeon Chevaube und Catharincn Sophien Stamm, 28 Jahr alt, 
refonnirter Religion, ein Klempner von Profession, ist aeto praestitis praestandis 
zum Borger rccipiret worden. 

Kessler. Michel. 

27. Janvier 1778. 

Pierre Koux. ein Uhrmacher und Sohn des verstorbenen Fabricanten 
Jatpies Roux , 38 Jahr alt, refonnirter Religion, ist acto praestitis praestandis 
als Bürger recipiret worden. 

Kessler. Michel. 

9. Februar 1778. 

Adrian Frees, welcher bisher mit Kupfer und Messing gehandlet, 
33 Jahr alt, ein Sohn Peter Freesen's und Eden Feun, aus Baien im Brabandfschen 
geburtig, römisch-katholischer Religion, ist acto praestitis praestandis als Bürger 
recipiret worden. 

Kessler. Michel. 

Gestorben anno 1780. 

10. Februar 1778. 

Ernst W i 1 h e 1 m Danieden, ein Gastwirth , aus dem Hannoverschen 
Dorfe Hilligesfeld gebürtig, 24 Jahre alt, ev.-luthcrischer Religion, ein Sohn 
des verstorbenen Bauers Fridrich Carl Danieden und Marien Magdalenen Papel), 
ist acto praestitis praestandis als Bürger recipiret worden. 

Kessler. Michel. 

21. Februar 1778. 

Johann Benjamin Winter, Mousquetier llochlöhl. von Salden) 'sehen 
Regiments, von d. H. Major v. Morgenstern Conipagnie, refonnirter Religion, ein 
Sohn des hiesigen Thorschreibers Wilhelm Winter, wurde acto praestitis 
praestandis als Bürger der frantzösischen Colonie recipiret. Gratis. 

Kessler. Michel. 

Johann S c h 1 a a g , ein Sehuhflicker , aus Barnstedt im Chursichsischen 
gebürtig, 52 Jahre alt, evangelisch-lutherischer Religion, ein Sohn des Acker- 
manns Hans Schlaages und Annen Christinen Lautensehhlgerin. wurde acto nach 
abgelegtem Bürger-Eyd als Bürger recipiret. 

Kessler. Michel. 

3. Mart. 1778. 

Heinrich hange, ein Galanteriehändler, aus Dresden gebürtig, 46 Jahr 
alt, römisch-katholischer Religion, ein Sohn Johann Christians und Sabinen 
Langen, seiner Eltern, wurde acto praest. praestandis als Bürger recipiret. 

Kessler. Michel. 



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138 — 



10. Mart 1778. 

Gottfried Wurth, ein Tuchmacher seiner Profession, aus Schweinau 
bey Nürnberg gebürtig, 39 Jahr alt. evangelisch-lutherischer Religion, ein Sohn 
des Maurers N. Wörth , wurde acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret. 

Kessler. Michel. 

Anton Michaelis, ein Seiden-Strumpfwürcker. aus Chamnitz in Böhmen 
gebürtig. 33 Jahr alt, römisch-katholischer Religion, ein Sohn des Holtzhändler 
Joseph Michaelis und Magdalenen Keglerin , wurde acto praestitis praestandis 
zum Bürger auf und angenommen. 

Kessler. Michel. 

10. Mart 1778. 

Johann Jacob Gern er, ein Seidenst! umpfwürcker, aus Wilhelmsdorff 
im Bayreut'schen gebürtig. 29 Jahr alt. evangelisch -lutherischer Religion, 
wurde acto nach abgelegtem Bürger-Eyd als Bürger der französischen Colonie 

reci I ,iret Kessler. Michel. 

Johann Carl Anton Braune, ein Perruquier, aus Weymar gebürtig. 
27 Jahr alt , evangelisch - lutherischer Religion , ein Sohn des verstorbenen 
Wachtmeisters Johann Jacob Braunens, wurde acto nach abgeleistetem Bürger- 
Eyd, als Bürger der Colonie angenommen. 

Kessler. Michel. 

17. Mart 1778. 

Johann Gottfried Steins dörffer, ein Tuchmacher, aus Plauen im 
Voigtlande gebürtig, 50 Jahr alt, Evangelisch-Lutherischer Religion, ein Sohn 
des verstorbenen Tuchmacher Christian SteindörfTers und Elisabeth Seelingen, 
seiner Eltern, ist acto praestito homagio als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. Michel. 

Johann Roesei . ein Schuhflicker, aus Sachsen-Weymar gebürtig, 42 Jahr 
alt, evangelisch-lutherischer Religion, ein Sohn des verstorbenen Zimmergesellen 
Johann Roesers und Annen Marien Roeserin, seiner Eltern, wurde acto praestitis 
praestandis als Bürger reeipiret. 

Kessler. Michel. 

Albert Maertens, welcher sich von Eeld und Flachsbau ernähret, aus 
Gummern bei Schnackenberg im Mecklenburgischen gebürtig, alt: 41 Jahr, 
evangelisch-lutherischer Religion, ein Sohn des verstorbenen Ackermannes David 
Maertens und Annen Dorotheen , geb. Schultzen, ist acto praestitis praestandis 
als Bürger reeipiret worden. 

Kessler. Michel. 



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139 — 



24. Mart. 1778. 

Franz Böchler, welcher bei dem Billardeur Charles Nicolas in Diensten 
stehet und im ersten schlesischen Feldzuge auf dem Marsche geboren ist. alt 
35 Jahr, wurde acto praestitis praestandis als Bürger der frantzösischen Colonie 
angenommen. Kessler. Michel. 

Ohne Bemerkung gestrichen. 

24. Mart. 1778. 

George HeyecK, ein Arbeitsmann, aus der Stadt Taschaz in Böhmen 
gebürtig, 38 Jahr alt, romisch - katholischer Religion, ein Sohn des Arbeits- 
manncs Johann Heyecks, wurde acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret. 
Mort. Kessler. George. Michel. 

28. Mart. 1778. 

Antonius Fietta, ein Bilderkrämer, aus Thesino in der Grafschaft 
Tyrol gebürtig, 30 Jahr alt, römisch-katholischer Religion, ein Sohn Johannes 
Baptista Fietta und Dominica Buffe, wurde acto praestitis praestandis als Bürger 
reeipiret. Kessler. George. Michel. 

21. Mart. 1778. 

Christian Klockau, aus dem Lernburgischen gebürtig, 34 Jahr, evan- 
gelisch lutherischer Religion , ein Sohn des Soldaten Michael Hartwig Klockau 
und Catharinen Elisabeth Dietrichen, wurde praestitis praestandis als Bürger 
reeipiret. Kessler. George Michel. 

Ist den 8. Februar 1780 auf höheren Befehl an den deutschen Magistrat 
abgegeben worden. Michel. 

August Friedrich Thyme, aus Weynielburg bei Eissleben , 41 Jahr, 
evangelisch-lutherischer Religion , ein Sohn des Maurers Johann Friedrich 
Thyme und Annen Marien Bigandtin, wurde praestitis praestandis als Bürger 
reeipiret. Kessler. George. Michel. 

7. April 1778. 

Daniel Sasse, ein Altflicker, aiÄ Marlow im Mecklenburgischen gebürtig, 
48 Jahre alt , evangelisch-lutherischer Religion , ein Sohn des Schuhmachers 
Joachim Sasscr.s und Magdalenen Francken, wurde praestitis praestandis als Bürger 
reeipiret. Kessler. George. Michel. 

16. April 1778. 

Antoine Jordan, ein Handschuhmacher, aus Magdeburg gebürtig, 32 Jahr 
alt, reformirter Religion , ein Sohn des verstorbenen Colon ie-Bi'irgcrs David 
Jordan und Maiien Magdalenen Perrin , wurde acto praestitis praestandis als 
Bürger reeipiret. 

Kessler. Michel. 



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140 — 



16. April 1778. 

Piene Martin, ein Handschuhmacher, aus Magdeburg gebürtig, 31 Jahr 
alt. reformirter Religion, ein Sohn des verstorbenin Colonie-Bürgers Daniel 
Martin und Elisabeth Bouillon, wurde acto nach geleistetem Bürgereyde als 
Bürger auf- und angenommen, a. u. s. 

Kessler. George. Michel. 

Pierre Andre, ein Wollkämmer, aut Magdeburg gebürtig , 39 Jahr alt, 
ein Sohn des verstorbenen Coloniebürgers und Strumpfwürcker Antoine Andre, 
wurde acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret. Gratis. 

Kessler. George. Michel. 

26. April 1778. 

Peter Christoph Koehl, ein Strumpfwfircker-Geselle , 32 Jahr, luthe- 
rischer Religion , aus Braunschweig gebürtig . ist acto praestitis praestandis als 
Bürger reeipiret worden. 

Kessler. George. Michel. 

10. Juny 1778. 

Johann Carl Muhlhans, ein Schleiftet-, 28 Jahr, römisch-katholischer 
Religion, aus RosendorlT in Böhmen, leutmeritzischen Kreises, ein Sohn des 
verstorbenen Schleifers Elias Mühlhans und N. N. Döbbelin . ist acto praestitis 
praestandis als Bürger reeipiret worden. 

George. Michel. 

Ist den 8. Februar 1780 auf höheren Befehl an den deutschen Magistrat 
abgegeben worden. Michel. 

23. Juny 1778. 

J o h a n n David Rcinecke, aus Bernburg gebürtig , 41 Jahre alt, 
reformirter Religion, wurde acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret. 

George. Michel. 

U. July 1778. 

Johann Georg Wegen er, ein Nagclschmidt seiner Profession, 48 
Jahr alt, aus Wollftenbüttel gebürtig, evangelisch - lutherischer Religion, ein 
Sohn des verstorbenen Müller Johann Sebastian Wcgencr, wurde acto praestitis 
praestandis als Bürger reeipiret. Mort. 

ut supra. 
George. Michel. 

14. July 1778. 

Johann Trier, ein Ziegcldeckei geselle, aus Norde im Bambergischen 
gebürtig, 42 Jahre alt, römisch-catholischcr Religion, ein Sohn des verstorbenen 
Ackermanns Wollff Trier, wurde acto praestitis praestandis als Bürger reeipiret. 
Mort. ut supra. 

George. Michel. 



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141 



Christian K r n s t Sc h r ft 1 1* r . ein Goldsclimidt, aus Blanckenburg ge- 
bürtig, 30 Jahre alt, evangelisch-lutherischer Religion, ein Sohn des verstorbenen 
Brauer-Innungsverwandten Joachim Tobias Schröters und Cat. Magdalenen Tillen, 
wurde acto praestitis praestandis als Bürger recipiret. 

ut supra. 

George. Michel. 

22. July 1778. 

Johann Heinrich Gerhard Buhse, ein Schuhmacher, von Mes- 
merode im Chur - Hannoverschen gebürtig, 24 Jahr alt, evangelisch -lutherischer 
Religion, ein Sohn des verstorbenen Artilleristen Johann Bartels Buhse und 
Annen Caterinen Kahlen, wurde acto praestitis praestandis als Bürger recipiret. 

ut supra. 

George. Michel. 
29. September 1778. 

Johann Dieterich Schräder aus Leipzig, 28 Jahr alt, ein Sohn des 
Verwalters Andreas Schräders und Catharinen Kiehnin, evangelisch -lutherischer 
Religion, ist acto praestitis praestandis als Bürger recipiret worden. 

(ieorge. Michel. 

27. October 1778. 

Jean Ruelloux, ein Kaufmann, aus St. Malo in Bretagne gebürtig, 
38 Jahre alt, römisch - catholischer Religion, ein Sohn des Procureur Etienne 
Ruelloux und Annen Louvet, hat acto den gewöhnlichen Bürger-Kyd geleistet 
und ist hierauf als Bürger der hiesigen frant/Asischen Colonie recipiret worden. 
Gestorben anno 1780. 

ut supra. Michel. 

19. Decembrc 1778. 

Antoine Blisson, ein Sprachmeister, aus Magdeburg gebürtig, 42 Jahr 
alt, reformirter Religion, ein Sohn des verstorbenen Fahricanten Pierre Blisson 
und K. Riemern, ist acto praestitis praestandis als Bürger der Frant/Asischen 
Colonie recipiret worden. Gestorben anno 1780. 

ut supra. Michel. 

23. Januar 1779. 

Gottfried Steinmet/, ein Trödler, aus '/erbst gebürtig, M Jahre alt. 
evangelisch - lutherischer Religion, ein Sohn Johann (ieorge Steinmetzens und 
Catharinen Kuhns, wurde acto praestitis praestandis als Bürger recipiret. 



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7. Februar 1779. 

Johann Christoph Holl, ein Schuhmacher- Gesellt-, aus Stuttgard im 
Wurtembergischen gebürtig, 27 Jahre alt, lutherischer Religion, ein Sohn des 
Weingärtner Johann Christoph Holl, wurde acto praestitis praestandis als 
Bürg» !- recipiret. Michel. 

6. Mart. 1779. 

Andreas Hampel t, ein Trödeler, aus Niederndorff im Bayretltschen 
gebürtig, 43 Jahre alt. römisch - catholiseher Religion, ein Sohn des Acker- 
mannes Johann Hampert und Annen Zehnerin , wurde acto praestitis praestandis 
als Bürger recipiret. Gestorben anno 1780, 2. November. 

Kessler. Michel. 

29. Juny 1779. 

Abraham C h a z e 1 o n , ein 1 landschuhmacher, aus Magdeburg gebürtig, 
27 Jahre alt, reformirter Religion, ein Sohn des Handschuhmachers Paul 
Chazelon und Marthe Antoinetten gebohrenen Maquet, wurde acto praestitis 
praestandis als Bürger recipiret. Michel. 

20. July 1779. 

Caspar T ho mann, rin Kuchenbäcker, aus Dosis im Graubünder Lande- 
in der Schweitz gebürtig, 21 Jahr alt, reformirter Religion, ein Sohn des 
Weinhändlcr Jacob Thomanns und Catrinen Nicken, wurde acto praestitis prae- 
standis als Bürger recipiret. Michel. 

14. September 1779. 

Durand Labour cur, ein Schirm Fabrikant, aus Clermont in Rouergues 
gebürtig, 41 Jahr alt, katholischer Religion, ein Sohn des verstorbenen Pächter 
Johann Laboureur und 'Jeannen Durand ist acto praestitis praestandis zum 
Bürger der frantzosischen Colonie recipiret worden. 

act. ut supra. Michel. 

26. October 1779. 

Joseph Wolff, ein Maurer - Geselle aus Freystadt in der Baierschen 
Pfaltz gebürtig, 45 Jahr alt, ein Sohn des verstorbenen Maurermeisters Johann 
George Wollfl's und Marianen Wollffin, wurde acto praestitis praestandis als 
Bürger recipiret. 

George. Michel. 

9. November 1779. 

An t hon Muth, ein Hechel- und Kurtze - Waarenhändler , aus Brenso in 
Mailand gebürtig, 23 Jahre alt, römisch - katholischer Religion . ein Sohn des 
noch lebenden und in Brenso sich aufhaltenden Landmannes, wurde acto prae- 
stitis praestandis als Bürger recipiret. 

George. Michel. 



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— 143 - 



15. Februar 1780. 

Johann Christian Axiem, ein Schneider, aus Gummern gebürtig, 
31 Jahre alt, evangelisch - lutherischer Religion, ein Sohn des noch lebenden 
Schneidermeister Gottlieb Heinrich Axiems und der verstorbenen Catherinen, 
gebohrenen Friedlichen in dummem, wurde acto praestito homagio als Jünger 
reeipiret, a. u. s. Michel. 

21. Mart 1780. 

Johann Conrad Behrens, ein Schuhmacher - Geselle, aus Holtensen 
bei Bredenheck im Hannoverschen gebürtig, 27 Jahre alt, evangelisch-lutherischer 
Religion, ein Sohn des Soldaten N. Behrens und seiner in Hannover noch 
lebenden Mutter, Marien Elisabeth, gebohrnen Grölen, wurde acto praestitis 
praestandis als Bürger reeipiret. a. u. s. Michel. 

4. April 1780. 

Valentin Friedrich Tiemann, ein Top fei gesellt- , von Kloster 
Marienberg vor Helmstedt gebürtig, 44 Jahr alt, evangelisch-lutherischer Religion, 
ein Sohn des in Helmstedt verstorbenen Töpfermeisters Heinrich Tiemanns und 
Annen Catherinen, gebohrenen Scheidmannin, wurde acto praestitis praestandis 
als Bürger reeipiret. a. u. s. 

Michel. 

11. Avril 1780. 

Jean Pierre Pradin, cordonnier, natif de Berlin, age de 22 ans, 
de rt ligion reformee franeoise, fils de Elie Pradin et de Anne Marguerithe Pitiöt, 
niotts, a prete ce jour le serment de fidelite et a ete reCU Bourgeois de la 
colonie franeoise de Magdebout g, u. s. a quitte et est alle ä Berlin, anno 1780. 

Michel. 

Jean Rusca, natif de Como, dans le Düthe de Milan en Italie, age 
de 25 ans, catholique romain, Iiis du macon Matthieu Rusca et de Anne 
Marie N., tous deux vivants et habitants au dit Como, marchand, a ete, apres 
avoir prete le serment de fidelite, recü Bourgeois de la colonie. a. u. s. 

Michel. 

18. Avril 1780. 

Jean Abraham M a r e c h a 1 , savetier de sa profession, natif de Berlin 
age de 26 ans, fils de feu Jean Marechal a Berlin, et de Susanne, nee Frasiers, 
a prete le serment de fidelite et a ete reefi Bourgeois de la colonie franeoise. 

Michel. 

Just. C h r e t i c n Bartels (allem.), natif de Wendessen, village pres de 

w ollflenbüttel, cordonnier de sa profession, trente deux ans, de religion Luthe- 

rienne, fils de feu le Menuisier Jean Auguste Bartels, et de Catherine Marguerithe 

Post, a ete recü apres praestation de serment de fidelite Bourgeois de la colonie 

franepise. ., . , 

George. Michel. 



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— 144 — 
20. Juin 1780. 

Pierre Fiamary, marchand savonnier. natif de Berlin, age de 23 ans. 
de religion reformee francoise, fils de feu l'horloger Antoine Fiamary et de 
Helene Franjeu, a prete ce jour le serment de fidelite et a ete recü Bourgeois 
de la colonie francoise. 

George. Michel. 
8. Juillet 1780. 

Jean T h e o p h i 1 e Hallwax, compagnon tanneur , soldat dans le 
regiment de Saldern, de la comp, du colonel de Borg, natif de Pressburg en 
Hongrie, age de 36 ans, de religion Lutherienne , fils du tanneur Jacob Ilall- 
wachs et de Catherine Otten , * morts , et ayant demeurc a Pressburg, a du 
consentement expres de S. E. tuons. le General-Lieut. de Saldern cn date du 
1. Juillet 1780 ete reru Bourgeois de la colonie francoise de ce lieu apres 
qu'il a prete le serment de fidelite. (V. Actes conc. la reeept. des bourgeois 
allem, fol. 143). u. s. 

Michel. 

11. Juillet 1780. 

Julius Meyer, maitre boulangci , natif de Magdebourg, age de am, 
de religion reformee allemande, fils de Franeois Meyer, cidevant Sculpteur en 
cetle ville. a en consequence de ce qu'il a arrente la boulangerie francoise des 
enfans Heinecke et de fapprobatioo de la chambre roiale du 22. Septembre 1780, 
ete recfi Bourgeois de la colonie francoise. 

v. Actes allegues fol. 150. 
8. Aout 1780. 

Louis David Maquet, marchand, natif de Magdebourg, age de 22 I /ä 
ans, de religion reformee francoise . Iiis de feu le cidevant coloniste David 
Maquet et de Marie Koux. presentement epouse du March, sieur Jean Coqui, 
ses pere et mere, a, apres avoir prete le serment de fidelite. ete rec,«i Bourgeois 
de cette colonie. Michel. 

15. Aout 1780. 

George Zander, ouvrier, cidevant soldat dans le bataillon de Gotter, 
age de 53 ans , de religion catholique romaine , natif de Roetz petite ville 
situee dans les environs de Znaam en Autriche, fils de feu Jean Zander, paisan 
mort au dit Roetz, a, apres le conge recu et copie d'icelui prise aux Actes, 
de meine qu'apres avoir prete le serment de bourgeoisie , ete reqü au nombre 
des Bourgeois de cette colonie. (v. actes alleg. Fol. 153.) 

Michel. 



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— 145 — 



19. Septembre 1780. 

Joseph Lux, ouvrier, natif if Elberfeld , petite ville dans le bas 
Palatinat , age de 33 ans. de religion Lutherienne, fils de feu le drapier Jacob 
Lux et de Christine Leiber, morts, a, apres avoir rec.ii sous la date du 29. May 
annee courante son conge du regiment de Saldern (lequel conge se trouve en 
original fol. 155 des Actes alleg.) et apres avoir prete le serment de fidelite, 
«He rec.ii Bourgeois de cette colonie. 

Michel. 

1. Dccembre 1780. 

Joseph Hart mann, marchand, natif de Wasselon Bourg, situe^ dans 
l'Alsace a cinq Heues de Strassbourg, age de 33 ans, de religion eatholique. Iiis 
de feu Jean Hartmann, tailleur, a comme etranger ete re<jü Bourgeois de h 
colonie franc,oise de cette ville, apres avoir prete le serment de fidelite. le 
jour et an que dessus. 

Andresse. Michel. 

Kstienne La Combe, faiseur de parasols, natif de La Combe ParoisSe 
de Serviere dans la province de Limoge en France, age de ans, de religion 
eatholique, Iiis de feu le laboureur Guillaume Lacombe et de Jeanne Destents, 
cidevant Bourgeois de la colonie fran^oise de Stettin, a, apres y avoir ete con- 
gedie, ete requ Bourgeois de la colonie franejoise de cette ville, ayant pret£ le 
serment de fidelite et d'obeissanee a Sa Majeste et a cette justice. 

Andresse. Michel. 
13. Fevrier 1781. 

Jean Christoph Knochenhaut'! - , vendeur de fruits natif de Schoe- 
ningen au Duche de Bronswic, age de 37 ans, de religion Lutherienne, fils de 
feu le meunier Daniel Theophile Knochenhauer , se qualefiant comme etr.tnger 
au droit de Bourgeosie de cette colonie fr., y a ete re(jft au nombre des 
Bourgeois cejourdhui et a prete le serment de fidelite. 

Andresse. Michel. 

Pierre Quatarina, marchand, natif du village nomine Strazzone, pres 
de Conio dans le pais de Milan, age de 34 ans, de religion eatholique, fils de 
feu le paisan Donnat Quatarina et Angeline Taren t , a ete recu Bourgt ois de 
la colonie, apres avoir prete' ce jour le serment de fidelite. 

Andresse. Michel. 

Pierre Ceta, jnarchand, natif du meine village Strazzone, age de 21 ans. 
de religion eatholique , fils de feu le paisan Laurens Ceta , a prete ce meine 
jour le serment de fidelite a Sa Majeste notre souverain. et a ete reou Bourgeois 
de la colonie. 

Andresse. Michel. 

1<) 



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25. May 1781. 

Otto Nicolas St e |» h a n i , confiturier et distillateur, natif de Sylva- 

plana, pais des Grysons en Suisse, age de '-'4 ans, de religion reforme« alle- 

maiide. Iiis de feu le coidonnier Piene Stephani et de Matthe Robbi. a prete 

ce jour le serment de fidelite au roy, et a ete recii avi nombre des Bourgeois 

de Ja colonie. . , ... , , 

Andresse. Michel. 

22. May 1781. 

Jean Adam Linckc, compagnon macon . natif du village nomine 
Hobeim, pres de Kitzingen dans le pais de Würt/.burg, age de 40 an*, de 
religion eatholique, fils de feu le maitre macon Jean Lincke, a prete le ser- 
ment de fidelite et a ete recfi Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 

26. Juin 1781. 

Louis Gimel, compagnon orfeuvre, natif de Magdebouig. age de 32 ans, 
de religion reformee, fils du Bourgeois de Ia colonie Louis Gimel, a prete le 
serment de fidelite et a ete rec,ü Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 

31. Juillct 1781. 

Christoph Koch, faiseur de pipes d'ecume de mcr. natif de Heringen, 
pres de Nordhausen en Saxe, 30 ans, de religion Lutherienne, fils de feu Andre 
Koch, a prete le serment de fidelite et a ete requ Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 

20. Novembre 1781. 

Joh. Gottfried H a u b enreiss er , compagnon cordonnier, natif de 
Ronnebourg, pres de Gotha, age de 26 ans, de religion Lutherienne , fils aine 
de Jean Michel Hauhenreisser. teinlurier ä Ronnebourg, a prete le serment de 
fidelite. et a ete reqü Bourgeois de la colonie franeoise. Veut s'etablir en 

Cclte Vi,,e - Andresse. Michel. 

20. Novembre 1781. 

Joseph Aggio, marchand, Italien et natif du Pais de Milan, 22 ans, 
de religion catholique, a, apres avoir prete le serment de fidelite ete recü 
Bourgeois de la colonie franeoise. 

Andresse. Michel. 

Gott lieb Meltzner, frippier, cidevant Soldat dans le bataillon des 
grenadiers de Mensel de la ville neuve, mais congedie, natif de Ketschenreulh 
rlans le pais de Bayreuth, age de 44 ans, a prete ce jour Je serment de fidelite 
et a ete ensuite recö au nombre des Bourgeois de la colonie franeoise. 

Andresse. Michel. 



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— 147 — 
15. Janvier 1782. 

Louis Donett, compagnon tailleur, eidevant enrolle «laus le regiment 
du IVince Frederic de Bronswig, mais eongedie, natif de Custriu. age de 29 
ans, descendant de refugies et Iiis de Samuel Donett , aubergiste et de Anne 
Louise Raaben, tous deux morts, a prete ce jour Je sernjent de fidelite et a 
ete recu Bourgeois de la colonie franqoise. Veut s'etablii. 

A ndresse. Michel. 

29. Janvier 1782. 

Jean Em es t e R a b s i 1 b c r , cidevant meunier, niaintenant frippier, natif 
de Büddenstedt pres de Schöningen dans le Duche de Bronswig, age" de 43 ans. 
de religion Lutherienne, Iiis de feu le meunier Jean Krneste Rabsilber et de 
feuc Anne Dorothee Uhde, a prete le serment de fidelite et a ete reqü Bour- 
geois de la colonie franeoise. 

Andresse. Michel. 

12. Mars 1782. 

Antoine Pinelli, faiseurs de ligures de platre. natif de Florencc en 
Italic, age de 31 ans, de religion catholique romaine, Iiis de Jean Batiste Pinelli. 
inaitrc de Poste et Aubergiste, et de Jacobinc Houselle, a prete ce jour le 
serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie franeoise. 

Michel. 

4. Juin 1782. 

Henri C r e t i e n Schiller, natif de Bernbourg , recu Bourgeois de la 
colonie le 16. mars 1761. s'etant retire en 1773, a Frankfort sur l'Oder et y 
aiant acquis le droit de Bourgeoisie franeoise, est de nouveau venu s'etablii ici. 
et a ete rec,u au nombre des Bourgeois de la colonie. 

Michel. 

29. Juin 1782. 

Jean Henri Trutc, tailleur, natif de Bronswig, age de 30 ans, de 
religion Lutherienne, fils unique de feu Zachariac Trute , basofficier (Tans la 
garnison de Bronswig, et de feue Sophie , nee Gernsen , sa nitre , a prete le 
serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 

1. Aout 1782. 

Frederic Benedict e La Paumc, marchand, natif de Bourg, age de 
29 ans, de religion reformee, est descendant de Refugies, Iiis de feu le pasteur de 
1'eglise franc,oise Jean Pierre La Paume et de Marie, nee Schlick, modo femme 
Prin h Bourg. a prete cejourd'hui le serment de fidelite et a ete recu en 
consequence Bourgeois de la colonie franeoise. 

Andies^e. Michel. 

10* 



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17. Septembre 1782. 

Jaques Reix, compagnon gantier, natif de Saint Junien dans la province 
de Limoges en France, age de 37 ans. de religion eatholique, fils de feu le 
gantier Jean Reix , a prete le serment de fidelite t-t d'obeissance a Sa Majeste 
et a notre justice et a ete recü Bourgeois de la colonie franeoise. 

Andresse. Michel. 

1. Octobre 1782. 

Jean Guiraud, chapellier, natif de Magdebourg . fils du Bourgeois de 
la colonie et maitre chapellier Jean Matthieu Guiraud et de Marie Franeoise. 
nee Lapeine , age de 24 ans et de religion refoimee, a prete le serment de 
fidelite et a ete rec.ii Bourgeois de la colonie franeoise. 

Andresse. Michel. 

10. Dccembre 1782. 

Jeanne Eleonore Hintzin, nee Fuchsin, femme du soldat et 
grenadier du reginient du Kalckstein. Auguste Hint/e, a prete cejourd'hui le 
serment de fidelite et a ete rec/i Bourgeoise de la colonie sous condition que 
dans l'espace de Six inois eile ait acquise une maison en cette ville, et qu'au 
cas du contraire eile seroit renvoyee. 

Andresse. Michel. 

14. Decembre 1782. 

Jean Joseph Hertzig, emouleur, natif de WinssdorfT village pres 
d'Anspach en Boheme, age de 26 ans, de religion eatholique romaine, fils de 
feu le charpentier Antoine Hertzig et de Marie Elisabeth Hampel, ses ptre et 
mere, aiant demeure au dit Winssdorft', a prete le serment de fidelite et a ete 
rec,u Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 

28. Janvicr 1783. 

Pierre Marc Labor de, fabricant gantier, natif d'Erlangen , age de 
30 ans, de religion refoimee franeoise, fils de feu Jean Eaborde , blancher au 
dit Erlang, et de Jeanne Marie Julien , a , apres avoir prete le serment de 
fidelite, ete rec/i Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 

Jean de II ou ff, chaudronnier brasseur, natif de Hechtel en Brabant, 
age de 34 ans. de religion eatholique, fils de feu Biene de IIoulT et He 
Christine Buhlers, a, apres avoir prete le serment de fidelite, ete reqü Bourgeois 
de la colonie. 

Andresse. Michel. 



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— 149 — 

28. Janvier 1783. 

Dorothcc Charlotte Pennavaire, nee Sprecher, femme du bas-officier 
Pierre Frederic Pennavaire du regiment de Saldern, aiant acquise les maisons des 
hoirs Isaac Plu<juet, a ete recu Bourgeoisc de la colonic franeoise, apres avoir 
prete le serment de fidelite. 

Andresse. Michel. 

4. Mars 1783. 

Valentin Vincarutti. marchand, natif de 1'dene, a trois iniles de 
distanee de Triest en Italie, age de 58 ans. de religion catholique romain. a 
quitte la ville de Dessau ou il h demeure pendant dix ans et a ete recu Bour- 
geois de la colonie franeoise. 

Andresse. Michel. 

11. Mars 1783. 

Jean Chretien Sudhoff, jardinier, natif de Magdebourg, age de 30 ans, 
et de religion Lutherienne, fils du jardinier et Bouigeois de la colonie franeoise 
Chretien Frederic Sudhofi*, et de N. N. Matthieu, a ete recu Bourgeois de cette 
colonie. Andresse. Michel. 

Louis Nicolas, orfeuvre et jouailler. natif de Magdebourg, age de 27 
ans, de religion reformee franeoise , fils de Bourgeois Francois Charles Nicolas 
et de Susanne George, a ete recu Bourgeois de la colonie franeoise. 

Andresse. Michel. 

8. Avril 1783. 

Abraham Cury, ouvrier en lin, age de 26'/^ ans, et David Cury, 
ouvrier en lin, age de 2 P/t ans, natifs de la ville neuve a Magdebourg, de 
religion reformee franeoise et fils du Bourgeois francois feu Jaques Cury, ont 
prete le serment de fidelite et ont ete reeus Bourgeois de cette colonie. 

Andresse. Michel. 

29. Avril 1783. 

* 

Jean Chretien Rüben, cordonnier, natif de Libbenau, une ville situee 
dans le comte de Lynar, en basse Lusace, age de 25 ans, de religion Luthe- 
rienne, fils du cordonnier Daniel Ruhen, demeutrant au dit Libbenau a ete 
recu Bourgeois de la colonie franeoise. 

Andresse. Michel. 

9. May 1783. 

Jean Frederic Jae necke, cocher, Natif de Nienburg, une ville situee 
dans le pais d'Anhalt Cöthen, age de 34 ans, de religion Lutherienne, a prete 
le serment de fidelite et a ete recü Bourgeois de cette colonie. 

Andresse. Michel. 



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lf)() - 



3. Juin 1783. 

Pierre Simeon, Macon, natif de la ville neuvc de Magdebourg, fils aine 
du Bourgeois franeois et macon Pierre Simeon, de religion reformee, a pretf 
le serment de fidelite et a ete re^u Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 
17. Juin 1783. 

Jean Kau ff mann, graissier, cidevant soldat du Regiment de Saldern, 
natif de Kirchheim dans le pais de Hessen - Cassel , age de 53 ans. de religion 
reformee, a ete recu du nomine des Bourgeois franeois de cette ville et 
colonie. Andresse. Michel. 

24. Juin 1783. 

Jean Henri Roux, faiseur de has, natif de cette ville, fils de feu Ic 

Bourgeois et fabriquant Jaques Roux. age de 32, de religion reformee. a 

prete le serment de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 

Jean Charles Rascher, cordonnier, soldat dans le reginient de 
Kalckstein , natif de !a ville nonnuee Neustadt an der grossen Linde, dans le 
pais de Wurtenberg, a acquis avec le consentement de Sa Maje.ste une maison 
en cette ville. et a ete recu Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le 
serment de fidelite. 

Andresse. Michel. 

8. Juillet 1783. 

Henri Frederic Klewitz, cuisinier et cabarreüer, natif de Barby 
en Saxe, de religion reformee, age de 46 ans. fils de Jean Christoph Kiewita 
et de Jcanne Catherine Mendin, a prete ceiourd'hui lc serment de fidelite et 
a ete recü Bourgeois de la colonie. 

Andresse. Michel. 

15. Juillet 1783. 

Jean Henri Sc h a c r e n h o r s t . maitre boulanger, proprement Bourgeois 
de la vieille ville, mais aiant arrentc la maison et boulangerie franeoise des 
enfans mineurs Heinecke pour trois ans, S. depuis le 1 Aout 1783/86 i! a 
Sur le consentement du Magistr. AI Jemand du 10. Juin c. et en consequence 
des Conventions faites entre les dillerents Magistrats de cette ville a ce sujet. 
ete reeft au Nombre des Bourgeois franeois pour tout le tems qu'il posscdeia 
la ditc Maison et boulangerie Heinecke, apres avoir promis jiar l'attoiicheineiit 
de la Main de reconnoitre pendant ce tems la Justice franeoise pour ses superieurs. 

Andresse. Michel. 



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151 — 



Auguste Christophe C h a r I e s M i c h a e I i s , tailleur. natif de Helm- 
stedt, age de 24 ans, de religion Lutlu'riennc, fils du tailleur Jean Barthold 
Michaelis a Ilelmstädt, a prete eejourd'hui le serment de fidelite, et a eterecu 
Bourgeois de la colonie Franchise de cette ville. 

Andresse. Michel. 

2. Septembrc 1783. 

Isaac Ponte, niaitre Savonnier, natif de Magdebourg, de religion 
reforniee, et de l'eglise Walonne. age de 22 ans, Iiis de feu Ie Bourgeois de 
la colonie Gedeon Honte, et de Louise I.esagc, a prete le serment de fidelite 
et d'obeissance, et a ete reeu Bourgeois de la colonie franeoise de cette ville 

Andresse. Michel. 

» 

2. Septembrc 1783. 

Jean Nicolas Kilffert. eompagnon tisseran, natif du village nomine 
Oherwind, pres de Ilildbourgshausen , cidevant Soldat dans le regiment de 
Kalekstein, niais eongedic depuis le W. May 1780. a prete eejourd'hui le 
serment de fidelite et a ete reeu Bourgeois de la colonie franeoise de cette 
ville. (v. actes). 

Andresse. Michel. 
2. Derembre 1783. 

Erne.ste Frederic Di et/, marchand, natif de Bernhourg , 25 ans, 
troisienie fds de feu le commissaire de commerce Chretien Frederic Pietz, de 
religion refonnee, entrant dans les etAts de Sa Majeste et voulant s'etablir en 
cette ville. a comme etranger ete reeu Bourgeois de cette colonie, apres avoir 
prete le serment de fidelite. 

Michel. 

9. Mars 1784. 

Jaques Simeon, natif de Magdehourg, eompagnon macon et faiseur 
de has. Iiis de Pierre Simeon, Bourgeois de la colonie, 20 ans, de religion 
refonnee et descendant de refugies, a prete eejourd'hui le serment de fidelite 
et a ete rec.ii Pourgeois. 

Michel. 

6. Avril 1784. 

Jean Georg Bor heck, perrurpiier, natif de Göttingen. 25 ans, de 
religion Lutherienne, Iiis de feu le maitre drapier Henri Christophe Borheck, 
voulant s'etablir sur sa profession. a ete reeu Bourgeois de la colonie, apres 
avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. 



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7. May 1784. 

Jean Abel I ouis, taillrur. natif de Magdebourg. fils du enrdeur 
Henri [«Ollis, inort en 1758, et ctdevant habitant en cette ville. descendant 
de refugies, a prete cejoutd'hui le sernieiit de fidelite et a ete reqü Bour- 
geois de la colonie. 

Michel. 

4. May 1784. 

• Loren tz Wagner, compagnon cordonnier, natif de Dannstadt, voulatit 
s'etablir ici et ayant par plusieurs circonstances concernant son bien grand 
Maternel suffisamment prouve, qu'il est de nation etrangere. a prete Je ser- 
ment de fidelite et a ete re^ü Bourgeois de cette colonie. Ie certificat du 
Bourgeoisie Iui a ete expedie Ie 20. Octobre 1785. 

Michel. 

8. Juin 1784. 

Jean Henri Louis, compagnon maqou, natif de cette ville. fils du 
Bourgeois fle cette colonie et casernier Andre Christophe Louis. 37 ans, 
descendant de refugies. a prete le serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois 
de la colonie. 

Michel. 

13. Jufflet 1784. 

Jean Christophe W 0 e 1 f f e 1 , natif d'Apolda dans le Duche de 
Wcymar, faiseur de bas, age de 28 ans. de religion Luthenenne, depuis quatre 
niois dans les etats de Sa Majeste, veut s'etablir conune maitre sur sa pro- 
fession et a ete recu Bourgeois de la colonie. 

Michel. 

7. Octobre 1784. 

Joseph Golsch. emouleur et faiseur de cribles, natif de Lobcnthau 
en Bolu-me, ag^ de 28 ans. et de religion calholiquc romaine, se qualifiant au 
Droit de Bourgeoisie de la colonie. y a ete rec,u cejourdhui. apres avoir 
prete le serment ordinaire. 

Michel. 

1 1 . Janvier 1785. 

Charles Nicolas, horloger, natif de Magdebourg. age de 24 ans, 
fils du Bourgeois de la colonie et Tabagiste Charles Nicolas et de Susanne 
George, descendant de parens refugies, voulant s'etablir en cette ville sur sa 
profession, a prete cejourdhui le serment de fidelite et a ete rec/i Bourgeois 
de cette colonie. 

Michel. 



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153 — 
15. Octobre 1785. 

Durs Meier y, casernter francois, ridevant grenadier au regimcnt de 
son Exccllcnce monsieur de Lengefeldt, natif de Keinaeh dans le canton 
Basel en Suisse, de religion catholique roinaine, age de 61 ans, ayant recü 
son conge pour etre place conmie casernier francois, a prete le senneut de 
Bourgeoisie et a en conscquence ete reqü Bourgeois de la" colonie. 

Boileau. 

Le certificat lui a ete expedie le 21. Octobre 1785. 

9. Decembre 1785. 

Frederic Guillaume Mall in. dit Böse, epinglier. natif de Magde- 
burg, age de 24 ans, fils flu Bourgeois de la colonie et inaitre Epinglier 
(Jeorge Isaac Mailin. dit BA.se. descendant de parcns refugies, a prete le ser- 
ment de fidelite et a ete re<^u Bourgeois de la colonie. 

Boileau. 

10. Janvicr 1786. 

Joseph Ben da Räude, musicien, age de 26 ans. natif de Plague, 
dt* religion catholique rojnaine, voulant s'etablir ici, a prete le sennent de 
fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

Boileau. 

10. Janvier 1786. 

Jean Fischer, musicien, age de 35 ans, de religion Luthcrienne. natif 
de Nieder-Lummitsch en Saxe, voulant s'etablir ici, a prete le sennent de 
fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

Michel. Boileau. 

7. Fevrier 1786. 

Jean Jaques Margeleth (pour sa niaison) . premier OUVrier ä la 
fabrique de Gossler et proprietaire d'une boulangerie francoise, age de 50 ans. 
natif de Saxc-Mcinungcn, etabli ici, depuis 30 ans, h la Fridrichstadt, a pret^ 
le sennent de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

Michel. Boileau. 

3. Mars 1786. 

Jaques Guiraud, fabriquant ganticr, age de 25 ans, natif de Magde- 
hourg , fils du Bourgeois de la colonie et chapellier Jean Matthieu Guiraud. 
et de Marie Franchise La Pauine, descendant de refugies. a prete le .sennent 
de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie. 

Michel. Boileau. 



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7. Mars 1786. 

Jean Andr£ Janssen, marchand, natif de Halle, age de 30 ans, 
descendant de refugies. appert de ves Lettre* de Bourgeoisie de la colonie de 
Halle, voulanl s'etahlir ici, a preti le sennent de fidelite et a ete recü. Bourgeois 
de la colonie. 

Michel. Boileau. 

4. Juillct 1786. 

(t Otthilf August kuttner, eordonniei , natif de Bautzen, age de 
29 ans, de religion Lntherienne, fils de feu l'ouvrier George Küttner et de 
feue Marie Straussen , voulant s'etahlir ici a prete le sennent de fidelite uäte 
et a ete rec.il Bourgeois de la colonie. 

Michel. Boileau. 



15. Aotit 1786. 

Auguste Longenotti, tailleur de talons en bris, age de 44 ans. de 
religion catholique roniaine, natif de Genua en Italic, cidevant soldat, voulnnt 
s'etahlir ici, a prete le sennent de fidelite et a ete reeu Bourgeois de la colonie. 

Jaques Lab ha die, frippier. age de 47 ans, de religion catholique 
roniaine. natif du village d'Kstuve a Bigorne en france, cidevant soldat, voulant 
s'etahlir ici, a prete le sennent de fidelite et a ete recu Bourgeois de la colonie. 

Michel. Boileau. 



12. »Septembre 1786. 

Simon Fran<jOis Flamary, marchand. age de 29 ans, natif «le 
Berlin, descendant de Refugies, fil> de feu Antoine Flamary et d'llelene. nee 
Franjeu, ayant etabli un negoce ici. a prete le sennent de fidelite et a ete 
reeu Bourgeois de la colonie. 

Michel. Boileau. 



10. Octobre 1786. 

Frederic Auguste Eyraud, perruquicr, age de 22 ans, natif de 
Magdehourg, descendant de Refugies, fils de Jaques Eyraud. de religion reformee 
voulant s'etahlir ici, a prete le sennent de fidelite et a ete reeu Bourgeois de 

,a colonie - Michel. Boileau. 

Jean Andre VVolffram, houlanger, age de 31 ans. natif de Haus 
Neuendorff dans le Duche de Halberstadt, de religion Lntherienne, voulant 
s'etahlir ici et ayant achete la maison et houlangerie francoi.se lleinecke a l'ile 
francoiüe, a prete le serment de fidelite et a ete recji Bourgeois de la colonie. 

Michel. Boileau. 



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155 — 



13. (Jetobre 1786. 

Christian G o 1 1 f ri e d M a 1 1 h i c s . rnnlonnier . natif de Dessau . age 
de 26 ans, de religion refonnee, vonlant s'etablir ici. a prete le sernient de 
fidelite et a ete re^ü Bourgeois de la colonie. 

Boileau. 

Jean George Nicolas Massoutre, tailleur, natif de Magdebourg, 
ige de 27 ans, fils de feu le Bourgeois de la colonie Gabriel Massoutre de 
religio« catholique romaine, voulant s'etablir ici, a prete le sernient de Rtlelite 
et a ete rec.ii Bourgeois fle la colonie. 

Boileau. 

21. Novembre 1786. 

Samuel Gottlob Anders, cordonnier, natif de Görlitz en Saxe, 
age de 29 ans. de rcligion Lutherienne, voulant s'etablir ici, a prete le sernient 
«le- fidelite et a ete reeü Bourgeois de la colonie. 

Boileau. 

12. Decembre 1786. 

Jacob Souchon. fabriqunnl en bas de laine, natif de Magdcbourg, 
age de 22 ans. de religion refonnee. descendant de refugies, fils du fabritpiant 
et Bourgeois de la colonie sieur Antoine Souchon et de feue Marthe Langlet, 
voulant entreprendre la fabritjue de son pere, a prete le sernient de fidelite 
et a ete rec,ü Bourgeois de la colonie. 

Boileau. 

17. Janvier 1787. 

Martin Weiss, fondeur. natif de Vienne, age de 29 ans. de religion 
catholique romaine, voulant s'etablir ici. a prete le sernient de fidelite et a ete 
rec.ii Bourgeois de la colonie. 

Boileau. 

2. Fevrier 1787. 

Frederic Nicolas Streso. doinestique de livree natif de Gommern 
en Saxe. age de 24 ans, de religion Lutherienne. voulant. s'etablir ici en 
tenant des ehevaux de louage, a prete le serment de fidelite et a ete reqü 
Bourgeois de la colonie. 

Boileau. 

6. Mars 1787. 

Frederic Blaser, chapcllier, natif de Langenargen am Bodensee, age 
de 1*3 ans. religion catholique romaine, voulant s'etablir ici, a prete sernient 
de fidelite et a ete re^ü Bourgeois de la colonie. 

L'hennet. 



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150 — 



20. Avril 1787. 

J ein 1 1 e n r y 1 1 o f f m e i s t e r , natif de Bremen , age de 32 ans, perru- 
quier, disant vouloir s'etablir niaitre, rcligion Lutherienne, a prete senneiU de 
fidelite corae Bourgeois de la colonie. 

L'herniet. 

26. Juin 1787. 

je an Auguste Weiler, natif de Querfurth en Turingen, age de 
30 ans. religio!) Lutherienne, tailleur de profession, a prete sennent de fidelite 
COme Bourgeois de la colonie. 

L'hermct. 
24. Juillet 1787. 

Jean Henry Streicher, natif de Breths en Saxe. age de 22 ans, 
cidevant grenadier sous le reginient de Möns de Eichmann a Wesel, servant 
COme valet de niaison, chereliant cependant a trouver a Louer un Oberge, a 
ete rec,0 conune Bourgeois de la colonie ayant prete sernient de fidelite. 

L'herniet. 

27. Juillet 1787. 

Guillaume Louis George Paulus, natif de eette ville. age de 
22 ans, faiseur de has de profession, a ete recu Bourgeois de la colonie, apres 
avoir fait lc serment de fidelite. 

L'hermct. 

C h r e t i e n Friedrich, natif de Gross-Lühsch dans le duche de Zeihst, 
age de 37 ans, servant actuellement comme valet brasseur chez Sr. P. Kavia. 
a ete re^ü Bourgeois de la colonie. apres avoir prete lc serment de fidelite. 

L'herniet. 

■ 

31. Juillet 1787. 

Jean Pierre Descours, matchand, natif de cette ville, fils de Moyse 
Descours, Bourgeois de la colonie, a ete recu Bourgeois apres avoir prete 
lc serment de fidelite. 

L'hermct. 

J e a n S a m u e 1 K r e 1 1 wit z , cordonnier . natif de Gross-Brembach pres 
de Buchstädt en Saxe, age de 33 ans, rcligion Lutherienne, a ete recu Bour- 
geois de la colonie, apres avoir prete lc serment de fidelite. 

L'herniet. 

28. Septembre 1787. 

E 1 i e C hartes Ro usse t. 

13. Novembre 1787. 
Jean M a tt h i e u La u r i a n. 



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— 157 — 
1. Avril 1788. 

Jean Em est Pierre Lehman, faiseur de bas, natif de Carlsruh. 
eonite de Baden-Durlach, age de 55 ans. rcligion Lutherienne. a ete reqfi 
Bourgeois de la colonie, apres avoir prete Ie serment de fidelite. 

L'hermet. 

29. Avril 1788. 

Jean Charles Römer, eordonnier, natif de Döblitz en Boeme. age 
de 36 aus, religion eatholique. a ete i ec.fi Bourgeois de la colonie, apres avoir 
prete Ie sennent de fidelite. 

L'hermet. 
2. May 1788. 

Jean Gott lieh Roh de. natif de eette ville, age de 33 aus, boulanger 
de profession, a ete rec,ü Bourgeois de la colonie, religion Lutherienne, apres 
avoir fait le serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. 

20. May 1788. 

Jean Andre Nathge, natif de Beuchte village dans le pays de 
Bildesheim, age de 50 ans, tisserant de sa profession, cidevant grenadier dans 
le regiment de S. Kxc. de Lengefeldt, mais congedie, et de religion Lutherienne, 
a ete re^u Bourgeois de la colonie, apres prestation du serment de fidelite. 

Michel. 

15. Septeinbre 1788. 

Jean Frederic Drouin, gantier, natif de cettc ville, Iiis unique de 
Jean Jaques Drouin, age de 24 ans, a ete retui Bourgeois de la colonie, apres 
avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. 

Charles Maquet, marchand, natif de cette ville, Iiis de feu Monsieur 
David Maquet, age de 21 ans, a ete re<jfi Bourgeois de la dite colonie, apres 
avoir prete le sennent de fidelite. 

16. Septcmbre 1788. 

George Palis, marchand, fils unique de Möns. Jean Samuel Balis, 
age de 20 ans, a ete rec/i Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le ser- 
ment de fidelite. 

25. Novembre 1788. 

Louis Luc Puech, gantier, natif de cette ville, fils de feu Jean Puech, 
age de 22 ans, a ete recu Bourgeois de la colonie apres avoir prete le serment 
de fidelite. L'hermet. 



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— 158 — 



3. Fevrier 1789. 

Johann Joachim Schiffer, taütair. natif de Lunebourg , fils de 

Joh. < hristi.ui Schaffer, age de 25 ans, a ete rcCÖ Bourgeois de la colonie. 
apre-, avoir prete le sennent de fidelite. 

L'hennet. 
10. Mars 1789. 

Moses Weiskopf, peigneur, natif de cette ville. fils de Jacob Weiskopf, 
fondeur, age de 28 ans, a ete recü Bourgeois de la colonie francoise apres 
avoir prete le sennent de fidelite. 

L'hennet. 

24. Mars 1789. 

Johann Valentin Helm hold, futainier. natif de Sula, fils de Jean 
George Helmbold, age de 29 ans, a ete recü Bourgeois de ia colonie apres 
avoir prete le sernient de fidelite. 

L'hennet. 

7. Avril 1789. 

Laurand Müller, natif de Nassau, Hadamar, age de 27 ans, religion 

catholique, a ete reCÖ Bourgeois de la colonie francoise apres avoir prete le 

sennent de fidelite. , ., 

L nennet. 



9. Juin 1789. 

Gott loh Lebrecht Hauhold, natif de Neissen. age de 22 ans. de 
religion Lutherienne, compagnon chapellier, a ete recü Bourgeois de la colonie 
fiancoise apres avoir prete sennent de fidelite. 

Michel. L'hennet. 

Carl David Kleine, garcon marchand, natif de cette ville, religion 
Lutherienne, age de 21 ans. a ete recü Bourgeois de la colonie. apres avoir 
prete le serment de fidelite. 

Michel. L'hennet. 

22. Juin 1789. 

Guillaumc L'hennet, marchand fabriquant, natif de cette ville et 
de la colonie, age de 27 ans, a ete recü Bourgeois apres avoir prete le 
sennent de fidelite. 

Michel. L'hennet. 

29. Septembre 1789. 

Joseph Adelbert. <jui a acquis la maison du sicur Banquier avec 
droit de boulangerie francoise. 



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— 159 — 

26. Octobre 1789. 

Johann Christian Hu he recht, natif de Dant/.ig, age de 24 ans, 
profession cordonnier, religion Lutherienne, a ete reeu Bourgeois de la colonie 
apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. 
30. Octobre 1789. 

E t i e n n e Daniel C u n y , natif de cette ville, age de 22 ans, chapellier, 
fils de monsieur l'assesseur Cuny, a ete recu Bourgeois de cette colonie apres 
avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. 

29. December 1789. 

Henri Louis Schul tze, natif de Giffhorn , dans k Pays d'Hannover, 
age de 23 ans 9 mois, eompagnon tailleur, religion Lutherienne a ete recu 
Bourgeois de la colonie apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. 

13. Avril 1790. 

Louis Charles Honte, natif de cette ville, age de 17 ans, maitre 
savonnier, fils de feu Isaac Charles Bonte, n ete recu Bourgeois de cette colonie 
apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. 

4. May 1790. 

Jean G u i 1 1 a u m e Richter, natif de Denstedt en Saxe , eompagnon 
masson, age de 32 ans, religion Lutherienne, a ete recu Bourgeois de la 
colonie apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. 

11. May 1790. 

Johann Dieterich Zehe, natif de Vernigerode , eompagnon faiseur 
de bas en soye, age de 36 ans, religion Lutherienne, e ete recu Bourgeois de 
la colonie franeoise, apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. 

15. Juin 1750. 

Jacob Damströmm, natif de Burgo en Svedc, age de 58 ans, tailleur, 
eatholique romain de religion , a ete rec,ü Bourgeois de la colonie franeoise 
apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. 



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— 160 — 
31. Aout 1790. 

Johann Michel Hauben veiss er, natif de Ronnebourg pres de 
Altenbourg. ne le 23. Decembre 1787, compagnon cordonnier, a ete recü 
Bourgeois de la colonie ftancoise apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. 

21. Septenibre 1790. 

Conrad Engelhardt Fridrich Neuenhahn, natif de Weimar, 
ne le 19. Juin 1756, faiseur de bas. age de 34 ans, a ete recüs Bourgeois de 
la colonie apres avoir prete serment. 

Michel. 

25. Janvier 1791. 

Jean Rudolff Henri Roger, natif de Helmstädt, ne le 28. Üctobre 

1765. valet age de 26 ans, religion Lutherienne, a ete ree.ü Bourgeois de la 
colonie apres avoir prete le serment. 

Michel. 

15. Fevrier 1791. 

Jean Chretien Roger, natif de Hillersleben, age 23 ans, ne en avril 

1766, valet, de religion Lutherienne, a ete re<;ü Bourgeois de la colonie. apres 
avoir prete le serment. 

18. Fevrier 1791. 

Jean Henri Eyraud, perruquier, age de 24 Va ans, natif de Magde- 

bourg, descendant de refugies, fils de Jaques Eyraud, de Religion reforniee, 

voulant s'etablir ici, a prete le serment de fidelite et a ete reqii Bourgeois 

de la colonie. „. , . 

Michel. 

7. Mars 1791. 

Henry Ernst Fridrich, tailleur. natif de Gommern, age de 36 ans 

religion Lutherienne, fils de feu Pierre Friderich et de Susanne Magdaleiie 

Bonbach, a ete rec,u Bourgeois de la colonie franqoise, apres avoir pret« I« 

serment de fidelite. ... . , 

Michel. 

5. Juillet 1791. 

Chretien Jacob Eyraud, compagnon perruquier. age de 27 am. 
natif de Magdebourg, descendant de refugies, Iiis de Pierre Eyraud, de religion 
reforniee, voulant s'etablir ici, a prete le serment de fidelite et a ete recü 
Pom geois de la colonie. 

Charreton. 



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— 161 — 
22. Juillet 1791. 

Charles Samuel II e n 1 z , compagnon coutelier , age de 27 ans, natif 
de cette ville, fils aine du Bourgeois de notre eolonie Benjamin Hentz. de 
religio» reformee, voulant s'etablir ici a prete le serment de fidelite et a ete 
reqü Bourgeois de la eolonie. 

Charreton. 

26. Juillet 1791. 

Louis Franqois Vigner, natif de Paris, age de 25*/^ ans, catholique 
romain, voulant s'etablir en qualite de inaitre de langue a ete re^u Bourgeois. 

20. Septembre 1791. 

Chretien Frederic Rappe, maitre cordonnier, natif de Grossen- 
lengden pres de Goettingen, age de 36 ans, de religion Lutheriennc, a ete 
recu Bourgeois de la eolonie, apres avoir prete le serment de fidelite. 

Charreton. 

4. Octobre 1791. 

Fr cd er ic Christophle Bor heck, natif de Güttingen, compagnon 
perruquier, age de 31 ans, de religion Lutherienne, a ete recu Bourgeois de 
la eolonie, apres avoir prete le serment de fidelite. 

Charreton. 

Jean Pierre Bayer, natif de Dessau, le 19. Novemhre 1762, com- 
pagnon faiscur de bas, de religion reformee, a ete rec,ö Bourgeois de la * 
eolonie, apres avoir prete le serment de fidelite. 

Charreton. 

18. Octobre 1791. 

L oui s C u ii y , natif d'iei, marchand, fils de Jean Jaqucs Cuny, age de 
21 ans, a ete rec,ü Bourgeois de la eolonie. apres avoir prete le serment de 

fide,it *' Lhermet. 

1. Novembre 1791. 

Jean Jaques Kyraud, natif de cette ville, compagnon perruquier, 
age de 25'/2 ans > second fils du Bourgeois de la eolonie et maitre perruquier 
Pierre Eyraud, de religion reformee, a ete reqü Bourgeois de la eolonie, 
apres avoir prete le serment de fidelite. 

Charreton. 

15. Novembre 1791. 

Jean Chretien Dechay, natif de la ville neuve. compagnon gantier, 
age de 22 ans, fils unique du Bourgeois de la eolonie et cardeur Jean Dechay, 
de religion catholique romain, a ete recü Bourgeois de la eolonie, apres avoir 
prete le serment usite. 

Charreton. 

11 



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— 162 — 

22. Novembre 1791. 

David Cappe. natif de cette ville. compagnon faiseur de Las. age de 
ans. fils unique du Bourgeois de la colonie et faiseur de bas Samuel 

Gippe, decede en cette ville. a ete recü Bourgeois de cette colonie. apres 

avoir prete le sernient usite. 

Charrcton. 

13. Decembre 1791. 

George Ezolt. natif de Treben, pres d'AItcnbourg. compagnon perru- 
quier, age de 29 ans. de religion Lutherienne. a ete re<;ü Bourgeois de la 
colonie. apre> avoir prete ie sernient de fidelite. 

Charrcton. 

2U. Decembre 1791. 

Samuel Weisskopff. natif de cette ville. compagnon faiseur de bas. 
age de 19 ans. fils aine du Bourgeois de la colonie et cardeur Frederic 
Samuel Wei<skopff. a etc reqö Bourgeois de la colonie. apres avoir prete Ie 

serment usite. 

(. haireton. 

10. Jan vier 1792. 

Frederic Auguste Lob hau. natif de Bronswic. cuisinier, age de 
30 aas. fils cadet de Philippe Gebhard Guillaume Lobhau. laquais en Service 
de son altesse M. Ie Duc de Bronswic. voulant -'etablir en qualite de traiteur 
en cette ville. a ete recü Bourgeois de la colonie. apres avoir prete le ser- 
nient usite. _ 

Charreton. 

17. Janvier 1792. 

Jean Philippe Andre, natif de cette ville, compagnon cordonnier. 
age de 24 ans. fils aine du Bourgeois de la colonie et maitre cordonnier 
David Andre, de religion refonnee, a et^ re^ia Bourgeois de la colonie. apres 
avoir prete le serment de fidelite. 

Charreton. 

20. Janvier 1792. 

Daniel Schmuckert. natif de cette ville. compagnon cordonnier. 
age de 28 ans, fils aine du Bourgeois de la colonie George Andreas Schmuckert. 
catholique romain, a ete rec.ü Bourgeois de la colonie franqoise, apres avoir 
prete le serment de fidelite. 

Charreton. 

31. Janvier 1792. 

J e a n K r n e s t e David Charles B a e g e h o 1 1 z . natif de Barby, 
compagnon perruquier, age de 23 ans, de religion Lutherienne, a ete recü 
Bourgeois de la colonie. apres avoir. prete le serment de fidelite. 

Charreton. 



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163 



13. Mars 1792. 

Isaac Blanqucz. natif de cettc ville, conipagnon mcnuisier, age de 
27'/j ans, de religion reforniee, fils uniquc d' Isaac Blanqucz. maitre mcnuisier 
et Bourgeois de la eolonie. a ete rc^jü membre de notre colonie, apres avoir 
prete le serment usite. 

11. Septembre 1792. 

George Simon Arlaud, natif de cette ville, marchand, age de 20*/2 
ans, fils de Pierre Arlaud, a ete rc<jCi Bourgeois de ia colonie, apres avoir 
prete le serment de fidelite. 

L'hermet. 

16. Octobre 1792. 

Louis Benjamin Hcntz, natif de cette ville. fils du Bourgeois 
Benjamin Hcntz, coutellicr de profession, age de 26 ans. a ete reeü Bourgeois 
de la colonie. apres avoir prete le serment de fidelite. 

L'hermet. 

Jean Christoph Sauer, natif d'Apolde dans le Duche de Veimar, 
conipagnon faiseur de has. age de 22 ans, religion Luthenenne, a ete ree,ü 
Bourgeois de la colonie. apres avoir prete le serment de fidelite. 

L'hermet. 

20. Novcmbre 1792. 

Johann Friderich Schwohoda, natif de cettc ville, age de 23 
ans. Fils aine de Matthieu Schwohoda et de Sophie, nee Bremern Pattissiez, 
a ete rec,ü Bourgeois de la colo'nie. apres avoir prete le serment de fidelite. 
de religion catholique. 

27. Novcmbre 1792. 

(} u i 1 1 a u m e S c h m e I z e r . marchand, natif de Dessau, age de 3 1 ans, 
de religion reforniee, Iiis de Auguste Gottlieh Schmelzer, Bourgeois et hrasscur 
a Dessau, a ete reeü Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le serment 
de fidelite. 

15. Janvier 1793. 

Jean Krederic Tiemann, natif de cette ville. age de 23 ans, 2i 
fils du Bourgeois de la colonie et maitre poticr Jean Krederic Tiemann, 
conipagnon de la meine profession, a ete reeü Bourgeois de la colonie, apres 
avoir prete le serment de fidelite. 

11. Fevrier 1793. 

Jaques Ca/, a Iis, negociant, natif de Nismes, age de 22 ans, de religion 
reformee, fils de negociant sieur Jaques Cazalis, demeurant aud. Nisme<. a eti 
ieeu Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le serment de fidelite. 

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26. Mars 1793. 



Jean Frederic I,' her inet, natif de cctte vif Ic. age de 28 ans, fils 
de Jean Fran<jois L'hcrniet. marchand et fabriquant en bas de soyc, a ete rec'i 
Bourgeois de la colonic. apres avoir prete le serment de fidelite. 

2. Juillet 1793. 

Jean Bourset, natif de cette ville. eompagnon tourneur. fils aine du 
Bourgeois de la colonie et maitre tourneur Lsaac Bourset, age de 25 ans, a 
ete rcc,ü membre de la colonie. apres avoir prete le scrnient usite. 

9. Juillet 1793. 

Jean Daniel Odemar, natif de cette ville. eompagnon boutonnier. 
fils aine du Bourgeoi> <le la colonie et maitre boutonnier lsaac Odemar. age de 
24 ans, a ete re<jü Bourgeois. 

22. Aout 1793. 

Jean Krebs, natif de Mayence. age de 29 ans, de religion catholique 
romaine, coinpagnon tailleur. fils du maitre chaudronnier Jean Adam Krebs, 
decede dans la dite ville. a ete rcc.i'i au nombre des Bourgeois de la colonie 
franeoise. 

14. Janvier 1794. 

Jaques Kmanuel du Mesnil. natif de Zelle pais de Lunebourg, 
age de 29 ans, de religion reformee, eompagnon borloger, fils du Bourgeois 
borloger Claude Jaques du Mesnil et de Jeanne Klisabeth nee Proy, en cette 
ville, a ete recii au nombre des Bourgeois de la colonie franeoise de cette 
ville. apres avoir prete le serment de fidelite. 

4. Fevrier 1794. 

Jean F r e d e r i c N e d d e r h u t b . natif de Hesperede pais de Hannovre. 
age de 42 ans, de religion Luther., voulant s'etablir en cette ville conune 
voiturier, a ete recu Bourgeois de la colonie. 

Charreton. 

18. Mars 1794. 

Jean Philippe Nagel, natif de Stettin, age de 20 l / ü ans. de religion 
reformee allcmande, fils de Jean Philippe Nagel, eidevant Bourgeois de la 
colonie franeoise au dit Stettin, ouvrier a la fabrique de Richter *: Nathusius, 
ici a Magdebourg, voulant s'etablir, a ete re(;ü Bourgeois de cette colonie 
apres avoir prete le serment usite. 

3. Juin 1794. 

lsaac Simon, natif de la ville neuve. compagnon faiseur de bas. 
religion Lutheriennc, age de 21 ans, a ete rcc/i Bourgeois de la colonie. 
apres avoir prete le serment de fidelite. lui a ete aecorde un an de franchise. 



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— 165 — 



16. Septembrc 1794. 

Jena Charles Paentzhold, natif de Daetnnitz au pais de Mecklen- 
burg, age de 29 ans, et de religion Lutheriennc. compagnon tailleur, voulant 
s'etablir en cette ville. a ete reeu Bourgeois .de cette colonie, apres avoir 
prete le serment de fidelite. 

IL Novembre 1794. 

Jean Jaques Botzon, natif de Strasbourg en Elsas, niarchand, a ete 
recü Bourgeois de la colonie. 

25. Novembre 1794. 

Jean Christoph Benjamin Eyraud, natif de cette ville, fils cadet 
de Jaques Eyraud. perruq iiier, religion reformee, age de 24 ans, a et£ re^Ci 
Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le serment de fidelite. 

17. Avril 1795. 

Erneste Chretien Leberecht Schleiger, natif d'Altenbourg en 
Sa.\e, compagnon cordonnier, age de 24 ans, a ete re<;ü Bourgeois de la colonie, 
npres due legitimation et a prete le serment de fidelite. 

23. Juin 1795. 

Jean Samuel Schreiber ti Franqois Conrad Schreiber, fds 
du Bourgeois de la colonie et maitre cordonnier Erneste Gottlieb Schreiber et 
de Marguerite, nee Gehnert, sa femme, compagnons cordonnier. natifs en cette 
ville le 11. Juin 1768 et 18. May 1770, de religion Lutherienne, ont ete rec,us 
Bourgeois de la colonie apres avoir prete le serment de fidelite? usite. 

8. Octobre 1795. 

Jean Jaques Laube, natif de cette ville, age de 26 ans, fils aine du 
Bourgeois de la colonie et gantier Jean Adolphe Laube , de religion reformee, 
a ete recü Bourgeois, apres avoir prete le serment de fidelite. 

1796. 

Jaques Cuny, natif de cette ville, age de 33 ans, fils aine du negociant 
sieur Jean Jaques Cuny et de la Dame son epouse Marguerithe , nee Douzal, 
de religion reformee, a ete re<,ü Bourgeois de la colonie. 

26. Janvier 1796. 

Jean Chretien Grosse, natif de cette ville, age de 25 ans, fils aine 
du Cabarretier Jean Chretien Grosse, membre de la colonie dec£de en cette 
ville, a ete reqü Bourgeois apres avoir prete le serment de fidelite?. 



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— 166 — 

4. Avril 1796. 

Jean Pierre An il r e , compagnon cordonnier . fils du Bourgeois de la 
colonie franeoise de Magdebourg et maitre cordonnier David Andre, 24 ans, 
descendant de refugies fruncois voulant s'etablir en cettc vi] 1 e sursa profession, 
a ete recü Bourgeois de la colonie apres avoir prete le serment de fidelite. 
Michel. George. L'hermet. Charreton. 

18. Mav 1796. 

Daniel E r d in a n n Steinte, aus Neuhaidensleben gebürtig , Sohn 
des franz. Colonie-Bürger und Cantor in der Teutsch-reformirten Kirche, Pärchen- 
macher-Geselle, reformirten Religion, alt 30 Jahre, wurde nach geleistetem Kid 
zum Bürger angenommen. 

L'hermet. 

24. May 1796. 

Fredrieb. Guillaume D'him. marchand % fils de Möns. Ie Pasteui 
D'him, age de 25 ans , a ete l ecü Bourgeois de la colonie . apres avoir prete 
le serment de fidelite. 

L'hermet. 

5. Juillet 1796. 

Nathan ael Abraham Schaidt, compagnon falseur de gants et 
fahriquant, natif de cette ville, age de 29 ans, fils du Landespassathe et Bourgeois 
de la colonie Abraham Schai dt , a ete rec,ü Bourgeois apres avoir prete Ie 
serment de fidelite. Charreton. 

28. Octobre 1796. 

Charles Simeon, compagnon falseur de bas et macon , natif de cette 
ville, age de 26 ans, de religion reformee, fils unique de feu le Bourgeois de 
la colonie et mac,on Pierre Simeon, a ete recu Bourgeois, apres avoir prete le 
serment de fidelite. Charreton. 

22. Novembrc 1796. 

Jean Gottfried Pluquet, faiseur de pipes, age de 31 ans, de religion 
reformee , fils aine du Bourgeois de la colonie et serrurier feu Dominique 
Pluquet , a ete recu Bourgeois de la colonie apres avoir prete le serment de 
fidelite. 

Michel. George. L'hermet. Charreton. 

14. Fevrier 1797. 

Louis Böig ues, teinturier, age de 31 ans. religion reformee, natif de 
Berlin, fils de sieur Antoine Boigues, a ete reejü Bourgeois de la colonie, apres 
avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. George. L'hermet. 



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— 167 — 



21. Mars 1797. 

Johann Gottfried VV. Steinmetz, natif de Magdebourg', fils de feu 
Joh. Gottfr. Steinmetz, age de 2 1 ans 3 mois, religion Lutherienne, a ete re<;u 
Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. George. L'hermet. 

14. Novembre 1797. 

Jean Charles Wiseur, marchand, natif de Magdebourg, fils de Jean 
Guillaume Wiseur, fabriquant en bas de laines et Bourgeois de la colonie, a 
ete rec,u Bourgeois de la colonie apres avoir pret£ le serment de fidelite^ 

Michel. Gaertner. La Paume. 

28. Novembre 1797. 

Erneste Frederic Hassel, ouvrier, natif de Hessen dans le Duche 
de Bronswig, fils du Valet de cour Erneste Frederic Hassel, age de 30 ans, 
religion Luthenenne, a ete recü Bourgeois de la colonie, apres avoir prete le 
serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

23. Janvier 1798. 

Pierre Chretien Knochenhaucr, peigneur de laine , natif de 
Vehlitz en Saxe , fils de Jean Christoph Knochenhauer , vendeur de fruits. 
religion Lutherienne, a ete reqü Bourgeois de la colonie apres avoir prete le 
serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. I^a Paume. 

Jean Chretien Bürau, ouvrier, natif de Nienburg dans la principaute 
de Cöthen , fils de Rudolf Bürau , Bourgeois dans le dit endroit , religion 
Lutherienne et age de 31 ans, a ete rec,ü Bourgeois de la colonie apres avoir 
prete le serment de fidelite. 

Michel. George. Gaertner. La Paume. 

Mort a Nienburg le 28. Aout 1803. d'apres l'extrait mortuaire produit pnr 
sa vcuve. 

13. Fevrier 1798. 

Jean Henri Bruns, ouvrier, natif de BardorfT dans le duche de 
Bronswig. fils de Christoph Bruns, maitre cochonnier dans le dit endroit, religion 
Lutherienne, age de 37 ans, a ete reqü Bourgeois de la colonie, aprös avoir 
prete le serment de fidelite. 

Michel. George. L'hermet. La Paume. 

27. Fevrier 1798. 

Jaques Couriol, gantier, natif de cette ville , fils du maitre gantier 
Jaques Couriol, age de 28 ans, religion reformee, a ete reqü Bourgeois de la 
colonie. apres avoir prete le serment de fidelite^ 

Michel. George. L'hermet. La Paume. 



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27. Mars 1798. 

Jean Frederic Win ekler, natif de Salfeld dans le Duche de Coburg, 
de profession masson . age de 31 ans. fils de Jean Daniel Winekler, maitre 
horloger au dit endroit. religion Lutherienne. a ete re^ü Bourgeois de la 
colonie, apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

' 3. Avril 1798. 

Henri Chretien Frederic Hoffmann, tailleur de lirnes , age de 
21 ans, religion Lutherienne, fils du Bourgeois de la colonie franc,oise et maitre 
tailleur de limes Andre HofTmann de Halberstadt . a ete rec,ü Bourgeois de la 
colonie, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. La Paume. Gaertner. 

12. Juin 1798. 

Jean Charles Franc, ois Lefebure. teinturier en soye, natif de cette 
ville, religion refoniu-e, fils du Bourgeois et caffetier Francis Thimoleon Lefebure, 
age de 29 ans, a ete reeu Bourgeois de la colonie, apres avoir prete serment 
de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

19. Juin 1798. 

Jean George Gruner t, natif de Pömmelte village Saxon dependant du 
Baillage Barby , age de 35 ans, de religion Lutherienne. et fils du paisan 
Joachim Grunert, demeurant au vilage nomme Moritz ressortant du Baillage 
de Gommern, voulant s'etablir a Magdebourg, comme Brasseur et Brandevinier 
en arrentant la Brasserie cidevant Dehoff modo Schropp, a ete rec,u Bourgeois 
de la colonie, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

Charles Gaudefroid Fiedler, jouailler, natif de Leipzig, age de 
23 ans, religion Lutherienne, fils du distillateur Jean Gaudefroid Fiedler, voulynt 
s'etablir a Magdebourg. a ete recu Bourgeois de la colonie, apres prestation 
faite du serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

7. Aout 1798. 

Frederic Ritter, marchand, natif de /erbst, fils du marchand habitant 
dans cette meme ville sieur Frederic Guillaume Kitter, age de 26 ans. religion 
Lutherienne, voulant s'etablir icy a ete recü Bourgeois de la colonie, apres 
avoir prete serment de fidelite. 

Michel. L'heimet. I^a Paume. 



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169 — 



15. Janvier 1799. 

Andre Abraham Wolff, jouailler, natif et cidevant Bourgeois de In 
colonie francoise de Bourg, fils de feu l'orfevre et Bourgeois de la dite colonie 
Benjamin Wolff, age de 49 ans religion reformee, ayant quitte son domicile 
cidevant a Bourg et voulant setablir icy, a ete recu Bourgeois de la colonie, 
apres avoir prete serment de fidelitt-. 

Michel. L'hermet. Gaertner. La Paume. 

19. Fevrier 1799. 

Johann Gottlob Kotsch, faiseur de bas, natif de Oberwarthe pves 
de Dresden, age de 25 ans, religion Lutherienne, voulant setablir icy, a ete 
rec,u Bourgeois de la colonie, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. I.'hermet. La Paume. 

Philippe Albert F a 1 1 o u . maitre perruquier, natif de cette villc. 
age de 28 ans, religion reformee, fils du maitre perruquier Samuel Fallou, 
Bourgeois de notre colonie, a ete recu Bourgeois de la colonie, apres avoir 
prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. Ijl Paume. 

0 

26. Fevrier 1799. 

Jean George Eifert, compagnon tisserant. natif de cette ville, fils 
du Bourgeois de la colonie Jean Nicolas Eifert, age de 30 ans, religion Luthe- 
rienne, a ete ree,Q Bourgeois de la colonie. apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. La Paume. 

19. Mars 1799. 

Ignatius Steiner, compagnon charpentier, age de 30 ans, religion 
catholique romaine, et natif de Ettingcn dans le comte de Baden Durlach, 
fils du maitre cordonnier Joseph Steiner, Bourgeois de la ditte ville, a ete re^u 
Bourgeois de la colonie, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. La Paume. 

2. Avril 1799. 

Conrad Frederic Ode mar, compagnon boutonnier, age de 26 ans, 
religion allemande reformee, fils du maitre boutonnier de cette ville Christoph 
lsaac Odemar. voulant s'etahlir icy, a ete recu Bourgeois, apres avoir prete 
serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. La Paume. 

4. Juin 1799. 

Jean Gottlieb Amme, natif de Schlettau pres de Anneberg, age de 
35 ans, religion Lutherienne, voulant s'etablir icy comme ouvrier, a ete recu 
Bourgeois, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. Gaertner. 



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170 — 



7. Juin 1799. 

Pierre Jacob Kurths, fils du Bourgeois Jean George Kurths, maitrc 
tailleur et Bourgeois de cette ville, mort depuis 12 ans, religion Lutherienne 
et valet Batelier, a ete recü Bourgeois, apres avoir prete serment de fidelite. 

a. u. s. 

Michel. Gaertner. L'hermet. Lauben. 

2. Juillet 1799. 

Christoph Philipp Rodiger, de Damesbrücke pres de Langensalze 
dans Ie pays de Thuringue, compagnon tisserant, age de 24 ans, religion 
Lutherienne, fils du passementier Christoph Benjamin Rüdiger, de la sus ditte 
ville, voulant s'etablir icy, a ete recft Bourgeois de la colonie, apr£s avoir 
prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet, Gaertner. La Paume. 

30. Juillet 1799. 

Jean Frederic Grosse, compagnon ineunier, age de 24 ans, religion 
Lutherienne, fils du cidevant Bourgeois de la colonie Chretien Grosse, voulant 
s'etablir icy, a <5te re(ju Bourgeois de la colonie ayant prete serment de fidelite. 
Michel. L'hermet. Gaertner. La Paume. 

27. Aout 1799. 

Henry Gaudefroi Heinecke, maitre fendeur. age de 30 ans, religion 
rcformee, fils du boulanger et Bourgeois Jean Gaudefroid Heinecke, voulant 
s'etablir icy, a ete reqü Bourgeois de la colonie, apres avoir prete serment 

de fidelite. Michel. Gaertner. La Paume. 

David Bourset, compagnon tourneur, age de 28 ans, religion reformee, 
fils du Bourgeois de la colonie Isaac Bourset, voulant s'etablir icy, a ete rec/i 
Bourgeois de la colonie, apres avoir prete" serment de fidelite. 

Michel. L'hei-met. Gaertner. La Paume. 

22. Octobre 1799. 

David Maurel, peintre, age de 32 ans, fils du Bourgeois boulanger 
Louis Maurel de Berlin, voulant s'etablir icy, a che" reqü Bourgeois de la 
colonie, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. Gaertner. 

26. Novembre 1799. 

Samuel Louis Descours, marchand, age de 33 ans, natif de Magde- 
bourg, et second fils du Sr. Moyse Descours marchand, voulant se faire recevoir 
dans le corps des marchands de cette ville. a prete le serment de fidelite et 
a ete rec.ii Bourgeois de la colonie. 

Michel. L'hermet. Gaertner. 



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— 171 



28. Janvier 1800. 

Carl Friederich S c h ö I e r , compagnon meunier. age de 24 ans, natif 
de Wcrdau en Saxe, fils de Jean Chretien Schüler, habitant du village de 
Werdau pres de Torgau, voulant s'etablir en cette ville conune meunier , a ete 
re^Ci Bourgeois, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. Gaertner. La Paume. 

10. Juin 1800. 

Jean Georg Gross, natif de Mengershausen dans le comte de Waldeck, 
invalide du regiment du prince Louis de Prusse et congedie a Bielefeldt sous 
la date du 1. May 1800, ayant ete etabli casernier de la colonie franeoise de 
Magdebourg, a ete reqii en consequence Bourgeois de la dite colonie. 

Michel. 

9. Septcmbrc 1800. 

Jean David Cuny, marchand, age de 25 ans, religion reformee, fils 
du Bourgeois marchand Jean Jaques Cuny de cette ville, a ete reqü Bourgeois 
de la colonie, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. La Paume. 

7. Octobre 1800. 

Erneste G u i 1 1 a u m e Darncden, peintre. age de 2 1 ans, fils aine du 
Bourgeois de la colonie Kmeste Guillaume Darneden, religion Lutherienne, 
voulant s'etablir et entrer en societe avec son beau - freie, a ete rec.u Bour- 
geois de la colonie, apres avoir prete serment de fidetite. 

Michel. L'hermet. Gaertner. La Paume. 

4. Novembre 1800. 

Johann Franz Simon Fasel, maneuvre. age de 34 ans, ne de 
Wespen dans l'Electorat de Saxe, fils de manoeuvre Frederic Fasel, religion 
Lutherienne, voulant s'etablir en cette ville, a ete rec,ü Bourgeois, apres avoir 
prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. Gaertner. La Paume. 

20. Janvier 1801. 

Joh. Christoph Kleinhans, faiseur de bas, age de ;J6 ans, ne de 
Stadtelben pres de Krforth, religion Lutherienne, fils de Kleinhans, drapier 
de ce meme en droit, voulant apres avoir reqü son conge, s'etablir icy, a ete 
recü Bourgeois, apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 



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172 — 



24. Mars 1801. 

Jean Pierre Guillaume Winter, menusier. fils du Bourgeois et 
maitre menusier Winter, age 27 ans. religion reformee, natif de cette ville. 
voulant s'etablir ky, a ete recü Bourgeois de la colonie, apres avoir prete 
serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. Gaertner. La Paume. 

Jean Samuel Winter, menusier. fils du Bourgeois et maitre menusier 
Winter, age de 21 ans, religion reformee. voulant s'etablir icy, a ete rec.ii 
Bourgeois de la colonie. apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. L'hermet. Gaertner. La Paume. 

21. Avril 1801. 

Jean Teophilo Palis, faiseurs d'eguilles. fils d'Elie Palis, age de 34 
ans, confession reformee. a ete recü Bourgeois de la colonie. apres avoir prete 
serment. Michel. L'hermet. Gaertner. 

10. Novembrc 1801. 

Jean Gottlieb Mack. boulanger . fils de feu Jean Gottlieb Mack. 
cülevant boulanger et Bourgeois de la colonie de cette ville , age 33 an?, 
confession Lutherienne, voulant s'etablir icy. a ete recü Bourgeois apres avoir 
prete serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

24. Novembre 1801. 

Jean Henri Schmuckert. gantier, cidevant Bourgeois de la colonie 
francpise de Berlin et fils de feu Bourgeois et Maitre Graissier Schmuckert de 
cette ville, age de 33 ans, religion catholicjue, voulant s'etablir icy a ete recu 
Bourgeois apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

2. Mars 1802. 

Henry Gotthilff Hermann, garcon cordonnier, fils du maitre 
cordonnier Frederic Herr mann, Bourgeois de la colonie. age de 29 ans, religion 
Lutherienne, ayant esperance de s'etablir, a ete recu Bourgeois apres avoir prete 
serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

9. Mars 1802. 

Frederic Samuel Weiskopf, faiseur de bas . fils de Bourgeois 
Frederic Samuel Weiskopf, cardeur , age de 21 ans, religion reformee, a ete 
recu Bourgeois de la colonie apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 



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173 



13. Avril 1802. 

Gaudefroi Daniel Paulus, faiseur de bas, fils du Bourgeois de la 
colonie feu George Christoph Paulus, age de 32 ans, religion Lutherienne, a 
ete re^Ö Bourgeois de la colonie, apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

22. Juin 1802. 

Jean Abraham Laglois, couvreur, 3 em fils du Bourgeois Jean Batiste 
Laglois, age de 25 ans, religion catholique romaine , a ete recü Bourgeois de 
la colonie et a prete serment. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

13. July 1802. 

Jean Valentin Striept, boulanger , natif de Haedersleben dans la 
principaute de Ilalberstadt , age de 50 ans, religion Lutherienne, a ete recu 
Bourgeois de la colonie et a prete serment. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

23. Novembre 1802. 

Pierre Guillaume Bauer, faiseur de bas, fils de feu George Bauer, 
maitre et faiseur de bas et Bourgeois de la colonie , age de 22 ans , religion 
Lutherienne, voulant s'etablir icy, a ete reefi Bourgeois, apres avoir prete 
serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

24. May 1803. 

Louis Longuenotti, musicien, fils du Bourgeois de la colonie Auguste 
Longuenotti, age de 24 ans, religion catholique romain , a ete reeö Bourgeois 
apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

22. November 1803. 

Jean Elie Wegemann, faiseur de bas, fils du cidevant Bourgeois de 
la colonie Jean Christoph Wegemann, age de 30 ans, de religion Lutherienne, 
a prete le serment de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie francoise, 
delivre a la ville neuve. 

3. Fevrier 1804. 

Frederic Detroit, maitre de langue francoise, natif de Berlin, age de 
26 ans, de religion reformee fils d'Abraham Detroit, employe cidevant de la 
regie prussienne ä Berlin, a 6t£ recu Bourgeois de la colonie, apres avoir 
prete le serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. 



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14. Fevrier 1804. 

Pierre Frederic Cuny, marchand , fils de Pierre Cuny cidevant 
nsscsseur de la Justice loyale francoi« de cette ville, natif de Magdebourg. 
age de 26 ans , religio»! reformee , a ete reqü Bourgeois de la colonie . apres 
avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. 

27. Avril 1804. 

Jean Chretien Böse, faiseur d'eguilles, second fils du Bourgeois et 
coloniste George Isaac Böse, age de 35 ans, natif de Magdebourg, de religio» 
Lutherienne, a ete ree.fi Bourgeois, apres avoir prete le serment de fidelite. 

Michel. Gaei tner. 

21. Aout 1804. 

Chretien Frederic Benjamin Rahm, faiseur de bas, fils du 
Bourgeois et coloniste et faiseur de bas Jean Christoph Rahm, ne le 
24. Janvier 1778, religion Lutherienne. voulant s'etablir comme maitre faiseur 
de bas, a ete rec/i Bourgeois apres avoir prete serment de fidelite. 

Michel, Gaertner. La Paume. 

18. Jan vier 1805. 

JeanErnesteRose, maitre boulanger, fils de feu le Bourgeois de la vieille 
Ville Henry Daniel Rose, age de 30 ans, religion Lutherienne, ayant acquis 
la boulangerie de la colonie de feu Wolffram, a ete recu Bourgeois apres 
avoir prete serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. La Paume. 

20. Septembre 1805. 

Jean Henri W i s c h e r o p p , boulanger, natif de Frohse, age de 33 
ans, de religion Lutherienne, apres avoir £te congedie du Regiment de Cuirassiers 
et avoir paye h la caisse generale des Invalides , et obtenü en consequence du 
departement militaire la permission de s'etablir en cette ville, a prete le ser- 
ment de fidelite et a ete recü Bourgeois de la colonie franeoise aussi long- 
temps qu'il restera dans la possession de la boulangerie franeoise prece- 
demment Rotte. 

Michel. Gaertn.L 

8. Novembre 1805. 

Jean M a 1 1 h i e u A n d r e F r e d e r i c . faiseur de bas, fils aine du coloniste 
et paveur Jean Chretien Frederic, age de 22 ans, de religion Lutherienne 
veut s'etablir sur sa profession et se marier, et apres avoir prete le serment 
de fidelite, a ete ree,ü Bourgeois de la colonie. 

Michel. Gaertner. 



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175 



10. Decembre 1805. 

Jean Henry Pradin, ouvrier a la douane des aecises, fils du cidevant 
coloniste et cordonnier Jean Piene Piadin, age de 24 ans, de religion Luthe- 
rienne, voulant se marier, a prete le serment de fidelite et a ete recu Bour- 
geois de la colonie francoise. 

Michel. Gaertner. 

11. Mars 1806. 

Jean Frederic Rubcau, coinpagnon fourbisseur, age de 2°* ans. 
fils de Jaques Kubeau, justieien de la colonie francoise de Berlin, religion 
reformee, voulant s'etablir a Magdcbourg, a ete rec/i Bourgeois, apres avoir 
prete serment de fidelite. 

Michel. Gaertner. 

1. Avril 1806. 

Jean Fran<jois Duvigneau, coinpagnon menuisier, age de 25 ans, 
de religion reformee, fils du defur.t Bourgeois de la colonie francoise de Magde- 
bourg et maitre teinturier Charles Duvigneau , voulant s'etablir en cette meine 
ville, a prete le serment de fidelite et d'obeissance et a ete i\.e,ü en conse- 
quence Bourgeois de la colonie. 

Michel. Gaertner. 

3. Juin 1806. 

Jean Chretien Frederic Wegemann, faiscur de bas, age de 27 
ans, religion Lutherienne et fils de Jean Christoph Wegemann, Bourgeois de 
la colonie francoise, a prete cejourd'hui serment de fidelite et a ete recu Bour- 
geois de la colonie francoise de cette ville. 

a. u. s. 
Michel. Gaertner. 

26. Aout 1806. 

Chretien Charles Gott lieb Fromme, marchand, fils du defunt 
jouaillier Jean Gottfried Fromme et de Sophie Julie, nee Niemann, age de 
trente ans, de religion Lutherienne, a prete le serment de fidelite et a ete 
rec.ii comme fils de coloniste Bourgeois de la colonie francoise de cette ville. 

Michel. 

24. Juillet 1807. 

Jean George Roberts, boulanger, natif de Hedersleben, dans la princi- 
paute de Halberstadt, age de 27 ans, ayant pris h ferme la maison et bou- 
langerie francoise du maitre boulanger Rose, et voulant y exercer le metier 
de boulanger, a ete re<ju a cet effet au nombre des bourgeois de la colonie 
francoise, apres avoir prete le serment de fidelite, sous la condition qu'il ne 
sauroit pretendre a ce droit de Bourgeoisie aussi longtemps qu'il occupera la 
dite maison soit par ferme, soit par vente et reservant ä chaqu'un tous les 
droits quelquonques tant sur sa personne que sur sa posterite. 

Michel. 



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— 176 — 
7. Aout 1807. 

Jean Gottfried Bartels, cordonnier, natif de Magdebourg, fils du 
coloniste et niaitre cordonnier Just Chretien Bartels, age de 24 ans, de 
religion Lutherienne, voulant setablir comme niaitre cordonnier en cette ville, 
a prete le sernient de fidelite et a ete reqü Bourgeois de la colonie francpise. 

Michel. 

22. Septbre. 1807. 

Chretien Erneste Guillaume Schroeder, compagnon jouailler. 
natif de Magdebourg, fils aine* du jouaillier Sr. Chretien Erneste Schroeder, age 
de 24 ans, de religion Lutherienne, a prete le sernient de fidelite et d'obeissance 
et a ete recü en consequence au nombre des Bourgeois de la colonie francpise 
de Magdebourg. 

Jean Fr an 90 is Clievaube, compagnon fcrblantier, natif de Magde- 
bourg, seul fils du niaitre ferblantier Frederic Chevaube, age" de 24 ans, de 
religion reformee , a prete le sernient de fidelite et d'obeissance et a ete recu 
en consequence Bourgeois de la colonie francoise de Magdebourg. 

Michel. 

13. Octobre 1807. 

Henri Guillaume Honte, compagnon savonier, natif de Magdebourg, 
fils aine du niaitre savonier Isaac Bonte, age de 20 ans, de religion reformee, 
a prete le sernient de fidelite et d'obeissance , et a ete rec,u en consequence 
Bourgeois de la colonie francpise de Magdebourg. 

Michel. 



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Register zur Bürgerrolle. 



Achenot, Bd. III b. S. 58. 
Adelbert, Bd. III l>. S. 158. 
Age, Bd. II. S. 458. 
Ageron, Bd. III b. S. 64. 
Aggio, Bd. Illb. S. 146. 
Aiguin, Bd. II. S. 465. 
Albo, Bd. II. S. 470. 
Alegre, Bd. IL S. 459. 
Allier, Bd. II. S. 465. 
Alliaud, Bd. IL S. 468. 
Almerus, Bd. Illb. S. 52. 
Araalric, Bd. Illb. S. 62. 
Amme, Bd. Illb. S. 169. 
Anders, Bd. Illb. S. 155. 
Andre, Bd. II. S. 469. Bd. Illb 

S. 67, 120, 140, 162, 166. 
Andreae. Bd. Illb. S. 135. 
Anezi, Bd. Illb. S. 61. 
Anguivielle, Bd. Illb. S. 53. 
Anquet. Bd. Illb. S. 56. 
Ansalmy, Bd. III b. S. 124. 
Arbaletrier, Bd. II. S. 461, 466. 
Ardemont, Bd. II. S. 471. 
Arene, Bd. Illb. S. 50. 
Arlaud, Bd. II. S. 459. Bd. Illb. 

S. 69, 120, 163. 
Arman, Bd. III b. S. 58, 61. 
Arnac, Bd. Illb. S. 101. 
Arnal, Bd. Illb. S. 56, 84, 93. 
Arnaudon, Bd. Illb. S. 63. 
Arnoux, Bd. II. S. 465. 
Arques, Bd. II. S. 459. 
Asimont, Bd. Illb. S. 126. 



Asman, Bd. III b. S. 122. 
Assier, Bd. II. S. 462. Bd. III b. 
S. 65. 

Astier, Bd. Illb. S. 81. 
Aubanel, Bd. Illb. S. 55, 75. 
Aube, Bd. II. S. 458. 
Aubert, Bd. II. S. 456. Bd. Illb. 
S. 49. 

Aubissart, Bd. II. S. 463. 
Autier, Bd. Illb. S. 57. 
Avare, Bd. Illb. S. 61. 
Axiem, Bd. Illb. S. 143. 



Babö, Bd. Illb. S. 106. 
Baegeholtz, Bd. Illb. S. 162. 
Baldi, Bd. Illb. S. 51. 
Baldy, Bd. Illb. S. 87. 
Banick, Bd. Illb. S. 136. 
Baratier, Bd. Illb. S. 59. 
Barbier, Bd. Illb., S. 60, 133. 
Barbut, Bd. III b.. S. 90. 
Bardin, Bd. Illb. S. 81. 
Barez, Bd. Illb. S. 51, 71, 82. 
Barnier, Bd. II. S. 462, 470. 
Bartels, Bd. Illb. S. 143, 176. 
Barthelemi, Bd. III b. S. 64. 
Barthelot. Bd. Illb. S. 70. 
Basadoi, Bd. Illb. S. 69. 
Bastian, Bd. Illb. S. 57. 
Baudouin, Bd. II. S. 470. 
Bauer, Bd. Illb. S. 130, 131, 173. 
Bauermeister, Bd. Illb. S. 97. 

12 



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— 178 — 



Bauquier, Bd. II. S. 456. Bd. III I). 

S. 61, 66, 98. 
Bayer, Bd. Illb. S. 161. 
Bechier, Bd. II. S. 470. 
Beck, Bd. III b. S. 131. 
Behrens, Bd. III b. S. 143. 
Belier, Bd. III b. S. 52. 
Benazech. Bd. Illb. S. 64. 
Benoit, Bd. IUI). S. 56. 
Beranger, Bd. III b. S. 49. 
Berard, Bd. II. S. 465. 
Bernard. Bd. II. S. 458, 467. Bd. Illb. 

S. 51, 60, 79. 
Berne. Bd. Illb. S. 113. 
Bertallot, Bd. Illb. S. 127. 
Bertaud. Bd. II. S. 464. 
Berth, Bd. Illb. S. 64, 87. 
Berth Lamothe, Bd. Illb. S. 63. 
Bertoulen, Bd. Illb. S. 91. 
Be: trand, Bd. Illb. S. 53, 61, 78. 

107. 

Beseke, Bd. Illb. S. 116. 
Bessieres. Bd. II. S. 470. 
Besson, Bd. Illb. S. 74. 
Beze. Bd. II. S. 456. 
Bia, Bd. Illb. S. 108. 
Biancone, Bd. Illb. S. 111. 
Billot, Bd. II. S. 466. 
Birnau, Bd. Illb. S. 123. 
Blanc, Bd. II. S. 455. Bd. Illb. 
S. 77. 

Blanchcr, Bd. II. S. 464. 
Blancquez, Bd. Illb. S. 88. 102. 
Blanquet, Bd. Illb. S. 67. 
Blanquez, Bd. Illb. S. 163. 
Blaser, Bd. Illb. S. 155. 
Blisson. Bd. II. S. 457. Bd. Illb. 

S. 141. 
Böse, Bd. Illb. S. 174. 
Boigues, Bd. Illb. S. 166. 
Boinier. Bd. Illb. S. 51, 64. 
Boissier, Bd. Illb. S. 91. 
Bonconseil, Bd. Illb. S. 93. 
Bonnaud, Bd. II. S. 458, 459. 
Bonnet. Bd. Illb. S. 63, 69. 



Bonn in, Bd. Illb. S. 73. 

Bonte. Bd. III b. S. 65, 71, 93, 99, 

101, 151. 159, 176. 
Bontous, Bd. Illb. S. 68. 
Bontoux, Bd. Illb. S. 97. 
Borde, Bd. III b. S. 74. 
Bord, Bd. Illb. S. 75. 
Borheck. Bd. Illb. S. 151. 161. 
Borne. Bd. Illb. S. 65. 
Bosc, Bd. Illb. S. 106. 
Bosmian, Bd. II. S. 465. 
Bosse, Bd. Illb. S. 119. 
Botzon. Bd. III b. S. 165. 
Boucairan, Bd. Illb. S. 80. 
Boudes, Bd. II. S. 466. 
Boudon, Bd. III b. S. 54. 
Bouffart, Bd. Illb. S. 68. 
Boulanger. Bd. Illb. S. 106. 
Bourceau, Bd. Illb. S. 107. 
Bourguet. Bd. III b- S. 54. 
Bourset, Bd. Illb. S. 97, 164, 170. 
Bousquet, Bd. II. S. 460. 
Boutet, Bd. II. S. 467. 
Bouvier, Bd. II. S. 463. Bd. III b. 

S. 88, 91, 93. 107, 136. 
Bouzanquet. Bd. II. S. 459. Bd.lllb. 

S. 68. 

Bouzige, Bd. II. S. 461. Bd. Illb 

S. 67. 

Bovin, Bd. III b. S. 58. 
Boyer, Bd. Illb. S. 57. 
Braconnier, Bd. Illb. S. 51. 
Braune, Bd. Illb. S. 138. 
Breinat, Bd. II. S. 462. 
Breton, Bd. Illb. S. 52. 85. 87. 
126. 

Brifonton. Bd. Illb. S. 57. 
Brion, Bd. Illb. S. 105. 
Brocas, Bd. Illb. S. 64. 
Brouet, Bd. II. S. 455. Bd. Illb. 

S. 60. 71. 
Brousson, Bd. II. S. 464. 
Bruel. Bd. Illb. S. 57. 
Bruguier. Bd. Illb. S. 61. 80. 89. 
Brun, Bd. Illb. S. 70. 



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179 — 



Brunei. Bd. II. S. 469 Bd. III b. 

S. 51. 

Bruns. Bd. Illb. S. 167. 
Buberecht. Bd. Illb. S. 159. 
Büchler. Bd. III b. S. 139. 
Buhse, Bd. Illb. S. 141. 
Buisson, Bd. Illb. S. 54. 72, 92. 
Buntsack, Bd. Illb. s. 132. 
Bürau. Bd. Illb. S. 167. 

Cabanis. Bd. Illb. S. 51. 
Cabrieres. Bd. Illb. S. 63. 
Cabrol. Bd. Illb. S. 61. 8<>. 
Caille, Bd. Illb. S. 127. 
Calger. dit Caille. Bd. Illb. S.131. 
Caluas. Bd. Illb. S. 55. 
Caluet. Bd. Illb. S. 74. 
Calvat. Bd. Illb. S. 88. 
Cappe, Bd. Illb. S. 109. 162. 
Carles. Bd. Illb. S. 54. 
Carriere. Bd. Illb. S. 51, 55. 81. 
Carron. Bd. Illb. S. 63. 
Casany, Bd. Illb. S. 127. 
Cassagne. B I. Illb. S. 69. 
Cassagnol, Bd. Illb. S. 58. 
Cassan, Bd. III b. S. 64. 
Castang, Bd. II. S. 462. 471. 
Castel. Bd. Illb. S. 54, 58. 
Caualier, Bd. II. S. 464. Bd. Illb. 
S. 54. 

Caubourg. Bd. Illb. S. 49. 
Causse. Bd. II. S. 468. Bd. III b. 
S. 67. 

Cavalier. Bd. Illb. S. 98. 
Cayla, Bd. Illb. S. 55. 78. 
Cazalis. Bd. Illb. S. 163. 
Ceta, Bd. Illb. S. 145. 
Chaffal, Bd. III b. S. 57. 
Chaman. Bd. Illb. S. 55. 
Chambeau, Bd. Illb. S. 62. 7<», 99. 
Chambion, Bd. Illb. S. 82. 
Champion. Bd. Illb. S. 62. 
Chappe. Bd. Illb. S. 113. 
Charles. Bd. II. S.460, 467. Bd. Illb. 
S. 50. 64. 126. 



Charpentier. Bd. III b. S. 58 . 80, 
81, 83. 

Charpinel. Bd. II. S. 466. 
Chartier. Bd. Illb. S. 72. 76. 
Charton. Bd. II. S. 468, 470. Bd. IUI». 
S. 70. 

Chatillon, Bd. II. S. 465. 
ChAton. Bd. 111. S. 90. 
Cha umon, Bd. Illb. S. 57. 
Chausson, Bd. Illb. S. 114. 
Chauvet, Bit. III b. S. 54. 
Chay. Bd. Illb. S. 85. 
Chayer, Bd. Illb. S. 61. 
Chaz, Bd. II. S. 461. 
Chazelon, Bd. II. S. 470. Bd. III b. 

S. 59, 88. 142. 
Cherfis, Bd. II. S. 463, 466. 
Cherubin. Bd. II. S. 471. 
Chevalier, Bd. Illb. S. 106. 
Che vau he. Bd. Illb. S.88, 137, 176. 
Chimbert, Bd illb. S. 69. 
Chollet. Bd. Illb. S. 86. 
Ciairan. Bd. II. S. 464. 
Claparede, Bd. Illb. S. 69. 
Claro, Bd. Illb. S. 114. 
Clemen, Bd. III b. S. 112. 
Clcrans, Bd. II. S. 460. 
Cochet. Bd. Illb. S. 132. 
Coin, Bd. Illb. S. 72. 73. 
Coing. Bd. illb. S. 117. 
Com bes. Bd. Illb. S. 76. 
Combier, Bd. Illb. S. 60. 
Commerqon, Bd. Illb. S. 111. 
Commony. Bd. Illb. S. 125. 
Comte. Bd. Illb. S. 66. 
Constant, Bd. Illb. S. 59. 
Convert, Bd. Illb. S. 72. 
Coqu, Bd. Illb. S. 59. 60. 68. 
Cornet, Bd. II. S. 455. 
Cornier. Bd. Illb. S. 61. 
Cossiau, Bd. Illb. S. 52. 
Cossonel. Bd. Illb. S. 1 10. 
('.»sie. Bd. II. S. 470. Bd. IUI». 

S. 67, 96, 110. 121. 134. 
Cotereau, Bd. III b. S. 60. 

12* 



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— 180 — 



Cottel. Bd. Illb. S. 6_L 
Couderc, Bd. III b. S. 54, 
Coulomb, Bd. IL S. 460. 
Counort, Bd. II. S. 460. Bd. 111 b. 
S. 62. 

Courde, Bd. Illb. S. 6L 
Courieu, Bd. III b. S. 56. 
Couriol. Bd.II.S.461. 463. Bd. Illb. 

S. 62, 68, üSL 82, 100, 107, 161 
Courtois, Bd. II. S. 463. 
Coutaud, Bd. II. S. 456, 459, 460. 
Cregut, Bd. II. S. 458. 468. 
Crochet, Bd. II. S. 470. 
Crouzet, Bd. Illb. S. 24. 
Croze, Bd. III b. S. 54, 64. 
Cuche. Bd. Illb. S. 90. 
Cuny, Bd. II. S. 464. Bd. Illb. 

S. U0_i 123, 159, 16L 165. HL 

124. 

Cury, Bd. Illb. S. 9_L 149. 

Daleirac, Bd. II. S. 464. 
Damie, Bd. Illb. S. 103. 
Damstromm, Bd. Illb. S. L59_ 
Dan, Bd. Illb. S. (£L 109. 
Danger, Bd. II. S. 471. 
Danthu, Bd. II. S. 468. 
Darez, Bd. II. 463. 
Darneden, Bd. Illb. S. 137, HL 
Daufez, Bd. Illb. S. 58, 
Davoy. Bd. Illb. S. 95. 
Debro, Bd. Illb. S. 108. 
Dechay, Bd. Illb. S. 87, 16.L 
Deimier, Bd. Illb. S. 56. 
Deimont, Bd. II. S. 467. 
Delarche. Bd. Illb. S. 63, 83. 
Delatre, Bd. II., S. 456. 
Debatte. Bd. Illb. S. 84. 
Delbriel, Bd. II. S. 469. 
Deleuze. Bd. II. S. 470. Bd. Illb. 

S. 55, 64, 77, 83, 
Delmas, Bd. Illb. S. 58, 26. 
Demare, Bd. II. S. 470. 
Demarle, Bd. Illb. S. 108. 
De Richaud, Bd. Illb. S. 56. 



Descours. Bd. Illb. S. 10i 124. 

156, na 
Desmons. Bd. Illb. S. 6L 
Dessie, Bd. III b. S. 6L 
Detroit. Bd. Illb. S. L23, 
De Villas, Bd. II. S. 467. 
Deville. Bd. Illb. S. 54, 
Deylau, Bd. Illb. S. 52, 56, 12, 
D'Haynin, Bd. Illb. S. 86. 
D'him, Bd. Illb. S. L66. 
Dietz. Bd. Illb. S. ihL 
Dinant. Bd. Illb. S. 56. 
Dindre, Bd. Illb. S. 52. 
Discours. Bd. Illb. S. 68. 1ÜL 
Döring Bd. Illb. S. 124. 
Domergue. Bd. Illb. S. 82, 
Donett, Bd. Illb. 142. 
Donzel, Bd. Illb. S. 25, 
Dorgueil, Bd. Illb. S. 59, 8L 
Douilhac Bd. illb. S. 6_L 82, 
Douzal, Bd. 11. S. 461. Bd. Illb. 

S. 72, 84, 
Douzel, Bd. Illb. S. 52. 
Dreifuss, Bd. Illb. S. 104. 
Drouin, Bd. Illb. S. 52, 120, 1Ü2. 
Drourae, Bd. Illb. S. 52. 
Dubaux, Bd. Illb. S. 80. 
Dubois, Bd. Illb. S. 65. 66. 68. 

76, 99, 
Dubosc, Bd. II. 456. 
Dubou, Bd. Illb. S. 28. 
Ducros, Bd. II. S. 468. Bd. III b. 

S. 53. 
Dufez, Bd. II. S. 455. 
Dufour, Bd. Illb. S. 53, 82. 
Dulac, Bd. Illb. S. U2, 
Dumaitre, Bd. II. S. 456. 
Dumas, Bd. Illb. S. 62, 84. 
Dumesnil. Bd. Illb. S. 164. 
Dumont, Bd. Illb. S. 75, 82, 
Dumoulin, Bd. Illb. S. L2L 
Dupau, Bd. II. S. 462. Bd. III b. 

S. 49, 80. 
Duplan, Bd. 11. S. 467. Bd. III b. 

S. 102. 



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Durant. Bd. II. S. 461. Bd. III b. 

S. 53, 62. 
Dusarat, Bd. Illb. S. 62. 
Duvignaud, Bd. Illb. S. 122. 
Duvigneau, Bd. III h. S. 125. 

Eglize, Bd. Illb. S. 112. 
Eilffert, Bd. Illb. S. L5L 
Eifert. Bd. Illb. S. l£9_ 
En et, Bd. Illb. S. 92, 100. 
Engel. Bd. Illb. S. 13£L 
Engelmann, Bd. Illb. S. 120. 
Escher. Bd. Illb. S. Hl 
Escoffier, Bd. II. S. 462, 470. 

Bd. Illb. S. 60. 
Esperandieu, Bd. II. S. 466. 
Esperendieu, Bd. Illb. S. 62. 
Etienne, Bd. Illb. S. 60. 
Evin. Bd. III. S. 90. 
Eynard, Bd. II. S. 469. 
Eyraud, Bd. Illb. S. 78, 110, 115. 

154. 160. 161, 165. 
Ezolt, Bd. Illb. S. 162. 

Pabre, Bd. II. S. 458. 466. 
Falscheer, Bd. III b. S. 122. 
Falou, Bd. Illb. S. 70, 100. 
Fallou, Bd. Illb. S. 160. 
Fasel, Bd. Illb. S. Iii. 
Fauas, Bd. Illb. S. IL 
Faubert, Bd. Illb. S. 50, 
Faucher, Bd. II. S. 467. 468. Bd.IIIb. 

S. 52. 53. 107. 125, L2JL 
Faugere, Bd. Illb. S. 55. 
Faure, Bd. Illb. S. 5_4_, 
Faurite, Bd. II. S. 462. 
Fauritte, Bd. II. S. 462. 
Faurost, Bd. Illb. S. 56. 
Ferrieres, Bd. II. S. 461. 
Fiedler, Bd. Illb. S. 168. 
Fietta, Bd. Illb. S. 139. 
Fine, Bd. Illb. S. 6_L 
Fischer, Bd. Illb. S. 153. 
Flamary, Bd. Illb. S. 88. 144. 154. 
Flauart, Bd. II. S. 462. 



Flcureton, Bd. Illb. S. 82. 
Flotard, Bd. II. S. 465. 
Foissin, Bd. II. S. 469. 
Fontanier, Bd. II. S. 465. 
Fontanieu, Bd. II. S.457. Bd.IIIb. 
S. 69. 

Forestier, Bd. Illb. S. 59. 
Fort, Bd. Illb. S. 59. 
Foucard. Bd. Illb. S. 84. 
Foul. Bd. Illb. S. 5L 
Foulquier, Bd. II. S. 467. 
Fouquignon, Bd. III b. S 69. 
Fournier, BJ. Illb. S. 79, 9_L 114. 
Fouvreau, Bd. Illb. S. 99, 
Fragouze, Bd. II. S.469. Bd.IIIb. 

S. 90, 9_L 
Francon, Bd. Illb. S. 58. 
Franjeu, Bd. Illb. S. 92. 
Fransson, Bd. Illb. S. 61. 
Frederic, Bd. Illb. S. UA, 
Fr6es, Bd. Illb. S. Lil 
Fregier, Bd. Illb. S. 52. 
Friedrich, Bd. Illb. S. 1S6. 
Fridrich, Bd Illb. S. 160. 
Fritsche, Bd. Illb. S. L12. 
Fromme. Bd. Illb. S. 119. 125. 



G ach et. Bd. II. S. 466. Bd. III. 
S. 52. 

Galafrez, Bd. Illb. S. 94, 
Galefres, Bd. Illb. S. 60, 62. 
üaloi. Bd. Illb. S. 58. 
Gandil, Bd. II. S. 464. Bd. Illb. 
S. 56. 

Gandin, Bd. II. S. 460. 
Garach, Bd. Illb. S. 55 
Garcin, Bd. III b. S. 52. 
Gardiol, Bd. Illb. S. 54. 
Garnier, Bd. 11. S. 464, 465, 470. 

Bd. Illb. S. 84, 95. 
Garrel, Bd. II. S. 460. 
Garrigues, Bd. II. S. 460. Bd.IIIb. 

S. 56, 63, 8_L 82. 
Gaspar, Bd. Illb. S. 65. 



182 — 



Gautier, Bd. III b. S. 15. 
Gautrec, Bd. 111b. S. 62. 
Gay, Bd. III b. S. 53. 
Geay. Bd. 11. S. 460. 
Geloin, Bd. III l>. S. 62. 
George, Bd. III b. S. 86, 9.Q, 
Gerner, Bd. Ulb. S. Liü 
Gervais, Bd. III b. S. 5_L 9-5. 
Gibal, Bd. Illb. S. 14. 
Gille, Bd. Illb. S. 133. 
Gilles, Bd. II. S. 459. Bd. Illb. 
S. 54. 

Giloin, Bd. Illb. S. 82, 126. 
Gimel, Bd. III b. S. 65, 146. 
Girard, Bd. II. S. 467. Bd. Illb. 

S. 56, 66, 69, 87, 10L 
Girardin, Bd. Illb. S. 50. 
Girost, Bd. II. S. 464. Bd. Illb. 

S. 106. 
Girou, Bd. Ulb. S. 15. 
Gissau, Bd. III b. S. IIS 
Göbler, Bd. Illb. S. 122. 
Goguelin, Bd. Ulb. S. 65. 
Golsch, Bd. Ulb. S. 152. 
Gondrevil, Bd. Ulb. S. SO. 
Gotthard, Bd. Ulb. S. LLL 
Goubert, Bd. Ulb. S. 59_ 
Goudin, Bd. Ulb. S. 71, 82. 
Gourdon, Bd. II. S. 470. 
Gramont, Bd. Ulb. S. TL 
Grammont, Bd. Ulb. S. 85. 
Granier, Bd. Ulb. S. 15, 109_ 
Gras, Bd. II. S. 463, 467. Bd. Illb. 

S. 50, 16. 
Greue, Bd. Illb. S. 60. 
Grey, Bd. Ulb. S. 8Ü. 
Griolet, Bd. II. S. 458. Bd. Ulb. 

S. 12. 

Grizot, Bd. Ulb. S. TL 
Gröschel, Bd. Illb. S. LJJl 
Gros, Bd. Ulb. S. 22. 
Gross, Bd. Ulb. S. 1IL 
Grosse", Bd. Ulb. S. 12£ 165, HO. 
Grünewald, Bd. Ulb. S. OL 
Grumeur, Bd. Ulb. S. Ü3. 



Grüne, Bd. Ulb. S. UM. 
Grunert, Bd. Illb. S. 168. 
Grunewitz. Bd. Illb. S. 122. 
Guaidan, Bd. Ulb. S. 82. 
Gueidan, Bd. 11. S. 466. 
Guelleot. Bd. Ulb. S. 123. 
Guibal, Bd. III b. S. 102, 122. 
Guillaume, Bd. Illb. S. 54, 64. 
Guiminel, Bd. Ulb. S. 62. 
Guiot, Bd. Ulb. S. 5_L 57, 82. 
Guiraud, Bd. III. S. 459. Bd. Ulb. 

S. 59, 70, 90, 134. 148. 153. 
Gundlach, Bd. Ulb. S. 66. 



Hallwax, Bd. Illb. S. 144. 
Hamann, Bd. Illb. S. 12L 
Hampert, Bd. Illb. S. 142. 
Hartmann, Bd. Illb. S. 145. 
Hassel, Bd. Illb. S. 161. 
Haubenreisser, Bd. Ulb. S. 146. 
16a 

Haubold, Bd. Illb. S. 158, 
Heinecke, Bd. Illb. S. 112. HO. 
Helmbold, Bd. Ulb. S. L58. 
Henri, Bd. Ulb. S. 102. 
Hentz, Bd. Ulb. S. 118 r 161. h±L 
Herlan. Bd. Ulb. S. 65, IQ. 
Hermann, Bd. Illb. S. 112. 
Herrmann, Bd. Ulb. S. 128. 
Hertzig, Bd. Ulb. S. 148. 
Heurtaux, Bd. Ulb. S. 83, 
Heyeck, Bd. Ulb. S. 132. 
Hillard, Bd. III b. S. 55. 
Hintzin, Bd. Ulb. S. IAK 
Hiort. Bd. Illb. S. 135. 
Hoffmann, Bd. Ulb. S. 134, IM 
Hoffmeister. Bd. Illb. S. 156, 
Holl, Bd. Illb. S. 142. 
Honnore, Bd. Illb. S. 50. 
Ilorio. Bd. Illb. S. 66, 85. 
Hormann, Bd. Illb. S. 128, 
Houbert, Bd. Ulb. S. Il- 
de Houff, Bd. Illb. S. 148. 
Uuc, Bd. Ulb. S. 60. 



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183 — 



II ühnerfahrt, Bd. 111b. S. 136. 
Hvigues, Bd. IL S. 466. Bd. III b. 
S. 54. 

Huguet, Bd. Illb. S. 50, 59, 77,94. 
Huntze, Bd. Illb. S. 134. 
Hupert, Bd. Illb. S. 109. 

Illaire, Bd. II. S. 462, 463. 
Inet, Bd. Illb. S. 114. 
Inö, Bd. Illb. S. 98. 
Ivolas. Bd. Illb. S. 72. 

Jaenecke, Bd. Illb. S. 149. 

Ja mar, Bd. Illb. S. 57. 

J amniermann , Bd. Illb. S. 154. 

Janssen, Bd. Illb. S. 154. 

Jaquier, Bd. Illb. S.59. 

Jaubert, Bd. Illb. S. 52. 

Jean. Bd. Illb. S. 61. 

Jean-Pierre, Bd. Illb. S. 54. 

Jodri, Bd. Illb. S. 57. 

Joly, Bd. Illb. S. 57. 

Jordan, Bd. II. S. 463. Bd. Illb. 

S. 73, 74, 109, 139. 
Jourdan, Bd. II. S. 468. 
Journieu, Bd. II. S. 463. 
Jouvancel, Bd. Illb. S. 63. 
Julien, Bd. II. S. 469. Bd. Illb. 

S. 56, 62. 
Jullien, Bd. Illb. S. 105. 
Jullion, Bd. Illb. S. 92. 
Just. Bd. Illb. S. 117. 118. 

Karrer, Bd. Illb. S. 79. 
Kauffmann, Bd. III b. S. 150. 
Kautsch, Bd. Illb. S. 113. 
Kermes, Bd. Illb. S. 122. 
Kersten, Bd. III b. S. 90, 100. 
Kleine, Bd. Illb. S. 128, 158. 
Kleinhans, Bd. Illb. S. 171. 
Klewitz, Bd. Illb. S. 150. 
Klockau, Bd. Illb. S. 139. 
Klusemann, Bd. Illb. S. 136. 
Knochenhauer, Bd. 1111). S. 145, 
167. 



Kobel, Bd. Illb. S. 130. 
Koch, Bd. Illb. S. 112. 146. 
Kolbe. Bd. Illb. S. 129. 
Kolbirg, Bd. Illb. S. 131. 
Kooke, Bd. Illb. S. 103. 
Korn. Bd. Illb. S. 132. 
Kotsch, Bd. III b. S. 169. 
Kotz. Bd. Illb. S. 126. 
Kraemer, Bd. Illb. S. 133. 
Krause. BJ. Illb. S. 127. 
Krebs, Bd. Illb. S. 104. 164. 
Krebss, Bd. Illb. S. 97. 
Krell witz, Bd. Illb. S. 156. 
Krüger, Bd. Illb. S. 133. 
Kuba, Bd. 111 b. S. 114. 
Kummer, Bd. Illb. S. 133. 
Kurths, Bd. Uli». S. 170. 
Kurtz, Bd. Illb. S. 115. 
Küttner, Bd. Illb. S. 154. 

Labane, Bd. Illb. S. 57. 
Labbadie, Bd. Illb. S. 154. 
Labobey, Bd. Illb. S. 49. 
La Borde, Bd. Illb. S. 73, H8. 
Labouvier, Bd. Illb. S. 54. 
Laboureur, Bd. 111h. S. 142. 
Labri, Bd. II. S. 459. Bd. III b. S.67. 
Labrurae, Bd. Illb. S. 82. 
Labry. Bd. Illb. S. 103, 116, 125. 
Lachaux, Bd. Illb. S. 54. 
La Combe, Bd. Illb. S. 145. 
Lafargue, Bd. III b. S. 60. 
Lafon, Bd. Illb. S. 59, 68. 
Lafont. Bd. III b. S. 58, 93, 99. 
La gar de, Bd. Illb. S. 65. 
Laglois, Bd. Illb. S. 173. 
Lagnac, Bd. Illb. S. 71. 
Lajoic, Bd. Illb. S. 117. 
Lambert, Bd. Illb. S. 58. 
Lamenes, Bd. Illb. S. 53. 
Lange, Bd. Illb. S. 137. 
La Paume, Bd. III b. S. 147. 
Lapeine, Bd. Illb. S. 68. 
Lapierre, Bd. Illb. S. 76, 115. 
Laplante, Bd. Illb. S. 71. 



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— 184 — 



Larocque, Bd. III b. S. 63, 26. 
Lasale, Bd. III b. S. 64. 
Lasalle, Bd. III b. S. 1ÜL 
Latelle, Bd. III b. S. LXL 
Laube. Bd. Illh. S. 22. 165. 
L a u r e n s , Bd. II. S. 457, 467. Bd. III b. 

S. 53. 68, 26, 92, LID. 
Laurian. Bd. III b. S. 95, 156. 
Laurion. Bd. III b. S. 54. 
Lausire, Bd. II. S.465, 471. Bd.lll b. 

S. 55. 

Lautier, Bd. II. S. 456, 465. 
Lebeau, Bd. Illb. S. 42. 
Leclair, Bd. Illb. S. 6a 
Ledran, Bd. Illb. S. ML 
Lefebure, Bd. Illb. S. 168. 
Lefeure, Bd. Illb. S. 80. 
Lefevre, Bd. Illb. S. 124. 
Legue, Bd. II. S. 460. 
Lehman, Bd. III b. S. 152. 
L'hermet, Bd. Illb. S. 52, 7_L 8JL 

104. 158. 164 
Le Jeune, Bd. IL S. 459. Bd. Illb. 

Lellair, Bd. Illb. S. 9.5, 
Lellich, Bd. Illb. S. L2_L 
Lemaure. Bd. IL S. 470. 
Lemer, Bd. Illb. S. 122. 
Lemmerhard, Bd. Illb. S. L3_L 
Lentz, Bd. Illb. S. 112. 
Leorat, Bd. Illb. S. 55. 
Le Roy, Bd. Illb. S. &ä. 
Lesage, Bd. Illb. S. Iii 
Letellier, Bd. Illb. S. 119. 
Lincke, Bd. Illb. S. 146. 
Lindenheim, Bd. III b. S. 1 17. 
Lobhau, Bd. Illb. S. 162. 
Lohe, Bd. Illb. S. 112. 
Longenotti, Bd. Illb. S. 154. 
Longuenotti, Bd. Illb. S. LLL 
Lorphelin, Bd. II. S. 462. 
Louis, Bd. Illb. S. 152. 
Louvet, Bd. Illb. S. 6_L 
Lugandi, Bd. II. S. 455. 
Lux, Bd. Illb. S. 145, 



Macaire, Bd. II. S. 456. Bd. Illb. 

S. 73, 84, IM. 
Maccaire, Bd. Illb. S. 22. 
Mack, Bd. Illb. S. 74, 96, 122. 
Maertens, Bd. Illb S. 138. 
Maigre, Bd. Illb. S. 52. 
Mainadie, Bd. IL S. 455. 461,467. 

Bd. Illb. S. 52, 7_4_, 25. 
Mainaud.Bd.ll. S.466. Bd.lllb. S.70. 
Maitre, Bd. Illb. S. 22, 
Malebranche, Bd. IL S. 470. 
Malhiautier, Bd. II. S. 458. 
Mallein, Bd. II. S. 466. Bd. Illb. 

S. 88. 94. 104. 102. 
Maliin, Bd. Illb. S. 153. 
Malmeson, Bd. II. S. 461. 
Malpel, Bd. Illb. S. 23. 
Malric, Bd. Illb. S. 24. 
Mangeot. Bd. III b. S. 58. 
Maniglier, Bd. Illb. S. 62, 2a 
Maquet. Bd. Illb. S. 64. 69* 88, 

95. 144. 152. 
Marechal, Bd. Illb. S. 74, 143. 
Margeleth, Bd. Hlb. S. 153. 
Marin, Bd. Illb. S. 104. 
Marlin, Bd. Illb S. 108. 
Marmet, Bd. Illb. S. 68. 
Marmier, Bd. Illb. S. 52, 
Marot, Bd. Illb. S. 65, 
Martin. Bd. IL S. 463, 465. Bd. III b. 

S. 42,5L52,54 l 6_L65.8L14a 
Martineau, Bd. Illb. S. 60, 86, 
Masau, Bd. Illb. S. 106. 
Massart, Bd. Illb. S. 64L 
Masson, Bd. Illb. S. 58. 
Massoutre, Bd. Illb. S. 106, 155. 
Materne, Bd. Illb. S. 105, 
Matthieu, Bd. Illb. S. 5a 86. 
Matthies, Bd. Illb. S. 155. 
Maubet, Bd. II. S. 456. 
Maujon, Bd. Illb. S. 24. 
Maurel, Bd. Illb. S. L7Ü. 
Maybaum, Bd. Illb. S. 112. 
Mazel, Bd. Illb. S. 52. 
Meffre, Bd. IL S. 457. 



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185 — 



Mehnert. Bd. III H. S. 130. 
Mejan, Bd. II. S. 470. 
Meiran, Bd. III b. S. 65. 
Melon. Bd. III b. S. 50. 78. 
Meltzner. Bd. Illb. S. 146. 
Menard. Bd. II. S. 458. 469. Bd. III b. 

S. 55, 62, 78, 84. 89. 
Menge], Bd. Illb. S. 119. 
Menigö, Bd. Illb. S. 103. 
Menn, Bd. Illb. S. 129. 
Menne!, Bd. Illb. S. 136. 
Mennigau, Bd. Illb. S. 86, 87. 
Mennigö, Bd. Illb. S. 99. 
Merckels, Bd. Illb. S. 121. 
Merlat, Bd. Illb. S. 57. 
Mesmyn, Bd. Illb. S. 60. 
Messriegler, Bd. Illb. S. 116. 
Meyer, Bd. Illb. S. 125, 144. 
Meyery, Bd. Illb. S. 153. 
Michael, Bd. illb. S. 127. 
Michaelis, Bd. III b. S. 138, 151. 
Mom mejan, Bd. Illb. S. 84. 
Monestier. Bd. II. S. 463. 
Monmari, Bd. Illb. S. 61. 
Monmejan, Bd. II. S. 463. Bd. Illb. 

S. 50. 60. 
Monier, Bd. Illb. S. 96. 
Montaut, Bd. Illb. S. 63. 
Montel, Bd. Illb. S. 91. 
Montet, Bd. Illb. S. 56. 
Moquet, Bd. Illb. S. 105. 
Moran. Bd. Illb. S. 54. 
Morel, Bd. Illb. S. 60, 105. 
Most. Bd. Illb. S. 128. 
Motton. Bd.ll. S. 455. Bd.IIIb. S. 50. 
Mouillat, Bd. Illb. S. 107. 
Moulicr, Bd. Illb. S. 71. 
Mucel. Bd. II. S. 456, 458. 
Muhlhans, Bd. Illb. S. 140. 
MQller, Bd. Illb. S. 116, 125, 158. 
Munier, Bd. Illb. S. 51. 
Muret. Bd. II. S. 462. 
Murier, Bd. II. S. 460, 461 . Bd. III b. 

S. 53. 

Muth, Bd. Illb. S. 142. 



Nagd, Bd. Illb. S. 164. 
Nathge, Bd. Illb. S. 157. 
Nedderhuth. Bd. Illb. S. 164. 
Neuenhahn, Bd. Illb. S. 160. 
Nichil, Bd. II. S. 459. 
Nicolas. Bd. II. S. 463. Bd. Illb. 

S. 52, 93. 149. 152. 
Njcolet. Bd. Illb. S. 49. 
Niel, Bd. III b. S. 49. 
Nieson. Bd. Illb. S. 62. 
Nissar, Bd. Illb. S. 73. 
Noir, Bd. Illb. S. 58. 
Norman, Bd. Illb. S. 53. 
Nouvel, Bd. Illb. S. 95. 

Ode, Bd. Illb. S. 52. 

Odemar, Bd. II. S. 461. Bd. Illb. 

S. 78, 86, 102. 110, 121, 131. 

164, 169. 
Odol, Bd. Illb. S. 74. 
Olivier, Bd. II. S. 460. Bd. Illb. 

S. 55, 63. 
Ouas, Bd. Illb. S. 12<>. 
Ougier. Bd. 11. S. 468. 

Pacaud, Bd. 11. S. 462. 
Paehe, Bd. Illb. S. 132. 
Paentzhold, Bd. Illb. S. 165. 
Paire, Bd. II. S. 457. 
Paladan, Bd. III b. S. 61. 
Palay, Bd. Illb. S. 94. 
Palenc, Bd. Illb. S. 89. 
Pallein, Bd. Illb. S. 59. 
Palis, Bd. Illb. S. 91. 92. 98, 101, 

115, 157, 172. 
Pansu, Bd. Illb. S. 57. 
Paquin. Bd. Illb. S. 56, 88. 
Paradis, Bd. Illb. S. 62. 
Paris, Bd. 11. S. 458. Bd. Illb. 

S. 112. 

Pascal, Bd. II. S. 457. Bd. Illb. 

S. 69, 76, 31, 86, 108. 122. 129. 
Pate, Bd. Illb. S. 126. 
Pathe, Bd. Illb. S. 73. 
Patonnier, Bd. II. S. 458. 



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186 — 



Patte, IM. IUI». S. 92. 

Paulus. Bd. Illb. S. 112, 156, 17:$. 

Payan, Bd. [II b. S. 66. 

Peguilhen, Bd. III l>. S. 68. 

Peireau, Bd. II. S. 466. 

Peire, Bd. II. S. 467. Bd. Illb. S. 71. 

Peirie, Bd. Illb. S. 51. 

Peladan. Bd. Illb. S. 85. 

Pelet. Bd. II. S. 469. Md. IUI». 

S. 54, 63, 65, 66. 68. 92, 116. 
Pelissier, Bd. II. 459. 
Pellier, Bd. Illb. S. 69. 
Pelloutier. Bd. Illb S. 64. 
Pcloux, Bd. II. S. 456. Bd. 111 b. 

S. 64. 

Pennavaire, Bd. Illb. S. 149. 
Peras, Bd. II. s. 469. 
Perrenet. Bd. II. S. 462. Bd. IUI». 
S. 50. 

Benin. Bd. II. S. 467. Bd. Illb. 

S. 51. 60. 67, 71, 75. 78, 100. 
Pestel, Bd. IUI». S. 59. 
Petit, Bd. Illb. S. 62. 
Petipin, Bd. II. S. 463. 
Philipon, Bd. Illb. S. 64. 
Phliponnat, Bd. Illb. S. 58. 
Picard. Bd. II. S. 470. 
Picbot, Bd. III b. S. 118. 
Pielat. Bd. II. S. 457. 
Pierson, Bd. Illb. S. 70. 
Pignan, Bd. II. S. 465. Bd. Illb.S.70. 
Pinelli. Bd. Illb. S. 147. 
Piquo. Bd. Illb. S. 85. 
Plan. Bd. II. S.463. Bd. Illb. S. 59. 
Pluquet, Bd. Illb. S. 67. 94, 111,166. 
Poiret. Bd. Illb. S. 72. 
Polle, Bd. Illb. S. 124. 
Ponge, Bd. III I». S. 53. 
Portes, Bd. II. S. 469. Bd. Illb. S. 62. 
Po u r r oi . Bd. II. S. 455. 457. Bd. III b. 

S. 71. 

Pourroy, Bd. Illb. S. 96. 
Pradain, Bd. Illb. S. 59. 
Pradelles, Bd. II. S. 458, 465. 
Pradin. Bd. III b. S. 143, 175. 



Prevost, Bd. Illb. S. 56. 
Prin. Bd. Illb. S. 57. 
Puecb, Bd. 11. S. 468. Bd. Illb. 
S. 78, 79, 157. 

Quatarina, Bd. IUI». S. 145. 
Ouet. Be. Illb. S. 54. 

Rabsilber. Bd. Illb. S. 147. 
Rafet, Bd. II. S. 458. Bd. III b. S. 72. 
Raffet, Bd. II. S. 458. 
Rafinesque. Bd. 11. S. 457. 
Rahm, Bd. Illb. S. 135. 174. 
Raiion, Bd. Illb. S. 89. 
Ralli, Bd. II. S. 458. 
Rallion, Bd. Uli». S. 61. 
Rampan, Bd. Illb. S. 57. 
Rancure. Bd. Illb. S. 57. 
Randon. Bd. II. S. 464. 
Rapin, Bd. IUI». S. 49. 
Rappe. Bd. Illb. S. 161. 
Rascher. Bd. Illb. S. 150. 
Rauanel, IM. II. S. 464. 
Räude, Bd. Illb. S. 153. 
Reinecke, Bd. IUI». S. 140. 
Reiss. Bd. Illb. S. 114. 
Reix, Bd. Illb. S. 148. 
Remy, Bd. IUI». S. 65. 
Renaud, Bd. Illb. S. 53. 57. 60, 67. 
Rey. Bd. II. S. 468. Bd. Illb. S. 51. 
Keynet, Bd. II. S. 457. 461. 
Ricard. Bd. Illb- S. 55. 
Richard. Bd. 11. S. 470. 
Richter, Bd. IUI». S. 159. 
Rigau, Bd. Uli». S. 82, 135. 
Rignol, Bd. Illb. S. 65. 
Rigoulet, Bd. Illb. S. 84. 
Ripert, Bd. Illb. S. 53. 
Rippert, Bd. Illb. S. 85. 
Ris. Bd. Illb. S. 49, 59, 79. 
Ritter, Bd. Illb. S. 168. 
Ri v i e i e . Bd. II. S. 468. Bd. III b. S.7 1 . 
Robert, Bd. Illb. S. 50. 59, 62. 
70, 91. 

Roberts, Bd. Illb. S. 175. 



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— 187 — 



Roche, Bd. II. S. -163. 
Rttdiger, Bd. III. S. HO. 
Roehl, Bd. III Ii. S. L40_ 
Roenier, Bd. IHK S. UlL 
Roeser, Bd. 111b. S. 13fi. 
Roger, Bd. II. S. 470. Bd. Ulb. 

S. 79, \Q£l lüCL 
Rohde, Bd. Illb. S. UlL 
Roland, Bd. II. S. 461. Bd. III b. 

S. 90, 130. 
Rolin, Bd. III b. S. 53. 
Rose. Bd. Illb. S. 124, 
Rosenberg, Bd. III b. S. WL 
Rostang, Bd. II. S. 467. 
Rouman, Bd. 11. S. 456. 
Roumane. Bd. Illb. S. 62. 
Roure. Bd. II. S. 456. Bd. III b. 

S.SiM. 
Roussac, Bd. Illb. S. 56. 
Rousseau. Bd. Illb. S. 105. 
Roussel, Bd. II. S. 456. Bd. Illb. 

S. 53, £8, 6L I3_. 
Rousset, Bd. Illb. S. 156. 
Roussiere, Bd. Illb. S. 54. 
Rouveret. Bd. II. S. 469. 
Rouviere, Bd. Illb. S. 69, 10JL 
Roux, Bd. II. S. 457, 459, 467.469. 

Bd. Illb. S. 50, 5J, 68, 69, 73, 

74. 100. 120. 126. 137. 15H 
Roy, Bd. II. S. 464. Bd. Illb. S. Sä, 
Royer, Bd. Illb. S. 63, 9.S. 
Rubeau, Bd. Illb. S. IIa. 
Rüben. Bd. Illb. S. 14<L 
Ruel, Bd. Illb. S. LLL 
Ruelloux, Bd. Illb. S. HL 
Ruff, Bd. IUI). S. LLL 
Rusca, Bd. Illb. S. L4JLI 
Ruynat, Bd. Illb. S. 5_L 86, 
Ruze, Bd. Illb. S. 6L 

Sabatcri. Bd. II. S. 462. 
Sabatier, Bd. Illb. S. 5iL 
Saint-Croix, Bd. II. S. 455. 
Stint-Martin, Bd. Illb. S. 5JL 
Salindre, Bd. II. S. 464. 



Salome. Bd. Illb. S. 66, 80. 
Sapin, Bd. Illb. S. 55. 
Sarran, Bd. II. S. 469. 
Sasse. Bd. III b. S. 139, 
Sastro. Bd. Illb. S. 135. 
Sauari. Bd. Illb. S. 53. 
Sauer. Bd. Illb. S. 163, 
Sautel, Bd. Illb. S. 6_L 84, 1_2£L 
Sauvageot, Bd. II. S. 465. 
Savoye. Bd. Illb. S. 54. 
Schaarschmidt, Bd. Illb. S. 134. 
Schierenhorst. Bd. Illb. S. L5XL 
Schäffer. Bd. Illb. S. 15S, 
Schardt. Bd. Illb. S. 122, IM, 
Schelle, Bd. Illb. S. 1£3_ 122. 
Schiller, Bd. Illb. S. Iii 
Schlaag, Bd. Illb. S. Uli. 
Schleiger, Bd. Illb. S. 165, 
Schloss. Bd. Illb. S. IS. 
Schmelzer, Bd. Illb. S. 163. 
Schmidt, Bd. Illb. S.94. 129. 133, 
Schmücken, Bd. Illb. S. 162, 112. 
Schmucker. Bd. III b. S. 116. 
Schneider. Bd. III I). S. 133. 
Schräder, Bd. Ulli. S. L4_L 
Schreck, Bd. III b. S. LLÄ. 
Schreiber. Bd. Illb. S. HT, ^ 
Schröder, Bd. Ulb. S. 116. 
Schröter, Bd. Ulb. S. 1AL 
Schiller, Bd. Ulb. S. LLL 
Schüller, Bd. Illb. S. LLL 
Schultze, Bd. Ulb. S. L5Ü. 
Schwartz, Bd. Ulb. S. LL5. 
Schwöb, Bd. Ulb. S. 56, 
Schwoboda, Bd. Ulb. S. U8, U&> 
Sebille, Bd. Ulb. S. 6L 
Seguin, Bd. II. S. 459. 
Seidier, Bd. Ulb. S. 54. 
Sens. Bd. Ulb. S. 55. 
Septsols, Bd. Ulb. S. 64, 92, L25 
Serre, Bd. Illb. S. 53, 6L 
Serviere, Bd. Ulb. S. 5L 
Servil le. Bd. Ulb. S. 55_ 
Seydemann, Bd. Illb. S. 105. 
Siege, Bd. II. S. 461. 



— 188 — 



Sign Ion, Bd. II. S. 456. 465. 
Simeon, Bd. Illb. S. 82. 96. III. 

150. 151. 166. 
Simon, Bd. Illb. S. IM. 
Solcourt, Bd. Illb. S. 73. 
Sollier, Bd. Illb. S. 86. 
Souchon, Bd. II. S. 469. Bd. Illb. 

S. 53, 80, 89, 155. 
Souleirol, Bd. II. S. 460, 467. 
Soulier, Bd. II. S. 464. 
Soullier, Bd. Illb. S. 87, 9A 
Soustele, Bd. Illb. S. 53. 
Souvaradel, Bd. Illb. S. 62. 
Soyeaux, Bd. Illb. S. 65, 
Steiffleder, Bd. Illb. S. 132, 
Steiner, Bd. Illb. S. IM, 
Steinle, Bd. Illb. S. IM, 
Steinmetz. Bd. Illb. S. 14L L6L 
Steinsdftrffer. Bd. Illb. S. 13JL 
Stephani, Bd. Illb. S. 146, 
Stfiter, Bd. Illb. S. 124. 
Strecker. Bd. Illb. S. 23. 
Streicher, Bd. Illb. S. 156. 
Streso, Bd. Illb. S. ISA 
Striept, Bd. Illb. S. Iii 
Strodtmann, Bd. Illb. S. LLiL 
Stuart, Bd. Illb. S. 23. 
Sudhoff, Bd. irib. S. 122, 142. 
Suisse. Bd. Illb. S. 22. 
Sujol, Bd. Illb. S. 58, LLiL 

Tansard, Bd. Illb. S. TL 
Tansart, Bd. II. S. 456. 
Teolet, Bd. Illb. S. 4SL 
Teste, Bd. III b. S. 52. 
Teuch, Bd. II. S. 462. 
Thau, Bd II. S. 459. 
Theis, Bd. Illb. S. 9_L 
Theny, Bd. Illb. S. L35, 
Therond, Bd. Illb. S. 55, 
Thevenot, Bd. Illb. S. 
Thiers, Bd. III b. S. 33. 
Thiry, Bd. II. S. 468. 
Thomann, Bd. Illb. S. 1 4^. 
Thorel, Bd. Illb. S. 55. 



Thyme, Bd. Illb. S. 139. 
Tiemann. Bd. Illb. S. 143, 153. 
Toeleke, Bd. III b. S. 125, 
Tournier, Ird. Illb. S. TL. 
Tourtre. Bd. Illb. S. 63, 
Toussain. Bd. II. S. 460, 466. 

Bd. Illb. S. TL 
Toussias, Bd. Illb. S. 52, 
Tribou,Bd.II. S.466. Bd IIIb.S.66. 
Trier, Bd. Illb. S. 140. 
Trolier, Bd. Illb. S. 8X 
Trouillas, Bd. II. S. 468. 
Trute, Bd. Illb. S. 142. 

Urbain, Bd. III b. S. Llfi, 

Vachany, Bd. Illb. S. 132_. 
Valbert. Bd. III b. S. 5k 
Valentin, Bd. II. S. 455, 462, 463. 
Vales, Bd. Illb. S. 54. 
Valeton, Bd. Illb. S. 52. 
Valette, Bd. Illb. S. 53, 55, 
Valon, Bd. Illb. S. 105, 
Valor, Bd. II. S. 459. 
Vanmalette, Bd. III b. S. 50. 
Vassar, Bd. III b. S. 52, 
Verdeti, Bd. Illb. S. 5L 
Vicca, Bd. 11. S. 469. 
Vien, Bd. Illb. S. 54, 62, 87, 82. 
Vierne, Bd. II. S. 457. 
Vieux, Bd. II. S. 464. 
Vigne, Bd. Illb. S. 52, 
Vigner. Bd. Illb. S. 15L 
Villaret, Bd. Illb. S. 42. 
Vincarutti, Bd. Illb. S. 142. 
Vincent, Bd. II. S. 464. Bd. Illb. 

S. 108, 135. 
Viseur, Bd. Illb. S. 122. 
Voisin, Bd. II. S. 469. 
Volpert, Bd. Illb. S. 120, 
Voysin, Bd. Illb. S. 5k 

Wagner, Bd. Illb. S. 152. 
Weber, Bd. Illb. S. 1_2_L 123. 
Wegemann, Bd. III b. S. 171 llä. 
Wegener, Bd. Illb. S. 140, 



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— 189 — 



Wegmann, Bd. Illb. S. 124. 
Weiscop, Bd. 111b. S. 85. 
Weiskopf, Bd. Illb. S. 158. 172. 
W eiskopff. Bd.lllb. S. 123, 131, 162. 
Weiss, Bd. Illb. S. 135, 155. 
Wel 1 er, Bd. Illb. S. 156. 
Wel met, Bd. Illb. S. 64. 
Werner. Bd. Illb. S. 112, 123. 
Wichmann, Bd. Illb. S. 117. 
Wildt, Bd. Illb. S. 115. 

Winckler, Bd. Illb. S. 168. 

Winter, Bd. Illb. S. 137, 172, 



Wischeropp, Bd. Illb. S. 174. 
Wiseur, Bd. Illb. S. 167. 
Woelffel, Bd. Illb. S. 152. 
Woermerich, Bd. Illb. S. 130. 
Wolff, Bd. Illb. S. 142, 169. 
Wolffram, Bd. Illb. S. 154. 
WOrth, Bd. Illb. S. 138. 
Wustro, Bd. Illb. S. 128. 

Zander, Bd. Illb. S. 144. 
Zehe, Bd. Illb. S. 159. 
Zimmermann, Bd. Illb. S. 119. 



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190 — 



XVII. 

Gemeinde -Archiv. Synode de Rotterdam 

Lit. K. No.5. le 27 de Septembre 1700. 

de- 1700. 

Nous avons appris que nos freres del'Eglise de Berlin 
ont pris Ia meine resolution que lEglise de Geneve: c est 
de changer nos vieux Psaumes et d en introduire de nou- 
vcaux. Cette resolution a donne une sensible douleur a 
toutes les Consciences tendres et ä tous ceux qui aiment 
serieusement la pure antiquite. Si nos freres de Berlin 
aecomplissaient leurs desseins, nous perderions esperance de 
pouvoir ramener lEglise de Geneve. Mais si nous 
pouvons obtenir des Eglises qui sont sous la domination de 
Monseigneur l'Electeur Votre souverain que le changement 
n'eut pas Heu chez Vous, nous espererions que les Eglises 
se reuniraient et reviendraient ä f uniformite. Car toutes 
les Eglises d' A ngleterre, Eco sse et Irland e sont entiere- 
ment opposees au changement. Notre Synode W a 1 1 o n 
qui est le seul de l'Europe et d ailleurs tres nombreux et bien 
compose a fait des resolutions tres-importantes et tres-sages 
pour arreter lecours des nouveautes*) qui augmen- 
tent avec impetuosite. Vous les verrez ces resolutions et 
Vous jugerez de leur sagesse. Nous n'avons pu nous resoudre 
a bannir un P saut i er, auquel nosfidelesConfesseurs 
et generalement toutes les bonnes ames sont redevables 
de tant de douces consolations. Cependant nous 
voulons bien avoir des egards pour les personncs delicates 
(jui ne peuvent souffrir un vieux mot. 

Nous savons (jue Teglise deRerlin est seule en gagee 
dans ce dessein <jui ne Vous a pas ete meme communique. 
En Vous envoyant nos resolutions et nos raisons, nous Vous 

*) Art. 38: l'Edition nouvclle des Psaumes de Mr. Conrard, ehez 
Pierre Brunei, Librnire ;i Amsterdam, 1698 faite sans autorite et sans com- 
mission ; se garder de ces changemens dangereux (p. expl, Version de Jean 17.3 
SUppressiOf» de tennes qui intt'resse la d i v i n i t e de notre seigneur). Art. 24 
Oll a enleve les lermes de Satan pour y niettre l'esprit d'erreur. 



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191 



conjurons de Vous joindre a nous pour obtenir de nos freres 
de Berlin un desistement de leur entreprise: laquelle assure- 
ment sera un vrai scandale pour les infirmes, si eile 
est executee. Et quand meme ces Messieurs viendraient a 
bout d'obtenir un ordre du Souverain, nous esperons que 
Votrc charite envers nous et envers toutes nos Eglises vous 
portcra a faire de tres-humbles Remonst ran ces ä Votre 
grand Prince, afinque Votre libert6 Vous soitlaiss6e 
et que Vous ne soyez p a s o b 1 i g e s ä 1 a i s s e r les C a n - 
tiques de nos Ancetres pour admettre les Psaumes de 
nouveaux auteurs qui n'approchent en rien de la beaute. de 
la force et de f onetion des Psaumes anciens, ä l'exception de 
quelques phrases et mots qui sont surannes par le temps et 
que nous voulons corriger. Si lc Saint Esprit veut bien 
incliner vos Coeurs ä demeurer dans runiformite avec nous, 
nous en louerons Dien de tout nolre coeur, et demeurerons 
de plus en plus dans le dessein de faire paraitre que nous 
sommes sans exception 

Messieurs et tres-honores freres 

Vos tres-humbles et tres-obeissants Serviteurs 
les Commissaires etablis par le Synode 
pour la correction des Psaumes 
et pour tous 

(gez.) Jurieu. President du Synode. 
Benoist, Depute du Synode pour 
fEglise de De'lft. 



XVIII. 

Gemeinde - Archiv. 9. November 1700. 

Lit. K. No. 5. 
de 1700. 

Messieurs et tres-honores freres, 

A l'egard de TafTaire qui regarde notre Psautier francais, 
notre sentiment est, (jue chaejue eglise peut travailler ä le cor- 
riger et le mettre dans la meilleurc forme ijui se pourra. Mais 
ensuite nous croyons qui! faudrait que les differentes eglises 



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— 192 — 



s'entrecommuniquassent leur travail et enfin quelles convinssent 
d'un seul et meme Psautier francais pour toutes 
les Eglises francaises de l'Europe. Et nous souhaite- 
rions que la chose se fit ainsi, soit par des Deputes de 
toutes les Eglises, soit par ceux des Princes et des 
Etats, sous la domination desquels il se trouve des eglises 
francaises. D'ailleurs nous ne pouvons approuver qu'aucune 
eglise particuliere entreprenne rien sur ce sujet ni sur aucun 
autre oü les autres eglises ont aussi interet, sans avoir aupara- 
vant leur avis et leur consentement. Et quand on voudra 
s opposer aux abus qui peuvent se commettre ä cet egard, 
nous ne serons pas les derniers ä nous y joindre et ä demander 
que notre Discipline, a l'egard en particulier de ses articles 
qui regardent l'union des Eglises soit ponctuellement observe>e. 
Nous prions Dieu de tout notre coeur qu'il benisse abon- 
damment Vos personnes, Votre ministere et Vos troupeaux. 
Nous sommes avec verite et bien des sentimens d'estinie 

Messieurs et tres-honores freres 
Vos tres-humbles et tres - obei'ssants serviteurs 
les Pasteurs et Anciens de l'eglise francaise de Hall (sie!) 

et pour tous 
A. Coullez, Augier, ministre. 

Moderateur. Abraham Robert, ancien et 

secretaire. 



XIX. 

Gemeinde- Archiv. 7. December 1700. 

Lit. K. No. 5 

de 170 °- Messieurs, 

Nous Vous envoyons l'acte ci-joint (]ui contient la 
Volonte de Sa Serenite Electorale touchant la nou- 
velle version des Psaumes.*) La seule lecture Vous 
fera voir qu'ii doit etre publie dans votre eglise le premier 
dimanche apres le jour que Vous Taurez regu. Nous ne 
devrions pas avoir besoin de Vous rien dire de plus ä cet 

') Faite par feu Mr. Conrart (Lettre deTegl. fr. de Berlin 17. 12. 1700). 



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— 193 



egard. Cependant il faiit encore ajouter que S. S. E. a ete 
informee et t res -mal satisfaite des Lettres*) <jui ont 
et6 Pentes aux Eglises de Ses Etats par des personnes 
qui ne souhaitent pas la reeeption de cette nouvelle Version. 
Vous savez la soumission qui est due aux ordres 
de S. S. E.**) 11 ne s'agit pas (??!) ici d'une matiere de 
foi, mais d'une chose purement arbitraire souhaitee par un 
plus grand nombre (?) de gens que ceux qui ne la goütent 
pas. Nous esperons que par Votre prudence Vous tacherez 
de ramener ä leur devoir ceux qui ne seraient pas portes ä 
s'y ranger assez promptement, et que Vous donnerez en cela 
des marques de Votre obeissance aux ordres de S. S. E. 
Nous demeurons cependant tres - disposes ä Vous rendre toute 
sorte de bons offices. A Berlin, le 7. Decembre 1700. 

(gez.) A. Dohna. 



XX. 

Gemeinde -Archiv. 22. April 1701. 

Lit. K. No. 5. Actö 

(gLilIko. c l u * doit etre incessamment publie 

dans toutes les Eglises Franyaises des 
.Etats de Sa Majeste. 

Sa Majeste, apres avoir fait examiner murement dans son 
Conseil prive les considerations qui sont pour et contre 
l'introduction de la nouvelle Version des Psaumes, 
retouches par feu Mr. Conrard et revus par les Pasteurs 
nommes pour en faire de nouveau lexamen: a juge apropos 
de donner ordre ä la Commission ecclesiastique par 
un Rescript du 5. O et obre de lannee derniere 1700 de 
notifier ä toutes les Eglises francaises des Etats de Sa Majeste, 
que sa volonte est que cette Version soit universellement reyue 
dans toutes lesdites Eglises en la place de la Vieille qui a ete 
jusques äpresent en usage. 

•) Ecrites par quelquesuns de nos Freres de Hollande (dt.). 
*•) Sa Serenite Electorale a temoigne qu*Elle souhaitait ardemment que 
cela se fit de la sorte (dt.). 

13 



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194 



En execution de cet Ordre, la Commission Ecclesiastique 
ä ecrit a toutes les Eglises Francaises au mois de Decembre 
dernier, que pour se conformer ä la volonte de Sa 
Majeste, il etait ordonne ä tous les Maitres et Maitresses 
d'Ecoles, et en general atous ceux qui font profession d'enseigner 
la jeunesse, de leur faire apprendre des alors les Psaumes de 
la nouvelle Version, afin de les rendre capables de les chanter 
dans les exercices publics de devotion; qu'en meme temps il 
etait aussi ordonne a tous les Lecteurs et Chantres des 
Eglises francaises, de commencer le premier dimanche apres 
les Cenes de la Pentecöte prochaine l'usage des Psaumes de 
cette nouvelle Version dans tous les Exercices de devotion 
tant ordinaircs qu'extraordinaires. Et qu'afinque chacun füt en 
etat de s'accommoder ä ce changemcnt, tous les 
Francais refugies membres desdites Eglises Francaises etaient 
exhortes de se pourvoir de bonne heure d'Exemplaires de cette 
nouvelle Version , chez Robert Roger Imprimeur de la Cour, 
lequel en a fait l'impression par Ordre de Sa Majeste, et a 
obtenu ä ce sujet un Privilege particulier de pouvoir seul en 
faire la vente. 

La Commission Ecclesiastique n'a doute nullement de la 
prompte obeissance des Eglises francaises en general ni en 
particulier de celle des membres qui la composent, a se con- 
former a l'intention de Sa Majeste. Cependant f ordre 
qu elle a regu, etant fort precis, eile a jug& apropos de renou- 
veler a toutes lesdites Eglises l'Avis, que l'introduction de 
ladite nouvelle Version des Psaumes doit immancablement 
etre faite le premier Dimanche apres les Cenes de la Pente- 
cöte prochaine. Et suivant cela eile continue ä recommander 
aux Pasteurs et Anciens dy tenir la main, et ä exhorter 
tous les particuliers de se pourvoir d exemplaires des Psaumes 
de la nouvelle Version , afinque cette introduction se fasse 
sans etre cmbarassee du chant des Psaumes de la vieille 
Version, et que tout se fasse avec edification dans les Assem- 
blecs publicjucs. 



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— 195 — 



XXI. 

Presby terial - Protocoll. 1. Mai 1701. 

I, S. 136 fg. 

Le Dimanche premier jour de Mai 1701 apres la premiere 
predication Monsieur Valentin, Ministre, a fait une forte exhor- 
tation a l'assemblee, tendante ä ce que un chacun ait a se 
conformer en toute obeissance aux ordres de S. M. donnes 
pour l'introduction, dans le Service public, d'une nouvelle 
version des Psaumes imprimee ä Berlin chez Robert 
Roger, et ä s' en pourvoir incessamment, pour etre 
en 6tat de les chanter apres les cenes de la Pentecöte pro- 
chaine. Cette exhortation a ete precedee par la lecture du 
demier Rescript de S. M. sur ce sujet, et de celle d'un billet 
de la Compagnie concu dans les termes suivans: 

La Compagnie du Consistoire etant informee que nonob- 
stant toutes ses precedantes exhortations, et la publication 
faite en chaire, pendant trois dinianches, d'un ordre duRoi, 
il ny a encore que tres peu de personnes, qui se soient 
pourvues d'exemplaires des Psaumes de la nouvelle version 
imprimee ä Berlin chez Robert Roger, exhorte un chacun ä 
ecouter attentivement la lecture d'un nouveau Rescript 
de Sa Majeste donne sur le meme sujet, et ä s'y conformer 
incessamment par un esprit d'obeissance et de soumission 
ä la volonte de notre souverain, declarant que dans 
peu de jours les Anciens de cette Eglise iront faire la visite 
dans leurs quartiers pour savoir si les particuliers se sont 
pourvus desdits exemplaires, et sont par ce moyen dans les 
dispositions de piete et d'obeissance, que Sa Majeste et les 
Conducteurs de ce troupeau souhaitent dans cette occasion. 



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Magdeb. Geschichtsblätter 
1873. S. 136-158. 



XXII. 



31. Decembre 1703, 



Röle des Francis Refugiez ä Magdebourg. *) 

Person nes 



•l. Jacques Maynadie. Marchand, de St. Andre en Cevennes. 

sa femme et trois Enfans 5 

*2. JeanCornet. Boutonnier, de Paris, sa femme et trois Enfans 5 

*3. Deux Enfans de feu Bern ard Chol e t 2 

*4. JeanSainteCroix, Chantre, des Cevennes, sa femme et 

deux enfans 4 

*5. P i e r r e B 1 a n c , Serger, de Nismes en Languedoc. sa femme 

et un enfant 3 

6. Mr. Va 1 e n t i n , de Nismes, Ministre, La Demoiselle sa femme 

et quatre enfans 6 

*7. Le Sieur Pierre Claparede, de Montpellier, Marchand, 

sa femme et quatre enfans 6 

*8. Jaques Brouet, Boulanger, du Languedoc 1 

*9. Philip [Felix 1710] Brouet, Boulanger, son fils, sa femme 

et un Enfant [Languedoc] 3 

*10. Le Sieur Paul Lugandi, de Montauban, sa femme et une 

Servante 3 

*1 1. lsaac Pourroi, ouvrier en bas, du Dauphine .... 1 
*12. Jean Roure, fouleur de bas, du Pont Royan .... 1 
"*13. La femme et l'Enfant de Jean Roure, de St. Ambroiseen 

Dauphine (?) 2 

*14. La veuve de Claude Mou ton, de Roman en Dauphine, 

et deux enfans 3 

•15. Jean Mou ton, du dit Lieu [Appreteur de bas, 1710], et 

sa femme 2 

*16. Pierre de Lätre, Planteur de Tabac, du Calais, sa *femme 

et deux enfans 4 

*17. Pierre Roussel, facturier en bas, de St. Ambroise, et sa 

femme 2 



*) Die Namen derjenigen Personen, welche sich in dem Verzeichnis* von 1710 
wiederfinden, sind mit einem Stern (*) bezeichnet und einige Zusätze aus der Liste von 
1710 in eckige Klammern gefasst. 



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— 197 — 

* 1 8. Jean M a c a i r e , facturier en Laine , du Pont Royan |du 

Dauphine, 1710] sa femme et qualre enfans 6 

*19. Pierre Tarisard [Tansard 17101 facturier en bas . de 

Nismes, sa femme et un enfant 3 

*20. La veuve de Pierre Lautie [Lautier 1710], de Nismes, 

et deux enfans 3 

*21. Pierre du Bose [du Bosc 1710], Marchand, un enfant et 

une servante, de Nismes 3 

*22. Jean Coutau [Coutaud 1710], de Roman, Manufacturier, 

sa femme deux enfans, son frere et sa soeur 6 

*23. Antoine Mucel, Manufacturier , de Roman , sa femme, 

deux enfans et une servante 5 

*24. Antoine Peloux, de Roman, Chapelier, sa femme, quatre 

enfans, six compagnons et une servante 13 

25. Paul Signaion [1710 Jacques Sigalon] , Manufactutier, 

d'Vses, et un fils 3 

*26. Paul Maubert [Maube 1 7 10], facturier en bas. de Merindol 

en Provence, sa femme et deux enfans 4 

*27. Jacques Roman, Menuisier, de Merindol, sa femme et trois 

enfans 5 

*28. Jean du Maitre, facturier en bas, de Monpellier ... I 
*29. Frederick Bes [Bex 1710], (Beze im Original des 

Magistrats), Tapissier, de Castles, sa femme et trois enfans . 5 
*30. Andre 1 Bauquier [Bauquie" 1710], ouvrier en bas, de 

St. Denis en Languedoc, sa femme et une fileuse .... 3 

31. Un Enfant de feu An t o i n e Vei r es 1 

*32. Hercule Vierne, Teinturier. du Languedoc, sa femme et 

quatre enfans 6 

*33. Jacques Pielat, facturier [Aubergiste 1710], du Languedoc, 

sa femme et deux enfans 4 

*34. Jean [1710 Andre] Raffinesque, Marchand, de Nismes, 

avec deux enfans . 3 

*35. Jeoffre Laurens [Geoffroi Laurent 1710], facturier en 

bas, d'Vses, sa femme et trois enfans 5 

*36. Jacques Roux, Ouvrier en bas, d'Vses, sa femme et un 

enfant 3 

37. Jean Meffr£ [Francois Meffre, d'Uzes 1710]. facturier en 

bas, sa *femme et deux apprentifs 4 

38. La veuve Fr an 90 is Meffre et une fille (fehlt 1710) . 2 

39. La femme de Mo y s e Portal,') et deux enfans (fehlt 1 7 10) 3 
*40. Jacques Blisson, facturier en bas, de St. Ambroise , sa 

femme et un enfant 3 



*) Frau des Pastors in La Salle. S. France prot. VIII, 302: Marguerite Cardornihac 
Montpellier. 



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— 198 - 

*41. Mr. Reynet, Medecin, <le Privat s en Vivarets, sa femme et 

une servante 3 

42. Jean Könnet. Peigneur de Inline, de la ville d'Vzes, et 

sa feiume (fehlt 1710) 2 

43. Jacob [Nicolas 1710J Pascal, Ouvrier en bas. de Roualion 

en Dauphine, et sa femme 2 

*44. Jacques P e y r e [Seyre 1 7 10]. ouvrier en bas. de la Kouviere 

en Languedoc, et sa femme 2 

45. Pierre Brun, Cordonnier, de Montpellier, sa femme et 
trois enfans (feblt 17H») 5 

46. La Demoiselle Barbut et un Knfant (fehlt 1710) .. . 2 
*47. Pierre Fontanjeu, Ouvrier en bas, de St. Ambroise, sa 

femme et deux enfans 4 

*48. Anthoine Pourroi. Ouvrier en bas, du Pont Royan. sa 

femme et trois enfans 5 

*49. Jacques Patonnier. faiseur d'Aiguilles, de Bordeaux, sa 

femme et trois enfans (steht 1710) . c > 

*50. Claud« Aube [Aubo 1 7 10], Peigneur de Laim-, des Cevennes, 

sa femme et deux Enfans 4 

*51 . Mr. f Pierre] M u c e 1 . Procureur du Roy, sa mere (geb. Martinon), 

une Parente et une Servante 4 

*52. AubanMalhautier [Malhiautie], Marchand, de Monpellier. 

sa femme, son Iiis et une Servante 4 

53. Jeanne Palanque, Yeuve, de Merindol 1 

*54. Pierre Cregut, facturier. de St. Ambroise . sa femme. 

trois enfans et une Servante 6 

*55. Pierre Griolet, Peigneur. d'Vses, sa femme et deux 

jeunes Enfans 4 

*56. Jacques Pradel [Pradelle 1 7 1 0], Tondeur, de Mazamet, sa 

femme, trois enfans et une Servante 6 

*57. Louis Paris, Tondeur, de Nismes, sa femme, quatre enfans 

et deux apprentifs 8 

*58. Mr. Rai Ii [Daiüel Rally] , de St. Ambroise, Ministre. un 

Valet et deux Servantes 4 

*59. Jean Raffet, facturier en bas, d'Vzes, sa femme, trois 

Enfans et deux apprentifs 7 

*60. Alexandre Age, Serger, de St. Hipolite, sa femme et 

deux enfans 4 

*6 1 . P i e r r e M e n a r d , Peigneur de Laine, de Merindol, et sa femme 2 
*62. Jean Bernard, facturier en bas, d'Vzes. et sa femme . . 2 
*63. Pierre Jean Fabre*), facturier en bas, de Mazamet , sa 

femme et un apprentif 3 

') 1756 in der überraschten Wüsten-Verfolgung war ein aJter Francots Fabre gefangen. 
Sein Sohn Jean Fabre macht seinen Vater frei, indem er sich als Galeeren-Sdave entbietet. 
Aber unsere Fabre's gingen nicht nach Frankreich zurück, sondern blieben in Magdeburg.' 



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199 — 



*64. J t an Uonnau [Bonnaud 1710], facturier, du Languedoc, sa 

femme et un enfant 3 

•65. Kaimond Bonn ea U [BonnaUd 1 7 10), et sa femme, facturier 

| Languedoc] 2 

*66. Kaimond Nichil, Aubergiste, de Bruniquel, sa fenime, un 

enfant et une Servante 4 

67. Demoiselle Marie Pinea u, de Blois 1 

*68. Guillaume Arlaud, facturier, d'Uses 1 

60. La Veuve Jean Charton, de Montpellier 1 

*70. La Veuve Jean Alegre [Alegre) . de Montpellier, deux 

enfans et deux Ouvriers ä 

71. Jacques Pascal, facturier , de Rouahon , sa fenime et un 

enfant 3 

*72. David Coutau [Coutaud 1710], Chirurgien, de Roman, 

sa femme, deux Enfans, deux Compagnons et une Servante . 7 
*73. Jacques Bousanquet, facturier en bas, de Nismes, sa 

femme, une soeur et deux Apprentifs 5 

*74. Jacques Thau, de Montauban, Charpentier, sa femme et un . 

enfant 3 

»75. Pierre Quiraud [Guiraud 1710], facturier, de Fons en 

Languedoc, sa femme, trois enfans et une Servante ... 6 
•76. A n t b o i n e Koux, Cardeur, de Nismes , sa femme et deux 

enfans 4 

77. La Demoiselle Fiscs, de Montpellier 1 

78. Jean Pelisse [Pelissiez 1710), facturier, de Tournac en 
Cevennes, sa *fenmie et un enfant 3 

*7 t >. Pierre Gilis fGiles 1 7 1 0 j , Cordonnier, sa fenime, et un 

enfant 3 

*80. Le Sieur Louis Lejeune, de Metz, Marchand, sa femme, 

sa belle Mere, et un Orphelin 4 

*81. Jean Seguin, de Nismes, Cardeur, sa femme et trois 

Enfans 5 

*82. Pierre L'abri, Serrurier, du Yigan , sa femme et trois 

enfans et deux Dornest iques 7 

*83. Barthelemi Legue, de Lyon, Tailleur, sa fenime et 

trois enfans 5 

*84. Pierre Arques, des Cevennes. Ouvrier en Laine, sa femme 

et quatre Enfans 6 

*85. Jean Dufes [DurTay, Dufez 1710J, facturier. de Langlade 

en Languedoc. sa femme et deux enfans 4 

86. Barthelemi Valor, facturier, du Languedoc, sa *femme 

et deux enfans 4 

*87. Moise Garrigues [Guarrigues 1710], Jouallier [1. joaillier], 

de Mazamet , sa femme , deux Neveux , deux Nieces et une 

Servante 7 



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— 200 — 



88. JeanOlivier, Serger . He St. Hipolite. sa *femme [veuve 

1710] et trois enfans 5 

•89. Thomas Garel, dT'zes, facturier en Laine, sa femme et 

quatre enfans |171»>: sept enfans] « 

*90. Henri Toussaint, de Metz, Boulanger . sa fenime et un 

enf.int 3 

*91. Pierre Gardin [Gandin 1710], serger, d'Uzes, sa femme 

et un enfant 3 

•92. Pierre Cleran [Ciairan 17 10| . de la Mothe Chalancon, 

[Daufine 1710]. sa femme et deux Enfans de son frere . . 4 
*93. Anthoine Charles, Marchand [assesseur 1710]. de Mon- 

tauban. sa femme et un Apprentif 3 

*94. Francis Counor, Serger. de St^ Denis en Languedoc, 

sa femme et deux enfants 4 

*95. Pierre Soleirol [Sereirol 1710], facturier, d'Vzes, et sa 

femme 2 

96. Anthoine Coutau, facturier en bas, de Roman ... 1 
•97, Elie Geay. Maitre d'Ecole, de Montauban , sa femme et 

deux enfans (fehlen 1710) 4 

•98. Anthoine Bousquet, Cordonnier. des Cevennes, sa femme 

et un enfant .• 3 

*99. Pierre Coulom, de Montpelier, Ouvrier en bas ... 1 
* 100. Franqois Meurier, facturier , des Cevennes , sa femme, 

trois enfans. une Parente et deux apprentifs ...... 8 

•101. Pierre Coutau [Coutaud 1710], Teintuiier, de Roman, sa 

femme et un jeune enfant 3 

102. Jacques Malin, facturier en bas, de Rouabon, trois enfants 

et sa Mere (215 noch einmal) 5 

*103. Clement Chay, facturier, d'Uzes, sa femme et trois 

enfants icy 5 

104. Levi Durand, Cardeur, [1710: la Veuve de Levi Durand], 

de Mondardie, et un enfant 2 

105. La veuve de David Siege et un Neveu 2 

*106. Anthoine Ferrier | Fernere 1710], Serrurier, des Cevennes, 

sa femme et trois enfans 5 

*107. Jacques Audemar [Audeman 1710], Boutonnier, des 

Cevennes*) [du Dauphine 1710], sa femme et trois enfans . B 
*108. Alexandre Arbaletier, facturier, de Beaufort en 

Dauphine, et quatre enfans 6 

*109. Pierre Reynet, Chirurgien, de Privats en Vivarets, avec 

sa soeur .... 2 

*110. David Dousal, facturier, de Roquecourbe [du Languedoc 

1710], sa femme, une orfeline 3 



*) Audem ard, einer der Laien - Propheten der fanatisirten Cevennenbewohner: 
Ch. Coquerel, I. 93. 



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— 201 



III. Judith Du P u y . Veuve, et deine enfans 3 

* 1 1 2. E s t i e n n e M a I n» a i s o n , de Rouen , orfe vre , sa inere. # 

quatre enfans, et quatre apprentifs 10 

*113. Jean Maynadie, Horlogcr |assesseur 1710], de Masamcz, 
sa femme, sa soeur, un apprentif et une servante (un neveu 
et une niece) 5 

* 1 1 4. Anthoine Meurier, de Sonunieres [des Ce Vennes 1 7 10], 

facturier, sa femme et un enfant 3 

*115. Jean Bousige [Boussigne 1710], facturier en bas, de 

St. Ambroise, sa femme et trois enfans S 

* 1 16. Pierre Courriol [Couriol 1710), Boulanger, du Dauphine, 

sa femme, trois enfans et une Servante 6 

*117. EstienneCurriol [Courriol 1710] son frere, sa femme. 

trois enfans et une Servante [Dauphine] 6 

* 1 18. Jacob Pernet, Chapellier, sa soeur, et trois apprentifs 

[femme et un enfant 1710] 5 

*119. Jean Assier, Chapellier de Montauban , sa femme, un 

enfant et trois Compagnons 6 

*120. JeanPascau fPacaud 1710], Peigneur de Laine, de Cha- 

beuil, Province du Dauphine 1 

*121. Pierre Breinac [Brena 1710], facturier, du Dauphine, sa 

femme et trois enfans 5 

*122. Anthoine Fahre [Fabre 1710], Boutonnier, de Castres, et 

sa femme 2 

*123. Anthoine Mur et, Serrurier, du Gourdon en Vivarets, et 

un apprentif 2 

*124. Claude du Pau [Dupau 1710], Armurier, de Chambrone 

en Vivarets, sa femme, sa mere et trois apprentifs ... 6 

* 1 25. Louis Castang. facturier , du Languedoc , sa femme et 

deux Enfans 4 

*126. Anthoine Bar nie [Bamiez 1710], facturier, de Die en 

Dauphine, et sa femme . 2 

* 1 27. Pierre Valentin, d'Alaix, Marchand [tireur 1710], sa 

femme, deux Enfants et une Servante 6 

*128. PaulFauritte, facturier, de Cret en Daufine .... 1 
*129. Jacques Faurittc son frere, du dit Lieu , facturier, sa 

femme et un enfant 3 

*130. JosephTuech, d'Uzes, facturier en bas. sa femme et un enfant 3 
*131. Jacques Orphelin [L'orfelin 1710], Gantier, de Diepe en 

Normandie, sa femme et un enfant 3 

*132. Mr. Flavard, d'Anduze, Ministre , la Demoiselle sa femme 

[une niece 1710] et une Servante 3 

133. La veuve de Pierre Chabeau, et sa fille 2 

* 1 34. AnthoineEscouffie, facturier, de St. Vincent en Daufine, 

sa femme et un Neveu 3 



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— 202 



135. Jean Kscot. Tailleur. d'Orange. et sa femme .... 2 

136. F r a n c, o i s H u g u e s . Menuisier , de Sommieres , sa femme 

et un enfant 3 

*137. Le Sieur Jean Sabaterie, M. Procureur, de Bezieres, sa 

femme. un fils et trois Domestiques 6 

138. Jean Waideron, Menuisier, de Valeraugues en Cevennes, 

et sa femme 2 

*139. Anthoine Hilaire, facturier, des Cevennes, sa femme et 

un enfant 3 

*140. Jean Robert, de Metz, Huissier, sa femme et deux 

En f ans 4 

141. Deux Enfans de feu Denis F r o u I h o n , facturier , de la 

Yille de Nismes 2 

*142. Jean Martin. Macon, de Nyon en Dauphine, sa femme et 

quatre enfans 6 

143. Jean Rouve [Roure ?] , Ouvrier en bas , de St. Ambroise, 

sa femme et un enfant 3 

*144. Daniel Darre [Derrez 1710], .Marchand, de Marseille, sa 

femme, son Neveu et une servante 4 

1 45. La veuve du Sieur Mounestie. de Marseille, deux fi lies 

et une Servante 4 

146. Pierre Fayard, Ouvrier en bas, de Bourdeaux, sa femme, 

trois enfans et deux apprentifs 2 

*147 Henri et 

*\4H. Abraham Fournicu [Journieux 17 10], freres, Tisserands, 

fle Bourbach, et leurs femmes 4 

*14JL Pierre Courtois, Cardeur, <le St. Vincent, sa femme et 

un enfant 3 

150. Matthieu Cassagne. facturier en bas, d'Armagnac en 

(Juyenne, sa femme et deux enfans 4 

* 1 r> 1 . Pierre Aubissard, Cardeur , du Daufine , sa femme et 

deux enfans 4 

* 1 52. Pierre Valentin, facturier, des Cevennes, sa femme et 

un enfant 3 

I La veuve de Pierre Beranger, du Dauphine .... L 
154. Abraham Beranger, Ouvrier en bas, du Dauphine . . 1 
*15JL Samuel Bouvier, fouleur de bas, du Languedoc, sa femme 

et deux enfans 4 

*la6* Simon Nicolas, Pcigneur de L:dne, d'Vzes, et sa 

femme 2 

*157. Raimond Montmaja [Mommeja 1710], Cordonnier, de 

Montauban [Montpellier 1710], sa femme et un Apprentif . 3 
158. Lc Sieur Henri Gras, de Montpelier, Marchand, sa *femme 

et un enfant 3 

15Q. La veuve de Pierre Lautie, d'Vzes. et trois enfans . . 4 



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— 203 — 



160. David Barre, facturier. «la Daufine, et sa femme ... 2 
*161. Pierre Sa I andre [Salindre 1710], Peigneur, des Cevennes. 

sa femme et un Enfant 3 

162. La veuve de Chris tofle Plan, d'Annonai I 

*163. Louis Cherfi, Cardcur, de Saillans en Daufine, et sa 

femme 2 

*164. Claude Soulie [Soulliez 1710], facturier, de Salle en 

Cevennes, sa femtne et deux enfans 4 

* 1 65. Daniel Cleran [Cleiran], Marchand, de la Mothe Chalancon, 

sa femme et deux enfants 4 

*166i Josue Plan, Blanche, d'Annonay, sa femme et son freie . .'t 
♦167. Pierre Roche, facturier, de la Mothe Chalancon, sa femme 

et deux enfans 4 

*168. Matthieu RavaneP) [Ravenel 1710], d'Vzes, facturier, 

et sa femme 2 

*16 ( ). Franko is Bertrand, Maitre de Langue, de Montpellier, 

sa femme, huit enfans et une servante 11 

17<>. Une fille de la veuve Darrest, de Vervins , Province de 

Picardie I 

171. Fran^ois OH vier, Marcband , de Nismes, sa femme et 

cinq enfans 7 

* 1 72. Simon Pierre Roy, ßoutonnier , de Nyon en Poitou, sa 

femme et trois enfans 5 

*173. Mr. Pierre Foissin, de Paris, Conseiller du Roy, La 

Dame et deux enfans [1710: un enfant. sa soeur et un neveu] 4 

* 174. Simon Vieux, Marchand, du Daufine. sa femme et trois 

Enfans ?» 

* 1 75. David Brousson, facturier, de Marsillai gues en Languedoc, 

et sa femme 2 

176. Simon C a v a 1 1 i e r .**) facturier, de Masamet, et sa 

femme 2 

"*177. Marc Anthoine Randon, facturier en bas. de Nismes, 

sa femme et deux enfans 4 

178. Pierre Bontems, Tapissier, du Perigord, sa femme et un 

Enfant 3 

*17 ( >. Jean G i r o f f [(iirot 1710], Marchand, de Champagne, sa 

femme, einq enfans, son Beau-pere et une servante .... 9 
*18<>. Samuel de Leirac [Dalairac 1710], d'Vzes, Peigneur, sa 

femme et deux Enfans 4 

181. Moyse Pepin, Tailleur, de ürenoble, sa femme et trois 

Enfans 5 



*) Ein Ravanel aus Malaygue. Camisardenführer. Ch. Coqucrel, I. 96. cf. France 
prot. III. 928. 

"*) Jean Cavallier, Schäferknecht Prophet und einer der schlimmsten Camisarden- 
führer d. Languedoc 1702—1704. Ch. Coquerel, I. 95, cf. France prot. III. 925 sq. ed. 2. 



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— 204 



*J82. Daniel Garnier [Garnier 1710], Maiehand, de Macon, sa 

femme et deux Knfans 4 

*183. Pierre Gandil, Tainlurier, de Montauban. sa Femme, cinq 

enfans, sa belle mere et une servante 9 

*184. Paul Chevilette. de Metz, Notaire, sa femme, et deux 

Enfans 4 

*185. Jean Vincent, de Metz, Boulanger. sa femme, et quatre 

enfans 6 

* 1 86. Jean Hlancbet [Blanche 1710], Peruquier, du Dauphine, 

sa femme et un enfant 3 

* 1 87. David Arnoux [Arnould], Serger, de Valence en Dauphin^, 

sa femme et quatre enfans 6 

* 1 88. Jean Berard, Chirurgien, de Misoen en Dauphin^, et sa femme 2 
189. Jean Fontanjeu, Menuisier, de Castres, sa *femme et 

deux enfans 4 

*190. Pierre Flotard, Cardier, du V'igan , sa femme, deux 

enfants et un apprentif 5 

*191. Isac Pignan. Ouvrier en bas, du Languedoc. sa femme et 

un enfant . 3 

"'192. Jean Lautie, faiseur de bas, du Languedoc, sa femme et 

un Knfant 3 

193. Salomon Aubert. Perruquier, d'Ambrun en Dauphine, sa 

femme, sa mere. sa belle mere et deux Apprentifs .... 6 
*J94. Jean Lausire [Laussire 1710]. Cordonnier, de Montpellier, 

sa femme. deux enfans et un Orfelin 5 

*195. Estienne Bomian [Baumian 1710], facturier en bas, de 

Bordeaux, sa mere et son freie 3 

♦196. Claude Garnier [Garnion] 1710. Marchand, de Macon. sa 

femme et trois enfans 5 

*197. Anthoine Pradelle [Pradelles 1710], facturier, de 

Sommieres, sa femme, un enfant et une Servante .... 4 
198. La veuve d' Abraham Bonnin, de Pragelas .... 1 
*199. Claude All ie. Serger, de Barcelonette en Dauphine, et sa 

femme 2 

200. Mr. Paul Fournier. Escuyer, d'Anonay en Vivarets . . 1 
*20 1 . Jacques Sigalon, facturier, d' Vzes [sa femme, trois enfans 

et sa mere] lH 

*202. Theophile Sauvageot, Charpentier, de Bussi en Bour- 

gogne, sa femme et six enfans 8 

203. Fran^ois Egouin, Menuisier, de Nismes , sa femme et 

deux enfans 4 

*204. Isaac Egouin [Aigouin 1710], faiseur d'Aiguilles, du dit 

Nismes 1 

*205. Jacques C h ä t i 1 1 o n , facturier en bas , de Nismes , sa 

femme, sa Mere et deux enfans 5 



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— 205 — 

♦206. Pierre Martin, facturier en bas. de Ia Vallee de Queiias 

(Vallee de Pragelas), sa femme, un enfant et sa soeur . . 4 

♦207. Pierre Esperendieu*), Peigneur, d'Vses, sa femme et 

deux enfans 4 

208. Nicolas Pascal, facturier en bas, de Rouabon en Dauphine, 

et sa femme 2 

209. Philipe Mainaud, Ouvrier en bas, du Languedoc, et sa 
♦femme [et 2 enfans 1710] 2 

*210. Esaye Mainaud, son freie, une de ses Cousines avec un 

enfant [du Languedoc] 3 

•211, Claude Peirot [Peireau 1710], Cardeur, du Velay, et 

deux enfans 3 

*2 1 2. La veuve de J e r e m i e C 1 a u e t [Clavel 1 7 10] et deux enfans 3 
•213, A nne Fauche, Veuve. d'Issoire en Auvergne .... 1 
*214. Pierre Toussaint, de Metz, Jardinier. sa femme et deux 

enfans [quatre enfans et un valet 1710] 4 

*215. Jacob Mallin [Mallein 1710], facturier en bas. du Dauphine, 

sa femme et quatre enfans (S. schon 102) 6 

*2 1 6. Pierre C h a r p i n e 1 (Cherpinel 1721), Tondeur [ecrivain], 

de Besse en Dauphine, sa femme et quatre enfans .... 6 
217. Marie, Louise, et Magdelaine Chartier [1710: 

la Veuve Chartier] 3 

*218. Guillaume Hugues, Man-oeuvre, du Dauphine, sa femme 

et un enfant 3 

219. Jacques Bouron, Cardeur, de Chäteau double en Dauphine 1 
*220. Jacques Boude, facturier. d'Aulas en Cevennes, sa femme 

et un enfant [six 1710] 3 

221. Josef Caire, Bonnetier, de Roquebourde, sa femme et un 

enfant 3 

*222. La Veuve de Louis Tribou, d'Klboeuf, et 2 enfans . . 3 

223. Jean Tribou, Tapissiei , d'Klboeuf, sa femme et cinq 
enfans 7 

224. Franc, ois Savari, Man-oeuvre, de Champagne, sa femme 

et deux Enfans 4 

*225. Jean Arbaletier, facturier, de Beaufort en Daufine, sa 

femme et un enfant [deux 1 7 10] 3 

*226. Andre Gache, de Metz, Cordonnier, et sa femme ... 2 
227. Mr. De Lar Ministie, de Couisson [I. Calvisson], en Lan- 
guedoc, la Demoisellc sa femme, un enfant et une Servante 4 
*228. Claude G u e i cl a u [Gueidan 1 7 K >], Peigneur, du Languedoc, 

sa femme et deux enfans 4 



*) Ein Esperandieu de Foissac ist Camisardenführer. France prot. ed. 2, III. 928. 
F.in Espcrandieu d'Uzes ruft den Genfer Professor Renard Turretini aus Nismes zum 
Vikar und Prediger nach Uzes, 30. Sept. 1620 (p. 26. Dardier 1885). 



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— 206 — 



*229. Paul B e r a r d , Chinirgien de Misoen, en Dauphine, sa femme 

et deux enfans 4 

*230. J ac qu es G r as , Peigneur d'Anduse, sa femme et quatre Enfans 6 
*231. Barthelemi Boutol [Boutet 1710], facturier en bas, de 

Tonneins, sa femme et deux enfans 4 

*232. Pierre Perrin, Blancher. d'Annonay, sa mere et trois 

Enfans 5 

*233. N o e H u c , Cardeur, d' Anduze, sa femme et trois jeunes 

Enfans 5 

*234. David Gras, Peigneur. des Cevennes, sa femme et un 

enfant 3 

*235. Guillaume Laurent, facturier, d'Vses I 

*236. Estienne Maynadie, Horloger, de Masamet, sa femme 

et un enfant 3 

II a aussi sa belle-mere et un Apprentif 2 

232. Estienne Eimeries, Jardinier. du Pays de Geix, sa 

femme et deux enfans 4 

*238. Jean G i r a r d , Facturier en bas . de La Salle en Cevennes, 

sa femme et un [trois 1710] enfant 3 

*239. Marc Bernard. Cordonnier, du Dauphine, sa femme et un 

apprentif 3 

*24Q. Jean Fauche, Uuvrier en bas, d'Auvergne, sa femme et im 

enfant 3 

*241. Moyse d'Aimoun [Deymon 1710], faiseur de bas, de 

Calvisson en Languedoc, et sa femme 2 

242. Andre Courrie, faiseur de bas, du Dauphine .... 1 
*243. David Fauquier [Foulquier 1710]. Batteur de Laine, du 

Vigan, avec sa femme 2 

244. Anthoine Armelin, Proselite, du Piemond..sa femme et 

un enfant 3 

*245. Jacques V i 1 1 a s [de Villa.«], Parfumeur, de St. Hipolite, et 

sa femme 2 

246. Jeanne Lanson, de Paris, Veuve, et une fille .... 2 
*247. Joseph Du plan, Tailleur. d'Vzes, sa femme et un Enfant 3 
248. La femme de David Bedos, de St. Hipolite .... 1 
24 { ). Claude Rost an, Cordonnier, de la Ville de Grenoble, et 

sa femme 2 

*250. Paul Ducros; Cardeur, d'Vzes [du Languedoc], sa femme 

et deux enfans 4 

*251. Anthoine Puech, Facturier, du Cayle en Languedoc, sa 

femme 2 

*252. Fran<;ois Charton, Menuisier [de Montpellier 1710], sa 

femme et un enfant [1710: trois enfans et deux ouvriers] . 3_[ 
*253, Franqois Lab eil le [la Boile 171U], d'Vzes, Boulanger, 

sa femme et deux enfans 4 



— 207 — 

*254. Pierre Aillaud, Peigneur, de la Vallee de Pragelas, et 

sa femme 2 

*255. Thomas Cuisse [Causse 1710], Chirurgien de Mauguio 

en Languedoc. et sa femme [et deux garcons] 2 [=4] 

256. Raimond Barbasan, Marchand, delaville de Montauban. 

et une Servante 2 

*257. Jacques Roy, Peigneur, de Lormarin [Provence 1710]. 

et sa femme 2 

258. Jean Vaupiniere. faiseur de bas, de la Ville de Som- 

mieres, et sa femme 2 

*259. Pierre Jourdan, faiseur de bas, de Cabriol en Provence, 

sa femme et un enfant 3 

*260. Anthoine Riviere, faiseur de bas, de St. Ambroix . . 1 
»26 1. Frangois Fauche [Fauchet 1710], facturier, d'Issoire 

en Auvergne, sa femme et un enfant 3 

*262. Kstienne Ogier [Ougier 1710], Marchand, de Clavan en 

Dauphine, sa femme et un Orphelin 3 

263. Andre Ribaut, Peigneur, d'Aix en Provence, sa femme 

et trois enfans 5 

264. Catherine Roche, Veuve 1 

*26ö. Jean T r a u I h a s [Troulhat 1 710], facturier, d' Vzes, sa femme 

et deux enfans 4 

*266. Pierre Andre, Peigneur de Laine, de Riviere en Languedoc, 

et sa femme 2 

*267. Jacob Mathieu, de Metz, Jardinier, sa femme, un enfant 

et une Parente 4 

*268. Abraham Souchon, Peigneur, d'Vzes [s« femme et 2 en f.] I 
*269. Jean Mainard [Meinard 1710], Peigneur, de St, Hipolite 1 
♦270. Anthoine Del br eil, Tapissier, de Montauban .... 1 
•271. Estienne Fragoute, Ouvrier en bas, de Sommieres. et 

sa femme 2 

272. Paul du Cros, Cardeur, de Riviere en Languedoc, sa femme 

et deux enfans 4 

273. Jean Vica [Vicn], Cardeur, de Roabon, et sa *femme . . 2 
*274. Anthoine V o i s i n, Chirurgien, de Roman, avec trois Enfans 4 
*275. Anthoine Roux, Chapelicr, de Vienne en Dauphine, sa 

femme et deux enfans 4 

276. Josias Parnajon, de Ligniere en Berri 1 

277. Pierre Aillo, Peigneur, de Chasteaubois en Dauphine, sa 
femme et un enfant 3 

*278. Jean Mainard, Ouvrier en bas, de St. Hypolite ... 1 
*279. Andre Rouveret [Rovaret 1710]. Peigneur. d'Anduse. et 

sa femme 2 

*280. Daniel L y n a r d , Marchand, de Valence en Dauphine. sa 

femme [un apprentif 1710] et une Servante 3 



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— 208 — 



2&L Jean Castang. Bonnetier, de Guycnn«, et sa femme . . 2 

282. La veuve de Pierre Delon [Cevennes] 1 

*2K3. Hercule Roux. Peigneur. d'Vzes [d'Andure 1710] en 

Languedoc 1 

*284_ Jean Sarran. Peigneur, de Merueis en Cevennes. sa femme 

et un enfant 3 

*28~». Isac Brunei. Ouvrier en bas. de Nismes 1 

*286, Jacques Rou viere*). Serger, d' Anduse. sa femme et un 

Enfant 3 

287. Jacques Portes. Cardeur, d* Anduse. et sa femme ... 2 

288. Jean Bernege. Facturier, de Cleirac en Guyenne, avec sa 
femme 2 

*28*J. Jacques Jullien. Ouvrier en bas. du Dauphine ... 1 
*2** ». Augustin de Mars [Demas 1710]. Tailleur, du Vivarets. 

sa femme et un enfant Ii 

2*)1 - Pierre Soulies. Cordonnier . de Cailes en Vivarets . sa 

femme et deux enfans 4. 

*2*J2. Hubert Richard. Boutonnier. de Chalons. sa femme et 

deux enfans 4 

*293. Margueritte Maisieres. de Chalons [sur Saöne 1710], 

et trois enfans A 

*294. Guillaume Montanie. Serger. de Moussa en Languedoc. 

et sa femme 2 

*2<J. g S. Jean Albo, Tailleur. d'Angles en Languedoc, sa femme 

et deux enfans 4 

*2Wi. David Majan [Mayan, Mejan 1710]. facturier, de Nismes, 

sa femme et quatre enfans 6 

*2^7. Pierre Bessieres, Cordonnier, de Maseres [Mazamet 1710], 

et sa femme 2 

298. Pierre Roger, Armurier, de Gyen sur Loire, sa *femme 

et un enfant 3. 

*2*)<j Jacques Baudouin, Peigneur d' Anduse. sa femme et un 

Enfant 3 

*liCiO. Jean Garnier, Marchami, de Macon, sa femme et quatre 

Knfans 6 

*3QI . JeanFaye, Cordonnier, du Cailat en Vivarets, avec sa femme 2 
*'M)2. Jean Bechier, Cordonnier, de Besse en Dauphine. sa 

femme at deux [quatre : 171c] enfans 4 

*H03. Franchise et Helene Monnerot, Soeurs . du Poitou 2 
.'<04 (iuiraud Brun, fournier, de Nismes. et sa femme ... 2 
H< >. r >- Mathieu Pause, Man-oeuvre, de Cabrieres en Provence, 

sa femme et un enfant 3 



") Rouviere heisst einer der ersten Prediger der Wüste, Freund von Ant. Court 
S. Ch. Coquerel L 12A (Hist. des cglise. du desert). 

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— 209 — 

*306. Daniel De Leuse [de Leute 1710], Semtrier, de Lespinal 

en Cevennes, et sa femme 2 

307. Lucresse Truffet, de Grenoble 1 

308. La veuve Lucas, du Dauphine, et sa fille 2 

*309. D ominique Costes [Coste 1710], Teinturier, de Guyenne 

[Montauban 1710], sa femme et deux Enfans 4 

310. Louise Retoul. de Nismes, Veuve, et un enfant ... 2 

311. Judith Combet, fille, de Grenoble 1 

312. Magdelaine Eustache, de Chalons en Dauphine . . 1 
*313. Franc, ois Chaselon, Ouvrier en bas , de la Velonniere 

en Auvergne 1 

314. Claudine Bourdeaux, veuve, de Grenoble, et deux 

jeunes enfans 3 

*315. Jean Escoffie [Escoffier 1710], facturier, du Dauphine, 

et sa femme 2 

*316. Anthoine Mare, Blaucher, d'Annonay en Vivarets . . 

310a. [Antoine Mallebranche d'Annonay 1710], et sa femme . . 2 
*317. La veuve du Sieur Crochet [Crochat 1710], de Clani en 

Bourgogne, avec un Enfant 2 

*318. Moyse Charton, Sculpteur, de Montpellier, sa femme et 

un enfant [deux: 1710] 3 

319. Elie Robin cau, Procureur, d'lssoudun en Berri ... 1 

320. Adam Chevillon, Orfevre , de Gien sur Loire , et sa 
femme 2 

*321. Jean Le Maure, Cordonnier, de Beaurepaire, Province du 

Dauphine 1 

322. Jeanne Gausson et sa Soeur, du Languedoc .... 2 

323. Susanne Chabot, veuve , de Roman en Dauphine . avec 

une Soeur 2 

324. Judith Pellat [Piellat], Veuve, de Cens, et une fille . . 2 

325. Marie Ageron, du Daufine, et son frere 2 

326. *Magdelaine et Lucresse Calvat [Calvas 1710], 
soeurs, du Dauphine 2 

327. Margueritte Jubie. fille, du Dauphine 1 

328. Claudine Bec. Veuve, d'Espinouse en Provence ... 1 

329. Isabeau Costes, de Sommieres en Languedoc .... 1 

330. Margueritte Sogne, fille, de Privats en Vivarets . . 1 
*33 1 . P a u 1 A r n o 1 [Arnal 1710], Cardeur, de Cassagnol en Cevennes 
*332. Anthoinette Gourdon, fille, du Vivarets 1 

333. Marie Vieux, fille, du Dauphine 1 

334. Margueritte Baret, de Corb en Dauphine, un Enfant et 

sa Soeur 3 

335. Anne Vignes, de Sommieres I 

336. David Perrignon, de Metz, Marchand, sa femme et une 

fille 3 

14 



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— 210 — 



337. Jacques Faranges, facturicr en bas. de Massillargues. 

sa femme et un enfant 3 

338. Jeanne Alix, de Naraur en Dauphine 1 

339. Marie Adam, de Vassi en Champagne 1 

*340. Pierre Castang, Marchand [facturier 1710], de Clnrensac 

en I^anguedoc, et sa femme 2 

341. Franqois Laussire, Perruquier, de Montpellier ... 1 
*342. Le Sieur Guillaume d'A n g e [Anger 1 7 10], Assesseur a \a 

Justice, d'Vzes, sa femme, quatie enfans et une Servante . 7 

343. Pierre Chauvet, annulier, du Pays de Geix .... 1 

344. Jean Cherubin, Apoticairt, de Beaufort en Dauphine, et 

une fille 2 

345. La femme d'Estienne Roy. de Provence 1 

346. Louis Theolet, Chirurgien, de Lesan en Languedoc. sa 
femme et un enfant 3 

*347. Jacob Leb AU [Leben 1710], Serger, de Guise en Pieardie, 

sa femme et un enfant 3 

*348. Claude Caubourg, Tisseran, de Nismes. et sa femme . 2 
*349. Jean Picard, Peigneur, de Nismes, et sa femme ... 2 
*350. Jean Rapin. Macon, de Die en Dauphine, sa femme et 

un enfant '3 

351. Jeremie Sabi, ouvrier en bas, de Tonneins. Province de 

Guyenne 1 

*352. Kstienne Beranger, Savonnier [cardeur 1710], de Roman 

en Dauphine, sa femme et quatre enfans 6 

353. Laurent Clion, fondeur, du Dauphine. sa femme et un 

enfant 3 

*354. La Demoiselle Cabrol [1710], et une Servante .... 2 

355. Augustin Vidal, Ouvrier en bas, de Nismes, sa femme 

et un enfant 3 

356. M a r g u e r i 1 1 e Biet, de Cabriere en Provence .... 1 
*357. Philippe Valeret [Villaret 1710], Serrurier, de Mont- 
pellier, sa femme et deux enfans 4 

358. David Nicole, Charpentier. sa femme et un enfant [17 10 : 

*la Veuve Nicolas de Metz] 3 

359. Pierre Dupau, fondeur, du Vivarets, sa femme. un enfant 

et un apprentif 4 

*360. A n t h o i n e Niel, faiseur de bas, du Dauphine, et sa femme 

[et cinq enfans 1710] 2 [=5] 



*361. Daniel Martin, Ouvrier en bas, de Cjueiras [vallee de 

Pragelas] 

*362. Pierre Ris, Peigneur, d'Anduse 

363 Louis Balan, facturier. de Montauban 

364. Simon Per r in, Peigneur, de St. Ambroise 

365. Alix Couteau, fille, du Dauphine 



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I 



— 211 — 



*366. Jacques R i s , d'Anduse, Boulangcr, sa femtne et deux enfans 4 
*367. Ol i vier Varanalette [Valmalette], Peigneur, d'Alaix, et 

sa femme 2 

368. Pierre Jaubert, facturier en bas, de Massillargues, et sa 

*femme 2 

*369. Paul Mathieu, de Metz, Jardinier, et sa femme ... 2 
*370. Charles Huguet. facturier en bas, de Nismes, sa femme 

et un en fant 3 

*371. Daniel Robert, Peigneur, de Gardes en Provence, sa 

femme et deux enfans 4 

*372. Pierre Melon, üuvrier en bas, d'Aiguevives .... 1 

„373. Jean Roux, Ouvrier en bas, de Lormarin en Provence . 1 

*374. Estienne Arenes [Arrene], Peigneur, d'Vzes .... 1 
*375. Franqois Le Deran, Cardeur, de la Quierasse, sa femme 

et deux enfans 4 

376. Pierre Bereau, Peigneur, d'Alaix. et sa femme ... 2 

377. Paul Gausseran, Üuvrier en bas, de Montauban ... 1 



*378. Pierre Braconnier, Marchand libraire, de Montauban, 

et sa femme 

*379. Estienne Baldi, Peigneur, d'Vzes 

*380. Paul Bernard, Peigneur, d'Vzes 

*381. David Carriere, Peigneur, d'Vzes . . 

*382. Samuel Roy. Cardeur, de Xaintonge . sa femme et deux 

Enfans 

*383. Estienne Rey. facturier, de Montauban 

384. Moyse Castol, facturier, de Montauban ...... 

385. Jacques Chauvin, Ouvrier en bas, de Lormarin . . . 

386. Jean Camplan, Ouvrier en bas, de St. Hipolite . . . 

387. David Valadie, Ouvrier en bas, de Nismes . . . . 

388. Pierre Bauquie, Ouvrier en bas, de Nismes . . . . 



389. Philipe Bo inier [Boignie], Gantier, de Nyort en Poitou 1 

390. Jacques Valette. Cardier, du Vigan 1 

*391. Isaac Meurier [Meunier] , facturier de bas, du Daufine, 

sa femme et un enfant 3 

392. Jean de Vila, Chapellier, de Revel en Languedoc, et son 
frere 2 

393. Guillaume Menard. Serger, de St. Cosme en Languedoc, 

et deux enfans 3 

*394. Isaac Cabanis, Ouvrier en bas, du dit Heu 1 

395. Pierre Maurier, facturier en bas, du Languedoc ... 1 

396. Pierre Bonmain, Ouvrier en bas , de Bar sur Seine , sa 
femme et un enfant 3 

397. Daniel Vi vi er, Ouvrier en bas, de Massillargues ... 1 
*398. Pierre Vardeti [Verdeti] . facturier, de la Chaux en 

Dauphine. et un enfant '1 

14* 



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— 212 — 

399. Jean Cheneviere, Ouvrier en bas, de Setiliou en 
Vivarets, et sa femrae 2 

400. Jacques Botai, Ouvrier en bas, de Rouen en Normandie, 

et sa femme 2 

401. Jean Charles Verner, Serrurier, sa femme et trois 
enfans 5 

402. Jean Jacob Capel, Serrurier, sa femme et un enfant . 3 
♦403. Pierre Foule, facturier en bas , de Nismes. sa femme et 

deux enfans 4 

*404. Anthoine Bares [Barez] , Tailleur, du Vivarets, sa Mere 

et une Soeur 3 

405. Jacques Martin, Peigneur, de Nismes 1 

406. Pierre De Ion, Ouvrier en bas, des Cevennes .... 1 

407. Nicolas Rignole. Ouvrier en bas, des Cevennes ... 1 
*408. Elie Serviere, facturier, de Nisn.es. sa femme, quatre 

enfans et une Servante 7 

409. Jean Grasset, Facturier en bas, du Languedoc , et sa 
♦femme 2 

410. La Veuve de Pierre Mathieu, Macon 1 

411. Jean Gerard, Serger, de Saumerau en Picardie , et sa 
femme 2 

*4 1 2. Anthoine Perrin, facturier, de Ix>rmarin en Provence, et 

sa femme 2 

♦413. David Perrin, facturier en bas, du dit Lormarin, sa 

femme, deux enfans et un apprentif 5 

*414. Jean Tairon, facturier en bas, de Calvisson , sa femme, 

trois enfans 5 

*415. Jean Gervaise, Peigneur, d' Vs&, sa femme et deux enfants 4 
♦416. Jean Joubert [Jaubert] , Ouvrier en bas, du Languedoc . 1 

417. David Joubert, Ouvrier en bas, son frere 1 

*418. Thomas Guy ot, facturier en bas, de Pragelas, sa femme 

et quatre enfans 6 

♦419. Jean Nicolas, Culsinier, d'Anduse, et sa femme ... 2 
420. David Vestion, Ouvrier en bas , de Montpellier , et sa 

femme 2 

♦421. Guillaume Peyrot [Peiry] , ouvrier en bas, de St. Am- 

broise 1 

♦422. Jean Fauquignon, de Metz, facturier en bas , sa femme 

et un Enfant 3 

♦423. Anthoine Fauche, Ouvrier en bas, d'Auvergne ... 1 
*424. Pierre Masel, facturier en bas. du Vigan, et sa femme . 2 
*425. Anthoine Charles, et son fils 2 

426. Denis Tousins, Cardeur, du Montcaret en Perrigord, sa 
♦femme et un Enfant 3 

427. Samuel Monmeja, Compagnon, Cordonnier 1 



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— 213 — 



*42K. Ailani Maina die, Perruquier. de St. Andre en Cevennes, 

sa femme, trois apprentifs et une Servante 6 

*429. Paul Drouin, faiseur de bas, de Sedan. et sa fenime . . 2 

430. Jean Sirac, Tailleur, de Montauban 1 

431. La Demoiselle de Lorme, deux enfans et une Servante . 4 

432. Paul M a r m i e , Tondeur, de Montauban et sa fenime . . 2 

433. Hector Chanosse, Peigneur, d'Orange 1 

434. Abraham T o u a 1 1 i e r , Serrurier . de Dieppe , sa femme 

et trois enfans 5 

*435. Michel Drou m e . Marchand , du Dauphine , sa femme, 

trois enfans, et son Pere 6 

436. Jean B ertön, facturier en bas, du I^mguedoc , sa femme, 
deux enfans. un Neveu et une Servante 6 

437. Jean La Combe, faiseur de bas, de St. Hypolite, sa fenime 

et un enfant 3 

438. Pierre Vigne, facturier en bas, du Vigan, sa femme et un 
enfant 3 

439. Christian Kenne, de la Vallee de Pragelas, Compagnon 
Vitrier 1 

440. Jean Mazet. Compagnon Boulanger, de Vals en Dauphine 1 

441. Andre Guillot, ouvrier en bas. sa femme et quatre Enfans 6 
*442. Paul B ertön, Mercier [1710 ouvrier en acier] de Die en 

Dauphine 1 

Les Fran^ois Refugiez a Magdebourg sont au noinbre de Treize 
cent soixante et quinze Personnes, ley 1375 



Das Original der Liste von 1710 ist im hiesigen Magistrats-Archiv, Holt* 
general 2 (in Goldschnitt) und sehr schon geschrieben. Abgedruckt Bd. II. 
488 fg. 



* 

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— 214 — 



Alphabetisches Verzeichniss der Namen 

in der Liste der französischen Colonie von 1703.*) 



Adam 339. 

Age 60. 

A geron 325. 

A i g o u i n s. Eg. 

Aillo 212. 

Aimour 241 , 

Albo 225, 

A 1 e g r e Iii 

AI ix 338. 

A I 1 i e 129. 

Andre 266. 

d'Ange (Anger) 342. 

Arbaletier KÜL 225, 

A re n e s 374. 

A r 1 a u d 6H. 

A r ni e 1 i n 244. 

Arnal 331. 

Arnoux (Arnould) 8JL 

A rq u es 84. 

Assier LL9. 

A u b e 5£L 

Aubert 19A 

Aubissard ÜLL 

Audemar 107 

Balan 363. 
Baldi 379. 
Barbasan 256. 
Barbut 46. 
Bares, Bar et 334. 404. 
Barnie" L26. 
Barre 16a 



Baudouin 229- 
ßauquit'(cr) 3LL 388. 
Bec 32S. ($. Bes). 
Bechier 3Ü2. 
Bedos 24k 
Belier 471. 
B Oranger (Bar.) L23. 

L5A 352. 
Berard L8JL 222. 
Bereau 376. 
Bernard 62. 2IÜL 380. 
Bernege 28JL 
Berton 436. 442. 
Bertrand 162. 
Bes (Bex) 22. 
Bessieres 2<J7. 
Blaue 6. 
Blanchet IM. 
Blisson ALL 
la Boile s. Labeille. 
Bo inier 389. 
B 0 m i a n lilä. 
Bonmain 396. 
ßonnau 64. 65. 1 95. 
Bonnet 42. 
Bonnin 138. 
Bont e in s 1 78 . 
du Bosc 2_L 
Botai 4(X>. 
Bou de 22a 
Eourdeaux 314 
Bouron 219. 



B o u s a n <i n e t Iii. 
B o u s i g e 1 15. 
Bousquet 2S. 
Boutel 21L 
Bou vier 155. 
B raconnie r 378. 
Breiuac L2_L 
Bret 356. 
Brouet 8. 2. 
Brousson 175. 
Brun 45. 3DA 
Brunei 285. 

Ca ba nis 394. 
Cabrol 354. 
Caire 22L 
Calvas (Calvat) 326. 
C a in plan 386. 
Capel 402. 
C a r r i e r e 38 1 . 
Cassagne 150. 
Castaug 125. 28_L 340. 
Castol 384. 
Caubourg 348. 
Causse s. Cuisse. 
! Cava Liier 116. 
C h a b e a u (Chabot) 133. 
323. 

C h a n oss c 433. 
Charles 93. 425. 
Charpinel 216. 
| Chat tier 212. 

der obigen Liste der Refugics. 



') Die beigesetzten Zahlen verweisen auf die Nummern 



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Charton 69, JhL 3_L8, 
Chaseloa 313. 
Ch ä t i 1 1 o n '20h. 
C h a u v e t 343. 
Chauvin 385. 
Chay 10JL 
Che ne viere 319. 
Cherfi i&L 
Cher u bin 344. 
Che vi I leite IM, 
Chevillon 3m 
Cholet 3, 
Clap aride L 
Clauet (Clavel) 212, 
Clcran IL IM, 
CHon 353. 
la Co in he 437. 
C o in Ii e t 311. 
Cornet 2, 
Costes m 
Coulom 9JL 
Couuor SÜ 
Cou rrier 242, 
C o u r r i o 1 (Couriau) 1 [£l 
LLL 

Courtois L4Ü, 
Coutau (Couteau) 22, 

TL 9_6_, LüL 365. 
C r e g u t 5A 
C r o c h e t 317. 
S t e. C r o i x 4_ 
C u i s s e (Causse) 255. 

D a ] a ir ac s. de Leirac. 
Darre, Darrest lü 
170. 

De Ihr eil 2IÜ. 
Delon 282, 406. 
le Der an 375. 
Derrez, s. Darre. 
Devin ou , s. d'Aiin. 
Douset (Dousal) 1 Iii 
Drouin 429. 
D r o u in e 435. 
Ducros 2ML 222, 



D u fe s (Duflay. Daufes) 
85_ 

Dupeau (du Hau) 124, 

359. 
D Up tan 242, 
Durand UM, 

Egouiu 203, 204, 
K i ni e r i e s 232, 
Es cot 1 35. 
Esco(u)ffie IM- 135. 
Esperendieu 207. 
E u s t a c h e 312. 
Eynart 280. 

Fahre, Fahre £lL 
1-'-'. 

Far ranges 337. 
Fauch «(er) 213, 24Ü. 

261. 423. 
FauquLer 243. 
F auquignon 422. 
Fauriette 128, 122. 
Y a y a r d 14A 
Faye 3ÜL 
F e r r i e r (i e r e) H>6. 
I f i s e s 7JL 
Flavard 132, 
Flotard 1""- 
Foissin 1 73. 
Fontanjeu 42, 189. 
Foule 403. 
F o u l q u i e r s. Fauquier. 
Fouruicr(ieu) 147. 

148. 200. 
Fragouse 271. 
F r o Ii 1 h o n 141. 

Gaehe 22Ü, 
Gandil 183, 
Gardin (Gandhi) 9_L 
Garel 89, 

Garnier 1Ä2, 196.300. 
Garrig ues 82, 



Gausseran 377. 
G a u s s o n 322. 
G ea y 9_L 
Gerard 411. 
Gervais e 415. 
Gilis (Giles) 7JL 
Girard 23& 
Girof f (Girot) tf}L 
G o u rd o u 332. 
Gras LÜH, 230. 23A 
Grasset 409. 
Grio let 55. 
Gueidau 228, 
G u i r a u d S. (Juiraud. 
Guillot 441. 
G uyot 418. 

Htlaire 

Huc 233, 

Ilugues 135. 21& 
Uuguet 370. 

Jauhert, Jouhert 

368. 416. 417. 
Jordan (Jourdan) 259. 
J o u r n i e u x s. Fournier. 

142, 148, 
Juhie m 
Julien 28Ü, 

Ker m e 439. 

La heil le 1>5JL 
Lahri £L 
Lau 246. 
de La r 221, 
LAtr e 1A 

Lavire n s (n t) 35, 235. 
Laus(s)ire 19A 341. 
Lautie (ier) 20, 159. 

192. 
Leh au 347. 
L e g u e 83, 
L e j e u n e 80, 



— 216 — 



de Lairac IK<i 
de Leuse 3U6. 
de Lonne 431. 
Lucas 308. 
L u g a n d i Iii 
Ly nard s. Lyn. 

M a c a i r e ÜL 
Mainadie (May.) L 

LLL 236. 428. 
Mainard (Men.) 6L 

2££L 22fL 393. 
Maina ud 209. 210. 
Maisieres 223. 
du Maitre 2Ä. 
Majan 296. 
Malhautier 52. 
Mal(l)in 102. 215- 
Mal lehr anc he 316a. 
M almaison 1 1 2. 
Marc 316- 
Marmie 432. 
de Mars 220. 
Martin 142. 206. 361. 

405. 
Masel 424. 
Mathieu 262.369.410. 
M aubert (Maube) 2JL 
le Maure 32L 
Maurier (Meu.) 395. 

im LLL 391. 
May au s. Majan. 
Maiet 440. 
Meffre 32. 3JL 
Melon 372. 
Mounerot 303. 
Motanie 294. 
M o nt m a j a , M o n in ej a 

151 427. 
Motton s. Mouton. 
Mounestil 145. 
Mucel 123, 5_L 
Mouton 14. Hl 
Muret 123. 



Nicolas L5£l 419. 

Nicole 358. 

Niel (Nienil) 66, 360. 

Ogier 262. 
Olivier Sä. LLL 
l'Orphelin 13_L 

Palanque 5JL 
Paris 5L. 
Parnajon 276. 
Pascal 43. IL 20&. 
Pascau L2Ü- 
P a t o n n i e r 42. 
d u P a u s. Dupeau. 
Pause 305, 
P e i r o t (Pey.) 2J_L 42 1 . 
P e 1 i s s e 7JL 
Pellat 324. 
Peloux 24. 
Pepin LiLL 
Pernet LÜL 
P errignon 336. 
Perrin 232- 364. 412. 

413. 
P e y r e 44- 
Picard 349. 
Pielat 33. 
Pignan L9.L 
P i n e a u 6L 
Plan 162- 166. 
Porta r*39. 
Portes 2SJL 
Pourroi LL 4JL 
P r a d e 1 (d e 1 1 e) 56.197. 
Puech 25L 
du Puy III. 

Quiraud 25. 

Raffet 59. 
Raffinesque 34. 
Rally 5S. 



kandon 1 "" 
R a p i n 350. 
Ravanel 16S. 
Rehoul 310. 
Rey 252. 383. 
Reynet 4L 102. 
Rihaut 253. 
Ricard (Rieh.) 292. 
Rigno le 44 »7. 
Ri s 362. 
Riviere 26< >. 
Robert 14o 371 
Robineau 2I<) 
Roche 26L 264. 
Roger 29A 
Roman 22. 
Rost an 242. 
Roure 12. Li. LLL 
Roussel (Rouc.) LL 
Rouveret 222. 
Rouviere 2B6. 
Roux 36. 26. 225. 28_ä 
373. 

Roy 122- 345. 382. 



Sabatery 132. 
Sahi 351. 
S a g n e 330. 
Saint e Croix s. C. 
S a 1 a n d r e (Salindre) 161 . 
Sarran 2S4. 
Sauvageot 202, 
Savary 224. 
S e g u i n 8_L 
Sereirol s. Soleirol. 
Serviere 408. 

Sigalon(Sign.)25^2üL 
Sirac') 430. 
Souleirol 25. 
Souchon 26S. 
Soulie (ier.) 164. 291. 

") In der Magdeb. fratu. 
Bürgerrolle de 1697. 



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217 — 



Ta(i)ron 414. 

T a r i s a r d (Tansard) I 9. 

Thau 74. 

Theo 1 et 346. 

Tou a 1 1 i e r 434. 

Toussaint, Tousins 

90. 214. 426. 
T r a u 1 h a s 265. 
Tribou 222. 223. 
Trüffel 3U7. 
Tueeh 130. 

Valadie 387. 
Valentin 6. 127. 152. 



Valeret 357. 
Valette 390. 
Valor 86. 

V a r a n al e 1 1 e 367. 
Vardeti (Verd.) 398. 

V a u p i n i c- r e 258. 

V e i r es 31 . 
Verdcti s. Vardeti. 
Verlier 40 1 . 
Vestion 42<>. 

V i C a (Vien) 273. (Vila?) 
Vidal 355. 

Vien s. Vica. 

V i e r n e 32. 



Vietix 174. 333. 
Vigne, Vi g nes 335. 
438. 

de Vila, Villa s :vrj. 

245. 
Vincent 185. 
Vi vi er 397. 
Voisin 274. 

Waideron 138. 



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— 218 — 



XXIII. 

Kflnigl. Regierungs-Arehiv Magdeburg 25. Januar 1709. 

Französische Colonie 
Affaires des partiruliers No. 472, V. 2. 

(Original.) 

Demnach Seiner Königl. Maj. in Preussen, Unserni 
Allergnädigsten Herren, derjenigen Commissaricn, namentlich 
dero Rath Foissin, Malhiautier, Pierre Valentin, David Coutcaud, 
David Douzal und Jean Couteaud, welchen die B efö rderung 
des frantzösischen Kirchenbaues zu Magdeburg 
aufgetragen worden, bishero verspührete rühmliche Sorgfalt in 
Sammlung der Collecten-Gelder und nützlicher 
Anordnung derselben zu allergnädigsten Gefallen gereichet 
und Sie dabei garnicht zweifeln, es werden ged. Commissarii 
darin, wie vor so nach, fortfahren : Also ist auch, nach diesem 
Seiner Königl. Maj. in Sie folgendem allergnädigstem Ver- 
trauen, Dehro eigentliche Allergnädigste Willens-Meinung, dass 
ohne Jemands Beeinträchtigung Sie die Direktion 
über den meist vollendeten Kirchen -Hau und über 
den vielleicht thunlichen Bau, auf denen nächst angelegenen 
zu erkaufenden Stellen behalten sollen. Zu dem Ende 
Sie die Deliberationes des frantzösischen Consi- 
storii zu Magdeburg vom 28 Novembre 1707 und 11 Martii 
1708, kraft welcher ob benanndten Commissariis die erwähnte 
Direction gelassen wirdt, hiemit best ätt igen und dabey 
declariren, dass die Plätze und Häuser, welche von denen 
etwa noch einkommenden Collecten gekauffet und erbauet 
werden möchten, zu ewigen Zeiten zum Besten der 
armen Frantzosen, die bei der dortigen Colonie sich 
finden möchten, oder, da solche Armen nicht vorhanden, 
sonsten zum Nutzen und Brauch der frantzösischen 
Kirche gewidmet sein und bleiben. Gestalt dan Aller- 



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— 219 — 



höchstged. Sc. Königl. Maj. dem frantzösischen Consi- 
storio zu Magdeburg allergnädigst anbefehlen, obgedachten 
Commissariis und Directoribus des Collecten -Wesens hierin 
nicht allein auf keinerley Weise hinderlich zu sein, sondern 
ihnen auch auf ihr Begehren darin hül fliehe Handt zu 
bieten, damit dieses gute Werk je mehr und mehr befördert 
werden möge. 

Signatum Cölln an der Spree, den 25 Januarii 1709. 

(gez.) Friederich. 

(Kftnigl. Siegel.) 



Denen hierin Benandten 
wird die Direktion des 
frantzös. Kirchen - Baues 
und Collecten -Wesens zu 
Magdeburg confirmiret. 



G. v. Wart enb erg. 



XXIV. 

.Magd, fr.-ref. I'resbyterial-Acten 8. April 1709. 

P. 3 de 1698 sq. 

Frederic par la gräce de Dieu Roy de Prusse, 

Electeur etc. 

Nos bien aimes et feaux etc., nous ayant fait representer 
la relation que vous avez rendue en toute obeissance sur les 
articles donnes par la colonic franeoise de Magdebourg et 
apres l'avoir fait Examiner, nous vous donnons sur Celle nostre 
resolution : 

1. Nous avons trouve apropos sur la representation , que 
vous nous avez faite, que lesordonnances par nous donnees 
touchant les franchises, et particulierement celle cjui les fixoit 
ä la colonie de Magdebourg apres vingt annees 
ecoulees et qu'aucun des nouveaux venue neu pourroient 
plus jouir soient abolies et n'ayant aueun lieu: mais on sc 
conformera au d. Magdebourg, ä ladvenir comme dans la 



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220 



ville de Nostre Residente et aux autres colonies de nos Estats, 
seavoir que les quinze annees de franchises, aecordees 
par nos Edicts aux Refugiez, ne seront comptees quä 
commencer du jour quils se seront Establis soit ä Magdebourg 
ou aillcurs de nos Estats, et qu'ainsy il y ait pour tous une 

• 

Egalite; et pour Eviter les difficultes et Confusion, il sera 
ainsy observe, et ä fin quil ne se coniniette aueun abus, vous 
ordonnerez de nostre part ä la justice Francoise de Magde- 
bourg, de tenir, suivant nostre edit de quatriemejuilliet 
1 706, une liste Ex acte ou seront Escrits, au quel temps 
chacun est venu dans nos Estats et qu'ils s'y sont establis, 
pour qu on puisse Savoir toutes les fois qu'il sera necessaire, 
au (jucl temps chacun commence ses franchises, et lors qu elles 
sont Gnies et afin aussy que les Commissaires, quy sont nommes 
pour visiter les colonies et qui s'y doivent rendre dans peu 
de temps, puissent observer sur cela ce quy sera trouve 
necessaire. Ce quy Regarde le 

2. article touchant les gar des que les Refugies ont monte 
pendant 8 annees sans Regarder que les franchises de plusieurs 
Ref. n estoient pas encore finics . nous trouvons juste et 
Raisonnable (]ue ceux quy n'ont pas encore finy leur franchise 
et quy pourtant font la dite garde, cela leur soit autrement 
Recompense en teile sorte qu'etant donne (ju ils ont monte la 
garde, ils doivent aussy estre dispensez de la dite garde, afin 
que chacun puisse jouir ainsy de quinze annees franches. 
Pour ce quy Est du logement nous approuvons votre advis 
que ceux de la dite colonnie, de quy les franchises sont 
Expirees paieront, au Heu du logement, tous les mois a ecluy 
quy a la Charge de Billiet un certain proportionne „quartier 
geldt" et pourront les commisaires, quy reglent les quartiers. 
se joindre ä la justice francoise et entr eux Regler le dit 
„quartier geld" avec Tapprobation du Lieutenant general de 
Börstel, gouverneur de Magdebourg, comme en ayant la direction. 

3. pour le troizieme 
et quatrieme article 

touchant la permission demandee de pouvoir acheter pour les 
manufactures les laines necessaires de la premiere main 



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- 221 - 

Sansque personne les en puisse empScher, ainsy et de meme 
que ceux de 

4. nostre Residence Tacheptent sans Estre obliges d'en 
payer une Seconde accise, nous trouvons juste et Raisonnable 
Sur cet article qu'yl sera non seulement permis au fabriquant 
de Magdebourg d'acheter de la premiere main leur laine, 
tant icy que par tout nostre marche de Brandebourg ä leur 
plaisir, mais aussy lors que la dite laine aura deja paye 
T accise Soit icy ou ailleurs dans nos Kstats, Elle sera franche 
a Magdebourg en justifiant par un certificat, que Taccise en 
a Este payee. 

Ce quy Est demande au 

5. article touchant la laine achetee en Saxe et voituree 
ä Magdebourg, nous avons juge apropos que ceux quy n'ont 
pas encore finy leurs annees de franchise, payeront selon 
Fanden usage cinq gros par „centener" d'accise, mais il faut 
qu'ils travaillent eux-memes cette laine et n'en pourront faire 
d' icelies aucun negoce ny trafic. Pour cet effet ils seront 
tenus d'apporter une attestation de la juste franchise, et ä 
1* egard de ceux dont les franchises sont l'xoulees, ils payeront 
raisonnablement l'accise accoutumee. Mais pour ce quy est du 

6. article touchant ceux quy deineurent au Fauxbourg 
ou ä la Ville Neuve quy achetent leur marchandize d'un 
gros Marchand de la ville et quy la Revendent, nostre volonte 
est quils ne seront tenus de payer que demy import, de meme 
que ceux quy font revendre ici dans la ville, ä quoy vous 
vous conformerez ä l advenir. Ce quy nous Est demande au 

7. article nous f avons accorde en grace, et pour cest 
efTet nous l'ordonnons ä nostre generalite apres la requisition 
quy en sera faite, mais la marchandize sera bonne et valable 
et doit estre d'une longueur et largeur raisonnable , sans la 
surfaire pour le prix a personne. Le 

8. article ne peut par estre accorde par les raisons que 
vous nous avez allcguees. Mais ce quy regarde le 

9. article touchant le droit de Brasser ie demande, nous 
voulons par une grace singuliere pcrmettre a la colonie 
francoise de Magdebourg, puisqu'a la Ville Neuve il ny a 



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- 222 - 

aucune maitrise de Brasserie, que le consistoire au nom 
de la colonie fasse Brasser et negocier, de meme que les 
Brasseurs de la Ville Neuve et pourront faire Batir deux 
Brasseries et d'y Brasser toutes les fois (]u'ils trouveront a 
propos, d en vendre la biere ou en faire present ä leur 
volonte, soit par tonneaiix ou a mesure en payant l'accise 
et les autres „onera" ou droits comme les autres; il leur sera 
ausy libre, de meme qu'aux „Mannheimer", de la vendre 
dans la ville, sans payer d'autres imposts. Ce quy Regarde le 

10. article nous n'y trouvons point de difficulte, mais 
plutot necessaire de faire et establir une maitrise entre les 
Refugiez de Magdebourg. et a cette fin les articles de maitrise 
quy ont este faits et approuves jcy, seront communiques a 
Magdebourg: sur le(|uel on se peut Regler et apres en donner 
la communication a nostre conseiller d'impost Groten (?) et 
aux autres, Conseillers Ancillon, Maillette et Dubois, 
commissaires nommes j)our Tetabliscment de maitrise. Pour 
ce quy est contenu aux 

11. 12: 13 et 14 articles de Tabus quy provient du 
grand nombre de metiers a bas quy se trouvent faits, il y 
sera facilement pourvu par 1'etablisement de la maitrise, 
de meme qua ce quy Est contenu aux 

15: et 16 articles touchant Tabus commis a cause de 
compagnons et apprentifs, il y peut Estre ausy Remedie 
par la maitrise, et nous voulons cependant que Tedit que 
nous avons donne le 19 juillet 1690 touchant les apprentifs 
soit ponctuellement Execute , et d'administrer bonne Exacte 
justice aux maitres plaignants conformement a cet Edit. Pour 
ce (juy Est des difficultes contenues aux 

17: et 18 articles, il y peut Estre aussy remedie, de 
meme qua ceux allegues cy-dessus. par les Statuts (juy Sont 
Entre les tricoteurs de bas ou Bonnetiers et les ouvriers en 
laine, et on peut se Regler ä cet egard sur le meme pied. 
La justice Erancoise de Magdebourg prendra garde, que la 
livre de laine que les fabriquants baillent a filer au fileuses, 
ne soit pas plus pesante de quatre lots que la livre ordinaire 
des marchands, a cause de Thuile quy se trouve dans la 



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223 - 



laine, et sy en cas que les fileuses portent ä ce Sujet des 
plaintes, la dite Justice les Examinera aussy tost, et s'il se 
trouve que les fabriquants y ayent contrevenu, ils seront tenus 
de payer un gros pour chaque demy-lot, quy se trouvera de 
Surplus apres le poids ordinaire. En ce quy concerne le 

19. article pour les gens de metier quy sont dans la 
colonie et que les AUemands doivent Recevoir „gratis" dans 
levir maitrise, nostre volonte Est que tous les Refugies sans 
difTerence de quelle profession qu'ils Soient, il leur Sera libre 
pendant leurs quinze annees de franchises de traficquer et 
negocier a leur volonte, de tenir des compagnons et de prendre 
d'apprentif en apprentissage et de faire leur ouvrage par Eux. 
Mais lorsque la maitrise de leur profession les voudra prendre 
sans faire aucune depense ny sans faire un chef d'oeuvre, ils 
seront tenus d'entrer, dans cette maitrise. et dobsen er 
leur Statuts; mais s'ils refusent de s'y mettre, il ne leur sera 
plus permis de tenir ny compagnon ny apprentif; mais sy la 
Maitrise ne les veut pas prendre „g rat i s", ils auront la liberte 
de faire leur trafic comme il trouveront apropos. 
Pour ce quy Est Represente dans le 
20: article, il y a este Remedie et pourvu par le Reta- 
blissement en Charge du Conseiller Lugandy. Touchant les 
ministres nous aurons aussy soin qu'ils ayent leur subsistance. 
Vous faites connaitre tout ce dessus a nostre Conseiller 
Lugandy, Et sy vous avez a nous faire encore souvenir de 
quelque chose, vous nous l'envoierez aussitost, et nous vous 
serons En grace etc. 

Donne a C o 1 o g n c sur la Spree le 8 avril 1 709. (signe) 

F r e d e r i c. 

Au 

lieutenant general de 
Börstel et conseiller 
de cour Steinhäuser. 



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224 



XXV. 



Geh. Staats-Archiv 
Rep. 122. 18a. 
Vol. II. J7<>9— 1740. 



Magdehmg. 24. Mai 1709. 



Speci es facti. 

Als im Anfang dieses Krieges das zu Magdeburg damals 
in Garnison gestandene Brantische Regiment von dar aus- 
marschiren und mit zu Felde gehen müssen, ist die Garnison 
dadurch so sehr geschwächet worden, dass der zurück- 
gebliebenen wenigen Miliz unmöglich gefallen, die Wachten 
alleine zu bestellen und hat also (wie in dergleichen Fällen 
bräuchlich) die Bürgerschaft mit zu Hülfe genommen 
werden müssen. Anfänglich nun sind die alten Bürger 
alleine aufgezogen, und die Franzosen und Mannheimer, 
wegen ihrer Privilegien, gänzlich damit verschonet worden. 
Nachdem aber solches bei den erstem einigen Unwillen ver- 
ursachet, haben die Mannheimer sich vernehmen lassen, 
dass zu Bezeugung ihrer Devotion gegen Se. Königl. 
Maj. und Liebe gegen ihre Mitbürger sie dieselben 
gerne subleviren, und die Wachten freiwillig mit über sich 
nehmen wollten, daferne nur die Franzosen, welche schon 
länger als sie in der Stadt gewesen, desgleichen thun würden. 
Da nun den Franzosen die Sache proponirt worden, haben 
sie sich d'honneur piquiret, den Mannheimern nichts nach- 
geben wollen und sich gleichfalls zu den Wachen frei- 
willig anerboten. Nur haben sie dabei gebeten, dass 
weile viele unter ihnen keine Gewehr hätten, ihnen etwa ad 
interim 100 Flinten aus dem Zeughause möchten gelehnet 
werden. Der Kommandant hat hierauf diese der beiden 
Colonieen gethane freiwillige Offerte Sr. Königl. Maj. aller- 
unterthänigst berichtet , welche auch daran ein so gnädiges 
Gefallen gehabt, dass sie errnclten Kommandanten anbefohlen, 
nicht allein denen Colonieen solches zu temoigniren, sondern 
auch denen Frantzosen, die von ihnen nur zu entlehnen be- 
gehrten 100 Flinten gar zu schenken. Welches dann 
auch also geschehen und sind darauf beide Colonieen nach 



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- 225 - 

der Zeit, und wann die Garnison nicht stark geinig gewesen, 
allemal gerne und willig mitaufgezogen, ausser dass 
einige Mutins unter den Frantzosen, welche sich auch in 
andern Dingen, jederzeit widerspänstig erzeiget, bisweilen 
darvvider gemurret haben. 

Ks ist auch zu wissen, dass die Bürger-Wachten nicht 
das ganze Jahr durch gewehret, sondern nur den Sommer 
über, weilen insgemein den Winter durch die Garnison stark 
genug gewesen, die Wachten allein zu verrichten. Und sind 
auch zu der Zeit , wann die Bürger haben wachen müssen, 
die Frantzosen insonderheit so menagiret worden, dass bei 
ihnen die Wache nur aufs höchste in 2 1 Tagen einmal 
herumgekommen ist. 

Üb nun bei so gestalten Sachen dieses (wie itzo von den 
Frantzosen vorgegeben wird) der Colonie zu einer grossen 
Last gereichet und eine Ursache ihrer Decadence 
gewesen, davon ist leicht zu urtheilen. 

Es hat sich aber zugetragen, dass, als vor einiger Zeit, 
die Nachricht von dem Etablissement einer neuen Colonie 
in der Stadt Calbe allhier ruchbar worden, viel von den 
allhier vorhandenen unruhigen Frantzosen haufenweise 
dahin gelaufen, und sich bei der neuen Colonie inscribiren 
lassen, in Hoffnung daselbst neue Franchisen und andere 
Gratificationes zugemessen, und weilen sie keinen andern 
Praetext ihrer Leichtsinnigkeit gehabt, haben sie vorgegeben, 
dass sie allhier mit den Wachten dergestalt fatiguiret 
würden, dass sie ihrer Hanthirung nicht abwarten könnten 
und darüber in gänzlichen Ruin gesetzet würden. Da 
nun dieses, wiewohl ganz unwahrhafte Vorgeben, bei Hofe 
einigen Tngress gefunden, ist desshalben an den Kommandanten 
Ordre ergangen, alle diejenigen von der Wache zu dis- 
pensiren, welche die 15. Jahre ihre Franchisen nicht 
völlig genossen hätten; welches dann auch sofort in's Werk 
gerichtet worden. Ob nun wohl die Colonie allbereit ganzer 
2 3. Jahr allhier e t ab Ii r et gewesen, so haben sich doch 
unter mehr als 40<> chefs de famille nicht viel über 100 
gefunden, so ihrem Vorgeben nach ihre IT) jährige Franchise 

15 



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genossen. Diese nun, weil sie keine Exception gehabt, hätten 
auf s wenigste die Wachen continuiren sollen. Sie haben 
sich aber nicht entblödet, wegen der von ihnen bisher (wie 
wohl freiwillig) gethanen Wachten Satisfaction zu begehren; 
auch dadurch erhalten, dass ihnen die Wachtfreiheiten 
noch auf ganze 8 Jahre prolongiret worden. Weile 
nun auf solche Weise die ganze Kolonie ausfället, 
indem darunter nicht mehr als 2 Personen befindlich, 
welche nach solcher Rechnung zu wachen schuldig wären, so 
verursachet solches nicht allein eine grosse Confusion in 
Bestellung der Wachten, sondern auch eine grosse Jalousie 
sowohl unter den alten Bürgern als Mannheimern. 
Und weile die letzteren, nehmlich die Mannheimer, mit den 
Frantzosen hierinnen einerlei Privilegia haben, so nehmen sie 
dahero Anlass, sich auch der Wachten zu entziehen, und die 
den Frantzosen aecordirte 8jährige Prolongation gleichfalls zu 
praetendiren. 



XXVI. 

Archiv des Consistoire francais zu Berlin. 29. Juli 1709. 

Erman'sche Manuscripte : Magdeburg (Kopie). 

Relation 

contenant l'accord fait avec le magistrat de Magdebourg et 
la reduetion des quatre compagnies de bourgeois ä deux. 

Sire! 

V. M. nous ayant fait ordonner de regier avec le Magistrat 
de Magdebourg la maniere, en laquelle doit etre execute le 
Decret, par lequel V. M., en revoquant la declaration, qui 
aecordait vingt annees de franchises ä la Colonie francaise 
de lad. Ville, ordonne que chaque refugie en particulier 
jouira de quinze annees franches comme dans toutes les 
autres Colonies de Ses Etats: nous nous sommes assembles 
avec les deputes dudit Magistrat et avec ledirecteur de 
la Colonie francaise et sommes convenus, sous Tapprobation 
de V. M., de ce qui suit : 



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— 227 — 

1°) Oue conformement a ledit de V. M. du 9 Ju i 11 et 
1696 il sera incessamment fait une Liste generale du 
temps que chaque refugie a jou? des franchises a Magde- 
bourg ou en d'autres Colonies francaiscs, afinque apres que 
chacun aura joui*) le temps de ce benefice, il porte les 
charges p u b 1 i q u c s comme les anciens sujets de V. M. 

2°) Oue les membres de la Colonie francaise, qui ont 
joui de plus de quinze annees de franchises par rapport aux 
logemens des soldats, ne seront pas recherches pour ce sujet, 
le Magistrat se departant de demander aucuns arrerages ä cet 
egard, jusquau p rentier de Mai de la presente annee: 
auquel temps seulement ceux qui ont joui de quinze ans 
ou plus de franchises, commenceront a porter leur port de 
cette Charge publique. 

3°) Les Refugies qui recoivent de fassistance du Con- 
sistoire francais ou qui sont notoirement pauvres ou in- 
capables de porter les charges publiques, seront exempts de la 
garde et des logemens et ne seront pas mis en compte dans 
le nombre des bourgeois de la Colonie, sur lequel sera fait**) 
la repartition generale. 

4°) Nul refugie ne sera oblige de monter la garde ni de 
loger les soldats, s'il ne demeure dans l'enceinte des murailles 
de la ville. 

5°) Les brasseurs, b ou langers et bouchers logeront 
un soldat marie, pendant que les autres bourgeois n'en 
logeront***) qu'un non marie. 

6°) II ne sera pas fait de difFerence par rapport ä la 
garde et aux logemens entre les bourgeois proprietaires 
de maisons et ceux qui ne seront que locataires. 

7) Le directeur de la Colonie, le juge, les assesseurs, le 
procureur fiscal, le grefficr et Thuissier de la Justice, les 
Pastcurs, lecteur, chantre et maitre d'ecole, les medecins 
gradues qui n'exercent ni profession ni commerce, seront les 

*) joui fehlt in der Kopie, 
fait fehlt. 
***) maricront in der Kopie ! 

15* 



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seuls qui jouiront de l'exemption *): tous les bourgeois. 
les capitaincs et autres officiers de la bourgeoisie ne pourront 
se dispenser de loger les soldats chacun a son tour. 

8°) La meine chose sera observee ä l'egard de la gar de, 
avec cctte exception seulement, (|iie les Capitaines ne 
seront obliges de la monter en**) personne que***) lorsque 
toute la Compagnie enseinble la niontera; niais qu'au reste ils 
ne fourniront pas d'hommes en leur place, hors les occasions 
oü*J") les autres officiers de la bourgeoisie y*f""f") sont obliges. 

9°) En consideration de ce que les Refugies ont monte 
la gar de pendant plusieurs annees de leurs franchises, et 
que d*un autre cöte ceux c|ui sont depuis plus de quinze ans 
dans la Colonie ou dans les Etats ont jusqu'au premier jour 
de Mai de cette annee ete exenipts de loger des soldats: il a 
ete trouve juste que tous ceux des Refugies qui ont monte 
la garde avant lexpiration de leurs quinze annees de franchises, 
auront encore quatre annees franches par dessus les 
quinze, de maniere (ju'ils ne monteront la garde a l'avenir 
qu'au coiuniencement du jour (ju'ils auront finis leur dix 
n e u fi e me a n n e e de demeure dans les Etats de V. M. 

10°) II sera incessamment delivre au Magistrat alleniand 
par le Directeur de la Colonie francaise une liste exaete de 
la Colonie, pour savoir ceux qui doivent monter la garde et 
loger des soldats. Et pareillement ledit Magistrat 
donnera audit Directeur une liste fidele des habi- 
tans de la vieille bourgeoisie qui sont sujets aux 
meines ch arges. 

11°) Les veuves des eximes, taut de la Magistrature 
que d' autres, seront exemptes des gardes et des logemens. 
Les veuves des bourgeois qui continuent a exercer des pro- 

•) Hier stellt ein unleserliches und wie es scheint verschriebenes Wort: 
Der Sinn kann nur sein l'exeniption. 

••) Geschrieben qu'en. 
**•) que fehlt in der Kopie. 

f) Geschrieben connue. 
ff) Fehlt. 



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— 229 - 



fessions, porteront les charges commc les autres bourgeois, et 
Celles qui n'auront pas de profcssion, donneront quelquc chose 
selon leurs facultes. 

12°) Lorsque les listes tant des bourgeois allemands que 
de la Colonie francaise seron faites, les Magistrats des uns et 
des autres s'assemblcront et feront la repartition generale 
de ce que chaque nation doit porter par proportion pour 
sa part des charges publiques, et ensuite chaque magistrat fera 
sur ses justiciables la repartition particuliere de ses charges 
commc il sera raisonnable. 

Comme tous les demeles et plaintes qui sont survenus 
par le passe au sujet des gardes se trouvcnt termines et finis 
par les articles ci-dcssus, nous ne croyons pas necessaire de 
remplir ce*) rapport de quantite de faits que nous avons ete 
contraints d'examiner pour pouvoir remettre la paix dans la 
Colonie. ("est pourquoi, evitant de fatiguer V. M. par une 
discussion de choses qui doivent etre assoupies, nous prendrons 
seulement la libertö de Lui dire: 

1°) Oue s'il ne se fut pas commis d'abus de la part de la 
Justice francaise et des Capitaines et Officiers de la Bourgeoisie 
dans l'execution des ordres, qui ci-dcvant ont ete donnes par 
1 e Lieutenant g 6 n e r a 1 de Hörstel, dans lcs details 
desquels il n'e(ait ni juste ni possible quil entrat pour y 
remedier: la Colonie fut demeuree en repos et V. M. n'eut 
pas ete importunee par les plaintes qui s'cn sont suivies. 

2°) Qu il est necessaire de reduire ä deux lcs quatre 
Compagnies de la bourgeoisie francaise pour 
retrancher un grand nombre d'officiers qui ont donne lieu a 
des abus. 

3°) Oue pour cet effet il sera fait une nouvelle nomi- 
nation des Capitaines et autres Officiers desdites 
deux Compagnies sous la condition expresse, que ceux qui 
seront nommes s'engageront a faire a leurs propres depens 
tous les frais necessaires par les parades, comme font les 
Capitaines de la bourgeoisie francaise de Berlin. 

') le in der Kopie. 



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23«) - 



4°) Kt qu'aucun membrc de la Colonie (jui aura un 
freredansla magistrature ne pourra etre Capitaine 
des bourgeois ä cause de la jaluusie ou des autres 
inconveniens. 

Aussi, Sire! etant n6cessaire de faire un Reglement 
general pour redresser les desordres de la Colonie francaise 
de Magdebourg, dans lequel Reglement il faudra inserer des 
Articles, qui ne sont pas ici, nous supplions tres-humblement 
V. M. de les differer jusques a notre relation generale. Et 
en attendant, comme ce que nous rapportons ä present presse 
d'avantage, nous remettons tres humblement a Sa Sagesse 
Royale, de confirmer la Convention faite avec les 
Magistrats contenue*) dans les douze articles ci-dessus, et 
de donner ordre au Directeur de la Colonie francaise, de 
publier cette confirmation et de reduire les quatre Com- 
pagnies en deux, comme nous prenons la hardiesse de le 
proposer, afin qu'il n'y ait pas du retardement pour les gardes 
qu'il fant recommencer de monter. 

Nous demeurons etc. etc. 
(Signes) d'Ingenhcim. la Griveliere. Drouet. 



XXVII. 

Archive du Coiisistoiie fran^ais 7. Octobcr 17<». 

zu Berlin : M. S. Erman: Magdeburg 
und (vollständig innerhalb 
des Gesamintberichts) Geh. 
Staatsarchiv Rep. 122. 18a. General. II. 

La plüpart des familles qui la composent sont des 
ouvriers ou fabricans de bas d'etoffes de laine, et 
le plus grand nombre d entre enx ne vivent que par leur 
travail au jour la journee, sans rien epargner, de sorte qu'aussitot 
que l'ouvrage ou le debit leur manquent, ils tombent ä la 
Charge de l'eglise. II y a actnellement dans la Colonie 700 
metiers, qui font par an environ I8000 douzaines de paires 

*) Geschrieben continue. 



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- 231 — 



de bas, et il y a a proportion des ouvriers ou fabriquans en 
etroffes de toutes sortes. Tous ces gens se plaignent qu'ils 
n'ont pas le debit de leurs ouvrages et ils en exposent 
plusieurs raisons: 

1°. Oue la guerre en general et en particulier Celle de 
Pologne avec la contagion qui l a suivie et f epuisement de la 
Saxe depuis Tinvasion des Suedois sont cause que dans les 
foires ils ne trouvent personne pour acheter leurs marchandises, 
ä moins qu'ils ne les donnent a grande perte. 

2°. Qu'il n'y a presque pas de Marchands dans les 
Etats de V. M. qui leur achetent leurs marchandises, pour les 
porter engros aux foires: ce qui fait que chaque ouvrier 
ou fabriquant est oblige de quitter son travail et de faire les 
frais (fall er lui -meme aux foires pour y debiter son 
ouvrage: ce qui lui consumerait tout le profit quand meme il 
lc vcndrait comme un marchand le peut vendre, parce qu'il 
en porte peu, et qu'un marchand y en porterait beaucoup et 
profiterait sur la quantite. II arrive de la que les fabriquans 
qui ont des connaissances pour leur debit ou qui font assez 
d'ouvrage pour soutenir les frais de voyage aux foires, ne 
gagnent que tres-peu, et que les autres qui font moins se 
ruinent tout- ä- fait. 

Ce sont proprement les deux points, savoir la diminution 
du commerce par le malheur du temps et le defaut de mar- 
chands qui se chargent de ces marchandises, qui rendent plus 
difficile le soutien de la Colonie francaise de Magdebourg, et 
meme de toutes les fabriques fran^aises des Etats de V. M. 
D'oü il arrive qu'en particulier ä Magdebourg un grand nomhre 
de ces petits ouvriers, qui dans un meilleur temps ne peuvent 
gagner que l'entretien de leurs familles, supplient V. M. de 
leur procurer les moyens de vendre leurs ouvrages ou de leur 
permettre demporter leurs metiers dans des lieux, oü ils 
croient pouvoir subsister. 

Mais comme cette dem an de est trop de consequence, 
ä cause du desir que Ton sait que (juelques Princes voisins 
ont d'etablir des fabriques francaises dans leurs Etats et meme 
de faire pour cela de la depense et de prendre des mesures 



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— 232 



pour les soutenir, nous ne prenons pas la liberte de la rapportcr 
a V. M. afin quelle leur soit accordee, mais pour informer 
V. M. suivant notre devoir du veritable etat des fabriques et 
rcmettrc ä la Sagesse Royale d'y pourvoir pour 1c mieux. 
Sur (juoi nous croyons avoir assez reflechi pour prendrc la 
liberte de faire quelques ouvertures. Mais comme elles ne 
peuvent avoir lieu quen y employant un capital conside- 
rable, qui pourtant demeurerait assure, nous n'osons rien pro- 
poser ä cet egard dans le temps present, ä moins que V. M. 
ne trouve ä propos de nous Tordonner. 

Laissant donc ces deux articles ä part, nous prendrons 
la liberte de faire connaitre ä V. M. d'autres choses qui ont 
fait du tort ä ladite Colonie de Magdebourg et auxquelles il 
est plus facile de remedier. 

II y a longtemps que les o u v r i e r s en b a s desirent 
avoir entreux unc Maitrise sclon le projet qu'ils ont cnvoye 
ä V. M. au commencement de cette annee en la suppliant de 
le confirmer. Iis disent que la disposition generale de la ville 
de Magdebourg etant differente de celle de Berlin, 
il doit y avoir quelque diversite dans leurs Statuts. Et ils 
supplient encore tres-humblement V. M. de les confirmer tels 
qu'ils les ont et dont il nous ont donne une Copie que nous 
joignons ici. Les principales raisons qui les obligent ä sou- 
haiter cette maitrise, sont: 1) Que n'en ayant pas eu ci-devant, 
les fabriquants ont fait un grand nombre d'apprentifs et ont 
fixe le terme de l apprentissage trop court, ce qui a produit 
un grand nombre de mauvais ouvriers; 2 °) que beau- 
coup de gens qui avaicnt d'autres professions, comme 
des boulangers et cordonniers, s'ont fait faire des metiers ä 
bas et les ont rendus trop communs; 3) que le defaut de 
maitrise a introduit la liccnce de faire de mauvais ouvrages 
qui ont decrie les bons. 

Lesdits fabricans de bas rcprcscntent encore a V. M. qu en 
attendant que par une maitrise et dans un meilleur temps la 
fabrique des bas se retablissc en bon etat et se puisse au«- 
menter, il est necessaire de defendre de faire d'autres 
metiers äbas que ceux qui sont deja faits et de faire 



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233 - 



defense d'en transporter hors des Etats de V. M. II 
semble qiul y ait de la conlradiction a dire que le trop grand 
nombrc de metiers a bas et la chute du commerce empechent 
le debit des bas, et que cependant il se trouve encorc des 
gens qui fönt faire des metiers neufs. Cela est cependant 
fort vrai. Et voici comment? 

Le defaut de Maitrise laisse h chacun la liberte de tra- 
vailler comme il l'entend. Des gcns qui ont un peu de capital 
font faire des metiers et les donnent a des ouvriers qui n'ont 
ricn. Auxquels ils fournissent (ou dautres en lcur place) 
de la laine pour travailler dessus, ä condition que chaque 
semaine louvrier donnera une petite partic de son gain, pour 
payer peu ä peu son metier. Et quand il a acheve de 
le payer, si le meine ouvrier ne peut faire travailler ce metier 
sans un pareil secours en laine, il le vend ä perte, pour 
lenvoyer hors des etats de V. M. Et il en reprend un autre 
sous la meine condition, favorise en cela par la liberte qui a 
ete accordee depuis plusicurs annees de transporter des 
metiers ä bas hors du pays, moyennant lOThlr. d'accise 
pour chacun; au lieu quauparavant il y en avait une de- 
fense precise et sans condition. Laquclle les dits fabricants 
supplient tres - humblement V. M. de renouveler, par ceque 
plus il y aura de metiers hors de Ses Etats, moins ils auront 
d'esperance d y pouvoir debiter leurs bas comme ci-devant. 

Les Fabricans d autres etoffes souhaitent de meme 
d'avoir une maitrise, sans laquelle, a peu pres pour les 
memes raisons que Celles des fabricans de bas, ils assurent 
qu ils nc peuvent pas se soutenir. Iis supplient pour cela tres- 
respectueusement V. M. de leur permcttre d'en projetter l^s 
Statuts, pour en demander ensuite la Confirmation, ou de 
leur faire communiquer les Statuts des Maitres de Berlin, afinqu ils 
puissent voir, si ces Statuts conviendraient ä leur etat. 

Tous lesdits Fabricants tant de bas que d'etoffes repre- 
sentent a V. M. (jue nonobstant la gräce, quEUe leur a voulu 
faire de lcur accorder Texemption des accises pour les 
marchandises louees de leurs fabricjues pendant les Franchiscs, 
ils n'en jouisscnt cependant pas. Et qu'au contraire, bien 



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(ju ils achetent Icurs laines de marchands de Berlin qui en ont 
deja paye laccisc et qui par consequent la leur font payer 
avec le prix de la laine, ils sont encorc ohliges de la payer 
une secon de fois a Magdebourg, cjnand ils y amenent ces 
laines. Cest pourquoi ils supplient tres-humblement V. M. de 
donner Ses ordres, afinque cela narrive plus. 

Lesdits Fabricants supplient encore tres-humblement V. M. 
de renouvelcr la defense qu'il Lui a plu ci-devant de faire 
aux apprentifs de quitter leursmaitres et de defendre 
aux officiers militaires de les enroller, quand ils se presen- 
tent pour cela, comme la chose a deja ete faite. 

Pour ce qui concerne les maitres d' autres pro- 
fessions que les fahricans en laine, comme ils ont sujet de 
craindre d'ctre inquietes par le Corps des Metiers lorsque 
la fin de leurs Franchises sera venue, ils supplient V. M. de 
vouloir donner la-dessus Ses ordres soit a Ses Commissaires 
nommes pour realer les affaires des maitrises soit au magistrat 
allemand, conjoinetement avec le Directeur de la Colonie 
francaise, de les faire entrer gratis dans le Corps des 
Metiers qu'ils exercent, sans autre examen que celui de 
savoir s'ils sont nes en legitime mariage et s'ils savent 
bien leurs metiers, n'y ayant (}ue ces deux causes que les 
maitres des Corps peuvent raisonnablement demander d'eux. 

Tous ceux des membres de la Colonie francaise de Magde- 
bourg a qui il a ete donnc des places abatir suivant ledit 
de 1685 supplient tres-humblement V. M. de leur faire donner 
gratis des Decrets pour leur servir deTitrcs de ces places. 
lu plupart d'cntr eux n etant pas en etat d'en payer lex- 
ßedition. 

Au reste le Lieutenant-General de Börstel nous 
ayant averti quil etait necessaire de regier comment la 
Colonie fran9aise et celle de Mannheim se comporteraient 
a l'egard des gens de l'une de ces Colonies qui voudraient 
passer dans lautre: Nous avons confere la - dessus avec 
le Directeur de la Colonie francaise et avec le Syndic de la 
Colonie de Mannheim et , sous f approbation de V. M., nous 
sommes convenus de ce qui s'en suit: 



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235 - 



1. ) Le Directeur de la Colonie francaise nc recevra ci- 
apres aucun membre de la Colonie de Mannheini qu'il nait 
un billct dudit Syndic, portant son consentenicnt a ce 
qu'il soit rccu dans la Francaise. 

2. ) Lorsque ledit Syndic donnera son consentenient ä ce 
qu'un membre de la Colonie passe dans la Francaise, il mar- 
quera sur le meme billet, combien d annees deFranchises 
le sujet de question aura joiü dans la Colonie de Mannheim, 
afinque le temps de jouissance passee soit compte dans le 
temps de franchise qu'il pourra pretendre dans la Colonie 
francaise. 

3. ) Le Directeur de la Colonie francaise ne recevra dans 
la Liste que des Refugies ou fils de Refugies qui selon les 
Edits de V. M. doivent jonir des Franchises. 

4. ) Comme il y a deja quelques membres de la Colonie de 
Mannheim qui ont ete recus dans la Francaise. les Regles ci- 
dessus seront observees a leur egard. 

Be ausobre. C. d' Ingen heim. 

La Griveliere. Drouet. 



XXVIII. 

Prcsbyterialprotokoll. 24. Mär/. 1710. 

11, 69—71. 

Requete 

presentec ä Sa Majeste au sujet de la Dedicace de notre 

nouveau temple. 

Sire! 

Dicu nous ayant fait la grace de finir heureusement nos 
Collectes pour batir le temple que Votrc Majeste nous a 
permis de bätir, cet edifice etant meme acheve par la bene- 
diction divine, nous nous trouvons indispensablement obliges 
de temoigner a Votre Majeste notre vive reconnaissance, 
pviisque nous lui sommes redevables, apres le secours de Dieu, 
de notre heureux succes dans une entreprise si sainte, mais 
si difficile par rapport ä nous et a la conjoneture presente. 



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- 236 — 



Si Votre Majeste, Sire, ne nous avait pas accorde sa puissante 
protection, si eile ne nous avait pas fait ressentir liberalement 
Ies effets de Sa Charite et si enfin eile n'avait, pas eu la 
bonte de nous reCommander tres-expressement aux Princes de 
notre voisinage, qui ont eu des egards particuliers ä la patente, 
dont Votre Majeste nous avait honore, nous avouons que bien 
bin detre venus ä bout d'un pareil dessein, nous naurions 
jamais ose l'entreprendrc. Note nouveau temple, Sire, est 
donc Votre ouvrage. C'est de Targent de Votre Majeste, de 
celui de Ses Sujets et de Ses Voisins qui y ont charitablement 
contribue , qu'il a ete construit. II est donc bien juste que 
maintenant nous lui donnions des marques de notre gratitude 
au nom de toute notre eglise. 

Le Roi, dont naturellement nous etions Ies sujets, a fait 
demolir nos temples, oü nous servions Dieu selon sa parole. 
Et Votre Majeste, Sire, tjui nous a recueillis avec tant de 
marques de bonte dans notre dispersion, nous en a donnes et 
nous en a fait batir, oü nous pouvons nous assembler en toute 
liberte. ("est a quoi nous soninies si sensibles que les termes 
les plus forts n expriment que tres-faiblement notre reconnaissance. 

Mais, Sire, puisque Dieu nous a fait la grace de mettre 
la derniere main ä notre nouveau temple, il ne nous reste 
plus qua le consacrer au service de Dieu, ä la gloire duquel 
nous favons construit. Nous supplions donc Votre Majeste, 
avec tont le respeet qui lui est du, de nous fixer un jour 
pour en faire la dedicace; et nous La supplions tres- 
humblement de nous faire 1'honneur de nommer une personne 
pour y assister (jui repr 6 seilte la personnc sacree de Votre 
Majeste. 

Nous prenons encore la liberte, Sire, de prier bien 
hutnblement Votre Majeste de faire nonimer les pasteurs, 
qui devront precher dans la solennite de ce jour et de leur 
faire donner les t ext es. qu'ils devront expliquer, comme 
Votre Majeste a aecoutume faire dans de semblables 
occasions. 

Ce sont les gnices (jue nous esperons de Votre Majeste, 
en faveur de laquelle nous faisons mille voeux. Dieu veuille 



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— 237 — 

repandre ses plus pretieuses benedictions sur la personne sacree 
de Votre Majeste, sur tous ses justes desseins, de meine que 
sur toute la famille royale. Ce sont les voeux ardents et 
sinceres de ceux qui sont avec un tres-profond respect 

Sire 

de Votre Majeste 
Les tres - hutnbles , tres- obeissants , tres 
fideles et tres souinis Scrviteurs et Sujets 

1*. Jordan, min. 

A Magdebourg 
le 24 rae Mars 1710. 



XXIX. 

Magill). König). Regier.-Archiv: 27. Juni 1719. 

Kriegs- und Domainen-Kammer 
Magdeburg Altstadt No. 108. 
Vol. 1. 

Friedrich Wilhelm König etc. 

Unsern etc. Da wir wegen der Pacht- A eck er, so 
die Ackersleute zu Magdeburg, insonderheit die von der 
Französischen und pfälzischen Colonie, welche sich mit 
Tab ack- Pflanzen ernähren, bedürfen, so viele nachdrückliche 
Verordnungen noch zuletzt unterm 30 August 1717, l ) Mai 
1718, 17 Januar und 27 April a. c. an Fuch haben ergehen 
lassen und auch dabei zum öfteren zu erkennen gegeben, 
dass wir besagte Colonie auf alle Weise befördert 
wissen wollen, hätten wir billig uns ersehen, ihr würdet 
denen Leuten geholfen, oder wenigstens, warum solches nicht 
geschehen könne, Uns berichtet haben. Fs ist aber zu Unserer 
grossen Befremdung nicht der geringste Bericht in dieser 
Sache von euch eingelaufen. Und anstatt, dass denen 
►Supplikanten mehr A eck er hätten verschaffet 
werden sollen, sind ihnen im Gegentheil von Zeit zu Zeit 
diejenigen, die sie nun noch gehabt, abgenommen worden,*) 



*) In der Abschrift steht : „oder Jenige, dass sie noch mm gt habt". 



— 238 - 



wie die an euch remitlirten Vorstellungen und Supplicata, unter 
andern auch das hieneben gehend vom 14 dieses Monats, so 
einige (Kolonisten hei Uns allhier einreichen lassen, ausweisen. 
Wir befehlen dannenhero euch hierdurch nochmals allen Ernstes, 
dafür mit Nachdruck zu sehen, dass die Stifter denen 
(Kolonisten die I enöthigten Pacht -Aecker um billigen Preis 
einthun und überlassen; auch habt ihr Uns ohn' ferneren 
Verzug zu berichten, wie ihr denen vorhin angezogenen Ver- 
ordnungen ein Genügen leistet, und auf welche Art die 
Colon ien am besten zu conserviren seien. 

» 

Daran gegeben. Herl in, den 27 Juni 1719. 
An das Magdeburg. (Kommissariat. 

(Aufschrift): Dem Magistrat der französischen Colonie allhier 
wird auf seine Vorstellung, wegen der an die 
(Kolonisten zu distribuirenden Aecker hiermit zur 
Resolution ertheilet dass Königlichem (Kommissariat 
nicht bewusst, dass Se. Königl. Majestät von 
neuem einige Aecker für die (Kolonisten Aller- 
gnädigst verordnet haben sollten, und also desselben 
Vorschrift hierunter nicht gefüget werden könne. 

Dat. Magdeburg, den 17 Juli 1719. 

Königl. Preuss. zum (Kommissariat des Herzogtimms Magdeburg 
Verordnete Director, Vicc-Director und Käthe. 

(gez.) H. v. Platen. Steinhäuser, v. Kraut. Cellarius. 



XXX. 

«eh. Staats -Archiv 9. Febr. lf>86. 

Rep. 122. 18c. Berlin. 
Vol. XXI. 1712-1721. 

Je suis bien aisc, Monsieur mon cousin! que Vous soyez 

tire de la persecution et que Vous ayez encore sauve une 

partie de votre bien. Si Vous venez en ce pays et que Vous 

vouliez y entreprendre quelque negoce et surtout quelque manu- 

facture , j'espere que Vous pourrez y faire Vos affaires, et je 



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- 239 



Vous ferai (!) donner tout le secours tjui sc pourra raisonnable- 
nient demander. Un voyage jusquici pour voir si Vous y 
pourriez trouver Votre compte, ne coüteroit pas grande chose. 
Et je pourrois peut etre Vous faire defrayer. Vous pouvez 
compter que j'ai quelques amis en ce pays, graces ä Dieu et 
(jue je ferai pour Vous tout ce qui dependra de inoi etc. etc. 
Je suis de tout mon coeur 

(Au dessus de la (signe ) G a u 1 1 i e r. 

lettre est) Monsieur (ininistre de la parole de 

□aparede, marchand, Dieu.) 
chez Monsieur Reynard dans 

Le nest(?)* ) a la ville de Montpellier a Amsterdam. 



An den Fürsten von Hildburghausen. 7. Octobn- 1 720 

lierlin. 

Wir können Euer Durchl. hierdurch nicht enthalten, wie 
dass Wir benachrichtiget worden, dass der Assessor hei unserem 
französischen Gericht zu Magdebourg, Claparede, seinem ge- 
leisteten Eid und Pflicht, auch der von ihm auf 1000 Thlr. 
gestellten ( aution zuwider, in dem Landen und Schutz sich 
begehen, ohne vorher wegen der bei Uns genossenen Freiheit 
und anderer Heneficien sich abzufinden ; ja sogar, dass besagter 
Claparede sich erkühnet habe, unter dem Vorwand der von 
Eur. Durchl. darüber habenden Ordre Unsere getreuen Unter- 
thanen französischer Nation , welche jedennoch solcher Ver- 
führung bisdahero kein Gehör geben wollen, an sich und nach 
Hilpershausen (= llildcbertshausen, Hildburghausen) zuziehen. 

Nun zweifeln Wir nicht, es werde Eu. Durchl. solch straf- 
bares Verfahren, worin Wir Uns die gehörige Ahndung wider 
den in Unserer Pflicht annoch stehenden Clapareden aus- 
drücklich vorbehalten wollen , Ihrerseits nicht approbiren, viel 
weniger aber Unsere französische Unterthanen, ehe und bevor 
sie gerichtliche Attestate beigebracht, vor ihrem Abzug wegen 
der genossenen Freijahre und Avances Richtigkeit gemacht 

# j Ktwa nid? Es scheint Wirthshausschild zu sein. 



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240 



zu haben, in Dero Landen einiges Etablissement verstatten 
und dadurch zu allerhand bösen Folgerungen Anlass und Ge- 
legenheit geben, bevorab da dergleichen Verführ- und Auf- 
nehmung der ausgetretenen Unterthanen in der Reichs Con- 
stitutione verboten und abgestellt worden. Daher Wir denn 
auch an Eu. Durchl. vetterlich hiedurch gesinnen, Sie wollen 
geneigt gelieben , mehrerwähnten Claparedens Effekten , da 
Wir dessen Persohn vieler Ursache halber aus Unsern Landen 
(nicht?) gern entfernt sehen, so lang mit Arrest belegen zu 
lassen, bis Wir genaue Erkundigung eingezogen haben werden, 
ob und was für Vorschuss selbigem geschehen sei ? Uebrigens 
aber keine von Unsern französischen Unterthanen, ehe und 
bevor er seine Entlassung mittelst eines gerichtlichen Attesti 
dociret. einigen Schutz zu leisten. Wir seind daher gern 
erbötig, solches in dergleichen und andern Fällen zu erwidern. 
Herlin, den 7 Oktober 1720. 

G egengez. Cnyphausen. de F o r c a d e. 



XXXI. 

K. Reg.-Archiv zu Magdeburg: 23. Januar 1721. 

Alt-Sta.lt Magdcb. 108. F, 

A Leurs Excellences Messieurs le Directeur, Vice- 
Directeur et Conseillers du Commissariat Royal, etabli 
par Sa Majeste au duche de Magdebourg. 

Messieurs! 

Les maistres jures de la maitri se des bas et autres 
manufacturiers supplians et soussignes prenent la hardiesse de 
Representer h Yos Excellences. ijue la fabrique des Ras allant 
depuis plusieurs annees de mal en pis, cette decadence leur 
a fait prendre la resolution a plusieurs de leur corps. tjui en- 
tendent la fabrique de tonte sorte d'etoffe de lainc, d" aug- 
menter considerab lement laditc fabrique, et de se 
prevaloir de l'avantage qu'il a plu en grace ä Sa Majeste de 
leur procurer par l augmentation des impots sur toute sorte de 
marchandises en laine etrangeres. Lorsqu ils ont pris cette 



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- 241 - 

resolution, ils ont fait fonds, Messieurs, principalement sur le 
M o u 1 i n ä f o u 1 o n , qui appartenoit ä la Colonie francoise, 
comme ä la principale chose dont ils avoient besoin, et sans 
laquelle il lcur seroit impossible de pouvoir reussir. Iis y con- 
toient d'autant plus, Messieurs, pue le susdit foulon a ete 
donne a perpetuite par Son Altesse Electorale Le 
Grand Friederich Guilhaume de Glorieuse Memoire, pour 
servir ä la Colonie frangoisc, et qu'il ne pouvoit par conse- 
quent estre vendu ou aliene qua un des membres deladite 
colonie. 

II se trouvc cependant, Messieurs! que ledit foulon a ete 
ä notre grand prejudice vendu et adjuge i\ la derniere cncbere 
pour la somme de cinq cens Risdalles au Corps desDrapiers 
Allemands de cette ville, qui en a deja un. Et cela s'est 
fait pendant que la pluspart des manufacturiers supplians etoient 
ä la derniere foire de Leipzig. 

Cest ce qui leur fait prendre la hardiesse, Messieurs! de 
s' adresser a Vos Excellences, pour les supplier de vouloir or- 
donner au Magistrat de la Colonie francoise, que ledit foulon, 
qui appartient de droict aux suppliants, soit livre et adjuge ä 
Jauffres Laurens, raembre de la Colonie francoise, pour 
la susdite somme de Cinq cens Risdalles; lequel Jauffres 
Laurens ils ont unanimement choisi et cela d'autant plus 
volontiers qu il a eu ledit foulon des le commencement et 
pendant plusieurs annees, et qu'ils n'ont jamais ete si bien 
servy que dans ce temps lä. 

De vouloir casser et annulier, comme non avenu, tout ce 
qui a et6 fait ou pourroit se faire, contre la tres humble 
demande des suppliants. 

Vos Excellences ont trop de lumiere pour ne pas con- 
noitre que les suppliants n'avancent (jue la verite, quand ils 
prenent la liberte de Vous assurer, Messieurs, qu'il leur seroit 
impossible de reussir a leurs fabri(jues, (juel soin qu'ils se 
donnassent d'ailleurs, si leurs etoffes n'etoient foulees par des 
gens qui y feussent bien entendus par une longue prati([ue, 
et les Drapiers de cette ville le sont sy peu, qua peine ils 
savent fouler leurs draps. 

16 



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242 - 



Cette affaire est d'une si grande consequence pour leurs 
manufactures, que sans cela, Messieurs! ils se verront reduits 
et obliges malgre eux, a quitter la fabrique de toutes les sortes 
d'etoffes, qui passent par le foulon. Et quoyque cette conse- 
quence soit tres connue, ils n'ont pu obtenir le delay quo 
jusques a Lundi prochain . ce qui oblige les supplians davoir 
recours ä Vos Kxcellences pour les supplier qu'au cas qu elles 
trouvent ä propos de prendre une plus ample connoissance de 
1'afYaire en question, avant de leur aecorder leur deniande: 
de vouloir du moins ordonner un plus long delay et jusques 
au retour de la foire de Braunschweig , pour laquelle ils sont 
ohliges de partir au preinier jour. Nous continuerons, 
Messieurs! nos voeux et nos prieres pour la prosperite 
de Votre Venerable corps et sommes avec tout le respeet 
et la soumission possible, 



Ph. Riquet. Tansard. Bouzanquet. Fontanieu. 
Jacob Grandau). Elie Serviere. Pierre Huguet. 
Sujol. Jacques Roux. Anthoine Niel. Simon Savoye. 
Illaire. Jean Arbaletrier. Murier. 
Anthoine Estienne. M. Couriol. Paul Drouin. 
Soulerol. C. Couriol. J. Pascal. Malhiautier. 
pour Solerol*) Blisson. Mejan. Jacques Blanc. 
Jean (iuiraud. David Beranger. Jeauffres Laurens. 
David Perrin. Daniel Douzal. Guillaunie Laurens, 
pour Robert*) Charles Hugues. 

*) Wahrscheinlich konnte Solerol II und Robert nicht schreiben. Ks ist 
dieselbe Hand und Tinte, die in ihrem Auftrage schreibt: vielleicht der col- 
portirende Innungsdiener. Jedenfalls ist es eine ganz andere Hand als Souleroll 

un 1 alle IVbrigen. 



Messieurs ! 



De Vos Excellences 



A Magdebourg, 
le 23. Janvier 1721. 



Les tres humbles et tres 
obeissans serviteurs 
Jacob Mallein, metrejure. 

Motton, mestre jure. 



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Magdch. Geschichtsblätter 
1877. S. 140-154. 



XXXII. 



31. Decembre 1721 



Role des Francis Refügiez ä Magdebourg.*) 







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3 


9 


Anth. Fahre (122) 


„ et Greffier 


49 


1 








2 


4 


10 


Jean Sabatery (137) 


Procnreur 


76 


1 








1 


3 


1 1 


Gilles B r u e 1 


■ 


46 


1 




2 






4 


* 1 2 


A Ii (1 V ('• V riet 


Procnreur du Roy 


:*2 


1 










1 


13 


Jean Breinat 


Huissier 


31 


1 




1 






4 


*14 


Mr. <1 e B m y v e r d w n 


Lieut. Colone! 


56 








1 


5 


8 


*15 


Mr. de 1 a B erger ie 


» « 


55 


1 








' > 


3 


*16 


I s a a c M e s in y n 


Conseiller du Roy 


51 


1 




1 




1 


4 


17 


P i e r r c T h o r e 1 


Intendant 


51 


1 






1 




7 


18 


Jaq. Reynet (41) 


Dr. en medecine 


61 


1 j 




1 


1 


1 


5 


19 


Dan. Eynard (279) et la 


i Marchands 


















Dem. D u p on, 




51 


1 








2 


5 


20 


la veuve Giros t (179) 




46 






3 


1 


•1 


10 


*21 


Jaq. Cuny 


Marchand 


25 


1 








i 


3 


22 


A b rah. G an d i 1 


T) 


31 


1 








3 


4 


*23 


Anth. La Roccj ue 


n 

1 


31 


1 










1 




} Die völlig neuen Namen sind mit 


einem Stern bezeichnet, ' 


.vah 


ren 


d bei d 


eujenigen 



Personen, die sielt schon in der Liste von 1703 angeführt linden, die Nummer des früher 
niitgetheilten Verzeichnisses in Klammern angegeben ist. 

16* 



Digitized by Google 



— 244 — 







Qualitez 




tA. 
V 


in 




M 


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Vi V. 
Ii SJ 




Noras des personne9 


metiers et 
Professions 




£ 

o 


£ 
£ 


Vi 


O 
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c/; 
— ■ 

£ 

o 


Total 
person 


24 


Je. G a b r. M u c e 1 


Marchand 


36 


1 


1 


2 




2 


6 


*25 


Da n. M a q u e t 


1» 


31 


l 


1 


1 


1 


2 


6 


26 


A M a 1 h i a u t i e r (52) 


Ü 


81 


j 










1 


27 


1' M a 1 h i a u t i e r et son 


w 


















Peie et frere 




41 




1 




1 


1 


6 




Math Ravanel (168) 


II 


51 


i 








1 


2 


29 


A. Rafinesque (34) 


II 


46 


i 








1 


2 


30 


Jean V i e u x 


ff 


36 


i 


1 




4 


2 


8 


31 


Pier. Valentin (127) 




61 


l 


1 


1 


2 


1 


6 


♦32 


D a v i d D o u z a 1 


II 


61 




1 






3 


5 


33 


Ha Ith. Arnal 


n 


46 


. 


1 


4 


2 


1 


9 


34 


1 E manu Aecron 


H 


41 


1 


1 




1 


1 


4 


35 


La V euve C o u r i 0 1 


i» 


46 




1 








3 


*36 


Louis P a y a n 


N 


27 


l 






1 




2 


*37 


J e a n D u s a r a t 


n 


36 


l 




1 




1 


3 


38 


Jean Faucher (240) 




46 


l 


1 


1 


2 




5 


39 


la Veuve Villas sa mere 




















et sa soeur 


n 


51 




3 






1 


4 


*40 


Pier. B a r a t i e r 


H 


46 




1 


2 


2 


1 


7 


*41 


A b rah. B o n t e 


II 


36 




1 




2 


4 


8 


*42 


Dan. G o g u c 1 i n 


H 


54 




1 




2 


1 


5 


\.\ 


A n t h. C h a r 1 e s et son frere 


Horlogers 


29 






I 




3 


5 


*44 


Dav. Benazech 




36 




1 




1 


3 


6 


45 


I s a a c P h i 1 i p p o n 




31 












1 


*46 


T h v o i) h G a r c e i u 

■ II V. Ii . V. M 11 | V . v_ ■ II 




26 








2 


3 


47 
*48 


1 a q. Garrigues 
Mich. Gitnel 


> Jouaillers 


41 




2 


2 


3 


9 


•49 


N o e B a r t h e 1 e in v 


) 

> Ürphevres 
1 


31 




1 


1 




1 


4 




1 * a n R e in v 

A.,' Uli» IX V- Iii T 


31 




1 




1 


2 


5 


5] 


D a v. C o u t a u d 


Chirurgiens 


61 




1 


1 


1 


9 


6 


rv 


T h o in. Causse (255) 




51 




1 


1 




5 


9 


53 


J e a n R. G a c h e t 


»> 


41 




1 






3 


6 


54 


Pier. Reynet (109) 


R 


56 




1 




o 


> 


6 


55 


la Veu. A. Voyzin (274) 


»< 


44 




1 


1 


2 




4 


56 


P a u 1 Lo. V oy z i n 


n 


27 










1 


2 


*57 


1 s a. S o 1 i e r 


n 


51 








3 


1 


5 


58 


Jean Vincent 




31 




1 






1 


3 


59 


J a c. B o U z a n q u e t (73) 


^ Manufacturiers 


56 




1 


3 


1 


8 


14 


60 


Ray. Buniiaud 


| en li.»^ 


61 




1' 


1 






2 



Digitized by Google 



— 245 — 





Noms des personnes 


Qualitez 
metiers et 
Professions 


:r 


£ 
0 
c 

E 
0 
JA 


c 
5 


• 

V. 


c/) 


| Domestiques | 


Total des 
1 personnes 


61 


I e a n B e r n a r <l (62) 


Manufactiirier.s 
en has 


62 


1 


| 




2 




4 


62 


Sam. Bou vier (155) 




61 


1 


| 








2 


63 


1 e a n Uouvier 


n 


31 


1 


1 


1 


2 


5 


10 


64 


Pierre Bouvier 


M 


27 


1 






1 


4 


7 


65 


la vcuve Bonnan d (64) 




36 








1 




2 


66 


la veuve B a r n i e r 


H 


61 












1 


67 


la vcuve A 1 b a 1 e t i e r 




51 




1 


3 


1 




5 


68 


David Beranger 


M 


51 










1 


3 


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\ n il B a u <i u i c x (30) 




61 




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1 


1 


3 


7 


70 


S i in W :\ u n n i e r 


n 


31 




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1 




3 


6 


71 


Charl. Couriol 


H 


51 


| 


j 


1 




6 


1 1 


12 


A n t h. I) e y 1 a u d t 


M 


46 










1 


3 


73 


D a v. D er r e ti 




',1 


| 


1 




3 


1 


6 


74 


Sam. Dal ey rat (180) 




61 












2 


75 


Jean Escoffier 


w 


31 


, 


1 


2 


1 


1 


6 


*76 


Anth. Etienne 




46 


1 


l 


1 


1 


5 


9 


— — 


Pier. I. Fahre (63) 




55 


! 


1 






1 


3 


*78 


Pier. F o n t a n i e u x 




50 


1 




2 


3 


4 


11 


79 


la veu ve ( i u i r a u d (75) 




51 




1 


2 




1 


4 


80 


Char. Huguet (370) 




49 


! 


1 


1 


2 


5 


10 


81 


Pier. Huguet 




41 




1 






6 


8 


82 


Anth. Illaire pere (139) 


n 


61 


; 










1 


83 


lac. Illaire fils 


n 


27 






1 




8 


11 


84 


Guill. Laurens (235) 




53 


1 




9 


1 


4 


9 


85 


1 o f f r o v F a u r e n s (35) 




55 


! 


j 


9 


2 


4 


10 


86 


Jac. Malle in (215) 




51 


! 






2 


7 


11 


*87 


F r a n 9. Meurier 


M 


60 


1 




1 


1 


3 


7 


88 


D a v. Motion 




46 


l 








6 


8 


89 


D a v. P e r r i n et son Pere 
(413) 




40 






2 




3 


8 


90 


Anth. Pradelles (197) 


n 


59 


1 








2 


4 


91 


la veuve N. Pascal (208) 


f> 


44 






4 


2 


6 


13 


92 


A nth. Puech (251) 


n 


56 






2 


1 


5 


10 


93 


J a 4. R 0 u x (36) 


n 


51 




1 


1 


6 


9 


94 


J ean Sa r ran (284) 




56 












2 


95 


Jean Scguin (81) 


n 


56 








1 




3 


96 


la vcuve S 0 u 1 e y r 0 1 


»» 


54 








1 


1 


3 


97 


Honnore Souleyrol 




56 


1 




1 




3 



Digilized by Google 



— 246 





Noms des personnes 


Oualilc/ 
imtiers et 
l'i olo.sions 


o 
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t/5 

9 

5 


| femmes 


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1 


1 


5 



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— 247 — 





Noms des personnes 


Qualite/. 

metiers et 

[»rofessions 


— 


homnies 


</> 
| 




| filles 


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- _* 

"' 

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Total des 
personnes | 


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Jean S o u c Ii o n 


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Peigneurs de laine 


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Claude Auhe (50) 


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Dav. Carriere (381) 


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Sim. Berger 




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Aüt. Cayla 


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Jaq. Couderc 


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Dav. Carriere 
Pierre C Ii a in au d 




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M a u r. Ii u c r o s 




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Jaq. Gras (_'3o) 


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Dav. Gras (SM) 


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J ean II ng u e i 


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Gasp. 1/ Orient 


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Jaq. La Mencs 


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Jean La Sale 


n 


44 


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Jaq. Martine au 


n 


43 




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205 


P i er. Menard (61) 


n 


66 


1 


1 








2 


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r ran. M o r i a n 


n 


46 












2 


•207 


Je. Pi. Nieson 


n 


46 












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Simon N i e o ) a s (156; 




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1 


♦209 


Jean Beladau 


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*210 


Sim. Peyrie 


n 


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211 


Josep h Ro u in a u 


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212 


Isaac Roussel 


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— 249 — 



Noms des personnes 



Qualitez 
nietiers et 
Professions 



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238 

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240 
241 

*242 

*243 
244 
245 
246 
247 
248 
249 
250 

•251 



Pier. Roussel (17) 

Pierre Ris (362) 

Herc. Koux (283) 

Pierre S a 1 i n d r e (161) 

Je. Pi. Soit 

Pier. Souvayradel 

Dav. Arnoux (187) 

Joseph (' a r r o u 

Paul Fauritte (128) 

Dav. F o u 1 q u i e r (243) 

Dan. G i 1 o i n 

Jean Ii u g u e t 

Nicol. Nouvel 

| e an O <l c 

Jaq. Portes (287) 

A n t h. R o u x (76) 

Josephe Tuech (1 30) 

E t i e n n e Heranger (352) 

Pierre Bessiere (297) 

D an. du Chesue 

J e a n R o n r e (12) 

Louis R i g a l 

Jean Soucal 

Pierre P e 1 e t 

Louis Cavalier 

Esprit Gilles 

Jaq. Lafond 

Pierre G a n d i n (91) 

Guill. H ugues (218) 

Jaq. S e n s 

Jean A n e z i 

Jean Martin, pere 

Jean Martin, Iiis 

E t i e n n e O u g i e r (262) 

Frider. Bez (29} 

la veuve P a ris (57) 

Jac. Serville 

Jean A s s i e r (J 19} 

Jean D o u i 1 h a c 



Peigneurs de laine 



Calderns de laine 



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Faiseur d' Etofles 
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Ouvrier tapissier 
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metiers et 


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Professions 


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Henry Guillaume 


Cbapeliers 


36 


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3 


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G a b. M a I b r a n c h e 


M 


59 


1 






1 




3 


254 


la veuve Peloux (24) 




46 




J 


1 


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255 


A n t h. Roux (76) 




57 


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*2Ö6 


Pierre V e r r y et sa mere 




33 








1 






257 


K t i e ii. IS- I u u \ 




29 












1 


258 


| e a ii B o nne! (42) 


Teinturiers 


33 


1 


1 




2 


1 




25°- 


Do nii. Coste (309) 


n 


46 








1 


1 




*260 


A i" nnud I ) e I m a s t 


1 


40 






1 


2 


1 


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261 


Pierre Gandil (183) 


n 


61 






1 




4 


7 


♦262 


I a q. G a 1 af r e /. 


« 


36 






2 






4 


263 


P i e r r e M e n a r d (61) 


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35 






1 


2 




5 


264 


Jean R o u s s e 1 


n 


31 












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265 


Pierre A ubissard (151) 


Fourniers 


61 






2 






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*266 


la vetive C o n n o r t 


M 


61 












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II e n r i T 0 u s s a i n (9< >) 


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F e 1 i x H i" o ii c ( et vi nuVe 19) 


Boulancjers 


53 






1 


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1 


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270 


11. Brouet dit Lamotlie 


n 


33 




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1 

1 


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*271 


1 e a ii (I u i 1 1. M e v r a n 


n 


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1 


1 


4 


272 


Jac. Roux (36) 


Pl.iul. <!<• Tabai' 


69 












2 


273 


Sint. Pier. Roy 


Veixl. du carle 


59 






1 


2 


2 


7 


274 


Jaq. L ' orpheli n (131) 


Brandevinier 


54 










I 


3 


♦275 


la veuve Favrost 




46 






1 


o 


o 


6 


♦276 


Dan. Chayer 


Potiei d'Ktain 


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3 


277 


Pa u 1 Ii er t i a n d 


Fondeur 


36 






2 


1 




5 


♦278 


Dez in- R u z e 


n 


33 










1 


3 


♦279 


E t i e n. T e r r a s s e 


n 


46 








1 




3 


280 


Ja (i. Ho udes (220) 


Faiseur d'aipuilles 


56 








1 


4 


6 


♦281 


Louis R o y e r 




33 








1 


1 


4 


282 


Pierre Coulomb (99) 




46 






1 




3 


6 


•283 


Louis S e s s o u 


Coutelier 


42 


1 








1 


3 


284 


M a t Ii. A u b a n e 1 


Fais, d'Equülcs 


46 






1 


2 


1 


• 4 


*285 


Pierre B a t a i 1 I e 


( 'outeliers 


31 






1 


1 


1 


5 


♦286 


A b r a h. B a 1 o n 


n 


42 






1 


1 




4 


287 


D a n. S e h w a b e 


n 


41 






2 


2 




6 


288 


J e a n. M. B e r n a rd 


Senurieis 


33 








1 




3 


♦289 


S eip i. Delcuzc 




41 






2 


2 


2 


8 


•290 


Dan. D e 1 e ii z e 


n 


46 








1 


4 


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— 251 



















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Qualitez 












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Noms des personnes 


meliers et 






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Total 
person 




Professions 






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Pierre Labry (82) Ifilsl 


Serruriers 


61 






2 


2 


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1 


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Dom. M a n n i g 1 i er 


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36 






1 


1 


1 O 


6 


*293 


Philipp Villaret 


N 


49 








2 








tF ran. Auguiviel 
CJaud. Dupau (124) 


n 


51 








1 


1 O 

o 


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Aroiui ier 


51 








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Pierre Dun a u 


Fais dr Rnnele* 


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Pierre Ainalrie 


GamLsscur 




















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la veuve Rene Dan 


Pellettiere 


35 








1 


n 


• 

4 


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Plii 1. Boignier (389) 


Gantiers 


51 












1 




Jean Boignier 


LI 


29 








1 

1 


2 


5 




L o. C h a z e 1 o n et sa mere 


N 


3'» 












A 

4 




L o u i s C a s t e 1 


II 


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1 




♦304 


Paul Jouvancel 


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I 


1 

1 


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31 )ö 


Jean Laussire 




36 






1 




1 


3 




Paul Berard 


Apieteur de fil 


46 






1 


1 

l 


1 


4 


.{< >7 


J aq. K o u \ (36) 




46 








1 


1 


4 


308 


Pierre F 1 o t a r d ( 190) 


( an 1 ier* 


. )' » 








9 


1 

1 


5 


309 


Josephe Vie-n (273) 










1 


•> 


1 

1 


6 


*310 


A n t h. La b 0 II r i e r 


Aigui/.eur 


56 










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9 

§n 


31 1 


1 e a n A. C o r n et ( '*\ 


Pool oiii lici's 

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31'' 


la veuve T. Com et f2l 




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Ol 










3 


4 


•3i3 


1 a <i. O d e in a r 


H 


n 1 






5 






V 


314 


Hub. Richard (292) 


n 


65 








3 


< } 


7 


•315 


Germ. C a s t e 1 


Blanehei s 


A o 












i 
1 


*316 


P i e r l* e B o r n e 


n 


0" 
- 1 


| 










1 


317 


Pierre Creeut et deu\ 
Soeurs 












2 




4 


*318 


Tous. Dueucs 




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1 

1 




3 


319 


Barth. Plan 




1 1 




* 






2 


4 


320 


la veuve J. Plan (162) 




46 










■ > 


.\ 


321 


Pierre Perrin (232) 


•i 


51 






4 


3 




12 


322 


Bart h. M a r t i n 


Ma>son 


33 










6 


8 


•323 


Louis Croce 


Menuisier 


36 














*324 


Philip. (} a 1 1 o y 


» 


36 






2 




1 


5 


325 


J a q. P h i 1 i p o n n a t 


r> 


41 




3 


1 




7 


H26 


Jaq. Roumane (27) 


W 


59 






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1 


5 


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Je an Rapin 


»1 


51 




1 




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4 



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— 252 — 





Noms des personnes 


Qualitez 
metieri et 
Prolessions 


5> 


m 

1 

w 


i 

m 
v ■ 

1 

vi 




filles 


M 
1/ 
3 
T 

. 

M 

£ 

0 


Total des \ 
personnes \ 


•328 


C h a r. T e r r e i n 


Menuisier 


3J 


1 








1 


2 




Isaac Cocu 




3J 


1 


i 


l 


1 


1 


a 


mi 


Fr an. Huguet 




5J 


l 


1 


2 


1 




5 


■AM 


T aq. D e 1 a i ( Im- 


IVrnnjuitrr 


33 




i 


1 


1 


— 


6 


332 


H v ii. Diuaut 


• 

■i 

VW 


36 


l 


j_ 




1 


1 


4 


333 


M o T '$. Garrigues 


n 


26 


l 


; 




J 


2 


5 


•334 


J e a ii 11 o ii > s a t 




29 


1 


1 




1 




a. 


335 


Guill. Nichil 


Aubergiste 


52 


1 




l 


1 


2 


a 


336 


Jaq. Pielat (33) 


n 


61 


1 


l 


1 




1 


4 


337 


1 e a n Nicolas (419) 




54 


1 




L 




2 


5 


♦338 


Paul Breton 


Tailleurs 


46 


l 




1 


2 




5 


339 


A ut h. Ba i ez 


& 


46 


l 


1 


2 


a 


4 


LI 


340 


Joseph D ii ii 1 a n (247) 


B 


5J 


l 




2 




5 


9 


•34 1 


A u g u s. D e in a r 


— 


81 


1 










1 


342 


Barth. Legue (83) 


II 


53. 


! 


1 


a 


a 




8 


3 13 


M o i s t- P e u pin (181) 


n 


522 


i 






2 




4 


*344 


F r a n. U e r 1 a u 


Cordonniers 


5_l 








3 


2 


2 


345 


Marc. Bernard (239) 


31 


56 


! 








• > 


4 


346 


1 1 a v. C 1» arpenl i e r 


W 


41 


j 




a 


2 


2 


9 


347 


Anth. Bousquet (98) 


M 


o3 












1 


348 


Pierre Gilles (79] 




55 


1 


1 


L 






3 


349 


Anth. Laussire 


H 


41 


1 




2 


1 


2 


ä 


350 


1< a v. M o in in e j a n (1 57) 




52 


1 








4 


6 


351 


S am. M o in m e j a n 


p 


49 




! 


2 




2 


6 


352 


1 e a n Pao «in 




36 


j 


1 


2 


1 


4 


9 


•353 


F r a n. Tourti e 


n 


49 


l 


1 


1 


1 




4 


354 


Jan. Soulier 


n 


31 


j 








2 


4 


355 


Pierre Soulier (-91 ) 


Savetier 


66 


j 










2 


3.v, 


Jean V i e n 




56 








: 




a 


*357 


C h a r. G a u t r e c 


lais. des forincs 


5J 






2 






4 


*358 


J f a ii | ;i. M o in in a r y 


maitre de lange 


41 










1 


3 


359 


F r a n. C a s t a n g 




3J 








l 




3 


360 


Alex. Age (60) 


Marguillier 


5J 






1 


2 




5 


361 


I' i e r r e A r q u e s (84) 


l-'ov-i >s nir 


5J 








2 




4 


362 


Pier. An d r e (266) 


Hospitalier 


46 






1 






3 


363 


Dan. G arnier (82) 


i» 


61 






1 




ä 


364 


la veuve VaLentiu (6) 


Vivcnt conune 


















Elles peuvent 


41 








2 


1 


4 


365 


la veuve Flavard (132) 




46 










1 


2 




— 253 — 





Noms des personnes 


Qualitez 
metiera et 


u 

_cc 


M 

5 


■J, 

1/ 


JA 
' — 


filles 


2 

zr 

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tal des 
sonn es 






Professions 




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X. 


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la veuve Foissin (1^3) 


v i\ ein coniiue 

1« 1 I 1 1 . < 1 \ f ä 1 1 % ' A • • ■ ♦ 

iMie> jRuvem 


41 




1 






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4 


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la veuve Luga n d i (10) sa 




















soeur et une niece 


H 


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I 


4 


'} A W 
ODO 


la veuve Mr. Billot et un 




















neveu 


n 


Mi 


1 

1 


i 
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l^es r^nians U a n g e i 


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ia veuve de M a c e 1 


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la \ eu. vi a r in e r 


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les nous D ecmei 


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1 

1 


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3 


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les hoirs G. Pey r i c 


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la veuve C r o z e 


n 


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la veuve tauams 


n 


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la veuve C 1 erans 


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la veuve Ch arpi n 1 1 


n 


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la veuve A I e. g r e 


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la veuve h s |> e i e n d l e n 


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la veuve G r i z o t 


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les noirs v-. tj a r n i e r 


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1 


i 
i 






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la veuve G a 1 a 1> i u 


n 


' 1 












* 

i 


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la veuve Garrel 


n 














i 




la veuve T. Garrel 


« 


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A 
VI 




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la veuve G i r o n 


* 


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i 


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la veuve G a r r i g u e s 


n 


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1 


i 


3 




la veuve Lautier 


n 


V > 






1 


1 




3 


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ia veu\ c l> .ii u ii i 


fi 


4 ! 








3 




4 


390 


la veuve L u. M art in 


■ 


61 












1 


391 


la veuve J. Martin 


fl 


'»1 






1 


1 




3 


392 


la veuve M e f f r e 


n 


',1 












1 


393 


les hoirs Maynadie 


i» 


16 








4 




4 


394 


les hoirs RftndOn 


»> 


1 1 








1 




1 


395 


la veuve Roche 


» 


67 




. 








1 


396 


la veuve A n d r y 


n 


56 






1 






2 


397 


le femme J. K o u s s a t 


n 


49 












1 



Digitized by Google 



Noms des personnes 



Qualitez 
nietiers et 
Professions 













M 
















c/i 


J fenimes 








V 

US 


i> 

s 






Domestiq 


« 









Hon de la port« d'Uirkh. 



»398 


S a v. 1 a R o / e 


Gardeur des 




















Casernes 


50 


1 






1 




3 


399 


Paul Mathieu (369) 




41 


1 


1 


1 




4 


7 


400 


P i e r r e T o ti ssai n (2 1 4) 


J Jardiniers 


61 


1 




6 


1 


5 


14 




ä la Ville Xcuve de Magdebourg. 














*401 


Martin Duhois 


Brasseur 


60 


1 


1 


3 




8 


13 


402 


Louis I e Jeune 


planteur d. Tabac 


61 


1 


1 




1 


2 


5 


*403 


P i e r. 1 a F O n t a i n e 


Cardeur de laroe 


47 


1 


1 


2 


1 




5 


*404 


Jean C. S a 1 o in e 


Chirurgien 


27 


1 


1 


1 


1 


I 


5 


♦405 


P i e r r e S o y e a ü x 


Laboureur 


40 


1 


1 


1 


1 


1 


5 


*406 


11 u p. D ' 0 r g c u i 1 


Janlinier 


40 


1 


1 


2 




3 


7 



La Colonie Franchise deMagdebourg consiste de 351 hommes, 358 fenunes. 
299 fils, 336 filles. 561 Domestiques, 1902 Total des personnes. 



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— 255 — 



Alphabetisches Verzeichniss der Namen 

in den Listen der französischen Colonie von 1721*) 



♦Achtnau L30. 


*Beladan 209. 


C a Ii a n is 376. 


Age 360. 


Melier L3A 


C a 1 v a s 106 


A geron 34* 


*B e u a /. e c Ii 44. 


Ca nitre IftL L9IL 


A 1 e g r c 379. 


B e r a u g c r 68, 22£L 


♦Canon 22a 


*AmaIric 29jL 


Berard 307 


♦Caslat 10a. 


Andre 362. 3%. 


*Berger IM. 


Castang 359. 


♦Anezi 243. 


*B e r g e r i e , de la Ii. 


Castel 303. 3JJl 


* A Ii g e 1 y 4. 


♦Hernard 2SÜ. 345. 


Causse 5JL 


Anguiviel 294. 


Bert r a n d 977 


Cava Ii er 232. 


Arbaletier (iL 


Bez. 24JL 


C a y 1 a 1 85. 


Arlaud IOL 


B e s s i e r e s IÄL 23_L 


C h a ni a ü d 191. 


♦Armand L2IL 


Billot 368. 


Charles "h 43. 


Arnal 3i 


Blaue 103. L23. 


C h a r p e n t i e r 346. 


*A rnaudo n 1 75. 


B Iis so n 104 


Chartier 128, 


Arnoux 219. 


Boignier 300. 3QL 


Chazelon 138. L4Ü 


i\ r cj Ii e s .10 1 . 


r> o s ni l a n i > f 




Assier 250. 372. 


Bonn a u 60. 65. 


Chätillon 8. 


Au baue 1 284. 


Bonnet 25JL 


Chauvet 343. 


A u 1) e I 75. 


•Bonte 4L 


Chauvin WL 


A u b i s s a r d 26JL 


•Borne 316. 


Chag 198. 


A u t i e r 174. 


Boucoiran 1 33. 


*C h a v e r 276. 




Bo udes 280. 


Cherfis 136. 


»Balon 2Ü6. 


Bous a ii q u e t 5Ü. 


*<1 u Chesne 232. 


Baldi CLL 


Bousquet 347. 


♦Charpinel 378. 


•Baratier 40. 


Bouvier 62- 63. 64. 


Cleraus 377. 


Bares 339. 


♦Boy v er dun 14. 


Coeu L7_L 329. 


Barnier öü, 177. 


Breinat LL 


•Combe L8A 


*B a r t h e 1 e ni y 49_ 


♦Breton L3JL 338. 


*C oin hier 1 37. 


*B a t a i 1 1 e 2fiö. 


Umlief 13g 2/»Q ?70 


♦Connort 266. 


Ba udoin 1DJL 


Bruel LL 


Cornet 311 312. 


Bauquier 69. 7Ü 102. 


♦Bruguier 132. 


Coste 25J2. 


Bechier 373. 


Brunei LSi 


♦Couderc L8L 



") Die beigesetzten Zahlen verweisen auf die Nummern der ubigen Listen der Rcfugicg. 
Die Sterne bezeichnen diejenigen Namen, welche in den T.i« en von 1703 und 1710 nicht 
vorkommen. 



9d by Google 



— 256 — 



Coulomb 282. 
Couriol 35. IL LUL 
Couteau 5L 
Cregut 31 7. 
»Croce 323. 375, 
»Cuny 2L 

Dalairac 

Dan 299. 
*D a n g e r 369. 
Deilaud 12. • 
♦Del ar che 331. 
♦Deleuze 103, 2S9. 
290. 

*D elmast 260. 
♦De mar 341. 
Derrez 23. 
Dinant 331'. 
♦Douilhac 25L 
♦Douzal 32. 
D r o u in Ml. 
•Dubois 401. 
Ducros 153. 
»Dugues 3JJL 
»Dumas 122. 

Du peau 295. 
*I ) u j> o ii 12. 
Du plan 340. 
*D usarat 3JL 

Es co f fier 25. 
Esperen die u 380. 
♦E t i c n n e 26. 
Eynart 12, 

Fahre 2, 22. 
*F a v r o s t 275. 
F a r g e o n 109. 
Faucher 38. 
F a u q u i g n o n 142. 
Fan ritte 22L 
»Fine 143. 
Flavard 365. 
Flotard 303. 
Foissiu 366. 



Fort 134. 

F o u 1 q u i e r .222. 

*F o n t a n i e u x liL 

G a c h e 53. 
♦Gala bin 383. 
♦Gala fr ez 126. 262, 
♦Galloy 324. 
Gandil 22. 26_L 
♦G a r c e i a 46. 
GaVel 384. 385. 
Garnier 363. 371. 382. 
G a rn au 1 1 L 
Garrigues 47_ 333. 
387. 

♦Gaspard 118. 
♦G aussorgues 1 1P. 
♦Gautrec 357. 
Geav LLL 
Giles 123. 23fi. 348. 
♦G i m e 1 48. 
Garard 144. 125. 
♦Giron 386. 
Girost 20. 
♦G o g u e 1 i n 42. 
♦Giloin 223. 
Gras 195. 199. 
♦Grizot 381. 
G u e i d a n 197. 
Guiraud 29. 
♦Guillaume 25JL 
Guyot 146, 

•Herl an 344. 
♦Houssard 334. 
Huc 112. 
Hugues 14JL 24L 
Huguet 80. 8_L 200. 
224. 330. 

1 1 1 a i r e 82. 83. 
Jordan (Jourdan) 2. 
113. 

J o u rn i eu x 1 1 3. 
♦j o u v a u e e l 304. 
Julien 114. 1 1 H. 



Labourier 310. 
Labri 22L 
♦Lafond 239. 389. 
♦L afontaine 403. 
♦La gar de 268. 
♦La Koze 398. 
♦La Rocque 23. 
Laurent 1 16. 
Laussire 30k 349. 
Lautier 388. 
Legue 342. 
Lejeune 5. 402. 
L'hcrmet 149. 
♦I* Orient , AA. 
L u g a n d i 367. 



♦Maeel 370. 
♦Maigre 112. 
M a iu a d ie 6. 393. 
Mainard LLL 205. 
263. 

M a i n a u (1 1 18. 
Malbranche 253. 
Ma lhiautler 26. 21 
Maliin 36. 
♦Maniglier 292, 
♦Maquet 25. 
♦Marot 291. 
Martin 150. 244, 245, 

322. 390. 391. 
♦Martine au 204, 
Mathieu 399. 
Meffrc 392. 
M e 1 o n 1 54 . 
*M e s m y n 16. 
*M e u r i e r 8JL 
♦Mcyran 21L 
♦Monimary 358. 
Montel 152* 
M onmejan 350. 35 1 . 
♦Morian 206. 
Motton SS, 
Mucel 24, 
*M u 1 1 er 153. 



Diaitized bv Goo<3 

C7 J ^""^ cj 



— 257 — 



"*VT • „ _ 1 - _ or\o 00*7 

lcolas 2120. 337. 


Jrt a f f e t In2. 


'Sens 24 < 


Niel (Nichil) 1 1 v. 33o. 


Kaffinestjue 29. 


Serviere 


IN 1 e s 0 n z\Jl. 


Kandon oV4. 


0 e r v 1 1 1 e 


N oir LzLL 


Kapin dZX. 


*Sessou JH3. 


*\T « 00c 


Ravanel iiL 


*S 01t 217. 




*R emy oLL 


'Soucal 23;). 


vJ u e 22h 


R e y n e t IsL o4. 


bouchon L2_L 1 6n. 


♦O d e m n r 313. 


Riehard 314 


Soulier 57. 169 354 


O Ii v i i- r 1 


•♦Riiral 166. 234. 


355 


*d'()rpenil 406 


Ris 214. 


Soulevrol 96 97 


I ' Ornhelin 274 


K i v i pr p 1 f\Fi> 
ix 1 y 1 c 1 ^ 1 w* 1 - 




*0 n 0 i e r 246 


Rohert 161 


*S O V <* a II Y 40t 




Roche 395 

XX \J L II l. tl/Ui 


*Suiol 127 


**P 1 1 1 ein 160 

A ** II C 1 11 1 /. 


Ron 111 an 211 3°6 

IV V/ U Lll CX 11 ^11. . f — 1 t • 




OKA 

P a q u in oöJ, 


Koure 167. JiüL 


Tansard 100. 


Paris 24fi. 


Roussat 397. 


♦Terrasse 229. 


r% 1 i 1 1 

Pascal 91. 


R 0 u ss e 1 2, 1 3. 264. 


♦Terrein 32fi. 


*P a y a n 3ü. 


Roux 9iL 163. 164. 


Thorel 11 


'Pelet LZ* Jon. 


OIE OOO ORK. 0*70 

Z In. ZZrs. Znn. Z1Z. 


♦Tourtre 353. 


*P e 1 1 0 u 1 1er d. 


308. 


Toussaint 261 400. 


P e 1 0 u x 2o4. 2o/. 


Roy 273. 


Tuech 229. 


P e upin 343. 


'Royer 231. 




TX " f tt Ort 1 

P errin 156. 321. 


*Ruze 221 




Peyre In". 




V a 1 e n 1 1 n dLL 364. 


*P eync 21Ü. «3/4. 


oabatery Iii. 


• V a I e 1 1 0 n 170. 


*Philippon 


♦Sabatier 126. 


*Verry 256. 


Philiponat 325. 


Salindre 216. 


Vien 309, 356. 


Plan 319. 320. 


♦Salome 404. 


Vieux 3H 


Portes 221 


Sarr an 94. 


Villas 39. 


Pourroi UlL 15JL 


♦S a v 0 y e 98. 


♦Villaret 293. 


Pradelle 90. 


Schouab 2S!L 


Vincent 5iL 


Puech 92. 


S e g u i n 95. 


Voisin 5iL 56- 



17 



9d by Google 



* 



- 258 - 



XXXIII. 

Gemeinde- Acten Londres 5 Fevrier 1722. 

Lit. L. No. 1 
de 1698 — 1792. 



Messieurs et tres-honores freres, 

Monsieur Estienne Serres, natif de Montpellier, demeurant 
ä present ä Vevay en Suisse, ayant resolu de faire present 
aux pauvres de Votre eglise de Trente Li v res Sterling, 
a Charge Monsieur Jean Narbonne de cette ville de payer 
ladite somme. Et comme le dit Sieur n'a point de corre- 
spondant chez Vous, je me suis Charge, Messieurs, de Vous 
donner cet avis, et de vous dire de sa part, qu'il payera 
ladite somme ä celui que Votre Compagnie nommera par 
une deliberation qui lui servira de decharge, de laquelle 
trouverez un modele ci-bas tel que le Sieur Narbonne le 
souhaite. 

Je suis avec un profond respect 

Messieurs et tres - honores freres 
Votre tres-humble et tres - obeissant serviteur 

Fr. Cabibel, pastor senior. 

A 

Messieurs 

Messieurs Les ministres et anciens 
de l'eglise francaise 

de Magdebourg. 



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259 



XXXIV. 

Konigl. Hausarchiv 1724. 
zu Berlin sub MSS. No. 268. 

Estat General Francois 

Pour l'Ann&s 1724. 

Oü les Gages et Salaires des Ecclesiastiques et Gens de 
Justice qui Sont actuellement en Charge sont separez des 
Pensions de Grace que Sa Majcste destine apres la Mort des 
Pensionaires ä etre accumulees pour, sous son-bon-plaisir, etre 
distribuees a ceux qui se refugieront ä favenir de France, la 
quelle Separation est faite en consequcnce de l'ordre de Sa 
Majeste, ecrit de sa propre main au bas de l'Etat precedent. 



doivent avoir. auront actuellement. 





Premiere Partie des Gages. 


Risd. 


Gl. 


F. 


• 










Chapitre 3. Corps pieux ou Hospitaux, Medecins 










et Chirurgienfl. 










pp. 










Ja q ues Key n et, McHecin h Magdebourg . . . 


60 








pp. 










Seconde Partie des Gages. 






* 




Chapitre 1. Gens de Justice. 










ä Burg. 








100 


(luy a succede Jean Chandon p. Pat. du 
19. oct. 1725, avec wie pension de 122 Risd.) 


50 






15 










10 


pp. 

Justice Fran9oise ä Magdebourg. 


* 






300 




300 






100 


Anthoine Fabre, assesseur et Greffier .... 
(les autres assesseurs servent Sans gages) 


100 






150 




150 






20 




20 






24 


Pour loyer du Poile d'Audience 


24 







17* 



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— 260 — 





V VT T T 1 « 1 * 

a Neü Haldensleben. 




! Risd. 


Gl.! F. 










100 






144 








Charles T) phn r p luv cd nHinint 












ä Halle. 










200 


Benjamin d Jngenheim, Dir. et Juge 


• ■ > 


160 








(les assesseurs servent sans gages) 










50 


le Procurpur du Kisc r p v h ,i u n t 


• • • 




— 





30 






_ 


— 


— 


20 






— 


— 


— 




a Stendal. 










100 


Jean de Martineau, Juge ..... 


• • 


88 






15 


nour un Greffier 










10 














Justice Frangoise ä Halberstadt. 










150 


Jean George Cayard 


• 

• • • 


170 


— 


— 


20 






— 


— 




15 














pp. 












Comme les Gens de Justice n'ont pas leurs 


gages 










entierement complets Sa Majeste a trouve" bon de 










separer quelques unes des Pensions de 


Graces 










pour etre apres la Mort des Pensionaires employ^es 










a completter les dits Gages ou en donner ä ceux 










qui n'en ont point. 












Chapitre 2. Gages des Conseillers 












de Commerce et Secretaires Inspecteurs des 


Manu- 1 










factures au des accisses et Marqueurs des 


Etoffes ! 










fabriqu^es. 
















300 







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- 261 



XXXV. 

Gemeinde -Acten. 20. März 1724. 

Litt. L. No. 1 
de 1698— 1792. 

Troisieme Article 
du Testament de feu 
Monsieur Jaques Galhac, Leipzig. 

Troisiememcnt : Je donne et legue aux pauvres de l'eglise 
francaise Reformee de Magdebourg la somme de deux mille 
Risdaller, meme argent, qui se recevra des dettes et ventes 
de marchandise, soit Louis blanc, ducats ou autre monnaye, 
pour faire un Fonds pour aider et entretenir des rentes du 
fonds les Pauvres enfans orfclins, qui sont ou qui pour- 
ront etre dans . la suite ä la charge du Consitoire de ladite 
Eglise francaise reformee, ou ä defaut des susdits Pauvres 
orfelins . . . laissant a la Prudence de la Compagnie dudit 
Consistoire de se servir dudit Fonds et capital, et d'en prendre 
dans des cas extraordinaires et necessiteux, jusques 
ä rentiere extinction dudit Fonds ou capital, si ladite 
Compagnie dudit Consistoire le trouve ä propos. Pour etre 
la susdite Somme de deux mille Risdaller payee ä ladite Com- 
pagnie dudit Consistoire par mes heritiers ci-apres nommes, 
au choix de mesdits heritiers six semaines apres mon deces 
ou bien de les garder plus longtemps jusques au bout de 
l'ann6e en en payant Tlnteret ä la susdite Compagnie pour 
les susdits Pauvres a raison de 4' % par an ä commencer du 
susdit jour de six semaines apres mon deces. 



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— 262 — 



XXXVI. 



1731-1759. 



Militärische Grabschriften 

aus dem Gewölbe unter der hiesigen 
französischen Kirche. 



I. 

Ici 

Repose en Dieu Jaque de Beschefer 

Lieutenant generaj de Sa Majeste 
Le Roy de Prusse, Chevalier de I'ordre 
de l'AigleNoir, Colonel d'un Regiment 
D'infanterie, Conimandant de la Ville 
et Forteresse de Magdebourg, Drossai t 
a Storkow et Beeskow , Seigneur de 
Wusecke, Kleist, Repkow, Namgeist, 
Leist et Schönefeld. 

Ne h Vitri le Francois 
le 25. Juillet MDCLXI. 
Decede 

le XIX. D'Octobre MDCCXXXL 
De Glorieuse Memoire. 



3. 

Icy Repose en Dien 
Pierre Baron D'Arbaud 

Colonel d'un bataillon au 
service de Sa Majeste 
le Roy de Prusse, 
Chevalier de I'ordre de la generosite, 
Drossart des Baillages 
de Satzig et Dölitz, 
Seigneur de Blanzac 

en Langued'oc, 
nd au dit Blanzac le 
V. Octobre MDCLV1 
et decede h Magdebourg 
le XIII. Octobre MDCCXXXIX 
age de LXIII ans. 
D'heureuse Memoire. 



2. 
Icy 

Repose en Dieu 
Guillaume 
Chenu 
de Chalezac 

Seigneur 
de Laujardiere, 
Colonel d'un Regiment 
de Infanterie de Sa Majeste 
le Roy de Prusse. 
Drossart des Baillages 
de Stolpe, Wollin, Uckermünde 
et Pudalga. 
Ne 

le 1. Novembre MDCLXXII. 
Decede 

le 30. Dccembre MDCCXXXl. 
De Glorieuse Memoire. 



4. 
Icy 

Repose en Dieu 
Jean D'Artis, de Troconis 

ecuyer. Chevalier, 
Colonel de Dragons 
au Servic* de Sa Majeste 
le Roy de Prusse. 
ne h Milhau 
en Rovergne, L'an MDf I.V 

et decede a Magdebourg 
le VIII. Mars MDCCXXX1V. 
age de LXXXIV ans. 
D'heureuse Memoire. 



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- 263 - 



5. 

Icy Repose en Dieu 
Charles de Monains 

Lieutenant-Colonel de Dragons 
de Sa Majeste le Roy de Prusse. 
ne en l'annee MDCLXXX. 
decede le 22. Janvier MDCCXXXVIII 
age de LV11I ans. 
De Glorieuse Memoire. 

6. 

■ 

Ici Repose en Dieu 
Pierre Digeon de Boisverdun 

ecuier. Chevalier. Colonel de Dragons 
au Service de Sa Majeste le Roy de 
Prusse, ne a Boisverdun en Guienne 
le 16. Juin MDCLV1II 

decede 

h Magdebourg le 13. Juin MDCCXUII 
age de LXXXV ans. 
D heureuse Memoire. 



/. 
Cigit 

Monsieur Josephe Lugandi, 

Major dans L'Infanterie 
au Service de Sa Majeste' 
le Roy de Prusse, 
qu'il a servi fidelenient et avec honneur 
pendant plus de quarante deux ans 
jusqu'en 1730 
qu'il a ohtenu son conge 
et est venu passer ici 
le reste de ses jours. 
II etait ne a Montauhan 
le 21. Fevrier 1674 
et il est decede le 7. Mai 1759 
age de 85 ans 
2 mois et 16 jours. 



XXXVII. 

Magdebg. Gemeinde- Archiv P» Mä:/ '740. 

Lit. D. No. 3 
de 1707. 

Nous Je Pasteur et les Anciens de I'Eglise Francoise de 
Marbourg certifions que le Sr. Pierre Lhermet, com- 
pagnon faiseur de bas , est de la Religion reformee, que 
pendant le sejour de plus de six mois qu il a fait parmi nous, 
il en a fait Profession, ayant frequente avec assiduite les 
saintes assemblees et participe dans les occasions aux saint 
et ä l auguste sacrement de la cene, sans avoir commis aucun 
scandale, au moins qui soit venu ä notre connaissance. Nous 
le recommandons a la gräce de Dieu et a la dilection de 
nos Freres. 

Fait ä Marbourg le 19. Mars de Tan 1740. 

(gez.) Couderc, Pasteur. 
Anselm e. 
(Siegel.) F ran cois Ebrard. 



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— 264 



Nous Pasteurs de l'Eglise de Geneve attestons que 
David Isaac Danger de Magdebourg, age d'environ vingt 
et huit ans, cheveux chätains, portant perruque blonde, de 
taille au dessous de la mediocre, Horloger de sa profession, 
a demeure dans cette ville pendant l'espace d'environ trois 
ans, y ayant fait une profession constante de notre sainte 
Religion, en frequentant les saintes assemblees et participant 
dans les occasions au sacrement de la sainte cene, et que 
d'ailleurs ses moeurs ont ete bien reglees , ne nous etant 
du moins rien parvenu que d'avantageux sur son compte. 
Comme il a forme le dessein de s'en retourner ä Magde- 
bourg, nous n'avons pas cru devoir lui refuser le prescnt 
temoignage quil a demande au surplus. Nous le recomman- 
dons a la grace de Dieu et ä la bienveillance de nos Freres. 
Fait ä Geneve, ce vingt quatrieme Mars 1743. 

(gez.) L. Zw allen, Pasteur. 
(Siegel.) De Rochemont, Pasteur. Lullin, Pasteur. 

M a u r i c e , Pasteur. T h. F 1 o u r n o i s , Pasteur, 
De Roches, Pasteur. 



Pour servir d'attestation de vie et de moeurs et non de 
passeport ä Jean Henri Bouvier allant ä Magdebourg. 

Nous Pasteurs et Anciens de l'Eglise francoise de 
Cönigsberg certifions que le nomme ci-dessus a demeure 
parmi nous pendant 6 ans et demi, quil a frequente les 
saintes assemblees, participe ä la sainte cene et vecu chre- 
tiennement, sans donncr aucun scandale qui soit venu ä notre 
connoissance. 

Donne en Consistoire, le premier de Decembre 1746. 
Coenigsberg. 

(gez.) Du plan, Pasteur. 
(Siegel.) Fothergill, ancien. 



Pour servir d'attestation de vie et de moeurs, et non de 
Passeport a Judith Bonin. 

Nous le Pasteur et les Anciens de feglise francoise de 
Bourg certifions que la sus-nommee est membre de notre 



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— 265 — 



eglise, qu eile y a ete elevee et instnüte dans les verites de 
notre sainte religion, quelle a frequente nos saintes assemblees, 
participe ä la st. cene et vecu chretienncment, sans donner 
aucun scandale qui soit venu a notre connoissance. Donne 
en Consistoire, ä Bourg, le 4. Janvier 1748. 

(gez.) P. Panhuis, Pasteur. 
(Siegel.) Pierre de Cuvry, Ancien et Secretaire. 



XXXVIII. 

Gemeinde - Archiv 26. März 1740. 

Lit.L. No. 3 
de 1719. 

Friedrich, König u. s. w. 

Unsern u. s. w. Wir haben aus Eurem abgestatteten 
Bericht vom 28. October a. p. ersehen, wie Ihr bei dem von dem 
französischen Consistorio zu Magdeburg übergebenen Plan von 
einer zur Unterhaltung ihrer Armen anzulegenden Lotterie 
sonsten nichts zu erinnern findet, als dass solche zu hoch an- 
geleget ist, und die vielen Klassen nicht geringen Aufenthalt 
verursachen werden. 

Nachdem nun bemeldtes französisches Consistorium einen 
andern Plan übergeben, welcher nicht so hoch wie der vorige 
gehet, Wir auch allergnädigst approbiren, dass die Lotterie 
nach dem hiebci kommenden geänderten Plan errichtet werden, 
Als habt Ihr Euch darnach zu achten. Seynd u. s. w. 

Berlin, den Martii 1740. 

(gez.) Friderich. 

An v. Viereck, v. Happe. 

die Magdeburger 
Kammer. 



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266 



XXXIX. 

Magd. fr. ref. c. 1742. 

Presbyterial -Acten 
A. 8. I. 

Reglemens concernans la Maison des orphelins 
Francois de Magdebourg. 

1. Article. 

La maison des orphelins francois de meme que ses 
fonds, capitaux et revenus, de quelque nature quils soient, 
scront administres par des commissaires specialement nommes 
qui seront presentes au consistoire pour etre confirmes, ä 
moins que le consistoire n'eut des reprochcs ä faire contre 
eux, aux quels cas les commissaires en presenteront dautres. 

2. Article. 

Les dits commissaires seront au nombre de huit, sans 
compter le moderateur, moitie pris d'entre les chefs de Fa- 
milie, et l'autre moitie d'entre le Consistoire. 

3. Article. 

Iis s assembleront ordinairemcnt tous les premiers jeudis 
du mois, et extraordinairemcnt toutes les fois que la necessite 
le requerera. 

4. Article. 

Leurs deliberations seront prises a la pluralite de voix, 
elles seront couchees sur un protocolle et signees par ie 
moderateur et le secretaire. 

5. Article. 

Iis rechercheront soigneusement tout ce qui pourra con- 
tribuer au bien de la dite Maison, et particulierement ä tous 
les moyens propres a Taugmentation du fonds. 

Iis en dresseront des plans et des projets, ou exa- 
mineront ceux qui seront proposes par d'autres personnes, 
qui veulent s'appliquer au bien de la maison ; et apres en 
donneront avis a la compagnie du Consistoire. 

6. Article. 

Pareillement ils auront soin que les fonds et capitaux 
soient conscrves dans leurs entier sans permetre, que ce qui 



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207 



aura ete une fois amasse ou legue, ci-apres soit dissipe sous 
quelque pretcxte quo ce soit, non pas meme sous celui de 
subvenir au\ nessessites exlraordinaires, aux (juelles non plus 
quaux ordinaires on ne j>ourra cmployer que les revenus 
seules, sans toucher au capital, ä moins (juc dans une grande 
necessite. 

7. Article. 

Tous les legs et donations seront ajoutes au capital, 
ä moins qu'il n'en aye ete ordonne autrement par les testa- 
teurs et donateurs : la volonte desquels sera exactement 
executee et observee pour le temps avenir. 

8. Article. 

Et comme depuis la fondation de la maison des orphelins jus- 
ques a present les capitaux. qui sont entres en caisse en leur faveur, 
ont ete encore insuffisants pour leur subsistance et entretien, 
en sorte que la compagnie du Consistoire a ete obligee de 
fournir et de prendre de la caisse des pauvres pour y 
suppleer, ce quelle a Intention de continuer jusques a ce 
que les capitaux destines aux orphelins soient augmentes, 
pour que leurs revenus seuls y puissent suffire ; mais pourtant 
a cette condition expresse, que, le cas arrivant, qu'avec la 
benediction de Dieu, la maison venoit ä sc trouver rcntee et 
boniftee, (pi'elle eut au delä de ses besoins, le Consistoire dis- 
posera du surplus des revenus, pour le bien et le soulage- 
nient des pauvres, sans diniinuer le capital de la Maison. 

9. Article. 

Oll ne deliberera dans le Consistoire sur rien qui con- 
cerne la ditte maison, ä moins, qu'il n'ait ete prealablement 
examine par les dits commissaires, qu'on n'ait ouT leurs 
rapports; et dont la deliberation ne soit prise de concert avec 
eux ; comme de leurs cotes les dits commissaires ne mettront 
aucun nouveau projet en execution, (juils n'en ayent 
prealablement fait leur rapport au consistoire. pour en avoir 
son concours, eux y avisant, comme il vient d'etre dit. 

10. Article. 

Si quelqu'un des commissaires avoit quelque pensee qui 
püt tendre au bien et a l'avantage de la maison des orphe- 



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lins, il le cominuniquera au consistoire, tous les commissaires 
presens. Sur quoi il sera pris une deliberation, ä la pluralite 
des voix, la quelle les commissaires mettront en execution. 

11. Article. 

Et s'il arrive des differens entre quelquesuns des com- 
missaires au sujet des interets de la maison, ils s'adresseront 
au consistoire, pour en examiner les raisons avec la com- 
mission. 

12. Article. 

On choisira deux d'entre les commissaires, Tun pour etre 
receveur, et lautre controleur, et deux autres pour avoir 
finspection sur l'economie. 

13 Article. 

Tous les ans le receveur rendra ses comptes, en presence 
du Consistoire et des Commissaires, et l'Eglise en sera avertie 
par un billet lü en chaire, afin que les chefs de famille qui y 
voudront assister, le puissent, et entrer en connaissance de 
f administration. 

14. Article. 

Aucun orphelin ne sera introduit dans la maison, que par 
une deliberation du constistoire et de la commission, couchee 
sur un protocolle, et qu'il ne soit descendü des descendus 
des Francois refugies ou de leur descendans, ne de legitime 
manage. 

15. Article. 

On n y recevra non plus aucun orphelin ou orpheline. 
s'il a des revenus, ä moins que, de quelque nature, quils 
soient, ils ne rcstent au profit de la dite maison, jusques ä la 
concurrence de sa depense, et en cas qu'il vint ä y mourir, 
le tout restera au profit de la ditte Maison. 

16. Article. 

Outre les pauvres orphclins on pourra aussi recevoir 
d* autres enfans, pour etre eleves dans la maison, pourvu 
premierement , qu'il y ait assez de place, en sorte que les 
enfans necessiteux n'en soient pas incommodes, et qu'ils 
payent une pension convenable. 



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- 269 - 

17. Article. 

Les orphelins et orphelines ne pourront rester dans la 
ditte maison que jusques a läge de puberte, et les commissaires 
auront soin de les placer de bonne heure, soit en condition, 
soit en apprentissage, chez des bons maitres, en sc conformant, 
autant qu'ils pourront ä l'inclination des cnfans. 

18. Article. 

En sortant de la ditte maison, la commission leur 
donneront, s'ils le meritent, un bon temoignage de leur vie 
et moeurs, leur recommandant de se souvenir des benefices, 
dont ils auront joui's dans la ditte maison, pour le reconnaitre, 
en cas que par la benediction de Dieu , ils recoivent quelque 
succession, ou qu'ils acquierent des biens de quelqu'autre 
maniere, laissant neanmoins le tout ä leur conscience, sans 
aucune contrainte. 

19. Article. 

Tous les articles precedens seront observes par les 
commissaires en corps. 

20. Article. 

Tous les mois il sera fait une visite pastorale ä la maison, 
pour examiner, si les orphelins sont bien instruits, et s'ils font 
quelque progres dans la connaissance de la religion. Messieurs 
les Pasteurs feront leur visite tour ä tour. 

21. Article. 

Outre l'inspection de la döpense, ils auront celle de tout 
ce qui se passera dans la maison, oü ils donneront les ordres 
convenables, selon f exigence des cas, en ayant l'oeil, tant sur 
la conduite du pere et de la mere d'office des orphelins, que 
sur les orphelins meme. 

22. Article. 

La conduite des orphelins et des orphelines de mSme 
que tout ce qui se fera dans la maison, sera confie a un 
homme et ä une femme, qui en qualite de pere et de mere, 
auront l'autorite et 1'oeil sur tout, pour y maintenir le bon 
ordre, ils imprimeront aux orphelins la crainte de Dieu, 
fobeissance envers le roi, le respect envers leur superieurs, 



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- 270 — 

la bienseance et l'honnctete dans toutcs les rencontres, en un 
mot , ils se comporteront en tout et partout, comme un bon 
pere et une bonne mere le doivent. 

23. Article. 

Iis seront autant qu'il se pourra, mari et femme. sans 
enfans, de plus ils seront pris d'entre les Francois Refugies, 
ou d'entre les descendans a fexclusion de tous autres, sur 
tout ils seront reconnus gens de bonnes rooeurs, graves, 
prudents, sans reprocbes, et ayant toutes les qualites pour bien 
gouvemer. 

24. Article. 

Iis seront au choix et ä la nomination des commissaires, 
bien entendu, quavant que de les installer, ils les presentcront 
au consistoire . de sorte (]ue s il y avoit des justes reprochcs 
contre eux. ou qu'on bs trouve incapables pour une education 
honnete et chreticnne, la commission serait obligee d en pre- 
senter d'autres, auxqueb le consistoire ne trouve rien a redire. 

25. Article. 

Outre le logement et la nourriture. le chauffage et blan- 
chissage, que le pöre et la mere. auront dans la maison, ils 
auront encore des gages, selon que le consistoire et la com- 
mission le re^lera avec eux. mais ils se garderont bien d aliener 
ou transporter quoi que ce soit. bors de la maison , ni d y 
loger aucun parent ou etranger, qui n ayent ete recus dans la 
maison. et la commission leur dressera une instruction ap- 
prouvee par le Consistoire, afin que le pere et la mere soient 
informes entierement de la conduite, qu'ils doivent avoir. 

26. Article. 

Iis administreront aussi longtems (ju ils feront leur devoir 
envers les orphelins, et qu'ils se comporteront bien envers les 
commissaires. mais s'ils manquaient a Tun ou ä Tautre de ces 
egards, ou iju ils tombassent dans des infirmites, qui les ren- 
dissent incapables de continuer leur fonctions. les commissaires. 
les congedieront, et feront choix d autres personnes capables 
de bien administrer, en la maniere annoncee au 24. article 
ci-dessus. 



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— 271 — 

27. Article. 

Iis recevront et executeront exactement leur Instruction, 
et les ordres particuliers qui leur seront donnes par les com- 
missaires de leur administration et conduite, toutes les fois, 
qu'ils le requeront, comme aussi de leur faire rapport des hardes, 
linges et meubles et generalement de tout ce qui sera use, 
ou roinpu depuis leur dernier rapport. 

28. Article. 

Les dits pere et mere sc chargeront et prendront en leur 
gardes tous les meubles, battcrie de cuisine, habits, hardes et 
linges des orphelins, et generalement tout ce qui leur sera 
livre selon finventaire qui en sera fait et quils signeront, et 
qui sera renouvele tous les ans, et toutes les fois qu'il sera 
necessaire, par les commissaires qui prendront garde que rien 
ne soit detourne, par fraude, colhision, negligence, de peur 
d'etre responsable, en leur propre et prive nom en cas que le 
dommage ne put etre repare autrement. 

29. Article. 

Des que les orphelins seront leves, ils les feront assister 
ä la priere que Tun d'eux fera par tour; on commencera par 
la lecture d un chapitre de la St. Ecriture ; ensuite on chantera 
une partie d un Psaulme et enfin, comme il est dit, Tun d'eux 
fera la priere. Iis feront aussi, par tour, a chaque table 
l'action de Graces et a la priere du soir le meine ordre sera 
observe. 

30. Article. 

Le pere et la mere, auront sohl, que les orphelins, les 
Garcons et les Filles, soient separes, les uns des autrcs, autant 
que l'etat present le peut permettre. 

31. . Article. 

Le pere tiendra son ecole deux fois par jour aux heures 
reglees, en suite ils seront chacun a leur travail. 

32. Article. 

Iis auront soin, que les mets soient servis, tant en ete, 
qu'en hiver, en la maniere prescrite dans 'un cayer separe, ä 
Tobservation duquel les inspecteurs tiendront la main, selon 



- 272 - 

leur prudence, et de tems en tems les commissaires, ou les 
dits inspecteurs les verront manger, pour que la nourriture 
leur soit donnee , non seulement suivant leur cayer, mais 
aussi servie proprement. 

33. Article. 

Apres que les orphelins seront couches, le pere visitera 
le dortoire des Garcons, et la mere celui des Filles, pour voir 
si tout y est en bon ordre, et uter les chandelles, sans laisser 
aueun feu, sous quelque pretexte que ce soit. 

34. Article. 

Les commissaires auront soin, que les orphelins soient 
vetus modestement dans leurs uniformes, mais les pensionnaires 
seront vetus comme il plaira ä ceux, qui les auront presentes, 
lesquels foumiront leurs habits. 

35. Article. 

Outre le registre de la commission, le pere tiendra un 
livre de tous les orphelins et orphelines en y ajoutant leur 
nom, celui de leur pere et mere, et meme de quelquesuns 
de leur parens, les plus remarquables, et surtout de ceux, qui 
les auront presentds, des provinces dont il seront originaires, 
de ce qu'ils auront apporte avec eux dans la maison, et entre 
les mains de qui ils auront ete remis. 

36. Article. 

Le pere tiendra un compte exaete de la depense, qui se 
fait journellement; et, ä la fin du mois, il en remettra un 
extrait aux inspecteurs, que les dits inspecteurs signeront pour 
en recevoir le payement du receveur. 

37. Article. 

Desque quelque enfant tombera assez malade, pour ne 
pouvoir coucher dans le dortoire, le pere et la mere, le feront 
transporter a rinfirmerie, et en avertiront les inspecteurs et le 
Medecin, afin qu'ils soient traites convenablement avec les 
alimens et les remedes necessaires. 

38. Article. 

Le pere et la mere, ne pourront permeltre ä aueun orphelin 
ou orpheline, de sortir de la ville, sans le consentement des 



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— 273 — 

Inspecteurs, auxquels ils feront rapport de la necessite du 

voyage, pour en donner la permission par ecrit, s'ils en 
trouvent les raisons valables. 

39. Article. 

Comme il est vraisemblable, que dans la pratique de ce 
reglement, on pourra trouver, que Ton a oublie quelque article, 
la commission en pourra dresser un memoire, lequel sera pre- 
sente au consistoire, pour avoir son concours. 

J. Stercki, Pasteur. Charl. Couriol, Anc. 

P. D. Bardin, Pasteur. Dom in. Coste, Anc. 
Lugandi, Ancien-Comm. Abrah. Garnier, Anc. 
Baltas. Arnal, Anc. B. Pelet, Anc. 

Dav. Maquet, Anc. Abrah. Courtois, Anc. 

Paul Louis Voisin, Anc. Jean Bouvier, Anc. 

Barth. Charton, Anc. 
Pierre Malhiautier, Anc. et Secretaire. 



XL. 

Gemeinde- Archiv. 31. Januar 1748. 

Lit. L. No. 1. 
de 1698 — 1792. 

Die französische Armen -Kasse erbt 1332 Thaler. 

Publie le 14. Mai 1759 apres -midi. 

Au nom de Dieu soit fait. Amen. 

Moi soussigne Joseph Lugandi, Major au service du 
Roi de Prusse , considerant qu'il n'y a rien de si certain que 
la mort, ni rien de si incertain que son heure, et ne voulant 
pas quapres ma mort il y ait des contestations pour raison 
du peu de bien qu'il a plu ä Dieu de me donner, j'ai resolu 
de faire un Testament, pour disposer dudit bien, ce que j'ai 
fait en la maniere suivante: 

Et premierement je me jette entre les bras de Dieu et 
implore sa grace et sa misericorde. Je le supplie de me 
pardonner mes peches , et de 1 a v e r mon ä m e , dans 1 e 

18 ' 



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274 



sang precieux que Jesus-Christ, mon seul sauveur 
et redempteur a repandu pour moi ä l'arbre de la 
croix, aux merites duquel je mets ma seule et unique esperance, 
afinque quand mon äme viendra ä e"tre separee de mon corps. 
eile soit recueillie dans le Paradis, pour y jouir avec les saints 
et les anges de la felicite eternelle. Dieu veuille m'en faire 
la gräce. 

Et venant ä la disposition de mes biens, je donne et 
legue ä la Maison des orfelins de l'eglise francaise de 
cette ville la somme de Deux cent Risdalers, payables 
dans un an apres mon deces, par mes heritiers ci- apres 
nommes ou plutot s'il est possible. 

Plus je donne et legue ä Monsieur le Capitaine de 
Cournuaud (sie) qui demeure ä Berlin*) la somme de 
cinquante Risdaler, payable un an apres mon deces par 
mes heritiers ci- apres nommes. 

Plus je donne et legue ä Altiere Greve,**) soeur de 
Marie Schellen, ma servante, la somme de deux cent 
Risdaler, payable six mois apres mon deces par mes heritiers 
ci-apres nommes. 

Plus je donne ä ladite Altiere Greve un lit et une 
chambre garnie, six assiettes et deux plats d'etain, une cafetiere 
dun lot et demi qui a un tuyeau, une douzaine de serviettes 
grossieres et une douzaine de serviettes fines de France, six 
napes et un chaudron medioere. 

Plus je donne et legue ä Valentin Schelle, mon valet. 
et a Marie Mainaud, sa femme, ma servante, en conside- 
ration de longs et fideles Services qu'ils m'ont rendus, et ä 
cause de leur nombreuse famille, je leur donne la somme de 
Mille Risdalers et Cent Risdalers ä Jean Schelle***) 
leur fils, pour lui faire apprendre une bonne vocation, payables 
six mois apres mon deces par mes heritiers ci-apres nommes. 

•) Depuis 6 ans Lugandi n'avait recu aueune nouvelle de Mr. le 
Capitaine de Cournuaud, qui se trouvait alors en Hollande, et qu'il croyait mort. 

••) 14. Juni 1759 en condition chez Mr. le Pasteur Heinichen a Ferchland 
pres de Jerichow. 

•*•) Jean Schelle doit etre mort depuis environ un an aux Isles Anglaises. 



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— 275 — 

Plus je donne audit Schelle et ä Marie Mainaud. 
sa femme, ma maison*) dans laquelle je demeure, avec 
tout ce qui en depend, pouvant en jouir comme bon leur 
semblera, y habiter, la louer ou la vendre, en disposer comme 
ils le trouveront ä propos, je leur donne avec la Maison 
tous les meubles de quelle nature qu'ils soient, savoir jes lits, 
tables, chaises, armoires, coffres, miroirs, tapisserie. Je leur 
donne aussi toute la batterie de cuisine sans n'en rien excepter, 
comme plats, assiettes d' etain, caffetieres de laiton et d'ötain, 
toutes les tasses et jattes ä cafe, les chaudrons et tous les 
cuveaux. Je leur donne encore toutes les provisions qui sont 
dans la maison, de quelle nature quelles puissent 6tre. Je 
leur donne de meme tout le linge, savoir les draps de lit, 
napes, serviettes et essuiemains, mon ecuelle d argent et mes 
petites cuilleres ä cafe. Je donne pour les enfans mes Bibles, 
nouveau Testament, Pseaumes et tous mes livres 
de devotion. 

Plus je donne a Valentin Schelle en qualite de mon 
valet, toutes mes hardes, tous mes habits, tout mon linge, 
mon ep6e et mon fusil (!). 

Je donne et legue a la veuve de Charles Soullier, 
facturier en bas, la somme de Cent cinquante Risdaler, 
payables un an apres mon deces ou plütöt, s'il est possible, 
par mes heritiers ci- apres nommes. 

Je donne et legue a la Greve, mere de ma servante, 
Marie Schelle, la somme de vingt cinq Risdaler, 
payables six mois apres mon deces par mes heritiers ci-apres 
nommes. 

Je donne a Madame Devigneau en reconnaissance de 
toutes les honnetetes (jue j'ai recues chez eile, mes quatre 
flambeaux d'argent pour un petit souvenir. 

Je donne a Mr. de Vignes**) pour la meme raison ma 
montre anglaise. 



*) Stephansbrücke. 

•) Devignes f Üctol>er 1757. 

18» 



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— 276 — 

Je donne ä Mademoiselle Susette Bonte, fille de 
Mademoiselle Cuny,*) en consideration de toutes les bontes 
que la famille a toujours eues pour moi ma cafetiere d'argent. 

Et en tous mes autres biens que j'ai en ce pays ici, 
j'institue mes heritiers generaux et universels, les Pauvres 
d e T e g 1 i s e francaise de cette ville de Magdebourg, voulant 
et entendant que mesdits heritiers et la Compagnie du Con- 
sistoire en leur noms, puissent disposer de mesdits biens, ainsi 
que hon leur semblera, sans qu'aucun de mes parents**) 
puissent les troubler ni inquieter sous quelque pretexte, que 
ce soit. 

Cest lä ma derniere Volonte que je veux etre executee 
de point en point, cassant et revocant et annullant tous autres 
Testamens, Codicilles, Donations ou autres Dispositions que je 
pourrais avoir cidevant fait, voulant que celle-ci vaille par forme 
de Testament, Codicille, Donation ou autre forme et maniere 
de droit qu'elle pourra valoir, laquelle ä ete ecrite de la propre 
main de moi Joseph Lugandi et signe tant ä la fin d'icelui 
qu'au bas de chacjue page. 

Fait ä Magdebourg, 31 Janvier 1748. 

(Siegel.) (gez.) Lugandi. 



XLI. 

Abth. Coqucrel : Toulon, Galere 

Ilistoire des Eglises du Desert. la Dauphine, 7. April 1755. 

Paus 1841, II, 413 w. 

Bittschrift 

der hugenottischen Galeriens. 

Monseigneur le Margrave de Brandebourg Bareith- 
Culmbach et Madame la Princesse de Prusse, son 
auguste epouse! 

Les captifs reformes qui confessent Jesus -Christ dans les 
chaines sur les ga leres de Toulon beniront ä jamais 

•) Jacques Cuny, nomme ex^cuteur du Testament. 
•*) En Allemagne n'tst connu aucun parent du d^funt. 



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277 



l'heureux jour ou Vos Alt. Ser. et Roy. daigneront jeter sur 
eux un regard de compassion . . . Rien de plus triste que 
la Situation de ces infortunes traites comme des rebelies, 
quoiqu'on ne puisse leur reprocher autre chose que d'avoir 
voulu rendre a Dieu ce qu'ils lui doivent, tout comme ils 
rendent ä Cesar ce qui lui appartient; gens de bien et 
pourtant forces d'entendre des execrables discours; prives le 
plus souvent des choses les plus necessaires au soutien de 
leur vie; ne leur etant pas permis de se defendre ni contre 
le fröid glacant de l'hiver, ni contre les ardeurs brülantes de 
Pete, ils peuvent dire avec encore plus de fondement que 
Jacob, que le jour les häle, que la suit les consume et que 
le sommeil fuit devant leurs yeux. Ce ne sont lä que les 
principaux traits du malheur des suppliants. Vos Alt. Ser. et 
Roy. ont le coeur trop bon et trop compatissant pour n'en 
etre pas touchees. Elles ont trop de piete et de zele, trop 
d'attachement au pur christianisme, pour ne pas s'interesser 
en faveur de ceux qui portent en leur corps les fle- 
trissures du Seigneur Jesus. C'est au nom de ce 
Jesus, le chef et le consommateur de la foi, que les suppliants, 
qui ont l'honneur d'etre les membres souffrants de son corps 
mystique, osent vous prier de vouloir bien vous interesser 
pour leur delivrance. Quelle gloire pour Vos Alt. Ser. 
et Roy., quelle satisfaction pour leurs coeurs genereux et 
bienfaisants d'avoir opere une si excellente oeuvre! Avec 
quelle magnificence ne serait-elle pas recompensee par le 
redempteur du monde, qui regarde comme fait ä lui-meme 
le bien que Ton fait ä ses disciples. 



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— 278 — 
XLII. 

Archiv der Gemeinde. 16. April 1764. 

Lit. S. No. 5. 
de 1764. 

Liste des Enfans de l'Ecole fran<?aise 

de Magdebourg. 

1. Abraham Louis Chazelon sait les prieres du matin et du soir; 
les Commandemens de Dieu, 4 Cantiques, Psaumes 1. 5. 6. 15. 23. 42. 
50. 67. 81. 100. 128 et 130. 

2. Louis du Bois sait les prieres du matin et du soir, 8 Sections du 
Catechisme. 

3. Henri Louis Maquet: Prieres ordinales, Ps. 1. 6. 15. 23. 42. 67. 
81. 86. 100. 127. 128. 

4. Paul Menard: les Prieres ord. du matin et du soir, 13 Lections du 
Catechisme, 2 Cantiques, Ps. 1. 2. 6. 42. 50. 81. 99. 100. 130. Les 
4 Regles. 

5. Manasse Pallis: les Prieres ord., Ps. 1. 6. 23. 25. 42. 130. et 
11 Sections du Catechisme. 

6. Antoine Labry: Prieres ord., 4 Cantiq., 14 Sections du Catechisme. 

7. Pierre Bouvicr : Prieres ord., 6 Cantiques, Ps. 1 . 6. 23. 26. 42. 50. 65. 66. 
67. 68. 81. 100. 118 et 11 Pauses du Ps. 119. Tout le Cate- 
chisme. Les 4 Regles. Les villes Capitales de l'Europe. 

8. Pierre Louis Pallis: les prieres ordinaires, 1 Section du Catech. 

9. Louis Arnal: Prieres ord. du soir et du matin, 4 Cantiques; Ps. 1. 
6. 23. 50. 67. 100. 128. 130. L'addition, et les villes Capi- 
tales, et 14 Sections du Catech. 

10. Louis Bou vier : Les Prieres, Ps. 1. 5. 6. 23. 42. 50. 67. 100. 128. 
130. Les Commandemens et les Cantiques, 14 Sections du Catech. 

11. David Bouvier: La Confession des peches, les Commandemens de 
Dieu. les Ps. 1. 6. 23. 130, et les Cantiques. 

12. Andre Rousseau: L'oraison dominicale 

13. Guillaume Menard: Item. 

14. Louis Courtois: Item. > a l'Abc. 

15. Bertholin. 



1. Louise Elisabeth Celos: Les Prieres du soir et du matin, les 
Ps. 1. 3. 4. 5. 6. 8. 15. 16. 23. 24. 25. 26. 27 . 34. 36. 38. 42. 47. 
50. 51. 65. 67. 77. 81. 84. 86. 99. 100. 103. 111. 116. 118. 119. 
127. 128. 130. 134, et les Cantiques. 

2. Marie Anne Clausen: Les Prieres, Ps. 1. 6. 23; 7. Sections du 
Catech. 



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— 27V — 

3. Anne Marie Vi en: les Priercs. 9 Sections du Catech., les Cantiq., 
Ps. I. 3. 5. 6. 8. 23. 38. 42. 50. 67. 128. 130. 

4. Susanne Vien. 

5. EUonore Pate: 11 Sections du Cateth. 

6. Marie Per rin: epele. 

7 Menard: epele. 

Prix distribues le 16. Avril 1764 ä la visite de l'Ecole du Chantre: 
Abraham Louis Chazelon: un nouveau Testament; Louis Dubois 
(sie!), Henri Louis Maquet, Pierre Bouvier, Paul Menard, 
Anne Marie Vien: chacun un „Voyage de Bethel"; Louis Arnal, 
Louise Elisabeth Celos: chacun un petit Psaume ; Louis Bouvier, 
Marie Anne Clausen, Eleonore Pate\ Susanne Vien: chacun un 
Cat^chisme; Ma nasse 1 Palis, Antoine Labry, Abel Privo, 
3 Luckau: chacun 7a main de papier; Andr£ Rousseau, Louis 
Courtois, Guillaume Menard, David Bouvier, une petite 
M enard: chacun un Abc. 



XLIIL. 

Extraits des Protocolles 16 89sv. 

Hu Consistoire de l'eglise 17 64sv. 

franc,aise de Magdebourg. 



Communions 

(toujours la troisieme de 

toujours 

Sept. 1 689: 
L 198 hommes, 10 Ministres ou 
anciens. 
140 femmes. 
II. 70 hommes. 
70 femmes. 

Sept. 1690: 

I. 200 hommes , 8 Ministres ou 

anciens. 
134 femmes. 

II. 66 hommes. 
45 femmes. 

Sept. 1691: 

I. 245 hommes, 10 Ministres ou 

anciens. 
184 femmes. 

II. 110 hommes. 
86 femmes. 



de Septembre 

l'annee, la derniere etant 
ä Noel). 

Sept. 1692: 

I. 255 hommes, sans le parquet.*) 
225 femmes. 

II. 130 hommes. 
130 femmes. 

Sept. 1693: 

I. 415 hommes et femmes en tout. 

II. 145 hommes, sans le parquet. 
140 femmes. 

*) Im Parquet, d. h. unten auf der ersten 
Bank der Kirche , tauen die gerade nicht 
fungirenden Prediger und die Anciens: le 
parquet heisit demnach in der Kirche stets 
das Presbyterium. 



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— 280 — 



Sept. 1694: 
L 2 36 hommes, sans le parquet. 

248 fem m es. 
II. 109 hommes. 
130 femmes. 

Sept. 1695: 
L 2(")6 hommes. sans le parquet. 

214 femmes. 
II. 98. hommes. sans le parquet. 
130 femmes. 

Sept. 1696: 
L 221 hommes, sans le parquet. 

207 femmes, 
II. 103 hommes. 
122 femmes. 

Sept. 1697. 
L 240 hommes, sans le parquet. 

203 femmes. 
II. 1 10 hommes. 
162 femmes. 

Sept. 1698: 
L 249 hommes. sans le parquet. 

183 femmes. 
II. LL2 hommes, sans le parquet. 
139 femmes. 

Sept. 17«4: 
h 6Q hommes, 19 Consistoire, chantre 
et concierge. 
100 femmes. 
II. 80_ hommes. 
115 femmes. 

Sept. 1265: 
L 61 hommes, 19 Consistoire, chantre 
et concierge. 
1 1 1 femmes. 
II. 84 hommes. 
112 femmes. 

Sept. 1 7 66: 
L 66 hommes, 19 Consistoire, chantre 
et concierge. 
1 25 femmes. 
II. 62 hommes. 
89 femmes. 



Sept. 1767: 
L 61 hommes, 19 Consistoire, chantre 
et concierge. 
119 femmes. 
II. 66 hommes. 
103 femmes. 

Sept. HLhs 
L 62 hommes, 19 Consistoire, chantre 
et concierge. 
llfi femmes. 
II. 64. hommes. 
llll femmes. 

Sept. 1269: 
L 6ä hommes, 1 2 Consistoire, chantre 
et concierge. 
1 23 femmes. 
II. 52 hommes. 
100 femmes. 

Sept. 1 2 2_£L 
L 62 hommes, 19 Consistoire. chantre 
et concierge. 
1 ?Q femmes. 
II. 163 hommes. 
80 femmes. 

Sept. 1221: 
L 49 hommes. 19 Consistoire, chantre 
et concierge. 
IQrt femmes. 
II. 48 hommes. 
103 femmes. 

Sept. 12I2_: 
L 56 hommes, 19 Consistoire, chantre 
et concierge. 
108 femmes. 
II. 58 hommes. 
86 femmes. 

Sept. 12 7JL 
L 2Q_ hommes, 19 Consistoire. chantre 
et concierg<\ 
88 femmes. 
II. 55 hommes. 
82 femmes. 



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— 281 — 



XLIV. 

~ November 1766. 



La Compagnic du Consistoire etant informee qu'une sommc 
de 297 Thlr. 3 Gr. appartenante a Pierre Claparede 
et qui est deposee a la Justice Francaise de cctte ville, est 
devolue au Fi sc, faute d'heritiers de cet homme, eile a resolu 
de la demander au Roi, par la Requete suivante : 

Sire, 

La Justice francaise de cette ville ayant cite 6dictalement 
Pierre Claparede, absent depuis plus de dix ans, ou ses 
heritiers, ä comparaitre le 27 Aoüt 1765 pour raison d'une 
sommc deposee a laditc Justice, et ni lui ni personne de sa 
part ne s'etant prösente, il se trouve que cette somme, qui 
est de 297 Thlr. 3 Gr. et qui lui revenait, tombe, faute d'heri- 
tiers, ä Votre Fi sc. 

Nous prenons, Sire! la liberte de la demar.der pour les 
Pauvres de notre Eglise, en dedommagement de 279 
Thlr. qui se sont trouves en six billets de Caisse, depuis 
Reminiscere 1758 jusquä TrinitÄ 1759 de la Pension de feu 
le Major Lugandi, qui a institue nos Pauvres pour ses 
heritiers, et dont jusqu'ä ce jour nous n'avons pu obtenir le 
payement. Comme c'est eependant unc perte reelle que nos 
Pauvres fönt, et que le Testateur a regarde ces Rillets comme 
bons, puisqu il les a fait entrer dans la masse de sa succession, 
nous supplions tres - humblement V. M. de nous indemniser h 
cet egard, en nous aecordant en grace la somme que Pierre 
Claparede a delaissec. 

Un second motif qui nous porte a la demande, c'est, 
Sire, que nous avons et6 Obligos de faire au Clocher 
de notre Temple une reparation qui nous coüte 
environ 200 Thlr., et que notre Höpital en demande 
indispensablcment une, dont les frais iront au dela de 
1000 Thlr., qu'il faudra prendre de nos fonds, et quainsi la 



Gemeinde -Archiv. 
Protokollbuch. 



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— 282 — 



Gräce que nous demandons ä V. M. nous procurerait quelque 
soulagement ä cet egard. 

Nous sommes avec le plus profond respect 

(gez.) Le Cornu, Past. 

P. Chazelon, Ancien. 



XLV. 

Gemeinde -Archiv. 3. April 1771. 

Protokollbuch. 

Sire, 

Nous avions recu au mois de Janvier une lettre du Sr. 
Schleyer mach er,*) Aumonier reforme pour le Regiment 
de la haute Silesie, datee de Breslau, le 3U Decembre 
dernier, accompagnee dun Circulaire imprime du Presbytere 
de TEglise reformee de ladite ville, par lesquels les uns et les 
autres sollicitaient la charite de notre troupeau, en faveur de 
toute une communaute d'Emigres allemands de la Re- 
ligion rdformee, composee de 350 personnes, qui ont quitte 
le village de Sey ffersdorff en Pologne, pour s'etablir avec 
leurs femmes et leurs enfans dans le cercle de Plessen, oü 
par Vos gracieux ordres on a pris les mesures les plus con- 
venables pour leur procurer un etablissement solide. Et nous 
etions dans l'intention, d'aller chez les plus aises de notre 
colonie qui en etaient dejä prevenus, pour recevoir ce que 
chacun deux voudrait donner pour le soulagement de ces 
Emigres, lorsque nous recumes le 18. Mars le Rescript de V. M. 
du 23. Fevrier, qui nous ordonne de proceder successive- 
ment a 18 collectes, parmi lesquelles celle de Plessen 
se trouve sous le No. 11. 

Comme eile n'aurait pu se faire dans son rang que dans 
quelque mois, et qu'on nous marque de Breslau, que les 
besoins de ces pauvres Refugies sont pressants et qu'ils 
demandent un prompt secours, nous Tavons faite le 

■ 

*) Vater des berühmten Theologen. 



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— 283 - 

31. du mois passe pour repondre aux bonnes intentions de 
notre troupcau, et avons envoye les 6 3 T h 1 r. 1 4 G r. qu elle a 
produit au Presbytere de l'Eglise reformee ä Breslau, pour 
etre incessamment remis ä ces Emigres. 

Mais en meme temps nous avons cru, qu'il etait de notre 
devoir d'en informer V. M., et nous esperons qu'EUe ne 
desapprouvera pas ce que nous avons fait ä cet egard. 

Nous sommes avec le plus profond respect 

Di hm, Pasteur. 
P. Chazelon, Ancien. 



XLVI. 

Gemeinde-Archiv 8. Juni 1773. 

Protokollbuch. 

II a ete delibere que vu que le plus grand nombre des 
mariages qui se font parmi nous sont bigarres,*) que par 
la les femmes allemandes tombent a notre Charge, 
parceque leurs maris sont de notre eglise, et que dans les 
conjonctures presentes, une des principales attentions de la 
Compagnie doit etre d'administrer les deniers des Pauvres avec 
la plus vigilante economie, de peur de se voir dans la 
suite hors d'etat de continuer ses assistances : la Compagnie 
s'autorisant d'ailleurs de l'exemple de l'Eglise de Berlin, 
a arrete d'un commun accord, que les Fi 11 es ou Femmes 
fran9aises qui auront epouse des Allemands, seront 
dechues par lä du droit qu'elles avaient par leur naissance 
aux assistances de l'Eglise. et n' auront ni elles ni leurs 
enfans aucun secours ä attendre de la part du Consistoire. 

(gez.) Le Cornu, Pasteur. 
P. Chazelon, Ancien. 

*) Eigentlich: huntscheckig = international, nicht rein-hugenottisch. 



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284 



XLVII. 

Gemeinde- Archiv. 25. Januar 1774 

Presbyterial -Protokoll. 

La Compagnie du Consistoire, renforcee du plus grand 
nombre des chefs de famille, ayant pris en consideration le 
Rescript, qui nous ordonne d'envoyer nos Comptes au Ven. 
Consistoire Superieur, a resolu de l'avis et du consentement 
des chefs de famille extraordinairement invites ä assister ä la 
deliberation qui devait se prendre ä ce sujet. de faire ses 
tres-humbles representations sur ledit ordre, et les chefs de 
famille ont resolu d'y joindre les leurs. Voici Celles du Con- 
sistoire dressees par Mr. Lecornu. 

Sire ! 

En reponse ä lexcitatoire de V. V. Const. Super. franc. 
nous prenons la liberte de supplier cet auguste Tribunal, qui 
n'a pas juge apropos de faire attention ä nos tres-humbles 
Remonstrances contenues dans notre rapport du 29 Novembre 
1770 de considerer que les raisons que nous avons alleguees 
alors sont encore les meines aujourd'hui, et que, pour agir 
plus sürement, nous avons cru devoir consultcr les sentiments 
d'une bonne partie des chefs de famille, dont les Represen- 
tations accompagneront le present rapport. 

Ce n'est, Sire, rien moins qu'une renitence aux Volontes 
de V. M. qui nous porte avec eux ä cette demarche. Ce 
sont des droits, qui, quand ils n'auraient pas l'anciennete 
quils ont, nen seraient pas moins fondes pour cela. C'est 
l'Eglise, et l'Eglise seule, qui par elle-meme s'est 
forme le fonds, dont les Pauvres subsistent. Et 
eile y contribue encore puissamment et audelä de nos 
esperances malgre les mauvais temps que nous avons essuyes, 
et la langueur actuelle du commerce, du moins dans notre 
ville. 

Jamais depuis la fondation de TEglise, il n'y a eu la 
moindre plainte de la part de qui que ce soit du Trou- 
peau, sur l'administration des deniers confies au 
Consistoire. Ainsi, Sire, l'approbation constante de ce 



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i 



- 285 - 

troupeau et son droit evident sur la propriete des Fonds de 
F Eglise, doivent a ce (juil nous semble, nous dispenser d en 
rendre Compte a d'autres, qu'ä lui. 

L'execution de Votre ordre ruinera notre 
Eglise, en refroidissant les charites cjui se soutiennent 
toujours; nous privera du service des Anciens actuels, 
dont la resolution est bien determinee ä quitter leurs 
fonctions sur Ie champ, si l'ordre subsistc, et nous mettra 
dans l'impossibilile de les remplacer, puisque tous 
les chefs de famille refuseront constamment la Charge d'ancien. 
Ainsi 1' eglise francaise la plus considerable a tous les 
egards des Etats de V. M. apres celle de Herlin, courrait 
risque de tomber et nous avons trop de raisons de douter 
que ce soit l'intention de V. M. de l'exposer ä un pareil 
danger. 

Nous Vous supplions, Sire! de daigner faire attention a 
ce que nous venons d'exposer sous Vos yeux et sommes 
avec le plus profond respect 

(gez.) Di hm, Past. 
P. Chazelon, Ancien. 



XLVIIL 

Gemeinde -Archiv. S. Juni 1791. 

Litt. L. No. 1 
de 1698— 1792. 

Messieurs, 

Madame Susanne Elisabeth Menjolct, vcuve de feu 
Monsieur David Cuny ä Amsterdam nous a charges de 
Vous communiquer, (]ue feu son epoux ayant legueaux Pauvres 
de notre 6glise une somme de Mil florins Courant d Hollande, 
payable apres le deces de Madame sa Veuvc, mais Celle -ci 
ne voulant point priver les Pauvres de la jouissance de ce 
capital : Elle nous a charges de Vous le payer contre (juittance, 
quil Vous plaira de nous faire tenir pour la lui pouvoir re- 
mettre, et nous Vous payerons pour cette somme suivant le 



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- 286 - 

Cours du jour ä \33% en Louisd'or 532 Rsd. Nous avons 
l'honneur d'etre avec une parfaite consideration 

Messieurs 

Magdebourg Vos tres humbles et tres obeissants 

ce 8. Juin 1791. Serviteurs 

(gez.) Cuny et Bonte. 

An 

Venerable Consistoire 
de 1' Eglise francaise 
de cette ville. 



XLIX. 

Gemeinde -Archiv 22. September 1791. 

Lit. K. No. 5 
de 1700. 

Assembles en Consistoire Messieurs les Pasteurs Pro- 
vencal, Dihm et Desca le premier: Moderateur, et 
Messieurs les Anciens L'hermet, Rigoullet, Arlaud, 
La Borde(sicl), Nicolas Gimel, Guibal et Mainadie, 
l'assemblee etant renforcee par Mr. le Directeur et Juge Michel, 
Mr. le Fiscal Charreton, Mr. Tassesseur George, Mr. le 
Conseiller de guerre et des domaines Gaertner, M. Cuny, 
M. Arnac et M. Coste. 

A legard du Changement du Chant ä faire dans 
notre culte, il a ete fait lecture du Rescrit du 26. Aoüt 
a. c.j et la Compagnie du Consistoire, de concert avec M. les 
Chefs de famille convoques pour cet objet, a resolu ä la plu- 
ralite des suffrages, de faire en cour rapport du projet con- 
certe d'adopter le Recueil de Cantiques redige par Mr. 
le Pasteur Henry*) et de demander en consequence l'agre- 
ment de nos Superieurs pour Tintroduction du dit Recueil. 

(gez.) Provencal, Fast. Bon, Ancien et Secret. 

•) de Potsdam. 



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287 



L. 

Gemeinde -Archiv. 7. Februar 1792. 

Deliberations de 1a Commission 
des ofhelins 1733sv. 

Assembles ä l'ordinaire Messieurs Amac, J. J. Cuny, Mai- 
nadie et Flamary avec le moderateur soussigne. 

Selon la resolution prise dans la derniere seance le 
Reglement du Surveillant des orfelins sera trans- 
scrit dans le present prototolle, comme suit: 

Reglement du surveilant des orfelins: 

§. 1. Le sujet choisi par la Direction pour £tre prepose 
sur les orfelins doit se distinguer par un bon caractere et par 
des moeurs irreprochables. 

§.2. II nest pas seulement Charge de rinstruction de 
ses eleves, mais aussi du soin de veiller sur leur conduite. 

§. 3. Pour cet effet il les perdra de vue le moins qu'il 
est possible. 

§. 4. II assistera regulierement ä leurs devotions com- 
munes du matin et du soir et aura soin qu'elles se fassent 
d'une maniere edifiante et convenable. 

§. 5. II les accompagnera tous les dimanches et jours 
de fete ä l'eglise, ä moins que des raisons graves ne 
rempdchent. 

§. 6. II se placera dans le banc assigne aux or- 
felins dans le temple. 

§. 7. II prendra toujours ses repas avec eux, pour etre 
attentif ä leurs discours et ä leurs manieres 

§. 8. II portera de Tassiduite et du zele dans les lecons 
qu'il est appelle a leur donner, et qui sont fixees le matin 
de 8 ä 11 et l'ap res- midi de 1 ä 3. 

§. 9. Hors des heures d'instruction , il cherchera a oc- 
cuper utilement ses eleves, soit en leur imposant des täches 
pour la legon prochaine, soit en les appliquant ä quelque 
ouvrage de main. 

§. 10. II lui est permis ä l'issue de ses le?ons de dis- 
poser de trois heures lajournee, lesquelles il pourra employer 
ä se recrder ou ä donner des lecons externes. 



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§.11. Si la necessite demande qu'il s'absente pour plus 
longtemps de la fondation et surtout aux heures du repas, il 
lui faudra pour cet effet une permission speciale du Mo- 
de rat eur, ou a son defaut d un des Directeurs nomine pour 
cet ohjet, qui selon l'exigence du cas pourront seuls (y autoriser. 

§. 12. II lui est enjoint de ne pas quitter les orfelins 
le dimanche, ä moins qu'il n'y soit autorise par le Moderateur, 
et il pourra dans les beaux jours d'ete mener ses eleves ä la 
promenade. 

§. 13. II les cmploiera aussi rarement que possible a des 
commissions ou ä des courses hors de la maison. Alorsquil 
s'en servira ä cette fin, il les munira d'un billet qui indiquera 
l'objet et Iheure precisc de la sortie. 

§. 14. II ne pourra jamais leur permettre de sortir, soit 
le dimanche soit sur semaine, sans l'autorisation donnee par 
ecrit de celui des membres de la Direction Charge de cette 
commission. 

§. 15. Comme la Compagnie du Consistoire a associe 
aux orfelins pour les lecons un certain nombre d'enfans de 
chefs de famille de notre eglise, et qu'il resulte de cet arrange- 
ment un surcroit de travail pour le surveillant, la Direction a juge 
ä propos de lui attribuer la moitie de fecolage, de sorte qu'il 
est oblige de delivrer exactement l'autre moitie au Receveurdes 
orfelins au commencement de chaque mois avec la liste des 
enfans qui ont frequente l'ecole le mois precedent. 

§. 16. Et vu qu'il importe a la Direction de prendre 
connaissance tant du nombre des ecoliers confies ä son 
insruction que de leur application et de leur conduite, le sur- 
veillant est tenu de faire sur ces divers objets un rapport 
exacte, qu'il mettra sous les yeux de la Direction a chaque 
assemblee ordinaire. 

§. 17. Le surveillant des orfelins se conformera fidele- 
ment aux points ci-dessus mentionnes et signera le present 
Reglement couche dans le Protocolle de la Direction. 

Provencal, pasteur moderateur. Rubeau. 
Fr. Flamary. 



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— 289 — 
LI. 

Oemeinde- Archiv 24. März 1794. 

Lit. K. No. 5. 
de 1700. 

Frederic Guillaume, 
par la Gräce de Dieu Roi de Prusse etc. 

Chers et bien aimes, Salut ! Nous n avons pu qu apprendre 
avec surprise par votre rapport du 6. de ce mois, concernant 
Fintroduction dans Votre eglise du.Recueil des Cantiques 
du Pasteur Henri, que Vous ayez contre la teneur 
expresse du Circulaire du 27. Juillet 1791 et des Ordonnances 
precedentes, convoque les chefs des familles de 
Votre tropeau sans notre auto risati on. 

Nous aurions au reste vu avec plaisir que Votre eglise eut con- 
couru ä maintenir f uniformite dans l'interieur du Culte, en 
adoptant le Recueil redige par le Consistoire de Ber- 
lin: cette uniformite etant surtout convenable entre des 
Eglises dont les membres sont si souvent dans le cas de 
passer d'une eglise de nos etats ä l'autre et peuvent desirer 
d'y retrouver les formes et les livres liturgiques auxquels iis 
sont accoutum6s. Nous laissons aussi ä Votre jugement a 
decider, si la bienseance, l'edification generale et la forme de 
doctrine suivie dans nos Eglises n'exigeraient pas, que Vous 
retranchiez des exemplaires des Cantiques, que vous four- 
nissez aux particuliers de Votre troupeau, la Preface que le 
redacteur a pu croire necessaire pour l'execution de son plan, 
mais qui pourrait blesser ceux qui ne pensent pas conime lui 
sur les objets qu'il y traite. 

Enfin nous supposons, que Tintroduction du susdit Re- 
cueil dans Votre Eglise ne vous fera point exclure le 
P sau Her tel qu'il est recu dans toutes nos Eglises. 

Sur ce nous Vous demeurons affectionnes. 

Berlin, le 24. Mars 1794. 

Le Consistoire superieur francais de Sa Majeste. 
(gez.) Thulemeier. 



19 



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LH 

Gemeinde-Archiv 1. Mai 1794. 

Lit. K. No. 5 
de 1700. 

Recu une lettre de Mr. le Pasteur Erman de Potsdam en 
date du 26. Avril d. en reponse ä la demande que nous 
avons faite ä Mr. le Pasteur Henry, de nous faire parvenir 
300 Exemplaires du nouveau Recueil de Cantiqucs. 
Mr. Erman annonce que Tenvoi desdits exemplaires se fera 
incessamment. 

(gez.) Provencal, Moder. Bon, Anc. secr. 



14. Mai 1794. 

On publiera Dimanche prochain de la Chaire l'arrivee des 
nouveaux Cantiques ; qu'on pourra les trouver chez Mr. Rousset, 
et que ceux qui sont hors d etat d'en acheter, s annoncent en 
Consistoire. 

(gez.) Provencal. Maquet. 



(Sous scripteurs) 

I. Pour le recueil de Potsdam : Crose, Lattel, Jordan, Cuny, 
Guiraud, Souchon, Bourset, Herbst, Coste, Drouin et fils, du Mes- 
nil, Elie Palis, Cappen, Laurient, Viseur, Bertholin, Berthallot. 
Guibald, Gans, Soullier, Charles Maquet, Jean et Frederic 
L'hermet (pour le pere et les deux fils), Charles Nicolas, 
Courtois, Faucher, Andre, Weisskopf, Stercki. 

II. Pour le recueil de Berlin: Mainadie. 



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— 291 



LI1I. 

Gemeinde -Archiv 2. September 1794. 

Lit. L. No. 1 
de 1794. 

Messieurs, 

Nous avons l'honneur de Vous communiquer que Madame 
Susanne Elisabette Menjolet, veuve David Cuny, 
par ces dispositions a legue ä l'höpital et aux Pauvres 
de TEglise Francaise de Votre ville, la somme de Mille 
florins courant d' Hollande, dont il Vous plaira disposer de 
la maniere que Vous jugerez convenable. 

Daignez en meme temps agreer les voeux que nous 
formons pour quil plaise ä Dieu de repandre sa benediction 
sur Votre pieux Etablissement, de meme que sur les travaux 
que Vous y consacrez. 

Nous avons l'honneur d'etre avec les sentiments de la 
plus parfaite consideration 

Messieurs 

Vos tres - humbles, tres - obeissants serviteurs 
les Executeurs Testamentaires 

J. Menjolet. 

Ja. Teysset 



Amsterdam 
ce 2. Sept. 1794. 



LIV. 

Geh. Staats-Archiv Magdebourg. 30. Mai 1797. 

K. 122. 18a. 

A. 

Sire ! 

Les informations de Votre Majeste sont de l'augure le 
plus favorable. Elles nous confirmetit la protection et les 
pr6rogatives dont jouissent nos Colonies, en meine tems 
qu'elles sont un nouveau garant de finteret que Votre 

19* 



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— 292 — 

Majeste daignera toujours y prendre. Que ne pouvons nous, 
Sire, en donner des nouvelles plus satisfaisantes ! 

L La Colonie se soutient-elle en general et depuis 
quelques annees sur un pied egal, ou bien y re- 
marque-t-on quelque decadence sensible, et quelles 
causes pourrait-on dans ce cas en assigner? 

La Colonie francaise de Magdebourg subit le sort de 
toutes les Colonies, qui est, de diminuer insensiblement. Les 
causes de cet affaiblissement sont: 

1. L'extinction totale de plusieurs familles. 

2. Les mariages mixtes, qui font que la pluspart des 
Filles de notre Eglise qui epousent des Allemands 
passent d'ordinaire a Teglise du man, de sorte que 
leurs enfans sont perdus pour la nötre. 

3. La translocation de plusieurs personnes qui, soit pour 
ameliorer leur sort ont quitte la ville et se sont 
fixees dans la Capitale ou ailleurs, soit pour suivre 
fusage et les lois de leur metier se sont mises en 
voyage et n'en sont pas revenues, ayant trouve 
occasion de se placer ailleurs plus avantageusement. 

4. Le changement de domicile de quelques personnes 
aisees qui ont achete des Terres et s'y sont retirees. 

5. L'ignorance de la langue qui oblige plusieurs enfans 
de passer ä Teglise allemande. 

... IV. La Justice et le Consistoire pourraient-ils de concert 
fournir un tableau oü fussent marques separement 
et distinctement 

a. Ceux qui sont en mSme temps et de la 
Jurisdiction et de Teglise francaise? b. Ceux 
qui sont de la Jurisdiction sans etre de l eglise 
et vice versa? c. Ceux qui sont de l'Eglise 
sans etre de la Jurisdiction. 

Membres de Teglise et de la Jurisdiction sont 84 hommes, 
52 femmes, 68 garcons, 80 filles. Membres de Teglise et 
point de la Jurisdiction francaise 11 hommes, 39 femmes, 
12 garcons et 20 filles. 



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— 293 — 



. . . VII. Lusage de la langue frangaise se conserve-t-il dans 
la Colonie ? 

II se perd de jour en jour et les mariages mixtes en 
sont la principale cause. 

VIII. Ueglise francaise est -eile frequentee par des 
etrangers et nommement par des personnes de 
distinction ? 

Rarement ou dans des occasions extraordinaires. 

. . . XI. Y a-t-il dans le voisinage des familles ou per- 
sonnes qui sans etre domiciliees dans la ville s'y 
rendent pour y communier dans Teglise francaise? 

Quelque fois des gouvernantes placees dans nos environs. 

. . . Les tres-humbles tres-obeissans serviteurs et fideles 
sujets, les Pasteurs et les Anciens de l'Eglise francaise. 
Pour tous avec Charge 

Provengal, p. mod. 

Maina die, ancien et secretaire. 



B. 

6. August 1797. 

Reponses aux Ouestions de la Commission Royale etablie 
ä Berlin pour examiner la force et Tetat des Colonies 
francaises. 

ad L La Colonie francaise de Magdebourg consiste 
notoirement en moitie Francais descendans de Refugies et 
moitie Allemands. La partie francaise diminue successivement 
et rallemande se conserve. L'augmentation, s'il y en a, 
n'existe que par ces derniers, quoiquen tres-petit nombre. 
Surtout depuis la derniere dixaine d annees les etrangers se 
rangent plus volontiers de la Colonie palatine, parce quelle 
possede des terres. Une autre raison est que la Magistratur 
allemande et les representans de la Bourgeoisie font tout leur 
possible pour empecher que les etrangers, qui pour la plupart 
sont des professionistes et autres artisans, ouvriers, domestiques 
et soldats congedies, qui s'etant arrete quelque tems ä Magde- 
bourg y forment leur etablissement, n'entrent dans les Colo- 
nies. Le Magistrat leur accorde non seulement gratis le 



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— 294 - 



droit de Bourgeoisie, niais encore il foumit d'autre soulage- 
ment, soit par argent, soit d'une autre maniere, pour leur 
faciliter cet etablissement ; ce que nous ne pouvons point. 
La diminution des Colons de la nation francaise surtout a 
lieu ou par la mort ou par les etablissements que forment 
les jeunes gens en d'autres villes, ou par les mariages des 
filles francaises ä des maris Allemands. Ce n'est que depuis 
quelque temps que ces dernieres en quittant la Jurisdiction 
quittent en meme temps l'eglise et se rangent au troupeau, 
auquel appartiennent les maris, soit Lutheriens, soit Reformes 
Allemands et Walions, ce quit ne devrait pas etre. Pour ce 
qui est du nombre de nos Colonistes nous nous en rapportons 
a notre liste de 1796. 

II. Les Fabriques et les Manufactures par lesquelles la 
Colonie a surtout prospere ci-devant, sont-elles 
sensiblement dechues et quelles perspectives ou 
moyens pourraient s'ofTrir pour les soutenir, les 
ranimer? 

A mesure que les Fabriquants memes ont diminues, les 
Fabriques sont dechues insensiblement. II n'existe pour le 
present qu'une Fabrique en bas de soye, quatre en bas de 
laine, quatre fabriquans gantiers, une fabrique en Chicoree, 
une de savon verd et une de cire brulante. Celles de Chicoree 
et de cire brulante sont etablies par des Allemands, mais les 
autres par des Francais. II y a plusieurs bourgeois qui tra- 
vaillent dans ces fabriques comme compagnons francais et 
allemands, mais ils n'ont pas assez de bien pour former eux- 
memes de pareils etablissements. Les susdites fabriques 
memes different par leur etendue et les maitres font travailler 
a mesure que les facultes le permettent. Cependant ces 
fabriquants moins considerables ont suffisamment, pour sub- 
sister mediocrement et il n'y a personne d'entreux qui ait 
pretendu quelque secours public. 

III. Existent - ils et peut-il se former des maisons de 
commerce qui puissent soutenir la Colonie? 

II existe de pareilles maisons de differente sorte tant 
Franyaises qu'Allemandes, plus ou moins considerables. Leur 



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— 295 — 



nombre est mediocre. La liste de 1796 l'indique parti- 
culierement. 

II s'en forme de nouvelles parmi les Francais lorsque des 
fils de Colonistes s'etablissent, sans continuer le negoce de 
leur pere; mais ces nouveaux etablissemens sont fort rares, 
parce qu'ordinairement les peres de leur vivant s'associent 
avec leurs enfans, pour conserver une industrie une fois 
etablie et en train, et pour leur former tout de suite un 
etablissement reel. Cest parmi les marchands qu'il arrive 
plus frequemment que parmi d'autres branches d'industrie, 
que les jeunes gens s'expatrient, surtout lorsque dans leur 
bas äge leurs peres sont morts ou ont manque et cede leurs 
biens ä leurs creanciers. Les fils apprenants le negoce et 
entrant en condition en d'autres villes, soit dans les etats 
prussiens soit hors d'iceux, y trouvent fort souvent de bonne 
occasion, soit par mariage soit par association pour s'etablir 
et contribuent par lä insensiblement ä la diminution de la 
Colonie, en lui faisant perdre non seulement leur propre per- 
sonne, mais encore leur posterite. Cest la ruine principale 
des Colonies francaises surtout dans les provinces. 

ad IV. La Justice ne saurait que se referer ä sa der- 
niere liste de 1796. 

V. La proportion du nombre des maisons possedees 
par les Franca is est eile avantageuse ou desavan- 
tageuse ä la Colonie en proportion du rapport du 
nombre des Colons avec le reste des habitans? 
On ne pourrait dire que la proportion soit desavanta- 
geuse ou contraire. La passion des particuliers pour posseder 
des immeubles n'a jamais ete aussi forte quelle Test depuis 
plusieurs annees, quand meme leur prix ait augmente con- 
siderablement et meme au delä de leur valeur. Et cette 
passion est generale en cette ville. 

VI. Quelles branches d'industrie pourraient favoriser de 
nouveaux etablissements et attirer des Colons qui y 
trouvassent des moyens de subsistance? 
Magdebourg est une ville fort industrieuse : chacun y 
trouve de l'occupation et des moyens de subsistance. Le 



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— 296 — 



Commerce, les fabriques, surtout en Tabac et en Chicoree et 
en Rubans, les Brasseurs, les Brandeviniers, les Commercants 
en grains, les Bateliers forment des maisons considerables et 
employens un grand nombre de personnes. Toutes les branches 
d'industrie y existent. La population meme a aggrandi de 
beaucoup. 

. . . IX. Les Compagnies bourgeoiscs francaises existcnt-elles 
encore separees des Compagnies allemandes et en 
quel nombre? 

Autrefois la Colon ie francaise formait quatre Compagnies 
bourgeoises; presentement eile n'en forme qu'une seule. 
Celle -ci est separee des Allemands et Palatins et fait seule 
des Services , lorsque l'absence de la Garnison ou les Revues 
et Manoeuvres annuels et d'autres relations civiles l'exigent, 
au nombre desquels nous comptons les possesseurs des maisons 
qui n'ont aucun trafic, les Veuves et autres personnes du sexe 
possesseurs de pareils immeubles et les maisons qui sont 
possedees en plusieurs nombres par un bourgeois. Cette 
compagnie est dirigee par un capitaine et un adjudant, et eile 
est d'ailleurs composee de six lieutenants, de douze bas- 
officiers, deux tambours et Cent soixante un fonctionnaires. 
La proportion du rapport des Colonistes avec les bourgeoisies 
allemandc et palatine est arrangee de facon, que la Colonie 
francaise fournit presentement le dix-huitieme et la Colonie 
palatine le huitieme homme pour le Service public des 
bourgeois. 

X. S'occupe-t-on dans la Colonie de la Culture des 
meuriers et de vers ä soie? 
II n'y a que deux particuliers dans la Colonie qui possedent 
des plantations, mais ils n'en fönt eux-memes aucun autre 
usage que de les donner en rente, parce que leur industrie- 
ne leur permet pas de s'occuper de la culture des vers a soie. 
Pour lc present il n'y a personne dans la Colonie qui pourrait 
et voudrait s'occuper de cette culture. 

XII. D'oü vient que six metiers chöment, et ne pourrait-on 
pas les remettre en activite? 



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— 297 — 



Ces six metiers chömaient par defaut d'ouvriers ou pour 
cause de reparation necessaire, mais non pour cause de la 
decadence des fabriques. 

Magdebourg, ce 6^ e Aout 1797. 
Michel. George. L'hermet. Gaertner. 



Im Departement francais bemerkt de Gaultier 28. December 
1797 zu diesen Berichten des Consistoire und der Justice von 
Magdeburg: 

On est fache de voir cette Colonie autrefois si 
nombreuse et si florissante dans un etat de decadence. 



LV. 

Gemeinde -Archiv. 25. August 1804. 

Lit. K. No. 4. 
de 1804. 

Messieurs et tres - honores freres I 

Notre Temple n'cst plus. — Un fatal incendie le reduisit 
ä nos yeux en cendres le 19 c de ce mois. Ce monument 
respectable de la piete de nos ancetres, un des plus beaux 
ornemens de la ville, le fruit de cinq annees de travail — la 
flamme l a devore en moins de trois hcures. 

Nous ne Vous peindrons pas, Messieurs, la douloureuse 
impression que cette scene lamentable a faite sur notre trou- 
peau, l'abattement, la consternation et reffroi qu'elle a jetes 
dans son sein ; la desolation, l'embarras et les craintes qu'elle 
lui cause; comme eile allarme son existence religieuse dans 
ces contrees! Trouble dans Fexercice de son culte, il erre 
maintenant sur les tristes debris de son Temple — il les 
arrose de ses larmes. 

Neanmoins il doit ä la reconnaissance quil a vouee au 
zele de ses peres, il doit au maintien du culte et a la con- 
servation de ses fondations pieuses, — de reparer au moins 
en partie sa* pcrte. Et s'il n'ose se flatter de voir jamais son 



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298 — 



tcmple retabli dans son antique splendeur, il ose concevoir 
l'espoir consolant de lc remplacer par une modeste maison 
de prieres, et il s'en contenterait. Cet espoir, il le fonde, 
moins sur ses propres ressources helas! insuffisantes et trop 
faibles ! que sur les subventions extraordinaires et efficaces de 
la charite publique. II le fonde sur Vous, Messieurs, sur Vous 
issus de la meme origine, auxquels I'unissent les liens de la 
rcligion et de la confraternite, et qui partagez encore avec 
lui le souvenir des desastres qui transplanterent Vos peres et 
les siens dans des contrees etrangeres. Oh, daignez, nous 
Vous cn conjurons par fattachement religieux que Vous 
avez pour votre Temple, daignez Vous montrer sensibles ä 
notre sort infortune — aidez nous ä rendre ä la piete gemis- 
sante I'asyle oii eile rechauffe son zele pour la vertu, le 
desir de rimmortalite et f enthousiasme dubien public.*) 
Credit, influence, sollicitations — n'epargnez aueun des moyens 
d une compassion active pour nous seconder dans cette sainte 
entreprise et pour y interesser vivement les membres aises et 
charitables de Votre troupeau, ainsi que tous les amis de 
f h u m a n i t e ,**) auxquels des relations honorables Vous unissent. 
Pas lä, Messieurs, Vous Vous***) erigerez un monument dans 
notre ville par Votre bienfaisance. Vous inimortaliserez Vos 
noms dans les fastes de notre Eglise, retablie par le concours 
de Votre genereuse compassion. Notre temple retentira encore 
un jour des accens de la piete en meme temps que de ceux 
de la reconnaissance et transmettra aux generations futures le 
souvenir ineffable de Votre charite avec celui de la sinistre 
catastrophe qui en tut fobjet. 

Puisse 1 a P r o v i d e n c e *f) veiller sur Vos habitations, sur 
Votre sanetuaire, sur Vos etablissemens et sur Vos personnes. 



') Die rationalistische Trias: Tugend. Freiheit und Unsterblichkeit wird 
hier etwas modificirt. 

*•) Auf die Freunde Gottes und die Anbeter Jesu Christi kommt es beim 
Gottesdienst von 1804 nicht an. 
••*) 1. Mose 11,4. 

■}*) So spricht auch Cicero. Dass es sich um eine Kirche Christi handelt, 
erhellt aus d>-m Schriftstück nicht: alles ist heidnisch nivellirt. 



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299 - 



Puisse-t-elle Vous epargner ä jamais faffliction profonde, oü 
nous sommes plonges! 

Nous avons l'honneur d'dtre avec la consideration la 
plus distinguee et l'attachement le plus cordial 

Messieurs et tres-honores freres, 
Vos tres - humbles et tres - obeissans serviteurs et freres 

Les Pasteurs et Anciens de l'eglise francaise de Magdebourg. 



LVI. 
Cantiques 

pour la dedicace du Temple Frangois 

celebree le 31. Aoüt 1806. 
Magdebourg, au profit des Pauvres. 



Service du matin. 

l. 

Pseaume LXV. 



O Dieu! c'est en ta maison sainte, 
Que tu seras loue. 

C'est liv qu'avec respect et crainte, 

Tout honneur fest voue. 

Et puisque tu daignes entendre 

Nos plaintes, nos soupirs; 

Tout peuple a toi viendra sc rendre 

Avec memes desirs. 



Helas! nos errcurs et nos vices 

Allumoient ton courroux ; 

Mais Seigneur! tes bontes propices 

Taj)paisent envers nous. 

Trop heureux Thomme se peut dire 

Que tu veux proteger. 

Dans tes parvis il se retire, 

Kien ne peut l'affliger. 



Hymne ä la Divinite. 

Mel. Nun danket Alle Gott. 

Pere de l'Univers : SuprC-me intelligence ! 
Tu revelas ton etre K la reconnoifsance : 
On t'adore partout, on t'invoque a jamais, 
Temple, hommes. nature, publient tes bknfaits. 



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— 300 — 



Ton templc est sur les monts. dans les airs, sur les ondcs, 
Et sans les occuper, tu remplis tous les mondes. 
De ton culte immortel, tout instruit les humains. 
Et la reconnoifsance eleve a toi ses mains. 

Paus e. 

Souvenir decbirant ! devore par la flamme 
Un temple consume consterne, attriste Tarne. 
Un temple releve ranime les aceens 
De la devotion en toi se confiant. 

Nous te le consacrons l'asile oü te revere 
L'ardente piete et l'infortune amere. 
Protege tes autels, versc en nos coeurs l'amour 
De la Religion, source de ton secours. 

Dissipe nos erreurs. rends nous bons, rends nous justes : 
Soumets tous les mortels h tes decrets augustes: 
Sur ton culte sacre regle nos sentimens, 
Epure nos desirs, adoucis nos tourmens. 



3. 

Adoration de Dieu. 

Mel. Es ist gewisslich an der Zeit. 



Etre eternel! nous te rendons 
Un hommage fidele: 
Etre dement! nous publions 
Ta louange immortelle. 
Ton pouvoir est illimite. 
Tout respecte ta volonte, 
Immuable, eternelle. 



Source de ma felicite, 
Dieu dont je tiens la viel 
Oue jusques dans l'eternite, 
Mon coeur te glorifie ! 
Heureux l'homme qui suit ta loi. 
Et bienfesant ainsi que toi 
Nous öftre ton image! 



Service du Soir. 

I. 

Pseaume CXXXVIII. 



II faut, grand Dieu! que de mon coeur 
La sainte ardeur 
Te glorifie ; 

Qu'a toi, des mains et de la voix, 
0 Koi des Rois! 
Je psalmodie. 

J'irai t'adorer, 6 mon Dieu ! 

En ton saint Heu, 

D'un nouveau zele; 

Je chanterai ta verite, 

Et ta bonte 

Toujours fidel le 



Ton nom est celebre a jamais, 
Par les efiets 
De tes paroles : 

Quand je t'invoque, tu m'entens. 
Ouand il est tems 
Tu nie consoles. 

Tous les Rois viendront h tes pieds. 

Humilies. 

Prier sans cesse ; 

Sitot qu'ils auront une fois 

OuT la voix 

De ta promefse. 



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— 301 — 



Mon ame s'eleve a toi. 
Auteur de mon existence! 
Toujours tu pris sohl dt- muri ; 
Tu veillas sur mon enfanee. 
Tu nie donnes chaque jour, 
Des preuves de ton amour. 



2. 

C a n t i q U e XXIX. 
.Mel. Jesu« meine Zuversicht. 

Adressons lui nos soupirs 
Sans crainte et saus defiance : 
II eeoute les desirs 
Que nous dicte l'innocence, 
Et de l'homme vertueux 
11 aime a remplir les voeux. 



En esprit, en verite. 

Tu demandes qu'on t'adore. 

Oui. qu'avec sinceiil£ 

Le foible mortel t'honore : 

Oue le eulte qu'il te rend 

Soit celui du sentiment. 



Mais, si Dieu, dans sa bonte, 

N'exaucoit pas ma priere; 

Soumis a sa volonte, 

Je nie dirois : c'est un pei e 

Oui refuse sagement 

Ce qui nuit a son enfant. 



(juand dans mon adversite 
Ton secours se fait attendre. 
J'adore encor ta bonte. 
Pöre, aussi juste que tendre ! 
Gueris moi par tes rigueurs 
De mes eoupables eneurs. 



C a n t i 
Mel. 

O Dieu! dans la nature enliere. 
Je vois ton teinple autour de moi ; 
La je t'adresse ma priere. 
Te prier, c'est penser a toi. 
Te prier. c'est voir ta presence, 
Remplir toute rimmensite : 
C'est mettre en toi sa eonfiance. 
C'est s'attendrir sur ta bonte. 



3. 

que XXIV. 

p s . cxvnr. 

Je sais que ma foibksse extreme 
N'ajoute rien a ta grandeur, 
Mais je remplis envers moi-meme 
Un devoir qui nie rend meilleur. 
Je prie, et mon ame attentive 
Au souvenir de ta bonte, 
S'echauffe et devient plus active 
Pour le bien de rhumanite. 



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- 302 — 



LVII. 



Memoire historique 
sur la fondation de l'eglise francaise 
de Magdebourg. p. 51 — 56. 



1806. 



Liste 

des Membres de l'eglise francaise de Magdebourg en 1806. 



Andre, (JeanPhilippe) cordonnier. 
Andre. (Jean Pierre) cordonnier. 
Andre, (Magdelaine). 
Arnac, (Louis) teinturier. 
Assimont, (Paul). 
Bauquier. (Simon) boulanger. 
Berta Hot. (David). 
Bertolin. (Marie) Ve. 
M. le Blanc de Souville, (Her- 
cule) Capitaine au Regiment 
du Prince Louis. 
Boigues, (Louis) Teinturier. 
M. Bon, (Jaques Louis) Conseiller 

superieur des acclses. 
M. de Bosse, (Guillaume) Major au 

Regiment de Kleist. 
M. de Bosse, (Charles) Enseigne au 

Regiment de Kleist. 
M. Botxon, (J. J.) Negociant. 
B o u r s e t . (Jean) tourneur. 
Cappe. (David) facturier. 
C 1 a u s i u s , (Caroline Marie Anne). 
M. Coste, (David) Teinturier. 
M. de Courbiere, (Guillaume 
Rene l'homme) Capitaine au 
Regiment du Prince Louis. 
M. de Cour biete, (Charles Alex, 
l'homme) Lieutenant au Regi- 
ment du Prince Louis. 
M. de Courbiere, (Fred. Einest 
l'homme) Lieutenant au Regi- 
ment de Kleist. 
C o u r i o 1 , (Jaques) gantier. 
C o u r t ois, (Barthelemi)Menuisier. 
Courtois, (Jaq. Louis) Menuisier. 
M. Cuny, (J. Jaq.) Negociant. 



M. Cuny, (I. David) Negociant. 
M. Cuny, (Pierre Fred.) Negociant. 
Mde. Cuny. (Judith) Veuve. 

Dan. (Charles) gantier. 
M. Desca. (Louis) Pasteur- 
M. Detroit, (Fred. Raphael) In- 

stituteur. 
M. Dihm, (Guill.) Pasteur. 
M. Dihm, (Fred. Guill.) Negociant. 

D r o u i n , gantier. 
M. Dumesiiil, (I. C.) horloger. 
M. Duvignau, (Fred. Guill.) con- 
seiller de Cour. 

F a u c h e r , (Isaac Pierre). 

Faucher, (Susanne Marguerite). 
M. Flamary, (Simon Francois) 
Negociant. 

F o u r n i e r , (Jaq.) gantier. 

Mde. Gaertner nee Maquet, (Susan.) 
Veuve de M. le Cons. prive 
Gaertner. 

M. Gaertner, (Fr. Guill.) Procureur 
Fiscal et Commiss. de Justice. 

M. Gaertner, (Ant. Philip. Ernest) 
Marchand. 
G ans, (Pierre) faiseur de Ihnes. 
Gans. (I. Pierre) maqon. 
G i m e l . (Louis). 
Guibal, (Marie Magdelaine) Ve. 

M. Guiraud, (Jean) Chapelier. 
Ii e q z , (Charles Samuel) coutelier. 
He nz , (Louis) Coutelier. 
M. Jordan, (Ant.) Gantier. 

M. La bor de, (Pierre Marc) gantier. 
Labry, (Henri). 



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M. Lapaume (Fred.) Assesseur et 
Marchand. 
L a s a 1 1 e (Justine). 
Laurient, (I. Matthieu) cordon. 
Lefebure, (Charles) Teinturier. 
M. L'herraet, (Frederic) Negociant. 
M. L'hermet, (Guillaume) Manu- 
facturier. 
M a c a i r e , (Jean) Gantier. 
M a c a i r e , (Louis) peigneur. 
M. Maquet (Louis) Negociant. 
M. Maquet (Charles) Negociant. 
M a r e c h a I (I. Abraham) econome 
de hopital. 
M. Marechal (I. Christophe) In- 
stituteur a l'ecolc franeoise. 
Martin, (Antoine) Gantier. 
Martin. (Frederic). 
M aurel, (David) Peintre. 
Mlle. Menard (Charlotte). 
MUe. Menard, (Esther). 
M. Michel, (Francois) Directeur et 

Juge de la Colonie. 
M. de Nassau, Comte et Lieut. 

au Regiment de Kleist. 
M. Nicolas, (Charles) horloger. 

P a 1 i s , (Jean Elte) faiseur d'aiguil. 
M. Palis, (Samuel) marchand. 
M. Paris, (Jean) Negociant. 
M. Perret Gentil, (]>. Frederic) 
horloger. 



Mlle. Prin, (Jeanne Louise). 

M. Provenqal, (Bernard) Pasteur. 

Puesch, (Louis) Gantier. 

Raffet, (Anne). 

Resse, (Caroline). 
Mde. Rigoulet, Veuve. 

Roi, (Elisabeth). 

R o i , (Marie). 

R o u x , (Pierre). 

R o u x , (Jaq. Louis). 

Ro u x , (Jean Henri). 

Roux, (Jeremie). 

Roux, (Lisette). 
M. Rubeau, (Louis) Chantre. 

Rubeau, (Fred.) fourbisseur. 

Schaidt, (Abraham) Gantier et 
Concierge. 

Simeon, (Jaq.) Chapelier. 
M. Souchon, (Jaq.) Manufacturier. 

S o u s t e I , (Henri) faiseur d'aiguil. 

Soulier (Henriette) Veuve. 
Mlle. Stercki (Louise Eleonore). 

Tie man, (Jean Frederic) potier. 
M. du TrosscJ, (Louis) Colone! et 
Commandant de la ville. 

Weiskopf, (Fred. Sam.) factur. 

W e i s k o p f , (Samuel) facturier. 

Weiskopf, (MoTse) facturier. 

V i s e u r , (Charles Guillaumc). 

Viseur, (Jean Charles) March. 



Francoises marines ä des Allemands: 
Celles marquöes d'une croix ont quitte l'eglise. 

Antouche (Jeanne) mariee au Sr. Muller, tailleur. 

— — (Marianne) mariee au Sr. Soellner, tailleur. 

— — (Sophie) mariee au Sr. Wunsch, tailleur. 

f Mde. B ont e (Anne) epouse de M. Ein. Schwärt/., Bourgmestre et Negociant. 
f Mde. Bonte epouse de M. Is. Schwärt/., Bourgmestre et Negociant. 

Bourset (Elisabeth) femme Michels. 

B Ourset (Louise) femme Doering. 

Bonton (Marie Elisabeth) mariee au Sr. Wilke cloutier. 



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— 304 — 



Cappe (Catherine) Veuve Lehmann. 

— — (Catherine) mariee au Sr. Priekel. 

— — (Marianne) Veuve Koher. 

Mde. Coudtre (T. Conftance Emilie) Veuve de M. le confeiller Hanstein. 
Mde. de Courbiere (Henriette) epouse de M. le Capitaine de Lescinski. 
Couriol (Henriette) Veuve Wilke. 

C o u r t o i s (Magdelaine Ant.) mariee au Sr. Brechenmacher tanneur. 

— — (Marie) mariee au Sr. Balcko. Menuisier. 

f Mde. Cuny (Anne Charlotte) epouse de M. Gofsler, conseiller de la Regence. 
f Mde. C u n y (Jacohine) Veuve de M. Wieler Negociant. 
f Mde. C u n y (Marie Anne) epouse de M. Ursinus conseiller Superietir des accises. 
Mde. Cuny (Susanne) epouse de M. Koch Negociant. 
Mde. Cuny (Wilhelmine) Veuve de M. Fritze Negociant. 
Del eu raus (Marie Elisabeth) femme Steglitz. 
fMde. Di hm (Julie) epouse de M. Zingerlein Negociant. 
Mde. Drouin (Sophie) epouse de M. Brandt horloger. 

Dubois (Susanne) mariee au St. Ritter brandevinier. 
Dumont (Caroline) Veuve. 
Girard (Elisabeth) Veuve Haubold. 
Mde. Hcrlan (Anne Marie) Veuve Schüler. 

Mde. Lapeaume (Charlotte) epouse de M. le Docteur Lengner. 
fMde. Le Cornu (Susanne) Veuve de M. Steinert Negociant. 
Mde. Menard epouse de M. le Rectcur Moewes. 
Mde. Pelet (Susanne Elisabeth) epouse de M. Weise Negociant. 
Mde. — (Henriette i epouse de M. Schacht Negociant. 
Mde. Picot (Susanne Louise) Veuve Wouftrow. 
Mde. Rigoulet (Louise) epouse de M. Volkmer Negociant. 

Roux (Catherine) mariee au Sr. Unger. concierge de la Loge de* 
Franc - mafons, 
(Louise) mariee au Sr. Cramm tailleur. 

— i Antoinette; mariee au Sr. Helms tailleur. 
Mde. Souchon (Marthel epouse de Lippold Menuisier. 

Vigues, Veuve Gottfriedt. 

En tout 2»>2 ames : 194 communians. 



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- 305 - 
LVIII. 

Gemeinde - Archiv. 25. Juli 1808. 

A. I«- 

Jerome Napoleon, par la grace de Dieu et les Constitutions 
Roi de Westphalie, prince francais etc. 

Sur le rapport de notre ministre de la justice et de Finte- 
rieur, Nous avons decrete et decretons 

Art. I: Le Sieur Dihm, pasteur de l'eglise francaise de 
Stendal, est nomme troisiemc pasteur de l'eglise francaise ä 
Magdebourg, departement de l'Elbe, en remplacement du Sieur 
Provcncal, qui a resigne. 

Art. 2: fehlt. Stellt wohl das Gehalt fest. 

Art. 3: Notre Ministre de la Justice et de l'Interieur est 
Charge de Texecution du present decret. 

Donne en notre palais royal ä Napoleonshoehe, le 25. Juillet 
1808, de notre regne le second. sign 6 : Jerome Napoleon. Par 
le Roi. — Le Ministre Secretaire d'Etat. sign6: Comte de 
Fürstenstein. Pour extrait conforme : Le ministre de la Justice 
et de rinterieur: Simeon. 



LIX. 

Gesetz- Sammlung. Mliret etc. 30. Octob. 1809. 

Cabinets - Ordre 

vom 30. October 1809. 

Seine Königliche Majestät von Preussen haben die Ver- 
fassung der französischen Kolonie, wie sie ursprünglich war, 
wie sie allmälig sich gemodelt hat, auch worauf sie fundations- 
mässig, und überhaupt rechtlicherweise, Ansprüche hat, durch 
Allerhöchst Dero Ministerium genau erörtern, und sich um- 
ständlich vortragen lassen, solche in allen ihren Beziehungen 
auf die neue Staatsorganisation mit der, Ihren wohlwollenden 
Gesinnungen eigenen, Sorgfalt erwogen und machen der Kolonie, 
auf ihre Eingabe vom 25. Januar und 22. März d. J., welche 
sie durch das französische Konsistorium und ihre Bevoll- 
mächtigten an Sr. Majestät hat gelangen lassen, die an die 

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- 306 



Ministerien heute ergangenen definitiven Bestimmungen über 
ihre künftigen Verhältnisse, als unabänderliche Resultate jener 
Erwägung, im Nachstehenden hiermit bekannt. 

Nur die ursprüngliche Verfassung der Kolonie kann mit 
den neueren Staats -Einrichtungen , mit dieser aber sehr wohl 
bestehen und nur diese ursprüngliche Grundverfassung der 
Kolonie begränzt ihren Anspruch. Unverträglich mit der neuen 
Organisation ist die isolirtc Verfassung der Kolonie in sich, 
besonders die Vereinigung der einzelnen Gemeinden zu einem 
abgesonderten Ganzen. Diese lag keinesweges in ihrer Stiftung, 
welche durch das Edikt vom 29. Oktober 1685 bestimmt wird. 

Jene Organisation fordert Einheit der Verwaltung, so dass 
diese überall in ihren verschiedenen Zweigen nur von einem 
Punkte ausgehe, und eine jede Behörde den ihr angewiesenen 
Wirkungskreis in seinem ganzen Umfange erhalte. 

Nach dem Publikandum vom 16. Dezember v. J. wegen 
der obersten Staatsbehörden kann es also kein französisches 
Kolonie-Departement und kein französisches Ober-Directoriurn 
mehr geben. Die Verordnung vom 26. desselben Monats, 
wegen der Provinzial-Verwaltungsbehörden, legt alle geistliche 
und Schulangelegcnheiten, in Rücksicht sämmtlicher Religions- 
verwandten ohne Unterschied, der Regierung bei, ihrer also 
sind auch die besonderen geistlichen und Schulaufsichtsbehörden 
der Kolonie untergeordnet und es fällt dagegen das franz. 
Oberkonsistorium in Berlin hinweg. Nach eben dieser Ver- 
ordnung geht die Gerichtsbarkeit, welche die Kolonie bisher 
ausübte, namentlich die Funktion des Obergerichtes und Revisions- 
tribunals, zu den ordentlichen Gerichten über. 

Die Städteordnung vom 19. Nov. v. J. erkennt in jeder 
Stadt nur eine Stadtgemeinde , nur Ein Bürgerrecht. Das 
Bürgerrecht, welches die franz. Kolonie ertheilte , muss also 
aufhören. Gleiche Rechte und Freiheiten mit den Eingebore- 
nen gewährte das Edikt von 1685 den französischen Ein- 
gewanderten; in einem Staate, der diese mit solchen Gesin- 
nungen aufnahm und behandelte, können und werden auch 
ihre Nachkommen nicht anders als Preussische Unterthanen 
sein wollen. 



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307 



Gern bewahren Sr. Königl. Majestät der franz. Kolonie 
ihre Urverfassung. — Wo also französische Kolonisten besondere 
Kirchen haben, da bilden die Mitglieder der Kolonie eine be- 
sondere Kirchengemeinde : sie wählen ihre Ältesten , ihre 
Kirchen- und Schnlvorsteher ; ihre Prediger und Schullehrer 
und verwalten ihre Kirchen- und Korporations vermögen. Aber 
die polizeiliche Aufsicht über die Kirchen und Schulen und 
deren Vermögensverwaltung, die Disciplin über die Prediger 
und Schullehrer und die Bestätigung derselben kann nur den 
ordentlichen Staatsbehörden zustehen. 

Das französische Gymnasium steht, gleich den übrigen 
Gymnasien in Berlin unter der unmittelbaren Aufsicht der 
Sektion für den öffentlichen Unterricht. — Die Koloniegemeinden 
verwalten das Vermögen ihrer Armenanstalten; sie bestimmen 
Hülfsbedürftigkeit, Genussfähigkeit und Dauer der Unterstützung. 
Sie sollen nicht genöthigt werden, Personen, die nicht zur 
Kolonie gehören, in ihre Armenanstalten aufzunehmen. Allein 
den Staatsbehörden steht die Befugniss zu, darauf zu sehen, 
dass die Verwaltung nur nach solchen Grundsätzen geschehe, 
die für das Allgemeine nicht nachtheilig sind, und sie ent- 
scheiden bei Streitigkeiten, die nicht gütlich zu beseitigen sind. 

Dagegen werden wegen der kirchlichen und Schulverfassung 
auch Mitglieder der Kolonie in die Sektion für den Kultus 
und öffentlichen Unterricht und in die geistlichen und Schul- 
deputationen aufgenommen werden, womit auch bereits der 
Anfang gemacht ist. — Auch bei der Gerichtsverfassung wollen 
Sr. Königl. Majestät gern die ursprünglichen Friedens- und 
Schiedsrichter nach ihrer damaligen Bestimmung stattfinden 
lassen. Allein die Entscheidung, zum förmlichen Prozess ge- 
diehener Angelegenheiten, die Führung des gesammten Hypo- 
thekenwesens, und die Kriminalgerichtsbarkeit steht nur den 
ordentlichen Gerichten unter Zuziehung des Kolonie-Friedens- 
richters zu. Ebensowenig können den ordentlichen Behörden 
des Staates die obere Aufsicht über die Verwaltung der, nach 
dem Vorstehenden der Kolonie zu belassenden Gerichtsbarkeit, 
ingleichen die Prüfung und Bestätigung der, von der Kolonie 
erwählter, Friedensrichter entzogen werden. Dagegen sollen 

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— 308 — 

die Oflfizianten der Koloniegerichte bei den ordentlichen Ge- 
richten untergebracht, und in so fern sie irgend eigend brauch- 
bar sind , auf keine Weise gegen die übrigen Justizbedienten 
zurückgesetzt werden. 

Sr. Königl. Majestät wiederholen und erklären daher aus- 
drücklich, dass es Ihr fester Wille ist, die neue Organisation 
aufrecht zu erhalten, das es folglich bei den Veränderungen, 
die dadurch in Absicht der Kolonie nothwendig geworden sind, 
unabänderlich verbleiben, mithin auch die abgesonderte Ver- 
fassung, welche die Kolonie in ihrer Gesammtheit gehabt hat, 
aufhören muss. 

Den einzelnen Gemeinden wollen Sr. Königl. Majestät da- 
gegen ihre besondere Gemeindeverfassung und die Ausübung 
der eigentlichen Korporationsrechte darin, nach den obigen 
Bestimmungen, und wie es die Grundverfassung der Kolonie 
bei ihrer Stiftung auch nur mit sich bringt, nach wie vor 
gestatten. 

Es soll aber auch für die üffizianten der bisherigen Be- 
hörden der Kolonie in obiger Art gesorgt, die Zuschüsse, welche 
ihre Kirchen, Schulen und milde Stiftungen aus Staatskassen 
erhalten, insoweit es irgend geschehen kann, ferner gezahlt, 
und überhaupt so wenig die Offizianten, Prediger und Schul- 
lehrer der Kolonie als ihre Institute und milde Stiftungen gegen 
die übrigen Staatsbehörden, Institute und milden Stiftungen der 
Art, irgend zurückgesetzt werden. 

Übrigens machen Sr. Majestät der Kolonie bekannt, dass 
auf die besondere Vorstellung der dortigen französischen Prediger 
vom 28. März d. J. der Finanzminister Freiherr von Altenstein 
ausdrücklichen Befehl erhalten hat, für die Bezahlung der Be- 
soldungen sämmtlicher französischer Prediger Sorge zu tragen. 

Königsberg, den 30. Oktober 1809. 

Friedrich Wilhelm. 



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Ges.-Samml., Muret etc. 



— 309 — 

LX. 

Cabinets- Ordre 

vom 3. Februar 1812. 



3. Febr. 1812. 



Durch die Kabinets Ordre vom 30. October 1809 ist in 
Betreff des Vermögens der Armenanstalten der franz. refor- 
mirten Gemeinden festgesetzt worden, dass die gedachten Ge- 
nieinden dasselbe verwalten, die Hülfsbedürftigkeit , Genuss- 
fähigkeit und Dauer der Unterstützung bestimmen und nicht 
genöthigt werden sollen, Personen, die nicht zur Gemeinde 
gehören, in ihre Armenanstalten aufzunehmen ; den Staats- 
behörden ist bloss die Befugniss beigelegt, darauf zu sehen, 
dass die Verwaltung nur nach solchen Grundsätzen geschehe, 
die für das Allgemeine nicht nachtheilig sind und ihnen des- 
halb auch das Recht beilegt, diesfällige Streitigkeiten zu ent- 
scheiden. 

Nach dem über die Vorstellung der Prediger und Ältesten 
der französisch reformirten Gemeinde hierselbst, vom 15. Nov. 
v. J. erforderten und eingegangenen Bericht des Geheimen 
Staatsraths Sack hat derselbe durch die getroffene Verfügung 
bloss diese Befugniss auszuüben beabsichtigt, von Entziehung 
der Armenfonds und Stiftungen ist die Rede nicht gewesen 
und diese in der Vorstellung vom 15. Nov. v. J. geäusserte 
Besorgniss ist daher ungegründet. Um indess die franz. refor- 
mirte Gemeinde hierselbst gänzlich zu beruhigen, will Ich hier- 
durch anderweitig festsetzen : 

1) Dass die milden Stiftungen und Erziehungsanstalten 
derselben ihre bisherige Verfassung behalten und die 
Vorsteher dieser Stiftungen, Armen- und Erziehungs- 
Anstaltcn, wie bisher nur der Gemeinde verantwortlich 
sein sollen. 

2) Dass die vorhandenen Kapitalien und sonstigen Be- 
sitzungen dieser milden Stiftungen und Anstalten in 
keinem Falle zu andern Zwecken verwendet und eben- 
sowenig die Vorsteher genöthigt werden sollen, Per- 



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— 310 



sonen , die nicht zur Gemeinde gehören , in diese 
Anstalten aufzunehmen. 

3) Dass es in Rücksicht der Rechnungs- Abnahme und 
der zu ertheilenden Decharge bei der bisherigen 
Observanz verbleiben soll, und 

4) Dass das Konsistorium die Familienhäupter der Ge- 
meinde nach der vorgeschriebenen Form versammeln 
soll, um über neue Anlagen oder ausserordentliche 
Ausgaben ihre Bewilligung nachzusuchen. 

Mit dieser Festsetzung kann die der Staatsbehörde 
beigelegte Aufsicht, so wie die Kabinets Ordre vom 
30. Oktober 1809 selbige verordnet, vollkommen 
bestehen , und Ich hoffe daher um so zuversicht- 
licher, dass die franz. reformirte Gemeinde hier- 
selbst sich dieser Aufsicht und den daraus sich von 
selbst ergebenden Anordnungen, die allerdings inner- 
halb dieser Schranken bleiben müssen, nicht ent- 
ziehen werde. 

Berlin, 3. Februar 1812. 

gez. Friedrich Wilhelm. 



LXI. 

Cirmeinde-Archiv Magdeburg, den 14. August 1835. 

F. No. 7. 

Bei der unter den Mitgliedern der Gemeinde zunehmenden 
Un künde der französischen Sprache und bei dem 
Umstand, dass die Theilnehmer an dem Gottesdienste, wenn 
er in dieser Sprache gefeiert wird, sich verhältnissmässig sehr 
vermindert hat, und dass ein Bedürfniss derselben fast garnicht 
mehr vorhanden ist, wollen wir, nach vorliegendem Vorschlag, 
da die ganze Gemeinde damit einverstanden ist, gein geneh- 
migen , dass die Feier des Gottesdienstes mit Gebrauch der 
französischen Sprache nur auf Einen Sonntag in j ed ein 
Monat sich beschränke; dass aber an den ü b r i g e n Sonntagen 



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— 311 



der Gottesdienst in deutscher Sprache gehalten werde. 
Wir eröffnen dies dem Presbyterio auf die Eingabe vom 
2^° curr. 

Königliches Consistorium der Provinz Sachsen. 

An 

das Presbyterium 
der evangelisch-französischen Kirche 

hier. 



LXIL 

Gemeinde- Archiv. 10. April 1855. 

Litt. L. !, Vol. II. 

Urkunde. 

Das von dem, am 10. Decbr. v. J. zu Bordeaux ver- 
storbenen Kaufmann Herrn Henry Provencal zu vvohl- 
thätigen Zwecken für seine Vaterstadt Magdeburg ausgesetzte 
Legat von Viertausend Frc. soll nach dem Willen der unter- 
zeichneten Gebrüder Carl und Louis Maquct hieselbst, 
welchen die Verfügung darüber testamentarisch überlassen 
worden ist, folgende Verwendung erhalten: 

§. 1. 

Das Legat, welches nach Abzug des an die Französische 
Regierung bezahlten Stempels Neunhundert Acht und 
Vierzig Thaler Preuss. Cour, beträgt, wird dem Kloster 
St. Augustini hieselbst eigenthümlich überwiesen. 

Das Capital soll nie angegriffen, sondern hypothekarisch 
belegt werden. Die Zinsen davon werden so lange wieder 
zum Capital geschlagen, bis die Summe von Eintausend 
Thalern erreicht ist. 

§• 2. 

Mit den Zinsen dieses Capitals wird eine besondere 
Prä b ende beim Kloster St. Augustini unter dem Namen der 

„Provencal - Präbende" 

gegründet, welche unangetastet für alle Zeiten fortbestehen 
und unter dem bezeichneten Namen in den Etats und Jahres- 
Rechnungen aufgeführt werden soll. 



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- 312 



§• 3. 



Die Verleihung dieser Präbende geschieht mit Zuziehung 
der unterzeichneten Gebrüder Maquet und nach ihrem 
Tode unter der ihrer männlichen Descendenz in nach- 
stehender Weise: 

a. Ist in der hiesigen Französischen Colonie ein ge- 
eignetes Subject zur Theilnahme an der Präbende vor- 
handen, so soll dasselbe vorzugsweise berück- 
sichtigt werden und auf den Vorschlag der Familie 
Maquet zur Verleihung gelangen, ohne dass dem 
Kloster-Vorstande, oder dem Magistrate 
ein Widerspruchsrecht dagegen zusteht. 

b. Ist ein solches geeignetes Subject der Französischen 
Colonie nicht vorhanden, und ein Vorschlag der 
Familie Maquet in dieser Beziehung binnen 
4 Wochen nach dem Absterben des letzten 
Präbendaten nicht erfolgt : so steht es dem Kloster- 
Vorstande frei, drei geeignete Subjecte aus der übrigen 
Einwohnerschaft den Herren Collatoren in Vorschlag 
zu bringen, aus welchen dieselben eins zu wählen 
haben. 

c. So lange die Unterzeichneten Beide am Leben sind, 
steht ihnen gemeinschaftlich und nach dem Tode des 
Einen dem Ueberlebenden allein das Verleihungsrecht 
in der eben beschriebenen Weise zu. 

Nach dem Absterben beider Brüder verfallt dieses 
Verleihungsrecht auf ihre am Orte anwesenden männlichen 
Descend enten. Ist die männliche Descendenz des einen 
Bruders ausgestorben, oder kein männlicher Descendent des- 
selben am Orte mehr wohnhaft: so steht das Verleihungsrecht 
dem ältesten männlichen Nachkommen des anderen Bruders 
allein zu. 

Sind von beiden Brüdern keine männlichen Nach- 
kommen mehr am Leben, oder nicht mehr in 
Magdeburg wohnhaft: so ist der Klo ster- Vo rstand 
berechtigt, über die Präbende allein zu verfügen, 
dergestalt jedoch, dass, wenn ein verarmtes Mitglied 




313 - 



der Französischen Colonie vorhanden ist, welches sich 
nach den Bestimmungen des Statuts zur Aufnahme eignet, 
dasselbe vorzugsweise zu berücksichtigen ist. 
Magdeburg, d. 10. April 1855. 

(gez.) Louis Maquet. Carl Maquet. 

Anerkannt vom Vorstand des Kloster Augustini allhier 
13. April 1855. 



LXIII. 

Gemeinde - Archiv. 14. Mai 1879. 

Protokollbuch. 

Anwesend in heutiger Sitzung Herr Prediger Tollin, die 
Herrn Presbyter Dihm, Coste, Laborde, A. Humbert, Blell, 
Maquet, Meinecke. 

1) Herr Presbyter Coste erhielt das Wort : Zu dem bevor- 
stehenden goldenen Hochzeitsfeste unsres Kaiser- 
paares haben Ihre Majestäten den Wunsch geäussert, dass 
dieser Tag nicht durch besondere Ovationen gefeiert werde, 
sondern durch Stiftung von Hülfsanstalten für Bedürftige oder 
dergleichen ; und beantragt der Herr Coste daher, dass durch 
unsere Gemeinde eine Summe ausgesetzt wird zu dem hiesigen 
Kloster Augustini, um in dieser Anstalt eine Stelle zu 
creiren, für deren Besetzung sich das Prcsbyterium das 
Vorschlagsrecht bewahrt. Die Höhe dieser Summe wurde auf 
3000 Mark festgesetzt. 



Vom 9. Juli 1879 datirt die Urkunde, durch welche der 
Vorstand des Kloster Augustini allhier über die 3000 Mk. 
quittirt und das Recht des Presbyteriums, dafür eine Stelle 
im Kloster zu besetzen, anerkennt. 



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314 — 



LXIV. 

Gemeinde- Archiv Magdeburg, den 19. Mai 1809. 

Lit. V. No. 3. 
de 1698. 

Der Graf v. der Schulenburg-Emden, 
Präfekt des Elb-Depart. 

An 

den Maire, Grafen von Blumenthal 

Durch 2 Rescripte des Ministerii des Innern vom 14. April 
und 12. Mai d. J. ist das Dekret vom 27. Januar 1808 in 
Ansehung der allgemeinen V erfügungen Art. 5 (No. 34 Gesetz- 
Bulletins 15) dahin näher erklärt worden, dass den Con- 
sistoriis, bis zu deren neuer Organisation, die Ver- 
waltung des Kirchenvermögens verbleiben, mir 
aber die allgemeine Aufsicht darüber zustehen soll. Hierdurch 
wird die unter dem 26. März d. J. an Sie von mir erlassene 
Verfügung, wonach das Kirchenvermögen der teutsch, fran- 
zösisch und wallonisch Reformirten Ihrer Administration 
unterworfen ist, abgeändert. Ich hebe also diese Verfügungen 
hiermit auf und setze auf Grund jener deklaratorischen 
Reskripte hiermit fest, dass, bis zur näheren Organisation der 
Consistorien , die Verwaltung des vorgedachten Kirchen- 
vermögens den Presbyterien der teutsch, französisch und 
wallonisch Reformirten hierselbst, da dieselben Jura Consistorii 
haben, nach wie vor verbleibt. 

Der Präfekt. 
(gez.) Schulen bürg. 

n. a. O. Magdeburg, den 28. August 1820. 

Da die Akten des vormaligen Ober- Consistorii ergeben, 
dass demselben k e i n e R e c h n u n g über dieVer waltung 
des Vermögens der hiesigen evangelisch-franzö- 
sischen Kirche eingereicht worden, die Gemeinde 
auch keinen Kirchen-, sondern nur einen Armen- und 
Waisen- Fonds besitzt, über dessen Verwaltung den Vätern 
der zur Gemeinde gehörigen Familien Rechnung abgelegt 



- 315 



worden ist : so wollen wir es für jetzt bei dieser Einrichtung 
belassen und das Presbyterium von Einreichung dieser Rechnung 
hierdurch entbinden. 

Königlich Preussische Regierung, Erste Abtheilung, 
(gez.) Delbrück. Schoenwaldt. Voigtei. 



a. a. 0. Magdeburg, den 15. September 1832. 

Von Seiten der unterzeichneten Königlichen Regierung 
wird hierdurch bescheinigt, dass die Verwaltung des 
Vermögens der f ranz ö s i sc h- e van gel ischen Kirche 
hierselbst der Oberaufsicht des Staats bisher nicht unterworfen 
gewesen; das Presbyterium dieser Kirche vielmehr befugt 
ist, die dem Armen- und Waisenhaus- Fonds derselben 
gehörigen Kapitalien einzuziehen, darüber zu quiltiren und in 
Löschung derselben im Hypothekenbuch zu willigen. 

Königliche Regierung, Abtheilung des Innern. 

(gez.) Grüel. 



LXV. 

Königliches Consistorium Magdeburg, den 30. October 1882. 

der Provinz Sachsen. Nr. 18,326. 

Es wird hierdurch amtlich bescheinigt, dass die f r a n - 
zösisch-reformirte Gemeinde in Magdeburg, auf 
welche nach §. 48 Nr. 1 Kirchen - Gemeinde - Ordnung vom 
10. September 1873 die Vorschriften des ersten Abschnittes 
dieser Ordnung keine Anwendung finden, nach uralter Ob- 
servanz in Bezug auf die kirchliche Vermögensverwaltung einer 
regelmässigen C'ontrole der staatlichen und kirchlichen Aufsichts- 
behörden nicht unterliegt und dass es insbesondere zur Gül- 
tigkeit der von dem Presbyterium in kirchlichen Vermögens- 
angelegenheiten ordnungsmäßig gefassten Beschlüsse der ober- 
aufsichtlichen Genehmigung nicht bedarf. 

Urkundlich unter Siegel und Unterschrift 

(L. S.) (gez.) Mo eil er. 

Bescheinigung. 



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— 316 — 



LXVI. 

Liste der Familienglieder 
der französisch ref ormirten Gemeinde 

in Magdeburg, 1889. 



L Bai an, Wittvve. 

2. Beegen, Kaufmannsfrau. 

3_, Bert in, Ed., Präbendat. 

4, Bert in, Paul, Kaufmann. 

5. Bert in, Jean. Agent. 

6, Blell, Apothekenbesitzer. 

7. Bon in, Maler. 

& Born Hägen, Wittwe. 

9. Bourset, Wittwe. 

HL Bourset, Marie, unverehelicht. 

11. Chevalier, Ww., Rentiere. 

12. Claus, Louis, Kaufmann. 

13. Claus, Georg, Buchbindermslr. 

14. Claus, Bertha und Lina, Ge- 

schwister. 

Ul Claus, Adolf, Buchbindermstr. 

Coste, Wittwe. 

LL de la Croix, Wittwe. 

18. Damoisy, unverehelicht. 

ÜL Dan, Tischler. 

2Q Detroit, Wittwe. 

21. Detroit, Lehrerin. 

22. Diedrich, Heinr., Agent. 

23. Dihm, Wittwe. 

24. Freye, Kaufmann. 

25. Gau, Wittwe. 

26. Gau, Eisenbahnbeamter. 
22, Granier, Steuerrath. 
2Ü. Gose, Wittwe. 

2ü, Hartenstein, Frau Kaufmann. 

30. Handschuh, Lehrer u. Kantor. 

31. Heinecke, geb. Schardt, Wwe. 

32. Hiller, Lehrer und Custos. 

33. Hormaun, Wittwe. - 

34. Heyroth, Carl, Kaufmann. 

35. Hugo, Carl, Assistent. 

36. Humbert, Agent. 



3JL Jordan, Agentin. 

38. Jordan, Paul, Schriftsetzer. 

39. Klau er, Tapezier. 

40. K I a u e r , Theod. , Maschinen- 

schlosser. 

41 . Koch, Christian, Weichensteller. 

42. Koch, Max, Arbeiter. 

43- La bor de, Ad., Partikulier. 

44. Laborde, Partikulier-Wittwe. 

45. Laborde, Herrm. , Kupfer- 

schmiedemeister. 

4£l Laborde, Otto, Partikulier. 

42, Lefebure, Wittwe. 

48. L'hermet. Paul, Kaufmann. 

49. Maquet, Paul, Kaufmann. 

50. Maquet, Hans, Kaufmann. 
5_L Marechal, Lehrers- Wittwe. 
52, Marechal, Apothekers- Wwe. 
LhL Dr. jur. Meinecke, Land- 

gerichtsrath. 

54, Meyer, Math., Fräulein. 

55, Mo vi us, Kaufmann. 

ö£l Neugold, Todtengräber. 

52. Ochs, Reg .-Baumeister. 

58. Ortlepp. Aldo, Kaufmann. 

59. Polte, Fabrikant. 

60. Platt, Carthograph. 
6_L Pourroy, Wittwe. 

62. Pourroy, G. Ad., Kaufmann. 

63. Raabe, Ed., Eisen bahnbeamter. 

64. de Rege, W r ittwc. 

65. Reinhardt, Agent. 

66. Richter, Kaufmann 

67. Roussiere, Theod., Arbeiter. 

68. Rubcau, Eisenbahnbeamter. 
69_ R übe au. W'ittwe. 

20. Sann emül ler, Registrat. -Frau 



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71. Saxen berger, Kaufmannsfrau. 

72. Schmeil, Wittwe. 

73. Schmidt, Christoph, Arbeiter. 

74. Schwenker t. Kaufmann. 

75. Schuler, Lehrer und Organist. 

76. Toll in, Prediger. 

77. Vilaret. Carl, Fleischermeister. 

78. Villain, Schneidermeister. 



79. Wedemeyer, Versich.-Beamter. 

80. Weisskopf, Agnes, I^hrerin. 

81. Weidt, Wittwe. 

82. Wenig, Alma, I^ehrerin. 

und Ottilie. Schwester. 

83. Zack, Geschwister. 

84. Zack, Buchhalter 



LXVII. 

Auszug aus dem Protokoll -Register 

des Presbyterii der französisch - reformirten Kirche. 

Conferenz - Beschlüsse 

vom 21. November 1843, ad 4 4 . 

„Ks wurde nöthig befunden, fest zu bestimmen, wer fortan 
als Gemeindeglied anzusehen sei und wer nicht : demnach ward 
festgesetzt, dass: 

ausser den , durch die Natur der Sache zur Gemeinde 
gehörenden Gliedern, nämlich den von alten Colonie- 
familien Magdeburgs Abstammenden und im Kreise Magde- 
burg Wohnenden, 

a. als der Gemeinde angehörend dürfen angesehen werden: 

1) alle deutschen Frauen französischer Männer, 

2) alle französischen Frauen deutscher Männer, 

3) alle Töchter deutscher Väter und französischer Mütter. 

b. Zur Gemeinde sich zu halten sind berechtigt und können 
die Aufnahme jure fordern, wenngleich sie ihren Beitritt 
dem Presbyterio anzuzeigen und Einschreibung in die Ge- 
meindeliste nachzusuchen haben, folgende: 

alle Mitglieder der französischen Colonie anderer Städte 
Preussens, sobald sie im Kreise Magdeburg wohnen. 



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— 318 — 

C. Der Zutritt zur Gemeinde ist zu gestatten, jedoch nach vor- 
gängiger Berathung des Presbyterii , welches das Recht, 
eine abschlägige Antwort zu ertheilen, sich für jeden einzel- 
nen Fall, seinem Ermessen gemäss, vorbehält, sodass Exempli- 
ficationen nicht als bindend anerkannt werden: 

1) allen deutschen Männern französischer Frauen, 

2) allen Söhnen deutscher Väter und französischer Mütter, 

3) allen Nichtpreussen der französischen Colonie, und 

4) allen geborenen Schweizern der französisch-reformirten 
Cantone, als namentlich Neufchatel, Genf und Pays de 
Vaud. 

LXVIII. 

Schreiben Sr. Majestät des Kaisers Wilhelm L 

zum Jubiläum der Gemeinde. 

Berlin, den 26. Februar 1887. 

S e. Majestät der Kaiser und König haben aus der 
Immediateingabe des Presbyteriums vom 15. d. M. mit Interesse 
ersehen, dass die dortige französische Colonie am 27. d. Mts. 
ihr zweihundertjähriges Bestehen festlich zu begehen gedenkt. 
Allerhöchstdieselben haben Sich über die warme Anerkennung 
alles des .Guten und Grossen, was der dortigen französischen 
Gemeinde seitens der brandenburg-preussischen Herrscher bisher 
zu Theil geworden ist, wie nicht minder über die Versicherung 
treuer Ergebenheit gefreut, von welcher die Mitglieder der 
dortigen Colonie für die Allerhöchste Person und das König- 
liche Haus beseelt sind. Seine Majestät haben daher auch 
die eingereichten beiden ersten Bände der zur Jubiläumsfeier 
erschienenen „Geschichte der französischen Colonie in Magde- 
burg von Henri Tollin" gern entgegenzunehmen geruht und 
lassen dem Presbyterium für die Allerhöchstihnen damit er- 
wiesene Aufmerksamkeit mit der Zusage freundlich danken, 
dass Allerhöchstdieselben auch fernerhin an dem Wachsthum 



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319 



und Gedeihen der dortigen Colonie regen Antheil nehmen 
werden. Im Allerhöchsten Auftrage beehre ich mich, das 
Presbyterium hiervon ganz ergebenst in Kenntniss zu setzen. 

Der Geheime Cabinetsrath, 
Wirkliche Geheime Rath 
v. Wilmowsky. 

An 

das Presbyterium der französisch- 
reformirten Kirche 

zu Magdeburg. 



LXIX. 

Schreiben Ihrer Majestät der Kaiserin. 

Herlin, den 26. Februar 1887. 

Mit aufrichtigem Interesse habe Ich die beiden Bände 
der Festschrift über die zweihundertjährige Geschichte der 
französischen Colonie von Magdeburg entgegengenommen. 
Dieselbe umfasst eine bewegte Zeit grosser Erinnerungen, 
deren treue Bewahrung der Colonie zur Ehre gereicht und 
von ihrer dankbaren Gesinnung Zeugniss ablegt. Um so 
mehr freue Ich Mich, die an Mich gerichtete Eingabe des Pres- 
byteriums durch die Versicherung erwidern zu können, dass 
die französischen Gemeinden, ihrer Väter würdig, heute im 
deutschen Vaterlande eine geachtete Stellung einnehmen und 
sich durch ihre Haltung und Gesinnung die allgemeine 
Anerkennung erworben haben. 

August a. 

An 

das Presbyterium der französich- 
reformirten Gemeinde 

zu Magdeburg. 



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320 



LXX. 

Königl. Consistorium. 27. Februar 1887. 

J. No. 5701. 



An der Feier des zweihundertjährigen Bestehens, welche 
heute der französisch - reformirten Gemeinde die gnadcnvollstc 
Gottesführung und sehr bedeutsame Erinnerungen vor das 
Geistesauge stellt, nehmen auch wir innig bewegten Herzens 
TheiL Die Erinnerungen weisen in eine grosse Geschichte 
zurück. Die Gemeinde gehört zu den Töchtern einer Kirche, 
welche vordem in ihrem Heimathlande vor anderen Kirchen 
den Weg des Kreuzes geführt und mit vielen edlen Blutzeugen, 
unter denen ein Ahne unseres Königshauses hervorragt, be- 
gnadigt worden ist. Sie hat die Heimath unter schweren 
Bedrängnissen und Gefahren verlassen müssen, um nach 
längerem Suchen, durch fürstliche Huld und Liebe zu den 
Glaubensgenossen, hier eine neue Heimath zu finden, in welcher 
sie unter dem sichern Schutz desselben Wohlwollens, das sie 
herrief, in Frieden sich erbauen konnte. Sie hat die freund- 
liche Aufnahme, die sie fand, längst und reichlich mit dem 
Segen ihrer Glaubenstreue, ihrer inneren Zucht, ihrer Betrieb- 
samkeit und Geschicklichkeit in den Werken des Friedens, 
ihres aufblühenden Wohlstandes wieder vergolten und das 
Alles mit opferbereiter Liebe zu dem neuen Vaterlande und 
unserem Königshause gekrönt. Aber diese geschichtlichen 
Erinnerungen sind getragen, durchwoben und durchleuchtet 
von reichster Gottesgnade. Gottes treue Gnade hat diese 
Gemeinde durch die Jahrhunderte geführt, sie unter allen 
Wandlungen auf dem Glaubensgrund ihrer Väter bewahrt, sie 
unablässig mit Himmelsspeise genährt aus Wort und Sacrament, 
sie beschirmt unter den Stürmen, die unser Vaterland oft 
schwer heimsuchten, und ihre einzelnen Glieder wie ihre 
Familien Jahr aus, Jahr ein mit dem gesegnet, was für Zeit 
und Ewigkeit ihnen werth war. Dafür danken auch wir mit 
der Gemeinde dem Herrn am heutigen Tage. Darum heben 
auch wir mit der Gemeinde heute unsere Herzen und Hände 
wünschend und bittend zu dem Herrn empor, dass Er nach 



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— 321 — 



wie vor bei der Gemeinde bleiben, sie in seiner Wahrheit 
und Gnade erbauen und Wege fuhren möge, auf welchen 
sie selbst im Frieden und Segen wandelt und unserer Stadt 
und unserem Vaterlande ein Segen ist. Der Herr walte auch 
ferner über ihr und in ihr nach dem Reichthum Seiner Gnade! 

Das Consistorium der Provinz Sachsen. 

Roedenbeck. D. Moeller. D. Schultze. 

Kirchner. Anz. Meyer, 
v. Bamberg. Dr. Caspar. Nitze. 

An 

das Presbyterium der französisch- 
reformirten Gemeinde 

hierselbst 

zu Händen des Herrn Predigers 
Dr. Tollin 
Hochehrwürden 

hier. 



21 



* 



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— 323 — 



Inhalte -Verzeichnis. 



Vorrede. S^iic 

Die Hugenotten in Magdeburg. S. I. — XXXII. 

I. Einladungs-Edict aus Potsdam, 29. Oct. 1685 i. 

II. Gnaden-Privilegium de Hayes 17. 

III. Französisches Collegium in Magdeburg . 18. 

IV. Empfehlung des noble Henri de Baudan 22. 

V. Correction des moeurs , , . . , . . , . , . , , 24, 

VI. Kirchhofs-Petition 30, 

VII. Unterthaneneid . , , , , , , , , , , , , , , , 3_L 

VIII. BQckehurger Privilegien 31. 

IX. Kolonie-Aecker 33. 

X. Memoire über die Kolonie von 1698 , , , , , , 

XI. Gegen den Abt von Kloster Bergen 38. 

XTT. David Malzar'« Hinterlassenschaft , , , , , , , . , 4Ü. 

XI II. Collecte fOr die Schweizer 42' 

XIV. Tempel-Petition von 1699 43. 

XV. Brief der Galeerensklaven aus Marseille 44. 

XVI. Bürgerliste seit 1700—1807 49. 

. Register 177. 

XVII. Synode Rotterdam über die Nouveaux Psaumes ..... 190. 

XVITT. Gemeinde Halle flher dasselbe Thema , , , . , , , , 191. 

XIX. Ministerium in Berlin desgl 192. 

XX. Kanzel-Puhlicandum ebendarQber 193. 

XXI. Ordre du Roi desgl 195. 

XXII. Role des Refugies von 1703 196. 

Verzeichniss der Namen 214. 

XXIII. Kirchenhäuser betr 2 IS. 

XXIV. Privilegien von 1709 219. 

XXV. Freiwillige Wachtdienste 224. 

XXVI. Die französischen BQrger-Compagnien 226. 

XXVII. Das Strumpfwirker-Elend 230. 

XXVIII. Kirch weihe 1710 235. 

XXIX. Kolonie-Aecker 237. 

XXX. Claparede 238. 



— 324 — 



XXXI. Fran/A.sisehe Strumpfwirker-Innung 240. 

XXXII. Rule des Refugics 1721 243. 

Namen » Verzeichnis* 255. 

XXXIII. Legat Serres 258. 

XXXIV. Etat franQais de 1724 259. 

XXXV. Legat Galhac 261. 

XXX VI . M ilitärische G r ab sch ri Oen i n dem fcaa gfi rifldi^U Gewölbe 262. 

XXXV11. Kirchliche Empfehlungsbriefe 263. 

XXXVUI. Lotterie fOr die Armen 265. 

XXX IX. Reglement de la Maison des orphelins . . . 266. 

XL. Krhsc-haft Lugandi 273. 

XLL Galeerensklaven von TouJon , , s s , , , . s , s 276. 

XL1L Liste des enfans de l'ecole 1764 278. 

XU II. Communions 1689 sv. et 1764 sv 279. 

XL1V. Claparede's Fjuchtgdd 281. 

XI V. Collecte Plessen 282. 

XLV1. Eranzfisiachc. F ra uen deutscher Männer . , . . ■ . . , 283. 

XLVII. Freie Kassenverwaltung 1774 284. 

XLV1II. Legat Cuny Menjolet 285. 

XLIX. Recucil t\v> Cantiques Henry . . 286. 

L. Surveillant des orphelins 287. 

LI. Cantiques du Consistoire de Berlin 289. 

LH Wahl zwischen beiden Ren teils , , . . , , , . , , 29(1. 

LII1. Noch einmal Legat Cuny-Menjolet 291. 

LIV. Stand der Kolonie von 1797 291. 

LV. Aufruf fflr Wiedererrichtung des Tempels 1804 297. 

LVI. Cantiques bei der Tempelweihe 1806 299. 

LVI1. Knlnnie-LUte von 1806 30?. 

LV1II. J6rome par la gräce de Dieu 305. i 

L1X. Aul lösung der bürgerlichen Kolonie 30. Oct. 1809 .... 305. 

LX. Beibehaltung der ursprünglichen Kolonie - Verfassung . . . 309. 

TAI. Dentsrher Gottesdienst , , , . , . , , , , . , . 310. 

LXU. Legat Provencat 311. 

LXIII. Presbyterial - Stiftung 313. 

LX1V. Selbstständige Kassenverwaltung ohne obrigkeitliche Kontrolle 

1809 und 1820 314. 

LXV. Behördliche Anerkennung derselben 30. Oct. 1882 .... 315. 

TAVI. Gemeinde - Liste von 1889 . , . . . 316. 

LXV11. Zugehörigkeit /.ur Gemeinde 317. 

LXVIII. Schreiben Kaiser Wilhelm 1 318. 

LXIX. Dsgl. der Kaiserin Augusta 319. 

LXX. Gratulation des Königlichen Consistorii zum Jubiläum . . . 321. 



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